Ask @MiriJeanneBlack:

Stellen dir folgendes Szenarium vor: der letzte Mensch auf erden sitzt in seinem Zimmer und liest, da klopft es an die Tür. Wer könnte das sein?

Soulless
Diese Geschichte erzählt einer meiner Opas gern, natürlich ohne die folgende Frage.
Vieles könnte dieses Geräusch verursachen.
Der Wind könnte an der Türe rütteln, in ach so kalter Winternacht;
Der Tod selbst könnte mit knöchernen Fingern um Einlass bitten.
Die Psyche könnte krachend brechen, dem Pochen starker Hände gleich, getrieben durch die Einsamkeit.
Zeit fordert ihren Leib zurück; Erinnerungen stehen vor stillem Hause, ihr Bitten hörte niemand mehr.

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Wie denkst du wird dein leben in 5-8 Jahren sein?

Ich bin das erste Mal seit langem wieder wirklich allein, vielleicht war ivh es sogar noch nie. Dieses Mal werde ich mich nicht in Bekanntschaften oder Gruppen aus Menschen, die ich eigentlich gar nicht mag flüchten, indem ich mich mit ihnen umgebe. Da ich also allein umherstolpre, was vermutlich nichts schlechtes ist, wenn auch ich das schreiten noch lernen muss - immerhin wusste ich so lang etwas bei mir, was mich in gewissem Maße zu vervollständigen schien, nun noch als kleine Narbe an meinem Hals, Schrift auf meinem Rücken Abziehbild vor meinem inneren Auge, bittersüßes Lächeln, Duft, stärkstes Gefühl und prägendes Element in mir bleibt, nachdem es leicht zu weichen schien; vielleicht waren Ort und Zeit nicht echt- habe ich keinerlei Ziele oder Pläne, die ich wirklich definieren könnte. Ich stürze mich zur Ablenkung in mein Fernabi, lerne täglich meist mindestens 3 Stunden, spiele zusätzlich selten weniger als 2 weitere Gitarre, dann räume Möbel um, trage Umzugkartons hoch, richte mein hinzu gewonnenes Zimmer ein und so weiter.
Ich hoffe, ich werde in 5 Jahren reisen. Irgendwo anders sein, irgendwo anders und frei, frei dorthin zu gegen, wo es mich hinzieht. Ich will Musik und Wort nutzen (können), um von meinen Wegen zu erzählen, will erfahren und denen, die es verstehen berichten. An dieser Stelle wollte ich vielleicht die Liebe oder Weggefährten erwähnen, doch will ich mir diese Dinge jetzt nicht vorstellen. Vielleicht brauche ich sie nicht, vielleicht bin ich geschaffen für anderes. Ich will mich nicht verschwenden (auch die anderen nicht, selbst, wenn es verlockend ist).. und ich kann es nicht mehr tun. Gebranntes Kind in sanften Schatten.
All das klingt wirklich selbstdarsrellerischer als es ist. Vielleicht soll es von der enthaltenen Wahrheit ablenken, vielleicht will ich nicht sehen - vielleicht kann ich nicht.

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Schönste Erinnerung dieses Jahr?

Ich nenne drei..
Eine kühle Hand unter der meinen, seltsam, doch nicht verletzend warm, Ruhe spendend, in meiner Welt gedankenfrei richtig, für diesen Moment.
Der intensivste und wahrlich höchste, tiefste - schönste aller Sinneseindrücke, den ich je hatte, dafür bin ich unendlich dankbar!
Ich schließe die Augen.. stehe frei vor meinem See, offenbare mich der Wahrhaftigkeit, denn sie fließt in mir. Ich weite meine Arme, kann die Wirklichkeit gespiegelt sehen.. still liegt alles vor mir, leise untermalt mit Musik, nie vernommen. Schwarzes Wasser.. es vermag meine Seele, mein Leben, mein Sein vollkommen zu machen. In ihm wird ein Teil meiner sinken, der Rest empor steigen ins tiefe Schwarz.. Mein Fleck purer Essenz in den endlosen Wäldern der Zeit. Meine eigene Unendlichkeit; wehend Wasser macht mich rein.'

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Was ist das Ursprüngliche, der Geist oder die Natur?

Soulless
Der Geist der Natur ist die wahre Natur des Geistes. Zumindest im Idealfall.. Was könnte ursprünglicher sein als das, aus dem wir alle letztenendes bestehen? Alles ist "eins", im Endeffekt, selbst das, was nur in Gedanken existiert, alles findet seinen Ursprung in der Natur und deren Geist, höher steht nur das Universum und jenes, was keinem Menschenverstand geifbar scheint - auch ich vermag es nicht in Worte zu fassen.

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Was sollte man unbedingt beim ersten Date tun?

