Ask @AcceptAnythingButIntoleration:

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Vergiss nicht, dass du wertvoll bist.
Gut genug und mehr als das. Dass du nicht mangelhaft oder imperfekt bist, weil du nicht in die engstirnige Schablone passt, die uns als Ideal verkauft wird. Was sind diese Ideale wert? Nichts. Und vor allem nichts im Vergleich zu dir. Diese Ideale sind nur Ideen, nur Utopien, aber du bist lebendig. Du bist echt und du bist nicht mehr und nicht weniger als ein Mensch, wie er nun mal leibt und lebt. Es gibt keine richtigen und keine falschen Menschen, es gibt nur unsere komischen Ideen. Und es gibt gegenseitige Einflüsse. Wie du aussiehst, denkst, oder fühlst schadet nicht den Anderen, was also soll daran "falsch" sein? "Falsch" ist es dir zu erzählen, dass du falsch seist.
Ganz gleich, wie du aussiehst und ganz gleich für welche Eigenart du dich schämst, sie hat Existenzberechtigung wie jede deiner Eigenschaften, Gefühle und Gedanken.
Sei gut zu dir und sei gut zu anderen.
Es gibt genug Menschen, die dir erzählen, dass du schlecht seist. Sei nicht selbst auch noch einer davon. Und sei ebenso nicht der Mensch, der anderen erzählt, dass sie schlecht seien. Sag ihnen, dass sie gut genug sind, gib ihnen die Kraft noch besser zu werden.

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Hi! Bin gerade durch Zufall auf seine Seite gestoßen und mich zwickt eine Frage ....; wie finanzierst du ein Leben in Island? Ich lebe momentan in Stockholm, was sehr teuer ist, aber eine Isländerin, die ich hier kennen gelernt habe, hat gesagt, Island ist noch einmal teurer......Also wieeee?

C-lina
Haha, einer meiner Freunde von hier war letztens in Stockholm und meinte "DA WAR ALLES SO BILLIG".
In Island zu überleben ist tatsächlich gar nicht so einfach, aber gewusst, wie!
Konzerte und andere Events sind oft kostenlos, was schon mal Geld spart und wenn ich abends weggehe, trinke ich meistens kein Bier sondern nur Wasser. Wasser gibt es überall gratis.
Ich gehe generell fast nie einkaufen. Mein Essen finde ich größtenteils beim Containern, was hier extrem einfach ist, weil die Container alle offen und unbezäunt sind und aufgrund der kalten Temperaturen alles frisch bleibt. Mit manchen Läden haben wir auch geheime Abkommen und nach Ladenschluss geben sie uns ihre Reste, statt sie wegzuschmeißen. Generell bin ich vernetzt mit einigen alternativ lebenden Leuten und immer mal wieder hat jemand etwas zu viel oder bringt was von irgendeiner Institution mit, die mit uns kooperiert. Außerdem teilen meine Mitbewohner und ich in der Küche alles, womit man noch sehr viel effizienter und sparsamer leben kann. Meistens kocht einer was und alle essen davon mit, was bedeutet, dass ich generell nur alle drei, vier Tage überhaupt koche. Ein mal die Woche esse ich in der sozialen Organisation, in der ich aktiv bin und meistens gibt es da auch ganz viel übriges Zeug, von dem ich mir was mitnehme. So hab ich meistens mehr Essen, als ich brauche, ohne wirkliche Ausgaben. Letztens haben wir bei Dominos ganze Pizzen gefunden und die dann einfach nochmal kurz in den Ofen geworfen, Premium Essen im Wert von 70€ für Lau.
Meine Miete finanzierte ich das letzte halbe Jahr mit Hilfe meiner Ersparnisse, des Erasmusgeldes und Hilfe meiner Eltern, wobei das jetzt alles wegfällt. Da ich aber vorhabe, noch weiterhin hier zu leben, muss ich mir jetzt eben einen Job suchen, um meine Wohnung finanzieren zu können. Falls ich keinen finde, muss ich die Insel verlassen, aber hoffen wir einfach mal, dass das klappt.
Schneeverwehte Grüße, halte den Winter durch, die Tage werden schon länger!

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Was hast du bei deinem ersten Solo-Bühnenauftritt gemacht?

