Ask @Mors_certa_hora_incerta:

Wie denkst du darüber, dass Länder mit „1. Welt“, „2. Welt“, usw bezeichnet und somit auf- und abgestuft werden? Wir leben doch alle auf einer Welt, oder nicht?

M e l l i
Kann damit gut Leben. Die Begriffe bezeichnen eben gewisse Entwicklungsstände im wirtschaftlichen, sozialen und politischen Bereich. Vielleicht ist das Wort "Welt" in dem Zusammenang nicht ganz glücklich, aber wirklich stören tut es mich persönlich nicht.

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~ 08.05.2018 ~ Wann hast du zuletzt jemand neues kennengelernt? Wie ist es geschehen? War es eine positive Erfahrung? Hast du noch Kontakt zu der Person?

Nüsschenfragen
So richtig kennengelertn war wohl vor den Prüfungen im Wintersemester. Eine Freundin von mir hat im Nietzsche Seminar einen Typen angesprochen, ob er nicht mit unserer Gruppe lernen möchte und der kam dann zu unserer Gruppe dazu. Haben dann rausgefunden, dass er mit uns begonnen hatte, aber nicht bei den Erstitagen war und weil er echt ein ziemlich angenehmer Dude ist und ziemlich viel Ahnung hatte wurde er schnell in unseren Freundeskreis integriert. Deshalb hab ich regelmäßig mit ihm Kontakt, auch wenn wir dieses Jahr leider nur eine Vorlesung gemeinsam haben.

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Wie verbringst du normalerweise Deine Freitagabende?

Da ich dieses Semester immer bis 19Uhr arbeiten muss fahre ich danach eigentlich immer direkt nach Hause oder wohl eher zu meinen Freunden oder Freund um mit denen den Freitagabend zu verbringen.
Manchmal bleib ich auch in der WG und geh in der Stadt weg, aber das ist eher selten, da ich meine alten Freunde meist nur am Wochende sehe, wenn ich daheim bin.

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Was lernt man bei Digital Humanities?

Majo
An sich eigentlich wie man verschiedene Objekte (überwiegend Texte, vor allem Briefverkehr) digitalisiert. Zumindest ist das bei uns so, weil die Profs entweder Informatiker, Geschichtler oder Germanisten sind. Dann lernt man z.B. TEI, XML, XPath; XQuery, Java, Phyton, usw. kennen mit denen das recht gut möglich ist.
Ansonsten beschäftigt man sich viel mit Datenbanken und auch altdeutscher Schrift, wobei man die sich einfach selbst beibringen muss, damit man die Schriftstücke zum Teil entziffern kann, ergo ist es von Vorteil, wenn man das zusammen mit Germanistik oder Geschichte studiert.
Dieses Semester ist ein wenig seltsam, weil ich Wahlpflichtfächer hab:
1. Kartographie: Ist recht langweilig, aber man lernt wie man Karten erstellt, sich das anzeigen lässt was man will, die mit anderen Daten überwiegend Exeltabellen usw. koppelt und welche Datensätze (.gsm/.bna) man am besten von wo herbekommt.
2. Datenbanken Antike: Bin mega enttäuscht, weil ich eben mit Antikenstücken gerechnet habe und wir jetzt mit TEI, Oxygen XML, XQuery, XPath die an sich nur jede Woche weiter Briefe von ca. 1914 digitalisieren und mir da eigentlich nur das entziffern so wirklich Spaß macht.
3. Konfliktsimulation: Wir beschäftigen uns mit einem ans preußische Militär von 1870 angelehntes Kriegsstrategiespiel. Ist ziemlich cool, aber auch sehr anspruchsvoll und das eigentliche Ziel ist es zu zeigen wie schnell Friktion im echten Leben bei einem Krieg eintritt. Dafür hat man einmal eine sehr unübersichtliche Karte, extrem viele Bataillon, die man "rumschieben", aktivieren usw. muss, die Karte ist in zwei Räumen ergo man weiß nicht was z.B. im Osten vonstatten geht und nur der jeweilige Stab, der in einem ganz anderen Raum sitzt hat einen Lageplan, der aber immer wieder durch Boten aktualisiert werden muss.
Also an sich ein recht unnützer Studiengang, aber in Kombination mit Philosophie erhoffe ich mir da eh nichts anderes als etwas mehr von Dingen zu lernen von denen ich vorher wenig bis gar keine Ahnung hatte. Außerdem ist das nur mein Nebenfach, ergo ich krieg davon eh nicht viel mit, was mir aber ganz recht ist.

