Ask @Klugdiarrhoe:

Was hält die Welt im Innersten zusammen? Gibt es ein Band, das man Weltgeschichte nennen kann und das in Klein kopierend lauter schöne Geschichten und Romane schreiben? Die Charaktere selbst denken darüber einwenig nach, schließlich ist es ja ihre Welt. SOKRATES Folge 352

Uri Bülbül
«Ein Roman, in dem ich eine Rolle spiele. Nun ja, aber gepackt hat mich die Idee nicht wirklich. Und dann ist mir auch nicht klar, welche Rolle genau das sein soll. Maja Feenstaub hat es da einfacher. Aber auch sie wird nicht verstehen, was das alles bedeuten soll.» «Was soll das alles nur?» fragte Basti. «Verstehe das nicht. Ich mache gerne mit und habe eine Menge Ideen für Geschichten und möchte, dass sie alle im Roman ihren Platz finden. Aber wohin führt das? Was kommt am Ende heraus?» Nadia lachte: «Wahrscheinlich ein Roman, wenn du schon selber sagst, dass du deine Geschichten im Roman haben möchtest. Komm jetzt in den Eimer!» Sie hielt den Eimer in die Badewanne, so dass Basti mühelos hinein schwimmen konnte. «Und bleib schön hier drin! Ich bringe dich nachher zum Bassin. Von dort aus musst du deinen Weg selber finden.» Sie wusste, dass Basti sich wieder in den jungen Mann zurück verwandeln konnte, der er in der Villa war. Aber sie wusste nicht, wie das geschah und ob Basti es immer selbst willentlich steuern konnte. Ein wenig war ihr das auch egal wie der ganze Roman. Sie musste schließlich ihren eigenen Weg finden, ihre eigenen Fragen beantworten und Wünsche erfüllen. Und sie wusste nicht, wieviel sie davon wem anvertrauen sollte. Sie war eine junge Frau, etwas älter als Basti; aber sie fühlte sich als ein ganz anderes Kaliber, wenn sie mal nur genau wüsste, wie sie sich eigentlich fühlte. «Im Grunde sind wir doch alle in einer verdammten Black Box auf einer Reise mit unbekanntem und ungewissem Ziel! Wie dieser Alfred Ross! Aber ihm habe ich wenigstens versucht auf die Sprünge zu helfen. Aber wer versucht denn mir zu helfen?» Nadia wollte sich mit diesen Gedanken gerade ausziehen, als sie plötzlich stockte. Den hatte sie in diesem Moment ja ganz vergessen – den Delphin im Eimer! Er aber hatte sich gemeldet: «Hey, ich könnte dir doch helfen!» «Ach, dich habe ich hier schon ganz vergessen!» brummte sie und trug den Eimer aus dem Bad in ihr Zimmer. Sie wollte sich im Bad entspannen und nicht von einem quasselnden Delphin angesprochen und angestarrt werden. «kannst du mich dann wenigstens mit einem Fischstäbchen oder einem Stück Banane füttern, bevor du mich wieder zu dem See bringst? :3» «Auch noch Ansprüche!» empörte sie sich. «Fischstäbchen habe ich nicht in meinem Haushalt! Damit werde ich dich bestimmt nicht füttern! Ich bin Veganerin. Weißt du, was "vegan" bedeutet und wann jemand ein "Veganer" ist?» fragte Nadia und es klang ein wenig wie eine Oberlehrerin, aber wenn man ihr ins Gesicht und insbesondere in ihre dunklen Augen sah, wusste man, dass diese Frau niemals die Herzlosigkeit einer Oberlehrerin haben konnte. Etwas eingeschnappt tauchte der kleine Delphin im Eimer unter, drehte ein paar Kreise, während Nadia skeptisch zusah, was der Kleine zu treiben gedachte. Selbst für sie unerwartet tauchte er wieder auf, streckte den Kopf aus dem Wasser und richtete sich so auf, dass er über den Rand des Eimers schauen konnte und sprach:

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Du sitzt in deiner heißen und schäumigen Badewanne. Du geniesst die Zeit in vollen Zügen. Auf einmal klingelt es sturm an der Türe. Was tust du?

