Ask @ManlyEmu:

Und Branchen wie Kunst und Unterhaltung explodieren.

Kunst: Jein. Bereits jetzt gibt es Zeichner, Autoren, Musiker und andere Künstler im Überfluss. Du musst nur 5 Minuten auf DeviantArt unterwegs sein und siehst immens viele talentierte Künstler. In Zukunft können vielleicht Nischenmärkte noch stärker bedient werden, Künstler bekommen mehr Wege um kommerziell zu werden (Opendesk zB) und der Workflow verändert sich. Bei vielen Hobbykünstler besteht das Problem, dass sie (das ist jetzt nur meine Meinung) ein mangelndes Qualitätsbewusstsein (Eigener Stil, sich von anderen abheben, wissen was gut ankommt - so ne Mischung aus Marketing und Angebot&Nachfrage) haben und es zu wenig Möglichkeiten gibt kommerziell zu werden und/oder sie zu wenig Engagement besitzen.

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Welche berühmte Person verdient es nicht, berühmt zu sein?

Solch eine Denkweise zeigt von einer kleinkarierten, eifersüchtigen und pauschalisierenden Verhaltensweise. Es gibt keine Person welche es nicht verdient hätte, berühmt zu sein. Jede dieser Personen hat etwas gemacht, war zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort (alternativ umgekehrt) und hat sich von anderen abgehebt. Sei es Jake Paul, Justin Bieber, Filthy Frank, Massiv, Sido oder sonst wer in Kreisen von Musik, Social Media oder Hollywood. Jeder dieser Personen spricht ihre eigene Zielgruppe an; diese Personen dafür zu verurteilen und zu sagen "Typ XY zieht nur 14 jährige Kinder an die keinen Geschmack von Musik haben und auf sein Clickbait reagieren" ist genau so bescheuert wie andere wegen anderen trivialen Dingen auszuschließen und auf irgendetwas zu reduzieren, womit man nicht relaten kann. Aber wer vermag schon zu urteilen, wer etwas verdient und was nicht. Zeigt es nicht von Arroganz, solch ein Urteil fällen zu wollen?

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Ja geil wie Ask meinen inoffiziellen Abschiedspost gelöscht hat. Dann halt nochmal in kurzversion:
Mir macht die Plattform keinen Spaß mehr. Hab das Gefühl von Monat zu Monat sind hier immer weniger gute User und nur noch Schw*nzlutscher wie Jonas oder Joshi die geistigen Abfall produzieren und sinnlos haten. Schreiben macht mir zwar noch Spaß, aber gegen die Sinnlosigkeit dieser Plattform anzukämpfen ist ein Kampf auf verlorenem Posten und was hab ich noch geschrieben... kein Plan.
Werde voraussichtlich nur auf meinem Insta noch im Internet aktiv bleiben, mich in Fotografie weiter versuchen und wer noch Kontakt zu mir aufbauen/halten will oder schon immer mal aufbauen wollte: Schickt mir eure Nummer. Haut rein.

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Welche ist deine unangenehmste Angewohnheit?

Ich weiß nicht ob das zählt, aber; Ich liebe lange Gespräche und über alles mögliche zu philosophieren, doch genieße die Stille. Ich hasse das Wesen des Menschen, doch lerne gerne neue Leute kennen. Ich kenne mich unheimlich gut mit Psychologie und NLP aus, doch will kein Gebrauch davon machen und mein Gegenüber ungefiltert wahrnehmen. Ich zocke gerne ein ganzes Wochenende durch, doch verbringe mein Leben am liebsten in der Natur.
Ich bin ein wandelndes Paradoxum, denn ich weiß nicht was ich in meinem Leben tue. Momentan gehe ich einer normalen Ausbildung in einem normalen Leben nach, doch habe ständig das Gefühl, dass da mehr sein muss. Doch irgendwie fühlt sich alles so sinnlos an. Sinnlos von Morgens bis Abends zu arbeiten, sich in seiner Freizeit mit nichtigen Dingen zu beschäftigen und diesen geschlossenen Kreis nachzuverfolgen. Doch wie soll man nach mehr streben, wenn man nicht weiß, was es überhaupt bedeutet erfüllt zu sein?

