Ask @HannaR:

Ich verstehe Veganismus und finde es toll aber ich finde man sollte aufhören mit angeblicher Anatomie den Menschen als Pflanzenfresser zu beweisen. Er ist ein Allesfresser und hat einfach schon immer alles gefressen. Gebiss hin ode Verstehst du was ich meine

Pauschal zu behaupten, der Mensch sei ein Omnivore ist in keinster Weise durchdachter, als zu sagen, er sei Fleischfresser oder Pflanzenfresser. Bisher habe ich noch kein Argument dafür gefunden, dass der Mensch ein "Omni" sein könnte - außer, dass er halt schon vor dem Urknall Fleisch gejagt hat. Traditionen begründen allerdings gar nichts und letztlich hat der gute Homo Uga-Uga meinen Gedankengängen nach aus Intelligenz, nicht etwa aus Instinkt gehandelt. Denn mir würde kein Artgenosse einfallen, der eine Kuh auf der Weide sieht und sich wie ein Raubtier denkt "Oa geil, da will erstmal durch Haut und Haar reinbeißen". Der Mensch kann Fleisch ja nicht einmal verdauen, ohne es vorher scharf anzubraten und es würde ihn ekeln wenn es nicht mit !pflanzlichen! Gewürzen durchsickert wäre.
Der Mensch KANN alles essen, ja. Der Mensch kann auch rauchen und saufen und Autos gegen Bäume fahren. Ist nur halt unkomfortabel für diverse Innereien.
Versteht mich aber nicht falsch - ich zwänge anderen Leuten nicht in ihren Kopf, dass sie eigentlich - "anatomisch" betrachtet - gebürtige Rasenmäher sind. 1. Würde das eh nichts bringen als gespuckten Speichel in der hübschen Mittel meines Gesichtes, 2. Bin ich nicht gott genug, um da 100%ige Sicherheit zu haben. Es spricht nur rein logisch gesehen sehr vieles dafür (von Faktastisch-Studien mal ganz weit abgesehen)

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Lieblingsrapper?

Bei solchen Fragen frage ich mich immer, für wen man sie beantworten sollte. Sie haben weder einen Unterhaltungs- noch einen Diskussionswert, geschweige denn regen die dazugehörigen Antworten irgendwen zum Nachdenken an.
Da ich kein 16-jähriger Teenie-Schwarm bin, dessen Groupies danach gieren, ganz genau die gleiche Playlist und Kombination an Salatblättern wie ich zu genießen, werden deine supertiefgründigen Fragen auch in Zukunft nicht beantwortet werden. Naja, vielleicht mit meterlangem Philosophiegeschwafel, aber das ist okay - ich hab mich trotzdem lieb

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Dir ist bestimmt aufgefallen, dass die Menschen versuchen, ihren Geist zu verbessern, So viel wissen wie möglich anzusammeln, aber sich fast nie um die Kultur des Denkens scheren. Sie versuchen, logisch zu argumentieren, aber kümmern sich nicht darum, richtig zu denken. Stimmst du zu?

Wenn man einen guten Ausgleich zwischen Logik mit Rationalität und seinen Emotionen mit der eigenen Intuition schafft, dann ebnet sich für die eigene Denkkultur eine sehr schöne Grundlage.
Nein, ich stimme nicht zu. Es gibt immer solche und solche. Ich wünschte mir tatsächlich, dass im Allgemeinen mehr logisch argumentiert werden würde und dass die Menschen nur dort urteilen und diskutieren, wo sie Meister in der Materie sind. Natürlich reicht Logik allein nicht aus - es sei denn, man behauptet, dass abgesehen von kalter Wissenschaft nichts weiter unsere Welt formt. Deshalb glaube ich an ein gesundes Gleichgewicht, damit weitaus mehr als klare Denkstrukturen Teil des Ganzen werden.

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Mal eine Frage zum Veganismus. Hältst du Fleischkonsum für etwas schlimmes oder findest du das jeder essen sollte was er will?

Würde ich Fleischkonsum nicht schlimm finden, würde ich ihn ja selbst "betreiben".
Falls du damit meinst, ob ich die Fleischkonsumenten schlimm finde, dann lautet die Antwort "Nein". Der Verzehr von Tierprodukten ist in meinen Augen ein klares Problem unserer Gesellschaft, aber ich verurteile andere deswegen nicht. Alleine deswegen, weil es für viele so furchtbar normal ist, dass sie nicht weiter darüber nachdenken und viele Informationen einfach nicht haben - daran kann man etwas ändern aber sicher niemandem etwas vorwerfen.
Denn ja; jede/r sollte essen, was er/sie essen möchte. Aber niemand möchte immense Umweltschäden und Tierleid anrichten und genau das ist der Punkt.
Wenn dich das Thema vielleicht genauer interessiert - bzw. wenn du meine Haltung dazu nachvollziehen möchtest - dann schaue dir "Vegan ist ungesund" auf Youtube an oder "genieße" nur 5 (völlig ausreichende) Minuten der Dokumentation "Earthlings".

