Ask @Jule29:

Lebst du deinen Traum?

So gesehen, was ist mein Traum?
Habe ich überhaupt einen?
Jeden Tag früh aufstehen und abends heimkommen. Wenig Energie übrig. Müde.
Und seit neuestem eine Beziehung in nächster Nähe. Ich spüre, wie jeden Tag meine Liebe wächst. Ich vermisse ihn, wenn ich nicht in seiner Nähe ist. Ich will ihn berühren.
Lustig, am Anfang war alles noch so fremd. Er ist doch gar nicht mein Typ, außerdem... ich bin noch gar nicht so weit.
Aber irgendwie hat sich da doch etwas zusammengefunden. Gefühle sind schon etwas besonderes.
Doch ist es mein Traum, einen Partner zu finden, einen Job, ein Haus und drei Kinder zu haben? Naja, es wäre ein erstrebenswertes, "einfaches" Ziel.
Ich würde eher sagen, mein Traum ist es, glücklich und zufrieden zu sein. Die kleinen, stillen Momente zu genießen, wenn die Zeit mal nicht an einem vorbeirast. Zurückblicken zu können und auf eine Vergangenheit zu kucken, die einen wunderschönen, einzigartigen Weg hinterlässt, sich nach vorne zu drehen und weiterzugehen. Das Ziel nicht in Sicht, aber tapfer, manchmal mit und manchmal ohne Begleitung; stetig voran. Und währenddessen das Atmen nicht zu vergessen, damit einen keine Last ersticken kann.
Sehr allgemein und verwaschen formuliert. Mein Traum. Doch das ist okay, es ist ja schließlich meiner.

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Bist du zufrieden mit deinem Charakter? :) ✌

Kerim Kilinc
Diese Frage ist bereits 2 Jahre alt. Und doch ist vor einigen Tagen etwas passiert, was mich genau zu der Frage bringt.
Ich habe etwas getan, was in der heutigen "Knigge-Gesellschaft" als Untugend bezeichnet werden würde. Wobei.... Das wäre viel zu weich formuliert.
Ich habe niemanden dabei verletzt, aber das kann sich jederzeit ändern, je nachdem, wem und wann ich davon erzähle. Über die Tat selbst will ich nicht reden.
Ich kann nicht wirklich sagen, dass ich zufrieden mit meinem Charakter bin. Viele denken, ich bin eine zuckersüße 18-jährige, die nie an böse Dinge denkt und die kaum Probleme hat.
Stimmt. Ich habe kaum Probleme, bis man meinen Charakter unter die Lupe nimmt. Dort sieht man Licht und Schatten und ich gebe jedem die Chance, sie zu sehen und zu entscheiden, ob er sich darauf einlässt oder nicht. Doch ich teste auch. Oft im Unterbewussten, manchmal bewusst. Von außen wird es vielleicht als minimale Manipulation wahrgenommen, aber ich will eher meinen Humor ausleben, ohne andere dabei zu verletzen. Das klappt auch ganz gut. Bis ich eben jemandem begegne, der genauso drauf ist, wie ich.
Wir kennen den Humor des anderen, wir testen wie weit man beim anderen gehen kann, wir konkurieren um des anderern Aufmerksamkeit, es blitzt, brodelt und funkt und auf einmal hat man die eigene gesetzte Grenze überschritten und...
Ich bin nicht zurückgegangen, obwohl ich hätte können. Doch ich wollte nicht.
Sollte ich nun unzufrieden sein, weil ich den Moment ausgekostet habe und mein Gewissen/ Moral ausgeschaltet habe?
Ich kann er gerade nicht sagen. Mal bin ich für die eine und mal für die andere Seite. Ich kann auch nicht sagen, was danach passieren wird. Ich habe die Verantwortung zu tragen und werde sie auch vertreten.

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Wann fühlst du dich verführt?

