ich will das nicht entscheiden, ob die Kommissarin in der Geschichte sterben soll oder nicht. :c

Ja, das kann ich gut verstehen. Mal sehen, wie die Geschichte weitergeht. Hier SOKRATES Teil 143:
Uri Nachtigall wollte eher ausweichen, aber Betti kam ihm mit ihrer ehrlichen Art zuvor: «Wir wissen nicht viel. Basti hat dich erwartet. Er hat gesagt, dass du kommen würdest, er sei dir in deinem Traum erschienen und habe gelbe Legosteine bestellt.» «Ich hielt das für Quatsch!» fügte Uri Nachtigall hinzu. «Das ist ja Wahnsinn!» rief Luisa aus, «Das ist ziemlich verrückt!» Dann hielt sie mit weit aufgerissenen Augen inne und sah sich um: ja, wo war sie denn, wenn nicht im Irrenhaus? Betti erinnerte sie an das Motto des DoctorParranoia: «Wer sich auf den Wahn einlässt, wird Sinn finden.»* «Das gibt es nicht!» rief Luisa. «Und doch bist du hier», sagte Uri Nachtigall ruhig. «Und du?» fragte Luisa, indem sie den Philosophen direkt und etwas streng ansah: «Du bist auch hier? Warum eigentlich? Um das zu erfahren bin ich gekommen – nicht der Lego-Steine wegen. Das steht auf einem anderen Blatt. Ein bißchen mysteriös, ein bißchen unheimlich.» «Zwei Kriminalbeamte tauchen bei mir auf, der eine bricht mir die Nase...» «...die andere das Herz...» lachte Betti und hielt sich dann die Hand vor den Mund. Uri versuchte diese Bemerkung zu ignorieren, die ihn doch ziemlich aus dem Konzept brachte – so sehr, dass er fast vergaß, was er sagen wollte. Dann aber fing er sich doch noch, obwohl er bemerkte, dass sich auch Luisa ein kleines Lachen kaum verkneifen konnte. «Ich habe eine Freundin angerufen, sie ist Anwältin. Und sie hat mir empfohlen, mich in der Villa des DoctorParranoia mit dem Forensikspezialisten zu unterhalten. Er ist aber scheinbar hier sehr schwer anzutreffen. Schwester Maja hat mich hier einquartiert und meine Arbeitssachen aus meiner Wohnung holen lassen, so dass ich ein paar Tage lang hier wohnen und von hier aus auch meiner Arbeit nachgehen kann.» Dann schwieg Uri Nachtigall stirnrunzelnd. Das war noch nicht einmal die halbe Geschichte und erst recht nicht einmal die halbe Wahrheit. Einen Gedanken, der ihm durch den Kopf wirbelte, dass ihm schier schwindlig wurde, konnte er nicht aussprechen: Dieser Basti @Maulwurfkuchen, der ihn in seinem Zimmer mit einem Revolver bedroht hatte, schien paranormale Fähigkeiten zu besitzen. Und last but not least waren da die beiden Bücher, die auf sein Konto gingen, obwohl er sie nicht geschrieben hatte.
Weit von der Hälfte der Wahrheit entfernt saß der Sonderermittler Francis Arthur Suthers in seiner Zelle im Polizeipräsidium und war eigentlich davon überzeugt, dass jeden Moment die Tür sich öffnen, er in die Freiheit entlassen werden müsste und die Verantwortlichen sich bei ihm zu entschuldigen hätten. Aber nichts geschah, so dass er sich mit dem Gedanken anzufreunden begann, dass es eventuell vierundzwanzig Stunden dauern könnte, bis er wieder auf freien Fuß kam.
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* @DoctorParranoia

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