Ask @Klagopsalmer:

Hat der Mensch mehr Angst vor dem Tod, oder mehr davor was danach kommt?

"Doch die Wahrheit ist ein wenig bitter
Denn das Leben danach sieht anders aus
Kein Harfenklang und keine Engelsschwingen
Nur ein Plat wo deine Leiche faulen wird"
Der Mensch hat keine Angst vor dem Tod sondern vor der Ungewissheit, was danach passiert. Deshalb flüchtet er sich in Religionen. Wobei das in der heutigen Zeit einfach ein Signum der Idiotie darstellt.

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Haltest du dich an etwas fest, was du eigentlich loslassen solltest?

Leider leider viel zu sehr.
Und das auch noch in vielerlei Hinsicht.
Um einen Song zu zitieren, den ich auch neulich in einer Frage verwurstet habe:
"Du schaust in den Spiegel
Als du den Affen erkennst
Dann ist das der Moment
In dem dein Paris fällt"
Ich halte mitunter so sehr an diesen Dingen fest, dass ich manchmal tatsächlich in den Spiegel blicke und mein Spiegelbild mich quasi stumm anzuschreien scheint. Ich kann froh sein, dass es mich nicht zur Vernunft prügeln kann. Wobei mir das vielleicht helfen könnte. Aber wer kann schon definieren, was vernünftig ist?

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Das wäre definitiv ein unglücklicher Zufall - doch ich bin mir sicher während den Ermittlungen nicht mal unter die Verdächtigen zu kommen :) Wo warst du? Und wehe du antwortest nun mit Himmel oder Hölle :P

An der Schwelle zur Ewigkeit? ;P
Sei dir nicht zu sicher. Wenn im Zuge der Ermittlungen auch die sozialen Medien abgesucht werden, schaut es gar nicht mehr so rosig aus!

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Noch am Leben ? Hab dich zwar schon im Wald verscharrt aber solltest du dich doch Umentscheiden gib Bescheid :)

Wie unfassbar morbid es nun wäre, wenn ich tatsächlich umgebracht und in irgendeinem Wald verscharrt werden würde. Stell dir mal vor, die ermittelnden Behörden würden diese Frage lesen.
Ich schätze, dann bekommt das Wort "Erklärungsnot" völlig neue Dimensionen verliehen... x)

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Stell dir vor, du könntest deinen eigenen Nationalfeiertag ausrufen. Welcher wäre das?

Tag des Vanitas-Gedankens.
Ich stelle mir einen Feiertag vor, in dem sämtliche Geschäfte (Alle! Dienstleister, Restaurants, Pizzalieferanten, Taxis, Tankstellen, etc.) geschlossen sein müssen. Auch sollte die elektrische Grundversorgung gekappt werden (natürlich abgesehen von unumgänglichen Punkten - Stichwort: Krankenhäuser etc.) und auch Mobilfunk, Internet, etc. sollte nicht verfügbar sein. Weiterhin sollte ein absolutes Verbot für Kraftfahrzeuge herrschen. Dringliche Ausnahmen können im Voraus ggf. genehmigt werden.
Dieser Tag sollte dann genutzt werden um sich auf das Leben und seine Vergänglichkeit besinnen.
Hinaus aus der Hektik der Gegenwart. Zurück zum Gedanken des Ursprungs. Eben mit dem ziel der Besinnung auf die Essenz des Seins.

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Zockst du? Wenn ja, was?

Durchaus! Momentan jedoch aufgrund von diversen Verpflichtungen recht wenig.
Mein Alltime-Evergreen ist tatsächlich Postal 2 (mit allem drum und dran). Ich bin so ziemlich der größte Running With Scissors Fanboy der Welt und besitze wirklich alles inkl. Merch etc. zum Teil in Mehrfacher Ausführung x)
Momentan ab und an nochmal Heroes of the Storm und ab und an WoW (auf Frostmourne).
Aber wie gesagt: Viele Stunden verbringe ich nicht damit.

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"Es ist ein großer Fehler zu denken, dass ein Mensch immer gleich ist. Ein Mensch ist nie lange derselbe. Er verändert sich ständig. Nicht einmal für eine halbe Stunde bleibt er gleich." - Deiner Meinung nach Übertrieben oder wahr?

