Herr Bülbül...ich grüße aus dem Harz.....Folge 233 macht es für mich spannend. Ja wirklich. Verlaufen und immer den Berg hoch. Na da fühle ich richtig mit, wie Basti eine alte schiefe Hütte sieht und?....darin ist ein Labor versteckt. Nein,bitte lassen Sie sich nicht von mir durcheinander bringen:)

SOKRATES Folge 238: Meine Liebe, verweilen wir ein wenig bei unserem seltsamen Investigator und seinem „Geheimnis“; dann schauen wir mal, was im Wald passiert... Die alte schiefe Hütte mit dem Labor gefällt mir ausgezeichnet. Was für eine tolle Idee. Sie kann unmöglich ignoriert werden und fließt in den ewigen Fluss des SOKRATES ein, in denselbigen er keine zweimal steigen kann ;)
Er musste eingeschlafen sein. Doch plötzlich hörte er ein Geräusch und wachte auf davon. Vom Schnarchen fühlten sich sein Rachen- und Halsraum komisch an, als hätte er eine beginnende Erkältung. Sein Mund war wie seine Kehle staubtrocken. Plötzlich stand er senkrecht im Bett. Ein Schreckensschrei entfuhr ihm. Er bemerkte einen Schatten in seinem Zimmer. Schnell griff er in die Schublade seiner Nachtkommode, wühlte kurz darin, bis er die Walther spürte. Der Schatten lachte und begann zu sprechen: «Ich weiß nicht, ob das das richtige Mittel gegen den Kater ist. Wollten Sie sich erschießen, Herr Hardenberg? Oder hoffen Sie, daß ich Sie in Notwehr erschieße? Bis Sie durchgeladen und entsichert haben, wären Sie tot. schon mal darüber nachgedacht?"
«Blut, Blut, Räuber saufen Blut
Raub und Mord und Überfall sind gut.
Hoch vom Galgen klingt es
Hoch vom Galgen klingt es
Raub und Mord und Überfall sind gut.»*
Obwohl es nun steil bergauf ging und Basti mehr klettern als gehen konnte, die schwüle Hitze drückte und jedem normalen Menschen den Atem nahm, war Basti munter und aufgebracht durch seine Wut gegen Nadia. So sang er den guten alten Reim von „Subway to Selly“: „Julia und die Räuber“. Trotzig aber dachte er: «Wieso Julia? Natürlich Nadia und die Räuber! Und womöglich hat sie die Natter selbst geschickt und Lara beißen lassen, nur um die große Retterin spielen zu können! Ich würde es ihr zutrauen!» Und wieder schmetterte er, dass Vögel aus den Bäumen hoch schraken: «Blut, Blut...» Zwischen den Bäumen und Sträuchern tauchte in einiger Entfernung auf dem Hügel, den er nun fast erklommen hatte, eine alte, schiefe Hütte auf. Die Grundmauern waren aus großen groben Steinen gemauert und darauf dunkel gestrichene Holzwände gebaut. Sowohl die Dachziegel als auch die Wände wirkten schon verwittert und ein wenig verfallen; das frühere Rot der Dachziegel war vermoost und angegraut. «Oh, was werden wir da nur finden!» rief Basti Rudi zu. «Wieder eine Bellarosa, die nachts immer schreit? Wer hat sich das nur ausgedacht? Wer hat mir diese Nadia geschickt, die oft so schlecht gelaunt ist. Was hat sie nur gegen mich?» Aber dann hatte er auf alle Fragen eine lautstarke Antwort, als wäre es ihm egal, was in der Hütte war und ihn erwarten konnte, legte er wieder mit seinem Gesang, nein mehr Gebrüll als Gesang los: «Hoch vom Galgen klingt es, hoch vom Galgen klingt es, Raub und Mord und Überfall sind gut». Rudi erreichte die schiefe Hütte als erster, beschnüffelte aufgeregt die Treppen, dann an der Grundmauer entlang, um anschließend schnell zu Basti gelaufen zu kommen. Wollte er ihn warnen?

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