Ask @LiamCordis:

Begrüßt du oder fürchtest du dich vor Veränderungen?

☆Fr▲nzi☆
Ich denke nicht, dass das eine das andere ausschließt. Für mich sind Veränderungen meistens beängstigend, jedoch waren in meinem Leben schon sehr viele Veränderungen notwendig, auf die ich aktiv zugearbeitet habe. Ob ich Veränderungen außerhalb meines Einflussbereiches begrüße, kommt ganz darauf an, ob ich sofort etwas für mich Positives daran erkennen kann.

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Bist du israelsolidarisch?

Ich habe mich nicht ausreichend mit der Thematik auseinandergesetzt, um diesen Begriff für mich zu verwenden. Aber es sollte offensichtlich sein, dass ich gegen Antisemitismus und jede andere Art von Religionsfeindlichkeit und Rassismus bin. Über Israel weiß ich jedoch nur sehr wenig, weshalb ich von mir wohl nicht behaupten kann, diesbezüglich solidarisch zu sein.

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Sonneborn von der Partei soll irgendwas zu Ungunsten von Trans* Menschen (Thema Zwangs-OP, oder so?) unterschrieben haben. Weißt du mehr dazu? Ich hatte gehofft, das wären nur Fakenews oder ein Missverständnis bei ihm. :0

Orangensafttrinkpäckchen.
Oh, davon habe ich tatsächlich überhaupt nichts mitbekommen. Aktuell hab ich auch nicht die Kapazitäten, das ordentlich zu recherchieren. Sollte das aber wirklich der Fall sein, wäre das natürlich ein riesiger Minuspunkt...

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+1 answer in: “Welche Parteien sind denn für dich akzeptabwl?”

Nach welchem Prinzip nichts ntschidest du dich bei Wahlen für eine Partei?

vasa vasorum
Es gibt eine handvoll für mich akzeptable Parteien. Von denen schaue ich mir das Kurzwahlprogramm an und vergleiche es mit meinen Interessen. Daraufhin treffe ich meine Entscheidung. Bei der Wahl von Personen "vertraue" ich meist darauf, dass meine bevorzugte(n) Partei(en) gute Leute gestellt hat/(haben)-- ich achte da also eher auf die Parteizugehörigkeit, als mich mit den zur Wahl stehenden selbst zu beschäftigen.

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Aber wenn man ein Mann ist, will man doch, dass andere einen als Mann wahrnehmen, man möchte einen männlichen Körper haben. Sonst ist man vielleicht einfach eine etwas männlichere Frau? Oder sehe ich das falsch?

Ich kenne Männer, die sich bewusst androgyn bis feminin präsentieren und keinen großen Wert darauf legen, von anderen als männlich gelesen zu werden. Und dabei handelt es sich sowohl um cis- als auch um transgeschlechtliche Personen. Nicht jeder Mensch möchte dem Standard entsprechen, wie ein männlicher oder weiblicher Körper zu sein hat. Abgesehen davon gibt es auch nicht-binäre Geschlechter. Da gibt es auch kein Richtig und Falsch, was Körper oder Styling angeht.

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Kann man trans sein, wenn man keine Dysphorie verspürt?

Ja. Transgeschlechtlichkeit bedeutet, dass die Geschlechtsidentität eines Menschen nicht mit seinem Geburtseintrag übereinstimmt. Nicht alle, auf die das zutrifft, empfinden Dysphorie. Genauso sind nicht alle Personen, die Dysphorie haben, automatisch trans*.

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Wie würdest du reagieren, wenn dir auf der Frauentoilette/in der Frauenumkleide eine Person begegnet, die du als männlich liest bzw. auf der Männertoilette/in der Männerumkleide eine Person, die du als weiblich liest?

