Ask @Aahzmandia:

Die Kraft der Gedanken, die Macht der Gefühle - was fällt dir dazu ein?

Ich möchte zuerst etwas zur Macht der Gefühle sagen, da ich die irgendwie öfter zu spüren kriege.
Dazu muss gesagt werden, dass ich wirklich sehr empathisch bin und meine Gefühle sowieso sehr intensiv wahrnehme.
Geht es Leuten in meinem näheren Umfeld schlecht, geht es mir auch schlecht. Zeitweilig werde ich dann geradezu überschwemmt mit Gefühlen, von denen ich nicht weiß, ob es überhaupt meine sind. Oft führt das auch dazu, dass ich nicht mehr denken kann und dem jeweiligen Gefühl vollkommen ausgeliefert bin. (Meistens sind die Gefühle leider eher negativer Natur)
Eigentlich sollte was auch immer nur so viel Macht über einen haben, wie man der Person oder Sache zugesteht. Bei Gefühlen merke ich jedoch regelmäßig, dass das nicht so ganz funktioniert, wie ich mir das vorstelle.
Die Kraft der Gedanken zeigt sich schon an den ganzen Placebos bei Medikamenten. Wenn man von etwas überzeugt ist, gibt es tendenziell schon eine höhere Wahrscheinlichkeit das Ziel zu erreichen, genauso wie es umgekehrt die wunderbaren selbsterfüllenden Prophezeiungen gibt, die bei negativen Gedanken genauso dazu führen, dass man besonders nervös ist und die Aufgabe am Ende vermasselt.
Der Unterschied ist, dass man seine Gedanken steuern kann und seine Gefühle nicht, weswegen ich das Wort "Kraft" für Gedanken sehr passend finde und "Macht" für Gefühle.

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Würdest du eines deiner Prinzipien vernachlässigen, um dich für ein anderes mehr einzusetzen?

Ein Mensch auf mentaler Flucht
Nein. Es hat einen Grund, dass ich Prinzipien habe. Ja, die sind schon unterschiedlich schwer gewichtet, aber meines Erachtens braucht man die Prinzipien auch nicht haben, wenn man sie bei der erst besten Gelegenheit wieder über den Haufen wirft. Meine Prinzipien sind moralische Richtlinien, die ich mir gesetzt habe um mich mögen zu können oder zumindest nicht hassen zu müssen. Diese Richtlinien können sich mit der Zeit ändern und jeder muss für sich entscheiden, inwiefern man es okay findet dagegen zu verstoßen.
Für mich wäre es undenkbar.

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Wie tolerant bist Du? Situation: Ein NPD-Mitglied möchte für den Kirchenvorstand kandieren. Sollte er das Recht dazu haben, oder sollte ihm das passive Wahlrecht entzogen werden?

Thea Shapir
Also ich finde das passt ganz gut, ein NPD-Mitglied als Kirchenvorstand. Die Kirche ist auf ihre ganz eigene Art genauso radikal.
Da ich weder mit dem einen, noch mit dem anderen etwas am Hut habe, sollen sie doch einfach machen was sie wollen.
Ob ich jetzt ein radikales Oberhaupt habe, was versucht die Radikalität zu verbergen und mit Büchern zu rechtfertigen, oder eines was offen radikal ist... *shrugs * Radikal ist immer noch radikal. Meines Erachtens hat das auch nicht viel mit Toleranz zu tun.
Um deine Frage Abseits des Beispiels dennoch zu beantworten: ich denke ich bin schon recht tolerant. Ich finde sogar, dass jeder (auch "Nazis") ihre Meinung äußern können dürfen und sollen. Muss ja nicht meine sein und ich kann sie so schwachsinnig finden, wie ich will. Die Toleranz hört bei mir allerdings auf wenn Leute tätlich angegriffen werden, also der "Nazi" zum Beispiel nicht nur sagt "Ich finde Asylanten scheiße" sondern Asylantenheime abfackelt, oder der Asylant nicht nur sagt "Ich finde Frauen haben keine Rechte" und dann Frauen deswegen vergewaltigt.
Und ich habe extra diese Beispiele gewählt, da sie in den Medien präsent waren.
Ich bin keinesfalls der Meinung Asylanten seien alle scheiße und/oder frauenfeindliche Vergewaltiger. Just sayin', 'cause Internet und diversen Hirnlosen da draußen.
Und jeeeetzt los, shitstormt mich.

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Wie würdest du der Politikverdrossenheit entgegenwirken?

