Ask @FS_NeZ:

Wo liegt unsere Zukunft?

In der Forschung, frei von ethnischem oder gar religiösem Bedenken.
Was konkrete Ziele angeht, denke ich, dass wir als Menschheit in den kommenden 200 Jahren um mehr Interaktion mit dem Weltall nicht herumkommen werden. Ich rede von einem regen Austausch zwischen Weltall und Erde - ob das nun irgendwo eine Kolonie ist, der Ressourcenabbau auf irgendwelchen Himmelskörpern oder das Entsorgen von (z.B. atomarem) Müll im Weltraum - dieser Planet erreicht irgendwann seine endgültige Belastungsgrenze. Entweder wir breiten uns interstellar aus, oder wir gehen an uns selbst zugrunde. Und nein, ich glaube nicht, dass sich die Menschheit so grundlegend ändern kann, dass dies nicht nötig sein wird. Da bin ich Realist.

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Warum ist eine gesunde Lebensweise gerade so trendy?

Als erste Frage so etwas tiefgründiges? Nun gut.
Ich seh's so - zur Zeit vor der Industrialisierung der Lebensmittelproduktion ging es mehr darum, ob man sich ernährt / ernähren kann, und nicht, wie man sich ernährt. Nun sind halt Lebensmittel derart billig (im doppelten Sinn), dass man extra Geld ausgeben muss, um sich so qualitativ hochwertig zu ernähren, wie es damals bereits Gang und Gäbe war. Auch durch die jährlich verbesserte Medizin ist es nicht mehr soo notwendig wie noch vor 50 Jahren, sich gesund zu ernähren, da man auch mit billigem Zeug locker 60-70 Jahre alt werden kann (was damals eine Leistung war).
Eine gesunde Lebensweise ist daher heutzutage "nur noch" ein gewisser Bonus auf die Lebenszeit, sprich ein Luxus, den sich aber nicht jeder leisten kann. Und dieser Luxusstatus macht Bioprodukte sowie besondere Ernährungsweisen wie Veganismus und Vegetarismus "in".
(Wobei ich z.B. vegane Lebensmittel eher für ungesund halte.)

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