Puppenspieler
Kaum.
Ich bin -laut einigen Leuten; meist weiblich- wunderschön, kann das selber aber richtig schlecht beurteilen. Doch trotz dieser Schönheit werde ich in der Öffentlichkeit nicht angeflirtet. Ich kucke unbewusst total finster und abweisend und das schreckt viele zurück.
Ist zumindest meine Einschätzung, aber ob das stimmt... :D
Das einzige, wo Männer wirklich in "Kontakt treten" ist im TeamSpeak (ähnlich wie Skype, um es kurz zu fassen). Aber um ehrlich zu sein, dort wird man von einigen angemacht, ernst würden es die wenigsten meinen. Meine Fernbeziehung ist durch den TeamSpeak und einem Spiel entstanden, um es unromantisch auszudrücken und ja, bald sind es 2 Jahre.
Ach ja, da gibt es noch die Berufsschulklasse. Wir sind drei Mädchen/ junge Frauen (18/19 Jahre alt). Der Rest Jungs. Fachinformatik, falls sich jmd wundert.
Ich liebe Herausforderungen. Ich liebe es, wenn mein Gehirn auf Hochtouren auflaufen muss. Es ist fast wie ein Adrenalinkick. Und dort ist ein Junge/ junger Mann (ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich Leute in dem Alter nun bezeichnen soll), welcher Herausforderungen auch liebt. Es ist wie ein unsichtbares Armdrücken und wir suchen die Schwäche des Anderen. Aber genau das würde mich verführen, wenn ich mich komplett darauf einließe. Zumindest teilweise. Es ist offensichtlich -für mich-, worauf es hinauslaufen würde.
Und einfach nur reden? Ist auch nicht schlecht.
Am Besten wäre eine Mischung aus Herausforderung und Reden. Kommt mehr auf die Situation drauf an, als ich das intuitiv beantworten kann.
Es sind sind zumindest Ansätze.
Und vlt eine Erinnerung, dass ich öfter Lachen sollte...

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Was hältst du von Fernbeziehungen?

Lustig, dass ich zufällig mal wieder hier hineinschaue und gerade eben diese Frage als Tagesfrage gestellt wird.
Ich führe nämlich eine. Seit etwa einem Jahr und acht Monaten. Knapp 300 km.
Es gibt ständig auf und abs. Teilweise streiten wir uns bei Treffen, teilweise können wir uns nicht voneinander loslösen.
Um ehrlich zu sein, man lernt gut, mit Abstand umzugehen. Man fängt nicht an, eine Klette zu sein, denn dazu hat man keine Möglichkeit.
Es ist zudem sehr schön, von der anderen Familie aufgenommen zu werden und in ihr Leben mit einzubinden, als würde man mich täglich sehen.
Man erlebt viele tolle Dinge, doch eines muss man wissen: Auf Dauer ist eine Fernbeziehung nicht gesund. Es entstehen leicht Missverständnisse und man muss eben die körperliche Trennung aushalten können.
Das Ziel einer Fernbeziehung sollte immer das schnellstmögliche Zusammenziehen/ näher ziehen sein. Erst dann kann man entscheiden, ob man mit dieser Person wirklich 24/7 zusammen leben kann. Oder eben nicht.
Fernbeziehungen sind einerseits toll, anderseits hasse ich es einfach. Und um ehrlich zu sein, wüsste ich nicht, falls ich erneut in eine solche Situation komme, ob ich mich wieder für eine Fernbeziehung entscheiden würde. Es ist unwahrscheinlich.
Ich werde älter und meine Bedürfnisse verändern sich ständig. Und wer weiß, vielleicht kann ich in einem halben Jahr die Beziehung nicht mehr ab oder ich bin in fünf Jahren mit diesem jungen Mann verheiratet.
Hauptsache ist, man ist glücklich dabei und kann dem anderen vollkommen vertrauen. Fast genauso wichtig ist, dass Familie und Freunde hinter einem stehen, denn wenn sie das nicht tun, obwohl (/weil) sie den Partner kennen, stimmt etwas mit der Beziehung nicht und wird früher oder später zerbrechen.

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Was geht dir in diesen Tagen durch den Kopf?

