Ja, da habe ich eine wichtige Frage von @Gehirn_Zelle beantwortet und schon verschwand sie von ask - was natürlich eher ein Zufall ist, denke ich. Und hoffe, dass sie wieder kommt. Ich blicke jetzt mal auf Basti und die Seeräuber in SOKRATES Folge 340:

Uri Bülbül
Sie hatten sich nicht kampflos ergeben. Dann mit einem Schlag Stille und eine junge Frau mit dunklen und ein großer kräftiger Mann mit dunkel blonden Haaren standen neben ihm. «Tja, Magister Wigbold – so naht das Ende» sagten sie. Magister Wigbold war der Studierte unter ihnen, lange ein verbummelter Student, ein Saufbold und Kneipenschläger, ein wilder Draufgänger und immer zu allerlei Späßen aufgelegt. Seinen Magistertitel aber erwarb er weniger an der Universität als durch seine profunden Kenntnisse in Juristerei und Theologie bei den Seeräubern. Der Kapitän und er hatten sich bei einer Kneipenschlägerei kennengelernt, als der Wirt dem wütenden Kapitän mit dem Bierkrug eins von hinten überziehen wollte und Magister Wigbold dazwischen ging. Wigbolds kräftiger Fausthieb warf den hinterhältigen Wirt um und der Kapitän bedankte sich bei dem Magister mit einem Fäßchen Bier. All das war in Wigbolds und in des Kapitäns Gedächtnis, was Wigbold nun als Maat in Händen hielt, präsent, aber wie es dazu kam, dass sie letztlich in diesen Gewässern mit sprechenden Delphinen umherschifften, und der Kapitän seinen Kopf abnehmen konnte wie einen Hut, daran konnte sich niemand erinnern. Die dunkelhaarige Schönheit stellte sich ihnen als Nadia Shirayuki vor. Der blonde Hühne nannte seinen Namen nicht. «Was für ein Ende?» fragte der Student der Theologie und der Jursiterei. «Gute Frage, gute Frage!» schrie der Delphin und kicherte: «Ja, ist denn die Seele nicht unsterblich?» «Wo bist du nur mit deinen Gedanken!» brummte der Kapitän und nahm Magister Wigbold den Kopf wieder aus der Hand, um ihn sich auf den Hals aufzusetzen. «Wenn dieses Mistding nur nicht so locker säße!» «Ja, ja, das bringt unsere Profession so mit sich – leider! Da rollt die Rübe schneller als man denken kann! Recht ist es nicht, aber der eine hat die Paragraphen und den henker auf seiner Seite und der andere gegen sich. Und der liebe Gott, ja der schaut zu – was der Menschensohn wohl so treiben mag!» «Du bist der Magister, du musst es wissen!» brüllte der Kapitän. Und Basti sprang als Delphin hoch in die Luft und ließ sich wild aufs Wasser klatschen. Und beim Auftauchen sang er: «Wem Gott will rechte Gunst erweisen,
Den schickt er in die weite Welt,
Dem will er seine Wunder weisen
In Berg und Wald und Strom und Feld. »
Die Seeräuber jubelten über das Wunder des sprechenden Delphins, der auch so wunderschön singen konnte. Und Basti rief ihnen zu: «Hey, Leute! Ihr wundert euch zwar über mich, aber ich lebe in der Zwischenwelt der Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen!» Der Kapitän hatte dies auch gehört, drehte sich fragend nach Magister Wigbold um: «Was will er uns damit sagen, Magister?» Der Maat legte seine Stirn in Falten. «Ja, wenn ich das mal so genau wüsste! Ich glaube, das kann so allerlei bedeuten, was er uns damit sagen möchte. Die „Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen“ eine Coincidentia Oppositorum», brummte Magister Wigbold bedeutungsvoll. «Koinz... was?» brüllte der Käptn.

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