Ask @Irrlichtblick:

Hattest du nicht eigentlich noch eine andere Frage von mir beantwortet oder hab ich das falsch im Gedächtnis...? (Konnte mir die Antwort jetzt erst durchlesen)

Papiertiger.
Oh, nein, ich glaube nicht. In letzter Zeit löschte ich auch bloß eine meiner Antworten und das war die auf eine Tagesfrage. Gewiss habe ich allerdings einige Fragen von dir, die ich noch unbeantwortet ließ. Jedenfalls vermute ich das.
Seit dieser Welle an eher trivialen, anonymen Fragen schließe ich ask leider schnell wieder, wenn ich mal hier reinsehe, weil ich dadurch so schnell die Lust verliere. Nicht dass ich vorher sonderlich aktiv war, aber dennoch. Ich sollte meine Inbox mal aufräumen!

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Isst du gerne Fleisch ??

Nein, nicht mehr. Früher, und das lag eben daran, dass ich es nicht anders kannte, konnte ich mir nicht vorstellen, eine Mahlzeit ohne Fleisch zuzubereiten oder eben zu essen. Das hat sich vor ein paar Jahren drastisch verändert, bis ich jetzt jedes vegetarische Gericht einer Mahlzeit mit Fleisch vorziehe.
Diese Woche hat mich plötzlich der unstillbare Hunger nach Tschebureki ergriffen. Das sind mit Hackfleisch und Zwiebeln gefüllte, russische Teigtaschen. Damals haben meine Mutter, Schwester und ich oft gemeinsam in der Küche gestanden und hohe Berge davon zubereitet. Ich aß diese Teigtaschen seit Jahren nicht mehr und plötzlich hatte ich so viel Lust darauf, dass ich das Gefühl hatte, dafür über Leichen gehen zu können (naja, so sagt man eben). Allerdings wollte ich unbedingt eine vegetarische Variante, war mir nur nicht ganz so sicher, wie ich dafür vorgehen soll. Nun bereitete ich heute eine Füllung aus Paprika, Tomaten, Zwiebeln und Frühlingszwiebeln zu. Das Ergebnis ist wirklich gut, hat allerdings eher etwas indisches. Nun muss ich ständig an meinen Fingerspitzen riechen, weil sie noch so gut nach den Teigtaschen duften. Zum Glück habe ich noch einen ganzen Berg davon!

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Mit wem möchtest du eine große Pizza teilen?

Ich bin sehr besitzergreifend, was Essen angeht, bis der anfängliche, augenvergrößernde Hunger erstmal beruhigt ist. Das heißt, wenn mich zu Beginn jemand fragt, ob sie oder er etwas von meiner großen Pizza haben darf, blicke ich die Person böse an, überlege kurz und antworte dann so, dass die Person zwar die Erlaubnis hat aber nur mit schlechtem Gewissen zugreifen kann. Ziemlich fies. Dieses Verhalten wird für mich selbst anstrengend, wenn es ein Buffet gibt, denn dann muss schließlich mit jedem geteilt werden und ich fürchte ständig, nur noch weniger begehrtes oder nicht mehr genug Essen abzukriegen, bis ich endlich meinen Teller befüllen kann. (Mein Glück: Die Menschen neigen dazu, mir beim Buffet den Vortritt zu lassen. Keine Ahnung, ob ich so beängstigend gucke oder es meine schmächtige Figur ist, die dazu verleitet.)
Dabei teile ich eigentlich gerne, wirklich. Es freut mich, anderen mit Essen eine Freude zu machen, weil ich weiß, wie sehr ich selbst mich über so etwas freue. Ich muss nur erst meinen grummelnden, egoistischen Magen beruhigen, der offenbar meinem Hirn einbläut, ich würde verhungern. Ist das geschehen, darf tatsächlich jeder, der gerade möchte, etwas von meiner Pizza haben. Damit habe ich schon ein paar Kollegen glücklich gemacht. Der Kerl ist leider immer undankbar, weil ihm meine vegetarischen Pizzen zuwider sind. Worüber sich andere immer freuen: Ich esse den Rand nicht. Dafür werde ich zwar geächtet, aber gleichzeitig ist auch jeder dankbar, meinen heißbegehrten Rand verputzen zu dürfen.