S
Erst mal hätte ich gesagt, nicht viel. Und vielleicht stimmt das, wenn man es näher betrachtet.
Nun ja, in meinem Leben ist gerade nicht viel Abwechslung. Früh aufstehen, zur Arbeit fahren, arbeiten, abends heimfahren und mich in mein Zimmer zurückziehen. Am Wochenende bin ich dann meist total ko. Und da mache ich dann entweder nichts oder Fulltime-Beschäftigung (wegen meiner Fernbeziehung).
Das einzige, was mir derzeit so wirklich durch den Kopf schwirrt ist, dass es in der Stadt, wo ich arbeite, eine für die Umstände fast schon perfekte Wohnung gibt, die bald frei wird. Somit würde sich mein gesamter Arbeitsweg von 3 Stunden auf 20 Minuten verkürzen.
Die Wohnung wäre perfekt, das große Problem: Ich habe mit meinen Eltern noch nicht darüber gesprochen. Und ich weiß, dass die davon nicht begeistert sind, auch wenn ich mittlerweile 18 bin und mir diese Wohnung richtig viel an täglichem Stress einsparen würde.
Dann denke ich noch an sehr allgemeine Themen. Ich frage mich zum Beispiel, wie es wäre, wenn ich eines Tages ein Kind bekomme. Würde ich es schaffen, es aufzuziehen? Wäre ich weit genug, das durchzuhalten und könnte ich das auch finanzieren?
Manchmal stoße ich in weitere philosophische Themengebiete ein, die ich im Moment aber nicht genauer erläutern will.
Ja, das war es eigentlich auch schon. Nicht viel, wie du siehst.

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Bist du von Leuten umgeben, die intelligenter oder besser als du sind oder irgendeine positive Eigenschaft besitzen die du nicht hast, sodass du durch ihren Einfluss wächst?

Zurzeit bin ich von vielen älteren Menschen umgeben. Und älter bedeutet automatisch fast immer mehr Lebenserfahrung. Ich habe das Glück, dass einige dieser Menschen ihre Lebenserfahrung mit mir teilen und mich somit zu lehren.
Ich höre ihnen gerne zu. Manche Geschichten sind interessant, andere lustig, ernst oder einfach nur schön.
Ich wachse durch sie, ja. Ich wachse auch durch andere.
Die Frage ist, was genau hat das mit Intelligenz zu tun. Eigentlich nichts, nur meine eigene ist hier wichtig. Und auch nur die, ob ich intelligent bin, den Rat anderer anzunehmen und auf mein Leben umzurollen.
Selbst wenn es nur Leute sind, die nicht "intelligent" genug waren, um auf eine Realschule oder Gymnasium zu gehen, wachse ich durch sie, sofern ich ihnen begegne und mich mit diesen auseinandersetze.
Ihr Einfluss auf mich hat nur dann eine Wirkung, wenn ich diese Wirkung zulasse. Egal, wie viel "besser" sie wären.

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Wann fällst du in Affekt?

Puppenspieler
Affekt...
Ich falle nicht oft in einen Affekt. Zumindest in keinen, der Wutausbrüche oder Verletzungen nach sich zieht. Und wenn doch, dann eigentlich nur, wenn ich total gestresst bin, überfordert mit allem und weiterem Druckaufbau von außen erhalte.
Wenn ich einen positiven Affekt erlebe, dann fühlt es sich an, als ob ich schweben würde. Aber die Frage lautet wieso ich in einen falle. Interessanterweise muss davor kein besonders schönes Ereignis gewesen sein. Oder überhaupt irgendetwas. Manchmal kucke ich aus dem Fenster und bin wie weggetreten. Ich grinse vor mich hin, ohne überhaupt zu wissen, wieso ich das überhaupt tue. Leider verlässt mich dann dieses Gefühl ebenso schnell, wie es gekommen ist.
Ein weiterer Affekt. Tiefe Trauer, Gefühlschaos. Oft habe ich dafür keine Erklärung. In meinem Leben läuft alles stabil. Ich habe zur Zeit vielleicht etwas wenig Sozialleben, aber es ist immer noch vorhanden. Trotzdem überkommt mich manchmal dieses Gefühl, in ein tiefes schwarzes Loch zu stürzen. Und ich kann es mir von den äußeren Umständen her nicht erklären. Dann können es noch die Hormone sein, die immer mal wieder verrückt spielen. Oder doch etwas, das mein Unterbewusstsein aufmischt und ich es noch nicht (wieder) entdeckt habe.
Um deine Frage zu beantworten: Ich kann es nicht wirklich beantworten. Ich falle in unterschiedlichsten Situationen in einen Affekt. Man kann das nicht verallgemeinern. Nicht einfach so. Deswegen fällt mir diese Frage auch so schwer...

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Bild von dir?

