Ask @Mondknospe:

Narzissten schaffen immer wieder sich als O.pfer darzustellen und gleichzeitig ihre O.pfer als Täter zu diffamieren! Warum gelingt diese O.pfer-Täter-Perversion oft so unglaublich gut?

(Sensible Inhalte und so)
Weil sie nonstop schießen, sich auf die Person fixieren, immer eine Ausrede parat haben, warum xy so war und sie so und so gehandelt haben (anders als jeder andere Mensch, der irgendwo selbst beim Beschönigen in Erklärungsnot kommt), weil sie Meister der Selbstdarstellung sind und Lügen und noch viel mehr Verdrehungen der Wahrheit einfach Teil ihres Alltags sind.
Sie ertragen vor allem nicht, abgewiesen zu werden oder einen (aus ihrer Sicht) Nachteil zu erleben. Das trifft einen dann unvorbereitet, wenn man noch nicht weiß, mit was man es da zu tun hat.
In meinem Fall wars, dass die Beziehung seit über einem Jahr vorüber war, als die heftigen Attacken losgingen. Ich mein...da rechnet man halt normalerweise nicht mit. Ich hab nie über dieses Thema nachgedacht oder das gar mit der Person assoziiert. Ich hatte eine neue Beziehung, war zufrieden, ein anderes Leben...und das war das Ding, ne. Ich war glücklich und sogar glücklicher. Heute weiß ich, dass erwartet wurde, dass ich zurückkomme und leide, aber die Erwartung hab ich nicht erfüllt. Also wurde dafür gesorgt, dass ich leide.
Im Fall von jemandem, den ich kenne, ist es noch weit krasser. Da schafft es literally jemand, dem es niemand mehr glauben sollte, aus der Einrichtung noch alte, gemeinsame Kontakte zu überzeugen, man wolle doch nur "wieder zu der Person finden". (da war das Mésser sicher sehr überzeugend) Es wird einfach so perfide manipuliert, gedreht und sich in die Rolle gedrückt, dass Menschen Mitleid empfinden. Was an sich gut ist. Nur, dass sie halt die red flags nicht kennen. Wie wir alten Ziele anfangs auch - es wird entschuldigt "Er/sie ist eben so/hat da Probleme/das ist ein Punkt, aber..." und sie blenden mit ihren altbekannten Taktiken nach einem kurzen Schein-Zugeben ihrer Fehler (wenn überhaupt sowas passiert) direkt auf das "größere Übel". Wenn es eins gäbe, gar nicht mal unberechtigt, nur dass sie es kreieren. Es ist alles ihre Blase. Sie umspinnen die neuen Ziele und isolieren sie nach und nach von der Außenwelt ("Wir gegen den Rest", "Nur du verstehst mich/niemand hat mich je so verstanden wie du" etc) um sie dann mit in sich schlüssigen (solange es halt niemand in Frage stellt) Halbwahrheiten und Interpretationen zu bombardieren.
Du musst das mal beobachten, sobald jemand offensichtlich immun gegen die Taktiken ist (meist angetestet mit dem Spiel aus Belohnung und Bestrafung, Love Bombing etc), lassen sie unheimlich schnell von der Person ab und markieren sie im Zweifel noch als "böse" oder "von dir geblendet". Ist immer dieselbe Story, dieselbe Masche, nur aufgewärmt. Halt dich an die, die sie meiden oder fürchten, wenn es um dich geht. Nicht ihre persönlichen Feinde (also...eh fast alle, lol) sondern deine Freunde.
Well...das wurde zum Rant, I'm sorry xD
Nicht unterkriegen lassen. Die Inszenierung ist im Grunde nur das Aufbäumen gegen ihr Gefühl der Machtlosigkeit über dich. Ein Zeichen, dass du weiterziehst. Das ist gut.

View more

People you may like

Want to make more friends? Try this: Tell us what you like and find people with the same interests. Try this: + add more interests + add your interests

Bitte geht wählen

Auf jeden Fall, aber die BTW macht mich langsam fertig.
Und Leute. Bitte vergesst vor lauter Frust über die CDU/Laschet nicht, dass Scholz in den fckng größten Finanzskandal unserer Geschichte verwickelt ist. Das kann unmöglich unwichtiger sein als das, was sich Laschet geleistet hat. Es macht mich kaputt, wie Scholz' Beliebtheitswerte nach oben klettern, nur weil Cum Ex so klein wie möglich gehalten wird, u.a. mit einem Mini-Ermittlerteam. x(

View more

Welche deutschen Politiker sollten sofort zurücktreten?

