Wann gibt es den nächsten Sokrates-Geschichten-Teil?

Tatsache ist: die Folgen 1 - 378 einschließlich der Intermezzi sind veröffentlicht. Im Google-Drive sind sie zu finden und zu lesen:
https://docs.google.com/document/d/1O_cvvRp7qIerpzTciSZn3vyfhoTfmjkJIdMeghAcPQs/edit?usp=sharing
Das ist der erste und der zweite Band, also von der ersten bis zur 219. Folge. Damals sprach ich noch von „Teilen“, mittlerweile bevorzuge ich den Ausdruck „Folgen“. Das ist mir wesentlich sympathischer, weil „Teil“ ein Ganzes voraussetzt. SOKRATES aber ist wie meine ganze ZERFAHRENHEITSÄSTHETIK ein Werk ad infinitum. Das Ende ist der Tod, aber man lebt, als gäbe es ihn nicht. Man kann sich nicht aus dem Leben verabschieden ohne einen Selbstmord; sonst wird der Abschied zum Trug. «Eines Tages müssen wir sterben», sagt Charly Brown. «Ja, das stimmt», antwortet Snoopy, «aber an allen anderen leben wir!» Und Epikur sagt: «Sich vor dem Tod zu fürchten, ist töricht; denn dort, wo das Leben ist, ist der Tod nicht und dort, wo der Tod ist, leben wir nicht mehr!» Ich aber frage mich, wie ein an Hamlet geschulter Dialektiker: «Leben und sterben wir nicht jeden Tag ein bißchen? Ist nicht in jedem Moment Leben auch ein Moment Sterben?» Vielleicht sollten wir uns nicht nach dem Sinn des Lebens fragen, sondern nach dem Sinn des Sterbens? Das ist keine wahrhaft SOKRATISCHE Betrachtung! Sokrates erklärt uns lang und breit die Unsterblichkeit der Seele. Aber das ist doch nur ein Postulat, oder? Epikur ist wahrscheinlich kein Dialektiker und deshalb denkt er sich Leben und Tod getrennt. Was aber, wenn das Leben den Tod in sich einschließt wie die Musik Klang und Stille?
Vielleicht verstehst du nun in etwa, warum ich nicht von einem Ganzen und seinen Teilen ausgehen mag, sondern von Folgen, die auf Folgen folgen.
Das Endgültige ist vielleicht ein Ende zwar, aber jedoch ohne Gültigkeit! Daher kein Ganzes!
Ich überschaue das Ganze nicht. Ich bin in Fragmenten und Labyrinthen. Und wie ich das so schreibe, habe ich soeben den Titel meines kulturphilosophischen Buches entdeckt *-* „Fragmente und Labyrinthe - Wandeln durch Gedankengänge. Kulturphilosophische Schnipsel ohne Schnitzeljagd“.
Nun steht der Titel und die Methode ist auch klar. Aber ein SOKRATES-Geschichtenteil ist das nicht - noch nicht! Der „untrügliche Kommissar vom Lande“ wird sich durch diese meine rhetorischen Nebelschwaden nicht beirren lassen :) Der Tintenfisch sprüht Tinte, um zu entschwinden, ich sprühe Gedanken und Worte.
Die Folgen: 220 bis 378 sind ebenfalls im Google-Drive hier zu finden: https://docs.google.com/document/d/13qrVluuveBVBA3lJ2MTnajFUUZLq3Js7wKskFB1vxOY/edit?usp=sharing
Und in der Tat sind die weiteren Folgen bis 381 bereits geschrieben, wenn auch noch nicht veröffentlicht. Treib du mich nur schön an mit deinen Fragen. Gewiss werde ich die nächsten Folgen veröffentlichen und weitere schreiben, sofern mir der Tod keinen Strich durch die Rechnung macht. Man kann mit ihm nicht rechnen und muss es doch immer.

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