Ask @Irrlichtblick:

Hast du nunmehr keinen richtigen Kontakt mehr zu deinen Verwandten und wenn ja, warum?

Papiertiger.
Keinen nennenswerten. Die Begründung dafür ist für mich einigermaßen schwierig, da ich mir im Laufe der Zeit darüber bewusst wurde, dass ich nicht alle Fakten kenne. Als ich klein war und der Kontakt langsam zu Verwandten abebbte, die wir sonst eigentlich regelmäßig sahen, erklärte ich es mir damit, dass wohl endlich alle verstanden, wie anstrengend diese Familientreffen sind. Schon damals war ich offenbar nicht besonders gesellig und fand es anstrengend, einen oder mehrere ganze Tage mit Menschen zu verbringen, mit denen ich doch gar keine gemeinsamen Hobbies oder Gesprächsthemen habe - es waren eben nicht meine Freunde. Obwohl ich doch auch Spaß mit meinen Cousins hatte und mit den Haustieren der Verwandten. Aber dies machte nur einen kleinen Teil aus und ich konnte eben nicht meinen üblichenTätigkeiten nachgehen. Nun ja - ich machte es mir jedenfalls mit meiner Erklärung zu einfach. Es war komplexer, etwas, das sich zwischen den Erwachsenen abspielte. Also gab es zu einigen Verwandten recht plötzlich keinen richtigen Kontakt mehr, mit anderen erst schleichend. Vieles davon hat aber auch mit Zeit, den Päckchen, die jeder einzelne zu tragen hatte, Trennungen und räumlicher Entfernung zu tun. Ein Großteil meiner Verwandten wohnt in München und zu ihnen bestand immer recht wenig Kontakt, später nahezu keiner mehr wegen Differenzen, wie ich heute weiß, aber ich weiß auch, dass meine Mutter gar nicht das Geld und die Nerven hatte, alleine mit zwei Kindern zu reisen. Und wenn es dann vor Ort ohnehin nur Streit gibt: Warum sich das antun? Da sich die anderen offenbar auch nicht die Mühe machen wollten: Kein Kontakt mehr.
Aber meine Familie war nie eine, die viel Wert darauf legte, dass man sich nah ist. Dafür gibt es keine Begründung und es braucht auch keine - es ist einfach so. Es hatte eben jeder sein eigenes Leben, seine eigene, kleine Familie. Das kam auch etwas mit dem Älterwerden, dem Eintreten der Jugend des Nachwuchses, also auch mir.
Später, seit einigen Jahren, glätteten sich die Wogen eigentlich. Was auch immer damals zwischen den Erwachsenen vorging, es wurde verziehen, man war darüber hinweg, man wusste, die Person besserte sich oder eben, dass sie es nie tun wird, es den Groll aber nicht wert ist - nicht mit gesundem Abstand. Teilweise wurde mit Sicherheit auch betrauert, dass man so viel Zeit miteinander verloren hat. Aber aufgenommen wurde andauernder Kontakt nicht mehr, der Zustand blieb so, dass es zum Geburtstag Glückwünsche gibt und zu Weihnachten für einige eine Karte oder ein Telefonat. Mit manchen Verwandten vielleicht sogar ein paar mehr Telefonate. Das war es aber. Und so ist es noch heute und ich schätze, so wird es auch bleiben.

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Warum stehst du dem Wort "schmunzeln" mittlerweile zwiegespalten gegenüber? Was hat sich in deinem Empfinden im Bezug auf dieses Wort verändert?

Papiertiger.
Der kleine Purzelbaum, den das Wort bei "unzeln" macht, ist und macht das Wort eigentlich zuckersüß. Auch die Bedeutung eines Schmunzelns finde ich schön - übrigens kam mir eines über die Lippen, als ich deine Frage las. Als ich gestern über das Wort nachdachte, störte ich mich etwas am "schm" darin. Diese Kombination empfinde ich als unästhetisch - daher auch meine Zwiegespaltenheit. Tatsächlich überwiegt aber das Empfinden, dass es ein schönes Wort ist. Der Purzelbaum macht den entscheidenden Unterschied!

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Lachst du über die Misserfolge anderer Leute?

Zuerst dachte ich beim Lesen dieser Frage: Das wäre ganz schön fies und ich hoffe, so verbittert, um mich an den Misserfolgen anderer zu erfreuen, werde ich nie sein.
Grundsätzlich gilt das auch. Nachdem ich vorhin allerdings wirklich sehr lachen musste, weil jemand etwas nicht hingekriegt hat, sehe ich den Begriff "Misserfolg" in dieser Frage einfach nicht mehr so eng.
Jedenfalls war vorhin die Zeit, zu welcher die Katze ihre Leckerli bekommt - auf welche sie auch stets besteht. Heute allerdings konnte sie sich nicht darauf konzentrieren, weil aus einem anderen Raum viel Geraschel, Schnaufen und Rümpeln zu hören war. Für mich war absolut nicht klar, was dort vor sich ging - es klang, als würde der ganze Raum auf den Kopf gestellt. Nach fünf Minuten ertönte ein empörter Ruf darüber, dass das Bettlaken viel zu klein und früher viel größer gewesen sei. Daraufhin weiteres Schnaufen und Rümpeln - Aufgeben stand offenbar nicht zur Debatte. Nun, nach einer Weile konnte ich es mir nicht mehr nur anhören, sondern beschloss, einfach mal zu helfen. Und dann musste ich schon sehr lachen, da unsere Hauptperson offenbar versuchte, eine 140x200 Matratze mit einem 100x200 Laken zu beziehen - und damit natürlich kläglich scheiterte. Noch dazu dieser unproportionale Krach! Die Überzeugung, dass dieses Bettlaken WIRKLICH kein 140x200 Laken ist, der Versuch sich nicht lohnt und es nie anders gewesen ist, kam erst etwas später. Im zweiten Versuch ärgerte sich die Hauptperson dann darüber, dass es sich nun um ein überdimensionales 200x200 Laken handelt und man sich damit im Schlaf verheddere. Die Absurdität dieser Geschehnisse finde ich einfach herrlich.

