Ask @Morphevs:

Nenne bitte 7 oder mehr interessante Fakten über dich selber.

In bewusster Ignoranz gegenüber der Frage, welche Person in welchem Kontext was als interessant definieren würde und was nicht, beschreibe ich sieben Fakten, die ich selbst als interessant empfinden würde.
1. Ich spreche Deutsch (gebürtig in banater Mundart), Englisch (modern und archaisch), Rumänisch, Norwegisch und Latein aktiv. Aufgrund gegeber linguistischer Kenntnisse verstehe ich passiv des Weiteren Schwedisch, Dänisch, Niederländisch, Luxemburgisch, Schweizerdeutsch und ein paar Worte diverser balkanischer/slawischer Sprachen.
2. Auf der Liste mit Sprachen, die ich (zu gegebenner Zeit) noch (aktiv) lernen möchte, stehen Schwedisch, Finnisch, Isländisch, Russisch und Japanisch. Ich konstatiere an dieser Stelle, dass ich nie behauptet habe, diese Liste je zu komplettieren, doch zumindest das Bestreben danach ist gegeben.
3. Ich habe früher sechs Jahre Klarinette gespielt, später kamen nach und nach E-Gitarre, E-Bass, Dudelsack (genauer: deutscher, mittelalterlicher Marktsack), Drehleier, Blöckflöte, Ocarina, Tin Whistle und Low Whistle dazu. Gerne lernen würde ich ausserdem Akkorden, Klavier und Cello. Auch hier gilt, dass ich nie weiss, ob ich all das je erreichen werde, aber wenn ich Zeit habe, verfolge ich diese Träume natürlich.
4. Ich habe mit fünfzehn Jahren gelernt, wie man ein Auto fährt, als mein Vater eines Tages unsere Koffer ins Auto warf und meinte "Junge, wir fahren nach Rumänien". Als nachfolgende Handlung setzte er sich auf den Beifahrersitz.
5. Als ich mit achtzehn meinen Motorradführerschein machte, verstritt ich mich auf extreme Weise mit meinem Vater. Infolgedessen blieb ich ein paar Tage bei meinem Cousin und setzte mich am Morgen der Prüfung auf mein Motorrad, fuhr zur Prüfung, legte diese ab, bestand mit Bravur und fuhr dann wieder nach Hause zu meinem Vater. (Mein eigenes Motorrad parkte ich natürlich so, dass Fahrlehrer und Prüfer es nicht sahen. Nach der abgelegten Prüfung war mir aber auch das egal)
6. Ich habe mir das Feuerspucken selbst anhand von Grillanzünder beigebracht. Erst nach einem halben Jahr wusste ich, dass man die besondere Flüssigkeit zum Spucken von Feuer "Pyrofluid" nennt, und erst dann war ich in der Lage, mir selbige zu erstehen, doch auch zu Zeiten des Grillanzünders bin ich damit schon öffentlich aufgetreten.
7. Meine schönste Urlaubserinnerung habe ich 2011 in Rumänien gemacht. Wir waren insgesamt drei Wochen dort, eine Woche verbrachte ich bei einer mit mir über ca. zwanzig Ecken verwandten Familie. Ich setzte mich also mit der Freundin des Sohnes der Familie auf das Dach seines Wagens und er fuhr uns im Dorf bei 60km/h herum. Als die Polizei uns sah, winkte die nur freundlich, denn meines Freundes Vater war der ehemalige örtliche Polizeichef. In diesem Moment liebte ich die Korruption in Rumänien. Es gab noch weitere schöne Erlebnisse dort, aber mir gehen die Zeichen aus. Abschliessend ein altes Bild, das meinen ersten Versuch der Feuerspuckerei anhand von Grillanzünder zeigt.

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Ich fahre am Sonntag zum Mittelaltermarkt nach Hameln. Magst Du Mittelaltermärkte?