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Welches Emoji, das es noch nicht gibt, würdest du dir wünschen?

Ich habe ein Bild beigefügt, auf dem meine Lieblingsemojis zu sehen sind: Allesamt Tiere. Und obwohl ich sie kaum bis nie verwende, bin ich sehr froh über sie, auch darüber, dass zuletzt Dinos und Eichhörnchen dazu kamen aber auch niedliche Fledermäuse nicht außen vor sind. Besonders mag ich übrigens den Oktopus.
Was könnte nun noch fehlen? Ich finde, ein Esel oder Alpaka könnte ergänzt werden, oder übersah ich diese? Aber wessen Fehlen natürlich völlig unverständlich ist, ist das des Roten Pandas. Wieso nur, wo dieser sich doch sogar so großer Beliebtheit erfreut? Es sollte neben der klassischen Tierfigur auch nur die Köpfchen mit verschiedenen Emotionen als Emoji geben, ähnlich wie bei den Katzen.
Ich komme übrigens aus einer Welt, da nennt sich das alles noch Smiley und es fällt mir wirklich immer sehr schwer, Emoji zu sagen.

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kannst du spanisch?

Si, yo hablo espanol.
Viel mehr bekomme ich allerdings nicht mehr zustande. Ich hatte ein Jahr lang Spanischunterricht, seither habe ich meine Kenntnisse nicht weiter ausgebaut oder wenigstens gepflegt. Dennoch bin ich immer wieder erstaunt, wie viele Vokabeln ich mir behalten konnte. Ich kann zwar keinen Satz mehr bilden - abgesehen von den einfachsten Dingen - lesen klappt hingegen doch einigermaßen gut. So gut, wie es nach einem Jahr Übung (in dem ich mir wahrlich nicht viel Mühe gab) eben klappen kann.
Es ist schon schade, dass ich neben Englisch keine weitere Fremdsprache beherrsche. Für Spanisch hat mir tatsächlich das Interesse ein wenig gefehlt aber hätte es damals die Möglichkeit gegeben, Schwedisch, Isländisch oder sogar Chinesisch zu lernen, dann wäre ich womöglich mit mehr Enthusiamus an das Erlernen herangegangen. Ich versuchte sogar mal, mir mit einer App die Grundkenntnisse der isländischen Sprache anzueignen, habe allerdings gemerkt, dass mir dieses Lehrmodell nicht ganz entspricht und die Sprache dafür (für mich) zu komplex und unbekannt war. Aber wer weiß, vielleicht packt es mich irgendwann wieder und ich belege einen Sprachkurs in der Stadt.
Nun korrigere ich noch meine obige Aussage: Lo siento, yo no hablo espanol.

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Wie entdeckst du neue Musik? Hörst du bewusst unbekannte Alben/Bands an oder lässt du eher beiläufig etwas laufen (Playlists, Radio, ...) und horchst auf, sobald dir etwas besonders zusagt?