Nein, nicht wirklich.
Ich bin kein Typ Mensch, der sich gern vor die Kamera stellt. Erst recht, um sich selbst zu fotografieren. Für viele ist es selbstverständlich, sich vor den Spiegel zu stellen oder einen (oder zwei und mehr) Selfies zu machen.
Selbst bei festlichen Veranstaltungen stelle ich mich nicht gern vor die Linse. Zur Erinnerung, für ein Fotoalbum oder für meine Verwandten mache ich dann aber doch ein paar.
Ich sehe jedoch nicht ein, diese mit völlig fremden Personen zu teilen.
Für euch wäre das natürlich nichts besonderes, da so ziemlich jeder ein Bild von sich veröffentlicht hat; doch mir behagt das einfach nicht.
Es geht mir nicht darum, anonym zu sein. Im Netz ist niemand und jeder anonym. Man braucht sich darin nichts vormachen.
Ich will eher, dass man mich durch mein Schreiben sieht.
Ein Bild/ das Auge verfälscht nur so vieles.

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Wirst du hier wieder aktiver sein? :)

Um ehrlich zu sein, "aktiv" war ich die ganze Zeit über. Ich habe öfters mal auf die Startseite geschaut oder mal zu Personen und ein paar Antworten gelesen. Doch Fragen habe ich keine beantwortet. Ich hatte vor und während meinem Abitur keine Zeit, danach habe ich meine "Internetpräsenz" noch mehr schleifen lassen, als sowieso und seitdem ich meine Ausbildung angefangen habe, habe ich kaum mehr Zeit für irgendwas.
Ich habe hier zwar noch Fragen "rumliegen", doch die Lust, sie zu beantworten, ist nicht gerade groß.
Ich werde meine alten Antworten auch nicht löschen, auch wenn ich nicht mehr so antworten würde, wie "damals".
Und sofern für mich interessante Fragen kommen, werde ich versuchen, die zu beantworten.
Ich hoffe, ich habe deine Frage somit beantwortet.

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Woran spürst du die Zeit?

Puppenspieler
Man spürt die Zeit nicht. Zumindest ich nicht. Ich stelle es mir maximal vor, sie zu spüren.
Wenn ich den Zug erwischen muss und spät dran bin, wenn ich eine Arbeit noch kurz vor Feierabend erledigen muss, wenn ich unter Druck Aufgaben lösen muss, dann spüre ich die Zeit. Sehr deutlich sogar. Und ich wünschte, sie wäre langsamer und ich schneller, aber das kann man nicht beeinflussen.
Oder wenn ich nichts zu tun habe und auf etwas warte, oder peinliches Schweigen vorherrscht, dann wünschte ich, würde sie verfliegen und ich würde nicht jede einzelne Sekunde nachzählen, bis der Zustand aufhört zu sein.
Ich spüre die Zeit, wenn ich auf mein Alter sehe: 18. Eigentlich ist das unglaublich jung. Es liegt noch so vieles vor mir. Einiges kann ich mir nicht mal erahnen; aber im Moment bin ich so alt, wie nie zuvor in meinem Leben. Ich habe Erfahrungen gemacht, Erinnerungen sind in mir versteckt. Und ich sehe, wie sehr ich mich wirklich verändere. Und daran stelle ich mir vor, am meisten die Zeit zu spüren.
Nicht, wie sie vergeht, sondern einfach, wo sie wann war.

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@

Puppenspieler
Seit unserer letzten Unterhaltung ist mittlerweile viel Zeit vergangen. Ich habe mich seitdem verändert, du sicherlich auch, aber das tut jetzt nicht so sehr zur Sache.
Mit dir konnte -und sicherlich kann- ich mich sehr gut unterhalten. Du überlegst, bevor du deine Gedanken mitteilst. Zumindest im Schriftlichen. Vielleicht ist das anders, wenn man mit dir spricht; kann ich nicht beurteilen.
Auf jeden Fall wirkst du sehr erwachsen -was du ja auch bist- und ich bringe dir Respekt gegenüber, dem ich kaum einen User so offen zeigen würde.
Ich lese sehr gerne deine Antworten, auch wenn sie etwas wenig sind, aber das Genie braucht seine Zeit, nicht? :)

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Dir wird angeboten, an eine Maschine angeschlossen zu werden, die dein Gehirn so stimuliert, das durchgehend eine riesige Menge Glückshormone ausgeschüttet werden. Du kannst aber nie wieder dein Bett verlassen, lebenslang. Würdest du dieses Angebot annehmen? Warum (nicht)?