Wolfslyrik-♥ Wolfsgetier^^♥
Ja, das ist eine schwierige Frage. Ich werde zweifellos unruhig. Überlege, ob ich an die Tür gehe oder die Leute einfach sein lasse. Eine einzige Person, der ich wirklich öffnen würde auch in dieser wie in jeder anderen Situation, hat aber auch einen Schlüssel. Sie würde klingeln und dann irgendwann die Tür mit ihrem Schlüssel aufmachen. Hey und alle anderen interessieren mich nicht wirklich, so sehr, dass ich für sie aus der Wanne steigen würde.

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Was heißt Polemiken?

Polemiken sind zugespitzt, zynisch, satirisch, angriffslustig ironisch formulierte Streitschriften, um andere Positionen anzugreifen oder die eigene durch Angriffe zu verteidigen. Die Polemik wird oft abgewertet, weil man ihr zu viel Emotionalität und zu wenig Rationalität und Argumentation nachsagt.Als würde dadurch der Wahrheitsgehalt der Position, die man vertritt, verloren gehen.Ich finde aber, dass man sich hinter pseudo-vernünftigen Argumentationen und logischen Schlüssen sehr gut verstecken kann und die Wahrheit auf diesem Weg wegzaubert mit dem Anschein, für sie einzustehen. Denn Wahrheit ist im Grunde die Deckung einer Aussage mit der Wirklichkeit.Logische Wahrheiten, sind richtige Schlussfolgerungen, die den Regeln der Logik entsprechend gezogen werden. Sie können zwar in sich schlüssig also richtig sein und dennoch macht das nicht die Wahrheit einer Argumentation aus.Wahrheit ist immer praktisch und manchmal auch logisch, wenn die Logik mal die Wirklichkeit trifft. Das tut sie aber nicht immer.
Den blinden Glauben an die Logik, dass sie immer die Wirklichkeit treffe und daher wahr sei und man deswegen immer in Begriffskonstruktionen stecken bleibt und zirkuliert, nennt man „Rationalismus“. Die dogmatische Überzeugung, dass die Ratio mit ihrer Logik alles erklären, beweisen und bewahrheiten kann.Dagegen sagt Ludwigg Wittgenstein zum Beispiel in seinen Philosophischen Untersuchungen: «Denke nicht, sondern schau!» Eine der größten Sätze der Philosophie, finde ich.
Und Brecht formuliert: «Schlechte Gewohnheiten: Gehen nach Orten, die durch Gehen nicht ereicht werden können, muss man sich abgewöhnen. Reden über Angelegenheiten, die durch Reden nicht entschieden werden können, muss man sich abgewöhnen. Denken über Probleme, die durch Denken nicht gelöst werden können, muss man sich abgewöhnen, sagte Me-ti.»
(Bertolt Brecht, Prosa Bd.2, Me-Ti, Buch der Wendungen, S.514, Ffm, 1980 Edition Suhrkamp)
Gehen nach Orten, die man durch Gehen nicht erreichen kann, fällt mir als Beispiel ein, wenn man das Meer überqueren muss, um von Europa nach Amerika zu gelangen oder nach Australien.So muss man auch den Rationalismus lassen, wenn man Leben wirklich erfahren will. Sonst bleibt man immer nur in Gedankenkonstrukten im eigenen Dorf ;)
Der letzte Abschnitt war z.B. eine Polemik gegen den Rationalismus.

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Du bist immer so gelassen. Was erweckt den Uri Brüllbrüll in dir?

