Ask @MiriJeanneBlack:

Kannst du besser mit Seelischen oder Körperlichen schmerz umgehen?

Eindeutig mit dem körperlichen Schmerz. Ich kann ihn meist sogar umwandeln, sollte er jedoch wirklich unangenehm sein, wie zum Beispiel beim Zahnarzt, bin ich sehr gut darin, mich ein bisschen von meinem Körper abzuschotten und so Zeit und Schmerz nur noch dumpf und verschwommen wahrzunehmen. Bein Beispiel Zahnarzt liege ich dann einfach nur starr und stumm da, bis es vorbei ist, was manch Auszubildende manchmal etwas irritiert. Da ich denen aber am wenigsten vertraue, ist die aufzubringende Konzentration in diesen Fällen am größten.. Hauptsache, es funktioniert, denn irgendwas Gutes muss mein sonstiges Laster ja haben, mit diesem Nebeneffekt bin ich sehr zufrieden, es fällt mir so leichter, in manchen Situationen an meine körperlichen Grenzen zu gehen und Kälte, langen Wartezeiten ohne Beschäftigung oder eben auch negativem Schmerz zu trotzen.
Seelischer Schmerz hingegen kommt entweder viel zu schnell bei mir an oder bewirkt einen vorübergehenden Persönlichkeitsspießrutenlauf, um mit nicht existenten Worten zu werfen.

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Wie oder was fühlst du im Moment?

Ich weiß es noch gar nicht so genau.. ich bin gerade erst aufgewacht und fühle mich etwas verloren, nachdem die Realität mich langsam aus meinem Traum zog und mir klar wurde, dass ich hier, in meinem Hauptleben noch keine Antwort habe, obwohl ich sie mir so sehr wünsche. Auch bekam ich hier kein verspätetes 'Gute Nacht' und weiß eigentlich gar nichts mehr. Ich glaube, ich bin vielleicht ein bisschen traurig, auch erschöpft und vermisse.. vermutlich. Ich fühle mich gerade wirklich 'klein', würde mich am liebsten in schützende Energie kuscheln, mit einer Stimme, die mir versichert, es würde alles gut, selbst wenn ich weiß, dass das gelogen ist. Ich mag meinen Ruhepol wiederhaben, selbst wenn sie verständlicherweise immer noch wütend wäre, doch ganz ohne jeglichen Kontakt, ja ohne Gewissheit oder überhaupt irgendwas ist es echt schwer. Mein Leben bekomme ich zwar irgendwie hin, doch der Rest ist schrecklich. Ich werde mir jetzt erstmals Lebkuchen holen und eines der Entchen essen, bis ich wieder 'normal' bin.
P.S. Ich fühle mich verwirrt, war da doch genau ihre Energie in meinem Traum, so real, wie sie mir erst ein einziges Mal zuvor schien. Sie war nicht nah, sie sagte nichts, doch sie war da. Vielleicht werde ich aber auch einfach nur vergehen in mir selbst, da ich mir sowas auch sehr gut einbilden könnte. Verdammt.

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Glaubst du an sowas wie Auren?