Also gegen meine eigene persönliche würde es wahrscheinlich reichen gesund zu sein. Ich habe mich früher eigentlich schon für Politik interessiert, gleicht es meiner Meinung nach doch in einigen Aspekten der Philosophie. Der Grund wieso ich mich jetzt nicht mehr dafür interessiere, beziehungsweise nur bedingt, ist, dass ich ganz einfach zu schnell überlastet bin und mich eigentlich nur noch aufrege und gestresst werde. Deswegen denke ich über nichts mehr nach worüber ich nicht unbedingt muss. (Vor Wahlen informiere ich mich vermehrt, sonst eigentlich kaum.)
Allgemein denke ich, dass das Volk mehr in die Politik eingebunden werden müsste. Ja, wir wählen ein Regierung als unsere Vertreter, aber das heißt nicht, dass es keine Volksabstimmungen mehr geben braucht (wie z.B. in der Schweiz). Ich denke, wenn man merken würde dass man tatsächlich eine direkte Auswirkung auf die Politik des Landes hat, würden sich wesentlich mehr Leute dafür interessieren. Außerdem hilfreich wäre, wenn nicht alle großen Parteien grundsätzlich das gleiche (oder zumindest seeeehr ähnliche Dinge) sagen würden (wieso sollte man sich informieren wenn sowieso alles ein Aufwasch ist).
Außerdem fände ich es persönlich gut, wenn mehr dazu animiert werden würde kleinere Parteien wie die ÖDP (Ernsthaft, wir haben so viele Veganer und Vegetarier hier und ihr wählt CDU und SPD?! die ÖDP als Opposition oder Teil einer Regierung könnte vielleicht einen Wirtschaftlich grünen Wandel einleiten (was die Grünen ja mit Füßen getreten haben), die Piraten (Leute, ihr surft hier die ganze Zeit im Netz, da sollte euch auch interessieren wie es damit weitergeht) oder keine Ahnung was. Oder wenn allgemein mehr informiert werden würde und die Information quasi eher passiv ablaufen würde, man zum beispiel Wahlprogramme in den Bussen an die Wände hängt, oder an Litfaßsäulen (die doch eh nur noch für Radiowerbung genutzt werden?!). Ich glaube wenn man sowieso etwas darüber weiß, dann hat man auch mehr Interesse daran. Nach dem Motto: Was ich nicht kann, mache ich auch nicht.
Letztendlich der größte Punkt: Wenn die Regierung mir nicht das Gefühl geben würde, sie macht mit dem Land sowieso was sie will, dann sähe die Welt wahrscheinlich auch wieder ganz anders aus.

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Hast du Angst vor Veränderungen oder begrüßt du sie eher? Warum?

Ein Mensch auf mentaler Flucht
Ich denke ein wenig von beidem.
Das negative an Veränderungen ist, dass sie alles schlimmer machen könnten. Außerdem ist es meistens eine große Überwindung, die Veränderung überhaupt zuzulassen, man ist schließlich daran gewöhnt wie es ist.
Im Moment würde ich sagen, dass ich Veränderungen begrüßen würde, da ich sehr unzufrieden in meiner Situation bin. Das Problem ist nur das Herbeiführen dieser... klappt halt leider nicht. Erfordert schlicht zu viel Anstrengung und Motivation.
Lustigerweise denke ich, dass Leute die Veränderung am meisten bräuchten, sie in den meisten Fällen nicht selbst herbeiführen können.

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Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft - Wo befinden sich deine Gedanken am meisten? Worüber handeln sie?

Madame Cacahuète
Von allem ein bisschen und eigentlich nirgends...
Gelegentlich denke ich schon an vergangene Tage zurück, bedenke Situationen in denen Freunde oder ich mich befinden oder bange um die Zukunft, meistens versuche ich allerdings gar nicht mehr zu denken, weil mich das tendenziell nur runterzieht und mich in keinerlei Hinsicht mehr weiterbringt.

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Wie leicht vergisst du?

Das kommt ganz auf die Dinge an...
Normalerweise vergesse ich leider alles ziemlich schnell, aber es gibt auch extreme Situationen/Momente die ich schlichtweg nicht vergessen möchte und an denen ich deshalb festhalte. Meistens versuche ich mir heftige Enttäuschungen zu behalten, damit ich bei der Person künftig auf der Hut bleibe. Das heißt nicht, dass ich nicht vergebe, nur dass ich nicht einsehe mein Herz wieder so stark bei diesen Leuten zu öffnen, die mir so sehr weh getan haben. Solche Entscheidungen treffe ich dann auch nicht überstürzt oder unüberlegt.