Katzelmacher
Ooh, da wär ich gern dabei. Ich stecke ja ziemlich tief in der mittelalterlichen Szene drin, und auch wenn ich mal irgendwo nicht als Spielmann auftrete, so sehe ich doch gern, was die werten Genossen so treiben, einfach um noch dazuzulernen oder etwas zu plaudern. Es ist ganz nett, mal ein wenig abzuschalten und zu entspannen. Allerdings bevorzuge ich Märkte, wenn das Wetter etwas wärmer ist. Dann ist es überall angenehmer, auf dem Markt selbst, in den Baracken, in den Badehäusern...
Das Bild ist übrigens von 2012, meinem ersten Jahr als Spielmann, damals auf dem SummerBreeze, an meinem 18. Geburtstag.

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Welche Art ask-User bist du? Bist du der, der tagtäglich aktiv ist und Fragen beantworten, eher der stille Leser, derjenige, der nur aus Langweile online kommt oder doch eine ganz andere Art? Erzähl doch mal bitte.

ialociN
Ich bin die Sorte Ask-User, die eigentlich keinen Bock mehr hat und nur aus Gründen der Prokrastination hier herumdümpelt und sich trotz des selbsterklärenden Formates dieser Webseite immer wieder wundert, was Leute eigentlich alles wissen wollen. Da sind Fragen in meinem Feed dabei, die mich wirklich an vielen Dingen zweifeln lassen.

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Nenne mir bitte 5 Stärken, die du an dir außergewöhnlich schätzt!

Merlindchan
1. Es fällt mir leicht, mir neue Sprachen anzueignen.
2. Ich kann meine Gefühle zur Aussenwelt hin wunderbar verbergen, wenn es anderen Personen dient.
3. Ich bin äusserst genügsam und doch dankbar.
4. Ich kann sehr flexibel und anpassungsfähig sein.
5. Gegenüber allerlei Schmerz, physisch oder emotional, empfinde ich mich als ziemlich abgehärtet.

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Die heutige Frage:

ᛚᛁᚠᚦᚱᚨᛋᛁᚱ
Ich habe eine Frage an dich. Diese Frage stelle ich nicht mit der Intention, dich zu provozieren, ich hatte mir nur einfach darüber Gedanken gemacht. Des Öfteren formt sich aus deinem Munde dein verbaler Unmut über dein irdisches Dasein – du hasst dein Leben. Was also ist der Grund, dass du dich noch nicht selbst die Klippen runtergestürzt hast, vor's nächste Auto gesprungen bist, dir einen Galgen geknüpft hast? Schlicht, deiner leidlichen Existenz ein Ende bereitet hast, wenn du so wenig Gefallen daran findest? Ist es die Hoffnung, dass es eines Tages besser sein könnte oder ist es Angst über die Ungewissheit dessen, was uns nach unserer Zeit hier auf Erden erwartet? Ist es Motivation oder Angst, die einen Menschen wie dich noch am Leben hält? Ich brauche dir nichts darüber zu erzählen, wie kacke das Leben sein kann, wie sinnlos und schmerzhaft. Ebenso will ich dich nicht in irgendeiner Weise mit meinen eigenen Sorgen belasten, doch würde mich mal interessieren, wie du darüber denkst. Ist es auch in diesem Fall dein Wille zum Kampf wie in Liebesangelegenheiten? Willst du deswegen nicht aufgeben, weil man sonst hinterher über dich sagte, du wärst einfach zu schwach gewesen? Und was juckt einen schon, was andere über einen sagen oder denken, wenn man dann bereits mit dem Verwesungsprozess begonnen hat, wenn überhaupt irgendwer davon erfährt, dass man sich den nächstbesten Ausgang gesucht hat, weil einem diese Fahrt einfach zu leidig wurde? Wiederholend merke ich an dieser Stelle an, dass meine Fragen keiner provokanten Natur sein sollen, sondern lediglich den Ursprung der Neugier haben. Ich selber muss über all das in letzter Zeit verstärkt nachdenken und finde keine Antwort darauf, wieso die Menschen tagtäglich noch aufstehen. Viele machen sich von der Sinnlosigkeit der Existenz an sich ja gar kein Bild, aber was ist mit denen, die sich derer bewusst geworden sind? Was treibt sie an, dass sie sich nich einfach das nächste Messer in die Brust rammen, da die erkannte Sinnlosigkeit menschlicher Existenz ja nicht abzustreiten ist? Und wieso wird es so oft als falsch angesehen, einfach keinen Bock mehr zu haben? Ist es nicht die Sache eines jeden einzelnen, darüber zu verfügen, wie er sein Leben führen möchte und wann er einen Schlussstrich zieht?