Ich bin mir noch nicht so ganz sicher, ob ich daran glaube. Es gibt da etwas, aber ich kann es nicht definieren, daher ist meine Antwort hier ein 'weder (ja) noch (nein)'. Wenn es um sowas geht, will ich es selbst erfahren, mich nicht von fremdem Wort vergiften lassen, es mit meinen eigenen Sinnen erfahren anstatt an etwas bestimmtes, definiertes zu glauben, weil mich ein Großteil dessen anspricht und ich ähnlich denke. Ich finde sowas echt interessant, wie auch Religion, doch habe ich da eher meine eigenen Wege. Klar, sympathisiere ich einige Dinge, während anderer in meinen Augen Unsinn sind, doch mich etwas wie einer Religion zuzuordnen kann ich nicht. Also.. ich spüre schon, dass von manchen Lebewesen etwas ausgeht, eine Art Energie (Ich mag das Wort "Energie" nicht, nicht, wenn ich darüber rede, aber es gibt einfach kein anderes, was es halbwegs gut beschreibt..oah ich hasse es auch, Gott zu benennen. Ich glaube auch da nicht wirklich an sowas, es ist vermutlich etwas da, aber es offenbart sich mir noch nicht, wird es vermutlich auch nie tun), die ich auch spüren kann oder in Träumen "sehe".. auf jeden Fall wahrnehme aber, um auf die Frage zurückzukommen, an "all das Esoterikzeug" glaube ich nicht fest, nein. Ich interessiere mich Teilweise dafür, aber manches ist mir (für mich selbst zumindest) einfach zu.. keine Ahnung. Nicht mein Ding, vielleicht habe ich auch einfach den Sinn dafür nicht. Ich für meinen Teil spüre manches, kenne es, kann es zwar nicht benennen, aber es ist ja auch in erster Linie für mich, selbst wenn der Austausch manchmal sehr interessant sein kann. Ich habe jedoch nicht das Bedürfnis, immer alles benennen zu können und mich (großen) Gruppierungen fest anzuschließen, weil sie teilweise ähnlich denken, denn, wie gesagt.. Ich will es selbst erfahren, wenn ich auch gern von anderen höre, wie es für sie ist und versuche, es nachzuempfinden. Das tue ich wirklich gern, andere Denkweisen zu verstehen, andere Ansichten für eine Weile in mir zu tragen und so noch mehr erfahren, ich liebe es.
(Ist jetzt nicht so glücklich formuliert alles, aber ich stritt nebenbei mit Menschen und bin gerade demotiviert, das hier in schön zu schreiben oder so)

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Verändert sie dein verhalten wenn du in einer Beziehung bist?

Sie?^^ Also andere Menschen verändern mein Verhalten vielleicht schon, wenn sie mir wichtig sind. Ich meine nicht, dass sich mein Charakter oder meine Gedanken ändern, doch plane ich dann manchmal gemeinsam, angenommen, ich wäre in einer Beziehung und sie würde in irgendeine kleine, hässliche Stadt ziehen, weil sie dort genau das machen kann, was sie will, würde ich vermutlich mitkommen, obwohl ich nie auf die Idee gekommen wäre, zumindest nicht von selbst. Das liegt dann ja aber nicht daran, dass ich das muss, sondern daran, dass ich momentan alles andere als ortsgebunden bin und sowas schon ein Grund wäre.Aber das ist ja jetzt ersteinmal allgemein.
Nunja, ehrlich gesagt hatte ich bis jetzt keine ernsthafte Beziehung, daher kann ich das gar nicht so genau sagen. Ich war zwar in zwei "Beziehungen", doch die eine ging nach sechs Tagen vorüber, war eher so ein "Hey, mal gucken, wie das so ist, ist neu, klingt interessant, ich will wissen, wie sowas ist, wie andere Leute sich fühlen, die, die in Beziehungen sind."-Gedanke, da ich gerade erst ein Sozialleben in dem Sinne aufbaute, ein paar Bekannte hatte etc. Die andere war grenzwertig, mein Partner hat mich scheinbar wirklich irgendwie geliebt, konnte damit aber gar nicht umgehen. Ich weiß, ich fand ihn anfangs interessant, wohnte auch eine Zeit lang mit ihm in einer WG (naja, drei Monate, in meiner "Scheiß auf alles"-Zeit), doch irgendwie war das auch nicht so das wahre, ich wurde nicht mal wirklich gefragt, es war dann einfach so, für mich war es neu und da ich früher nie auch nur eine "Grundschulbeziehung" hatte, musste ich ja mal irgendwann anfangen, zu wissen, wie das ist (das soll jetzt keine Rechtfertigung sein, auch, wenn es so klingt)..
Ich weiß es also selbst nicht.
Ich habe auch keine Ahnung, ob ich es jemals wissen werde, da ich momentan irgendwie nicht denke, dass sowas 'mein Ding' ist.. wobei ich es eigentlich manchmal schon gern wüsste.. wenn ich diese Person wirklich mögen könnte und würde. Aber niemand, der mich berührt, den ich mag, liebt mich... wuäh.. *Emotions-keiner-liebt-mich-Ausgekotze Ende*

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Was trägst du immer bei dir?

