Ask @ManlyEmu:

Und Branchen wie Kunst und Unterhaltung explodieren.

Kunst: Jein. Bereits jetzt gibt es Zeichner, Autoren, Musiker und andere Künstler im Überfluss. Du musst nur 5 Minuten auf DeviantArt unterwegs sein und siehst immens viele talentierte Künstler. In Zukunft können vielleicht Nischenmärkte noch stärker bedient werden, Künstler bekommen mehr Wege um kommerziell zu werden (Opendesk zB) und der Workflow verändert sich. Bei vielen Hobbykünstler besteht das Problem, dass sie (das ist jetzt nur meine Meinung) ein mangelndes Qualitätsbewusstsein (Eigener Stil, sich von anderen abheben, wissen was gut ankommt - so ne Mischung aus Marketing und Angebot&Nachfrage) haben und es zu wenig Möglichkeiten gibt kommerziell zu werden und/oder sie zu wenig Engagement besitzen.

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Sinkende Arbeitsplätze sind kein Problem, da Produktivität immer noch steigt. Irgendwann kommt nunmal das bedingungslose Grundeinkommen. (Vermute ich)

Steigende Produktivität steht nicht in Relation zu steigende Arbeitsplätze. Beispiel: Eine Fabrik entlässt 1000 Mitarbeiter und diese werden durch 150 Roboter ersetzt, welche 200% mehr produzieren. Doppelt so viele Produkte bedeuten größere Absatzmengen -> die Distributionspolitik wird verdoppelt und Großhändler benötigen doppelt so viel Lagerkapazität (Mehr Lagerarbeiter also? Jein; Im logistischen Bereich gibt es auch schon bereits fortgeschrittene Automatisierungstechniken. Wieder 10 Roboter die 100 Lagerarbeiter ersetzen - So als Überschlagsbeispiel) -> der nächste Schritt kann sehr unterschiedlich sein. Aber hier haben wir schon 1100 entfallene Stellen. Wie viele werden aber nun durch diese Automatisierung geschaffen? Wenn ein Roboter so effizient wie 10 Mitarbeiter ist, gehen im Endeffekt 10 Stellen verloren. Wie viele Arbeitsplätze schafft ein Roboter? Naja. Vielleicht brauchen ~10 Roboter einen Systemadministrator, einen Techniker und einen Programmierer. Hochgerechnet sind das dann 10 Roboter = 97 Arbeitsplätze weniger.

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Naja. Neue Produktionswege entwickeln und so. Sind da zB die Sustainable Development Goals auch irgendwie Thema oder sogar Grundgerüst? Sprich, wie kann man der vierten Revolution eine "grüne" Richtung geben, vor allem was Ressourcennutzung und Massenkonsum betrifft?

Ach, DAS meintest du. Gute Frage, ich weiß es nicht. Bisher bemüht man sich darum erstmal überhaupt den Stein ins Rollen zu kriegen und das alles umzusetzen.

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Spannend. Denkst du cyberphysische Systeme lassen sich mit Nachhaltigkeit verknüpfen? Und wie siehst du das mit den Arbeitsplätzen und den Sozialausgaben?

Nachhaltigkeit ist so ein dehnbarer Begriff. Ich denke, dass machine to machine communication (M2M) bereits auf simple, aber gute Grundlagen existiert und es, laut Elon Musk, nicht mehr lange bis zur technischen Singularität und die ersten KI-ähnliche Systeme dauert. Ich weiß nicht wie ich deine erste Frage konkreter beantworten könnte, da dort ziemlich viel Interpretations- und Diskussionsspielraum vorhanden ist.
Das mit den Arbeitsplätzen und Sozialausgaben ist eine der Herausforderungen: Der Plan für die nächsten Generationen sieht zwar rosig aus, aber was macht man mit dieser? Was passiert, wenn man hunderttausende, vielleicht Millionen, Arbeiter nachhause schickt und sie durch diese Revolution des Arbeitsmarktes keinen Job mehr finden? Wie sieht die Relation zwischen den verlorenen und dadurch gewonnen Arbeitsplätze aus? Was passiert wenn man dabei auch noch das stark steigende Bevölkerungswachstum miteinbezieht? Die bisherigen drei Revolutionen haben immens viele Arbeitsplätze geschaffen; doch diese könnte mehr abbauen. Ein momentan diskutierter Punkt ist auch, ob man "Roboterarbeitszeit" versteuern lassen soll/kann (https://qz.com/911968/bill-gates-the-robot-that-takes-your-job-should-pay-taxes/) - Denn was passiert mit dem Staat, wenn diese Million Arbeiter durch Roboter ersetzt werden und von der Lohnsteuer ausgenommen sind? Es gibt viele Fragen, auf die ich keine Antwort finde. Zumindest nicht als Laie. Vielleicht gibt es irgendwo bereits die Antworten, aber dafür muss man sich eine Weile mit der Materie auseinandersetzen.