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Du kannst an dieser Stelle deine Lieblinge aus den jeweiligen Bereichen aufzählen, falls du Lust hast: Erinnerung, Wort, Getränk, Satz, Gefühl, Stadt, Reise, Rezept, Lied, Farbe, Band, Obst, Buch, Film, Getränk, Mitbringsel, Beschäftigung, Spiel, Süßigkeit, Serie und Geruch.

troddellini
Erinnerung. Ich habe keinen festgelegten, herausstechenden Liebling aus meinen Erinnerungen. Aber es gibt natürlich solche, die ich mir besonders gerne wieder in Erinnerung rufe bloß nicht verblassen oder verzerren lassen möchte. Das sind jene Momente, in denen ich so voller Glück war, dass ich das Gefühl hatte, zu fliegen und innerlich Purzelbäume schlug. Eine davon ist die Zeit, die ich in England mit zwei Kommilitonen verbrachte und die Momente, in denen mir klar wurde: Ich bin glücklich. Ich bin so verdammt glücklich, dass ich mich auf jeden Morgen freue und das Zusammensein mit diesen Menschen erfüllt mich mehr, als ich es je vorher erlebt habe. Jeder Tag war magisch. Diese Zeit ist definitiv eine, die zu meinen Lieblingserinnerungen gehört. Und ich weiß noch, wie sehr es mich schmerzte, als diese Zeit vorbei war und wir alle wieder zurück in unser normales Leben gehen mussten - aber auch das macht diese Erinnerung so besonders, daher schätze ich auch ihr abruptes Ende.
Wort. Ich achte in der Tat sehr auf schöne, ästhetische Worte aber wie das so ist, fällt mir dann nichts ein, wenn ich danach gefragt werde. Nun durchsuchte ich meine Twitterhistorie, weil ich dort manchmal schöne Wörter als solche erwähne. Obwohl ich mir sicher bin, viel mehr aufgeschrieben zu haben, fand ich "Baumwipfel" - ein wirklich überaus niedliches Wort! - und "schmunzeln" - heute stehe ich dem eher zwiegespalten gegenüber. "Verzottelt" notierte ich ebenfalls als ein sehr süßes Wort. Nun fiel mir aber tatsächlich noch ein Wort ein, das gut zu meiner erwähnten Erinnerung passt und sowohl vom Klang, als auch der Bedeutung her sehr schön ist: Erleben.
Getränk. Endlich etwas einfaches! Ich glaube, am meisten liebe ich hausgemachten Eistee. Neben frisch gepresstem Orangensaft.
Satz. Ich glaube, eine Antwort darauf ist mir nicht möglich. Häufig kommt mir ein Satz aus einem Song der Red Hot Chili Peppers in den Sinn, weil ich ihn als ich ihn das allererste Mal hörte bis heute immer wieder nur bestätigen kann: "We* talk, talk, talk our lives away." (Eigentlich heißt es They, für mich etablierte sich aber We.) Ein Satz, der so treffend etwas Umfassendes beschreibt und dessen Wahrheit sich nicht verändert - das ist ein guter Satz.
Gefühl. Das Gefühl, (emotional) zu fliegen.
Stadt. Ich... empfinde oder kategorisiere Städte nicht auf diese Weise. Eine Stadt ist für mich eine Stadt - mit ihren individuellen, manchmal ulkigen Besonderheiten, aber eben eine Stadt, die ich zu einem anderen Zeitpunkt womöglich auch ganz anders wahrnehmen würde.
Reise. Jede.
(Mir gehen die Zeichen aus, daher packe ich mir nun einfach etwas heraus.)
Farbe. Dunkelgrün.
Mitbringsel. Ein handgemachtes Lesezeichen (mit Fuchs drauf!) Mali Lošinj.
Beschäftigung. Musik hören und mit dem ganzen Körper spüren. Mit der Katze zusammen sein.
Geruch. Nasser, warmer Asphalt. Wald. So manches Waschmittel. Lavendel. Hyazinthen. Herbstlaub, Das Parfum "Alien". Der minzfrische Geruch von Kälte. Und viele mehr.

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Was denkst du wenn hübsche Leute keinen Freund haben ?