Papiertiger.
Ich habe Gitarre gespielt und gesungen.
Früher bin ich oft mit der Klarinette im Orchester oder als Teil einer Formation in der Musikschule aufgetreten, aber eine Bühne nur für mich und die Gitarre und vor allem mein Gesinge war eine ganz neue Erfahrung.
Bei unserem Festival ist spontan ein Act ausgefallen und dann war die Frage, wie wir diese Zeitlücke füllen. Eine Freundin von mir hat dann angemerkt, dass ich einen humoristischen Song über unsere Stadt geschrieben habe und den doch singen könne. Ich habe wenn es ums Singen geht allerdings brutales Lampenfieber und wollte erst absagen, allerdings wusste ich auch, dass ich bereuen würde, es nicht getan zu haben.
So kam es also dass ich abends vor Aufregung die vorhergehende Vorstellung verlassen musste, in der ich gerade saß, um mich in einer stillen Ecke meiner Panikattacke zu widmen. Beim Soundcheck hat mich der Techniker fast erwürgt, weil ich mit meinem Lampenfieber kaum einen Ton rausbrachte und es entsprechend schwer für ihn war, zackig die Einstellungen vorzubereiten. Sorry Techniker. :(
Wenig später war es so weit und meine Freunde sind total ausgeflippt, als angesagt wurde, dass ich auftrete (hab es ihnen nicht erzählt).
Stieg dann auf die Bühne, riss ein Witzchen über meine Aufregung und schaffte es irgendwie tatsächlich diesen Song zu singen. In der ersten Reihe hatten sich meine Freunde gesammelt, denen ich den Song mal gezeigt hatte (was mich auch schon extrem viel Überwindung und einen kleinen Nervenzusammenbruch kostete) und sangen mit und feuerten mich an und als ich halb ohnmächtig vor Adrenalin von der Bühne stolperte, fiel ich ihnen erst mal in die Arme. Das war eine enorm schöne Erfahrung und das Feedback war überraschend gut. Danach kamen Leute zu mir und klopften mir auf die Schulter und alle waren einfach so lieb und herzlich und es war so toll, dass ich mich getraut hatte das zu tun und es noch dazu gut ankam. Ich war extrem stolz, es getan zu haben und kann jetzt immer hin offiziell behaupten, dass ich mal auf einem Festival gesungen habe, haha.

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Was ist der wertvollste Ort für dich?

Das friedvolle Örtchen des Einklangs inmitten meines Bewusstseins, in das ich manchmal eintreten darf. Es ist mir heilig und es ist der Ursprung meiner positiven Welteinstellung. Im Alltag bin ich meistens zu beschäftigt mit temporär relevanten Alltagsgedanken. Aber manchmal, wenn ich mich erinnere, wenn ich mir den Rückzug gestatte oder wenn mich einfach etwas überkommt, dann finde ich mich wieder an diesem Örtchen des Einverständnisses mit mir selbst und allem um mich herum. Es ist die Wertschätzung meiner Existenz, meiner Privilegien und der faszinierenden Welt in und um uns, die mich einfach friedlich und besonnen stimmt und mich mit dem einfachen Glück des Lebens erfüllt.

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Deine Highlights des Jahres 2017:

girl with kaleidoscope eyes
Chronologisch:
- zufällig Alpakas getroffen
- ENDLICH Zahnspange losbekommen
- eine besondere Zeit mit einem besonderen Menschen
- System of a Down Konzert
- Organisation und Durchführung unseres Festivals
- mein erster solo Bühnenauftritt
- im Kulturzug nach Polen mit den Festivalleuten
- Zusage der Uni in Island (hab noch nie so gekreischt)
- generell ziemlich viel Spaß mit meinen Freunden
- Woodstock Festival Polen
- UMZUG NACH ISLAND
- die beeindruckenden Menschen, die ich hier kennengelernt habe
- Roadtrip um ganz Island
- Nordlichter, explizit eines, das aussah wie ein Drache
- die soziale Organisation, in der ich viel Zeit verbrachte
- Roadtrip in die Westfjorde
- das Überwinden eines starken depressiven Schubes
- der absolut perfekte Roadtrip nach Snæfellsnes im Dezember
- wachsende Selbstliebe
- zufällig Ólafur Arnalds und seinen Hund in Reykjavík zu treffen
- Überwinden extrem vieler meiner Ängste
- Freunde in Deutschland besuchen
- Reise nach Budapest und an Silvester nach Monaten meine Mitbewohner und Freunde mal wieder sehen
- (das war zwar am 5. Januar aber für mich hat es sich wie der eigentliche Abschluss des Jahres angefühlt:) als ich von meinen Reisen zurückkehrte, wieder in Island ankam und so unglaublich glücklich und erleichtert war zurück zu sein. Ich fühlte mich so zu Hause und das obwohl ich zu diesem Zeitpunkt nicht mal eine Wohnung hatte.
Oh, was für ein anstrengendes, nervenaufreibendes, spannendes Jahr. <3