Woher weißt du nur, dass ich immer so gelassen bin? Hast du mich mal live erlebt?
Auf meinem Profil ist es keine große Kunst, gelassen zu wirken. Ich muss die Fragen, die mich auf die Palme bringen könnten, ja nicht ausgerechnet von der Palme herab beantworten.
In Wirklichkeit des Leben live habe ich viele Dinge, die in mir brodeln, manchmal macht mein Herz große Freudensprünge und manchmal schreit es in mir vor Wut und Verzweiflung und wenn dann in einem solchen Moment, in dem der Druck so wahnsinnig hoch ist, jemand mich mit irgendetwas provoziert und reizt oder einfach nur unabsichtlicht das Ventil berührt, das unter Druck steht, ist eine Explosion des Brüllbrüll sehr wahrscheinlich. Da fliege ich den Leuten um die Ohren, was mir manchmal nicht mal Leid tut. Das kommt immer darauf an, wer das Ventil berührte und aus welchem Grund.

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Der kleine freche Badewannendelphin bei Nadia und die erste SOKRATES-Folge des Jahres 2018 auf ask.fm FOLGE 351:

Uri Bülbül
«Das weiß ich doch auch nicht!» erwiderte Basti @Maulwurfkuchen. Aber er hatte schon eine Idee von einem Verdacht: «Wahrscheinlich, weil der Schreiber dieser Geschichte das so will!» Nadia musste über den kleinen frechen Badewannendelphin schmunzeln. Ihr fiel es schwer, den strengen Ton beizubehalten: «So, so, meinst du? Hast du nicht gesagt, dass du nicht auch nach Bellarosa sehen wolltest?» «Ja, das wollte ich auch. Zuerst wollte ich mal die Seeräuber begrüßen, dem alten Magister Wigbold und seinem Kapitän Hallo sagen und dann wollte ich zu Bellarosa. Aber da hörte ich deine Geige und landete hier.» «Ja, ja», murmelte Nadia @iwillslaughteryou1, «Die Welt ist tief. Und tiefer als der Tag gedacht.» Basti verstand nicht so recht: «Der See ist tief und an manchen Stellen, tiefer als ich gedacht habe.» «Und wie kommst du aus meiner Wanne wieder weg? Ich will jetzt baden und mich entspannen und will keinen kleinen Spanner wie dich hier haben!» «Hey! Ich bin kein kleiner Spanner!» empörte sich Basti. «Erst rufst du mich und dann schimpfst du mit mir!» «Ich habe nur Geige geübt und nicht dich gerufen!» widersprach Nadia. «Ja, dann weiß ich auch nicht, ich kann trotzdem nichts dafür, dass ich hier bin.» «Ich auch nicht», sagte Nadia, «aber ich bin schon ganz gespannt, wie du hier schnell wieder verschwindest. Letztes Mal warst du einfach weg, als ich kurz aus dem Bad ging und wiederkam. Das werde ich jetzt auch wieder so machen. Und wenn ich wiederkomme, bist du weg. Klar?» sagte sie streng. Basti sah zum Wasserhahn empor, aus dem das Wasser wie in einem Wasserfall in Nadias Badewanne floss. Vielleicht sollte er einfach versuchen, denselben Weg zurück zu nehmen, wie er gekommen war. Langsam war die Badewanne aber schon voll gelaufen, und Basti hatte nicht mehr viel Zeit zu überlegen. «Ich werde den Wasserstrahl treffen und den kleinen Wasserfall hochschwimmen. Ich schaffe das schon», sagte er sich, tauchte kurz ab, um Anlauf zu nehmen und sprang hoch und direkt in den Wasserstrahl hinein. Dieser aber war deutlich stärker als Basti und er fiel wieder in die Wanne zurück. Nadia hatte seine Bemühung mit angesehen und war gerührt davon. Es tat ihr ein wenig Leid, dass sie so einen strengen Ton gegen Basti eingeschlagen hatte. Er konnte ja schließlich wirklich nichts dafür. «Hey, kleiner Delphin! Lass das lieber, sonst tust du dir noch weh. Ich hole mal einen Wassereimer und setze dich dort hinein, wenn du mir versprichst, nicht raus zu springen. Und dann bringe ich dich später in den Bassin zurück. Von dort aus musst du deinen Weg schon alleine finden, denn ich weiß auch nicht, wie das hier alles zwischen den Welten funktioniert. Keine Ahnung, was das alles zu bedeuten hat. Ich habe den Roman sowieso nicht gelesen, weiß gar nicht, warum er mich nicht so interessiert. Aber es ist einfach mal so», sagte sie, als sie aus dem Bad ging. Und als sie mit dem Wassereimer wieder kam, sprach sie weiter, als wäre sie gar nicht weggewesen.