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Was war das letzte Fettnäpfchen, in das du getreten bist?

ialociN
Ich habe mit meinem Vater gesprochen. Klingt harmlos? Denkste. Der Mann wohnt seit nunmehr 27 Jahren in diesem Land, glaubt aber immer noch, Bier sei ausschliesslich ab 18, 0800-Nummern würden ihn arm machen und er könne mit mir bis in mein Rentenalter verfahren, wie ihm beliebt.
Letztens ging's ihm darum, ich würde zu wenig im Haushalt tun und meine Freunde kämen nur zum saufen (das Bier, welches wir trinken, kaufe ich selbst und ganz abgesehen davon ist es eben nicht nur Sauferei, die hier betrieben wird). Könne ja auch mal was arbeiten, wenn mir langweilig sei. Also gut, hab Manu für dieses Wochenende explizit zur Arbeit eingeladen (Dachboden renovieren, da gibt es noch genug zu tun) und dies meinem Vater mitgeteilt. Dann hiess es nur, ja was mir denn einfiele, fremde ("fremde") Leute zum arbeiten herzuholen; was brauche er denn fremde Leute hier? Ob ich keinen Anstand hätte. Warum ich ihn nicht vorher fragte (ich erinnere, Zitat: "Die ganze Zeit seid ihr nur am Saufen, aber arbeiten könnt ihr nicht"). Nun, ich weiss schon, warum ich ursprünglich ausgezogen war. Dass die Umstände es derzeit erfordern, wieder bei meinen Eltern leben zu müssen, erscheint in solchen Situationen wie eine Strafe der lieben Götter. Ich stelle hiermit eine Gegenfrage: Ist es verwerflich, einen solchen Mann nicht respektieren zu wollen, der sich alle zwei Tage in seinen eigenen Aussagen widerspricht und jedweden Protest mit seiner "von Natur und Gott" gegebenen Vater- und Respektspersönlichkeit für nichtig erklären und unterbinden will? (Fun fact: Noch zu anderen Zeiten, da ich, wie wir sehen aus gewissen Gründen, in einem Kinderheim leben musste, kamen solch absolut wunderbare Aussagen wie "Ich habe dir dein Leben geschenkt und wenn du mich nicht zu respektieren weisst, dann bin ich ebenso dazu berechtigt, es dir zu nehmen"). Soll ich noch weiter auspacken oder ist den hier anwesenden Lesern bereits der Appetit vergangen? Muss ich wirklich abermals erwähnen, warum ich mein Leben so sehr hasse? Ist es nicht genug, dass andere Sorgen das Glück und die Freude meines Daseins bereits zur Genüge ausschlachten und nun soll ich mich mit zweiundzwanzigeinhalb Jahren immer noch den Torheiten dieses verächtlichen Narren hingeben? Mir steht der Sinn zu kotzen bei solch unendlicher Gerechtigkeit.
https://www.youtube.com/watch?v=mbOx1U5pv3s

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Wem lohnt es sich zu folgen?