Olaf Scholz, Julia Klöckner, Andreas Scheuer, Ursula von der Leyen, sämtliche AfD-"Politiker". Und Friedrich Merz sollte sich bitte komplett aus der Politik zurückziehen. Und das sind nur die Namen, die mir auf Anhieb einfallen, und ich hab ein echt bescheidenes Namensgedächtnis...

View more

Wer nicht gegen Covid-19 geimpft ist und in Quarantäne muss, erhält spätestens ab 1. November keinen Lohnersatz mehr. Findet Ihr das gerecht?

Ja.
Weißt du, was ich ungerecht finde?
Wenn Leute keine Chance auf eine Impfung haben, ihre korrupte Regierung den raren Impfstoff unter der Hand verteilt und wenn sie dann krank werden, über einen Monat komplett ohne jegliches Geld dasitzen.
Wenn reiche Länder mit viel Geld bessere Verträge abschließen, weil sie es können, sich sinnlos überbevorraten und hochbetroffene Länder mit schlechterer medizinischer Versorgung ohne Impfstoff dastehen, während wir das Leben rettende Zeug wegen Unbeliebtheit wegschmeißen und dumme Diskussionen über etwas so geiles wie das Vermeiden von Krankheiten führen.

View more

Ich beschreibe einen Film. Mal gucken, wer ihn erraten kann.😊 Es geht um einen Mann der seit seiner Kindheit ein Handicap hat. Aber im Laufe seines Lebens sehr erfolgreich wird. Irgendwann heiratet er das Mädchen seiner Träume, die leider an einer Krankheit stirbt. Die beiden haben einen Sohn.

shinebright5394’s Profile PhotoFaten dasilva
Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen...

View more

Wie denkst du über das Ende der Quarantäne-Entschädigung für Ungeimpfte ab November?

Eine Freundin hat Covid ohne die Chance auf eine vorherige Impfung bekommen und sieht seit August keinen Penny dank Quarantäne + Krankschreibung.
Und hier jammern Menschen über sowas, wo die Impfung für alle über 12 verfügbar ist.
Das ist einfach nur noch surreal. Wir leben hier in so einer sicheren Blase und viele empfinden kein Stück Dankbarkeit.

View more

Kann Psychologie auch schlecht sein, weil es Millionen von Menschen vermittelt, dass sie "nicht richtig" sind, wie sie sind?

Das ist ein Trugschluss, der mir schon öfter begegnet ist.
Klinische Psychologie (denke mal, dass du die meinst, auf Werbung geh ich mal wegen fehlender Kompetenz meinerseits nicht ein) ist ein Helfer, der dort hilft, wo Leidensdruck entsteht - für die Betroffenen und/oder ihr Umfeld. Nicht früher und nicht später spielt es eine Rolle.
Es gibt kein "richtig" und kein "falsch" in der klinischen Psychologie, das ist ein Vorurteil. Es gibt natürlich moralische, gesetzliche und gesellschaftliche Richtwerte, sowie wissenschaftliche Erkenntnisse - auf irgendwas muss man sich ja grob einigen.
Also in Bezug auf klinische Psychologie ist sie erst dann nicht hilfreich, wenn sie falsch durchgeführt wird. Menschen mit Störungen sind nicht falsch, genau genommen sind das alles Spektren, auf denen wir uns bei allen auf ganz individuellen Ebenen befinden. Ohne Leidensdruck kein Therapiebedarf. Und eine Therapie "justiert" auch nicht den Menschen, sie unterstützt, verändert das Mindset und stellt eine professionelle & distanzierte Hilfe zur Selbsthilfe dar.

View more

Wie war dein Tag heute ?