Vermutlich beantwortete ich diese Frage schon einmal, doch das ist mir jetzt egal. Selber Schuld!
Zumeist Kleidung, an mir.
mindestens einen meiner beiden Lieblingsringdings (den neuen mit dem Erinnerungssplitter oder 'das Pentagramm'), stets an meiner linken Hand.
Mein Halsband, wobei ich es in letzter Zeit sogar manchmal ablege.
Festivalbändchen sowie mein Regenbogenarmband.
etwas, was Musik macht (egal was) und Kopfhörer, wenn erforderlich.
Und dann noch viel, viel Kram in meiner Jacke (z.B. eine Gedichtband von Goethe, Zettel und Stift, 'Werkzeug' (von Zeit zu Zeit meine Waffe), Kritzeleien, aufgesammeltes Zeug, eine Feuerquelle (sei es ein Streichholz, ein Feuerzeug oder was-auch-immer), ein kleines Glas, eine Kerze, eine blinkende "Wanderkugel" mit einem Frosch darauf, meine EC-Karte und Kleingeld).
mein Tattoo, aber auch Narben - meine Narben (positiv wie "negativ", tröstend und hasserfüllt), beides gehört eigentlich schon so sehr zu mir, dass ich es nicht als ein "bei mir tragen" bezeichnen kann, bin ich es doch selbst, zumindest in einer meiner Facetten.
Zudem umschwirren mich zu jeder Zeit Erinnerungen und Gedanken, Sinneseindrücke und Energie, auch, wenn das jetzt sehr esoteriktussihaft klingen mag.
Der einzig materielle Gegenstand, auf den ich bestehe, ist wirklich immer in Griffnähe.. meinen wundervollen Brief, voller Worte. Wenn ich nichts mehr weiß, kann er sehr tröstend sein, wenn auch etwas schmerzlich.. Ich sitze dann immer lächelnd-weinend da und erlange meine Gefühle wieder, beruhige mich sofort. Der Umschlag fällt langsam auseinander, ich hoffe, er wird nicht vergehen, das wäre schade. Ich habe irgendwie zu vielen Gegenständen eine tiefe Bindung, konnte beispielsweise monatelang ein bestimmtes 20cent-Stück nicht ausgeben, weil ich so sehr daran hing. Ich bewahre auch seit Jahren Bonbonpapier auf und kann es einfach nicht wegwerfen. Soetwas steht für mich stellvertretend für eine besondere "Zeit", ist dann sozusagen ein Stück von mir. Um es genauer zu sagen; es hat mich sozusagen berührt^^ Einige wenige Dinge sind auch immer in meiner Nähe, um mich daran zu erinnern, bestimmte Fehler nicht zu wiederholen oder aufzugeben; es versetzt mir einen kleinen Stich und hilft mir, mein Denken nicht in gefährlichem Maße abzuschalten oder allzu wirr werden zu lassen. Manche der seltsamen Sachen, die auf meinem Wege mit mir nahm, haben mich aber auch einfach nur fasziniert; ich fragte mich, wo sie herkommen, wie sie auf meinem Wege endeten, will ihre Geschichten hören, sie berühren und sie vielleicht irgendwann wieder in die Welt entsenden, oftmals an meinen Lieblingsplätzen, wenn sie dort nicht fehl am Platz sind, den Großteil behalte ich aber bei mir bzw. in meinem Zimmer.
Da ich jetzt wieder bei einem fast total anderem Thema bin, spare ich mir weitere Ausführungen über Steine und Scherben, sowie Schrauben für spätere Zeitpunkte auf.

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Welche Frage denkst du hat deine Seele?

Meine Seele fragt für gewöhnlich nicht, fängt sie aber doch einmal damit an, hinterfragt sie Alles und Jeden, ihre eigene Existenz, verlangt nach Logik, die sie als Seele nicht so gut kennt. Oftmals fragt sie meinen Geist um Rat, fragt das Gehirn nach Erinnerungen, um noch einmal in sie zu schlüpfen, sich mit ihnen zu umhüllen, zu schwelgen in ihnen. Ab und zu fragt sie auch andere Emotionsgebilde, ob sie noch ganz dicht sind, vor allem, wenn mein ganzer Körper und all diese "Einheiten" förmlich überschwemmt werden von Emotion, so sehr, dass alles unter Wasser steht, man nur noch dumpfe Klänge hört und den Rest verschwommen wahrnimmt, das Sichtfeld sichtlich enger wird bis man sich wiederfindet, sinkend, segelnd in die Tiefen, einschläft in dem dunklen Schlamm.
..nach einer Weile sehe ich ein verschlammtes Wesen am Ufer liegen, so friedlich döst es noch dahin, zugedeckt vom Abendlicht, wird bald vom letzten Strahl geweckt.
Es riecht nach Sommer.