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Was machst du, um dir selbst etwas näher zu sein? Wie lernt man sich selbst am besten kennen?

Ein Mensch auf mentaler Flucht
Ich habe keine Ahnung. Für mich fehlen da zu viele Definitionen. Woher weiß ich denn, was "ich" ist? Woran merke ich das und wie definiert sich eine Persönlichkeit. Durch diesen ganzen abstrakten Schleier, wie soll ich da wissen wie ich mir näher kommen kann, wenn ich nicht mal weiß wo ich bin. Für mich gibt es da zu wenige Grenzen an denen mir gesagt wird, dass ich dem Ziel näher komme.
Ich kann analysieren wie ich denke, was ich fühle und wie ich handle, aber komme mir dabei doch keinen Schritt näher.

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Welchen Konflikt hast du zuletzt lösen müssen und was tust du, wenn du mal nicht weiter weisst?

КГБ- Käng Stories and Answers
"Lösen müssen"... meistens löse ich eher Konflikte bzw. Probleme anderer Leute. Die "muss" ich dann allerdings nicht lösen.
Meine eigenen Konflikte habe ich wohl meist mit mir selbst und da bin ich bis dato noch auf keinerlei Lösungsergebnis gestoßen. Also lautet die Antwort wohl: Prokrastination

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Glaubst du, dass die Wahrheit den Blick auf die Realität trüben kann?

Ein Mensch auf mentaler Flucht
Ich denke, dass alles, was aus dem Zusammenhang gerissen wird, die Realität verschleiert. So kann auch eine subjektive Wahrheit den Blick trüben und mich auf falsche Wege leiten. Jeder muss selbst entscheiden inwiefern er sich von anderen Personen manipulieren lässt und in wie weit er sich selbst belügen möchte, beziehungsweise inwiefern man einfach alles hinnehmen und nicht das eigene Denkvermögen zu nutzen gedenkt. Und seien wir mal ehrlich, sogar die Tugendhaftesten verfolgen ihre ganz eigenen Ziele. Manipulation, ob bewusst oder unbewusst lässt sich meiner Meinung nach nicht vermeiden, egal ob mit Wahrheiten oder Lügen.
Ein meiner Meinung nach gutes Beispiel zum Thema deiner Frage gibt der Film "Memento".

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Bist du lieber in Gefahr mit Menschen die du liebst oder lieber in Sicherheit, aber dafür alleine oder zumindest nicht mit Menschen, die du magst/kennst?

Ein Mensch auf mentaler Flucht
Ich denke das kommt stark auf die "Gefahr an" und wovon sie ausgeht. Außerdem auch wie man die Frage auslegen will. Mir selbst wäre es ziemlich egal, ob ich in Gefahr bin, aber bei den Anderen sieht das Ganze schon wieder anders aus. Wenn meine Lieben in Gefahr sind, dadurch, dass sie mit mir zusammen sind, dann bin ich lieber allein. Jedenfalls insofern ich die Entscheidung fällen kann. Da zwei Parteien involviert sind könnte es auch ziemlich egal sein, was ich lieber hätte.

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Sprichst du oder schreibst du lieber?

Das kommt darauf an, aber tendenziell würde ich sagen, dass ich lieber schreibe. Das Schreiben ermöglicht, durch einen langsameren Prozess, ein genaueres Nachdenken über den Inhalt und einen genaueren Wortlaut, sodass die Worte allein weniger verletzend wirken können, da sie bewusster ausgewählt wurden. Allerdings kommt es dann immer noch auf den Gegenüber an und darauf wie derjenige denkt und das Geschriebene interpretiert. Also gehört auch beim Schreiben ein gewisses Geschick dazu, sich klar auszudrücken, sodass es zu keinen Missverständnissen kommt. Aber ich bevorzuge das Schreiben trotzdem, da es mich zusätzlich noch entspannt und ich hinterher das Geschriebene noch einmal überfliegen kann, um herauszufinden ob mein Ausdruck dem Zweck entsprechend ist. Außerdem kann ich während des Prozesses noch darüber nachdenken, was genau ich Ausdrücken möchte und gerate nicht in den Zwang eine schnelle Antwort zu geben. Ich habe einfach mehr Kontrolle beim Schreiben, weshalb ich mich damit sicherer fühle.
In Streit Situationen bevorzuge ich allerdings das Sprechen, da die Tonlage da klar macht, ob man etwas böse meint oder nur feststellt. Bei schriftlich geführten Streitgesprächen schaukelt man sich meistens nur hoch, weil die Interpretation der Worte dann grundsätzlich negativ ausfällt.

