Stell dir vor du wärst Vater. Dein 18 jähriger Sohn wird beschuldigt ein Mädchen (11) vergewaltigt zu haben und alle Beweise deuten darauf hin, das er es war. Schlussendlich gesteht er es dir im Vertrauen. Wie würdest du reagieren oder handeln?

Gundel Gaukel ey
Ich habe mich über diese Frage wirklich geärgert. Warum wird der Fall derart überladen? Nein, eine Vergewaltigung reicht nicht und ist nicht schlimm genug, dann muss es auch eine pädophile Vergewaltigung sein, damit die schwere der Tat besonders wiegt. Dann der Dilettantismus in der weiteren Folge: welche Beweise deuten was? Ist der Beschuldigte gefasst und sitzt schon in der Untersuchungshaft? Oder ist er noch auf freiem Fuß? Aber wie könnten dann die Beweise auf etwas deuten? Für mich hört sich das so an: Jetzt muss ich aber mal eine Frage stellen!
Für meinen Sohn, der sogar zehn Jahre älter ist als in diesem konstruierten Fall würde ich bezüglich Pädophilie meine Hand ins Feuer legen! Er würde niemals ein 11 jähriges Mädchen vergewaltigen oder auch nur attraktiv finden.
Im übrigen sieht die Justiz in Deutschland für mich als Vater eine Sonderrolle wie auch für die Mutter vor: wir müssen als Eltern uns weder an der Strafverfolgung noch an der Verurteilung beteiligen. Das ist unser Elternrecht, und genau davon würde ich Gebrauch machen. Zu einem «Geständnis im Vertrauen» käme es nicht, weil ich ihn im Gefängnis nicht besuchen würde; und wäre er auf freiem Fuß würde ich sagen: Geh mit Gott, aber geh! Eine größere Hilfe bekäme er von mir nicht. Und immer noch gehe ich in diesen Fällen nicht von Pädophilie aus!
Bei Pädophilie sagt natürlich meine Vernunft, dass die Täter selbst Opfer ihrer Triebe sind und für ihre sexuelle Fixierung auf Kinder als Lustobjekte nichts können. Aber die schutzbedürftigen Kinder können erst recht nichts für die Perversionen erwachsener Menschen. Möge ich in einem solchen Fall die Ruhe und die Kraft besitzen, den mutmaßlichen Täter in aller Ruhe der Justiz und Polizei zu übergeben. Eigener Sohn hin oder her: Was sollen denn die Eltern des Opfers sagen? War das nicht auch ihr eigenes Kind? Aber zum Verbaldrakonismus will ich mich nicht hinreißen lassen und große Sprüche von wegen Kastration, Häutung oder ähnlichem sprechen - auch das hat etwas Lüsternes, Stammtisch-lass-uns-doch-mal- lynchbrutal-guter-Mensch-sein-Haftes! Ekelerregend!
Braucht jemand die Vorstellung eines Kinderschänders und wie er selbst sich zum Rächer emporschwingt, um sich als einen guten und moralischen Menschen zu fühlen?

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