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Knospä

Alexa
Tag 105 in Berlin; Memoiren eines Österreicher
-Ich denke... Deutsch. Meine Gedanken haben sich von jeglichem Dialekt verabschiedet.
-Mittlerweile gehe ich dort hin, nicht mehr döt ane oder uf 'n Sprung
-Mamas Schnitzel wurden durch 99 Cent Backofen Mini-Schnitzel ersetzt, die nicht mal mit einer Menge Fantasie auch nur annähernd nach Schnitzel schmecken.
-Die einzigen Berge die ich hier sehe bestehen aus Beton. Die Seen umrundet man in 3 Minuten und Strandbäder wurden zu Freibäder, Bergbahnen zu U-Bahnen und Fahrradfahren zu einem Überlebenssport.
-Die Menschen wissen einfach nicht wann sie sich schleichen sollen. Oder auf vorarlbergerisch: ma lot die oafach ned in ruah, kruzefix

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Würdest du dich eher als introvertiert oder doch als extrovertiert beschreiben?

Mal abgesehen davon, dass es total ekelhaft ist seinem eigenen Charakter durch irgendein Fachbegriff ein Label aufzudrücken, hast du eine Auswahlmöglichkeit vergessen: Den Ambivert. Obwohl dieser Begriff seit fast 100 Jahren bekannt ist, ist er kaum verbreitet und wird in der Psychologie kaum angewandt. Auf der deutschen Wikipedia Seite wird das sogar als "Phänomen" betitelt, ja es gibt nicht mal eine eigene Seite darüber und ist nur in einem Satz bei Extroversion und Introversion zu finden.
Doch was ist der Ambivert? Er ist ein Mittelding. In manchen Situationen introvertiert, in manchen extrovertiert. Und ich finde, dass das viel eher auf die Norm zutrifft. Introversion und Extroversion sollten nur Neigungen sein, keine Persönlichkeitseigenschaft. Beispiel: Aski Askman, aus Ask.fm, ist in der Klasse, beim Job oder bei anderen öffentlichen Veranstaltungen total der ruhige Typ. Typisch introvertiert also. Doch dann lernt man diesen Dude mal ein wenig kennen, plaudert privat mit ihm und er ist plötzlich nicht mehr das stille Mauerblümchen. Plötzlich kannst du stundenlang mit ihm über Gott und die Welt reden, mit ihm coole Sachen unternehmen und hast ne echt geile Zeit. In manchen Momenten blüht Askman richtig auf und ist alles andere als introvertiert. Ein Ausnahmefall? Nein. Ganz und gar nicht. Die meisten introvertierten Menschen haben unter Freunden, in Beziehungen oder wenn sie sich wohl fühlen extrovertierte Verhaltensweisen. Genau so der extrovertierte: Auch er kann still und zurückhaltend sein, wenn es ihm nicht gut geht, er einen schlechten Tag hat oder in einer Beziehung die als Ruhepol gilt. Auch solch ein Mensch kann sich nach sozialen Kontakten ausgelaugt fühlen, genau so wie der introvert bei manchen Menschen auch Kraft tankt.
tl;dr Introversion und Extroversion sind, MEINER Meinung nach, total veraltete Persönlichkeitseigenschaften. Menschen sind grundsätzlich Ambiverte mit a) Neigung zur Introversion oder b) Neigung zur Extroversion.

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Was war die riskanteste Entscheidung in deinem Leben und bereust du sie?

Libellenpanda ♠ Sayu
Nicht das riskanteste meines Lebens, aber gestern passiert: Meinem Burger Lieferanten die Tür zum Wohnblock selbst aufzumachen weil ich im Erdgeschoss wohne und meine Freisprechanlage defekt ist. Eigentlich ist das nicht riskant, außer man hat den Schlüssel in der Wohnung liegen lassen und die Wohnungstür fällt durch den Luftzug, der beim öffnen der Haustür zustande kam, zu. Dieses laute zuknallen einer Tür hat bei mir innerhalb von wenigen Millisekunden meine Laune von "OMG YES MEIN GEILER BURGER IST DA" zu "ACH DU HEILIGE SCHEIßE DAS IST JETZT NICHT PASSIERT" verändert. Mein Gesichtsausdruck hat sich noch nie so schnell in das komplette Gegenteil verwandelt. Zumindest sah der Lieferant dann auch so aus, als hätte er ein Geist gesehen und würde die Welt nicht mehr verstehen. Immerhin saß ich dann mit Burger und Pizzarolls vor meiner Wohnungstür.

