Ask @LolavanUnbehagen:

Welche Entdeckung hast du zuletzt gemacht?

Wenn du dich umständehalber zwangsweise mit EINEM gaskranken Menschen beschäftigen musst, ohne ihm verbal die Flachbirne wegdenunzieren zu dürfen, scheint das auf der Quentenebene 'nen Bug freizuschalten und schon strömt die geballte Sozial-Gaskrankheit von allen Seiten auf dich ein wie Fliegen auf 'nen dampfenden Mammutscheißhaufen. So viel Sand und Kies wie da manche in Vargina und Hintern haben schwemmt's nicht mal an der Ostsee an Alter

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Was macht dich einzigartig?

Ich hab Gedanken wie "Das außerordentliche Aufblühen von Baum- und Wiesenblüten im Frühling ist doch übersetzt eigentlich vergleichbar mit einer Frau, die willig ihre Varginar spreizt. Wenn da also eine Zimmerpflanze ihre Blütezeit hat, hast du eine notgeile Zimmerpflanze, was wiederum bedeutet, dass du ständig von einer zur Schau gestellten Pflanzenvarginar umgeben bist. Und dann erst die Waldspaziergänge - überall Mooshis ÜBERALL"

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Was ist das seltsamste, um das dich mal jemand (ernsthaft) gebeten hat?

జ్ఞాPlanet Girl Obsessionజ్ఞా
Lassen Sie sich bitte unter der legalisierten Anwendung arglistiger Täuschung eine Dienstleistung von unserer Arbeitsvermittlung aufzwingen, da wir unsere wirtschaftlichen Interessen sonst anhand willkürlicher Nötigung durchsetzen werden, um auch IHRE Menschenwürde gezielt zu untergraben. Wir entziehen Ihnen damit zunächst einen bedeutenden Anteil Ihrer Lebenshaltungskosten, und sollten Sie unserer Kompetenz daraufhin noch immer misstrauen, degradieren wir Sie zum Lebensmittelmarken-Penner.

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Was würdest du tun, wenn du aufwächst und dich plötzlich ganz allein auf der Erde befindest?

Nja die ersten 10 Jahre würd ich erstmal damit zubringen zu analysieren, ob das nun alles wegen der Falschschreibung von "aufwachen" so gekommen ist oder tatsächlich daran liegt, dass ausgerechnet ich auf der Ärde aufgewachsen bin. Die Klärung der Schuldfräge hat ja durchaus ungeheuerlichen Einfluss auf den weiteren Verlauf meines Wall-E-Läbms

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Wann warst du zuletzt in einer gewissen Situation schüchtern und wieso?

Lavendelblüte
Kundenchat.
Service: "Wir würden Sie zu dieser Anfrage gern telefonisch kontaktieren; können Sie uns eine Telefonnummer durchgeben, unter Sie erreichbar sind?"
Lola:"Gern, sie lautet [xxxxxxxxxxxx]; allerdings bin ich gerade leider nicht zugegen - wäre es möglich, das Gespräch am morgigen Mittag zu führen?"
[Rechtfertigungs-Kommentar hinterm Monitor: "ES IST 21UHR - ICH KANN UM DIESE ZEIT KEINE PLÖTZLICHEN VERKAUFSVERHANDLUNGSGESPRÄCHE FÜHREN; ES GEHT EINFACH NICHT DAS IST ILLEGAL ICH KANN NICHT DRAUSSEN ISTS DUNKEL AAAAH *Telefonie-Alarmglocke*"]

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Wie sieht deine persönliche Hölle aus?

ialociN
Kennst du diese Serien-Quoten-Psychopathen, die unmittelbar vor ihrer Verhaftung heulend neben einer frisch zerfleischten Leiche hocken und wimmern "Ich wollte doch nur Gutes; ich wollte doch nur alles wieder gut machen [wimmernde Dämonenheulgeräusche]." ?
Das. Genau das. Also - du weißt, ne? Metapher. Bin ich grad' mittendrin.