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Bist du verliebt??)??

Ja, in den Nachbarskater. <3
Eine sehr kommunikative riesige norwegische Waldkatze mit unendlich viel Fell, riesigen Pfoten und unstillbarem Kuschelbedürfnis. Manchmal stehe ich auf dem Balkon und er miaut zu mir rauf und dann renne ich runter und sitze mit ihm draußen bis mir alles abgefroren ist. Man muss dazu sagen, dass ich eine Allergie auf Katzenhaare entwickelt habe und nach unseren Kuschelsitzungen immer erst mal ne Stunde weinen und niesen muss, während ich verzweifelt versuche, das Kilo Fell von meinen Klamotten zu bekommen, das er hinterlassen hat. Aber das ist es wert. Alles für die Liebe!

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Wirst du heute Abend "Super Moon" ansehen?

Ja! Ich gehe sogar zu einer Vollmond Feuerzeremonie mit ein paar Freunden. Sieht so aus als seien die Wolken heute sogar gnädig und gönnten uns eine halbwegs klare Nacht, damit wir den ollen Mond auch tatsächlich sehen können.
Wäre richtig premium wenn sich zum Vollmond und unserem Rausch noch ein paar Nordlichter gesellten.

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Warum bist du obdachlos in Island?

Papiertiger.
Der Mietvertrag meiner alten Wohnung in Reykjavík lief Ende Dezember aus und als ich nach meinen Ausflügen nach Deutschland und Ungarn wieder kam, hatte ich eben keine Unterkunft. Ich wollte couchsurfen, aber bekam keine Rückmeldungen. Als Notunterkunft boten sich natürlich Freunde an, aber ich wollte denen auch nicht dauerhaft auf die Pelle rücken, weil die alle selbst nur winzige Zimmer in irgendwelchen Zweck WG's haben. Momentan penne ich im Zimmer eines Freundes, der auf Reisen ist und mir anbot in den zwei Wochen hier zu leben. Als ich die Wohnung betrat habe ich mich direkt in sie verliebt und betrauert, hier nicht dauerhaft leben zu können. Perfekte Lage, schöne Zimmer, gemütlich, liebenswürdige Mitbewohner. Doch nach einem beschissenen Abschied aus Island, einem beschissenen Weihnachten und einem beschissenen Start ins neue Jahr hat mich das Glück wieder gefunden und mir einen innigen Willkommenskuss gegeben. Die eine Mitbewohnerin dieser Wohnung hat nämlich spontan und unerwartet entschieden, dass sie jetzt mit ihrem Freund zusammen zieht und weil die andere Mitbewohnerin mich bei der Vermieterin wärmstens empfahl, zog die mich den zig anderen Bewerbern vor und ich ziehe in fünf Tagen offiziell in diese wunderschöne Wohnung im Herzen Reykjavíks. Kann von meinem Zimmer aus Berg Esja, süße klassisch skandinavische Häuschen und den Hafen sehen, das ist mehr als ich zu wünschen gewagt hätte. In fünf Tagen kommt mich auch eine Freundin besuchen und besagter Kumpel kommt von seinen Reisen zurück. Freue mich extrem beide zu empfangen und bin gespannt wie das Leben hier so wird, wenn die WG offiziell und vollständig ist. Bisher ist es jedenfalls super und ich bin sehr, sehr dankbar und sehr, sehr erleichtert, dass ich nun doch ein richtiges zu Hause gefunden habe.

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Ich habe gerade letzte deine Antwort gelesen, das tut mir so leid! Ich wünsche dir und deinen Freunden ganz viel Stärke!