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~ 16.05.2018 ~ Beschreibe das heutige Wetter mit eigenen Worte.

Nüsschenfragen
Es ist angenehm kühl, die Luftfeuchtigkeit ist recht hoch, da es die letzte Nacht geregnet hat. Bisher ist die Sonne noch nicht wirklich herausgekommen, sondern wird von weißgrauen Wolken verdeckt. Es ist fast windstill und wenn man sich länger draußen bewegt werden die Klamotten unangenehm klamm.

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Worüber würdest du gerne mal Artikel in (Online)Zeitschriften lesen?

Majo
Dadurch, dass ich durch das Hichschulnetz auf gefühlt fast alles einen Zugriff habe gibt es da jetzt nicht den einen Artikel den ich gerne lesen würde. Aber hab mich in letzter Zeit ein wenig mit "Gaslighting" beschäftigt und würde dazu und zu Sexarbeit mit Menschen, die eine Behinderung haben, gerne mehr lesen, weil das Themen sind, von denen man kaum etwas liest.

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Denkst du, dass Menschen ihre Menschlichkeit verlieren können? Wenn ja, würden dir Gründe dafür einfallen?

bygoneDays
Ich würde eher sagen, dass sie sich soweit von sich selbst entfremden können, dass sie zu anderen Objekten (Menschen, Tieren, usw.) die sowieso schon herrschende Distanz, der Individuen untereinander, auf eine derart perverse Weise ausweiten, dass ihr handeln als unmenschlich wahrgenommen wird.
Gründe wären Selbstschutz (beispielsweise nach traumatischen Ereignissen), gewisse soziale Gruppendynamiken (wie beispielsweise im Dritten Reich) und (ökonomisch-)soziale Entfremdung in der heutigen Gesellschaft.

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+2 answers in: “Hast du dir jemals ein gefühlloses Dasein gewünscht?”

Die Kraft der Gedanken, die Macht der Gefühle - was fällt dir dazu ein?

Jedes Mal, wenn ich diese Frage lese, kommt mir zu aller erst das Wort Poesie in den Kopf. Ich selbst kann zwar eher weniger mit Gedichten anfangen, aber ich kann verstehen, dass es für einige Menschen ein guter Weg ist durch die Kraft der Gedanken mit ihren eigenen oder auch fremden Worten ihre Gefühle zu bündeln, sich deren klar zu werden oder einfach in den ausgelösten Emotionen zu schwelgen.

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Wenn du es schon selbst erwähnst: Was macht „Menschlichkeit“ für dich aus?

bygoneDays
Irrationales Emotionales Verhalten. Zumindest war das das was mir in dem Moment durch den Kopf ging.
Ansonsten fallen darunter für mich noch ein spezielles Zukunftsbewusstsein, Angst vor Dingen, die nicht unmittelbar in der jetzigen Wahrnehmung sind (also an sich tum Teil auch wieder die Zukunftsproblematik), Träumen, Egoismus, Selbstwahrnehmung/überschätzung/reflexion, ...
Das ist wohl nicht alles, aber zumindest das was mir spontan dazu eingefallen ist.

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+2 answers in: “Hast du dir jemals ein gefühlloses Dasein gewünscht?”

Hast du dir jemals ein gefühlloses Dasein gewünscht?

bygoneDays
Nein, ich war niemals an dem Punkt, an dem ich mir ein komplett gefühlloses Dasein gewünscht habe und ich hoffe ich komme da auch nicht hin. Ich bin zwar nicht der größte Fan von Emotionen und allgemein Empfindungen, weil sie sich mir teilweise aufzwingen, ohne dass ich etwas dagegen machen kann, aber ganz auf sie zu verzichten klingt mir zu trostlos. Außerdem würde man sich da wohl einem wichtigen Aspekt seiner Menschlichkeit berauben.