Raumschaf.
Och, nunja, ich weiß zum Beispiel ganz genau, wem ich folgen würde. Ob das lohnenswert ist (geschweige denn, ob das immer ratsam ist), steht auf einem ganz anderen Blatt.
Machen wir eine Liste:
meiner inneren Stimme
Kyle Katarn
dem Capo
Don Corleone
Son-Gohan (Senior)
dem magischen Reiskocher
Han Solo
dem Dude
Rambo
einem Piratenkapitän
Einhörnern
einem Geist
einem persischen Prinzen
einer Pantomime
einem Zeitreisenden aus dem 23. Jahrhundert
[…]
Allerdings halte ich es nicht für abwegig, dass du Nutzer hier auf ask gemeint haben könntest. Ich mache noch eine Liste (heute hab ich es irgendwie mit Listen) mit Leuten, denen ich hier so folge.
@CaptainBlackeye
@Vantablackthoughts
@MetaLasagne
@Lichtmensch
@RauchimKopf
@Pusteblumenkohl
@Iron_King
@Lucaa1312
@LucaHatDochKeineAhnung
@dieKersy
@Merlindchan
@MyraMorpheus
@there_isnohope
@Raumschaf
u.v.m, etc. pp.

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Merlis Tagesaufgabe: Beschreibe dich so ausführlich wie möglich selbst. Was schätzt du an dir am meisten? Woran musst du noch arbeiten und wie wirst du das erreichen? Hast du spezielle Wünsche?

Mich ausführlich beschreiben? Ich bin total verrückt und wahnsinnig. Und ich meine nicht die Art von Wahnsinn wie "Wahnsinn, ist der toll...", sonden "der Junge ist wahnsinnig geworden!"-Wahnsinn. Aber ich würde mich dennoch als liebenswürdig und umgänglich bezeichnen. Was schätze ich denn an mir am meisten? Meine Fähigkeit, in jedem Menschen das Gute zu sehen. Woran muss ich noch arbeiten? Meinen Fertigkeiten, speziell im musikalischen und linguistischen Bereich, eben weil ich hier meine grössten Leidenschaften sehe. Das erreiche ich, indem ich übe und übe und übe, bis Mozart selbst aus seinem Grabe steigt und mir, exaltiert und punkig, wie er so war, den kleinen Finger schütteln wird. Gut, seien wir realistisch: Ich werde meinen eigenen Ansprüchen nie genügen, aber darum geht es mir nicht, getreu dem Motto: Der Weg ist das Ziel. Spezielle Wünsche? Ich wünsche mir, dass die Welt sich endlich in Frieden und Güte zusammenschliesst. Für mich persönlich allerdings? Ich wünsche mir einen Menschen, der mich zur Disziplin motiviert, mit dem ich mich auf einer Wellenlänge unterhalte und von dem ich lerne.

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Was "turnt" dich bei anderen Menschen ab?

Alecto
Als erstes ist es die Egozentrik; sowas missfällt mir, wenn zu exzessiv, generell. Klar, jede Person erzählt mal von sich, aber wenn sich plötzlich alles nur noch um sich selbst dreht, naja.
(Fun Fact an dieser Stelle: Ich kann mein Interesse oder meine Teilnahme an der Gefühlswelt anderer sehr schlecht zum Ausdruck bringen, was viele Menschen wiederum oft von mir denken lässt, ich sei egozentrisch oder eingebildet; bin ich nicht, nur sehr introvertiert im Kontakt mit anderen Menschen, was mir teilweise echt Leid tut, weil ich es nicht ändern kann)
Des Weiteren mag ich geistige Abgestumpftheit nicht, Oberflächlichkeit, Künstlichkeit, Intoleranz, zu grosse Faulheit (ich bin auch faul, okay? Es gibt dennoch Grenzen)... Und ja, was ich hier beschreibe, sind alles innerliche Merkmale - was, mit Verlaub, daran liegt, dass mir das wichtiger ist, als alles, was sich ausserhalb der Seele und des Geistes zeigen könnte. Insgesamt muss die zwischenmenschliche Chemie passen und wenn eine der oben genannten Charakteristiken einfach zu penetrant ist, dann kann ich einen Menschen äusserlich noch so schön empfinden, das wird diese Person vor meiner Abneigung allerdings nicht schützen. Umgekehrt gilt das gleiche; es gibt Menschen, die finde ich äusserlich einfach nicht ästhetisch, aber ich mag sie als Menschen dennoch so sehr, weil sie geistreich sind, kreativ, hilfsbereit oder liebenswürdig. Äusserlichkeiten sind mir für eine gute Unterhaltung, für Freundschaften o. Ä. nicht wichtig, zudem bin ich auch nicht Adonis.