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Und was halten Sie von Ritterlichem Rabaukentum verehrter Dichterfürst ? Das Klirren der Schwerter, das Schnauben der Rösser und das wilde Kampfgetümmel mit Staub in den Lungen, gehört doch schon längst wieder in unser'n Alltag hinein. Ja haben Sie denn überhaupt keine "Rosinante" ! ? HIMMEL H.G

Graf Otto von Achtkant, und
Ich bin in Schwaben aufgewachsen und bin sozusagen halb Türke halb Schwabe, Graf Otto von Achtkant. Drum dies Gedicht send ich Euch:
Ludwig Uhland
Schwäbische Kunde
Als Kaiser Rotbart lobesam
zum heil'gen Land gezogen kam,
da mußt' er mit dem frommen Heer
durch ein Gebirge wüst und leer.
Daselbst erhob sich große Not.
Viel Steine gab's und wenig Brot.
Und mancher deutsche Reitersmann
Hat dort den Trunk sich abgetan.
Den Pferden ward so schwach im Magen,
fast mußt der Reiter die Mähre tragen.
Nun war ein Herr aus Schwabenland,
von hohem Wuchs und starker Hand.
Des Rößlein war so krank und schwach,
er zog es nur am Zaume nach.
Er hätt' es nimmer aufgegeben,
und kostet's ihn das eig'ne Leben.
So blieb er bald ein gutes Stück
hinter dem Heereszug zurück.
Da sprengten plötzlich in die Quer
fünfzig türkische Reiter daher!
Die huben an, auf ihn zu schießen
nach ihm zu werfen mit den Spießen.
Der wackre Schwabe forcht' sich nit,
ging seines Weges Schritt vor Schritt,
ließ sich den Schild mit Pfeilen spicken
und tät nur spöttlich um sich blicken,
bis einer, dem die Zeit zu lang,
auf ihn den krummen Säbel schwang.
Da wallt dem Deutschen auch sein Blut.
Er trifft des Türken Pferd so gut,
er haut ihm ab mit einem Streich
die beiden Vorderfüß zugleich.
Als er das Tier zu Fall gebracht,
da faßt er erst sein Schwert mit Macht,
er schwingt es auf des Reiters Kopf,
haut durch bis auf den Sattelknopf,
haut auch den Sattel noch zu Stücken
und tief noch in des Pferdes Rücken.
Zur Rechten sah man wie zur Linken
einen halben Türken heruntersinken.
Da packt die andern kalter Graus,
sie fliehn in alle Welt hinaus,
und jedem ist's, als würd ihm mitten
durch Kopf und Leib hindurchgeschnitten.
Drauf kam des Wegs 'ne Christenschar,
die auch zurückgeblieben war;
die sahen nun mit gutem Bedacht,
welch Arbeit unser Held gemacht.
Von denen hat's der Kaiser vernommen,
der ließ den Schwaben vor sich kommen;
er sprach: »Sag an, mein Ritter wert!
Wer hat dich solche Streich gelehrt?«
Der Held besann sich nicht zu lang:
»Die Streiche sind bei uns im Schwang!
Sie sind bekannt im ganzen Reiche;
man nennt sie halt nur Schwabenstreiche!«
(1814)