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Bist du eher schüchtern oder aufgeschlossen?

Ich verstehe nicht so ganz, wo das gegensätzlich ist, kann man nicht beides sein? Ich würde sagen ich bin sowohl schüchtern als auch aufgeschlossen.
Ich würde auch sagen, dass es vielen schüchternen Personen so geht, dass sie keineswegs uninteressiert an ihrer Umwelt sind und vielleicht nur nicht den ersten Schritt auf andere zu gehen können oder eben lieber im Stillen ihre Umgebung observieren.

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https://www.youtube.com/watch?v=KxDk44pmvFU Schmückst du auch in deinen Antworten oder Geschreibe deine Sprache wie der Herr Alligatoah oder schreibst du einfach drauf los?

Jesus
Ich schreibe eigentlich immer drauf los, manchmal etwas gewählter manchmal etwas lockerer, je nachdem was zur Frage passt oder wonach ich mich fühle. Wirklich ausschmücken tue ich nur, wenn ich Gedichte, Texte oder Geschichten schreibe, da ich es da für angemessen halte, damit es sich etwas schöner liest.
Und irgendwie war ich auch leicht überrascht von dem Video, da ich Alligatoahs Texte als nicht sonderlich poetisch oder schmuckvoll in Erinnerung habe.

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Glaubst du, Fernsehen erzieht uns (zumindest ein stück weit) dazu, über andere zu urteilen?

Ein Mensch auf mentaler Flucht
Ich glaube Fernsehen erzieht uns eher zum Nicht-Denken. Mit Assi-TV-Shows wird nur erreicht, dass dumme Leute sich klüger fühlen wenn sie sowas gucken. Insofern würde ich nicht ausschließen, dass man in gewissem Maße lernt über andere zu urteilen, aber wir beurteilen sowieso alles und jeden, weswegen ich nicht denke, dass unbedingt der Fernseher bzw. das Programm in der Hinsicht ausschlaggebend ist. Ich würde allerdings auch sagen, dass es auf den Sender bzw. das Programm ankommt. So sehe ich bei Galileo des öfteren volltattoowierte Köche oder Personen deren eventuelle Szene bis vor Kurzem noch in der Gesellschaft "geächtet" oder zumindest gemieden war. Es gibt Programme die sich um Aufgeschlossenheit bemühen und eben welche die schon eher Richtung (Vor-)Urteil gehen (oder verurteilen).
Fakt ist: Fernsehen ist Meinungsmache und versucht uns in jeglicher Hinsicht zu manipulieren und sei es nur um Produkt xy zu kaufen, welches in der Werbung überall angepriesen wird. Inwiefern sich das auf einzelne Personen auswirkt vermag ich nicht zu sagen, da ich jedoch seltenst die Flimmerkiste bediene würde ich einfach mal dreist behaupten, dass mich das ziemlich kalt lässt.

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Arizona.
Was ist nur passiert, mit dir, mit uns?
Wieso reden wir nicht mehr.
Ich fühle mich so fremd, fremd in dieser Welt und besonders dir gegenüber.
Wo sind nur alle Leute hin, von denen ich dachte ich könnte mich auf sie verlassen. Sind wir keine Freunde mehr?
Ich sitze hier, am Rande der Verzweiflung und weiß nicht mehr was ich tun soll. Ich kann dich irgendwie nicht anschreiben, weil ich das Gefühl hab, dass du gar nicht schreiben magst. Mein Kopf explodiert vor Einsamkeit und ich habe das Gefühl es ist einfach allen egal was mit mir passiert. Ich wollte nur für euch da sein, aber ihr zieht euch immer mehr zurück und lasst mich nicht mehr teilhaben an eurem Leben. Ich brauche euch. Ich bin die Topfpflanze in deinem Zimmer, auf die du dich so gefreut hast, die du aber nach einem Monat dauernd zu gießen vergisst. Ist das was Freundschaft wirklich ist? Alle jubel Jahre mal was vom Anderen zu hören und so zu tun als wäre nichts, obwohl man sich eigentlich völlig entfremdet hat? Bin ich so anspruchsvoll oder habe ich einfach nur ein komplett verklärtes Bild auf die Welt? Wieso kann nicht alles so sein wie früher.

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