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Hast du keine Sorge, dass Worte dich verblenden könnten? Oder gleichst du hier einer Motte, die den leidenschaftlichen Tanz mit der Flamme liebt?

Vanity
Es sind nicht die Worte an sich; es geht mehr um ihre Konstellationen und das, was sie antreibt.. das, was sie in mich tragen, jenes, was in ihnen lebt, wem sie ihre Schönheit leihen.
Manch ein Wort, doch das kommt selten vor, ist nur Sklave meines Rausches füttert meine Höhenflug, entstanden aus Energie, geboren in Euphorie, verendet im Nichts.. so wie ich im großen Ganzen.
Sollte mich die faszinierende Dunkelheit hinter genau diesem jemals verraten, so habe ich es wohl verdient.
Für gewöhnlich habe ich jedoch keine Angst, dass das Wort mich verblendet, nein.
Es fließt in mir, wie sollte and'res als meine eigene Wahrhaftigkeit Seele in meine Augen treiben, oder bin ich schon längst leer? Ich spüre Worte in meinen Venen, ich fürchte ihre Trugbilder nicht, kann trotz all dem Wirren Zeug hier noch anders denken.
Wirrer pulsierender Brei ist mein Inneres, doch die Realität in der ich mit den meisten Menschen ineragiere ist kühl, das hilft mir, klar zu bleiben, zu denken, zu prüfen, zu analysieren. Hier wird selbst das Wort nicht blenden, ein zu laukühler Ort für Illusion.
(Mit dem Feuer spiele ich aber trotzdem gern, besonders angetan haben es mir jene Art von Flammen, die kälter sind als Licht; alles lassen sie erfrieren, was ihnen zu nahe kommt.)

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wie heißt das buch?

Das, von dem ich in meinem letzten Text sprach?
Aufschrei - Truddi Chase
Ich las es in meiner Klinikzeit, weil ich dort sonst nichts zu tun hatte und alle nur (bei mir) nicht mehr vorhandene Symptome behandelten, anstatt nach Ursachen zu forschen. Es war wirklich interessant und hat mir mehr geholfen, als die der Klinikaufenthalt, da ich selbst anfing, zu suchen.. und Stück für Stück fand.

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Was oder wie berührt man dich?

Vanity
Das ist eine wirklich schwere Frage, für mich zumindest.. ich kann es nicht genau sagen, werde aber versuchen, es zumindest ein wenig verständlicher zu machen.
Das Wort ist wohl der einfachste Weg in mein inneres, dazu muss es aber so gewählt sein, dass es mich in wundervollem Rausche wiegt, durch jede meiner Poren in mich eindringt, gleich einer phantastischen Energie, doch ist nur ein Fragment Teil des Ganzen, welches mir nicht zusagt, wird es nicht vollständig gelingen. Nur wenige haben es geschafft, wirklich in mich vorzudringen. Musik vermag mich auch zu berühren, lässt meinen Geist oft schweben, in Gefühlswelten fernab von Zeit und Raum.
In einem Buch, welches ich einmal las, es ging um multiple Persönlichkeiten, wurde die eigentliche Person als Kind, welches im Kerne schläft, beschrieben. Diese Erklärung fand ich wirklich schön, natürlich werde ich niemals wissen, wie es sich anfühlen muss, doch ich konnte dieses Sinnbild für mich übernehmen. Es gibt also meinen Kern, das, was ich bin, pure Seele, wie man es poetisch vermutlich ausdrücken würde. In mir bin ich sehr verletzlich, ich verdrängte auch vieles, weiß immer noch nicht von all meinen Erinnerungen. Irgendwo tief in meiner Brust liegt also der Kern verborgen, ein kleines, orange-gelbes, warmes, Ding, weich wie Wachs, wenn es gerade anfängt, auszuhärten. Diesen gilt es zu berühren, ja, nur an der Oberfläche des Kugelsicheren Glases einen kleinen Abdruck zu hinterlassen ist schwer. Um zu diesem Gebilde aus weicher Seele und ihrem Schutz zu gelangen, muss man seinen Weg durch die Dunkelheit und all meine verdreckten Hüllen finden, doch was einmal einen Abdruck tief Innen hinterlässt, bleibt für immer dort und so kommt es, dass das Glas mehr matt als durchsichtig scheint; kleine Abdrücke, gleich denen von feuchten Hundenasen und kindlichen Handabdrücken schützen mich, sanft liegen sie als Erinnerung oder warme Energie, um den kleinen Kern zu betten.
Es sind Emotionen, Blicke, Berührungen, Worte, Gerüche oder energieähnliche "Gebilde", die bis dorthin vordringen. Ich kann nicht genau sagen, wie es passiert. Mach einer schafft es, mit einem bloßen Flüstern durch meine Hüllen zu schnellen, im Glas zu zerschmelzen und sich von innen zu dem Kleinen zu legen (in meiner tiefsten Seele bin ich klein.. klein, warm, verletzlich und etwas naiv) und ihm ein Zuhause zu geben, ein andrer schreibt seine Seele nieder und gelangt nicht einmal in die Nähe der meinigen, auch, wenn er Emotionen in mir auslöst. Meist sind dies Menschen, die ich als 'warm' bezeichnen würde, vor denen scheine ich mich unterbewusst zu fürchten, zumindest verletzt mich ihre Wärme, ist so überschwänglich und lähmt mich in ihrem warmen, honiggleichen "Schleim", ganz gleich, wie ernst gemeint und wahrhaftig sie auch ist. Ich empfinge Trauer, wenn ein solche Mensch denkt, mich zu kennen und beginnt, mich zu lieben.
An manchen Tagen, die auch schnell zu Wochen werden können, vermag nicht einmal ich selbst, zu mir durchzudringen.