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Währenddessen wurde Kimi no Na Wa nicht mal nominiert, obwohl es ein großer internationaler Hit war und immer noch ein Gesprächsthema ist (visuell einfach 20x besser als alles von Disney). Und wenn man andere Nominierungen anschaut, sollten deren Standards eigentlich ziemlich niedrig sein.

Quill
Das ist ein elementares Problem von den Oscars, welches schon seit Jahren besteht. Man könnte sich einfach die Haare ausreißen wenn man sich mal überlegt, dass Animes (insbesondere Filme, wie dein Beispiel) einfach komplett außen vor gelassen werden. Daneben wird auch der gesamte asiatische Raum ignoriert, obwohl es darunter solch gute Filme gibt, die locker mit Hollywood mithalten können und einen Oscar verdient hätten (Oldboy, The Chaser, I Saw the Devil, Sinsegye, The Raid). Aber neee, Amerika macht lieber ein amerikanisches Remake draus wie zB The Departed und geben dem 4 Oscars. 4 FVCKING OSCARS NUR WEIL LEONARDO DI FACKRIO und MATT SCHEIßMON MITGEMACHT HABEN und dem Original schenken wir nicht mal Beachtung. JA NICE ACADEMY AWARDS. Scheiß amerikanischer Filmpreisscheiß. (Der Film war trotzdem geil, nohomo)

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Wer sollte bei der 89. Oscarverleihung einen Oscar bekommen?

Definitiv nicht Moana (dt. Vaiana?!?). Ich verstehe absolut nicht wieso dieser Disney Film eine 7,8 auf IMDB bekommen hat und für 2 Oscars nominiert wurde. Typisches Hawaii-Volk Klischee mit einer so vorhersehbaren Story die man schon 50x gesehen hat, man hat krampfhaft versucht einen lustigen tierischen Sidekick aufzubauen (Wobei keins auch nur im entferntesten an Maximus aus Rapunzel ran kommt), einen 1:1 Abklatsch von den Minions in schlecht und das wichtigste: Die Songs kommen bei weitem nicht an Frozen, Rapunzel oder andere Disney Filme ran (In einem Song gings zB nur darum, dass das Ego von 'nem Typen gepusht wurde und seine Tattoos haben quasi getanzt. Später führte er mit seinen Tattoos Gespräche so like what). Alles wirkt irgendwie vorgekaut und recycelt. Mit Zoomania hat Disney ein paar Monate vorher eine richtig gute Arbeit geleistet und bewiesen, dass sie moderne Themen auf eigene Art und Weise behandeln können. Im Kontrast dazu ist Moana einfach ein totaler Reinfall. Zum Glück wurden beide für den Animationsfilm des Jahres nominiert. Und wenn Moana gewinnt fresse ich einen Besen.

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For honor war größte Enttäuschung überhaupt

Cloud
Nah. Die größte Enttäuschung von Ubisoft war Watch Dogs und Division. Mit For Honor haben sie einiges richtig gemacht, doch so geil die Story und das Kampfsystem sein mag, irgendwas fehlt. Bis auf die Duelle fehlt bei den Spielmodi eine gewisse Substanz und es wirkt so, als wussten die nicht so richtig was sie wollen. Das Spiel weckt seit langem meinen alten Drang danach mal wieder ein Review zu schreiben, weil das wirklich ein interessantes und schwieriges Thema ist.
In For Honor fehlt das, was in Rainbow Six glänzt: Wiederspielwert.

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Was sind Themen, über die du dich gerne mit anderen unterhältst bzw. gerne unterhalten würdest?