Ich bringe diese beiden Faktoren gar nicht erst in einen Zusammenhang oder sehe sie gar als widersprüchlich an. Folglich denke ich mir dabei nichts. Selbst wenn ich die Eigenschaft "hübsch" aus deiner Frage streiche, wüsste ich nicht, was ich mir großartig denken sollte, wenn eine Person keinen Freund hat oder einen Freund oder viele Freunde.
Wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob in dieser Frage "Freund" in romantischem Sinne gemeint ist oder es tatsächlich um Freundschaft geht. Wenn eine Person keine einzige Freundschaft hegt, ist das doch etwas... auffälliger, als wenn sie gerade in keiner romantischen Beziehung ist. Und ja, so oberflächlich diese Tatsache auch ist, äußerliche Attraktivität zieht die Menschen an und lässt die ein oder andere Person womöglich über hässliche Charakterzüge hinweg sehen. Und selbst wenn letzteres nicht der Fall ist, ist die Anziehungskraft einen hübschen Person dann natürlich Vorteilhaft, um Menschen kennenzulernen und diese potentiell als Freunde zu gewinnen. Das gibt deiner Frage eine gewisse Daseinsberechtigung. Nun könnte natürlich gefolgert werden, wenn unter diesen Umständen eine schöne Person dennoch keine Freunde hat, dann muss ihr Charakter wohl umso hässlicher sein. Das halte ich allerdings für falsch. Es kann etliche Gründe dafür geben, dass jemand keine richtigen Freundschaften hat. Womöglich eine stark ausgeprägte, zurückgezogene Art. Womöglich einfach keine Lust. Womöglich ein Umzug in eine andere Stadt, bei dem früheren Freundschaften nach und nach die Luft ausgeht und für neue einfach keine Zeit war. Überhaupt: Durch Fokus auf Karriere oder ähnliches keine Zeit für soziale Kontakte und insofern keine Freundschaften. Oder jemand gibt sich nicht mit halbherzigen Freundschaften zufrieden, sondern lässt nur jene Menschen in sein oder ihr leben, bei denen die Chance auf eine wirklich tiefgehende Verbindung besteht - bis dahin lässt man es eben bleiben.
Doch abgesehen von all diesen Möglichkeiten: Ich mache mir wirklich keine Gedanken darüber, warum eine Person in keiner romantischen Beziehung ist oder warum sie keine Freunde hat, vor allem Urteile ich nicht darüber. Wenn ich mitbekomme, dass es einer Person schlecht damit geht, dann mache ich mir Gedanken darüber, wie sie in dieser Situation unterstützt werden kann, ohne sie gleichzeitig bloßzustellen oder in eine unangenehme Situation zu bringen. Was natürlich dann auch beinhaltet, dass ich die Ursache kenne und verstehe - nunja. Allerdings bin ich dafür nicht unbedingt die richtige Person, da ich durch meine zurückgezogene Art selber in diese Kategorie falle.

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Wann sind Sie wieder auf Skype?

Wie erfrischend, zur Abwechslung gesiezt zu werden. Das erinnert mich etwas an die Zeiten Formsprings, in welcher es einen sehr interessanten Nutzer gab, der es vorzog, zu siezen und gesiezt zu werden.
Tatsächlich konnte ich mich nie für Skype beziehungsweise das Skypen an sich begeistert. Ich glaube, ich hatte Skype vor ewigen Zeiten maximal einen halben Tag lang, um darüber im Bilde zu sein. Wahrscheinlich wird dieser Tag auch für immer der letzte gewesen sein, an dem ich auf Skype war.
Vielleicht würde ich sogar gerne skypen, wenn es sich für mich jemals ergeben würde, überhaupt in näheren Kontakt mit Menschen zu treten. Mit Freunden und Bekannten, die ich durch Überschneidungen im Alltag ohnehin persönlich kenne, kommuniziere ich maximal über Textnachrichten, das aber auch nur sporadisch. Meistens reicht es jedoch aus, sich durch Alltag oder Zufall persönlich auszutauschen. So ist das als Kommunikationsmuffel und jemand, der nicht weiß, wie sie auf Menschen zugehen soll, die sie gern näher kennenlernen würde.

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Sag deine Lieblinsband

Vor meinem Auge spielt sich eine Szene ab, in der mich jemand in einer dunklen Ecke am Kragen packt und mit drohend erhobener Faust sowie eindringlichem Blick drängt, meine Lieblingsband zu verraten. "Nun sag schon, sonst...! Ich muss es wissen!" Das ist mir bisher jedes Mal passiert, wenn ich über diese Frage - nein, pardon - diesen Befehl stolperte.
Aktuell habe ich wieder eine Phase, in der ich zwar sehr intensiv auf Musik reagiere, aber nicht auf eine bestimmte Band eingestimmt bin, ja selbst der Drang nach Musik gar nicht präsent ist, sondern sich erst bemerkbar macht, wenn ich welche höre und spüre, wie leicht sie mich macht, wie sie mich repariert. Besonders bei der Musik von System Of A Down (wirr durch die Alben durch) und Marina and the Diamonds (The Family Jewels) fiel mir das in den letzten Tagen auf. Allein die große Diskrepanz zwischen den Stilen und Genres beider Musiker zeigt mir, wie schwierig es ist, momentan eine Lieblingsband oder auch nur eine Lieblingsmusikrichtung zu benennen. Daher kann ich leider meine Lieblingsband, die - wenn vorhanden - immer phasenbedingt ist, nicht nennen. Es tut mir leid!
PS: Über das Wort Diskrepanz dachte ich vorher nie nach, gerade tanzt es allerdings auf meinem ästhetischen Empfinden. Das Wort passt, wie es ist; es vermittelt nicht den Eindruck, eine andere Bedeutung würde es besser kleiden. Und doch: Die Buchstabenkombination kommt mir so falsch vor, dass ich zweimal prüfen musste, ob es wirklich so geschrieben wird. Dis-kre-panz. Kre. Panz. Das hat etwas witziges, aber leider ist es auch unschön.