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Was denkst du über deine Likes? Sind sie dir wichtig?

Perfektes Timing, mein unbekannter Freund!
666
JETZT bin ich cool und evil - endlich!
Naja, es kommt mir hier eigentlich weder auf Likes noch auf die Anzahl meiner Follower an. Ich erreiche so zwar mehr Leute und bekomme Rückmeldung, das ist schön, doch dies ist nicht mein primäres Ziel. Eigentlich wollte ich hier nur ein paar Worte loswerden und interessante Antworten sowie Ansichten kennenlernen. Trotzdem bin ich natürlich ein bisschen dankbar, wenn jemandem gefällt, was ich so von mir gebe oder ich anderweitig Rückmeldung bekomme.

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Was geht in dir vor bzw. wie bist du wenn su verliebt bist?

Ich bin dann sehr, sehr schüchtern manchmal aus versehen aber auch gespielt selbstbewusst. Meist bin ich sehr vorsichtig, ich bemühe mich zumindest darum.. Wenn es ganz schlimm wird, verliere ich meine Fähigkeit zu Sprechen des öfteren, stottere, verdrehe Worte und fange an, schnell zu reden und zu nuscheln. Oftmals werde ich sehr, sehr rot (zumindest fühlt sich mein Gesicht warm an) und staple ersteinmal tief. Kenne ich die Person dann besser, werde ich nicht weniger nervös, neige aber zu seltsamen Aktionen, überschwänglichen Texten oder Ähnlichem. Zudem reagiere ich auf akustische Reize betreffender Person sehr, sehr stark und meine Sinne scheinen sich in ihrer Anwesenheit zu schärfen, den Eigengeruch nehme ich manchmal noch Stunden später an meiner Haut oder Kleidung wahr.
Kurz gesagt: Ich werde seltsam, schüchtern, hysterisch lachend nervös, bringe nur krumme Sätze heraus, versuche, keine "Fehler" zu machen und bin mit all den Reizen überfordert.

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Du hast die Wahl: Du hast entweder einen sehr guten Freund und keine anderen Bekannten. Oder viele oberflächliche Freunde und keinen Seelenverwandten. Wie entscheidest du?