Papiertiger.
Musik ist eine essentielle Komponente in meinem Leben. Jedoch ist das Entdecken neuer Musik eher schwierig für mich. Bei Künstlern oder Bands, die ich bereits kenne, gewöhne ich mich nur sehr langsam und in einem ewigen, unstrukturierten Prozess an neue Publikationen. Ich habe ohnehin immer eine gewisse Skepsis, wenn ein neues Album angekündigt wird und bin gleichzeitig bei mir besonders wichtigen Künstlern sehr aufgeregt darüber. Sobald das Album da ist, höre ich vielleicht ein, zwei Lieder und in der Regel bin ich nicht beeindruckt. Mit einem Stirnrunzeln spiele ich dann doch wieder ein älteres Album ab und erfreue mich am Bekannten. Aber selbst wenn ich beeindruckt vom Neuem bin, so passiert es, dass ich dann eben das nächste Lied nicht so sehr mag und es gar nicht erst weiterprobiere. Ab diesem Zeitpunkt ist es eher Zufall, wie sich meine Beziehung zu dem Album entwickelt. Ich wage mich vielleicht nach einem halben, einem ganzen Jahr nochmal daran und bin offener dem gegenüber. Manchmal bringt mich ein Konzert des Künstlers dazu, es erneut zu versuchen, weil einige der neuen Lieder mich während des Auftritts doch noch begeistern konnten.
Bei mir völlig unbekannten Interpreten ist es im Grunde nicht anders, nur dass ich hier viel schneller aufgebe. Das führt natürlich dazu, dass die Wahrscheinlichkeit, es ist meine Lieblingskünstler/-bands zu schaffen, äußerst gering ist. Um aber überhaupt neue Interpreten zu entdecken, nutze ich mittlerweile hauptsächlich Spotify. Dort wird wöchentlich eine Playlist generiert, die wohl auf meinen Präferenzen basiert. In der Playlist ist natürlich vieles, das mir gar nicht zusagt, aber dort verstecken sich doch immer wieder Schätze, für die ich sehr dankbar bin. Dafür muss ich allerdings erst die Geduld aufbringen, mich durch Unbekanntes und zwischendurch auch mir weniger Zusagendes zu hören. Das kommt nicht häufig vor. Wenn ich arbeite, die Bürogeräusche oder überhaupt alles ausblenden möchte, höre ich oft Musik und wenn ich weiß, dass ich die Musik gerade nur als Mittel zum Zweck nutze, lasse ich die Playlist einfach laufen und horche doch erst bei etwas Besonderem richtig auf.
Da ich sehr schüchtern bin, was meinen Musikgeschmack angeht, unterhalte ich mich nicht mit anderen Menschen darüber. So kommt es auch nicht dazu, dass ich durch Vorschläge anderer Musik entdecke.

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Wann willst du heiraten?

Ich habe nicht den Wunsch, zu heiraten, daher gibt es auch keinen Zeitpunkt, den ich nennen könnte. Aber ich glaube, selbst wenn ich heiraten wollen würde, könnte ich nicht sagen, wann ich das möchte. Es sei denn, es gäbe bereits konkrete Pläne, sprich eine Verlobung und die Einigung oder eine gemeinsame Vorstellung mit meinem Partner, wann die Hochzeit stattfinden soll.

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Wenn du einen Igel und einen Otter kreuzt, was bekommst du? ??????

Ein Itter, ein Oger, ein Igger, ein Ottel? Ottel klingt ganz niedlich. Igelot, Otterel, Igeler, ... Nein, ich möchte beim Ottel bleiben. Nachdem das feststeht, überlege ich, wie der Ottel wohl aussehen mag. Ich bin keine begabte Zeichnerin, sonst würde ich mich an einem Entwurf versuchen. Außerdem habe ich das Problem, dass sowol beim Igel als auch beim Otter alles so niedlich ist, dass ich ungerne auf eine Eigenschaft verzichten möchte, sodass in einer Kreuzung das Gegenstück dominiert. Schwierig. Wie wäre es damit: Der Otter-Anteil ist im Ottel nicht zu übersehen. Der Körperbau deutet eindeutig auf eine Abstammung hin, jedoch ist der Ottel etwas kleiner und rundlicher. Proportional gesehen größer als beim herkömmlichen Otter sind die Ohren des Ottels, hier haben die Igelgene gesiegt: Die Ohren befinden sich etwas weiter oben und sind (um eine Referenz zu haben) zwei- bis dreimal so groß wie die Augen des Ottels. Letztendlich erinnert das Gesicht des Ottels an einen Minitaturbären. Was den Ottel jedoch besonders ausmacht, ist dessen Frisur: Die Igelgene sind beim Ottel nicht besonders stark ausgeprägt, obwohl es charakteristisch einige eindeutige Hinweise gibt. Dennoch sticht visuell der Igelanteil vor allem durch den stacheligen Kopf hervor. Ähnlich einer Frisur beim Menschen hat der Ottel lediglich im Bereich der Stirn und des Hinterkopfes Stacheln, die wie ein Daumenabdruck jedes Mal individuell sind. Manch ein Ottel trägt sogar einen Irokesen. Ottel sind durch diese besondere Eigenschaft beliebt bei Sammlern, was für deren Existenz eine große Bedrohung darstellt.
Der Ottel ist übrigens ein sehr geräuschvolles Tier: Wo ein Ottel ist, da ist Rascheln zu vernehmen, und wo der Ottel isst, da ist Schmatzen nicht zu überhören. Beobachtet man Ottel untereinander, so ist nicht zu übersehen, dass sie einen frechen Umgang miteinander pflegen, aber auch immer wieder freundschaftliche Gesten zeigen.

