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Wenn die Philosophie das Leben nicht berührt, nicht ans Herz geht, uns nicht trifft, ist sie keine SOPHIE, sondern Hirnwichse! Wütend habe ich in einem meiner letzten Texte die Bildung, die auf Büchern basiert, als Nekrophilie bezeichnet auf meiner HP. Die Bewegung des Denkens aber muss Kreisen sein

Klugdiarrhoe’s Profile PhotoUri Bülbül
Was ich an mir oft beobachte ist, dass ich mir nichts gerne vorschreiben lasse. Nicht, weil ich es unbedingt besser weiß. Und auch ist es keine Prinzipsache. Meine Natur ist vor Allem autonom.
Mein Denken gehört mir! Ich muss gar nichts!
Ich philosophiere gerne, fühle mich aber nicht dazugehörig.
So wie bei allen Dingen kommt es bei mir von Herzen. Ohne diesen inneren Antrieb gäbe es mich nicht. Oder nur als leere Hülle, die sich mit blauen Pillen füllt.
Warum können Philosophie und Bildung nicht koexistieren? Wenn es nur jeweils einen von beiden gäbe, kämen wir nicht voran. Dann bliebe der Kreis in der tat rund und nichts verändere sich. Wenn sich aber die Reflektierer und Schlaumeier zu einem Rap-Battle treffen würden, hätten wir gute Unterhaltung und zudem vielleicht sogar mehrere Kreise, die ihre geometrische Form verändern, größer/kleiner werden, unregelmäßig, zu einem Dreieck oder einer Geraden.
Vielleicht soll der Kreis auch kein Kreis, sondern die grafische Darstellung des Lorenz-Attraktors sein.
Das entspräche schon eher meiner Fantasie.

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https://ask.fm/DerBilal/answers/170809310024 @Klugdiarrhoe

DerBilal’s Profile PhotoJemand
(2)
Du merkst, wie dieser Kreis seinem Namen gerecht wird und immer und immer wieder dieselbe Bewegung ausführt.
Geplagt von Selbstzweifeln und unwichtigen Werten werde ich von dem größten Gegner den ich haben kann in die Ecke gedrängt: mir selbst!
--
Geboren in der Matrix sind die gegebenen Lebensumstände eine Bürde, welche der Freiheit im Weg stehen. Kann man innerhalb der Matrix überhaupt frei sein oder ist die BeFREIung aus der Matrix die erste Freiheit? Was gab es vor der Matrix? Hat es da vielleicht die "große weite Leere" gegeben? Was passiert nach dem Tod in der Matrix? Haben wir vielleicht nur unser einziges Matrix-Leben?
Uri, ich resigniere. Es rattert und raucht in meinem Kopf, aus dieser Sackgasse komme ich nur heraus, wenn ich es offen zugebe. Ich freue mich bald zu lesen, was du mit meinem Text anzufangen weist und den Dialog fortführst.

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Liked by: Uri Bülbül

«Meine Position ist ja, dass wir irgendwie Organismen in einer großen weiten Leere sind, in der ich mir nicht vorstellen kann, dass es von Grund auf irgendwelche Regeln gibt.» M.E. sind wir damit existenziell weitergekommen. Ich werde versuchen zu erklären, was ich meine, aber du kannst es parallel:

Klugdiarrhoe’s Profile PhotoUri Bülbül
(1)
So lieber Uri. Ich habe ein paar wirklich stressige Tage hinter mir, die dazu sehr unausgeglichen waren.
Meine erste Antwort hatte ich in die Notizen geschrieben, welche aber nicht gespeichert wurde, weil mein Rechner abgestürzt ist. Und weil ich einmal nieder Geschriebenes schnell aus meinen Gedanken entlasse, um über die Folgestruktur nachzudenken, war alles durcheinander und ich hatte keine Lust mehr auf diese Frage.
So konnte ich mich von der Frage etwas distanzieren und jetzt mit frischen Gedanken an die Sache herantreten.
Außerdem hast du nach dieser Frage weitere eigene Antworten verfasst, welche alle eine Verbindung zueinander haben, also gibt es einiges aufzuarbeiten.
https://ask.fm/Klugdiarrhoe/answers/172709708217
Auch wenn unser Austausch (nicht nur für mich :) ) oft lehrend ist, sehe ich in dir keinen Lehrer. Für mich musste das Lehrer-Beispiel als Analogie herhalten, da mir als erstes in den Sinn kam, irgendeinen Fußballprofi zu beschreiben, wir er mich fragt, ob mir mein letzter Schuss auf's Tor gefallen hat. Aber ich wusste nicht, ob man mit diesem Vergleich etwas anfangen könnte, weswegen die Kunstlehrerin herhalten musste.
Ob deine Fragen eigennützig sind oder nicht, würde ich mich gar nicht fragen. Schließlich ist das hier eine Fragenplattform, wo niemand jemandem (oder Jemand - HA!) etwas schuldig ist! Ich hätte mich ja auch dafür entscheiden können, deine Polemik links liegen zu lassen und dein philosophisches Diarrhoe zu diffamieren, indem ich es nicht ernst nehme, ad absurdum führe, etc.
Oder gar nicht erst drauf Antworten. Näh. Ich bin freiweillig hier und lasse die Reize zu, zu denen du auch einen großen Beitrag leistest.
"Ich lese mein Geschriebenes immer wieder neu und deines auch!"
Danke. Irgendwie kam ich mir bis jetzt doof dabei vor und habe mich selbst für sehr vergesslich gehalten. Ich lese mir ebenfalls jede Antwort 92178264 Mal durch. Einfach so. Ich freue mich manchmal, alte gedankliche Herangehensweisen zu lesen, um dann festzustellen, dass sich diese verändert oder erweitert haben. Manchmal schämt man sich auch für völligen Stuss. Aber das gehört zum Entwicklungsprozess dazu und hilft bei der Aufarbeitung.
Jedenfalls habe ich schon des Öfteren Zweifel an meiner Intelligenz verbalisiert, weil etwaige Fragen für mich mühselig sind und ich mich der Herausforderung nicht gewachsen fühle.
Der Kreis schließt sich, da du sehr begabt darin bist, verworrene Stränge zu entwirren und aufzuklären. Vor einer Woche hätte meine Antwort viel Willkür enthalten.
Nach spätestens dieser Antwort https://ask.fm/Klugdiarrhoe/answers/172798127801 ziehe ich meinen imaginären Hut vor dir.
Viele Inhalte haben sich mir mental erst spät offenbart. Je mehr ich nachdenke, desto unschlüssiger werde ich beim Schreiben.

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https://ask.fm/DerBilal/answers/170786781256 Ich konnte aus deiner Antwort nicht genau herauslesen, wogegen du dich sträubst. Ich suche lediglich einen philosophischen Dialog mit dir. Du wirst weder nach Wissen abgefragt noch beurteilt. «Philosophisches Wissen» ist m.E. ein Widerspruch in sich.