Zu erst wolte ich 'erscheinen' schreiben, doch kurz darauf kam ich davon ab und hatte 'reden' im Kopf.. mittlerweile bin ich dabei, mir vorzustellen, wie unglaublich interessant die Spannung (bei guter Chemie) sein muss, wenn das Sprechen verboten ist. [Nein, damit meine ich nicht, dass man sich durchgehend küsst oder ähnliches!]
Oh, wie gern würde ich ein solches 'Date' erleben! Es wäre doch so wertvoll, nach Ablauf der Stunden bedeutsames Wort austauschen zu können, endlich des Gegenübers süße Stimme zu vernehmen..

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welche Bedeutung haben folgende Farben für dich bzw womit verknüpft du diese? Rot.....Lila....Weiß.....Orang....Schwarz....Blau....Gelb.....Grün

Rot.. eine meiner Lieblingsfarben, vermutlich die einzige, da bei schwarz und weiß ja immer alle das rumheulen, wenn ich sie als Lieblings"farbe" aufzähle. Rot ist Leben, denn Rot ist Blut. Rot sind die sterbenden Blätter im Herbst, Rot soll auch für Liebe stehen, gleichzeitig ist es der sanfte Tod. Ich denke auch an roten Samt und tiefrote Lippen. Rot ist wundervoll, je nach Ton reicht es von aggressiv zu beruhigend. Mein Zimmer ist rot, dunkelrot natürlich. Es ist Hingabe, Lust, Gier, und für mich auch etwas Vertrauen, der Durst, dieses Gefühl der warmen Flüssigkeit an meiner Haut, ob Blut oder rote Farbe. Ich liebe Rot.
Lila.. Als erstes denke ich seltsamerweise an Glitzer und Schmetterlinge, die ich wohl mit hellem Lila assoziiere. Dunkles Lila mag ich manchmal, es kommt auf den Genauen Ton an.. ist es der 'richtige', hat es etwas mystisches und magisches an sich, vor allem in Verbindung mit Silber, etwas rauchig, nebelähnlich.
Weiß.. Weiße Räume machen mich nervös, doch die 'Farbe' an sich ist eine der schönsten, nur mit ihr können Schwarz und Rot so wirken, wie ich es liebe. Ich verbinde mit der Weiße blasse, wunderschöne Haut, Zähne glatt, einen Teil der Augen, die Unschuld, aber auch den Tod mit seiner Blässe. Den unberührten Waldboden im Winter, wenn er unter einen weißen Decke schläft und Lilienblüten, die meinen Namen umgeben, als Schatten, in Geiste.. als Kontrast zur schwarzen Schrift und dem Rot, welches als Tropfen auf ihnen liegt. Kalte Hände, die mich berühren, sattes Weiß einer Leinwand, mit matter Farbe getränkt. Das Vergessen, die dadurch entstandene weiße Leere, als hätte man Teile meiner Bilder ausradiert, abgeschabt, aber auch sterile Umgebung. Handschuhe, die dazugehörigen Nadeln, Wachs und der Zutritt zu meiner eigenen Welt des Hochgefühls.
Orange.. Ocker, Felder mit orangefarbenen Blüten und auch die Zitrusfrucht an sich. Orange steht eigentlich für Wärme doch meist stößt es mich eher ab.. ich weiß nicht, woran das liegen mag.
Schwarz... Da wären wir! Schwarzes, volles Haar, Schokolade, Latex, Lack und die Nacht, meine Göttin. Verlust, Hoffnung, Raum für neues, das Universum, eine besondere Art der Wärme, Kohle, also meine Kunst, Staub, das Gefühl der Vollkommenheit, wenn ich Flächen mit schwarzem Pulver Färbe.. Löcher, auch schwarze, Die Höhlen der Augen, gar nicht so sehr der Tod, wie man denken mag, Tunnel, Ekstase, Farben, die auf Schwarz nur wirken, Nachtgedanken, Kreaturen aus schwarzem Schleim, Wissen und ein bisschen Macht. Die verhasste CDU, der Untergang. Klippen, Mäntel, abgefledderter Nagellack oder der Strich unter den Augen, ein Teil der Seele und unsagbar viel Energie. Schwarz ist für mich eine sanfte 'Farbe'. In Kombinationen aus Schwarz und Rot fühle ich mich immer sehr geborgen, gleichzeitig inspiriert und 'richtig'. Der See bei Nacht; Stilles, Schwarzes Wasser.
Blau.. Eisblau, das mich anblitzt, alles gefriert, ich liebe es. Dunkles Blau mochte ich früher immer sehr gern(zu faul für teil 2 blöde grenz

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Was hast du bisher heute gemacht und wieso?

Ich verschlief alles wichtige, tat nichts von dem, was ich tun wollte und mir vornahm. Sah nicht mehr als die letzten warmes Sonnenstrahlen.
Das liegt vermutlich daran, dass mein Traum mich nicht frei gab. Er meinte es nur gut mit mir, weiß er doch nicht, wie sehr ich auch in der -dieser.. meiner- für ihn so fremden Welt leben muss und darf, vor allem.
In meinen aber Träumen tat ich viel, noch mehr wurde mit mir getan.
Den Tod hielt ich in meinen Händen; Engel leckten meine Haut.

