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Depression... ein so schwammiger Begriff für eine so facettenreiche Beeinträchtigung der Psyche und der Emotionen. Von allen erkrankten anders empfunden und daher ohne Generalheilmittel. In den meisten Phasen empfinde ich Selbsthass. Unzufriedenheit mit mir selbst und meiner Existenz, also meiner Person und meinen Lebensumständen. Häufig erlebe ich extreme Stimmungsschwankungen. Es ist ein innerliches Schauspiel reinster emotionaler Willkür. Ist das Schwäche? Ist Schwäche in Wahrheit schlicht Hypersensibilität und wird nur von einer verkorksten Gesellschaft als Schwäche definiert? Gedanken schneiden sich wie mit Gift durchtränkte Messer durch jede Windung meines Gehirns, jede Ecke meines Bewusstseins. Jetzt, in ebendiesem Moment, ist es nicht mehr nur Hass. Es ist blinder Schmerz. Schmerz und Trauer, und der Wunsch nach Erlösung von all diesen Gefühlen. Ich wünschte, ich wäre ein Dummkopf. So saublöd, dass es mir egal wäre, wie oberflächlich und zerstörerisch Menschen sein können. Ich wünschte, mein Herz wäre kalt und mir würde nichts mehr etwas bedeuten. Oh, es würde so vieles einfacher machen. Und was sagt es eigentlich über den Zustand einer Seele aus, so gepeinigt zu sein, dass sie derartige Boshaftigkeit mit jeder Faser ihrer Existenz verabscheut und doch gleichsam glorifiziert? Wie kaputtgerichtet muss ein Mensch sein? Vernichtet mich und meine Emotionen. Werft mich auf den Müll. Ich bitte, nein, flehe darum; ich bin all des Schmerzes so dermaßen überdrüssig geworden.

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