AliElshafei’s Profile PhotoAli
Echt...interessant. Der letzte endete mit der Akzeptanz, dass ich etwas nicht tun werde und all den damit verbundenen Gedanken und Gefühlen.
Ich wurde geweckt, nochmal mit meiner Entscheidung/eigentlich weniger Entscheidung, mehr gegebenen Umständen konfrontiert. Ich schlief wieder ein und wachte zu anderen Dingen und komplizierten Gefühlen auf.
Ich hatte etwas "nicht den Tag nutzendes" entschieden und hab irgendwie den Tag wundervoll genutzt. Etwas lange aufgeschobenes mit und irgendwo auch für meinen Partner getan. Mir viiiel Zeit für mich genommen.
Einen verdammt guten Gedankenaustausch gehabt. Das gestern etwas besorgniserregend aussehende Auge eines Hasen geprüft. Mit ihr gekuschelt. Ein Buch weitergelesen.
Mein Tag endet zu einer "unmöglichen" Uhrzeit und fühlt sich so gut genutzt an wie lange schon keiner mehr.
Hm. :>

View more

Ist es unhöflich, jemanden zu fragen, ob er männlich oder weiblich ist? Wenn ja, welche alternativen Wege gibt es, um das Geschlecht einer Person festzustellen?

Ich kann da absolut nicht für alle sprechen, aber als nonbinäre Person finde ich die Frage überhaupt nicht unhöflich.
Wenn mich jemand fragt, ob ich "männlich oder weiblich" sei, gehe ich allerdings davon aus, dass diese Person sehr dem Binärsystem verhangen ist und formuliere meine Antwort vorsichtiger oder weiche aus, gebe ich zu. Erspart mühsame Diskussionen und abwertende Äußerungen.
Fragt das jemand allerdings auf eine offene Art, die mir rüberbringt, dass die Person für Nonbinärität aufgeschlossen ist, finde ich die Frage immer angenehm, egal wie geschickt oder ungeschickt formuliert. Finds schlimm, wenn jemand da das Gefühl hat, auf Eierschalen zu laufen - es ist ein neues Feld und wir sollten uns auf allen Seiten Imperfektion verzeihen können.
Dass überhaupt die Frage aufkommt, ist manchmal echt angenehm. Y'know, ich spreche das Thema echt ungerne von mir aus an, weil immer gleich mitschwingt, dass man das anderen aufdrückt. Wenn um einen herum schon dauernd alle jammern, wie "überpräsent" das Thema sei, dann packt man es sicher nicht aus. Wenn dann jemand Drittes daherkommt und das Thema auf den Tisch packt, kann entspannt und ohne Druck eine Diskussion dazu entstehen. Besonders, wenn die cis-Personen die Frage belächeln und dann zum ersten Mal von einer nonbinären Person mitten unter sich erfahren. So übrigens schon geschehen. Einmalig.
Was mir immer wieder begegnet, mir selbst noch aber wenig vertraut ist, ist die Frage nach den Pronomen. Also ganz simpel "Hey, darf ich fragen, mit welchen Pronomen du angesprochen werden willst?" Ich bewundere, wer sich das schon angewöhnt hat. Es ist halt extrem offen, startet keine Debatte über Bezeichnungen und Zuordnungen und ist bei einer/m cis-Gegenüber genauso schnell erledigt wie bei jeder anderen Geschlechtszuordnung.
Mir selber ist es leider durch ein sehr konservatives Umfeld noch zu fremd, ich bin (noch) zu sehr auf die Standard-Annahme geprägt, dass jemand cis ist, bis es anders geäußert wird. Es gibt auf jeden Fall einen coolen Rahmen, als nonbinärer Mensch man selbst zu sein, ohne sich "outen" (aka zwangsläufig "in den Vordergrund schieben" und anstrengend sein) zu müssen.

View more

Ist es sicher, dass es außer den Geschlechtern „weiblich“ und „männlich“ nicht noch weitere gibt?

Ich werde nicht müde, auf diesen Artikel zu verweisen x) Ganz besonders, wer das Binärsystem mit der Biologie verteidigt, sollte das mal lesen.
https://www.spektrum.de/frage/geschlechtsidentitaet-gibt-es-mehr-als-zwei-geschlechter/1835662
Zu deiner Frage: Man ist sich in Sachen Geschlecht im Moment ziemlich wenig sicher, nur dahingehend, dass das Binärsystem allein veraltet und überholt ist. Geschlecht scheint ein Spektrum zu sein, was biologisch allein schon von der Existenz der so oft ignorierten Inter* Personen nur untermauert wird - Menschen mit unter anderem nicht eindeutig zuzuordnenden äußeren Geschlechtsmerkmalen, die häufig nach der Geburt bis heute im wahrsten Sinne des Wortes "umoperiert" werden - nach Meinung der Ärzte oder Wunsch der Eltern, welches Geschlecht denn da das "richtige" sei.
Geschlecht ist sehr viel, und die Antwort lässt sich gewiss nicht rein biologisch geben. Aber ich bin zu müde und frustriert von Leuten, die meinen, meine Identität wegzureden, also belass ich es heute dabei.