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OH GOTT DAS TRAF MICH GERADE MITTEN INS HERZ BIN SCHOCKVERLIEBT

Papiertiger.
Ich weiß, es ist schwer, damit klar zu kommen. Selbst ich halte es manchmal kaum aus.
Letztens fühlte es sich an, als würde mir das Herz gleich platzen, weil sie schlief und dabei ihre Nase mit jedem Ausatmen leise pfiff. Das ging bestimmt eine Stunde lang so. Bei einem menschlichen Wesen hätte mich das in den Wahnsinn getrieben, bei ihr ist es einfach nur liebenswürdig. ¯\_(ツ)_/¯

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Was würdest du am liebsten heute Abend essen, wenn du es dir leisten könntest?

Ich bin in der glücklichen Position, keine finanziellen Einschränkungen bei der Nahrungsmittelbeschaffung zu haben. Natürlich ist es auch eine Frage der Ansprüche, aber wenn ich mal etwas Besonderes möchte, das womöglich etwas mehr kostet, kann ich mir das erlauben. Auf die Frage habe ich dennoch eine Antwort, wenn sie auch erst den morgigen Abend betrifft: Geplant war, morgen bei meinem Lieblingsasiaten essen zu gehen. Nun stellte ich heute, als ich mir aus Orangen einen Saft presste (etwas, das zu Besonderheiten zählt, die ich mir gerne ab und zu leiste) fest, dass morgen jener Asiate Ruhetag hat. Könnte ich es mir nun leisten, würde ich gerne das Personal großzügig bezahlen, sodass sie mir trotz Ruhetag mein Gericht der Wahl zaubern! Allerdings ist dies nur eine hypotetische Vorstellung; ob ich es täte, weiß ich nicht, da ich den Menschen doch ihren freien Tag gönne.

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Liebe ist...

Liebe ist, alle Fenster in der Wohnung zu putzen - davon die meisten bodentief - nur damit die Katze wieder störungsfreie Sicht nach Draußen hat.
Liebe ist, alle fünf bis zehn Minuten ohne Mühe daran zu denken, nachzusehen, ob die Katze noch ein Luftloch in ihrer Deckenhöhle hat.
Liebe ist, immer vor dem Verlassen des Hauses zu überprüfen, ob die Schlafplätze der Katze schön aufgeflauscht sind und die Wohnung einen katzensicheren Zustand hat.
Liebe ist, mies gelaunt zu sein und nichts dringender zu wollen, als wieder nach Hause zu kommen, wenn ich nach einem "Streit" mit der Katze außer Haus musste.
Liebe ist, dass ich diese Auflistung hier unendlich weit fortführen könnte.

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Die Frage hab ich dir versehentlich anonym gestellt, sie wurde mir mal gestellt (ich glaube, vom deaktivierten Jote) und mich hat deine Antwort darauf interessiert und ich habe sie gern gelesen.

Papiertiger.
Nun, ich habe sie gerne beantwortet. Obwohl mir gerade beim erneuten Lesen meiner Antwort einige Tippfehler auffielen und jetzt ärgere ich mich darüber. Da ich die Antwort aber bereits einmal korrigiert habe, möchte ich es nicht erneut tun. Ein Dilemma!
Übrigens: Das letzte Buch, das ich 2017 las, war "Flowers for Algernon". Du erzähltest häufiger davon und ich war so gespannt darauf, dass ich es mir trotz meines großen Bücherstapels im Dezember einfach noch besorgte. Es ist ein so großartiges Buch und ich möchte dir noch für diesen (mehr oder weniger) Tipp danken. Es hat mich traurig gemacht, aber ich glaube, es macht mich auch besser. Durch das Buch wertschätzte ich ganz bewusst mein Wissen, meine Gefühle und sozialen Eigenschaften und gleichzeitig glaube ich, es bringt einen dazu, mehr Acht zu geben, wie das Verhalten gegenüber anderen ist. Das ist schön.

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Beschreibe dein Leseverhalten. (bevorzugte Textsorte, Lesedauer, Lesegeschwindigkeit, bevorzugter Leseort, Hintergrundmusik, Essen und Trinken beim Lesen, etc.)

