Woher nimmst du die Kraft um jeden Tag halbwegs 'gut' zu überstehen? Was hilft dir, wenn so mancher Tag einfach nicht 'dein Tag' ist?

Morphium.
Mein Denken …
Kein Anspruchsdenken an „gut“. Oder so lange von allen Seiten betrachten, bis sich die kleine Facette finden lässt, die mehr als Schwärze bietet. Will ich einen Tag überstehen, schließe ich die Augen und kämpfe mich hindurch. Fehlt mir die Kraft, träume ich mich an fremde Orte, um mein Innenleben erträglich zu halten.
Mein Herz ...
Jeder Tag, ist mein Tag, weil ich ihn lebe. Und so lange dem so ist, bin ich die Gezeit, das Uhrwerk, der Rhythmus, die Zukunft. Gleich was mich aus dem Takt bringt, wie schwach die Batterie oder wie reparaturbedürftig die Zahnräder sind, mein Herzschlag ist das, was vorwärts bringt.
Ich schöpfe aus mir selbst …
Leichter macht es mir der Einklang mit der Natur, das Duett der Liebe und die Melodie der Hoffnung. Ich flüstere mir zu, singe, manches mal klage ich auch nur Leid oder gelle in Schreien, nur nicht still sein. Verstummen.
Schlimm ist nur die geträumte Nacht. In ihr bleibt keine Macht, nur Unterbewusstsein. Schlaflosigkeit ist nicht das Problem, des Lebens müde sein, schon.

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