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Frage in die Runde; Findet Ihr die Entscheidung des polnischen Justizministers RICHTIG ? oder FALSCH...( wem seine eigne Antwort peinlich ist, muss sich nicht näher dazu äußern ) ---->>https://www.tag24.de/nachrichten/polen-sexualstraftaeter-pranger-verbrechen-onlinepranger-411778

Sie versuchen es immer wieder, mit rechtsradikalem Rabaukentum Politik zu machen. Ein Elefant im Porzellanladen. Macht viel Krach und viel kaputt. Sonst hat das mit Politik nichts zu tun und mit vernünftiger Gesellschaftsgestaltung erst recht nicht. Wie ein Kind, was wild auf Töpfe schlägt, weil es nicht weiß, was man damit wirklich anfangen kann.
Aber sehe gerade, dass Ihr Konto gesperrt wurde. Nein, ich bin gegen solche Sperrungen und Zensur. Das ist auch Rabaukentum. Ich will und suche immer die Kommunikation und wenn man sich dabei kontrovers streitet.
Richten Sie ein neues Konto ein und kehren Sie zurück, Graf_Otto.

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Was möchtest du 2018 nicht mehr erleben? :)

et immutati
Ignoranz fällt mir sofort ein, aber dann denke ich ach was, das kann mir doch egal sein. Ich habe eigentlich keinen Gedanken, in der Form: «das möchte ich nicht». Denn die Negation setzt erst einmal, was dann negiert wird. Und wenn ich etwas nicht möchte, taucht es in meinem Wunschhorizont gar nicht erst auf.

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Wo siehst du dich in 10 Jahren?

КГБ- Käng Stories and Answers
Dem Grab ein gutes Stück näher. Ich werde dieses Jahr 55.
Mein SOKRATES-Roman wird dann 13 Bände umfassen, meine anderen philosophischen und literarischen Werke werden erschienen sein u.a. «1001 Antwort. Meine Jahre auf ask.fm», meine ZERFAHRENHEIT des ÄSTHETIKUMS wird seine Rhizomstruktur offenbaren und kaum jemand wird sich dafür wirklich interessieren. Und im Moment kann ich nicht einmal ordentlich auf meine Homepage www.uribuelbuel.de verweisen, weil ich mit vom Server eines Freundes auf den eines anderen Freundes umziehen musste und der neue Server viele Dateien als gesperrt übernommen hat und nicht öffentlich anzeigt. Ich muss die Verlinkungen alle überprüfen und alle Dateien manuell frei geben.
Aber das ist eine andere Geschichte.
Und ich habe die große Hoffnung, dass eine Fee in zehn Jahren bei mir ist und all das versteht und liebt, was ich so treibe. Und ich sie wahnsinnig anhimmle. Und dass wir uns sehen in Liebe von Angesicht zu Angesicht.
*-*

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Bist du öfters mal sauer, enttäuscht auf dich selbst? Ich kann mich sogar manchmal selbst verfluchen.

Oh ja, das bin ich. Ich suche den Fehler, sofern einer überhaupt vorhanden sein sollte, erst einmal bei mir, kritisiere mich gerade in persönliche Dingen und bin manchmal über mich selbst sogar richtig verzweifelt.
Zur Zeit mache ich einen tiefgreifenden Selbsterkenntnisprozess durch, dessen Ende und Ergebnis nicht abzusehen sind, ebensowenig, wie lange dieser Prozess dauern wird.
Aber vielleicht steht mir ja jemand bei.

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Ich möchte euch allen, einen guten Rutsch in ein neues, schönes Jahr, voller Chancen und toller Erlebnisse wünschen 🎉❤️🍀🐷

et immutati
Liebe Ursula, dir für deine Wünsche dankend möchte ich diese Frage zum Anlass nehmen auch dir und allen anderen meiner ask-Freunde, meinen Followern und Verfolgten einen guten Rutsch und ein glückliches, gesundes und schönes neues Jahr zu wünschen.
Macht es gut, ihr Lieben, schreibt 2018 weiter, herzt weiter und vernetzt euch, lernt euch besser kennen, freundet euch an, solidarisiert euch und hebt endlich die Welt aus den Angeln.
Wird höchste Zeit, dass wir nicht Silvester feiern, sondern die Weltrevolution für Liebe, Gerechtigkeit und ein harmonisches Leben mit dem Universum.