Mortimer Tyrell
Sofern andere Leute in der Toilette/Umkleide sind, würde ich mehr auf deren Reaktion achten, um mich ggf. darauf vorzubereiten, der Person als Unterstützung zur Verfügung zu stehen. Vermutlich wäre meine erste Annahme, dass diese Person trans*, inter*, non-binary, genderqueer oder gendernonconforming ist. Allgemein habe ich die Angewohnheit, Menschen, die ich als queer lese, anzulächeln -- und mich ebenfalls zu erkennen zu geben, falls es die Situation gerade zulässt und ich mich damit wohlfühle. Damit meine ich in den meisten Fällen irgendeine Art von Pride Stuff.

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Hörst du auf den Rat deiner Eltern? Was war der letzte Rat deiner Eltern?

☆Fr▲nzi☆
Meine Eltern geben mir glücklicherweise nur dann Ratschläge, wenn ich sie ausdrücklich darum bitte. In den meisten Fällen bedeutet das, dass ich mich auf ihre Expertise in Bezug auf etwas Bestimmtes verlasse, den Rat dankend annehme und mich dann auch größtenteils danach richte. Jedoch kommt es auch vor, dass ich mkr anhöre, was sie zu sagen haben, mein Bauchgefühl mich dann aber doch zu einer anderen Entscheidung bringt. Und das Schöne ist, dass ich weiß, dass sie mir das nie übelnehmen würden.

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Ist das Wort „Transsexualität“ problematisch?

Als problematisch würde ich es nicht bezeichnen, jedoch gibt es viele trans* Menschen, die diesen Begriff für sich ablehnen. Die häufigsten Gründe dafür sind wohl...
- dass durch die Endung "-sexuell", gerade in gemeinsamer Nennung mit homo- oder bisexuell, der Trugschluss entsteht, es sei eine sexuelle Orientierung oder hätte etwas mit der Auslebung von Sexualität zu tun
- dass das Wort "transsexuell" durch die Verwendung im medizinischen Bereich unangemessen pathologisierend ist und mensch dieser Assoziation ausweichen möchte
- dass es nicht zwingend darum geht, das "Sex" (biologische Geschlecht) zu verändern, sondern darum, dass das "Gender" (psychisches und soziales Geschlecht) vom Geburtseintrag abweicht, was vom Wort "Transsexualität" nicht wiedergespiegelt wird
Wahrscheinlich gibt es noch andere Gründe, die mir gerade nicht einfallen. In Anbetracht der vielen Alternativen (transgender, transident, transgeschlechtlich, transmännlich, transweiblich, transitionierend, trans, trans*, etc.) entscheiden sich viele dafür, "transsexuell" nicht für sich zu benutzen. Andererseits gibt es aber durchaus Menschen, die das als den (einzig) richtigen Begriff für sich ansehen, bspw. weil es in der Zeit, in der sie ihr wahres Geschlecht entdeckt haben, noch keine anderen Worte gab und sie deshalb eine starke emotionale Verbindung zu genau diesem Wort haben. Oder eben weil sie es weniger als Teil ihrer Identität und mehr als medizinische Kondition ansehen (möchten).

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Wenn du dich entscheiden müsstest, für den Rest deines Lebens schlank zu sein oder jeden Tag Pizza essen zu können, welche Pizza würdest du dann bevorzugen?

Cool, ableistische und potenziell triggernde Frage für Menschen, die mit gestörtem Essverhalten und/oder Körperdysmorphie zu kämpfen haben. Echt witzig. So relatable. Hahaha. Ha. Haha. Honestly, can you just not. Urgh.

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Gilt das Transsein(?Transexualität) “offiziell” noch als Krankheit? Also ich habe versucht mich darüber zu informieren aber es ist mir irgendwie immer noch nicht klar

Laut ICD-10 gilt Transsexualismus als Persönlichkeits-/Verhaltensstörung. Allerdings ist bereits klar, dass das in der nächsten Version geändert wird. Meiner Erfahrung nach ist der allgemeine Konsens unter Medizinern*innen auch, dass es nicht als Krankheit angesehen werden sollte.

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Hattest du Mal eine schlechte Erfahrung mit/bei Gewitter oder fühlst du dich einfach nur unwohl, wenn draußen ein Gewitter tobt?