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Welchen Rat kannst du inzwischen geben, weil du es gelernt hast?

КГБ- Käng Stories and Answers
Das Leben nach'm Auszug hat nichts mit auf Plattenbauten liegen und krumm gedrehte Dübel rauchen zu tun, während irgendwo 'ne Sternschnuppe im Takt zum Coldplay-Geheule eures Zwanghaft-Retro-Walkmans das Firmament defloriert. Wenn ihr auch nur ansatzweise das Lebensgefühl erreichen wollt, das ihr euch von euren Grauschleier-Insta-Waldfotos für euer natürlich nicht wie 30-aussehendes Zukunfts-Ich versprecht, dann kann ich euch auch nicht sagen, was ihr tun müsst.
Weil das Ideal dieser domestizierten Deviantartsy-Spiritualität mit der gesundend-wohligen De-Perso-, als auch De-Realisation, die euch überkommt, wenn ihr einmal wirklich eure antrainierten Übertragungsmechanismen gegen den sinnbildlichen WALD eintauscht, nichts, aber auch gar nichts zu tun hat. Es hat auch nichts damit zu tun, auf Anhieb die Bedeutung hinter Konfuzius-Gleichnissen zu verstehen, und auch nichts damit, jeden Maximalpigmentierten extra empathisch nicht-anzuschauen; es hat nichts damit zu tun, die armen Schweine, die bis zur Schlachtung ein Leben in eigener Kotze und Scheiße fristen mit eurem in Veganz umgeleiteten Geld zu bemitleiden, und es hat auch nichts damit zu tun, jede in Frage kommende Stellenanzeige "sehr interessant" zu finden.
Schaut euch mal um; was meint ihr denn, wie viel Zeit euch bleibt? Wie schnell vergeht ein Tag; wie schnell eine Woche - und so fließen Monate dahin; Monate über Monate - gefangen in alten Ängsten, die das kontinuierliche "Später" rechtfertigen. Wozu dieses Später? Als Bußezeit dafür, dass man kein guter Schüler war? Kein guter Angestellter ist? Hier also mein Schaukelstuhl-&-Rheuma-Deckchen-Rat:
Es braucht kein "Später", wenn du ein Leben führst, das dir deine ganz eigene, individuelle Form von Freiheit gibt; denn würdest du dieses Leben schon führen, wäre das immer wieder kehrende "Später" schon längst zum "Jetzt" geworden; es wäre zum Jetzt geworden, weil du dich frei genug fühlst, das Später zum Jetzt zu machen; weil du dich frei genug fühlst, deinem geschundenen Herzen seine Wünsche zu erlauben; und das ganz unabhängig vom Preis: Denn auch solcherlei Werte lassen davon ab, dich zu quälen, wenn du dich endlich frei gelebt hast. Doch sei gewarnt:
Für die Menschen, die sich das nicht erlauben, weil sie noch der kompensatorisch-euphemisierenden Illusion ihrer App-Farbfilter folgen, wird diese Freiheit zunächst wie Gefangenschaft aussehen, und sie werden versuchen, dich mit ihren Vorwürfen und Ratschlägen zu "befreien". Die größte Hürde auf deinem Weg zur inneren Freiheit wird es deswegen nicht sein, dein Später zum Jetzt zu transformieren - es wird darin bestehen, die projezierende, ängstliche Liebe dir nahestehender "Gefangener" zurückzuweisen, ihnen auf unbestimmte Zeit eine scheiß Angst einzujagen - und dich nicht dafür zu rechtfertigen.
Nicht, um deinem Ego erzählen zu können, DASS du es tust - (es geht selbstverständlich noch weiter; ist ja 'n Schaukelstuhl-Rat) -
https://ask.fm/LolavanUnbehagen/answers/140471287135

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Schaukelstühl-Rat mit Wurstfinger-Wackel-Attitüde, Teil 2:

Lola van Unbehagen
- sondern, um deine Illusion von Leben, deine Illusion vom Farbfilter, der in Form von Altlasten, Angst und verkrustetem Herzblut über deinen Augen liegt – dein Ego - zu einer Schöpfung von Leben zu machen, zu einer Realität von Leben zu machen; um dich selbst, besser gesagt die Illusion von dir selbst - dein Ego - zu morden – um leben zu können.
Ich mein' - ich weiß wovon ich rede - ich schlafe seit Neuestem jede Nacht im Wald, weil ich nicht im Wald schlafen kann. Ich habe angefangen, diesen Wald zu bauen, als ich ärmer als ein Flüchtling, wütender als Zeus und erschöpfter als Sisyphos war – denn ich wusste: Nur noch ein einziges "Später" wäre mein Tod gewesen. Nicht, weil ich Angst vorm Tod habe – sondern weil er gekommen wäre, ohne dass ich ihn hätte annehmen können, ohne dass ich ihm hätte sagen können "Jetzt" - eben weil ich dieses bedingungslose Jetzt vorher dem Leben schon nicht geben konnte.
Denn darin liegt das Geheimnis, darin das Paradoxon, darin der wirkliche Ratschlag, in diesem Ratschlag-Fraktal:
Die Fähigkeit, das Leben mit offenen Armen zu empfangen geht einher mit der Fähigkeit, dasselbe mit dem Tod zu tun, ohne sich nach ihm zu sehnen; es ist die Aufhebung des Ungleichgewichts, an dem die Seele leidet.
Mit meinem Wald ist deswegen nicht nur mein Schlafzimmer gemeint, sondern die Tatsache, dass ich keine Farb-Filter mehr brauche - denn ich hab' angefangen, den Wald vor lauter Bäumen zu sehen; gerade angefangen - und schon jetzt kann ich es nur weiterempfehlen.

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Sechs Texte habe ich auf meine Frage aus dem Schreibhaus bekommen. Ich werde mich mit ihnen kritisch auseinandersetzen. Gibt es einen Text von dir, den du gerne mit mir kritisch erörtern würdest?

