Was denkst du über Vegetarier?

Jeder soll nach seiner eigenen Façon glücklich werden; wenn Menschen aus welchen Gründen auch immer auf Fleisch als Nahrung oder ganz und gar tierische Produkte verzichten, verdient das Respekt. Müssen wir uns schon gegenseitig vorschreiben, was wir zu essen haben und was nicht?
Umgekehrt aber halte sich es für einen ganz großen ethischen Fehlgriff, sich mit den eigenen Ernährungsgewohnheiten zum moralisch besseren Menschen zu erheben. Das fängt bei Muslimen an, wenn sie nicht nur selbst auf Schweinefleisch als aus religiösen Gründen unrein empfundene Nahrung verzichten, und dann alle Menschen, die Schweinefleisch essen als unreine Unmenschen zu betrachten und hört ganz extrem bei offensiven Veganern auf, die ihre Art zu leben und sich zu ernähren zum moralischen Gut erheben und zwar nicht nur für sich selbst, sondern für alle.
Für mich aber ist und bleibt das Verwerflichste in der Moral die Verachtung und Verurteilung von anderen Menschen aufgrund ihrer Art und Weise ihr Leben zu führen. Das betrifft die Ernährung, das betrifft die Sexualität. Wer es nötig hat, sich über andere zu erheben, muss es echt nötig haben.
Aber mir ist ein solches Verhalten, ehrlich gesagt, bei organisierten Veganern (Food not Bombs) aufgefallen und nicht bei Vegetariern.

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