Ich habe nach langer Zeit mal wieder einen Text geschrieben und bin mir nicht wirklich sicher, was ich davon halten soll. Hast du eine Meinung dazu? Ich kann mir davon leider kein subjektives Bild machen, daher die Rundfrage: https://ask.fm/Nicolai1995/answers/146185908673

ialociN
Ein interessanter Text über ein um sich kreisendes und an sich verzweifelndes Ego. Gerade in diesen Tagen kann ich es sehr gut nachvollziehen. War ich doch selbst in der vergangenen Woche einmal so sehr verzweifelt über mich selbst und meine gnaden- und grenzenlose Dummheit. Da jemanden zu haben mit tröstenden und ermunternden Worten, obwohl gerade ihm mit dem Schwachsinn wehgetan wurde, ist ein gigantisches Glück, das mir zuteil wurde.
Umso eindringlicher kommt mir Dein Text in dieser Situation vor.
Nun zum Literarischen. Es bleibt dabei: das Relativpronomen "welche", "welcher", "welches", um Nebensätze einzuleiten ist zu altbacken und pseudogeschwollen. Eine stilistische Unmöglichkeit wie Furzen beim Essen bei den Großeltern. Einige halten es aber für besonders gut, wenn sie statt der Artikel, ein Relativpronomen benutzen, welches (haha) ihren Text niveauvoller machen soll. Pfusch im Stil ist das - mehr nicht.
Auch an einigen anderen Stellen schwächelt der Text stilistisch, aber ich weiß aus früheren Kommentaren, dass du dich vehement dagegen wehrst, Texte nachzubearbeiten, als würde sich dadurch die Offenbarung deiner heiligen Psyche verfälschen.
Ich habe aber meine Änderungsvorschläge trotzdem gemacht und schicke dir den Link zur Datei als Frage. Und ja, lieber Nicolai, ich denke, die Mühe, sich mit deinem Text zu beschäftigen, hat sich gelohnt. Er ist es wert.
Liebe Grüße.

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