Uri aus dem Schreibhaus
Da gäbe es durchaus zwei, zu denen ich gern mal ein Feedback hätte, das von jemandem kommt, der irgendwie in der "Branche" involviert ist und zudem nicht in irgendeiner Form von Freundschaft mit mir steckt (man weeß ja wie's ist; da bekommste gleich von vornherein schon 5 unterbewusste Sympathie-Pluspunkte, die die Rückmeldung auf dein Zeuch schon verzerren).
Allerdings ist der eine 7 Seiten lang, und der andere 3 (zumindest in Manuskript-Form), und da ich hier niemandem die gratis Lektoren-Rolle aufzwingen will, papp' ich einfach Auszüge von beiden rein, und du entscheidest erstmal, welcher die Zeit wert sein könnte. Aber nicht zu kritikastisch bidde, hmkay?
[VON SNAH, DEM EIGENFÜHLIGEN]
Zu einer Weltenzeit so fern der unseren, dass man sie gar in ihrer Existenz missverstehen könne, da lebten die Menschen in Zwietracht und Missgunst. In großen Dörfern waren sie böswilligen Ginöks untergeben, die sich bei Mittellosigkeit ihre Seelen erkauften und aus schierem Amüsement Kriege damit führten. Sie kannten kein Wort für Freund, dafür aber viele für Feind, und so kam es, dass Feinde in dieser Zeit dieselbe Priorität wie Freunde hatten.
Unter diesen Menschen lebte Snah, der Eigenfühlige. Snah war weder fähig, Neid zu spüren, noch Zwietracht, noch Missgunst, doch das glaubten die Menschen nicht; es sei nicht möglich, sagten die Ginök-Schamanen, und deswegen beschimpften die Leute den Jungen als Lügner. Eines Tages dann verarmte auch Snahs Familie, so dass der machthabende Ginök den Jungen einkaufte, dessen Seele ob seiner Unfähigkeit, kriegerische Gedanken zu hegen für den Herrscher jedoch wertlos war. Er schickte ihn ins ferne Moor, hin zum letzten Tummam-Baum der Ginök-Ländereien; so tief hinunter ins Erdenreich, bis ihm der Tod persönlich begegnen sollte. Mannsgroße Sonnentaue hat Snah beim Abstieg gesehen, und selbst unter der tiefsten Wurzel des Baumes konnte man die Unken noch weinen, und das Torfwasser noch Totenlieder singen hören. [...]
[STADTPARADOXON]
Hallo du. Ja, du. Ich kenne dich. Fragst Du Dich manchmal, was mit dir los ist? Siehst du dich im Spiegel an und suchst in morgendlicher Apathie nach dem Leuchten in deinen Augen? Die Antwort darauf ist bedeutungslos; denn ich kenne dich trotzdem. Ich kenne dich, wenn du diese Dinge tust, und ich kenne dich auch, wenn du sie nicht tust, weil du sie nicht tust. Du glaubst mir nicht? Gut, dann werde ich Dir nun für die Dauer dieser Geschichte eine neue Identität geben. Du magst Dich überrumpelt fühlen, übergangen in Deiner anonymen Autorität als Beobachter, ja, das ist verständlich, doch im Grunde wird diese Identität eine wohl vertraute sein. Schau' in den Spiegel:
Mit sofortiger Wirkung verlierst du zunächst deine Größe; deine Hände werden kleiner, deine Beine kürzer, und auch dein Torso sinkt unter dem feuchten Gebrumm deines noch zu großen Darms in sich zusammen. Deine Augen werden größer; du vergisst, wie es ist, unvermittelt zwinkern zu müssen, um deine Müdigkeit zu verstecken. [...]

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Wann hast du zum letzten Mal geflucht?

Also ich hab' zwei Muttersprachen; einmal Schachtelsatz-Deutsch, und dann noch die kompensatorisch-affektive Mundart der elenden Kackscheiße - mich zu fragen, wann ich das letzte Mal geflucht habe kommt bei mir im Sprachzentrum 'nem "Wann hast du das letzte Mal geatmet" gleich

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Hattest du jemals eine Fernbeziehung?

Hab' meinen Lebtag nur Färnbäzyehungen geführt, bzw. begann alles mit solchigen. Das ist 'ne lustige Sache, weil mir dahingehend der reine Erfahrungswert fehlt, wie es ist, jemanden gleich "vor Ort" kennen, mögen und fummeln zu lernen und diesen Menschen dann auch noch ohne hohe DB-, bisweilen Flugmeilen-Finanzbarierre sehen zu können. Deswegen lesen sich solche "Er stand spontan vor meiner Tür und wir fyckten uns augenblicklich die Seelen aus und die Leiber"-Storys wie der pure Emotional-Luxus. Eigenen Wohnraum samt Privatsphäre haben und trotzdem den Fleischberg der Begierde am Tag des Sehnsuchts-Zenits treffen können - keine Ahnung wie sich sowas anfühlt. Ich befürchte geil.

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Nenne ein Problem, das von den Politikern in deinem Land gelöst werden sollte!

Diese Fidschimarkt-Penetranz auf Kleiderkreisel - ey da pappste paar Sachen in deine Favos um später nochmal drüber zu schauen und hast gleich die Inbox voll mit "Wolle kaufm"-Nachrichten - genau wegen sowas vermeid' ich auf'm Flohmarkt erstmal haptischen Nahkontakt mit Gegenständen des Interesses - und hier klickste aus nem teilweisen 500km-Sicherheitsabstand so ein kleines Schundherz und bekommst noch deine eigentlich fast vollkommen unbegründete Flohmarkt-Verkaufsgespräch-Neurose bestätigt - THAT INTERNET

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