Ich lese gerne Romane, besonders Fantasy packt mich immer wieder, weil ich mich so gerne in fremde Welten begebe. Aber das ist kein Muss, generell mag ich es, auch etwas Abwechslung in die Genres zu bringen, die ich lese. Nicht besonders angetan bin ich von typischen Liebesromanen, auch Krimi oder Thriller lese ich nicht ganz so häufig.
Die Lesedauer ist von vielen Faktoren abhängig. Zum einem von dem Buch, das ich gerade lese. Manche lesen sich schnell und einfach, andere mit komplexerem Sprachstil oder komplizierterer Geschichte können doch schnell ermüden. Ich lese meist abends, daher ist es auch abhängig davon, wie spät es schon ist und ob ich am nächsten Tag raus muss. Manchmal muss ich ein Buch auch schon früher weglegen, weil ich mit den Gedanken woanders bin und mich nicht ausreichend konzentrieren kann - das kommt allerdings recht selten vor, weil ich mich sehr schnell komplett in eine Geschichte begeben kann.
Ich glaube, im Vergleich zu anderen lese ich eher langsam. Gemessen habe ich meine Lesegeschwindigkeit allerdings nie. Ich achte nicht darauf, wie viele Bücher oder Seiten ich im Jahr schaffe, insofern kann ich diese Frage nicht beantworten.
Wenn ich lese, dann am liebsten eingekuschelt im Bett, während irgendwo neben oder auf mir die Katze schläft. Im Sommer lese ich gerne auch auf dem Balkon, dort wird es mir allerdings schnell zu laut. In Parks oder an Seen ist das ähnlich, zumal ich dort meist mit anderen zusammen bin, die auch ständige Leseunterbrechungen bedeuten, daher ist und bleibt mein Bett mein Lieblingsleseort. Damit auch zum nächsten Punkt: Hintergrundmusik läuft nie bei mir. Beim Lesen möchte ich mich voll und ganz auf das Buch konzentrieren und das kann ich nicht, wenn nebenbei Musik läuft, weil ich beim Hören von Musik selbiges möchte.
Da ich den Drang habe, Bücher immer sauber und schön, ohne Knicke, Riese oder sonstiges zu halten, esse ich während des Lesens auch nicht. Außerdem lenkt mich Kaufen vom konzentrierten Lesen ab. Durst muss natürlich schon gestillt werden, daher trinke ich beim Lesen, was ich gerade zur Hand habe - allerdings nur Kaltgetränke. Warme Getränke wie Tee, Kaffee oder Kakao würde ich vergessen und erkalten lassen. Außerdem halte ich Warmgetränke gern dauerhaft in der Hand, bis die Tasse leer ist und auch das ist beim Lesen nicht möglich.
Ich habe so das Gefühl, dass diese Antwort wirklich langweilig ist, aber du hast schließlich gefragt!

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Hast du eine Amazon Wunschliste wo man dir Sachen schenken kann ?

Die habe ich tatsächlich. Allerdings habe ich sie noch nie öffentlich geteilt, weil ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass mir jemand tatsächlich etwas schenken würde. Dort befinden sich hauptsächlich Bücher, damit ich nicht vergesse, welche ich noch unbedingt lesen möchte. Die Liste ist nicht ganz sauber geführt, weil ich dafür auch goodreads verwende, aber das macht ja nichts.
Da die Frage nun schon da ist, kann ich die Wunschliste jetzt ganz ohne Scham einfach mal ins Internet schmeißen: https://www.amazon.de/registry/wishlist/1DPJMBIIYBR3N

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Wie gehst du mit Sehnsucht um?

