Adonis, lass deine widerlichen W*chsgriffel von Luisa! Blei im Hirn ist vermutlich lebensgefährlich.

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Ach, Arthur! SOKRATES Folge 242:
Aber es war jetzt nicht die richtige Zeit, herauszufinden, was mit ihm nicht stimmte. Vielleicht war das alles nur ein böser Traum. Aber er konnte doch nicht das alles träumen? «Du denkst schon wie dieser irre Lemming», sagte er zu sich selbst. Oh nein! Wie sein seltsamer Klient, der angeblich an einer Amnesie litt und immer nur und immer wieder nur seine Jammer-Formel auspackte: «Das ist alles bestimmt nur ein böser Traum» wollte Niklas Hardenberg nie werden. Wie dem auch sei, wichtiger war es, sich eine Aussagestrategie zurecht zu legen. Er hatte seine Getränke ausgetrunken und wartete. Er fragte sich, ob das Geld wohl noch auf seinem Konto war. Nach dieser Aktion würden die Karten bestimmt neu gemischt. Die Tür ging auf, und ein sehr beleibter schwer atmender Kommissar kam herein: «Herr Niklas Hardenberg?» «Ja, der bin ich.» «Also», hob der Dicke langsam an, «also ich habe mir Ihren Fall durch den Kopf gehen lassen. Der Waffenschein ist in Ordnung. Die Waffe wird konfisziert, bevor Sie damit noch mehr Unheil anrichten! Es soll die Staatsanwältin entscheiden, ob Sie ihre Waffe und Ihren Waffenschein behalten dürfen oder ob Ihnen beides entzogen wird. Ist nicht mein Problem. Ansonsten bin ich dafür, dass Sie nach Hause gehen und die Löcher zählen, die Sie in die Wand geschossen haben. Und wenn Sie sich das nächste Mal besaufen, dann sehen Sie weiße Mäuse oder so etwas Kleines, Feines und keinen furchteinflößenden kräftigen Mann, von dem Sie nicht wissen, wie er in Ihre Wohnung gekommen ist!» «Aber...»
Kaum eine Dreiviertelstunde später kamen sie am Flugplatz an. Der Chauffeur steuerte gezielt eine spezielle Einfahrt an. Luisa wurde von leichtem Reisefieber gepackt und spürte eine erweckende Aufregung in der Magengegend. Sie konnte die parkenden Flugzeuge sehen, die Hangars, die großen Terminalgebäude in einiger Entfernung, mit Natodraht geschützte Zäune und Absperranlagen, Straßenlaternen und vor einigen Hangars Flutlichter, die eingeschaltet waren und unter ihnen größere wie kleinere Passagierflugzeuge. In der Ferne donnernde Düsentriebwerke, Pistenbefeuerung und kleine Leitlichter, die die Piloten zur Startbahn oder zu den Parkplätzen führten. Luisa fielen Polizisten auf Motorrädern auf, die in unregelmäßigen Abständen am Rand der Zufahrt warteten. Der Wagen erreichte eine Einfahrt, die von vier mit Maschinenpistolen Bewaffneten in schusssicheren Westen bewacht wurde. Während einer von ihnen sich vor das Auto stellte, trat ein anderer an die Limousine heran. Der Chauffeur gab ihm seinen Ausweis. Luisa wollte gerade Anstalten machen, ihren Pass zu suchen, als ihr einfiel, dass er mit ihrer Reisetasche im Kofferraum war. Aber Marcellus bedeutete ihr, die Kontrolle den Bediensteten zu überlassen. Und tatsächlich wurden sie sogleich durch gewunken. Sie fuhren über einen unübersichtlich großen Betonplatz, wobei Luisa das Ziel nicht ausmachen konnte, obwohl sie neugierig spähte. Marcellus nahm tätschelnd ihre Hand.

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