View more

Was sind einige hygienische Handlungen, die nur wenige Menschen tun, die aber von jedem durchgeführt werden sollten?

👏 Hände 👏 waschen 👏 bei 👏 Betreten 👏 einer 👏 Wohnung 👏
Und wo wir dabei sind - Hände waschen vorm Sèx/Fummeln/sonst irgendwie in den intimen Zonen rumgrabbeln? (Bin immer noch hardcore für Menstruationskabinen in öffentlichen Toiletten wegen genau dem Problem - wie soll menstruierender Mensch nen Tampon hygienisch wechseln? Hallo, schon mal was von verunreinigten Tampons gehört, Sepsisgefahr???)
Und bitte-bitte-bitte bevor man das Essen anderer anfässt. Danke.
Generell bin ich da wahrscheinlich der falsche Ansprechpartner. Mein Hygienebedürfnis übersteigt das der Allgemeinheit vermutlich bei weitem. Aber ich fänds z.B. echt nice, wenn es mehr Normalität für andere wäre, dass es Menschen gibt, die sich vor Straßenkleidung in der Wohnung ekeln und man sich ohne schlechtes Gewissen/Drama auf bspw. eine zweite Hose bei länger andauernden Besuchen einigen könnte. Würde zumindest mein Wohlfühlen echt erhöhen und Stress reduzieren.
Oh! Und Schuhe ausziehen, wenn man die Beine irgendwo hochnimmt. Ist echt nicht schwer, really, aber Sitzmöbel und Schuhe - just no. Gerade in Zügen.
Und Leute, die im Sommer in den Schuhen barfuß sind, sollten bitte wirklich ein noch so kleines Paar Sneakersocken in der Tasche haben.
Und Leute, die Kopfteile mit anderen teilen, bspw. auf Liegen, bitte ein Handtuch nehmen.
Ich glaub, das wars soweit.
Ach ne. In. Die. Verdammte. Armbeuge. Husten. Oder. Niesen.
So. Danke.

View more

-

Okay, jemand fühlt sich also von den Maßnahmen gegen eine weltweit Millionen Menschen tóetende Pandemie so "in die Ecke gedrängt", dass er am hellichten Tag einen Unschuldigen an seinem Arbeitsplatz erschíeßt - alle anderen Menschen in diesem Land in Angst versetzend, ob sie Leute noch auf die Einhaltung bestehender Regeln HINWEISEN können, ohne in Lebensgefahr zu schweben???
Als die Blaubraunen von "Fremd im eigenen Land" schwadroniert haben, hab ich nicht verstanden, was sie meinten, jetzt versteh ichs. Dank dem, was sie daraus gemacht haben.
Hab mich hier nie fremder gefühlt als jetzt, hier und heute.

View more

Ich hab ein Junge kennengelernt er tut alles für mich und wir kennen uns seit 3 wochen und er kauft mir immer rosen er sagt er will mich und bereitet mir immer überraschungen glaubst du er meint es ernst und schätz mich? Und ist sehr eifersüchtig aber wir sind noch nich zusammen

Für ein paar Wochen oder Monate die Aufmerksamkeit aufrechtzuerhalten ist nicht schwer.
Die Frage, die wirklich wichtig ist, ist, ob du dich bei ihm rundum wohlfühlst. Ob es dir besser mit ihm als ohne ihn geht.
Ich hab ein paar schlechte Erfahrungen gemacht, deshalb machen mich viele Geschenke in der Anfangszeit, viele Liebesbeteuerungen und offen gezeigte Eifersucht ohne Beziehung (=Besitzanspruch) eher vorsichtig. Sowas KANN ein schlechtes Zeichen sein. Er KANN es aber auch absolut aufrichtig meinen und damit eben seine Zuneigung zeigen.
Deshalb, allein wichtig ist, wie DU dich fühlst. Dass du dich gut fühlst. Voll umfänglich, und nicht die leisen Zweifel beiseite schiebend. Nur, weil er sich jetzt Mühe gibt, verpflichtet dich das zu gar nichts, vergiss das nicht.