Klugdiarrhoe’s Profile PhotoUri Bülbül
Okay, fair.
Wenn mir jemand, der sich scheinbar Tag und Nacht mit nichts anderem beschäftigt sagt "Hey du, denk nochmal nach, was du da gesagt hast", dann ist das für mich so, als würde mich meine Kunstlehrerin fragen, ob mir meine Zeichnung, die ich gemalt habe selber gefällt.
Es löst Unsicherheit aus und lässt mich zweifeln.
"oh Weia, habe ich wirklich so großen Bullshit gelabert?"
"Ich suche lediglich einen philosophischen Dialog mit dir."
Dass du das Erwähnen musst, lässt mich mutmaßen, dass für dich der Eindruck besteht, ich antworte dir widerwillig.
Ja, es ist manchmal anstrengend sich ne halbe Stunde oder 3 hinzusetzen, über deine Fragen nachzudenken und eine Antwort zu verfassen.
Aber es macht schon gewissermaßen Spaß und lässt mich zudem eine Meinung zu Dingen entwickeln, wo sonst kein anderer Impuls für Interesse bestünde.
Meist trete ich inhaltlich auf derselben Stelle herum, wo für mich dann die Herausforderung darin besteht, diese Gedanken zu reflektieren.
Ursprung dieses Ganzen ist ja die Frage mit dem Adorno-Zitat
https://ask.fm/DerBilal/answers/170663106888
oder wenn man es genau wissen will, der Dialog ein paar Fragen vorher mit @Herzenskind89.
"... Kein richtiges Leben im falschen", "System", "Matrix", und so weiter. Für mich alles Begrifflichkeiten, die ich von oben herab betrachte, da sie mir (wie so oft erwähnt) abstrakt erscheinen.
Meine Position ist ja, dass wir irgendwie Organismen in einer großen weiten Leere sind, in der ich mir nicht vorstellen kann, dass es von Grund auf irgendwelche Regeln gibt.
Ich weiß selber nicht, ob ich mich hier gegen etwas sträube, jedenfalls tue ich es nicht bewusst.

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«Man kann uns nicht verübeln zu existieren, weil wir einfach da sind. Folglich gibt es kein Richtig und kein Falsch. Es gibt Moralvorstellungen, Gesetze und Gewissen. Doch sind das keine vorgegebenen Konstrukte, sondern "künstlich" erschaffene.» Darüber gilt es nochmal nachzudenken °-°

Klugdiarrhoe’s Profile PhotoUri Bülbül
Vermutlich widerspreche ich Gesagtem oder Gedachtem von vielen schlauen Personen vor mir, die diese Themen behandelt haben. Vielleicht eckt meine Denkweisen an, weil sie schon widerlegt wurde oder ist überhaupt nicht wertvoll sondern Bockmist.
Eine Frage war unter Anderem: "lebst du richtig?"
Woraufhin sich mir die Frage aufwarf, wer denn entscheidet, was richtig oder falsch ist. Darauf hat die Frage im Endeffekt auch abgezielt, wie ich annehme.
Im System-/Matrixkontext könne das Leben im System nicht richtig sein, weil das System selbst falsch sei.
Mir fällt es schwer, mir solche abstrakt erscheinenden Fragen pragmatisch zu beantworten, wie du mir versucht hast nahezulegen.
Nur fehlen mir vielleicht andere Ansichten, da ich mich nicht mit philosophischer Literatur, Geschichte oder dem philosophieren selbst des philosophieren Willens befasse. Oder Lebenserfahrung. Oder Intelligenz.
Wie dem auch sei, für mich habe ich schlussgefolgert, dass der Ursprung des Lebens nicht mit einer Bedienungsanleitung daher kommt, sondern sich z.B. die Moral, das Gewissen und was es nicht sonst so alles gibt entwickelt hat. Natürlich haben wir nicht einfach das Wort Moral erfunden und anschließend definiert, was moralisch und unmoralisch ist. (Oder doch?) Für mich ist Moral erstmal intuitiv. Was dann für mich heißt, dass mein Richtig/Falsch für jemand anderen nicht auch genauso gelten muss.
Ist jetzt der erste Teil meine Aussage für dich problematisch oder der zweite?
Irgendwie hänge ich beim verfassen dieser Antwort fest und komme immer wieder zum selben Punkt: Ich bin ich, weswegen nichts und niemand die höhere Macht besitzt, für mich zu entscheiden, was wahr ist.

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Die Anzahl der psychischen Krankheiten hat in unserer Gesellschaft deutlich zugenommen. Woran liegt das Deiner Meinung nach?

XxSuperwomenxX’s Profile PhotoEponomasie
Woher hast du diese Information? Ich habe mir keine Statistiken dazu angesehen, keine Berichte gelesen und versuche es mir logisch zu erklären.
Ich bezweifle dass psychische Krankheiten stark zugenommen haben.
Mit fortschreitender Entwicklung unserer Gesellschaft gibt es heute mehr Diagnosen, Möglichkeiten zu Behandlung und immer mehr Offenheit, was die Psyche betrifft.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Menschen in Nachkriegszeiten, Zeiten von Sklaverei, Völkermorden, Armut oder ähnlichen Extremen Zuständen weniger
betroffen waren. Viele Krankheiten waren gar nicht erst bekannt, sodass sie auch nicht diagnostiziert wurden, geschweige denn von den Betroffenen als Krankheit wahrgenommen oder gar behandelt.
Oder man wurde als verrückt abgestempelt oder nicht für voll genommen, wodurch sich Menschen geschämt haben oder sich nicht eingestanden haben krank zu sein.
Angenommen es ist wirklich so, dass statistisch die Diagnose von psychischen Krankheiten zunehmen.
Es könnten Spätfolgen durch Zeiten sein, die heute ältere Menschen seit über 30+ Jahren erleben müssen.
Es könnte einfach sein, dass mehr Menschen zum Arzt gehen und die Zahlen daher steigen.
Vielleicht sind wir unzufrieden durch soziale Medien, weil wir uns immer mehr ablenken und weniger Berührungspunkte mit uns selbst und unseren Emotionen haben.
Vielleicht löst die Art und Weise, wie man Nachrichten präsentiert bekommt Angstzustände, wie z.B. Existenzangst aus.
Studenten befinden sich in einer Zwickmühle, da sie so viel Auswahl an beruflichem Werdegang haben, nicht wissen wohin und werden depressiv.
Schüler müssen mit 16 entscheiden, was sie nach Abgang der Schule machen, wie soll das gehen?
Eine alleinerziehende Mutter kommt mit 2 Nebenjobs nicht klar, spart wo sie kann und kommt trotzdem schwer über die Runden.
Am Frankfurter Hauptbahnhof landet man einem Kreis von Konsumenten, wodurch man sein ganzes Geld verbrät, durch Abhängigkeit seiner Gesundheit schadet uvm.
Einmal vom Glücksspiel gepackt, setzt man sein Haus aufs Spiel.
Das sind wirklich viele Baustellen.
Und sehr bedrückend noch dazu.
Aber war es denn vor 395 Jahren weniger?
Da gab es vielleicht kein TikTok, dafür aber jede Menge anderen Sch3iß.
Eine pauschale Aussage kann man nicht treffen, genauso wenig durch meine Wahrnehmung bestätigen, dass psychische Krankheiten in unserer Gesellschaft deutlich zugenommen haben.
Es gibt nicht den einen Grund, sondern viele Gründe, die viele verschiedene Auswirkungen haben
Wahrscheinlich trifft alles oben genannte zu.
Ich bin selbst betroffen und freue mich trotz langwieriger Hürden Hilfe erhalten zu haben. Wenn überhaupt ist es gut, dass uns mehr Fälle von psychischen Krankheiten bekannt sind. Somit könne wir unsere Gesellschaft immer mehr therapieren, bis wir uns alle lieb haben. ❤️