Fe
Ich wollte damit jetzt auch nicht nach Aufmerksamkeit oder Mitleid haschen. Aber danke dennoch, ich wertschätze Empathie und Nettigkeit sehr. :)
Inzwischen habe ich den Schock auch erstmal verdaut, schätze ich. Die letzten Tage waren hart, aber ich bin jetzt auf dem Weg nach Budapest und treffe dort ein paar gute Freunde und freue mich sehr darauf und bis vor einer Woche war mein Leben auch fantastisch, also wird es das auch wieder werden.

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Oh nein, was ist denn passiert?

Jemand, den ich sehr mochte, hat sich umgebracht und unsere Freunde haben ihn gefunden und ihn vom Strick geholt und noch versucht ihn wieder zu beleben. (ohne erfolg...)
Ich erfuhr das wenige Stunden bevor ich zum Flughafen musste und aus der Vorfreude mal wieder die Insel zu verlassen und nach Ewigkeiten mal wieder in Deutschland zu sein, wurde das dringende Bedürfnis auf keinen Fall irgendwo anders zu sein als bei meinen Freunden dort. Ich will einfach nur da sein und das mit ihnen zusammen durchstehen und vor allem sicherstellen dass sie das irgendwie wegstecken. Ich weiß, dass ich in Reykjavík jetzt auch nicht viel machen könnte. Ich kann nichts rückgängig machen, ich kann niemandem die Bilder nehmen, die er zu verarbeiten hat und ich kann auch nicht mit Garantie dafür sorgen, dass alle da "heil" wieder raus kommen, aber ich will da sein, einfach nur da sein und ich kann nicht, weil ich jetzt in scheiß Deutschland sitze und ein scheiß besinnliches Weihnachten feiern soll, während meine Familie einfach null Einfühlungsvermögen hat und nicht versteht wieso ich nicht aktiv und fröhlich bin, boah ey, das ist einfach ein bisschen viel gerade.

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Hast du eher eine Grinch- oder eine Santa-Mentalität?

Eigentlich Grinch, dieses Jahr allerdings Santa.
Weihnachten bei meiner Familie war immer nur purer Stress und absolut kein Genuss für mich. Allerdings hat es sich ergeben, dass ich Übermorgen nach Deutschland fliege und meine Familie überrasche und ich war einfach seit 'nem Jahr nicht mehr in meiner Heimat und ich freue mich sooooo auf den Schwarzwald, mein Auto, alte Freunde und eben sogar wirklich auf meine Familie, weil ich die alle so lange nicht mehr gesehen habe. (Auch wenn ich ein bisschen Angst vor Deutschland habe, haha.)
Bestimmt gehen sie mir nach zwei Stunden auch wieder alle auf den Geist, aber das ist mir egal, weil die letzten Wochen so wundervoll waren und ich so enorm aufgeladen mit Liebe und positiver Energie bin, dass ich das Gefühl habe, dass mich dieses Jahr nichts mehr aus der Ruhe bringen kann.
Außerdem fahre ich dann Ende Dezember noch nach Bayern, besuche da Leute UND DANN FAHRE ICH NACH BUDAPEST UND TREFFE DORT EIN PAAR MEINER FREUNDE DIE ICH SEIT MONATEN NICHT MEHR GESEHEN HABE WEIL WIR ALLE IN VERSCHIEDENEN LÄNDERN UNTERWEGS SIND UND DIE ICH SO VERMISSE UND WIR FEIERN SILVESTER ZUSAMMEN IN BUDAPEST UND ICH FREUE MICH SO HEFTIG DIESE VERDAMMTEN EUMEL WIEDER ZU SEHEN OH MEIN GOTT

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Bakit mahal mo pa sya?

hauptsache ich nehme eben beim lernen mein handy in die hand mit der unschuldigen intention mir einen wecker zu stellen bis zu dessen läuten ich dann unabgelenkt arbeiten wollte, nur um just in der sekunde, in der mein scheiß handy meine hand berührt meine aufmerksamkeit zu verlieren und erst nach 30 minuten wieder aus dem sog des internets zu entkommen und mich zu erinnern dass ich eigentlich lernen wollte
(und dann auf ask zu gehen und selbiges in einer ziemlich überflüssigen und zeitverschwendenden antwort zu berichten)
was kann ich eigentlich

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