Tripfotze ॐ
Es gibt da so vieles was mich interessiert und mir täglich durch den Kopf geht, doch irgendwie fühle ich mich ausgebrannt. Ich bin seit vier Jahren auf dieser Plattform und habe drei Jahre mehrere Antworten täglich geschrieben und jeden möglichen Mist rausgelassen. Von richtig guten Antworten über die ich mega stolz bin bis zu geistigem Müll, den ich bis heute nicht nachvollziehen kann. Ich hatte hier Phasen unglaublicher Klarheit und habe nach einer großen Trennung vor ein paar Jahren all meine Seriosität vernichtet, um mehr hater zu sammeln, als Trump Gegner hat. Auch Abseits der Plattform habe ich in all den Jahren so viele neue Leute kennengelernt, habe mich manchmal tagelang in meinem Zimmer verkrochen um zu schreiben und bin manchmal wochenlang auf Hauspartys, in Bars oder Clubs gewesen um alles um mich herum zu vergessen. Ich war auf so viele Konzerte, Festivals und habe so viele Dinge erlebt, die mein 22 jähriges Gehirn nicht einmal richtig verarbeiten kann, weil es einfach so viel ist. Und jetzt, jetzt habe ich mein altes Leben hinter mich gelassen, wohne in einer neuen Stadt in einem komplett neuen Umfeld und mit komplett neuem Job. Und irgendwie fühle ich mich ausgebrannt. Meine Freundschaften bröckeln alle vor sich hin weil ich kaum Zeit finde um irgendwem zu schreiben oder mal zu antworten, meine unstillbare Neugier ist plötzlich verschwunden und meine Lust neue Leute kennen zu lernen wird plötzlich von einer leichten Sozialphobie gehemmt, die ich absolut nicht verstehe. Sogar mein Selbstvertrauen kriegt seine Risse und ich ertappe mich öfter dabei wie ich wieder anfange mir Sorgen zu machen, was Andere wohl über mich denken, was ich sagen könnte und wie ich wohl rüber komme. Ich habe keine Ahnung was das gerade für eine Phase ist in der ich bin. Ich fühle mich einfach nur noch ausgebrannt.

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Was bedeutet Komfort für dich?

Eine eigene Entscheidung treffen zu können. Sei es die Wahl meiner Berufsrichtung, meinen Partner, wo und wie ich leben möchte oder ob ich mir heute einen Lesben oder Bondage P*rno reinziehen will.
Das Leben ist geprägt von Entscheidungen und diese bestimmen mit welchem Inhalt wir es füllen. Daneben noch solch Kram wie ein Dach über den Kopf zu haben, am Monatsende mehr zu verdienen als auszugeben und über die Runden zu kommen. Als Schüler hab ich über solche Antworten immer nur kurz gelächelt und weitergescrollt, doch mit der Zeit lernt man solch einen Komfort sehr zu schätzen. Verdammt sehr.

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Sind dir Menschen mit einer bestimmten Lebensweise automatisch sympathischer als andere? (zB Veganer, Alkoholiker, Raucher, Menschen mit einem bestimmten Musikgeschmack´/Religion ...) Wenn ja, welche Lebensarten machen jemanden für dich sympathisch?

Majocado
Nein.
Die Sympathie eines Menschen nach seiner Lebensart zu kategorisieren ist bullsh*t. Es ist vielleicht eine gute Grundlage um ein Gespräch aufzubauen oder gemeinsame Interessen zu haben, aber das macht keine Sympathie aus. Sympathie resultiert aus der Reflektion zwischen dem Charakter des Gegenübers und deinem (Genannt Rapport). Beispiel: Nur weil wer ein Veganer ist, heißt es nicht, dass die Person automatisch einen tollen Charakter hat und sympathisch ist (zB Matroschka). Nur weil jemand die selben Filme wie ich liebt, das selbe Lieblingsgetränk hat und das selbe hört macht es ihn nicht zu einem tollen Menschen der mir sympathisch ist. Oder magst du etwa Freund A lieber weil Freund B nicht die selbe Musik hört wie du?

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