View more

Wie kommt es, dass niemand für die Rechte der Männer kämpft, so wie man für die Rechte der Frauen kämpft?

idk, vielleicht hats was mit den über 2000 Jahren Patriarchat und bis heute diskriminierenden Verhältnissen gegenüber Frauen zu tun, aber ist nur so ne lockere Ahnung
PS: was mich immer hart amüsiert, obwohl es so endlos traurig ist, ist, wie Männern jede kleine Ungerechtigkeit auffällt, während Frauen früher geradezu "Trainings" und diese ganz speziellen "Lektionen" hatten, wie sie Ungerechtigkeiten händeln, ohne sie als solche wahrzunehmen, anzuprangern oder gar eine Änderung zu fordern. DAS ist doch das beste Zeichen der Macht, die Männer haben. Die Macht, Diskriminierung als solche wahrzunehmen. Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen.

View more

How many "notifications" do you tend to have whenever you open up ask? Do you ever have any problems keeping up?❗

TobbeAsks’s Profile Photoᛏᛟᛒᛒᚨ
Usually there are around 5-15 new notifications everytime I open the website after a while. Sometimes it's someone who liked through my whole answers for the day, but mostly it's just a lot of new 'shoutouts'.
Lately I have a lot of problems with keeping up. I think I haven't deleted any 'shoutouts' for around two weeks now? Besides things I instantly report or block ofc. It's not to much in general (besides the obvious problems with that), it's just me being unable to manage such things. I had some interesting questions I wanted to answer inbetween, though, but currently I'm also unable to write anything that requires more than a really little effort, sadly.

View more

Wenn man sagt, dass Karma alle Taten rächt, hast du dann Angst, oder bist du erleichtert?

Ich habe Angst. Aber das hängt mit meiner persönlichen Erfahrung zusammen.
Ich habe diese "Karma!"-Ausrufe, diese ganze Geschichte erst gar nicht gekannt und dann lange nicht verstanden. Der Gedanke dahinter ist so fremd von allen Werten, mit denen ich aufgewachsen bin. Vielleicht ist es deshalb etwas, was ich bis heute nahezu ausschließlich mit einem zutiefst rachsüchtigen, andere gerne verletzenden Menschen verknüpfe. Diese Person sagte gerne "Karma!" und ergötzte sich an Leid und Problemen anderer, denen gegenüber diese Person aus welchen Gründen auch immer missgünstig gestimmt war. In der Welt dieses Menschen, in die ich zeitweise tief eingetaucht war, gab es viel Gut und Böse, und das sogenannte "Böse" sollte bestraft werden, mit allen Mitteln - alles dem Urteil und den Regeln allein dieser Person unterworfen. Und die waren sehr willkürlich.
Das war beängstigend und teilweise habe ich es einfach nur als grausam empfunden.
Wer bestimmt, was rächenswerte Taten sind? Wer legt Schuld fest? Wer gibt die Wertung vor?
Diese Weltsicht ist mir so fremd und ich kann nicht anders, ich verbinde damit einfach nur den Wunsch nach Erfüllung der eigenen Wut.
Wenn irgendein Karma daherkäme und Menschen, die mir wirklich miese Dinge angetan haben, nach dem eigenen Gutdünken "bestrafen" würde, das wäre einfach nur beängstigend. Ich wünsche ihnen nichts Schlechtes. Ich wünsche mir von ihnen, wenn überhaupt, Einsicht und Wiedergutmachung. Aber inwiefern verbessert es mein Leben, wenn sie leiden? Ich weiß, wie es sich anfühlt, zu leiden. Ich will nicht noch die Gewissheit haben müssen, dass sie das ebenfalls tun. Das würde mich doch nur in meiner Wut hemmen, weil ich dann zwischen ihr und Mitleid hin- und hergerissen wäre.
Nein. Einfach nein.

View more

Geht es dir mental gut?

Geht so.
Viele Dinge, die nicht gehen. Wie seit Wochen schon wenigstens kleine Nachrichten an Leute schreiben. Oder Haushalt, noch zu früh - wenn ich mal körperlich Energie habe, will meine Psyche nicht funktionieren müssen.
Aber kein Breakdown, auf den ich achten muss. Ich bin entspannter. Kleinigkeiten haben Zeit, zwischendurch an die Oberfläche zu kommen. Ich hab die letzten beiden Tage nach Monaten zum ersten Mal wieder neue Musik konsumieren können. Kann neue Dinge zulassen, wie Bücher lesen. Muss nicht permanent mit social media meinen mentalen Zustand wegcopen. Esse regelmäßig, vernünftig und trinke gut. Kein extremer sozialer Rückzug. Es geht mir besser.
Aber es ist schwierig. Erst Samstag hab ich mich echt zusammenreißen müssen - Körperpflege, einmal komplett frische Klamotten, rausgegangen. Meine Familie meinte, man hat mich zwei Tage lang nicht gesehen. Und ich hab Samstag wirklich einen Kampf ausgefochten, allein um mir eine frische Hose anzuziehen, weil die andere einen Fleck hatte. Ich bin nach wie vor noch nicht da, wo ich gerne wäre.