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Na dann hau mal Content raus: Was ist die vierte industrielle Revolution, von der du sprichst?

Eigentlich warte ich seit Tagen, bis die Veranstalter des letzten BarCamp und der Session Leiter die Präsentation in das interne Wiki hochlädt, aber irgendwie lassen die sich ziemlich lange Zeit damit und ich will dich nicht mehr warten lassen. Entschuldige, falls ich es an manchen Stellen nicht ausführlich genug beschreiben kann (Das würde auch den Rahmen sprengen):
Vergangenen Freitag saß ich bei einem Vortrag von einem Vorsitzender der "Associació d'Enginyers de Catalunya", der über die vierte Industrielle Revolution gesprochen hat und ich das erste Mal gehört habe. Bisher gab es drei industrielle Revolutionen und um hier Text zu sparen, verweise ich auf das (stark vereinfachte) Bild.
Die vierte industrielle Revolution, aka Industrie 4.0, will die Massenproduktion neu definieren und Felder der IT und Produktion miteinander verschmelzen und vollkommen transparent machen:
Arbeiter werden durch Roboter ersetzt; Viele Hersteller (Vor allem Automobilhersteller) haben dies bereits in die Tat umgesetzt und haben eine Produktivitätssteigerung von über 200% und einen Rückgang der Ausfallquote um bis zu 80% erzielt. Cyberphysische Systeme sind in der Lage, eigenständige Entscheidungen zu treffen und Aufgaben möglichst autonom zu erledigen. Zeitarbeit/Schichtarbeit in Fabriken und Produktionsstätten sterben aus, kommende Generationen konzentrieren sich vermehrt auf andere (und neue) Berufsfelder. Selbstfahrende LKWs werden demnächst auch ein Ding sein.
Die Produktvielfalt soll sich IMMENS steigern und wieder so vielfältig wie vor 200 Jahren werden (separates Bild in der Antwort weiter oben). Ein konkretes Beispiel war die Kombination von Opendesk mit einer automatisierten Fabrik, welche auf Open Source Basis agiert: Bei Opendesk bekommt man ein Template, bei dem man eigene Möbelstücke kreieren kann. Das Template kann dann direkt hochgeladen werden, wird von den Produktionsrobotern gelesen und direkt hergestellt. Quasi ein 3D Drucker in ziemlich groß. Jedes hergestellte Produkt wird dann in einem Katalog auf Opendesk eingetragen und kann auch von anderen Usern hergestellt werden. Das wär ein riesiger Schritt Richtung Produktvielfalt. (Funfact: 80% der Kosten für eine neue Produktlinie entstehen bei dem Design)
Klingt unrealistisch? Die Roadmap der Associació d'Enginyers de Catalunya sieht vor, dass das erste Model nächstes Jahr bereit zum testen ist und in weiteren 5 Jahren Salonfähig wird. Für mehr Informationen empfehle ich dir einfach mal danach zu googlen. Ich hab das ziemlich oberflächlich angeschnitten und ohne ins Detail zu gehen, bin ich fast am Ende des Antwort-Feldes angelangt.