Soulless
Ich entscheide mich für Letzteres. Ich versuchte viel zu oft, mich unter vielen Menschen zurechtzufinden und mir selbst einzureden, sie seinen meine wahren Freunde, obwohl ich mir Fremdverhalten aneignete, nur, um unter ihnen weilen zu können, ohne mich selbst dafür zu hassen. Ich tat so, als wäre ich jemand anders, schaffte es sogar, mich selbst zu belügen, bin fast erstickt an meiner nicht vorhandenen Persönlichkeit. Manchmal versuche ich immer noch, unter Leute zu gehen, die mich nicht berühren, man redete mir wohl erfolgreich ein, ich müsse nur unter Leute gehen. Wenn ich mich in Gesellschaft dann erfolgreich betrunken habe, im Bestfall, gehe ich allein und niedergeschlagen nach Haus, da mir bewusst wird, dass diese Leute nicht sind, was ich will, brauche oder auch nur schätze. Sie dringen nicht vor zu mir, kennen mich nicht wirklich, unterschätzen mich und ich muss mich oft zwingen, ihnen auf Verabredungseinladungen zu antworten oder auch noch zu erscheinen. Sie bedeuten mir nichts und ich fühle mich schlecht, erstens, weil ich weiß, dass ich zwar ein Helfersyndrom habe, aber niemals zur Stelle sein würde, wenn sie in einem mir unpassenden Moment Hilfe brauchen. Ich mag es nicht, jemanden so zu behandeln. Zweitens ist es frustrierend, zu sehen, dass sie mich nicht berühren, wie sehr ich in alte Gewohnheiten verfalle und mich selbst verstecke, wenn ich bei ihnen bin. Ich verfalle dann immer in einen surrealen Zustand sowie Trunkenheit, falls ich die Möglichkeit dazu habe. Momentan habe ich mich von all diesen Bekannten distanziert. Ich habe realen Kontakt zu niemandem, außer vielleicht meiner Mutter und meiner Halbschwester, gezwungenermaßen, versteht sich - sie wohnen im selben Haus. Einen wahren Freund; eine Seele, die meine Erkennt oder auch nur versteht und schätzt würde ich allem vorziehen. Vielleicht ist das das Problem. Ich weiß, wie es ist, wenn da irgendetwas ist, daher will ich nichts anderes mehr wirklich, höchstens einen Abend ausgehen, von Zeit zu Zeit. Hier so viel zu schreiben ist schon fast zu viel Interaktion. Ich weiß, was es wert ist und glaube daran, dass es sich lohnt, den Wert meiner Zeit und Worte nicht weiterhin zu senken.

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Was inspiriert dich?

Schmerz wie Angst, zerbroch'nes Glas, Nebel und die Nacht.
Hoffnung, Leben fremder Wesen, Regen, kranke Macht.
Jungfräuliche Melodien, blauer Augen Reflektion,
Süßes Wort bei Peitschenhieben, jede kleine Rebellion.
Energie, kaputte Seelen,
Träume die mich täglich quälen,
Leiden sehen, sie verstehen
an der Wahrheit mich vergehen
harte Hiebe, nied're Triebe
und noch mehr beschert die Liebe.
Sehnsucht .
und noch vieles mehr.

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Wann bist du das letzte Mal ins Ungewisse aufgebrochen und hattest nur eine Idee, an die du unerschütterlich geglaubt hast?

Soulless
vor ca. 1,5 Jahren. Ich bin nicht wirklich aufgebrochen, hätte es aber jederzeit getan. Ich löste mich von fast allem, was ich hatte, zumindest emotional und glaubte wirklich unerschütterlich. Ich lehnte ein paar Jobangebote ab, verwarf meinen weiteren Lebensplan, da ich ihn mit meinen tieferen Ansichten nicht vereinbaren konnte und war auf der Suche nach Neuem. In diesem Prozess befinde ich mich noch, ich festige mich. Das, an was ich glaube ist nicht so einfach, wie ich es damals vermutete, aber ich höre niemals damit auf, zumindest nicht in näherer Zukunft. Wie kaputt es auch geht, ich bin weiterhin davon überzeugt, dass es existiert. Stellvertretend dafür steht auch mein Tattoo. Für diesen Weg und meinen Glauben, selbst wenn ich irren sollte fand ich doch mich selbst, lerne, mich nicht aus meinem Handeln zu verdrängen. Es war die richtige Entscheidung, traf ich auch unterwegs einige weniger gute.

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Wie würdest du mit dem Verlusst deines Partners/ deiner Partnerin umgehen?