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Alles gut bei dir?

gzuzbae2020’s Profile PhotoDeniseesineD
Normalerweise sträube ich mich ja davor öffentliche Fragen zu beantworten, weil sie durch die Monetarisierung einen heuchlerischen Unterton haben - ungeachtet der Intention des Fragenstellers.
Als ich diese Frage las hatte ich dagegen ein hohes Mitteilungsbedürfnis.
Irgendwie befinde ich mich wöchentlich auf dem Onlineshop eines großen deutschen Sportartikelherstellers mit drei Streifen.
Ich suche mir super viele coole neue Klamotten aus, die ich dann in meine Wunschliste packe und schließe die Seite wieder, damit ich mir später, wenn ich wiederkomme nur 1-2 Dinge davon aussuche. Wenn überhaupt.
Als armer Student kann ich mir das auch gar nicht leisten.
Long story short ich bin dem Konsumismus zum Opfer gefallen und habe jetzt neu 4 Hoodies, 5 Hosen, 7 Tshirts und eine Tasche. Außerdem kein Geld mehr.
Aber sonst geht es mir gut :D

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What is the best name you could think for a cat?

Ace__x’s Profile Photo
Ich bin seit 3 Wochen auch offiziell ein Katzenpapa und habe meine Glückskatze Nala genannt :)
Ist vielleicht jetzt nichts außergewöhnliches, aber beim ersten Hören hat er mir sofort gefallen und der nostalgische Bezug passt auch.

(2) wieviel durch ein (gesellschaftliches) System vorgegeben, mitbestimmt wird - wieviel Einfluss du auf dieses System hast.

tittengrabschernumberone’s Profile PhotoPapiertiger.
Wir Menschen haben uns dahingehend entwickelt, dass wir voneinander abhängig sind, den jetzigen Lebensstandart zu erhalten.
Wir müssen unser Essen nicht selbst jagen, sondern gehen in den Supermarkt um einzukaufen. Wir müssen nicht um unser Überleben bangen, dass ein Raubtier um die Ecke kommt und uns auffrisst. Wenn uns Unrecht getan wird, sorgen andere Menschen (nicht immer) dafür, dass es aufgeklärt wird. Wir müssen nicht zusehen, dass wir von Tag zu Tag eine Unterkunft finden, sondern können sogar einfach mal ne Runde Playsi zocken.
Diese Beispiele sind nicht stellvertretend für jeden und alles, doch sollen sie verdeutlichen, dass die Definition vom Leben nicht stetig ist.
Das System von heute ist ein anderes, als es vor 2000 Jahren war.
System ist mittlerweile auch ein so inflationär gebrauchter Begriff für alles, was scheinbar von irgendeiner Bösen macht kontrolliert wird und unser Leben zunichte macht.
Doch entwickeln wir uns immer weiter, werden uns bewusst, in welcher Lage wir uns befinden oder rückblickend befunden haben und können diese Lage, dieses System verändern. Während diesem langen Prozess spüren wir die Folgen der Veränderung vielleicht nicht unmittelbar, da wir Teil des Prozesses sind.
Das Leben selbst ist auch Teil dieses Prozesses.
Mit dem, was wir tun - ob es eine aktive Auflehnung gegen das System oder das Hinnehmen und ignorieren ist, sind wir daran beteiligt.
Was heute unerträglich ist muss es morgen nicht sein. Morgen gibt es aber wieder etwas anderes Unerträgliches.
Somit schließt sich der Kreis.
"Es gibt kein richtiges Leben im falschen.", es gibt kein richtiges und kein falsches Leben. Wir haben nur das eine und das sollten wir leben.

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(1) https://ask.fm/DerBilal/answers/170663106888 Und wenn du die Frage aus dem Blickwinkel betrachtest, ob du dein Leben wirklich "voll ausschöpfst"? (Was auch immer nun das für dich bedeuten mag.) Auch die Frage danach, wieviel selbstbestimmt an deinem Leben ist und

tittengrabschernumberone’s Profile PhotoPapiertiger.
(2) wieviel durch ein (gesellschaftliches) System vorgegeben, mitbestimmt wird - wieviel Einfluss du auf dieses System hast.
(3) Zum Adorno-Zitat verlinke ich dir noch kurz das hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Es_gibt_kein_richtiges_Leben_im_falschen + https://www.freitag.de/autoren/michael-jaeger/richtig-falsch-adorno
Die vorherige Frage zum Satz "Es gibt kein richtiges Leben im falschen" habe ich als sehr Abstrakt wahrgenommen, wobei du recht hast; mit dem Kontext zu Adorno, was mir vorher nicht bekannt war und dem konkreten Gedanken zum *System* wird das Ganze schon wieder pragmatisch.
Meine Gedanken kreisen umher und ich habe viele Ideen zu diesem Thema, deshalb hoffe ich, dass ich mich im Folgenden verständlich ausdrücke.
Gerne wird der Vergleich mit dem Fisch im Teich genommen, welcher aber auch eine super Metapher ist, die passt. Als Fische, die ihr ganzes Leben in einem Teich verbringen, haben wir natürlich keine Kontrolle über den Teich selbst. Physische Barrieren verhindern, dass wir an Land kommen oder in andere Gewässer schwimmen. Noch dazu wissen wir vielleicht gar nicht, dass es andere Gewässer gibt, geschweige denn, dass wir Teil eines oder mehrere Universen sind. Außerdem können wir außerhalb des Wassers gar nicht überleben. Was uns bleibt ist das Schwimmen in diesem Teich. Dort sind wir Herr unseres Selbst und entscheiden, was wir tun.
Wenn wir über das Potential des "eigentlichen" Lebens reden, dann ist dieses nicht real. Es ist eine theoretische Möglichkeit dessen, was die Gesamtheit zu bieten hat. Doch endet dieser Gedanke wieder in der Sinnfrage des Lebens.
Müssen wir alles Erdenkliche ausschöpfen? Müssen wir immer das Optimale und Perfekte anstreben? Ist der Sinn des Leben die Befreiung vom Leiden?
Das Leben IST. Ob es überhaupt einen Sinn hat, wissen wir nicht. Wenn es einen hätte, wessen Sinn ist es dann? Die des Schöpfers? Individuell geben wir unserem eigenen Leben selbst einen Sinn.
Wir werden in ein System geboren, wovon wir Teil sein sollen.
Ich sehe das System als Teil des Lebens. Ob es gut oder schlecht ist, sei erstmal außen vor gelassen.
Das System beeinflusst unser Leben durch Beschränkungen, Regeln, Folgen, etc.
Und wenn alles Scheiße ist, wir in Gefangenschaft "leben", pro Tag 10 Minuten Freigang haben, am Rande des Hungertods sind und über keine Gliedmaßen mehr verfügen. Dann ist das das Leben.
Durch unsere Intelligenz können wir derlei Fragen stellen. Vergleichen wir uns mit anderem Leben, beispielsweise Insekten, wie z.B. eine Biene, was erkennen wir dann? Ist die Biene Teil eines Systems, die sie Stürzen muss? Sollte die Biene ihr volles Potential ausschöpfen und in eine andere Galaxie fliegen können? Die Biene ist eine Biene und gestaltet ihr Leben mit ihren zwei Flügeln, soweit sie kann. Das ist ihr Leben.
--
Fortsetzung bei Frage (2)

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«die Welt in der wir leben», sagt @Herzenskind89 in eurem Dialog, ich habe mich vor einigen Tagen mit Adornos Satz konfrontiert gesehen: «Es gibt kein richtiges Leben im falschen.» Leben wir wirklich in der Welt? Oder leben wir im System? Und lebst du richtig? Ich meine: lebst du wirklich?

