ich will auch übrigens, dass in der Geschichte in der Mitte von dem Wald ein großer Baum steht, der mit den Tieren sprechen kann, damit falls die Tiere vielleicht irgendein Problem haben sollten, können die einfach zu dem Baum gehen und der Baum hilft denen dann dabei und dann freuen sie sich :3

Das könntest du gerne haben, wenn ich nur wüsste, wo die Mitte eines phantastischen und grenzenlosen Urwaldes ist. So fahre ich erst einmal mit der Erzählung weiter. SOKRATES, des kafkASKen Fortsetzungsromans 151. Teil:
Und Ross war sehr gespannt, ob das Großmaul nicht wenigstens ein bißchen schrumpfen würde. In wenigen Minuten konnte sich das Blatt wenden. Er hatte nicht die Absicht, als Verlierer aus dieser Begegnung hervor zu gehen. Also zielte er sofort auf die psychischen Weichteile seines Gegners: «Um auf den Anlass meines Besuchs bei Ihnen zu sprechen zu kommen: Kennen Sie eine gewisse Kristina Albermann?» Er konnte sehen, wie die Augen des großspurigen Boxers nun feucht wurden. «Ja», brachte dieser etwas heißer hervor, räusperte sich dann den Hals frei, um eine klare Stimme zu bekommen; «Es sind fast fünf Jahre her, dass ich sie das letzte Mal gesehen habe.» «Wirklich? Sind Sie sich da sicher?» «Und ob ich mir da sicher bin. Und wenn es anders wäre, hätte ich keinen Grund es Ihnen nicht zu sagen.» Gerne hätte er gewusst, was mit Kristina war, warum der Schlägerbulle bei ihm aufkreuzte. Aber er hielt seine Neugier im Zaum, um damit keine Schwachstelle zu offenbaren. Uneindeutig setzte Ross seine Befragung fort: «Ihretwegen ist das ganze Präsidium in Aufruhr!» Scharf beobachtete er sein Gegenüber. Und Niklas ging ihm in die Falle: «Warum? Was ist mit Kristina?» Die Besorgnis in seiner Stimme verriet mehr als genug in Alfred Ross' Ohren. Der Kommissar grinste triumphierend: «Was soll mit ihr sein? Ich meinte Sie, Niklas Hardenberg! Ihretwegen ist das Präsidium in Aufruhr! Ihr Geschnüffel geht uns gehörig auf die Nerven. Und ich möchte von Ihnen erfahren, was Sie zu finden hoffen und wer sie beauftragt hat!» Hardenberg schien froh und erleichtert. Seine Widerstandskräfte kehrte zurück; er war nur ganz kurz angeschlagen, als er von Kristina Albermann gehört hatte und sich Sorgen um sie machte. Das war Alfred Ross nicht entgangen. Nun aber war Hardenberg am Zug: «Ich werde Ihnen meinen Auftraggeber genauso wenig verraten wie meinen Auftrag. Sie sind überhaupt nicht befugt, dies er erfragen, Ross! Sie handeln hier auf eigene Faust und wollen mich einschüchtern! Aber meine Faust war in diesem Fall wirkungsvoller. Hat denn wieder irgend jemand etwas zu befürchten in Ihrem Irrenpräsidium, dass Sie glauben losziehen und mich einschüchtern zu müssen? Wer hat denn nun schon wieder was ausgefressen?» Ross wollte sich diese Unverschämtheit nicht länger gefallen lassen! «Ich bin der Kommissar, Hardenberg! Und Sie? Sie sind ein nichtswürdiger dummer Schnüffler!» «Wenn Sie das so sehen, Herr Kommissar, dann wird das schon so sein. Aber nun möchte ich Sie doch bitten, meine Wohnung zu verlassen. Ihr dummer Einschüchterungsversuch kostet mich nur meine Zeit. Sind Sie wirklich nur deswegen zu mir gekommen? Das macht mich richtig neugierig auf das Präsidium!» sprach der Hausherr.

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