wann gibt es den nächsten Geschichten-Teil?

Pünktlich wie die Eieruhr kommt deine Frage, da möchte ich dich doch nicht entäuschen^^ Der 152. Teil des kafkASKen Fortsetzungsromans SOKRATES kommt jetzt:
Niklas Hardenberg wartete gar nicht erst ab, bis sich der Kommissar entschied, sich zu ihm zu verhalten. Er packte ihn am Arm, den er ihm schmerzhaft verdrehte, zwang ihn aufzustehen und brachte ihn zur Tür. Mit einem Tritt in den Hintern flog Ross die Treppen mehr hinunter als er ging. Dabei verlor er auch noch seine Munition aus der Tasche, die er tölpelhaft wieder einsammeln musste. Als er wieder in seinem Porsche saß, schob er eine Kugel nach der anderen ins Magazin, war froh, alle wieder gefunden zu haben und fuhr dann los. Er wusste noch nicht, wie er sein angeschwollenes Gesicht erklären sollte; aber er wollte in diesem Moment auf gar keinen Fall sich zu Hause verkriechen, wie es der Schnüffler und sein Europol-Mann ihm geraten hatten. Er brauste mit quitschenden Reifen und heulendem Motor los. Doch etwa auf halber Strecke erreichte ihn über Funk eine Nachricht, die ihn vollkommen durcheinander brachte, dass man wirklich sagen musste, dass die Niederlage, die er bei Niklas Hardenberg einkassiert hatte, Dreck dagegen war.
Doktor Theresa richtete sich erschöpft auf. Ihre Arme, Schultern, ihre Knie schmerzten, sie schwitzte und hatte das Gefühl, dass sie ihr Leben der Sterbenden gegeben hätte, die blutend auf dem Boden lag, nachdem die Feuerwehr sie aus dem Auto geschweißt und in Aludecke gewickelt hatte. Aber die Aludecke musste schnell wieder entfernt werden. «Seid ihr vollkommen bescheuert!» hatte Theresa die Feuerwehrleute angeschrien, die gerade stolz ihre Rettungsarbeit vollendet hatten. «Packt die Aludecke weg! Ich brauche womöglich den Defibrillator!» Und dann begann sie mit allen Kräften sich der Patientin zu widmen. Und nun richtete sie sich auf, was für die Sanitäter ein Zeichen war, die Trage in den Rettungswagen zu hieven. Theresa fühlte sich so schwach auf den Beinen und hatte weiche Knie, dass ihr ein Sanitäter, der es sensibel bemerkt hatte, in den Krankenwagen helfen musste. Ein anderer klopfte zweimal stark gegen die Scheibe in der Trennwand zur Fahrerkabine, so dass sich der Wagen in Bewegung setzte. Die Feuerwehrleute hatten ihre Geräte schon zusammengepackt. Sie standen in kleinen Dreiergruppen verteilt am Ort des Geschehens und rauchten und unterhielten sich. Die Spannung des Einsatzes wich langsam aus ihren Knochen. Ein älterer grauhaariger Polizist, ein zäher, langer Mann mit stechenden grünen Augen konnte es nicht lassen, mit gerunzelter Stirn die Gegend und den Wald mit den Augen abzutasten. Irgendetwas ließ ihm keine Ruhe. Sein Partner, der etwas abseits stand, bemerkte es und kam zu ihm. «Was ist los, Robert?» «Sie war im Einsatz. Sie wollte irgendwohin oder hat jemanden verfolgt. Wohin führt dieser Weg? Komm, wir sehen uns mal ein wenig um.» Die beiden Beamten in Uniform gingen auf Norbert zu: «Sie sind der Zeuge, der den Unfall gesehen und gemeldet hat?»...

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