Klugdiarrhoe’s Profile PhotoUri Bülbül
Oha, da hat jemand die Gelegenheit wahrgenommen schwere Geschütze aufzufahren und meine Seele herauszufordern.
Puh.
Mit Analogien lässt sich leichter Hantieren.
Also die Frage ist, ob wir in oder außerhalb der Matrix leben und ob das Leben in der Matrix als solches überhaupt lebenswert und richtig ist?
Für unser Dasein können wir nichts. Man kann uns nicht verübeln zu existieren, weil wir einfach da sind. Folglich gibt es kein Richtig und kein Falsch. Es gibt Moralvorstellungen, Gesetze und Gewissen. Doch sind das keine vorgegebenen Konstrukte, sondern "künstlich" erschaffene. Diese ergeben sich durch das Miteinander, durch Erfahrung, Eindrücke, etc.
Vielleicht ist diese Frage für dich als Philosophierender schon so inflationär gestellt worden, dass du die Lust an ihr verloren hast, aber: Was ist Leben überhaupt?
Wenn ich mich nach meiner eigenen Auffassung "aktiv" für etwas entscheide, lebe ich dann?
Lebe ich nicht auch, wenn ich nicht alles aktiv selbst entscheide?
"Es gibt kein richtiges Leben im falschen" klingt wie die Boulevardpresse, die versucht Panik zu verursachen.
Egal in was wir leben, wie wir leben, ob wir leben oder nicht; ob es eine Matrix, ein System oder Mayonnaise ist, das einzige was wir haben ist unser Bewusstsein. Darüber hinaus gibt es keinen Weg zu erfahren, was "wahr" ist.
Wir müssten ohne eigenes Bewusstsein das Leben/die Matrix von außen betrachten können, um bewerten zu können, ob wir wirklich leben. Selbst dann gibt es keine Garantie darauf, dass wir auch wirklich alles von außerhalb betrachten können. Vielleicht ist das noch ein netter Denksport, sehe ich doch keinen Nutzen einer Antwort. Selbst wenn wir wüssten, wie uns geschieht, die Rahmenbedingungen bleiben die gleichen.
Es gibt kein definiertes Richtig oder Falsch.
Ich und mein Bewusstsein nehme unser Schicksal selbst in die Hand und tun, wonach uns ist. Wir leben wirklich.

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Warum ist es alltäglich manchmal schwierig, eine ausgewogene Balance zwischen Arbeit und Genuss, zwischen Pflichterfüllung und Leichtigkeit zu halten?

Herzenskind89’s Profile PhotoHerzenskind
Davon kann ich dir ein Liedchen singen. :)
Ich war hier für ein paar Tage abwesend, weil genau die Balance, die du zu Beschreiben versucht hast momentan bei mir sehr unausgeglichen ist.
Arbeit und Genuss hören sich für mich nicht nach direkten Gegenstücken an, ebenso Pflichterfüllung und Leichtigkeit.
Diese Begrifflichkeiten erstmal beiseite, ich beschreibe es Mal als Gefühl der Unzufriedenheit, aufgrund von scheinbarem Kontrollverlust über sein eigenes Leben.
Man könnte natürlich eine Liste mit Dingen führen, die man gerne machen möchte und eine mit Dingen, die man machen muss. Anschließend hält man sich strickt daran, jeden Tag die mathematische Mitte beider Listen einzuhalten. Dann hat man nicht das Problem, dass etwas unbalanciert ist.
Selbst dann verspreche ich dir, dass die Unzufriedenheit sich nicht zum Guten verändern wird.
Für mich habe ich herausgefunden, dass es okay ist, keine stetige Balance zu haben. Ich kämpfe nicht mehr dagegen an, sondern nehme es hin. Ein bisschen Stoizismus, wenn man so will.
Zu versuchen, mehr Arbeit zu verrichten, wenn man gemerkt hat, dass man vieles hat schleifen lassen finde ich per se nicht verkehrt. Doch ist es für die innere Zufriedenheit auch gesund, Mal auf Manches zu scheißen.
"Warum ist es alltäglich manchmal schwierig,..."?
's Leben ist kein Ponyhof und selbst der ist anstrengend

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Danke für deine längere Antwort zu meiner Frage. Dazu kurz gesagt: Da die Welt in der wir leben oft zu kompliziert für Regeln ist, die wir aufstellen um die Ordnung zu erhalten.

Herzenskind89’s Profile PhotoHerzenskind
Sehr gerne.
Weißt du, die Anfänge für mich hatten hier den kompletten Fokus auf die äußere Wahrnehmung gesetzt.
Vieles hat sich verändert, man wird reifer, nimmt sich selbst und andere anders wahr, wertet die Dinge mit einem anderen Feingefühl.
Geantwortet habe ich, weil ich cool sein wollte.
Mittlerweile freue ich mich über intelligente Fragen, die mir noch nicht gestellt wurden. So kann ich mir über neue Themen Gedanken machen, verschiedene Blickwinkel kennenlernen, mich mit super Menschen austauschen.
Zugegeben, ich ziehe somit einen persönlichen Nutzen daraus. Wer sich daran stört, stellt mir wahrscheinlich auch keine Fragen.
Jedenfalls hat unter anderem @Klugdiarrhoe auch dazu beigetragen, dass ich Fragen ernst nehme und auch mal etwas ausführlicher erörtere, soweit ich kann.
Siehe da:
https://ask.fm/Klugdiarrhoe/answers/150652065721
Ich war quasi eine Art Gegenpol; Jemand, der plumpe Antworten gibt.
Habe kein Problem damit, aber lange Antworten machen mir tatsächlich Spaß.
Meine Krankheit habe ich schon einige Male thematisiert. Oft erwähne ich es, um ein Argument hervorzuheben und zu bekräftigen, weil ich sonst das Gefühl habe, dass es nicht ernst genommen wird. Und dann stellt sich mir wieder die Frage, ob es als "Ausrede" wahrgenommen wird oder ich mich selber verarsche.
Es geht um ADHS. z.B Fällt es mir super schwer lange Texte zu lesen, weil ich mich nicht ohne die richtige Motivation längerfristig konzentrieren kann.
Das Symptom kennt jeder, manchmal will man nichts lesen und empfindet es zu anstrengend.
Für mich ist es eine Alltagsherausforderung.
Warum ich das jetzt wieder erwähne:
Ich lese! JA! Die letzten Wochen habe ich eine Veränderung bemerkt. Die anfängliche Abneigung für lange Texte ist manchmal weg.
Du musst dir vorstellen, wenn ich ein dickes Buch in der Hand hatte, hat es in mir ein Gefühl der Bedrücktheit ausgelöst. Es hat sich angefühlt wie schwere körperliche Arbeit, die ich die nächsten 3 Wochen für 12 Stunden am Tag verrichten muss.
Ich konnte es mir abtrainieren. Viele Texte bleiben immer noch eine Riesen-Herausforderung. Und wahrscheinlich bin ich immer noch nicht der Typ, der 2 Tage an einem Buch klebt, werde es vermutlich auch nicht sein.
Aber das ist okay so.
Deine Frage hat mich einfach dazu angeregt, ein paar Dinge los zu werden. Also wenn du bis hier hin gelesen hast heißt das, dass du nicht lesefaul bist. Glückwunsch
"Da die Welt in der wir leben oft zu kompliziert für Regeln ist, die wir aufstellen um die Ordnung zu erhalten."
Richtig, oft wissen wir auch nicht von diesen Regeln; wir interessieren uns erst für sie, wenn sie uns einschränken würden. Manchmal finde ich das Chaos auch in Ordnung. :)