View more

Warum sind Eltern heute schon mit drei Kindern oft überfordert, während die Eltern früher mit bis zu 20 Kindern zurechtgekommen sind?

1. Sind Eltern oft nicht mit ihren Kindern zurechtgekommen. Die Kinder waren dann nur halt da, weil meist nicht verhütet wurde. Und offene Gespräche oder gar Debatten zu dem Thema gabs nicht.
2. Andere Lebensumstände. Heute sieht die Welt ganz anders aus als noch vor 100 Jahren. Sie ist voller, reizüberfluteter, hat andere Anforderungen, andere Politik, andere Umstände, andere Beschäftigungen für Kinder. Sehen wir allein, dass Kinder nicht mehr überall in der Stadt spielen können, weil es durch Autos zu gefährlich geworden ist. Da konnten früher viele Geschwister sich allein direkt vor der Haustür beschäftigen.
3. Schwarze Pädagogik + fehlende Kindheit sind ein großes Thema früherer Generationen. Wenn auch bis heute kleingeredet, haben ältere Generationen kollektive Kindheitstraumata mit sich rumgeschleppt. Es war normal, dass Geschwister die Verantwortung und Erziehung füreinander übernahmen und es war normal, dass Regeln mit körperlicher oder mentaler Gewált durchgesetzt wurden. Wenn man eher eine Kaserne als einen Haufen Kinder hat, ist es für die Erwachsenen auch scheinbar erstmal "einfacher".
4. Woran macht man eigentlich fest, ob und wann Eltern "überfordert" sind? Vielleicht ein Problem der Interpretation, vielleicht ein Problem der veränderten Sichtbarkeit, vielleicht ein Problem der erhöhten Bereitschaft, sich von außen in Kindererziehung einzumischen und sie zu bewerten - vielleicht gar nicht so ein tatsächlich existentes Problem, wie es scheint.
5. Wurden Kinder oft als Arbeitskräfte herangezogen und teilweise direkt dafür gezeugt. Selbst meine Eltern sind noch mit der Mentalität großgeworden, dass Kinder selbstverständlich in der Freizeit mit anzupacken haben. Und das weit über "mal eben im Haushalt helfen" hinaus. Das ist heute unvorstellbar geworden. Kinder haben oft eine Kindheit, die man auch so nennen kann - und natürlich sind sie dann anstrengender und "unproduktiver", während sie aufwachsen, heißt, sie verbrauchen Ressourcen, statt den Eltern noch Ressourcen einzusparen.

View more

Wie denkst du darüber, dass die Querdenker ein Massensterben von Geimpften prophezeien?

Es ist technisch gesehen eine Lösungsstrategie, um sich mit der Entscheidung gegen eine Impfung sicher zu fühlen und sich gegenseitig gegen die vorhandene Kritik am Nicht-Impfen-Lassen im eigenen Handeln zu bestätigen.
Es ist eine totale Ironie, eine Gegenmaßnahne gegen ein existentes, gegenwärtig stattfindendes Massenstérben mit der Prophezeiung eines potientiellen Massenstérbens in der Zukunft abzulehnen. ôo
Es ist für mich persönlich frei von jeder Logik und mittlerweile einfach ein Symptom unserer stark verwöhnten Gesellschaft in Deutschland, die sich selbst so ungemein wichtig nimmt und für höhere/wertvollere/klügere Wesen als andere hält, seien wir doch mal ehrlich. Für mich sind das Menschen, die den eigenen Horizont beschneiden und sich dabei für ungemein weitsichtig und überlegen halten, weil sie sich die Ohren zuhalten und "Lalala" rufen. Was ich nicht sehe, ist nicht da. Wenn die Taube auf das Schachbrett springt und den König umwirft, hat sie das Spiel gewonnen. Sowas ist das für mich.

View more

Next