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Was erinnert dich an deine Kindheit?

So vieles ist das gar nicht. Aus irgendeinem Grund sind die Erinnerungen an meine Kindheit doch marginal, oder vielleicht kommt es mir auch nur so vor. Dennoch: Wenn andere von ihrer Kindheit erzählen, so habe ich das Gefühl, deren Erinnerungen sind um einiges detaillierter und weniger lückenhaft.
An meine Kindheit erinnern mich die alten Spiele von Nintendo, vor allem alle rund um Super Mario und Pokemon. Ebenso die Serie zu letzterem oder allgemein Animes. Schildkröten lassen mich an damals zurückdenken, denn für eine kurze Zeit hatte ich eine als Haustier - sie hieß Turtle. Am meisten hat sich ein Bild von ihr eingeprägt, in dem sie zufriedenen Blickes im Sonnenlicht badet und dabei langsam ein frisches Salatblatt isst. Ich kann nicht unter Wasser tauchen, ohne mich in die Zeit zurückversetzt zu fühlen, in der ich, sobald ich in einem Schwimmbad war, quasi nichts anderes tat. Trauerweiden erinnern mich an meine Kindheit und an München. Denn wenn ich zu Besuch bei meiner Oma war, besuchten wir regelmäßig einen Park, dessen Herz in meinen Augen die riesengroße, prächtige Trauerweide war. Ich empfand so große Bewunderung für diesen schönen, eleganten Baum und liebte es, von unten zwischen ihren Ästen hindurch in den Himmel zu blicken oder durch besonders tief hängende Äste zu streichen. Noch immer ist mir der Anblick von Trauerweiden eine Freude und ich kann nicht an einer vorbeigehen, ohne kurz mit dem Blick an ihr haften zu bleiben. Ostern mit richtiger Ostereier- oder nennen wir es lieber Ostergeschenkkörbchensuche ist etwas, das allein in meiner Kindheit stattfand und mich daher auch häufig an damals erinnert, zusammen mit all den Verwandten, zu denen zu dieser Zeit noch richtiger Kontakt bestand und mit denen wir an diesen Feiertagen häufig zusammenkamen. Natürlich: Diese bunten Kaugummikugeln, die innerhalb von Sekunden ihren Geschmack verlieren und aus Automaten an Hauswänden für ein paar Pfennig gezogen werden konnten. Überhaupt: Automaten an Hauswänden mit allerlei unnützem, aber für eine kleine Freude sorgendem Krimskram. Granulattee, Traubenzucker, wie Bärchen geformte Vitaminbonbons, Frühstück bestehend aus einem frischen, noch warmen Croissant, Orangensaft und etwas Schokolade, das ich nach der Entnahme meiner Mandeln von meiner Mutter ans Bett gebracht bekam, liebevoll angerichtet und mit der Intention, mich die Halsschmerzen kurz vergessen zu lassen. Windowcolor, Malkreide und, ganz allgemein, als ich etwas älter wurde die Auslebung von künstlerischen Ideen. Ich habe sehr gerne mit Bleistift und Pastellkreide gearbeitet. All das erinnert mich an meine Kindheit und bestimmt noch mehr, das im Moment bloß nicht präsent ist.

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Wenn es einen Blockbuster zu deinem Leben gäbe, welche Band würde den Titelsong machen?

Ein Blockbuster ist ein erfolgreicher Kinofilm, der eher dem Mainstream zuzuordnen ist und viel Geld einbringt. Die Verfilmung meines Lebens würde keineswegs in diese Kategorie fallen. Es käme eher so eine Art Indiefilm heraus, vermute ich, der maximal mit vielen künstlerischen Griffen des Regisseurs und Drehbuchautors am Ende interessant wirken könnte. Es wäre ein ruhiger, nachdenklicher Film, mit schnellen und langen Lebensphasen, der die schönen, kleinen Dinge zeigt und die hässlichen, großen. Es ginge darum, in einer lauten Welt zur Ruhe zu kommen. Nicht das originellste Konzept, aber so stelle ich mir die Verfilmung meines Lebens vor. Der Titelsong zu diesem Film... schwierig. Es gibt immer wieder Lieder, die eine bestimmte Episode meines Lebens oder auch nur einen kleinen Moment gut beschreiben - jedenfalls mit meiner eigenen Interpretation. Manchmal ist es allein die Akustik, die sich dem Geschehen perfekt anschmiegt. Ich glaube, insgesamt würde es sehr viel Zeit kosten, bis ich die Hintergrundmusik für verfilmte Momente meines Lebens ausgewählt habe. Die Titelmusik auszuwählen, ist wirklich nicht leicht. Aber es gibt ein Lied, das seit ich es kenne unverändert gut zu meinem Leben passt: I Am A Rock von Simon & Garfunkel. Für meinen Film stelle ich mir eine Coverversion davon vor, die etwas ruhiger, gemäßigter ist, dumpfer, aber immer noch schön.