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Ist Kriminalität bis zu einem gewissen Grad akzeptabel und darüber hinaus sind die Grenzen verhandelbar?

Herzenskind89’s Profile PhotoHerzenskind
Erst einmal möchte ich fragen, wie Kriminalität definiert wird. Geht es um "sämtliche Rechtsverletzungen in Form von strafrechtlichen Tatbeständen."?
Gehören Kavaliersdelikte auch dazu?
Oder fragen wir uns, was an der Kriminalität genau ein Kavaliersdelikt ist oder nicht?
Ich sehe es nicht für sinnvoll eine pauschale Aussage darüber zu treffen oder gar eine Liste anzugeben, was "akzeptabel" ist.
Die Debatte, dass das Rechtssystem für Ordnung sorgen soll, etc. möchte ich an dieser Stelle auch nicht führen.
Was juristisch als kriminell gilt, bewerte ich moralisch erstmal nicht. Es kommt im Fall darauf an, ob die Tat einen Beteiligten negativ beeinträchtigt.
"Wo kein Kläger, da kein Richter"
Heißt nicht, dass man ohne jegliche Moralvorstellung so lange Scheiße baut, bis es jemand merkt.
Grenzen sind nicht "verhandelbar", diese sind individuell und unterliegen dem Ermessen der Geschädigten.
Akzeptabel ist es nicht, es kann von den Beeinträchtigten aber toleriert werden, was für mich dann vollkommen in Ordnung ist.
Beispiel:
- Ich töte meinen Nachbarn. Juristisch strafbar? Ja. Moralisch? Nö. -> Kriminell, nicht akzeptabel, Grenzen nicht verhandelbar.
- Ich klaue bei Aldi eine Banane. Juristisch strafbar? Ja. Moralisch? Ich nehme jemandem etwas weg(nicht gut), diese "Person" merkt es nicht, klagt nicht und merkt nicht wirklich einen negativen Einfluss. (Tolerierbar)
Wie gesagt, ich möchte keine Liste definieren. Es kommt auf verschiedene Werte an; wie man damit umgeht sei dahingestellt.
Diese Frage ist außerdem für mich viel zu komplex und nicht wirklich erörterbar, weil ich das Gefühl habe, ich weiß nicht genug zu diesem Thema.

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Es ist an der Zeit deine kreative Ader zu testen, hau deinen besten Freestyle raus.

Laurybaerchen’s Profile PhotoLaurinski
Du hast gefragt.
Ich habe dich dich gewarnt.
Ich liege im Bett
und produziere ein Brett.
Ich habe keine Ahnung was ich will
doch ich will es jetzt.
Komm halt mich davon ab,
das kannst du nicht,
denn ich bin der fett-
teste im rapgame
What a shame!
Auf Ask bald Fame.
Doch frag' ich fremde nicht nach Freestyles, denn sonst wird es mit mei'm Ruf doch nur noch sehr schnell Bergab geh'n!
Biggie sich im Grab dann auch noch umdreh'n
und sich umseh'n
Um dann zu merken, wie peinlich alles ist,
Mein letzter Rhyme hier auf Ask, also Verpiss-
dich.
*Micdrop*
wie gut, dass mich hier niemand kennt 😂

Hast du Everything Everywhere All at Once gesehen? Wenn ja, wie fandest du den Film?

tittengrabschernumberone’s Profile PhotoPapiertiger.
Everything Everywhere All at Once ist erstmal total an mir vorbei gegangen. Weder wusste ich von seiner Existenz, noch, dass er in der Filmwelt so sehr erwartet wird. Bis mich dann jemand ins Kino eingeladen hat. Für Kino bin ich immer offen, bei Everything Everywhere All at Once habe ich mir aber dieses Mal nicht den Trailer angesehen um nicht gespoilert zu werden, weil ich den Titel allein schon interessant fand.
Vorweg: Everything Everywhere All at Once ist eine Antwort auf eine Frage die niemand gestellt hat, aber jeder Wissen möchte. Ich liebe ihn.
Dieser Film ist eine einzige Reizüberflutung. Im positiven Sinne.
Ich möchte sagen, der Film ist wie meine Antworten und ADHS-Gedanken teilweise Sprunghaft.
Doch das ist er nicht wirklich. Denn jede Szene treibt das Große Ganze voran und ist für sich gesehen keine Willkür, ganz im Gegenteil.
Durchgängig dachte ich mir im Kino "JA WAS IST DENN JETZT DIE FUCKING POINTE!?". Dann habe ich's gecheckt. Alles ist die Pointe.
Im Kino saß neben mir ein Paar, die wahrscheinlich vom Typ her eher Brain Candy erwartet haben, ständig Kommentare wie "omg ist das Jackie?" von sich gaben und nach gut der hälfte des Films aus dem Saal gingen. Da konnte ich den Film endlich genießen. Einerseits war es schon Brain Candy, richtig gutes Popcornkino. Aber auch nicht. Es fühlt sich alles nach strukturiertem Chaos an. Halte dir das Mal vor Augen. Ich hatte bei einer Szene mit 2 Steinen Pipi in den Augen. Everything Everywhere All at Once ist genau das, was er verspricht. Emotionen? Alle. Wo wird er gespielt? Überall? Was passiert? Alles. Auf jede Frage, Antwortet der Film mit einem Ja. Auf Everything Everywhere All at Once muss man sich schon etwas einlassen. Mit einer Antihaltung wie das besagte Paar funktioniert es eben nicht. Losgelöst von jeder Erwartung ist dieser Film ein Meisterwerk.