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Welche Stressfaktoren musst du zurzeit überwinden?

Waschbär
- Schule: ich zahle nicht nur jeden Monat aus eigener Tasche die Gebühren für eine Privatschule, ich habe auch noch im Mai Prüfungen. Ich kann im Februar noch eine Zusatzprüfung ablegen, die nochmal um die 160 Euro kostet. Sounds nice, eh? Also, vorneweg - es ist eine Sprachenschule, ich gehe gerne da hin und ich lerne Zeug, das mich tatsächlich interessiert. Aber es ist verdammt schwer. Ich habe letztes Jahr zum ersten Mal in meinem Leben Russischunterricht gehabt, dieses Jahr sollen wir Geschäftsbriefe schreiben, in Rollenspielen auf Wohnungsbesichtigung gehen, Hotelzimmer vermieten. Auf Russisch. С#ка бл@т. Ich habe so viele Vokabeln auf Anki, dass ich damit eines dieser Reisewörterbücher von Langenscheidt um einiges übertrumpfen könnte, sowohl für Russisch als auch für Englisch. Die Angst zu versagen, der Druck ist fucking real. Weil ich schon so oft versagt habe - auf Gebieten, die mir nicht unbedingt lagen, weswegen ich das ja unbedingt machen wollte. Wenn ich jetzt wieder verkacke, weil ich innerhalb von zwei Jahren gelernt haben sollte zu dichten wie Puschkin, aber in Realität mich diesem Level einfach noch nicht gewachsen fühle, dann ist das sicher förderlich für mein strahlendes Selbstbewusstsein.
Finanzen: Oh boi, where do I even start? Letztes Jahr habe ich noch Nachhilfe gegeben. Dieses Jahr, aufgrund von Depressionen, schulischem Druck und dem daraus resultierenden Zeitmangel, habe ich entschlossen, lieber keine Nachhilfe zu geben. Das wäre den Schülern nicht fair gegenüber, wenn ich qualitativen Unterricht aufgrund der Umstände nicht gewährleisten kann und hell, I can't. Ich gehe aber jede Woche Blutplasma spenden um mir etwas dazuzuverdienen. That's right, take my blood, I need the money. An manchen Tagen esse ich einfach gar nichts. Entweder, weil ich mich nicht dazu überwinden kann, einkaufen zu gehen (again, I am a fucking piece of depressed crap) oder weil ich das Geld anderweitig brauche (Fortsetzung: siehe Folgeantwort)

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Weißt du deinen Wert zu schätzen?