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Hmmja Schrittezählen und Kalorien können ganz nützlich und motivierend sein! Falls dir irgendwann mal eine Technologie unterkommt, die das auf Rollstuhl-Pushes umlegt (und leistbar sprich gratis ist) lass mich wissen!

Ganz einfach: Fahrradtacho kaufen und den Sensor an das Seitenrad befestigen.

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Wieso braucht der Mensch einen Life log?

Neben all den unnötigen Sachen ist der schritt und Distanzzähler ziemlich cool. Ich weiß so welche Routen ich in Barcelona gelaufen bin, wie ich gefahren bin und wo genau ich war. Der Kalorienzähler (welcher eigentlich ziemlich schlecht ist) hilft mir beim tracken meines Essens und das zu kalibrieren. Der Rest ist auch ganz nice um am Abend oder nach einer Woche mal zu reflektieren; wie oft war ich am handy? Wieviel Musik gehört? Pipapo
Eeeigentlich hats damit angefangen, dass es ne Standard app war die ich nicht deinstallieren konnte. Also hab ichs mal probiert und hin und wieder mal draufgeschaut. Bei radtouren und random Wanderungen hat sich das als ziemlich nützlich erwiesen

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zieh ab

Nero
Nö. Im Zuge meiner Reise und den ganzen Sessions, Workshops und Seminaren wurde mir klar, und es wurde auch immer wieder erwähnt, was für eine riesige Rolle Social Media in unserem Leben, als auch meinem Berufsfeld, spielt. Ich denke da grad eher in die Richtung wieder aktiv zu werden. Mit dem Unterschied, dass ich das trollen hinter mir lasse (so schade es auch ist. Rip "was ist das beste Rezept für ein Creampie") und mich auf qualitativen content und random-sliceoflife-humor-idk beziehe - allerdings das Qualität überwiegt. So wie mit den alten Hauptfragen, konstruktive/kreative/polarisierende/SELBSTGESCHRIEBENE Artikel, Diskussionen mit anderen Leuten, etc.
Als allererstes, und bevor ich damit überhaupt anfangen würde, will ich wieder einen eigenen Plan aufstellen und mein Netzwerk erweitern -> nicht nur auf dem underdog ask.fm. Ich hab auch schon interessante Ansätze, aber noch nicht genug um da a) eine Regelmäßigkeit reinzubringen, b) genug unterschiedliche Ideen um ein breites Programm zu haben, c) welche tonality (radikal polarisierend wie zu meinen alten Zeiten, objektiv, subjektiv, distanziernd, identifizierend, emotinal, etcetc i dont know) und d) was ich NICHT schreiben werde - misanthropische Ansätze ja/nein, philosophische Ansätze ja/nein, wie persönlich ich werde, wie sehr social media in mein Leben involviert ist bzw wie sehr ich es daran teilhaben lasse.
Wie ihr seht mach ich da ne ziemlich große Sache draus. Einerseits weil ich nicht mehr in meine alten Muster fallen will, weil ich aus all meinen Fehlern und Fehltritte die ich hier gemacht habe (und die enorm waren) lernen will und nicht vor habe zu wiederholen. Andererseits weil ich mich selbst, zu meinen 'besten Zeiten', übertreffen und mich von anderen abheben will. Es ist für mich ein Schritt, bei dem ich noch nicht weiß ob ich bereit bin, den zu gehen.

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frisur ist schon alt, aber danke für die kritik..

xhanybalxlecterx
Das Alter ist kein messbarer und schon gar kein aussagekräftiger Wert über den Grad der Beschränktheit einer Frisur. Egal ob deine Frisur 5 Minuten oder 10 Jahre alt ist.
PS: Dein Friseur ist auch kein messbarer Wert, aber eine gültige Variabel.
PPS: Damit wollte ich eigentlich ausdrücken wie oberflächlich, unreflektiert und komplexbeladen deine Frage "darf deine Freundin einen besten Freund haben" ist. Genau wie deine Frisur.