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was stellst du dir oft selbst für eine Frage?

Warum lastet das so schwer auf mir?
Beinahe jeder Moment der Interaktion lastet kurz-, mittel- oder langfristig auf mir. Bis ich diesen vollständig verarbeitet habe, tut es förmlich weh. Und ich frage mich: Wieso? Wieso kann ich mich, wie ich unter Menschen bin, nicht akzeptieren? Wieso zermartere ich mir das Hirn - aber es fühlt sich an wie die Eingeweide - darüber, was ich falsch gemacht habe, warum ich es nicht gut machen konnte und was ich eigentlich hätte sagen und tun sollen? Wieso kann ich mich nicht in einem gesunden Maß in Frage stellen?

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Bist du risikofreudig?

Nein, wirklich nicht. Ich gehöre zu den Menschen, die sich in ihrer kleinen, eingeschränkten Komfortzone sehr wohl fühlen und sie nur mit einem Haufen Bedenken, Ängsten und sehr viel Zögerlichkeit verlassen - wenn überhaupt.
Es ist ein bisschen wie das Gewöhnen an kaltes Wasser, wenn ich weiter hinaus ins Meer möchte: Es dauert und kostet Überwindung und zwischendurch denke ich mir immer wieder: Ich möchte wieder zurück. Aber ich weiß, wie sehr ich es genießen werde, im Meer zu schwimmen, also nehme ich mir die Zeit. Ich bespritze mich Stück für Stück mit etwas mehr des kalten Wassers, setze langsam Fuß vor Fuß, bis ich es irgendwann endlich geschafft habe und die Arme ausbreiten kann, um zu schwimmen. Genau so langsam geht es auch voran, wenn ich im Begriff bin, ein vermeintliches Risiko einzugehen. Ein großer Unterschied existiert jedoch: Bei der Gewöhnung an Wasser weiß ich, dass es sich lohnt. Bei etwas mir Fremdem, sagen wir einem Risiko, da klingt die Idee großartig, so lange sie weit weg ist. Wenn sie da ist, rede ich mir ein, dass es ganz furchtbar wird. Und das, obwohl sich in der Vergangenheit ein eingegangenes Risiko bei mir nie als furchtbar herausgestellt hat. Allenfalls als nicht ganz so großartig, meistens jedoch war es wirklich gut.
Die Frage ist natürlich immer, was jemand als Risiko betrachtet. Ich bin ängstlich, ja. Aber eben nicht in allen Dingen.

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Was beinflusst deine Laune?

Es sind so viele Dinge, die meine Laune beeinflussen können - mit einer einfachen Auflistung ist das nicht getan. An manchen Tagen bin ich innerlich so stumpf, dass ich ganz neutral und ohne größere Emotionsschwankungen die Stunden verbringe, beinahe gleich, was passiert. Allerdings gibt es natürlich auch Tage, in denen es klitzekleine, für manche gar völlig unwichtige Momente gibt, die zu einem Umschwung oder einer Intensivierung meiner Laune führen. Gestern hatte ich einen Tag, an dem ich emotional sehr leicht beeinflussbar war. Kurze Morgengrimmigkeit, dann Zufriedenheit und Wohligkeit, da ich von Zuhause aus arbeiten konnte, daraufhin Sorge wegen so mancher Themen und dann saß ich nur ein paar Minuten auf dem Balkon und meine Laune hat sich der Umgebung angepasst: Es war still, kein Laut zu hören. Nur eine plötzliche Böe durchbrach die Ruhe, brachte dumpfes, klingendes Wehen und knisternde Äste mit sich. Das alles strahlte damit weiterhin eine Ruhe aus, die von einer gleichmäßig schwingenden Schaukel noch unterstrichen wurde. Als ich mich wieder hineinbegab, spürte ich, dass ich innerlich so entspannt bin, wie schon lange nicht mehr.
An manchen Tagen reicht die Erkenntnis, das die ausgewählte Kleidung nicht zu meiner Stimmung passt, um einen negativen Schatten auf meine Laune zu werfen. Es bricht ein plötzliches Unwohlsein aus. Andere Male wiederum kratzt es mich überhaupt nicht, was ich trage. Es ist mit jedem Tag ein bisschen anders. Aber natürlich gibt es Faktoren, die stets gültig sind: Die Art, wie ich geschlafen habe, beeinflusst meine Laune sehr stark. Vor allem schlechte Träume verfolgen mich eine Weile lang und trüben nicht nur meine Stimmung, sondern sorgen auch für große Erschöpfung. Schläft die Katze nachts nicht bei mir, so ist meine Laune automatisch schlechter. Ich schmolle dann den ganzen Tag. Wenn es meinen Pflanzen nicht gut geht, geht es mir auch nicht gut. Der umgekehrte Fall existiert jeweils natürlich auch! Viel mehr fällt mir im Moment tatsächlich nicht ein, das so großen Einfluss auf meine Laune hat, als dass sie kaum noch umzulenken wäre. In der Regel schaffe ich es sehr schnell, von schlechter Laune wieder hin zu mindestens okayer Laune zu wechseln. Ich mag diesen unharmonischen Zustand der schlechten Laune nicht in mir, weil ich dazu neige, sie dann sehr stark auszustrahlen und andere mit runterzuziehen. Ich glaube, daher nehme ich mir meistens einen Moment, um das Schlechte herunterzuschlucken, zu verdauen, tief durchzuatmen und einen Neustart mit dem Tag zu versuchen. (Das ist nun schön und einfach ausgedrückt. Je nach dem, was mir gerade die Stimmung vermiest hat, ist dies natürlich auch ein innerer Prozess, eine Ausfechtung mit mir selbst. Es ist nicht immer leicht.)