Sommerregen
Diese Frage hat mich lange beschäftigt. Nicht erst, seit ich sie hier las, sondern schon immer eigentlich. Man sollte sich doch an dieser Stelle fragen, wie der Wert einer Person definiert wird; ich bin allerdings nicht dazu in der Lage, für andere und mich die gleichen Definitionen zu finden. Geht es um andere, interessieren mich hauptsächlich Charakter und Einstellung. Gewisse gemeinsame Interessen sind zudem nie schlecht. Im Prinzip kann mir jeder Mensch wertvoll werden, wenn ich mich lange genug mit ihm beschäftige (was nicht gleichzusetzen ist mit dem Wunsch nach Kontakt oder mit positiven Gefühlen; nur weil ein Mensch wertvoll ist, muss man ihn nicht mögen), aber wie sehe ich es denn bei mir selbst? Ich bin unzufrieden. Ich bin ein Perfektionist und obwohl ich weiss, dass Perfektion unerreichbar ist, so strebe ich doch nach ihr. Sie nicht zu erreichen, frustriert mich. Ich habe zu wenig Zeit, mich den Dingen zu widmen, denen ich mich gerne widmen würde, das frustriert zudem. Kann ein frustvolles Leben wirklich wertvoll sein? Ich will an dieser Stelle niemanden, der mir Vorträge hält. Sinn und Wert einer Sache zu hinterfragen bedeutet nicht, diese abzulehnen, sondern zeugt meiner Ansicht nach nach dem Streben von Rationalität und Objektivität, auch wenn eine derartige Frage so nicht beantwortet werden kann. Was würden andere über mich sagen? Für andere habe ich vielleicht einen gewissen persönlichen Wert - aber ich bin lange nicht so anmassend, behaupten zu wollen, ich sei unabdingbar. Für die Gesellschaft habe ich momentan auch keinen Wert, eben weil ich so unzufrieden bin und dies in gewisser Weise lähmt. Ich weiss, wie schön das Leben sein kann, allerdings wurde hier nicht gefragt, ob ich den Wert des Lebens schätzen kann (da wäre die Antwort ein klares "ja"), sondern hier wurde gefragt, ob ich meinen Wert schätzen kann. Kann man das je? Ich zweifle momentan. Und meine Zweifel sind nicht schlecht, im Gegenteil; ich denke, solange ich zweifle, bin ich auf der Suche nach einem für mich optimalen Weg. Ich glaube auch nicht, dass es diesen sprichwörtlich besten Weg wirklich gibt, aber durch die Suche nach diesem ist es uns vielleicht möglich, in einer für uns selbst annähernd optimalen Bahn zu pendeln. Wichtig dabei ist, dass die Zweifel nicht die Überhand gewinnen, dass sie das Denken nicht zu arg lähmen und genau davor habe ich momentan noch Angst; ich glaube, dass ich genau an so einem Punkt angelangt bin, was es mir unmöglich macht, über mich selbst eine wertende Aussage zu treffen.

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Glaubst du, Fernsehen erzieht uns (zumindest ein stück weit) dazu, über andere zu urteilen?

Ein Mensch auf mentaler Flucht
Ich denke, es ist vollkommen natürlich, über andere urteilen zu wollen, sie somit irgendwie einzuschätzen und irgendeiner Schublade zuzuordnen. Das Fernsehen verstärkt dieses angeborene Verhalten wahrscheinlich durch den ganzen dargestellten Wettbewerb und durch andere Programme. Dass das Urteilen über andere Personen nicht richtig ist, weil es oft voreingenommen, nicht einmal versucht reflektiert und objektiv und darüber hinaus noch in 99% der Fälle unzureichend informiert geschieht, muss ich wohl nicht dazusagen. Aber es geschieht nunmal.

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Wobei blühst Du auf?

Bücherzwerg
Bei Musik, besonders Musik, die mir gefällt. Vorhin eine Mail von der Deutschen Uilleann Pipes Gesellschaft bekommen, im Frühling werde ich ein Leihset bekommen. Dann erfüllt sich mir endlich ein Traum.
Für alle, die nicht wissen, wie sich eine Uilleann Pipe anhört, habe ich hier ein kleines Instrumentalstück einer meiner Lieblingsbands.
https://www.youtube.com/watch?v=2p8axHZ88gM

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Glaubst du an außerkörperliche Erfahrungen? Was weißt du darüber? Hattest du vielleicht sogar selbst schon ein derartiges Erlebnis?