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jay
Talking about the 'Comissió Indústria 4.0' - the fourth revolution of the industry.
Eigentlich habe ich mich nie für den Industriellen Sektor interessiert und bin handwerklich recht ungeschickt (wenn auf einer ikea Anleitung steht man braucht eine Stunde für eine Kommode, brauche ich zwei..), aber hier spricht gerade der CEO von EngC Enginyers und stellt eine der revolutionärenste Modelle zur Digitalisierung der Industriellen Manufaktur vor, die ich je gehört oder gesehen habe. Der Typ hat mein Interesse an einem mir abgeneigten Thema besser geweckt, als jeder Lehrer den ich je hatte. Ich bin sprachlos.

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Nach Spanien fahren, aus Katalonien zurückkommen. Viel Spaß dort 😎

Und hier ists entspannter als es in den Medien rüberkommt. Ich hab auch mit einigen Locals geredet und viele verhalten sich relativ entspannt. Viele vergleichen es auch mit der Situation von vor zwei Jahren; Katalonien will zwar unabhängig werden, aber es ist noch unorganosierter als der brexit.

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Das sollte zumindest die Idee dahinter sein. Aber scheinbar haben viele Probleme mit "unmittelbarer Nähe". Da ging diese Frage schon an User in 150 km Entfernung raus

ialociN
Bei der Anzahl der Nutzer die diese Plattform hat, dürfte die Nutzerdichte wohl auch so einen großen Abstand haben haha
Wenn ich das in Österreich gemacht hätte, hätten das wahrscheinlich Leute in Italien und im Sudan bekommen, weil kein Schwanz mehr Ask hat und das dann die "unmittelbare Nähe" wäre.

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Shoutouts sind Fragen, die an User in (angeblich) unmittelbarer Nähe gesendet werden. Du weißt aber vorher nicht, wer und wie viele diese Frage erhalten. Guter Stream ersatz übrigens ;)

ialociN
Der Mann der Stunde. Schon damals war auf dich immer Verlass, Nicolai!
Aber wie definiert sich diese "unmittelbare Nähe"? Geographisch? Heißt das, dieser Lauch sitzt auch grad in Berlin rum und nervt mich mit seinen Shouts?

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Welche berühmte Person verdient es nicht, berühmt zu sein?

Solch eine Denkweise zeigt von einer kleinkarierten, eifersüchtigen und pauschalisierenden Verhaltensweise. Es gibt keine Person welche es nicht verdient hätte, berühmt zu sein. Jede dieser Personen hat etwas gemacht, war zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort (alternativ umgekehrt) und hat sich von anderen abgehebt. Sei es Jake Paul, Justin Bieber, Filthy Frank, Massiv, Sido oder sonst wer in Kreisen von Musik, Social Media oder Hollywood. Jeder dieser Personen spricht ihre eigene Zielgruppe an; diese Personen dafür zu verurteilen und zu sagen "Typ XY zieht nur 14 jährige Kinder an die keinen Geschmack von Musik haben und auf sein Clickbait reagieren" ist genau so bescheuert wie andere wegen anderen trivialen Dingen auszuschließen und auf irgendetwas zu reduzieren, womit man nicht relaten kann. Aber wer vermag schon zu urteilen, wer etwas verdient und was nicht. Zeigt es nicht von Arroganz, solch ein Urteil fällen zu wollen?

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Ja geil wie Ask meinen inoffiziellen Abschiedspost gelöscht hat. Dann halt nochmal in kurzversion:
Mir macht die Plattform keinen Spaß mehr. Hab das Gefühl von Monat zu Monat sind hier immer weniger gute User und nur noch Schw*nzlutscher wie Jonas oder Joshi die geistigen Abfall produzieren und sinnlos haten. Schreiben macht mir zwar noch Spaß, aber gegen die Sinnlosigkeit dieser Plattform anzukämpfen ist ein Kampf auf verlorenem Posten und was hab ich noch geschrieben... kein Plan.
Werde voraussichtlich nur auf meinem Insta noch im Internet aktiv bleiben, mich in Fotografie weiter versuchen und wer noch Kontakt zu mir aufbauen/halten will oder schon immer mal aufbauen wollte: Schickt mir eure Nummer. Haut rein.

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