Oh Mann, TheNamelessNarrator will handeln. Das ist genau das Gegenteil vom Hölderlin-Komplex. http://ask.fm/TheNamelessNarrator/answer/132245986302 Ich schreib lieber mein Romänchen weiter - dann kann einem der Himmel nicht auf den Kopf fallen: SOKRATES - Teil 145:

Uri Bülbül
Dazu zählte dieser schriftstellernde Nichtsnutz ebenso wie der siebzehnjährige Basti, der sehr friedliebend war und dennoch im Zimmer dieses Schriftstellers mit einem echten Revolver ein Loch in die Decke geschossen hatte. Das sollte wohl der Versuch werden, sich Geltung zu verschaffen, Respekt und ein wenig Uri Nachtigall einzuschüchtern. Was aber hatte Basti @Maulwurfkuchen von Uri gewollt? Es war merkwürdig, aber damit sollte sich der Herr Professor befassen oder sein Assistent Doktor Zodiac. Sie tippte ein paar Zeilen in Bastis und Uri Nachtigalls „Gäste“hahaAkte. Da klingelte das Telefon. Sie sah, als sie den Anruf annahm, von wem er kam: «Was gibt’s Norbert?» Die Stimme des Gärtners klang verzweifelt, bebte, er bekam keinen vernünftigen Satz heraus, sie verstand irgendetwas von einem Unglück, einem Unfall auf dem Waldzufahrtsweg zur Villa, eine Polizistin... «Ist sie tot? Hast du etwas damit zu tun? Bist du in den Unfall verwickelt?» fragte die Schwester, die im Hintergrund laute Geräusche hörte wie in einer Werkstatt oder auf einer Baustelle. «Was ist da los, um Himmels willen?» fragte sie den verstörten Gärtner. «Po...Po...Po...», stotterte der Mann am Telefon. «Norbert, reiß dich jetzt zusammen!» schrie Maja. So recht konnte sie ihn nicht beruhigen, aber ein wenig half es – wenigstens ein paar Sätze lang: «Polizei, Krankenwagen, Feuerwehr – das ganze Aufgebot. Alle da. Aber da soll noch jemand gewesen sein...» «Wer soll da noch gewesen sein? Wem ist da etwas passiert?» «Die Polizistin, die junge Kommissarin, die letztens da war... sie ist gegen einen Baum gefahren – mit Blaulicht!» Schwester Maja brachte darauf nur ein «Aha» heraus, was es auch bedeuten sollte. Frank Norbert Stein stammelte weiter: «Die von der Zentrale... ich meine Notrufzentrale... da habe ich angerufen...» Maja war kurz davor, das Telefon aus dem Fenster zu werfen. Sie konnte sich nur schwer zurückhalten. «Die Frau dort meinte, eine Frau hätte schon den Unfall gemeldet. Aber hier ist keine Frau gewesen.» «Ist die Kommissarin tot? Ist sie schwer verletzt? Wie geht es ihr?» fragte Maja. Aber wieder gab es darauf keine vernünftige Antwort, sondern nur ein Stammeln und Stottern – irgendetwas von Feuerwehr und viel Blut, im Auto eingeklemmt usw. Sie folgerte daraus, dass der Gärtner nichts Genaues wusste. Dafür wusste sie nun ganz genau, was sie unverzüglich zu tun hatte. Sie machte sich auf den Weg in den Aufenthaltsraum. Die Kleine, die mit dem Moped gekommen war, durfte sich jetzt nicht auf den Weg machen. Im Flur begegnete sie @Gedankenkammer, einem interessanten Typen, wie sie fand. Seine kleine Zwangsneurose machte ihn in ihren Augen äußerst sympathisch. Er war ein unregelmäßiger und seltener Gast in der Villa, von ihr aber ein sehr gern gesehener. «Ist etwas passiert, Schwester?» fragte er höflich und bescheiden.

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Dasha Anou@JuliaJZargo