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Hattest du nicht eigentlich noch eine andere Frage von mir beantwortet oder hab ich das falsch im Gedächtnis...? (Konnte mir die Antwort jetzt erst durchlesen)

Papiertiger.
Oh, nein, ich glaube nicht. In letzter Zeit löschte ich auch bloß eine meiner Antworten und das war die auf eine Tagesfrage. Gewiss habe ich allerdings einige Fragen von dir, die ich noch unbeantwortet ließ. Jedenfalls vermute ich das.
Seit dieser Welle an eher trivialen, anonymen Fragen schließe ich ask leider schnell wieder, wenn ich mal hier reinsehe, weil ich dadurch so schnell die Lust verliere. Nicht dass ich vorher sonderlich aktiv war, aber dennoch. Ich sollte meine Inbox mal aufräumen!

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Isst du gerne Fleisch ??

Nein, nicht mehr. Früher, und das lag eben daran, dass ich es nicht anders kannte, konnte ich mir nicht vorstellen, eine Mahlzeit ohne Fleisch zuzubereiten oder eben zu essen. Das hat sich vor ein paar Jahren drastisch verändert, bis ich jetzt jedes vegetarische Gericht einer Mahlzeit mit Fleisch vorziehe.
Diese Woche hat mich plötzlich der unstillbare Hunger nach Tschebureki ergriffen. Das sind mit Hackfleisch und Zwiebeln gefüllte, russische Teigtaschen. Damals haben meine Mutter, Schwester und ich oft gemeinsam in der Küche gestanden und hohe Berge davon zubereitet. Ich aß diese Teigtaschen seit Jahren nicht mehr und plötzlich hatte ich so viel Lust darauf, dass ich das Gefühl hatte, dafür über Leichen gehen zu können (naja, so sagt man eben). Allerdings wollte ich unbedingt eine vegetarische Variante, war mir nur nicht ganz so sicher, wie ich dafür vorgehen soll. Nun bereitete ich heute eine Füllung aus Paprika, Tomaten, Zwiebeln und Frühlingszwiebeln zu. Das Ergebnis ist wirklich gut, hat allerdings eher etwas indisches. Nun muss ich ständig an meinen Fingerspitzen riechen, weil sie noch so gut nach den Teigtaschen duften. Zum Glück habe ich noch einen ganzen Berg davon!

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Mit wem möchtest du eine große Pizza teilen?

Ich bin sehr besitzergreifend, was Essen angeht, bis der anfängliche, augenvergrößernde Hunger erstmal beruhigt ist. Das heißt, wenn mich zu Beginn jemand fragt, ob sie oder er etwas von meiner großen Pizza haben darf, blicke ich die Person böse an, überlege kurz und antworte dann so, dass die Person zwar die Erlaubnis hat aber nur mit schlechtem Gewissen zugreifen kann. Ziemlich fies. Dieses Verhalten wird für mich selbst anstrengend, wenn es ein Buffet gibt, denn dann muss schließlich mit jedem geteilt werden und ich fürchte ständig, nur noch weniger begehrtes oder nicht mehr genug Essen abzukriegen, bis ich endlich meinen Teller befüllen kann. (Mein Glück: Die Menschen neigen dazu, mir beim Buffet den Vortritt zu lassen. Keine Ahnung, ob ich so beängstigend gucke oder es meine schmächtige Figur ist, die dazu verleitet.)
Dabei teile ich eigentlich gerne, wirklich. Es freut mich, anderen mit Essen eine Freude zu machen, weil ich weiß, wie sehr ich selbst mich über so etwas freue. Ich muss nur erst meinen grummelnden, egoistischen Magen beruhigen, der offenbar meinem Hirn einbläut, ich würde verhungern. Ist das geschehen, darf tatsächlich jeder, der gerade möchte, etwas von meiner Pizza haben. Damit habe ich schon ein paar Kollegen glücklich gemacht. Der Kerl ist leider immer undankbar, weil ihm meine vegetarischen Pizzen zuwider sind. Worüber sich andere immer freuen: Ich esse den Rand nicht. Dafür werde ich zwar geächtet, aber gleichzeitig ist auch jeder dankbar, meinen heißbegehrten Rand verputzen zu dürfen.