Nun, ich war eine gewisse Zeit während meiner Depressionen auf Medikation und habe mir des Öfteren bewusst Überdosen herbeigeführt. Das waren dann teilweise sehr... bewusstseinserweiternde Erlebnisse, wenn ich sie mal so nennen darf. Ich hatte, dann auf meinem Trip, absolut keine Ahnung, was ich tue. So wollte ich zum Beispiel einen Kleiderbügel rauchen, dachte im Himmel seien Laser und das Personal im Krankenhaus (in welches man mich spätestens ab den Lasern brachte) hielt ich für 100% russisch ("Hören Sie auf, Russisch mit mir zu sprechen, ich spreche kein Russisch!". Das waren harte Zeiten. Ich hatte damals schon ein Mobiltelephon und schrieb Leuten auch Nachrichten in diesem Zustand, weil ich dachte, ich könnte lesen, was die schreiben. Dachte ich nur. Ich dachte auch, ich könnte vernünftig Antworten. Dachte ich. Die Texte waren Bullshit, ich hab fast jeden Buchstaben verfehlt und Dinge geschrieben (naja, versucht zu schreiben trifft es wohl besser), die total aus dem Kontext waren. Ähnlich einem Kind, das Dinge sagen will, aber nur Geplapper herausbringt. Diese Trips gingen ein paar mal gut, bis man mir mit einer Therapie drohte (damals das letzte, was ich mir angetan hätte; heute würde ich gerne eine machen, habe aber nicht die Zeit für sowas. Traurig.) und ich mich deswegen zusammenriss. Auf diesen Trips (wir sehen, sie waren echt wild) hatte ich auch manchmal das Gefühl, ich würde mich von weit aussen sehen und ich bekam nur nebenbei mit, was so abging, weil mich der Rest des Universums in diesen Momenten viel mehr interessierte (ich hatte auch mal ein Kraut geraucht, nachdem ich das Gefühl hatte, dreissig Meter tief in mir selbst vergraben zu sein, so viel zu normalkörperlichen, ausserkörperlichen und tief-innerkörperlichen Erfahrungen).
Ich bin auf all das nicht stolz, keineswegs. Was ich getan habe, war unverantwortlich. Aber mal ehrlich? Ich hatte Spass dabei. Spass nicht nur auf meine Kosten, sondern auch auf Kosten derer, die sich Sorgen um mich machten und deswegen bereue ich die ganze Sache ja erst so richtig (nicht meinetwegen, nein). Ich war ein abgefuckter kranker Junge mit tief-psychischen Störungen, wenn ich das mal so sagen kann. Ich glaube nicht, dass es einfache Pubertät war, das war mehr als das. Ich habe es geliebt, mich selbst zu zerstören und manchmal frage ich mich, ob ich nicht mehr erreicht hätte, wenn ich "normal" gewesen wäre. An all diesen Erfahrungen bin ich aber stets gewachsen und so stehe ich heute hier und kann sagen, dass alles einen guten Verlauf genommen hat und ich zufrieden bin, weil ich nicht nur gelernt habe, auf mich aufzupassen und mich selbst zumindest ein wenig zu schätzen, aber auch mich gewissen Dingen wie der Philosophie und den Gefühlen anderer Menschen leidenschaftlich hinzugeben und das ist mehr wert als alle Trips, die ich je hatte.

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Vor 200 Jahren wurde in Berlin Ernst Litfaß, der Erfinder der Litfaßsäule, geboren. Nutzt du Litfaßsäulen noch als Informationsquelle? Wo und wie nimmst du Werbung im Alltag wahr? Fühlst du dich durch die tägliche Werbung belästigt oder kannst du sie ausblenden?

Magic's Tagesfragenseite
Bisher habe ich auf dem Land gewohnt, da gab es Litfaßsäulen nicht. Da ich aber berufsbedingt seit nunmehr einer Woche in der großen Stadt lebe, nehme ich durchaus solche Formen der Werbung wahr und ich finde sie teils echt interessant, es gibt nämlich auch Plakate zu irgendwelchen Lesungen in der Stadt oder ganz interessant klingenden Veranstaltungen. Für mich ist so vieles neu und ungewohnt hier und es wird auch noch Zeit brauchen, bis ich mich einigermaßen eingelebt habe. Wie ich Werbung dann wahrnehmen werde, darüber kann ich natürlich noch keine Aussage treffen, aber ich denke, sie wird in meinem Bewusstsein an Präsenz verlieren, da sie mir als unwichtig erscheint und ich mir schon jetzt ein kleines Netz aufgebaut habe, das wohl gut über Veranstaltungen Bescheid weiß. Heute war ich übrigens auf einer Demo gegen die AfD anlässlich des Besuchs von Frau Petri. Zahl der Demonstranten gegen die AfD: Laut einer Zwischenmeldung kurz vor meinem Abschied von der Veranstaltung, 3000. Anzahl der Besucher im Namen der AfD: Null. Ein guter Tag für Augsburg also.