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Der letzte Tag des Jahres. Silvester 2017. Am 2. Januar 2014 um 01:55:33 Uhr startete der kafkASKe Fortsetzungsroman SOKRATES. Heute am 31. Dezember 2017 um 01:45 Uhr kommt die 350. Folge: DER SPRECHENDE DELPHIN...

Uri Bülbül
Der sprechende Delphin, Basti @Maulwurfkuchen hörte plötzlich aus den Tiefen des Sees ein entferntes Violinspiel. Schnell schwamm er aber noch einmal an die Wasseroberfläche, holte zu einem hohen kräftige Sprung aus, drehte eine Pirouette und rief lachend den Seeräubern auf der „Bunten Kuh“ zu: «Adieu, ihr lustigen und ehrbaren Freunde, ihr Lieben, ihr alle!» Er wollte eigentlich noch etwas hinzufügen, aber da klatschte er wieder auf die Wasseroberfläche und tauchte tief und tiefer ab. Der kopflose Kapitän winkte in die falsche Richtung. Aber Abschied war Abschied. Der Klang der Violine wurde lauter und der Delphin schien ihm immer näher zu kommen, je tiefer er tauchte. Es musste eine besonders tiefe Stelle sein; denn es ging tiefer, ohne dass der Grund überhaupt sichtbar wurde. Ein Gurgeln mischte sich zur Musik. Basti wurde von einem Sog erfasst wie auf einer Wasserrutsche im Schwimmbad. Er widerstrebte nicht. Aber der Sog wäre sowieso stärker gewesen. Es war ihm klar, dass Nadia ihn sehen wollte. So zog es ihn durch schier schwarzes Gewässer in einer unwiderstehlichen Strömung, riss ihn fort in unermessliche Tiefen. Die Violine wurde lauter und lauter und bald hörte Basti ein Rauschen und Plätschern wie bei einem Wasserfall. «Oh nein!» blitzte in diesem Moment die Erkenntnis in ihm auf: «Nicht schon wieder! Ich werde wieder in Nadias Badewanne landen. Aber ich kann nichts dafür. Ich mache das nicht mit Absicht. Ich war doch gerade eben noch im Bassin des Hattinger Waldes bei den Seeräubern. Das habe ich mit Absicht gemacht. Aber das jetzt, das mache ich nicht mit Absicht!» Nadia ließ sich ein Bad ein, sie wollte für sich allein sein und ihren Gedanken und Träumen nachhängen völlig ungestört. Zuvor hatte sie Geige geübt, und während die Badewanne voll lief übte sie noch ein paar Takte. Es hatte ja keinen Sinn untätig dem Wasser zuzusehen, obwohl sie auch dabei ganz gut entspannen konnte. Endlich legte sie ihre Geige beiseite, entspannte den Bogen und legte ihn neben ihre Geige. Gerade in dem Moment, in dem sie das Ba betrat, konnte sie sehen, dass etwas aus dem großen plätschernden Wasserhahn in die Wanne fiel. Kurz zuckte sie zusammen, aber noch bevor sie genau hinsah und erkannte, was es war, hatte sie schon die richtige Ahnung. «Du kannst froh sein, dass ich nicht in der Wanne liege. Dieses Mal hätte ich es dir nicht verziehen! Du belästigst mich in meinem eigenen Badezimmer!» Der süße kleine Delpin, etwa doppelt so groß wie eine mittelgroße Quitscheente tauchte auf. «Das habe ich doch nicht mit Absicht getan!» rief er. «Ich war bei der „Bunten Kuh“, habe die Seeräuber besucht, wollte eigentlich auch nach Bellarosa sehen und mit ihr reden. Ich glaube, es geht ihr nicht gut. Als wir bei ihr geschlafen haben, hat sie in der Nacht furchtbar geschrien.» «Ja, ja, ich weiß, ich weiß», sagte Nadia nachdenklich. Dann plötzlich wieder streng: «Aber das erklärt noch lange nicht, warum du in meiner Badewanne landest – schon zum zweiten Mal!»