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Nenne mir mindestens drei Dinge, die dich vollkommen faszinieren:

runaroundjulia
Der Frieden und das Temperament der Natur. Ich finde, von ihr geht eine beruhigende und gleichzeitig belebende ungreifbare Kraft aus, die einfach alles in einem heilen kann, wenn man sie nur lässt. Ich habe nie eine Religion verfolgt, aber wenn ich mir einen Gott setzen würde, dann wären es weite Wälder, Meere, Wüsten und Berge.
Im aktuellen Zeitraum komme ich nicht viel in die reine Natur, nur in die umliegenden "Dorfwälder" und Bauernfelder. Aber das wird sich ändern - da bin ich mir sehr sicher.
Darauf folgt die Musik. Die schönsten Momente, die ich erreiche, ist wenn ich alleine in unserem Haus bin, es Nacht ist und ich ganz ruhig gestimmt am Klavier sitze. Dann passt einfach alles - die Atmosphäre, der Klang der Saiten und meiner Stimme und das Licht. Gerade beim Jazz kommt das ganze furchtbar gut rüber. In meinen Augen ist kein anderes Genre so gefühlvoll und ausdrucksstark, wenn man sich wirklich intensiv in die Musik versetzt.
Das sind auch Momente, die ich irgendwie mit niemandem teilen möchte. Für das Spielen möchte ich keine Komplimente, keine Tipps kein gar nichts - und ja, ich klinge jetzt zwar wie ein irrer Hippie-Flip-Flop, aber das würde die Magie zerstören
Ja gut, jetzt kann ich wieder cool sein
Als nächstes faszinieren mich Autos, Bier und Fußball..und die geile Olle von gestern. Hab ihren Namen vergessen, aber sie hatte eine Bombenoberweite

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Denkst du, ein absoluter Verzicht ist bei einer Sucht wirklich sinnvoll?

ialociN
Sucht ist ja nicht immer was schlechtes.
Rauchen zum Beispiel führt dem Körper zahlreiche essentielle Vitamine und Zerealien bei. Diese ganzen Krebswarnungen sind reine Angstmache
Rauchen ist für Menschen das, was für Pflanzen die Photosynthese ist - es ist unsere Funktion im Ökosystem
Von mir dürft ihr gerne wieder lernen. Ahoi

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Was erfüllt dich mit volkommenem Frieden?

runaroundjulia
Intensive positive Gefühle, die alle kleinen alltäglichen Problemchen so klein wirken lassen, wie sie es auch tatsächlich sind.
Adrenalin, Liebe, Rausch (nicht im Drogen-Sinne, sondern eher im Bezug auf wup-wup-ultra-krasse-mega-xxl Achterbahnen)Auf der anderen Seite steht ein reines Gewissen - keiner kann vollkommen in Frieden leben, wenn er/sie in dieser schnellen hektischen Generation aus "Zeit- und Kraftmangel" Entscheidungen trifft, die mit seiner/ihrer moralischen Vorstellung nicht einhergeht. Vieles wird verdrängt - gerade wenn es um Konsum geht.
Die Ausrede "Ja ich stand so unter Stress und hab dann halt schnell mal die billigsten Fleischnuggets von Nestlé gekauft, die in 5 Meter dickem Plastikmüll eingepackt war - weil ich stand so unter Stress" ist und bleibt eine Ausrede.
Und das schenkt niemandem Frieden

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Sehr geehrte Frau Moralapostel, gerne würde ich mich zu Ihren Kunden zählen. Ich hoffe, dass ich mit ihrer kompetenten Beratung rechnen kann. Auf einen gemeinsamen Besprechungstermin freue ich mich. Mit freundlichen Grüßen Nicolai "The Schwengel" G.

ialociN
Ach wie hinreißend! Sie dürfen mich aber auch gerne einfach nur Postel nennen!
Meine Beratung ist immer kompetent und trifft es stets gezielt auf den Punkt - das garantiere ich Ihnen

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ich flieg höchstens des öfteren mal auf die Schnauze.

ialociN
Ach das passiert - in der Praxis ist das sogar ziemlich lustig
Besonders, wenn man einfach nur zum Supermarkt möchte, hinter einem eine bekannte Gruppe Jungs geht und man auf einem nassen Hügel ausrutscht, wieder aufsteht und super agentenmäßig zu den Mitmenschen hinter einem sagt: "Das ist gerade nicht passiert"

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