Ich gehe nicht wirklich mit Sehnsucht um. Sehnsucht ist da und irgendwie muss es dann zusammen mit ihr weiter gehen. Es ist eine Weile her, dass ich richtige Sehnsucht gespürt habe. Aber ich glaube, meine Verfahrensweise mit ihr ist, mich ihr stückweise hinzugeben, indem ich zum Beispiel alte Nachrichtenverläufe lese, mich Erinnerungen hingebe, möglichst beiläufig darüber rede. Es tut in der Regel gut, sie zuzulassen, ihr freien Lauf zu lassen. So wird der Druck ein wenig genommen. Aber natürlich ist es auch notwendig, sie ab und zu zur Seite zu schieben, wenn man sich auf die Arbeit, auf das Studium oder den aktuellen Gesprächspartner konzentrieren muss oder einfach mal seine Ruhe von der Sehnsucht möchte. Typische Verdrängung also, was am besten mit ausreichend Beschäftigung klappt, sodass nichts anderes mehr Platz hat. Das ergibt sich bei einigen Dingen automatisch, wenn man sich erst diszipliniert und einfach beginnt - so schwer der Anfang auch sein mag. Aber in ruhigen Momenten hilft womöglich Musik, ein wirklich fesselndes Buch, ein Spiel.
Nach diesen zwei Maßnahmen gibt es natürlich noch eine, die allerdings nicht immer möglich ist: Die Person oder die Sache aufsuchen, nach der man sich sehnt. Auch das habe ich bereits getan, um meine Sehnsucht zu lindern beziehungsweise loszuwerden.

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Was ist deine Einstellung zu Komplimenten oder Schmeicheleien? Wie fühlst du dich dabei?

Meistens fühle ich mich nicht sehr wohl dabei. Ich werde bei Komplimenten einfach das Gefühl nicht los, sie nicht verdient zu haben. Vielleicht liegt das allerdings auch an den Komplimenten, die ich erhalte. Anstatt Komplimente zu äußerlichen Faktoren zu erhalten, bekäme ich gerne welche für gut geleistete Arbeit oder für einen Sprung über meinen Schatten. Das Problem mit dem Schatten ist, dass andere ihn nicht sehen und somit die Leistung dahinter eben auch nicht wahrgenommen wird. Von Personen, die mir nahestehen, wünschte ich mir dennoch etwas mehr Achtsamkeit darauf. Aber hey, gut ist, dass auch ich in solchen Fällen ein wenig stolz auf mich sein kann. Der Fall mit guter Arbeit ist komplizierter. Zunächst die Eigenwahrnehmung: Bei allem, was ich schaffe, denke ich, es kann keine große Leistung gewesen sein. Denn: Ich, ich!, habe es ja schließlich geschafft. Selbstbewusstsein -3498759335. Ich finde außerdem, in meinem Unternehmen kommt der Punkt Wertschätzung generell zu kurz - bei jedem. Eher wird einem das Gefühl vermittelt, nie genug zu sein und zu schaffen. Dafür habe ich dem Chef meiner Nachbarabteilung schon einmal was auf den Deckel gegeben - sprichwörtlich natürlich - denn er äußerte Mal auf eine schön umgesetzte Lösung meiner Kollegin lediglich die Frage, warum das nicht schon längst so gemacht worden ist. Das vermittelt jetzt den Eindruck, er sei so ein Arschlochchef, aber das ist er eben (sonst) eigentlich gar nicht. Er ist nett, witzig, zuvorkommend. Das hat die Situation für mich noch schlimmer gemacht. Aber ich schweife ab, ich will nur sagen, dass Komplimente, die mich freuen würden, in meinem Umfeld nicht üblich sind.
Was bei Komplimenten ebenfalls eher negative Gefühle in mir auslöst: Die Reaktion darauf. Ich weiß einfach nicht, wie ich richtig damit umgehen soll. Ein einfaches "Danke" klingt meistens so beiläufig. Aber das ist ein Punkt, an dem ich versuche, zu arbeiten: Komplimente akzeptieren. Bisher habe ich die Annahme, wenn ich sie akzeptiere, kann ich auch schöner darauf reagieren. Ich hoffe, ich finde noch heraus, ob diese These stimmt!

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??Was würdest du zu deinem jüngeren Selbst sagen und warum?