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Was macht das Pferd zu deinem Lieblingstier?

Papiertiger.
Ich find die schon seit Kindheit toll. Bin auch zwölf Jahre meines Lebens geritten. Bis ich es dann aus Zeitmangel in der Oberstufe aufgehört habe. Die Verbindung die man mit einem Pferd hat beim Reiten ist irgendwie sehr besonders, wenn es auf die kleinsten Schenkelhilfen reagiert und du es nur mit Verlagerung deines Körpergewichts lenken kannst.
Ich mag ihren Geruch, ihr Aussehen und die Interaktion mit Ihnen. Als Kind war ich mit meiner Familie auf einem Hof für zwei Wochen und ich war von morgens bis abends fast nur im Stall bei den Pferden.
Es gibt wenig was meinen Kopf so gut frei macht wie das reiten.

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Du kannst an dieser Stelle deine Lieblinge aus den jeweiligen Bereichen aufzählen, falls du Lust hast: Erinnerung, Wort, Getränk, Satz, Gefühl, Stadt, Reise, Rezept, Lied, Farbe, Band, Obst, Buch, Film, Getränk, Mitbringsel, Beschäftigung, Spiel, Süßigkeit, Serie und Geruch.

troddellini
Erinnerung: Hab hier vor Ewigkeiten schon einmal von erzählt. Das sind allgemein die Sommer, die ich mit meinem Opa draußen verbracht habe. Er hat immer imaginäre Pferdeturniere veranstaltet und ich habe sie mit meinen Holzpferden bestritten.
Wort: An sich habe ich kein Lieblingswort, aber ich finde das finnische Wort "mulkvisti". An sich eine Beleidigung, aber es kann auch im positiven Sinne für den Partner genutzt werden ala "die Person, die ich nicht so hasse wie den Rest".
Getränk: Für immer und ewig wird das wohl schlichtes (mit Kohlensäure versetztes) Wasser bleiben.
Satz: Da gibt es keinen. Ich habe auch kein Lieblingsgedicht, aus dem ein Satz stammen könnte. So wird das nichts mit dem artsy tätowierten Schriftzug.
Gefühl: Neutralität und solange ich nicht in diesem Depri-Kreislauf bin, liebäugle ich auch immer mit der Melancholie.
Stadt: Puh, ich bin bis jetzt noch nicht so viel rumgekommen von daher wäre das gerade wohl die Stadt in der meine WG ist, da sie im allgemeinen sehr angenehm ist. Natürlich hat Maiiland den schönsten Dom, Rom das Pantheon, usw. Reise: Das war meine Norwegenreise 2012.
Rezept: Da muss ich passen, dafür ess ich zu gerne um mich da zu entscheiden.
Lied: Sail von Awolnation geht mir auch nach 7 Jahren nicht auf die Nerven, von daher wäre das ein guter Kandidat dafür.
Farbe: Schwarz (und ja ich weiß, dass schwarz eigentlich nicht unter Farben fällt)
Band: Zur Zeit vielleicht Alt-J, aber bin da sehr wechselhaft.
Obst. Grapefruit
Buch: Naa da kann ich mich beim besten Willen nicht entscheiden. Kommt auf meine Stimmung, Lebenslage, usw. an.
Film: Hm, da muss ich auch passen.
Mitbringsel: Postkarten
Beschäftigung: Wenn schlafen nicht zählt und Interaktionen mit Menschen auch nicht, dann entweder lesen oder ask. So traurig das auch ist.
Spiel: Skyrim
Süßigkeit: Zur Zeit steh ich wieder eher auf salzige Sachen, also scharfe Erdnüsse.
Serie: Hannibal
Geruch: Och ne jetzt wird es kitschig, tatsächlich den Geruch meines Freundes. Ist für mich immer wieder heftig wie stark der mich aus oder in Gedanken reißen kann.

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