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Würdest du dich vom verhalten eher als Männlich oder eher als Weiblich bezeichen? (begründe bitte ausführlich)

Dazu müsste man bestimmte Verhaltensmuster ersteinmal als 'männlich' oder 'weiblich' bezeichnen, was ich nicht gern mache. Wenn ich davon mal absehe, kann ich nur sagen: Es wechselt fließend!
Meist mag mein Verhalten auf andere vielleicht mehr 'männlich' wirken, da auch meine Bewegungen, meine Körperhaltung und vor allem mein Gang nicht gerade 'mädchenhaft' oder gar grazil sind. In meinem Kopf, in meinem Denken bin ich auch oft männlich (auch vom biologischen her) , so kommt es sogar vor, dass ich meine körperliche Weiblichkeit vergesse und statt ihrer anderes erwarte, was unter Umständen zu.. seltsam-interessanten Situationen führen kann. Ab und zu fühle ich mich auch richtig 'weiblich' in meiner Haut, mein Gang wird weicher und ich fühle mich einfach etwas anders, richtig in dem mir gebenen Körper, vermutlich verhalte ich mich dann auch eher wie eine Frau, es kommt insgesamt aber weniger in Gesellschaft vor. Manchmal fühle ich mich auch, als wäre ich ein Mann und würde es lieben, Frauenkleider zu tragen und mich zu schminken.. ich fühle mich dann verkleidet in meinen eigenen Sachen und es kommt vor, dass ich mich schminke, was ich sonst selten bis nie der Fall ist. Wenn ich gerade so fühle und denke, ist es schwer, anderen das begreifbar zu machen; Ich hasse es in solchen Momenten, wie eine Frau behandelt zu werden, am besten noch von irgendwelchen Vollidioten, die mich in dem Moment geil finden, aber alles, was nicht der coolen und verachtenden Sexualität in ihren Gangsta-Kreisen entspricht normalerweise 'krass haten'. Ziemlich oft, wenn ich nicht schon so gut wie immer sagen kann, sehe ich mich als ein Gemisch aus beidem, bzw. als keines von beiden und so verhalte ich mich dann vermutlich auch.
Ich will meine Eigenschaften und Handlungsweisen nicht in 'männlich' oder 'weiblich' einteilen, das ist viel zu einfach gedacht.. es ist so wie 'gut' und 'böse', weder die vollkommene Männlich-/Weiblichkeit noch das vollkommene Böse/Gute gibt es, zumindest nicht außerhalb der klischeebehafteten Schubladenphantasie und somit nicht in meiner Welt.

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Aber Schatz, mit Zensur is doch viel besser. Muss doch keiner wissen, dass wir heute Nacht f*cken wollen.

Lithia Morana
Simmt.. muss ja nicht jeder hier wissen, außerdem wird man ohne Zensur doch schwanger!
Also, HunnyBunny, wiederhole und merke:
F*cken ist ein schlimmes Wort, das darf man nicht benutzen!
Fo*ze ist ein böses Wort, das darf man nicht verwenden!
Töten ist ein geiles Wort, das kann man einfach sagen!

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Denkst du du bist Reich (nicht Materiell gemeint) ?

Ich messe den nicht materiellen Reichtum an Dingen wie Wissen, Verständnis, Gedanken, Veranlagungen, vielleicht auch Gaben und den Quellen allem genannten, auch, wenn wahrlicher Reichtum vermutlich von noch viel mehr zeugt.
Wenn ich von diesen Dingen ausgehe, würde ich mich vielleicht nicht als 'steinreich', aber sicherlich nicht als arm bezeichnen. Ich habe viel, sehr viel, was mir etwas gibt und es vermag, mich zu erfüllen, wie die Musik, das Wort und manche Gespräche, auch wenn diese in letzter Zeit etwas weniger vorhanden sind. Ich schätze mich glücklich mit alledem und bin auch davon überzeugt, dass ich als Person reich an vielen Dingen bin, auch, wenn sie nicht jeder sieht. Ich denke also nicht, ich sei reich, sondern weiß, dass ich es bin. Reichtum kann sich nur vermehren, wenn er auf Dingen wie Kunst, Erfahrung oder Erfüllung basiert - verlöre ich diese, verlöre ich mich, denn was in mir ist wird niemand mir vollständig nehmen können, niemals ohne mich selbst und so auch meine Willen zu brechen.
Jeder Mensch kann diesen Reichtum besitzen, wenn er ihn nur zu schätzen weiß, bereit ist, einen Preis dafür zu zahlen und auf seinem eigenen Wegen Erfüllung zu finden, zu nutzen, wer er ist und zu sein, wer er sein kann.

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