Ich könnte meinem vergangenen Ich sehr vieles erzählen und ich weiß, das Meiste würde ich mir nicht glauben. Dass es besser wird, beispielsweise. Nicht die Welt oder die Hürden, aber die Art, wie ich damit umgehe. Auch, dass ich den Kampf gegen mich selbst in vielerlei Hinsicht friedlich beenden konnte, würde ich meiner jüngeren Version sagen, die so sehr darunter gelitten hat. Ich führe immer noch Kämpfe gegen mich selbst und es fühlt sich wie ein natürlich Zustand an, sodass ich nicht den Glauben aufbringen kann, dass ich die übrig gebliebenen irgendwann beilegen kann - trotz bereits gewonnener Kämpfe.
Vielleicht würde ich meinem jüngeren Ich helfen, indem ich ihr etwas von Feminismus erzähle. Den musste ich irgendwann schließlich erst kennenlernen und seitdem bin ich zu vielen wichtigen Erkenntnissen gelangt, die neben vielem anderen auch mein Selbstbild gestärkt haben. Mein Vergangenheits-Ich dürfte auch gerne erfahren, dass ich einen guten Weg einschlage, so zufällig und planlos er auch gewesen sein mag. Die vielen Zweifel, die mir das Leben schwer machten, wiegten so vielleicht etwas weniger.
Ich würde mich vor keiner Situation warnen oder etwas Gutes vorwegnehmen. Da ich es bis hierhin geschafft habe und nichts mich zu sehr verfolgt, darf mein Vergangenheits-Ich ruhig völlig unbeeinflusst in all die Momente hineinstürzen. Aber einen Rat würde ich mir geben und zwar den, zu verzeihen, zu verstehen und Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Und bitte nicht immer so viel liegen lassen, einmal weniger prokrastinieren - nicht bezüglich schulischer / studentischer Belange, sondern, nun, bezüglich all meiner Ideen und Vorhaben. Ob ich meine Worte beherzigen würde? Ich weiß es nicht. Immerhin ist das hier eine sehr hypothetische Frage. Ich würde mit meinen Worten auch gar nichts komplett ändern wollen und ich glaube auch kaum, dass ich das schaffen würde. Nur hätte ich die Hoffnung, dass es für ein bisschen mehr Mut sorgt.

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Wahr / Falsch: Du hast schon mal etwas geträumt und dir gewünscht, das der Traum real wird.

Ich träumte vor zwei Tagen, dass ich einen Fuchs sehe. Vom Fenster des Treppenhauses aus konnte ich einen Fuchs auf einer Wiese beobachten. Er schnupperte und schlenderte ein wenig herum, erblickte mich allerdings irgendwann. Der Fuchs sah mir direkt in die Augen und kam näher zu mir heran.
Kein besonders tiefgründiger Traum aber ich wünsche mir wirklich, dass er wahr wird. Ich möchte unbedingt mal einen lebendigen, wilden Fuchs sehen.
Dieser Traum kommt übrigens nicht aus dem Nichts. Tatsächlich wurde auf der Wiese um das Bürogebäude meiner Arbeit herum schon zweimal ein Fuchs gesichtet. Leider wurde mir immer zu spät Bescheid gesagt, sodass ich selbst ihn nie zu sehen bekam, abgesehen von diversen Fotos.

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Woran denkst du, wenn du dich beruhigen willst?