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Was bedeutet "high sein" für dich? ???

Nach ein paar… durchwachsenen Tagen und Nächten… im Hinblick auf das Dickicht an Durchwachsenheit… fühlt es sich so… befreiend… dass ich für einen kurzen Moment das Licht in der Dunkelheit erblicken durfte. Manch einer mag sagen, das sei nur ein wenig Schnee. Für mich, jetzt in diesem Moment, ist das Magie. Denn ich bin nicht wie manch einer. Ich bin gleichsam überall zu Hause und doch nirgends. Ich bin die ewige Jugend in alterndem Fleisch. Ich bin das ungestillte Verlangen und die völlige Glückseligkeit. Es sind Widersprüche wie diese… die meinen Geist durchziehen… des Tages… und auch des Nachts… sodass ich nie weiß… wer ich bin… und doch sehe ich die Antwort ständig vor mir… in mir… ich strecke meine Hand aus, und greife… doch erfasse nicht das, wonach mein Herz sich so sehnt, nicht als Ganzes… sondern nur Teile… und so stehe ich verzweifelt da… nicht imstande, diese Teile zusammenzufügen, in den Spiegel zu sehen und die Antwort auszusprechen… nein, ich schaue in den Himmel, sehe Dunkelheit und… den Schnee… nur den Schnee…
Heute erfülle ich dein Herz mit Kälte, so wie du es dir schon lange gewünscht hast. Die Kälte, möge sie dir treuer Begleiter sein; doch gib Acht und vergiss nicht… es gibt mehr als ein Extrem. Schnee, er schmilzt hinfort auf deiner Haut, doch kann er dich ebenso erfrieren lassen… Welches ist der dritte Weg?
Ich will der Schnee sein, der wärmt…

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Weltenwanderer
Ich möchte an dieser Stelle danke sagen. Auf meine letzten Antworten habe ich von mehreren Leuten eine gewisse Form der Reaktion gezeigt bekommen. Das zeigt mir, dass ich den Leuten nicht egal bin. Leider ändert das für mich nichts. Im Gegenteil, jetzt fühle ich mich irgendwie verpflichtet, weiterzumachen. Ich weiß, dass mich niemand tatsächlich verpflichtet. Dummerweise kann ich nicht sagen, dass mir andere Menschen egal wären, also möchte ich einfach nicht denken müssen, ich würde andere enttäuschen. Eigentlich sollte es mir egal sein, denn man sollte immer zuerst zusehen, dass es einem selbst gut geht. Mir wird es in einer Gesellschaft, in die ich nicht hingehöre, wahrscheinlich nie gut gehen. Es ist also nicht so, als würde ich für mich weitermachen. Zumindest nicht wirklich. Nicht, dass ich vorhätte, mir Schaden zuzufügen. Falls irgendwer dachte, dass ich eventuell irgendetwas in eine derartige Richtung plane - nein, tut mir leid. Ich hätte zu sowas nicht mal die Kraft. Und ich weiß auch nicht, wie ich mit all dem umgehen soll, was mir die Menschen, von denen ich rede, gesagt haben (was dich, Marie, einschließt). Wahrscheinlich fühlt sich allein die geringste Zuneigung anderer schon deswegen nicht richtig an, weil ich selbst in mir nichts als Fehler sehe. Vielleicht kann ich deswegen mit all dem nicht umgehen. Vielleicht werde ich es nie können. Es tut mir leid, dass ich dazu nicht mehr sagen kann. Ihr könntet eh jedes einzelne meiner Gegenargumente niederdiskutieren und ich könnte nichts dagegen tun. Wäre aber immer noch nicht einverstanden, weil ich ein sturer Esel bin. Trotzdem, danke an euch alle.

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