kannst du auch in die Geschichte einen weißen Tiger mit einbauen, der ganz lieb ist und sprechen kann und mich immer auf sich reiten lässt, bitte? :3

Blaubeerkuchenstück mit Sahne
So, so ein Tiger soll es sein - weiß und ganz lieb. Warum auch nicht. Aber bis dahin gilt es noch einen ganzen Erzählweg zu gehen; denn noch sind wir in der Schule im Deutschunterricht dieser schrecklichen Lehrerin Sophie Rosenberg-Kübel. Und dann macht sich Luisa auf den Weg zu dir, mein Lieber @Maulwurfkuchen . Und du residierst in dem kafkASKen Roman - aus noch nicht erzählten Gründen in der Psycho-Villa des @DoctorParranoia , «Willkommen im Irrenhaus» ;)
SOKRATES Folge 67:
«Meine Schwester hat Vormundschaft und Sorgerecht für mich bis zu meiner Volljährigkeit übernommen. Sie werden mit ihr sprechen müssen!» widersprach Luisa. Aber die Kübel hatte kein Ohr mehr für sie: «Sie haben es gehört. In meiner Sprechstunde.» Damit drückte sie Luisa ein wenig zur Seite und ging schnellen Schrittes aus dem Klassenzimmer und mit ihr Luisas Smartphone.
Christoph legte tröstend seine Hand auf ihre Schulter, was sie zusammenzuckend, als habe sie eine Feuerqualle berührt, abschüttelte. Zugleich tat ihr ihre Reaktion ein wenig Leid und sie warf einen warmen Blick auf den Irritierten und fragte: «Kannst du mir dein Handy leihen? Ich brauche das Navi.» Allzu bereitwillig, übergab er ihr sein Handy: «Was hast du vor? Hast du jetzt keinen Unterricht mehr?» «Stoffel, das haben wir schon besprochen. Ich habe jetzt frei und will mit deinem Moped auf dieses Landschloss. Ich suche dort diesen Theaterphilosophen und Schriftsteller. Und vorher muss ich noch in einen Spielzeugladen, gelbe Legosteine kaufen. Aber das ist eine ganz andere Geschichte. Ich bringe dir am Nachmittag Moped und Handy nach Hause. Mach's gut.» Damit ließ sie ihn verdutzt stehen und ging. Christoph konnte nicht aufhören, ihr nachzustarren, da trat Marie zu ihm: «Hey, ich finde meinen Stundenplan nicht. In welchen Raum müssen wir jetzt?»
Luisa setzte sich den vielzu großen Helm auf den Kopf und machte die Schnalle so eng, wie es nur ging. Vor sich auf dem Lenker befestigte sie in der dafür vorgesehenen Halterung Stoffels Smartphone, um sich den Weg zur Psycho-Villa auf dem Venusberg, oder hinter dem Venusberg? Oder Richtung Venusberg? Anzeigen zu lassen. Die Navi-App würde ihr schon den Weg weisen. Aber schon beim Eingeben der Adresse bemerkte sie, dass es um den Ladezustand des Akkus nicht gut bestellt war. Dieser Schlumpf hat sein Handy nicht aufgeladen und sein Moped nicht getankt, glaubt aber bei mir landen zu können, fluchte sie vor sich hin und fuhr auf gut Glück los. Noch in der Innenstadt machte sie vor einem Spielzeugladen Halt und gab fast ihr ganzes Geld für gelbe Legosteine aus.

View more