Papiertiger.
Wenn ich schlafen möchte, die Gedanken dafür aber zu laut sind, beruhige ich mich, indem ich mir ein Bild vor Augen rufe. In letzter Zeit stelle ich mir immer vor, ich würde schaukeln. Ich stelle mir eine grüne Wiese vor, drum herum einige Bäume und mittendrin eine Schaukel, auf der ich schwinge. Es hat etwas vom Schafe zählen. Das Bild ist einigermaßen detailliert, sodass die Konzentration darauf alle anderen Gedanken nach und nach ruhig stellt. Anfangs ist die Schwingung sehr schnell. Ich lenke dann meine Aufmerksamkeit darauf, diese und ebenso meine Atmung zu verlangsamen. Kurz darauf falle ich unbemerkt in den Schlaf.
Mit diesem recht speziellen Fall zur Beruhigung möchte ich aufzeigen, dass es situationsabhängig ist, wie ich mich beruhige. Mit bewusster, langsamer und tiefer Atmung wird bekanntlich erreicht, dass man ruhiger wird. Das habe ich auch mal vor einem Bewerbungsgespräch versucht, es hatte allerdings nur zur Folge, dass mir dann schwindlig war, als die Chefin mich begrüßte. Klappt also nicht immer so gut!
In vielen Situationen hilft es mir, an vergleichbare Momente zu denken, die belegen, dass ich es schaffe. Das muss ich mir immer und immer wieder ins Gedächtnis rufen, weil die Unruhe sich doch stetig wieder einschleicht. Aber es hilft, wenn auch bloß temporär oder geringfügig. Eine andere, tatsächlich hilfsreichere Methode ist es, wenn ich der Angst mit einer gewissen Gleichgültigkeit begegne. Ich erkläre mir, dass die Sache nicht so groß ist und es auch gar nichts ausmacht, ob ich sie nun wie ein Profi regle oder zwischendurch mal über meine eigenen Füße stolpere. Seit ich nicht mehr in der Schule beziehungsweise im Studium bin, wo überall Benotungen eine Rolle spielen, klappt das sehr gut.
Natürlich gibt es auch Situationen, die tatsächlich richtig groß sind, die zu wichtig sind, um die Auswirkung des Scheiterns kleinzureden oder Situationen, in denen ich einfach Angst habe, dass etwas passieren könnte und es nicht kontrollierbar ist. Ich kenne dafür keine Möglichkeit, mich richtig zu beruhigen. Nur mit Musik, (Bildern von) meiner Katze und, falls vorhanden, dem abermaligen Durchdenken meines Plans und der Überprüfung, ob er auch wirklich aufgehen kann, kann ich ein wenig Besserung erzielen.
Und ein kleiner Anhang: Als Kind sah ich sehr viele Animes. Besonders gefallen hat mir Jeanne, die Kamikaze-Diebin. Wenn die Heldin sich verwandelt hat, sagte sie einen Spruch auf. Dieser Spruch galt vielleicht als Schlachtruf, um sich selbst Mut für eine neue, schwierige Situation zu machen, sich selbst zu sagen: "Ich bin stark, ich schaffe das." Eine sehr lange Zeit habe ich mir diesen Spruch vor schwierigen Situationen in Gedanken aufgesagt und ja, damals hat mir das wirklich geholfen, es hat mich beruhigt und gestärkt. Kindisch vielleicht, aber ich muss heute noch Lächeln, wenn ich daran denke.

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Ist es ein Fehler, schüchtern zu sein?

Es kommt mir in dieser Gesellschaft oft so vor, als hätte man mit Schüchternheit das schlechtere Los gezogen. Der Alltag ist einfach schwieriger zu bewältigen - jedenfalls geht es mir so. Meine Schüchternheit macht mich nicht nur vorsichtiger im Umgang mit vor allem fremden Menschen, sie hindert mich häufig auch ganz daran, zu kommunizieren. Auf der Arbeit bremst mich das aus und im Privatleben verhindert es mögliche Freundschaften, weil ich nicht weiß, wie ich auf andere zugehen soll. Gepaart mit einer ordentlichen Prise Unsicherheit (quasi trage ich diese als zweiten Namen) ist das eine Mischung, mit der Vorankommen schwierig ist.
Das Thema beschäftigt mich tagtäglich, eben weil ich schüchtern bin und kaum ein Tag vergeht, an dem ich nicht über meinen übergroßen Schatten springen muss. Es zehrt an einem. Aber ich würde nicht behaupten, dass Schüchternheit ein Fehler ist. Zum einen sucht man sich das nicht einfach aus, es gehört zu dem Charakter, der sich gebildet hat - es kommt mir seltsam vor, so etwas als Fehler zu bezeichnen. Aber zum anderen, wenn ich Schüchternheit nun als Beobachterin betrachte, ist es eigentlich auch etwas ganz angenehmes. Aufgeschlossene Menschen können gerade die Ruhigeren, Schüchternen oftmals mit ihrer Art überrennen, während eine schüchterne Person, hat man sie erstmal bemerkt, eine beruhigende Ausstrahlung haben kann. Ich finde es immer schön, wie sich eine schüchterne Person einem erst nach und nach zeigt, wie es immer mehr kennenzulernen gibt, wenn sie einen nur so weit zu sich durchlässt. Das mag ich sehr. (Bei offenen Menschen gibt es, auch im Kennenlernprozess, übrigens auch sehr viel Charmantes - nicht, dass meine Aussage als abwertend verstanden wird.)
Allenfalls würde ich Schüchternheit als Hindernis bezeichnen, in gewissen Bereichen des Alltags gar als Problem. Aber den Begriff Fehler halte ich hier nicht wirklich für angebracht.

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