Vollständiger Name
vor 9 Monaten
Eine Maschine, die mir eine andere Realität vorgaukelt. Sie lässt mich glücklicher fühlen als ich in Wirklichkeit bin. Eine Vorstellung, die in bestimmten Zeiten richtig verlockend klingt und trotzdem muss ich ablehnen.
Zur Zeit geht in meinem Leben einiges drunter und drüber. Ich muss mir so viele Gedanken über meine Zukunft machen, die so unklar ist, dass sie es nicht einmal schafft, in meinen Gedanken zu existieren.
Manchmal würde ich mich am liebsten in mein Bett legen und einschlafen, in der Hoffnung, dass ich wieder aufwache und alles wieder gut und einfach ist. Doch so ist das Leben nicht.
Trotz all den Ängsten, denen ich mich irgendwie stellen sollte und in Zukunft auch muss, würde ich noch mein Leben haben wollen.
Es wird von vielen kleinen Dingen, die viel größer sind, als man denkt, bereichert: Das Lächeln des Busfahrers morgens; mein Fahrlehrer, der mir einen Kaugummi anbietet; das alte Paar, das sich gegenseitig immer wieder zum Lachen bringt...
Und natürlich auch die großen Dinge, die vielleicht gar nicht so groß scheinen: Meine Familie, mein Freundeskreis, mein Freund.
All das wäre mir soviel mehr wert als einfache Glückshormone, die ohne wirkliche Grundlage ausgesendet werden. Das ergäbe überhaupt keinen Sinn. Die Maschine würde nicht einmal gegen all die negativen Dinge ankommen.
Es wäre einfach nicht wert, dieses Leben gegen so etwas einzutauschen. Es würde mein gesamtes Leben inhaltslos machen. Ich wäre lediglich eine Puppe, nicht mehr.

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Welche Jahreszeit magst du am liebsten?

Ich denke, es ist der Frühling.
Es ist die Zeit des Erwachens, des Blühens. Alles um einen herum fängt wieder an zu leben, sich zu bewegen, zu wachsen. Es wird früher hell, die Luft ist klar und es wird wieder wärmer.
War irgendjemand im Frühling im Wald? Es ist auf alle Fälle ein Besuch wert. Am Anfang wie auch Ende dieser Jahreszeit, denn in diesem blüht am meisten. Wenn man Glück hat, sieht man sogar Rehe oder Hasen, die ausgelassen herumtollen.
Doch diese ganze Schnelligkeit in der Natur scheint mit keinerlei Hektik verbunden zu sein und das ist es, was ich daran so mag. Die Entspannung, die Sorglosigkeit, die -besonders in der Natur- immer ein wenig mitschwingt.

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"Wir werden geboren & sind zugleich tot. Bereits vor dem Beginn ist unser Ende bestimmt. Wenn Leben bedeutet, über etwas mehr & mehr Wissen zu erlangen, dann finden wir eben darin letztlich auch unser Ende. Denn etwas gänzlich zu begreifen, bedeutet Tod" - Ich würde gern deine Gedanken dazu lesen :)

Nach langer Zeit beantworte ich mal wieder eine Frage.
Wir werden nie alles lernen und begreifen können. Sterben werden wir aber so oder so, egal ob man viel oder wenig weiß. Wenn wir dieses Wissen jetzt aber nur auf ein einziges Themengebiet begrenzen, kann man sich dieser Aussage nähern. Wenn man etwas gänzlich begreift -also alles darüber gelernt und erfahren hat bzw. es zumindest denkt- schließt man unter Umständen damit ab und beschäftigt sich nicht mehr weiter damit. Somit ist das Interesse für das Thema gestorben.
Wenn wir das jetzt auf unser Leben ausweiten würden -was natürlich nicht geht, da das Leben ein ständiger Prozess ist- und uns einreden, wir wüssten alles und wollen nichts mehr wissen, stirbt man.
Man interessiert sich für nichts mehr, man lernt nicht mehr. Man existiert noch, aber innerlich ist man gestorben.
Oder vielleicht ist es auch so gemeint, dass man es nie ganz begreifen soll, da bis jetzt keiner in der Lage war, es zu verkraften und man sah sich gezwungen seinem Leben ein Ende zu sehen.
Ich finde aber die erste Möglichkeit besser.