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https://ask.fm/DerBilal/answers/128623569480 Magst du Batman immer noch und was macht ihn für dich aus?

tittengrabschernumberone’s Profile PhotoPapiertiger.
Ersteinmal möchte ich hervorheben, dass diese Antwort schon über 7 Jahre alt ist und sich über diesen Zeitraum viel verändert hat, was sowohl die Filmwelt und auch meinen Geschmack angeht. Ich meine mich zu erinnern, dass ich das Bild den Likes zugunste gepostet hatte.
Damals war ich 18 und fand Batman einfach cool, wegen der teils düsteren Atmosphäre und den starken Identitäten, die die Charaktere porträtieren. Ich war nicht sehr versiert in der Comic-/Superhelden bzw. Scien-Fiction-Welt und meinte Filmexperte zu sein, weil ich gerne und oft Filme schaute. Dabei hatte ich keinen blassen Schimmer, was ich eigentlich an Filmen mochte, hatte aber trotzdem eine Meinung. Alles war für mich interessant.
Was die Dark-Knight Trilogie rückblickend besonders macht, ist für mich das Storytelling.
Wie schon angesprochen, beeinhalten die Filme unglaublich starke Identitäten. Batmam ist hier zum Beispiel kein "einfahcer" Stereotyp Superheld, dessen Motive vorhersehbar sind.
Es gibt eine ausgeprochen umfangreiche Charakterentwicklung (wie jeder Selbsternannte Filmkritiker bei jedem Film zu verurteilen versucht), in der seine Beweggründe nachvollziehbar und realistisch dargestellt sind.
Dann wiederum alles auf eine Karte zu setzen und nur das Storytelling zu bewundern ist schon frech.
Jeder einzelne Schauspieler macht einen Verdammt guten Job; Alfred, Gordan, Joker, Bane, Harvey Dent, Lucius, ich liebe sie alle. Welcher Film kann von sich behaupten mindestens 8 so brutal gute Charaktere zu haben?
Dazu kommen die Dialoge, welche aus so einprägenden aber auch unter dem Radar verzwickten Geschichten bestehen. Die Musik, die Atmosphäre, wow!
Zurück zu Batman. Ich mag ihn mehr als zuvor, mit mehr Reife entdecke ich bei jedem neuen Anschauen neue Sichtweisen zu den Filmen. Er ist erstmal kein Held, er tut das, was menschlich ist. Batman ist egoistisch, voller Fehler und im ständigen Wertezwiespalt. Doch macht er alles richtig, indem er versucht sich selbst zu verstehen. Was ihm am Ende wieder eine Gewisse Vorbildfunktion verleiht, denn seien wir mal ehrlich, was würden wir an seiner Stelle tun? Der dunkle Ritter ist in der Tat dunkel, doch handelt er stets indem an sich selbst in Frage stellt und versucht, besser zu sein. Das macht ihn für mich wieder zum Helden.
Das letzte Mal habe ich die Trilogie vor 4 Jahren gesehen, weswegen ich sie mir jetzt nochmal ansehen möchte. Danke dafür!
Meine Antwort fällt dafür jedoch nicht ganz so detailiert aus, alles in allem ist mein Eindruck: Diese Trilogie ist etwas besonderes.

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«Ich bin gleichzeitig im kreativen und technischen Bereich tätig» - Arbeitest du in der Spielebranche? Beim Film? Oder Computer-Grafik-Design?

Klugdiarrhoe’s Profile PhotoUri Bülbül
Mein Studium beschäftigt sich tatsächlich mit Allem, was dafür erforderlich ist, in jedem dieser genannten Bereiche tätig zu sein.
Als Hobbyfotograf habe ich mit 16 angefangen, bin dann zum Film und zu Designtätigkeiten gekommen. Neben dem Studium arbeite ich außerdem in einer kleinen Produktion für einen (Nicht-TV-)Sender. Softwareentwicklung ist auch ein großer Teil. Ich hoffe das grenzt das Ganze ein bisschen ein, eine klare Antwort möchte ich hier nicht preisgeben :)

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DerBilal’s Profile PhotoJemand
HILFE!
Dachte mir, ja warum nicht mal die App herunterladen.
Ask-VIP kostenlos für 3 Tage? Immer her damit! Jetzt bin ich Teil einer elitären Gruppe, die egaler nicht sein könnte und sich mehr nach öffentlicher Bloßstellung statt Ruhm anfühlt. Was für ein Unsinn. Ich will dieses Mal nicht. :(

Ich bin so eine Labertasche..

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weil ich der Meinung bin, dass ein Beruf oder eine Berufung niemanden ausmacht. Ich bin sehr neugierig, aufgeschlossen, sehr sehr wissbegierig und sehe den Sinn in meinem Leben im Erschaffen von Dingen, Kunst oder positiven Änderungen einer Gesellschaft.
Dabei will ich niemandem außer mir selbst beweisen, dass ich mein Bestes gebe. "Der Weg ist das Ziel" zu 100%.
Warum Ask in meinem Leben eine gewisse Rolle gespielt hat, habe ich stets versucht unter den Teppich zu kehren. Nicht, weil es unangenehm ist, sondern weil ich mit dem damit verbundenen Lebensabschnitt abschließen wollte. Ich denke ohne diesen Lebensabschnitt hätte ich keine Motivation gehabt, diese Plattform wieder aufzusuchen. Oder ich wäre nie weggewesen.
Der Lebensabschnitt ging von irgendwann Ende 2014 bis 2016, mit Nachwirkung bis zum 13. September 2018.
Der dortigen Antwort kann man entnehmen, dass ich in der Tat mit etwas abgeschlossen habe.
Ich möchte das nicht in noch mehr Antworten ausweiten, ich erzähle die Kurzfassung.
Eines Sommers meiner Jugend, in der ich 16-17 war, endete ein Kapitel meines Lebens. Ich ging von der weiterführenden Schule ab und trennte mich schmerzhaft von der einen oder anderen Person. Deswegen war ich empfänglich für neue soziale Erfahrungen und trieb mich zwischen Menschen nur rum wo ich konnte.
So hat sich auch auf Ask eine Gelegenheit ergeben, neue Leute in einem Gruppenchat kennenzulernen. In der besagten Gruppe verliebte ich mich in jemanden. Jetzt wird es langweilig für Außenstehende. Ups und Downs, ettliche Dramen spielten sich ab. Bis ich mich dann auch von dieser Person trennen musste.
Und diese Geschichte war der Startschuss meiner Depression. Du musst wissen, ich bin "vorerankt", ich habe ADHS, was eine Komorbidität dazu sein kann. Und zu dem Zeitpunkt war ich mental sehr verletzlich, von Lebensgegebeheiten niedergeschlagen. Viele Dinge haben diese Depression verstärkt und auch zu Suizidgedanken geführt. (Versteh das bitte nicht als Aufruf zum Mitleid, es war einfach so.)
Zu dem Zeitpunkt ging es mir wirklich übel. Für den ein oder anderen mag so ein Fall lächerlich wirken, rückblickend bin ich aber sehr dadurch gewachsen.
Auch, wenn diese Zeit nur noch eine verwässerte Geschichte für mich ist, bleibt quasi immer eine Quintessenz im Unterbewusstsein, welche ich unfreiwillig mit ask asoziiere.
So ist Ask immernoch eine Möglichkeit, sich mit interessanten Menschen auszutauschen. Zwanglos und anonym, wenn man möchte.
Ich könnte mich hier auch öffentlich auf einem neuen Profil auslassen. Doch ein bisschen Anonymität gibt mir die Freiheit auch geistigen Bullshit von mir zu lassen, der nicht mit meiner realen Person in Zusammenhang gebracht werden kann.
Ich weiß, es gibt den Einwand, dass ich mich doch vor nichts und niemandem schämen oder rechtfertigen o.Ä. muss. So lebt es sich momentan jedoch einfacher und kuriose neue Interaktionen wegen meiner "geheimen" Seite bleiben mir erspart.

