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Besonders morgens war die Stadt noch unglaublich ruhig, die Straßen lagen fast still da und kaum ein Auto, geschweige denn ein Mensch, störte diese Szenerie. Kaum jemand, außer Christopher, der seelenruhig Fuß vor Fuß setzte, die Hände tief in den Jackentaschen vergraben, den Oberkörper im Ganzen aufrecht haltend, genauso, wie auch sein Blick gehoben war, wach umher glitt. Mancher würde vielleicht in Frage stellen, dass der Engländer bereits um fünf Uhr morgens wirklich wach war, doch er fühlte sich ausgeschlafen, hatte dazu einen Kaffee intus und verspürte nicht einmal einen Anflug von Müdigkeit. Möglicherweise lag der Grund dafür in einem Adrenalinschub, möglicherweise gab es aber auch keinen wirklichen Grund, wobei ersteres wahrscheinlicher war. Noch nicht allzu lange her, vielleicht eineinhalb Stunden, war es, dass er sich im 'Keller' befunden hatte, dem Ort, an dem Geschäfte abliefen, die für die Öffentlichkeit nicht sichtbar sein sollten, nicht sichtbar sein durften. An seinem Ort, dem Mittelpunkt seines Territoriums, wenn man es so wollte.
Beinahe hätte er böse etwas einstecken müssen, war gerade noch so davon gekommen. Hastig hatte er Dom's Nummer gewählt, nur knapp war dieser rechtzeitig gekommen und noch knapper hatte er ihm überhaupt zur Seite stehen, ihm helfen können. Beide waren etwas zugerichtet, Dom stärker, als Chris, der sich geflissentlich zurückgezogen hatte, sobald sein 'Wachhund' alles übernommen hatte.
Noch immer waren seine Zähne etwas blutig, seine Lippen. Ebenso seine Knöchel, welche brannten, da sie momentan durchgehend den Stoff im Inneren der Jackentaschen berührten. Seine Haare waren zerzaust, ein oder zwei seiner Rippen taten weh und sicherlich würde er in den nächsten Tagen auch ein paar blaue Flecken zählen können.
Nichtsdestotrotz hatte der Verantwortliche dafür büßen müssen. Dom hatte zwar nur grade so helfen können, in der Zeit aber hatte Christopher die Möglichkeit gehabt, weitere Lakaien zur Hilfe zu rufen und gemeinsam hatten sie die drei Männer so sehr in ein Delirium geschickt, dass es kein Problem gewesen war, sie in den 'Keller' zu verfrachten. Sie hatten ihre Strafe bekommen, würden noch ein oder zwei Tage in dem gut verschlossenen Raum schmoren, bis er sie wieder laufen lassen würde. Und bis dahin sollte er zusehen, dass er sich noch einen 'zweiten Dom' anschaffte, jemanden, der ihn auf dieselbe Art verteidigen und schützen konnte, wenn er mit seiner eigenen Kraft, seinem eigenen Geschick nicht weiter kam. Wenn er sich einer Überzahl gegenüber sah und es alleine nicht zu schaffen war.
Während er seinen Gedanken nachhing, die Sonne sich langsam über den Horizont schob, um ihren Weg an den Himmel anzutreten, trugen die britischen Füße Christopher nach Hause, wo er als allererstes eine Anzeige aufgab. Internet, anonym, eine sichere Handynummer angebend und lediglich verratend, dass es sich um einen Security-Job handelte, die Bezahlung gut sei und man nicht unbedingt zimperlich, dafür loyal sein musste.
Beinahe hätte er böse etwas einstecken müssen, war gerade noch so davon gekommen. Hastig hatte er Dom's Nummer gewählt, nur knapp war dieser rechtzeitig gekommen und noch knapper hatte er ihm überhaupt zur Seite stehen, ihm helfen können. Beide waren etwas zugerichtet, Dom stärker, als Chris, der sich geflissentlich zurückgezogen hatte, sobald sein 'Wachhund' alles übernommen hatte.
Noch immer waren seine Zähne etwas blutig, seine Lippen. Ebenso seine Knöchel, welche brannten, da sie momentan durchgehend den Stoff im Inneren der Jackentaschen berührten. Seine Haare waren zerzaust, ein oder zwei seiner Rippen taten weh und sicherlich würde er in den nächsten Tagen auch ein paar blaue Flecken zählen können.
Nichtsdestotrotz hatte der Verantwortliche dafür büßen müssen. Dom hatte zwar nur grade so helfen können, in der Zeit aber hatte Christopher die Möglichkeit gehabt, weitere Lakaien zur Hilfe zu rufen und gemeinsam hatten sie die drei Männer so sehr in ein Delirium geschickt, dass es kein Problem gewesen war, sie in den 'Keller' zu verfrachten. Sie hatten ihre Strafe bekommen, würden noch ein oder zwei Tage in dem gut verschlossenen Raum schmoren, bis er sie wieder laufen lassen würde. Und bis dahin sollte er zusehen, dass er sich noch einen 'zweiten Dom' anschaffte, jemanden, der ihn auf dieselbe Art verteidigen und schützen konnte, wenn er mit seiner eigenen Kraft, seinem eigenen Geschick nicht weiter kam. Wenn er sich einer Überzahl gegenüber sah und es alleine nicht zu schaffen war.
Während er seinen Gedanken nachhing, die Sonne sich langsam über den Horizont schob, um ihren Weg an den Himmel anzutreten, trugen die britischen Füße Christopher nach Hause, wo er als allererstes eine Anzeige aufgab. Internet, anonym, eine sichere Handynummer angebend und lediglich verratend, dass es sich um einen Security-Job handelte, die Bezahlung gut sei und man nicht unbedingt zimperlich, dafür loyal sein musste.
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William [RPG]