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Gib mal einfach ein Statement zur Jamaika-Koalition ab:

Phønix aus dem Aschenbecher
Der Parlamentarismus hat sich abgewirtschaftet. Die Parteien und ihre kapitalistischen Spender und Unterstützer, die Lobbyisten im Parlament, die ein uns ausgehen und ihre Hausausweise haben, als wären sie Parlamentarier haben ganz offen das Sagen im Parlament. Natürlich läuft es subtiler ab als «hier hast du Geld, dann mach mal», aber höfliche und etwas verklauselierte Umgangsformen und Redeweisen ändern nichts an den Tatsachen. Es gibt dafür schon längst einen Begriff, aber weil Worte wie diese nach Ideologie riechen und man doch so gerne ideologiefrei wäre und sich eitel undogmatisch wähnt, hat man gleich die ganze Reflektion über die Situation ausgeschaltet - ich meine den Terminus: «Staatsmonopolitischer Kapitalismus». Die Realität des politischen Machtgefüges wurde dadurch ziemlich exakt erklärt, bis der Begriff in der ideologischen Mottenkiste verschwand. Das Machtgefüge in der Interaktion zwischen Wirtschaftsinteressen und Politik durch Gesetzgebung und Kontrolle, Steuererleichterungen etc. aber weiter ging. Doch ob man diesen alten Begriff verwendet oder ob man das Engagement z.B. von https://www.abgeordnetenwatch.de/ unterstützt, man muss das System nicht einfach hinnehmen und sich in zur Bequemlichkeit illusionierten Machtlosigkeit («Man kann ja eh nichts machen») ausruhen.
Die Diskussionen um Koalitionen und Farbenspiele sind zum Teil Ausdruck der Parteien- und Demokratiedekadenz, zum Teil des unübersichtlichen Machtgefüges zwischen Wirtschaft und Politik, zum Teil ein demagogisches Ablenkungsmanöver vom Elend der bürgerlichen Demokratie im gegenwärtigen Zustand.
Zugleich wächst eine faschistoide Partei heran und sammelt Wählerstimmen und die Parallelen zu 1932 sind unübersehbar - auch gerade, was das Thema der Neuwahlen anbelangt.
Ich finde es absolut unglaubwürdig, dass am Ego eines einzelnen Parteivorsitzenden wie Christian Lindner die Regierungsbildung gescheitert sein soll.
Und ich finde es katastrophal, dass linke Parteien sich nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen können, sondern immer und immer wieder seltsame Grabenkämpfe vollführen: LINKE, GRÜNE und SPD müssten sich auf jeden Fall um ein gemeinsames Grundsatzprogramm und eine Vorgehensweise einigen können. Wenn nicht einmal das möglich ist, sondern absolut utopisch, muss man sich nicht mehr fragen, ob der Mensch ein vernunftbegabtes Wesen sei. Nein, ist er nicht - nicht einmal da, wo er sich am meisten darauf beruft: in der Demokratie.
Die Jamaika-Koalition hätte vordergründig auf der anderen Seite die Interessen des Kapitals gut vertreten können. Aber den Parteien fehlt mittlerweie in der Dekadenz selbst das geistige Instrumentarium, um politisch handeln zu können. Die Personen sind aufgescheuchte Hühner an einem Schachbrett. Aber zu diesem Thema möchte ich noch auf eine Email verweisen, die ich heute erhalten habe: ...