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@Klugdiarrhoe - https://ask.fm/Klugdiarrhoe/answers/172374544313 02:00, Prioritäten richtig gesetzt.

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Ja, da habe ich mich heute Morgen um 4 noch zu sehr reingesteigert und kaum geschlafen um eine adäquat Antwort zu schreiben.
Der Schlagabtausch war für mich auch befremdlich und nicht einfach zu bewältigen.
Ich hatte dir ja schon gesagt, dass ich unsicher in der Rhetorik bin und oft nicht durchschauen kann, wie denn etwas gemeint ist. Dann bin ich mir auch meiner Selbst nicht sicher genug und zweifle daran, ob das von mir Gesagte schlüssig ist und nicht am Thema vorbei geht.
Es überrascht mich, dass du meine Sprache und Ausdrucksweise für gut empfindest. Da habe ich Mithilfe der Synonym-Suchmaschine wohl einiges kaschieren können. :)
Ich kann nicht mal eben so einen Text aus dem Bauch heraus verfassen, obwohl ich das Gefühl habe, dass ich genau so aus dem Bauch heraus vorgehe. Ich muss meine ersten Gedanken strukturieren und mir dann überlegen, wie ich sie eloquent wie möglich zu Wort bringe. Und das ist anstrengend.
Ich halte mich an Aussagen wie "Deine Haltung hier und deine reale Person klaffen so weit auseinander,..."
auf. Wie kommst du darauf, ich hätte auf Ask eine andere Haltung als im "realen" Leben?
Bist du einfach gut im Vermuten? Bist du so erfahren, dass du so viel Bedeutung aus Worten ableiten kannst?
Das erste Mal, als ich auf deine Antworten stieß, waren diese eigenartig. Warum sollte jemand auf einer Internetseite, wo so viel oberflächlicher Müll produziert wird sich Zeit nehmen um intelligente Antworten zu verfassen? Reale philosophierende Personen waren mir fast fremd. Doch das gab mir eine andere Sichtweise zum Denken. Und heute mutiere ich selbst zu etwas, was ich nicht verstehe.
Ich bin selten beleidigt, Ich suche zu 99% erstmal den Fehler bei mir um dann zu schauen, wo man einen Konsens bilden könnte und eventuell etwas erörtern, wenn es etwas zu erörtern gibt.
Bedeutungslose Beleidigungen würde an mir vorbeigehen
Vor allem ging die Initiative von mir aus, weswegen ich den Instinkt hatte, es gäbe ein Missverständnis oder so. Du bist mit deiner Polemik wohl geschickt und bei mir auf genau den richtigen gestoßen, der sich dadurch leicht irritieren lässt.
Ich bin ebenfalls ethnisch türkisch, kulturell aus einem kemalistischen Elternhaus stammend im Bergischen Land aufgewachsen und intellektuell von irgendwo zwischen Realschule, Spielplatz und Universtät sozialisiert.
Dass ich nicht öffentlich bin, hat seinen Grund. Das alte Zeug auf meinem Profil sind irgendwie Jugendsünden und mir dann doch etwas peinlich. Weder habe ich auf meine Ausdrucksweise geachtet, noch mir irgendwelche Gedanken dazu gemacht, wie ich wahrgenommen werde. Naja, das klingt auf eine Art auch nach Freiheit. Gehört halt dazu, ist aber Unfug, vieles habe ich auch schon gelöscht. Vielleicht bemerkt man ja eine Entwicklung :P
Ich bin gleichzeitig im kreativen und technischen Bereich tätig, mein Studium läuft gut, braucht aber noch ein bisschen. Ich begrenze mich ungern auf Beruf,
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@Klugdiarrhoe -https://ask.fm/Klugdiarrhoe/answers/172374511801 Ich bin's, der langweilige gehässige Junge von nebenan.

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Puh. Also gut, erst einmal gehe ich auf deinen Vorschlag ein und schreibe auf meinem eigenen Profil.
Es wurde nun mehrfach Narzissmus, Eitelkeit, Arroganz und evtl. Dummheit genannt.
Jetzt geht es mir nicht darum, dir oder sonst einem Mitleser hier das Gegenteil zu beweisen. Ich weiß wer ich bin, wie ich größtenteils wahrgenommen werde und ich kein Interesse daran habe, krampfhaft eine Fremdwahrnehmung zu verändern. Wahrscheinlich kann ich das auch gar nicht. Doch ist es mir irgendwie wichtig, diesen Diskurs nicht an diese Stelle stagnieren zu lassen.
Dass du mich nicht als ebenbürtig ansiehst ist mir bewusst, weswegen ich es angesprochen habe.
Jedoch hatte ich angenommen, dass du als philosophierende Person zwischen verschiedenen Arten von Intelligenz differenzierst. Wie gut ich als 25-Jähriger anhand meiner Lebenserfahrung mit dir mithalten kann weiß ich nicht - anscheinend nicht gut. Im Philosophieren und Artikulieren bist du eindeutig der überlegenere. Trotzdem habe ich erwartet, du würdest auch dir scheinbar unterlegenere Personen nicht anprangern. Denn so fühlt es sich an.
Warum meine Frage als "verklausuliert" daherkommt ist ganz einfach: Deine ethnische Herkunft war mir im ersten Moment egal. Ich habe dich nicht gefragt, ob du türkisch-stämmig bist oder rassistische Erfahrungen gesammelt hast. Vielleicht war diese verklausulierte Frage auch einfach unpräzise und derart schwammig, dass sie keinen Sinn ergeben hat. Egal.
"Dein Name lässt die Behauptung zu, dass deine intellektuelle und kulturelle Vergangenheit Einflüsse aus dieser..." Doch natürlich ist da ein logischer Zusammenhang! Uri und Bülbül sind keine traditionellen deutschen Namen. Ja, Bülbül kommt auch im Türkischen vor. Ja, ich bin ebenfalls türkisch-stämmig. Wir - oder zumindest ich bin - sind die 2. oder 3. Generation an Migrantenkids in diesem Land.
Vielleicht war meine Fragestellung gerade deswegen nicht so schlau. Oder aber du warst infolgedessen voreingenommen.
"Hey, dein Name ist nicht deutsch, was sind deine Wurzeln?" wäre jedoch einfach langweilig und für mich unbedeutend, stattdessen bin ich daran interessiert wie dein Name zustande kam und was wie daraus geworden ist. Wie du sagst: "«Uri» zum Beispiel gibt es als Kanton in der Schweiz und kommt im jüdischen als Vorname vor."
" «Die Bülbüls oder Haarvögel sind eine Familie der Sperlingsvögel. Sie kommen vor allem in den tropischen Regionen Asiens und Afrikas vor und ernähren sich vorwiegend von Früchten.» "
Das ist doch mal interessant! Ob du türkisch, deutsch, afrikanisch, polnisch, mexikanisch, fest, flüssig oder gasförmig bist, ist doch scheißegal. Eine Geschichte wollte ich lesen.(Ja, hat mich auch gewundert)

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@Klugdiarrhoe - 3000 Zeichen waren wohl doch zu wenig..

