Würdest du dich vom verhalten eher als Männlich oder eher als Weiblich bezeichen? (begründe bitte ausführlich)

Dazu müsste man bestimmte Verhaltensmuster ersteinmal als 'männlich' oder 'weiblich' bezeichnen, was ich nicht gern mache. Wenn ich davon mal absehe, kann ich nur sagen: Es wechselt fließend!
Meist mag mein Verhalten auf andere vielleicht mehr 'männlich' wirken, da auch meine Bewegungen, meine Körperhaltung und vor allem mein Gang nicht gerade 'mädchenhaft' oder gar grazil sind. In meinem Kopf, in meinem Denken bin ich auch oft männlich (auch vom biologischen her) , so kommt es sogar vor, dass ich meine körperliche Weiblichkeit vergesse und statt ihrer anderes erwarte, was unter Umständen zu.. seltsam-interessanten Situationen führen kann. Ab und zu fühle ich mich auch richtig 'weiblich' in meiner Haut, mein Gang wird weicher und ich fühle mich einfach etwas anders, richtig in dem mir gebenen Körper, vermutlich verhalte ich mich dann auch eher wie eine Frau, es kommt insgesamt aber weniger in Gesellschaft vor. Manchmal fühle ich mich auch, als wäre ich ein Mann und würde es lieben, Frauenkleider zu tragen und mich zu schminken.. ich fühle mich dann verkleidet in meinen eigenen Sachen und es kommt vor, dass ich mich schminke, was ich sonst selten bis nie der Fall ist. Wenn ich gerade so fühle und denke, ist es schwer, anderen das begreifbar zu machen; Ich hasse es in solchen Momenten, wie eine Frau behandelt zu werden, am besten noch von irgendwelchen Vollidioten, die mich in dem Moment geil finden, aber alles, was nicht der coolen und verachtenden Sexualität in ihren Gangsta-Kreisen entspricht normalerweise 'krass haten'. Ziemlich oft, wenn ich nicht schon so gut wie immer sagen kann, sehe ich mich als ein Gemisch aus beidem, bzw. als keines von beiden und so verhalte ich mich dann vermutlich auch.
Ich will meine Eigenschaften und Handlungsweisen nicht in 'männlich' oder 'weiblich' einteilen, das ist viel zu einfach gedacht.. es ist so wie 'gut' und 'böse', weder die vollkommene Männlich-/Weiblichkeit noch das vollkommene Böse/Gute gibt es, zumindest nicht außerhalb der klischeebehafteten Schubladenphantasie und somit nicht in meiner Welt.

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