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Welches Emoji, das es noch nicht gibt, würdest du dir wünschen?

Ich habe ein Bild beigefügt, auf dem meine Lieblingsemojis zu sehen sind: Allesamt Tiere. Und obwohl ich sie kaum bis nie verwende, bin ich sehr froh über sie, auch darüber, dass zuletzt Dinos und Eichhörnchen dazu kamen aber auch niedliche Fledermäuse nicht außen vor sind. Besonders mag ich übrigens den Oktopus.
Was könnte nun noch fehlen? Ich finde, ein Esel oder Alpaka könnte ergänzt werden, oder übersah ich diese? Aber wessen Fehlen natürlich völlig unverständlich ist, ist das des Roten Pandas. Wieso nur, wo dieser sich doch sogar so großer Beliebtheit erfreut? Es sollte neben der klassischen Tierfigur auch nur die Köpfchen mit verschiedenen Emotionen als Emoji geben, ähnlich wie bei den Katzen.
Ich komme übrigens aus einer Welt, da nennt sich das alles noch Smiley und es fällt mir wirklich immer sehr schwer, Emoji zu sagen.

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kannst du spanisch?

Si, yo hablo espanol.
Viel mehr bekomme ich allerdings nicht mehr zustande. Ich hatte ein Jahr lang Spanischunterricht, seither habe ich meine Kenntnisse nicht weiter ausgebaut oder wenigstens gepflegt. Dennoch bin ich immer wieder erstaunt, wie viele Vokabeln ich mir behalten konnte. Ich kann zwar keinen Satz mehr bilden - abgesehen von den einfachsten Dingen - lesen klappt hingegen doch einigermaßen gut. So gut, wie es nach einem Jahr Übung (in dem ich mir wahrlich nicht viel Mühe gab) eben klappen kann.
Es ist schon schade, dass ich neben Englisch keine weitere Fremdsprache beherrsche. Für Spanisch hat mir tatsächlich das Interesse ein wenig gefehlt aber hätte es damals die Möglichkeit gegeben, Schwedisch, Isländisch oder sogar Chinesisch zu lernen, dann wäre ich womöglich mit mehr Enthusiamus an das Erlernen herangegangen. Ich versuchte sogar mal, mir mit einer App die Grundkenntnisse der isländischen Sprache anzueignen, habe allerdings gemerkt, dass mir dieses Lehrmodell nicht ganz entspricht und die Sprache dafür (für mich) zu komplex und unbekannt war. Aber wer weiß, vielleicht packt es mich irgendwann wieder und ich belege einen Sprachkurs in der Stadt.
Nun korrigere ich noch meine obige Aussage: Lo siento, yo no hablo espanol.

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Wie entdeckst du neue Musik? Hörst du bewusst unbekannte Alben/Bands an oder lässt du eher beiläufig etwas laufen (Playlists, Radio, ...) und horchst auf, sobald dir etwas besonders zusagt?

Papiertiger.
Musik ist eine essentielle Komponente in meinem Leben. Jedoch ist das Entdecken neuer Musik eher schwierig für mich. Bei Künstlern oder Bands, die ich bereits kenne, gewöhne ich mich nur sehr langsam und in einem ewigen, unstrukturierten Prozess an neue Publikationen. Ich habe ohnehin immer eine gewisse Skepsis, wenn ein neues Album angekündigt wird und bin gleichzeitig bei mir besonders wichtigen Künstlern sehr aufgeregt darüber. Sobald das Album da ist, höre ich vielleicht ein, zwei Lieder und in der Regel bin ich nicht beeindruckt. Mit einem Stirnrunzeln spiele ich dann doch wieder ein älteres Album ab und erfreue mich am Bekannten. Aber selbst wenn ich beeindruckt vom Neuem bin, so passiert es, dass ich dann eben das nächste Lied nicht so sehr mag und es gar nicht erst weiterprobiere. Ab diesem Zeitpunkt ist es eher Zufall, wie sich meine Beziehung zu dem Album entwickelt. Ich wage mich vielleicht nach einem halben, einem ganzen Jahr nochmal daran und bin offener dem gegenüber. Manchmal bringt mich ein Konzert des Künstlers dazu, es erneut zu versuchen, weil einige der neuen Lieder mich während des Auftritts doch noch begeistern konnten.
Bei mir völlig unbekannten Interpreten ist es im Grunde nicht anders, nur dass ich hier viel schneller aufgebe. Das führt natürlich dazu, dass die Wahrscheinlichkeit, es ist meine Lieblingskünstler/-bands zu schaffen, äußerst gering ist. Um aber überhaupt neue Interpreten zu entdecken, nutze ich mittlerweile hauptsächlich Spotify. Dort wird wöchentlich eine Playlist generiert, die wohl auf meinen Präferenzen basiert. In der Playlist ist natürlich vieles, das mir gar nicht zusagt, aber dort verstecken sich doch immer wieder Schätze, für die ich sehr dankbar bin. Dafür muss ich allerdings erst die Geduld aufbringen, mich durch Unbekanntes und zwischendurch auch mir weniger Zusagendes zu hören. Das kommt nicht häufig vor. Wenn ich arbeite, die Bürogeräusche oder überhaupt alles ausblenden möchte, höre ich oft Musik und wenn ich weiß, dass ich die Musik gerade nur als Mittel zum Zweck nutze, lasse ich die Playlist einfach laufen und horche doch erst bei etwas Besonderem richtig auf.
Da ich sehr schüchtern bin, was meinen Musikgeschmack angeht, unterhalte ich mich nicht mit anderen Menschen darüber. So kommt es auch nicht dazu, dass ich durch Vorschläge anderer Musik entdecke.