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"Weder an meinen Themen noch an meinen Aussagen und auch nicht an der Philosophie ist irgendetwas, was du auf die Ethnie zurückführen könntest"
Du sagst es! Dankeschön! Natürlich kann ich auch Obi-Wan Kenobi heißen und der japanischste Japaner sein. Aber dass meine Frage billig und unberechtigt war, lasse ich mir nicht vorwerfen.
Schade, dass ich für dich kein interessanter Dialogpartner bin. Ich finde, man muss nicht stets die Absicht haben, vorantreibende Fragen zu stellen. Manchmal wäre es auch schön, inhaltlich unverkomplizierte Antworten zu bekommen. Ob das einen weiterbringt weiß man nicht, auch wenn man darauf abzielt. Beruht man stets darauf, dass man weitergebracht werden möchte ist es nur eine Frage der Zeit, bis man enttäuscht wird.
Ich bin auch in der Lage, schlaue Ask-User nachzuahmen, indem ich verzwickte, anspruchsvolle und anregende Fragen stelle, was aus mir aber einen Schaumschläger machen würde, der ich nicht bin.
Kommen wir zu der nächsten Frage, in der ich dich nach einer Einschätzung gebeten habe.
Eine Antwort darauf habe ich direkt und indirekt erhalten, mit der ich aber nicht ganz einverstanden. Ob das eine Rolle spielt ist auch Wurst.
Was mir unser (mehr oder minder) Dialog gezeigt hat, ist, dass ein Ort, an dem man Fragen stellen soll nicht der richtige Ort ist um Antworten zu erwarten.
Ich schmeiße den Leuten einfach halbwegs sinnvoll aneinandergereihte Wörter mit etwas - aber nicht zu viel - Feingefühl in die Fresse und laufe so schnell ich kann in die andere Richtung.
Es könnte ja wieder etwas halbwegs sinnvolles in mein Gesicht zurückgeschmissen werden, was ich nicht erwarten möchte.
Ask.fm könnte so unbedeutend sein, ist es für mein Leben aber nicht gewesen. Vielleicht zieht es mich deswegen immer wieder zurück hierher. Man kann plumpen aber auch authentischen Charakteren begegnen - so wie du es einer bist. Deswegen bekommst du auch einiges von mir ab.
Ich mag arrogant wirken, eitel oder neunmalklug. Doch weiß ich, dass diese Art von Kommunikation kein Spiegel meines wahren Charakters ist. Und das ist okay so.
Somit komme ich zum Schluss, es ist mir wirklich eine Freude deine Antworten auf meine Fragen zu lesen, die mir manchmal auch nicht passen. Denn du antwortest ungezwungen, ehrlich und seriös.
Gerade aus diesem Grund nehme ich mir bei für mich sehenswürdigen Profilen Zeit, über die Personen dahinter ein wenig zu reflektieren, um dann eine Frage zu stellen, die mir dann in den Sinn kommt und mich reizt.
So sehr ich es auch versuche, bin ich trotz dessen nicht in der Lage, mich unmissverständlich auszudrücken.
Dabei ist mein Ziel nicht Konflikten aus dem Weg zu gehen, sondern meinem Taktgefühl Ausdruck zu verleihen, was wirklich schwierig ein kann.
Nein, diese Antwort ist keine Resignation. Du hast weder gewonnen noch verloren.
Stell du mir doch mal eine Frage. Und wenn du denkst, dass mein Output dich in keinster Weise jucken wird, stelle ich dir gerne weitere :)

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@Klugdiarrhoe - https://ask.fm/Klugdiarrhoe/answers/172238157497 Vollständigkeitshalber gibt es die 3000 Zeichen hier :)

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Vielen Dank für deine Antwort. Diese möchte ich nicht so stehen lassen.
Ich bin mir sicher, dass deine provokanten Mutmaßungen beabsichtigt sind und du dich daran erfreust, einen Dialog fortgeführt zu haben.
Jemandem zu sagen, er interessiere sich für die "falschen Sachen" lässt mich Schlussfolgern, dass du dein Gegenüber nicht für voll nehmen möchtest, da er für dich auf geistiger Ebene nicht ebenbürtig ist.
Dein Name lässt die Behauptung zu, dass deine intellektuelle und kulturelle Vergangenheit Einflüsse aus dieser nationalen Herkunft beherbergen könnte.
Und obwohl ich nicht gerne lange Texte lese, kommt es ab und an mal vor, dass ich es doch tue.
Jedoch über 5700 Beiträge zu lesen und die Informationen, die ich suche zu extrahieren ist dann doch viel mehr Arbeit, als die Gelegenheit dieser Plattform zu nutzen, jemandem eine Frage stellen zu können.
Dabei geht es mir nicht darum, wie sehr du im Allgemeinen durch alles Mögliche geprägt wurdest, sondern konkret um die Einflüsse der Kultur der Herkunft deines Namens. Dass ich dabei Angriffsfläche biete und sofort stolzer Türke bin kam mir nicht in den Sinn. Die Intention meiner Frage ist aufrichtiger und ehrlicher Natur. Anscheinen habe ich die Antwort auf meine Frage deinem Klugdiarrhoe nicht entnehmen können, weswegen ich dich damit konfrontiere.
Yani, tabi können wir uns gerne auf türkisch unterhalten, ne demek!
Nein, ich bin kein Nationalist. Und womit sollte ich denn hoffen, dass du dich solidarisierst?
Weißt du denn nicht, dass ich Bilal heiße, und konntest anhand meiner schriftlichen Äußerungen nicht erkennen, was mich geprägt hat?
Du beschreibst, dass hinter jedem Satz eine Geschichte steckt, die man erkennt, wenn man zwischen den Zeilen liest. Aber du wärst ja nicht du, wenn du deinen kulturellen Einfluss dazu nutzen würdest, frei von Intrigen zu antworten.
Uri Abi, vielleicht suche ich ja hinter dem Bus noch etwas anderes.
Aber wie wäre es, wenn du mir das offensichtliche noch einmal artikulieren könntest und eine kleine Geschichte dazu erzählst?
Ehrlich gesagt bin ich mir oft unsicher, wie deine Rhetorik gemeint ist, z.B. wie viel Ironie hinter einem Satz steckt. Auch weiß ich in Verbindung dazu nicht, wie sehr dir meine Fragen auf den Sack gehen und du mich deshalb auf den Arm nehmen möchtest. Wenn's wirklich schlechte Fragen wären, würdest du wahrscheinlich nicht drauf antworten.

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