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Weltenwanderer
Den stummen Tränen folgt Antriebslosigkeit. Ich schlafe fast nur noch oder quäle mich mit gähnender Langeweile durch den monotonen Alltag. Mich berührt nichts mehr. Stumpf. Taub. Nur um diese Stille nicht hören oder fühlen zu müssen ... vom Regen in die Traufe also. Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn sich reine Luft ohne Gewitter einstellt. Doch schiebe ich die grauen Wolken nur vor mich her und verstecke mich vor dem Morgenrot, ungewiss, wann mir der Schmerz mit voller Wucht in die Realisierung fährt, die letzte Hoffnung ausbrennt.
Es ist dunkel. Mir ist kalt. Ich habe Angst.
Kindische Attitüden, eines in Gram getränkten Bewusstseins.

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