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Wann willst du heiraten?

Ich habe nicht den Wunsch, zu heiraten, daher gibt es auch keinen Zeitpunkt, den ich nennen könnte. Aber ich glaube, selbst wenn ich heiraten wollen würde, könnte ich nicht sagen, wann ich das möchte. Es sei denn, es gäbe bereits konkrete Pläne, sprich eine Verlobung und die Einigung oder eine gemeinsame Vorstellung mit meinem Partner, wann die Hochzeit stattfinden soll.

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Wenn du einen Igel und einen Otter kreuzt, was bekommst du? ??????

Ein Itter, ein Oger, ein Igger, ein Ottel? Ottel klingt ganz niedlich. Igelot, Otterel, Igeler, ... Nein, ich möchte beim Ottel bleiben. Nachdem das feststeht, überlege ich, wie der Ottel wohl aussehen mag. Ich bin keine begabte Zeichnerin, sonst würde ich mich an einem Entwurf versuchen. Außerdem habe ich das Problem, dass sowol beim Igel als auch beim Otter alles so niedlich ist, dass ich ungerne auf eine Eigenschaft verzichten möchte, sodass in einer Kreuzung das Gegenstück dominiert. Schwierig. Wie wäre es damit: Der Otter-Anteil ist im Ottel nicht zu übersehen. Der Körperbau deutet eindeutig auf eine Abstammung hin, jedoch ist der Ottel etwas kleiner und rundlicher. Proportional gesehen größer als beim herkömmlichen Otter sind die Ohren des Ottels, hier haben die Igelgene gesiegt: Die Ohren befinden sich etwas weiter oben und sind (um eine Referenz zu haben) zwei- bis dreimal so groß wie die Augen des Ottels. Letztendlich erinnert das Gesicht des Ottels an einen Minitaturbären. Was den Ottel jedoch besonders ausmacht, ist dessen Frisur: Die Igelgene sind beim Ottel nicht besonders stark ausgeprägt, obwohl es charakteristisch einige eindeutige Hinweise gibt. Dennoch sticht visuell der Igelanteil vor allem durch den stacheligen Kopf hervor. Ähnlich einer Frisur beim Menschen hat der Ottel lediglich im Bereich der Stirn und des Hinterkopfes Stacheln, die wie ein Daumenabdruck jedes Mal individuell sind. Manch ein Ottel trägt sogar einen Irokesen. Ottel sind durch diese besondere Eigenschaft beliebt bei Sammlern, was für deren Existenz eine große Bedrohung darstellt.
Der Ottel ist übrigens ein sehr geräuschvolles Tier: Wo ein Ottel ist, da ist Rascheln zu vernehmen, und wo der Ottel isst, da ist Schmatzen nicht zu überhören. Beobachtet man Ottel untereinander, so ist nicht zu übersehen, dass sie einen frechen Umgang miteinander pflegen, aber auch immer wieder freundschaftliche Gesten zeigen.

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OH GOTT DAS TRAF MICH GERADE MITTEN INS HERZ BIN SCHOCKVERLIEBT

Papiertiger.
Ich weiß, es ist schwer, damit klar zu kommen. Selbst ich halte es manchmal kaum aus.
Letztens fühlte es sich an, als würde mir das Herz gleich platzen, weil sie schlief und dabei ihre Nase mit jedem Ausatmen leise pfiff. Das ging bestimmt eine Stunde lang so. Bei einem menschlichen Wesen hätte mich das in den Wahnsinn getrieben, bei ihr ist es einfach nur liebenswürdig. ¯\_(ツ)_/¯

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Was würdest du am liebsten heute Abend essen, wenn du es dir leisten könntest?

Ich bin in der glücklichen Position, keine finanziellen Einschränkungen bei der Nahrungsmittelbeschaffung zu haben. Natürlich ist es auch eine Frage der Ansprüche, aber wenn ich mal etwas Besonderes möchte, das womöglich etwas mehr kostet, kann ich mir das erlauben. Auf die Frage habe ich dennoch eine Antwort, wenn sie auch erst den morgigen Abend betrifft: Geplant war, morgen bei meinem Lieblingsasiaten essen zu gehen. Nun stellte ich heute, als ich mir aus Orangen einen Saft presste (etwas, das zu Besonderheiten zählt, die ich mir gerne ab und zu leiste) fest, dass morgen jener Asiate Ruhetag hat. Könnte ich es mir nun leisten, würde ich gerne das Personal großzügig bezahlen, sodass sie mir trotz Ruhetag mein Gericht der Wahl zaubern! Allerdings ist dies nur eine hypotetische Vorstellung; ob ich es täte, weiß ich nicht, da ich den Menschen doch ihren freien Tag gönne.

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