Meine Hände sind feucht und benetzt mit warmem rot. Was habe ich getan? - Rache!- Schweig, schweig still, du Dämon meiner Wut! - DU hast es getan.. spürst du es an meinen Händen kleben?- Lass mich, es sind die meinigen, die du beschmutztest, besudeltest mit süßem Wein. -Kopf.- Was? -Der Kopf!- Kopf?.. ich verstehen nicht.. Wo ist der Kopf?!? -Erinnerst du dich nicht?- Nein. Nein, nein, nein! Das war ich nicht, ich war fort, ausgegangen letzte Nacht, das schlummernde Kind besuchen, tief, tief im Kern. -Ofen. Im Ofen glüht er.- Im.. oh je, was hast du nur getan? Ich muss eilen, bevor er verglüht!
-Kannst du sie riechen?- Ich rieche nichts, nichts als den Geruch verkohlter Haut. Der Ofen ist nun aus, ich kann endlich erkennen.. -Siehst du sie?- Nicht zu erkennen, das Gesicht ist zusammengeschrumpft, verbrannt, entstellt. Wer was es? Was hast du getan? Du sagtest... Rache?
-Denk doch nach, du dummes Balg! Erkennst du deiner Lieb' Gesicht?- Du sollst nicht lügen, sollst nicht toben, lass mich frei, ich hasse dich! Ich glaub' dir nicht.. -Gesteh' dir ein, du hast's getan, im Rausche fand'st du Lust daran!- Nein, mein Dämon, schweig doch, schweig, verlasse meinen schwachen Leib! - Die Liebe soll in dir vergeh'n, du wirst dein Glück nie wieder seh'n!, Schau nur auf der toten Leid, kopflos, so wie du zur Zeit!- Wenn du mir das beste nahmst, sollst du's nun zu Ende bringen, komm, mein Dämon, sterben wir, ich werde in den Abgrund springen! -Nein, was tust du, bleib' bei mir, hörst du nicht die Engel singen?- Schweig' für immer, stirb mir mir! Im Freiflug bin ich bald bei ihr.. setze unser beider Ende, blicke stumm auf meine Hände.
und sowas passiert, wenn ich des Nachts in grenzwertigem Zustand Antworten verfasse, um wenigstens das zu tun. Gute alte "Wenn ich dich nicht haben kann, soll dich niemand haben"-Logik.
(Ich vertrete diese ganz und gar nicht, keine Sorge. Es war nur.. in meinem Kopf, ich brachte mich in Rage. Freiflug, nicht an Leser angepasst. Vermutlich nur verbaler Brei mit einer Priese Nachtgedanken.. von den kranken. Bildlich sah es besser aus, ich hörte seine Stimme flüstern. )

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Was bereust du dieses Jahr am wenigsten....bzw was würdest du nimmer wieder tun, wenn du nochmal in dieser Situation wärst?

Es gibt vieles, was ich ganz und gar nicht nicht bereue, daher gibt es da kein "am wenigsten". Mein Tattoo zum Beispiel bereue ich nicht, ein paar sehr schöne Momente, neue Erfahrungen, eine lange Radtour, "dämliche" Ideen, die ich dann Hals über Kopf in die Tat umsetzte, meinen ersten ernsthaften Angriff auf einen Menschen, aus Notwehr und mit meinem Lieblingswerkzeug.. all das bereue ich nicht. Ich hoffe zudem, dass ich Morgen nicht bereue.
Nimmer wieder würde ich zu viel trinken, so unbedacht, das führt zu mir meist zu nichts gutem, wenn ich emotional unter Druck stehe oder Angst in Verzweiflung umschlägt, ich würde da etwas gern ungeschehen machen. Nie wieder würde ich mein reflektierendes Denken für so lange Zeit ausschalten, denn ich hätte durch die Unreifheit anderer und meiner Anfälligkeit fürs unbedachte Handeln beinahe Mist gebaut. Kontrolle und Gedächtnis verlieren will ich nimmermehr, ich werde mich wohl weiter in Beherrschung üben müssen, mein Selbstbild nicht in rasender Furcht ausufern lassen.
Oh man, das klingt schon fast, als wäre Silvester - Zeit der hoch gewählten Vorsätze.

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Wie können wir wissen, ob wir in einer Welt tatsächlich existierender Dinge leben - oder einer simulierten Scheinrealität?