Ich muss an dieser Stelle leider den grammar nazi raushängen lassen! Es gibt einen fundamentalen Unterschied zwischen "gleiche" und "selbe".
Bestellst du bei einem Kellner "das gleiche Essen, was der Herr dort drüben hat", bekommst du ein gleiches Gericht serviert.
Bestellst du aber "das selbe Essen, was der Herr dort drüben hat", müsste der Kellner diesem das Essen wegnehmen und es dir servieren.
Das Gleiche bedeutet, dass sich etwas in Art und Beschaffenheit gleicht. Das Selbe beschreibt exakt ein Exemplar von etwas.
So betrachtet ist diese Frage also vom Kern her Unfug.

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"Und wonach wirst du suchen, wenn du denkst gefunden zu haben was dir fehlte, besitzt, was du erstrebtest und hältst was du bisher für gegangen gehalten hast? So sprich, wirst du dann Ruhen können?"

Nein. Ganz einfach aus dem Grund schon nicht, dass dieser Zustand niemals erreicht werden kann.
Irgendwann passiert immer etwas, was neue Ziele aufwirft. Umstände im Bekanntenkreis, auf der Welt, whatever. Sei es eine Krankheit, die das Leben umwirft, oder das Scheißhaus der Seele, auf dem mal wieder ein Rohr platzt. Es gibt nie nichts zu tun und schlimmer geht immer.
Ruhen kann ich erst, wenn 'se den Deckel von der Kiste zumachen und ich auf der anderen Seite meine verstorbenen Freunden darüber informieren kann, dass sich das spuken in dieser Welt nicht lohnt.

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"Eine Mauer welche dich umgibt schützt dich vielleicht davor verletzt zu werden - aber auch vor der Liebe." - Deine Meinung dazu?

Ist viel Wahres dran. Eine Mauer baut sich derjenige auf, der sich (un)bewusst vor extremen Gefühlen schützen möchte. Leider hat diese Mauer keinen Filter, die positiven Input durchlässt. Das rührt daher, dass die kleinste Durchlässigkeit die Mauer sprengt, wenn Liebe zu Enttäuschung und Wut wird. Und wenn die Mauer gesprengt ist, liegt der Bergfried offen dar. Schutzlos ausgeliefert. Ich finde mich darin wieder. Lieber ein durchgängies Level, als einem krassen Emotionssinus ausgesetzt zu sein.
In diesem Sinne:
"Meinen Kopf umgibt eine Mauer aus dem Stein vom Grab meiner Hoffnung"

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"Man ist sich selbst der brutalste Peiniger und der liebevollste Liebhaber zugleich" - Was sagst du dazu?

Viel Wahres ist daran, auch wenn ich auf mich selbst reflektiert den Peiniger-Part überwiegen lasse.
Die Ansprüche, die ich an mich stelle und die Unnachgiebigkeit, mit der ich mich durchs Leben peitsche, würde kaum jemand mir antun. Jedenfalls abgesehen von Krieg, Kriminalfällen, etc.
Der seelische Schmerz, den die eigene verkorkste Gedankenwelt auslöst ist weit schlimmer als der Input von außen. Denn Letzterer lässt sich desöfteren beschwichtigen. Sich selbst zu unterdrücken mündet auf lange Sicht nur in einer seelischen Implosion.
"Und je länger man die Stimmen ignoriert
Umso lauter dann der Knall wenn man im Innern explodiert"
Wie bereits gesagt. Den Part mit dem "liebevollsten Liebhaber" kann ich nicht auf mich reflektieren und interpretiere ihn einfach nur als Euphemismus für perversen Egoismus, den (zu) viele Personen an den Tag legen.

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Beurteilst du andere mit höheren oder mit niederen Maßstäben als dich selbst?

Das hängt stark von der betreffenden Person ab.
Ich maße mir selbst ein gewisses Level an Arroganz an, was vielen Leuten aber nicht aufzufallen scheint.
Ich habe zwar schon gehört dass mein "Zweitname Arroganz" sei, aber der Großteil meiner Kontakte behauptet das Gegenteil.
Das führt dann auch dazu, dass ich eigene Fehler ggf. nicht so streng verurteile wie die von anderen. Das lässt sich allerdings nicht generalisieren. Manchmal ist auch das krasse Gegenteil der Fall.
Man kann in Bezug auf andere jedoch sagen, dass ich recht hohe Maßstäbe setze an denen ich Leute beurteile. Neige jedoch dazu viele Fehler recht schnell zu verzeihen. Daran arbeite ich noch...

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