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Schmetterlingsfalter
The Silkworms
All their lives in a box! What generations,
"What centuries of masters, not meaning to be cruel
But needing their labour, taught these creatures such patience
That now though sunlight strikes on the eye's dark jewel
Or moonlight breathes on the wing they do not stir
But like the ghosts of moths crouch silent there.
Look it's a child's toy'. There is no lid even,
They can climb, they can fly, and the whole world's their tree;
But hush, they say in themselves, we are in prison.
There is no word to tell them that they are free,
And they are not; ancestral voices bind them
In dream too deep for wind or word to find them.
Even in the young, each like a little dragon
Rampant and green upon his mulberry leaf,
So full of life, it seems, the voice has spoken:
They hide where there is food, where they are safe,
And the voice whispers, 'Spin the cocoon,
Sleep, sleep, you shall be wrapped in me soon.'
Now is their hour, when they wake from that long swoon;
Their pale curved wings are marked in a pattern of leaves,
Shadowy for trees, white for the dance of the moon;
And when on summer nights the buddleia gives
Its nectar like lilac wine for insects mating
They drink its fragrance and shiver, impatient with waiting,
They stir, they think they will go. Then they remember
It was forbidden, forbidden, ever to go out;
The Hands are on guard outside like claps of thunder,
The ancestral voice says Don't, and they do not.
Still the night calls them to unimaginable bliss
But there is terror around them, the vast, the abyss,
And here is the tribe that they know, in their known place,
They are gentle and kind together, they are safe for ever,
And all shall be answered at last when they embrace.
White moth moves closer to moth, lover to lover.
There is that pang of joy on the edge of dying —
Their soft wings whirr, they dream that they are flying.
-Douglas Stewart

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Zu welchem Zeitpunkt beginnt für dich das Leben?

Dem Januarskind
Das Leben beginnt ab dem Zeitpunkt, an dem man bereit dafür ist.
Erst wenn man weiß, wie es sich anfühlt, zu kämpfen, zu verlieren, am Abgrund zu stehen, dem größten Übel in die Augen zu sehen, zusammenzubrechen, aber auch zu gewinnen, zu lachen.
Erst wenn man akzeptiert, dass das Leben nicht unendlich ist und man seinen eigenen Sinn für das Leben gefunden hat, seine Ängste überwindet und genießen kann, dann fängt das Leben an.

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Schmetterlingsfalter
Wie vielleicht einige bemerkt haben, bin ich zur Zeit sehr inanktiv. Der Grund ist einfach der, weil ich gerade einfach keine Lust habe Fragen zu beantworten. Vielleicht kommt die Lust ja wieder, vielleicht auch nicht. Wird sich ergeben.
Heißt, ihr müsst mir zur Zeit keine Fragen schicken, außer ihr wollt, dass ich diese Frage beantworte. Vielleicht beantworte ich sie dann. Wir werden sehen.

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Tagesfrage: Was hältst du von Krieg? Kannst du es nachvollziehen und würdest du Krieg führen? Findest du es in Ordnung das Hitler bzw die SS- Männer , Juden und Gefangene in die Arbeitslager gebracht haben und diese dann dort ums Leben kamen? Schreibe deine Meinung dazu und Begründe sie.

Chi♡
Ich halte vom Krieg nichts. Einfach aus dem Grund, weil man auch miteinander reden und verhandeln kann. Wenn keiner von beiden Verhandlungspartnern nachgibt, dann kann man auch Kompromisse finden, die sie zumindest zum Teil zufrieden stimmen. Falls dies aber nicht der Fall ist, ist definitiv jemand an der Macht, der damit nicht umgehen kann.
Es ist nicht in Ordnung, was Hitler gemacht hat. Es war auch nicht in Ordnung in den ganzen anderen Kriegen, was dort passiert ist. Ein Krieg ist nie in Ordnung. Es gibt Tote. Viele müssen hoffen, bangen, leiden. Es werden menschenunwürdige Dinge mit wehrlosen Menschen angestellt, aber das ist Krieg.
Ich habe noch nie einen Krieg miterlebt und bin froh, wenn ich keinen erleben werde, aber angenehm ist das ganz bestimmt nicht. Auch eine gewisse Angst wird immer da sein. Um seine eigene Familie, um sein Heim, um sein Hab und Gut. Alles ist in Gefahr. Es könnte ja sein, dass man sein Haus in einer Nacht und Nebel Aktion verlassen muss, weil den Soldaten langweilig ist und sie zum Zeitvertreib irgendwelche Leute abschießen.
Zwar ist das nicht normal, selbst für einen Soldaten nicht, aber sicher kann man sich da nie sein.
Aber wer findet Krieg schon gut?