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Gib mal einfach ein Statement zur Jamaika-Koalition ab: @Drehpimmel30000 Teil 2

Uri Bülbül
Es gibt auch heute und wie immer Widerstands- und Protestformen; die Welt wird moderner, der Widerstand darf dabei nicht auf dem Stand von 1848 stehen bleiben. Es ist immer Phantasie gefragt und Mut zu politischem Handeln. Neben abgeordnetenwatch finde ich durchaus auch change.org interessant, aber auch alle Formen der Kommunikation via soziale Medien und Formen, Dinge und Informationen in Gang zu setzen, in Umlauf zu bringen.
Und hier also mein Zitat aus change.org:
«Hallo Uri,
noch immer gibt es keine neue Bundesregierung. Und wir wissen nicht, ob man sich in Berlin im nächsten Jahr einigen wird. Möglicherweise müssen wir alle den Bundestag noch einmal neu wählen. Das zeigt: wir können uns auf die Parteien nicht verlassen. Wir müssen unser Schicksal selbst in die Hand nehmen.
Genau dafür gibt es Change.org: eine offene, unabhängige Plattform über die sich Bürgerinnen und Bürger Gehör verschaffen können, um ihre Anliegen in die Politik einzubringen.
Unsere Vision ist eine Gesellschaft, in der sich niemand ohnmächtig fühlt und Politik nicht zugunsten einer Elite, sondern für alle und von allen gemacht wird.
Dazu müssen wir unbedingt finanziell unabhängig bleiben. Für einen kraftvollen Start in das neue Jahr benötigen wir jetzt mindestens 200 neue Förderinnen und Förderer.
Bitte unterstützen Sie uns – schon ab 5 Euro im Monat, sorgen Sie dafür, dass wir Bürgerinnen und Bürger gehört werden.»
Ob du das unterstützt, ist deine Entscheidung. Deiner Phantasie und kritischen Denkkraft bleibt überlassen, welche Organisations- und Kommunikationsstrukturen du selbst schaffst und politisch aktiv wirst.
Ich selbst arbeite für ein freies Theater, gründe gerade mit Freunden ein Netzwerk freier Spielstätten, suche Möglichkeiten die Freiheit der Kunst, des Wortes und der Gedanken strukturell zu verbessern.
Mein Schreiben hier dient auch diesem Ziel.

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Die Welt und das internationale Machtgefüge verändert sich im rasanten Tempo. Was sind deine Antworten und Tipps auf die Herausforderungen, die diese Veränderungen mit sich bringen?

Simona ⁽⁽⁽i⁾⁾⁾
Die Welt verändert sich in rasantem Tempo nicht erst seit heute oder gestern. Siehe das Manifest der Kommunistischen Partei, darin ist das Veränderungstempo schon beschrieben und auch Antworten gegeben, die an Gültigkeit ebensowenig verloren haben wie die Tatsache, dass nichts bisher erfolgreich realisiert wurde, was den Kapitalismus abschafft und die Bourgesoisie entmachtet. Die Gründe dafür sind vielfältig und vielschichtig. Letztendlich kann man vielleicht ganz ohne Resignation konstatieren: Vielleicht ist die Entwicklung der Menschheit einfach noch nicht soweit.

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Soo, es ist Zeit, viele wissen es ja nicht aber eigentlich ist Weihnachten erst ab 25.12. und am 26.12. noch, ergo ist es leicht inkorrekt zu früh Frohe Weihnachten zu wünschen aber gut, auch auf diese Ungenauigkeit und etwaigen Weihnachts h a s s hin , besinnliche Tage diir. Dein Käng

КГБ- Käng Stories and Answers
Ja, ja, Weihnachten fängt mit dem ersten Weihnachtstag an und nicht schon am Heiligabend. Aber eigentlich stört mich das Wort "eigentlich" in deiner Belehrung; denn du weißt selbst, und dieses Wort verrät es, dass man schon vor Heilgabend seine Weihnachtsgrüße und Wünsche losschicken darf.
Rutsch mal gut ins neue Jahr, aber nicht heute am 30. Dezember schon :)

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