Ich hatte mehrere negative Erfahrungen während Gewitter, die ich früher als übernatürlich bezeichnet habe. Mittlerweile bin ich mir nicht mehr sicher, ob es nicht doch psychotische Schübe waren. Jedenfalls habe ich seit dem erdten von insgesamt fünf Erlebnissen dieser Srt Angst vor Gewitter, weil ich nicht möchte, dass das erneut passiert. Egal, ob es sich um etwas Übernatürliches oder um Symptome handelt.
Vorher mochte ich Gewitter tatsächlich immer. Als Kind hatte ich, soweit ich mich erinnern kann, nur einmal Angst vor einem, das besonders lange angehalten hat. Ansonsten war ich da der ganz "Mutige" und "Robuste". Diese seltsamen Erlebnisse während Unwettern fingen erst an, als ich 16 war. Vorher gab's da nie Probleme, aber jetzt eben schon.

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+1 answer in: “Wie verbringst du Gewitter am liebsten?”

Boykottierst du 3D-Filme im Kino?

Aufgrund meiner Sehschwäche in Kombination mit Traumafolgestörungen gehe ich nicht in 3D-Filme. Zumindest dann nicht, wenn es sich um Spielfilme handelt. Alles unter der Länge von zehn Minuten gucke ich mir sehr gern an, aber auf Dauer wird es für mich unangenehm bis symptomauslösend. Bisher hatte ich auch das Glück, dass alle Filme, die ich mir im Kino ansehen wollte, auch in 2D-Fassung gezeigt wurden -- und das eben auch etwas günstiger. Von einem Boykott würde ich da aber nicht sprechen. Ich finde es schön, dass es diese Technik mittlerweile gibt und viele Leute dadurch ein besseres Unterhaltungserlebnis genießen können.

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Was tut man mit Geschenken von Expartner*innen?

Mortimer Tyrell
Was auch immer einem gut tut, würde ich sagen. Kommt ganz darauf an, wie man nach Ende der Beziehung zu der Person steht, um welche Gegenstände es sich handelt, ob sie einen Nutzen oder "nur" einen emotionalen Wert haben, ob sie einen belasten oder nicht und so weiter. Ich hatte bisher nie das Bedürfnis, ein Geschenk von einem*r Ex zurückzugeben oder zu zerstören. Einiges befindet sich noch immer in regelmäßigem Gebrauch, anderes ist in meiner Erinnerungskiste verschwunden (, weil ich es behalten, aber nicht ständig sichtbar um mich haben will), wieder anderes wurde irgendwann weg gegeben, weil es zu viel Platz eingenommen hat und mir nicht mehr wichtig oder nützlich war. Ich persönlich bin absolut nicht der Mensch, der irgendetwas zerstört, aber wer das für sich als hilfreich oder notwendig ansieht, soll das ruhig machen. Alternativ gibt es da natürlich noch die Möglichkeit, etwas zu verkaufen oder weiterzuverschenken, es so zu verändern, dass man es mit etwas anderem assoziiert oder es eben einfach wegzuschmeißen.

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Wenn du einen Psychologen für sowohl Therapie als auch Indikation hättest, wäre wirklich super! Bräuchte für beides einen.

Prof. Dr. Kurt Seikowski in Leipzig ist super. Der ist seit 30 Jahren auf das Thema Transidentität spezialisiert und auch offen gegenüber nicht-binären Geschlechtern. Er hat damals meine Indikation für Testo geschrieben und später auch eines der Gutachten für die VÄ/PÄ. Allerdings ist er etwas chaotisch, haha.
Dann gibt es in Dresden Dr. Edgar Weller, bei dem sehr viele trans* Menschen in Psychotherapie sind. Ich persönlich war nicht bei ihm, hab aber von vielen Bekannten ausschließlich Gutes von ihm gehört. Es könnte jedoch sein, dass er gerade keine freien Plätze hat, eben weil er sehr gefragt ist. Versuchen kannst du es ja trotzdem mal.

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