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Hältst du die Anzahl der Leute, die dir laut ask folgen, für realistisch? (Gerne mit Angabe, wie viele du hast und welche Anzahl du ggf als realistisch ansehen würdest)

caro
Ich habe 36 Follower. Von ein paar kann ich es mir denken, die es sind, doch viele sind mir ein Rätsel. Ich habe ehrlich gesagt nicht so viel erwartet, besonders weil ich auch zur Zeit nicht so wirklich aktiv bin.
Ich überlege mir gerade noch, ob ich meine Follower nicht mal eben auffordern sollte, auf dieses Herzchen zu drücken. Ich überlasse es ihnen, ob sie es machen oder nicht.

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Wie war dein Jahr 2013?

gespielte Intelligenz
Jetzt, wo ich so zurückschaue, muss ich sagen, es ist unglaublich viel passiert. Ich habe Dinge kennengelernt, Erlebnisse gehabt, die so weit entfernt scheinen und doch nur ein paar Monate entfernt sind.
Es fand ein Musical statt, in dem ich mitwirkte; ich war auf meiner ersten Plattenparty; hatte für ein paar Tage ausländischen Besuch da, von der ich zuvor kaum etwas wusste; war im Skylinepark; habe schwerlastende Geheimnisse erfahren; habe eine Angst, die durch bestimmte Ereignisse dieses Jahres erst entstanden ist, mittlerweile so gut wie besiegt; und, und, und...
Es gab so viele Kleinigkeiten, die mich für einige Stunden glücklich werden ließen. Sogar für einige Tage. Doch nicht immer ging/ geht es mir so gut. Einige Geheimnisse sind ziemlich belastend für mich, da ich es nicht wirklich schaffe, damit umzugehen. Es gab einige schockende Erlebnisse, die ich aber mittlerweile so gut wie verarbeitet habe (hängt mit der Angst zusammen). Außerdem hat mir die Schule ziemlich zugesetzt. Und noch einige weitere Faktoren, die mich ziemlich runterziehen. Ich habe es eigentlich immer geschafft, in meinen Hobbys den Ausgleich zu bekommen, aber trotzdem hat das letzte Woche nicht mehr gereicht. Ich bin kurz nach meiner Geigenstunde mitten auf dem Schulgang in Tränen ausgebrochen. Einfach weil ich nicht mehr konnte und wollte und es ist mir einfach alles zu viel geworden. Es weiß aber bis heute niemand davon, denn der Gang war leer und ich habe es keinem erzählt.
Ich weiß nicht mehr, was mein wirkliches Ich ist und was das Ich ist, was versucht, alles zu verdrängen. Oder ist beides das gleiche? Oder kann ich den Unterschied gar nicht mehr erkennen? Ich bin zur Zeit unglaublich müde. Seelisch, wie auch körperlich. Die Zeit zum Einschlafen zieht sich in die Länge und ich schaffe es einfach nicht, genügend Abstand zwischen mir und dem Zeug, welches mich runterzieht, zu bekommen.
Trotzdem, mein Jahr war nicht schlecht. Ohne Überlegen würde ich vielleicht sagen, es wäre bis jetzt mein schlimmstes erlebtes Jahr gewesen. Und wirklich, ich glaube, das wäre es auch, hätte ich nicht meine Freunde, die mich einfach immer wieder ablenken, die es einfach schaffen, mir ein Lachen herauszulocken, die einfach echt sind. Ohne sie würde ich mich mittlerweile höchstwahrscheinlich weigern, in die Schule zu gehen. Aber ich habe sie ja und ich werde genauso da sein, wie sie für mich da sind.

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Was sagt ihre Musik über eine Generation aus?

caro
Kaum etwas. Finde ich. Die Musik sagt eher etwas über einen einzelnen anschaut und dann seinen Musikgeschmack rausfindet. Man kann nicht sagen, weil vor einigen Jahrzehnten es mal wirkliche -sagen wir mal- Hard-Punker gab und es von einigen gefeiert wurde, heißt es noch lange nicht, dass alle, die in diese Generation hineingeboren wurden automatisch rebellisch und gegen die Gleichheit waren.
Man kann nie Menschen in eine Schublade stecken, dazu sind sie zu verschieden in ihren Ansichten, Erfahrungen und Charakter. Es geht einfach nicht.

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