Soulless
Das ist tatsächlich eine Frage, die ich mir selbst oft stelle; Ich lebe in ständiger Angst, "meine" Realität zu verlieren und kontrolliere stetig, ob ich noch fühle und mir all das real vorkommt. Dieses Verhalten macht es natürlich nur noch schlimmer, aber so einfach werde ich das wohl nicht mehr los. Sicher können wir uns vermutlich nie sein, denn unsere persönliche Realität besteht zu großen Teil aus unserer Wahrnehmung. Was wir nicht in irgendeiner Form wahrnehmen, existiert für uns auch nicht, wie sollten wir auch davon wissen. Haben Menschen zum Beispiel eine "verzerrte Wahrnehmung" (hässliche Bezeichnung, wie will man so etwas festlegen? Doch das ist jetzt nicht mein Thema), wird auch ihre Realität aus fremder Sicht verzerrt sein.
Theoretisch könnte alles, was wir sehen, kennen und als unsere Welt wahrnehmen nur eine verdammt gute Illusion sein, manch einer schafft sich auch seine eigene Realität, welche von der unseren stark abweicht, er lebt dann nur noch in einer für und fremden Welt, so wie wir in manchem Traum. Ich frage mich oft, ob mein Ich und alles andere wirklich existiert oder ob ich vielleicht nur eine Traumgestalt bin, gefangen im tiefen Koma. Mein Musiklehrer sagte einmal, er sei oft davon überzeugt, dass wir alle nur existieren, um ihn zu unterhalten und sein leben zu füllen, was ich auch sehr interessant fand. Niemand konnte den anderen beweisen, dass er existiert und real ist, nicht nur ein Statist der eigenen Phantasie. Wir können nicht wissen, dass die Welt, in der wie leben wirklich real ist, wir können sie nur zu unserer Wahrheit machen.

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http://charaktertest.net/die-4-praeferenzen/ Meint ihr die Einteilung von Charakteren macht Sinn? Ich hab den Test gemacht, http://charaktertest.net/enfp/, war mein Ergebnis, was ist eures? Denkt ihr dass es passt, oder dass es oberflächlicher Humbuk ist?

Richard
Ich bin eigentlich kein Fan der Einteilung von Charakteren und erwartete auch von diesem Test nicht viel. Natürlich machte ich ihn aus Neugier trotzdem, ich liebe es, Fragen zu beantworten und Dinge anzukreuzen. Das Ergebnis kommt mir sehr nahe, bis auf ein paar Punkte, die vor allem im ersten Absatz zu finden sind - ich war nie beliebt und es fällt mir z.B. alles andere als leicht, Anschluss zu finden, wenn ich mich nicht verstelle. Ansonsten ist die Beschreibung des INFP (Heiler) wirklich überraschend zutreffend. Zutreffender und seriöser als ein Horoskop aus der Zeitung ist das Ergebnis natürlich, doch wie viel ich davon nun halte, weiß ich noch nicht genau. Es ist zwar ein erstaunlich zutreffendes Ergebnis aber einen wirklichen Sinn, geschrieben zu sehen, was ich ohnehin schon über mich weiß, hat es für mich nicht. Falls einer von euch das aber tun will, anbei der "Link" (kopieren und oben in dieser Leiste einfügen, ja, ich wähle manchmal den komplizierten Weg).
charaktertest.net/INFP/

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Wie war der gestrige Tag für dich, was hast du so bisher gemacht am Wochenende?

Mein Gestern war teilweise ziemlich anstrengend und emotionsleer, dafür aber auch aufschlussreich im Bezug auf mich selbst. Ich entdeckte beispielsweise weitere Dinge, die meine Psyche dazu bewegt, Zeitgefühl, Sinne, mein Denken und das Gefühl real zu sein nahezu abzuschalten, das sollte auf dieser Plattform an Informationen reichen.
Getan habe ich aber sogar etwas; Ich nahm an einem Goldschmiedekurs, den meine Mutter mir zum Geburtstag schenkte, teil und kann nun eine Scherbe gefüllt mit wundervollsten Erinnerungen stets am Finger bei mir tragen. Der Ring an sich sieht mir schon fast zu 'fein' aus, von weitem scheint er ein bling-bling Glitzersteinring zu sein, doch ich mag ihn (siehe Foto).
Heute werde ich mal wieder zu meiner Oma fahren und harken helfen, vielleicht auch ein paar Quitten pflücken. In diesem Sinne: Guten Morgen!

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