Was sagt Ludwig Wittgenstein: Worüber man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen? Dem setze ich SOKRATES entgegen, den kafkASKen Fortsetzungsroman. Teil 157:

Uri Bülbül
«Haftbefehl gegen mich? Pfff... wie absurd!» winkte Suthers ab. «Ich habe ihn nicht beantragt. Ich habe ihn nicht erlassen. Ich bin hier, um mich mit Ihnen zu unterhalten, damit Ihr Rechtsanwalt sie verteidigen kann», erklärte Hardenberg, der bemerkte, dass Suthers seine negative Einstellung einfach nicht aufgeben wollte und im spätpubertären Trotz verharrte. Hardenberg bemerkte, wie die Wangen des Sonderermittlers an rötlicher Farbe gewannen. Suthers wollte ihn abwimmeln, um alleine mit sich seine Gedanken zu sortieren. Seltsame Dinge schossen ihm plötzlich durch den Kopf. Und dieser Blitzsturm seiner Neuronen und Synapsen musste ausgewertet und beruhigt werden. Er brauchte einen ruhigen klaren Kopf wie einen wunderbaren Augusthimmel ganz ohne Wolken. «Wie kann ich Ihnen helfen», sagte er abfällig. Hardenberg kam direkt zur Sache: «Am besten, indem Sie mir plausibel erklären, was falsche Kennzeichen an Ihrem Auto und ein Revolver Marke Smith & Wesson, Typ special357MAG mit Ihrem Auftrag zu tun haben, den Sie hier im Präsidium unseres Städtchens erfüllen sollen.» «Nichts, gar nichts! Ich habe damit nichts zu tun!» fuhr ihn der Sonderermittler an. Hardenberg drehte sich zur Tür und klatschte mit der flachen Hand gegen sie. «Okay, Sie wollen es nicht kapieren und Sie wollen nicht mit mir kooperieren. Ich gebe das so weiter. Ich bin auf Ihrer Seite, guter Mann, auch wenn Sie es nicht einsehen wollen!» fauchte Hardenberg. In diesem Moment wurde die Tür aufgeschlossen. «Ich kann Ihnen nichts anderes sagen», gab Arthur Francis Suthers zurück. «Sollten Sie aber. Es existieren Videoaufnahmen, die beweisen, wie Sie sich auf dem Hof des Polizeipräsidiums an den Nummernschildern zu schaffen machen und etwas in das Handschuhfach Ihres Autos legen! Die Vergrößerungen zeigen eindeutig den Revolver, der aussieht, als hätte ihm jemand den Lauf abgeschnitten.» Mit diesen Worten ließ Niklas Hardenberg Suthers allein. Die Tür wurde zugeschlossen. Und Arthur saß mit diesen Nachrichten, die in seinem Kopf einen kleinen Wirbelsturm auslösten, wieder allein in seiner Zelle.
Lara machte sich Sorgen. Basti konnte irgendwo in seinen narkoleptischen Schlaf gefallen sein. Hoffentlich nicht am Rande des Bassins; Wenn er ins Wasser fiele, würde er sicherlich ertrinken. «Hier ist niemand ins Wasser gefallen.» Plötzlich hörte sie hinter sich eine Frauenstimme, als sie versuchte, so tief wie möglich in den See zu schauen. Der Rand bestand aus einer Steinmauer; das ganze Becken schien gemauert; zusätzlich zur Mauer lagen große, schwere Steine auf der Mauer den ganzen Rand entlang, so weit man sehen konnte. Gräser wuchsen zwischen den Steinen und zum Teil durch die alte Mauer des Bassins hindurch, brachen sich ihren Weg und kamen zum Vorschein. Moos bedeckte die Steine, die ein wenig zu klein waren, um sich auf sie zu setzen, aber deutlich zu groß und zu schwer, um sie hoch zu heben.

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