@Nathan_Crown

Dr. Nathan Crown

Ask @Nathan_Crown

Sort by:

LatestTop

People you may like

SophieGoellner’s Profile Photo wasichnichthab
also likes
NenadLazic1’s Profile Photo Nenad Lazic
also likes
marca1122’s Profile Photo ♥ Neko ♥
also likes
julian_fauland’s Profile Photo Julian Fauland
also likes
MissyMonstaaFressaa’s Profile Photo Andy
also likes
NikyGenitaleis’s Profile Photo Niky
also likes
manipulativ’s Profile Photo Miles
also likes
YuureiCosplay’s Profile Photo Yuurei
also likes
NancyBaang’s Profile Photo Nancyyouknow
also likes
Marcoj3oss’s Profile Photo мαяcø†
also likes
Boogfuzz’s Profile Photo Boogfuzz
also likes
Zoe_Klein’s Profile Photo Zoe Klein
also likes
chechenka_321’s Profile Photo Boujee
also likes
LukasSteigerwald’s Profile Photo Lukas
also likes
ichigokomori91’s Profile Photo ichigo_komori91
also likes
DerewigeUke’s Profile Photo Y O S H I Y U K I
also likes
xXLiliehtXx’s Profile Photo Lilieht Shiveren
also likes
anna2811_’s Profile Photo Ä N N A
also likes
JannahA7’s Profile Photo علياء
also likes
rei093’s Profile Photo ℳaria
also likes
xydxn’s Profile Photo AJ
also likes
KevinB1996’s Profile Photo Kevin B
also likes
Regenbogengirl200’s Profile Photo Tsubaki ~
also likes
Want to make more friends? Try this: Tell us what you like and find people with the same interests. Try this: + add more interests + add your interests

Mein Freund is Eifersüchtig auf meinen Besten Freund, und mein Bester Freund is Eifersüchtig auf meinen Freund. Wie soll ich reagieren? Und was soll ich machen?

?
Mein Freund is Eifersüchtig auf meinen Besten Freund und mein Bester Freund is
Liked by: Taikon Osuke

🌵

PsychogamesKeepMyHeartAlive’s Profile PhotoTaikon Osuke
Reden müsste er später noch genug, weswegen es gut war, wenn er sich jetzt noch ein wenig sammeln konnte.

Immerhin war die große, ausschlaggebende Frage "Warum hast du ihn umgebracht?", schwer zu beantworten. Überhaupt für jemanden, der seine Aggressionen nur schwer unter Kontrolle hat.
Ob man den Kuchen im Auto wohl auch noch in ein paar Tagen essen kann?
Dieser Gedanke kam ihm in den Sinn als sie an der Konditorei vorbeifuhren bei der er vor noch nicht einmal 3 Stunden des Willkommens Kuchen für Taikon gekauft hatte.

5/5
Reden müsste er später noch genug weswegen es gut war wenn er sich jetzt noch
Liked by: Taikon Osuke

🌵

PsychogamesKeepMyHeartAlive’s Profile PhotoTaikon Osuke
Er hat ihn geschlagen, das ist Körperverletzung um genau zu sein. Und daher da ihn der Mann als erstes von sich aus, ohne jeglichen Grund, ins Gesicht geschlagen hat und Taikon sich nur verteidigt hat betrifft ihn keine Schuld. Er musste sich verteidigen, laut Aussage von Simone, der Betreuerin, war der Mann wütend gewesen wegen Schulden die seine Mutter bei ihm hatte und nicht mehr zurückzahlen konnte da Taikon ausgezogen war und sie somit kein Kindergeld vom Staat mehr kassieren konnte. Es war eindeutig Notwehr in Folge von Todschlag. Und ja, falls Sie sich fragen warum dann sooft. Warum hat er es nicht bei einmal zustechen belassen? Taikon is Schizophren, eine sehr fortgeschrittene Schizophrenie die sich sehr aggressiv zeigt und schon bei der kleinsten Bedrohung Taikon dazu bringt, etwas zu unternehmen auch wenn er Risiken eingeht oder Konsequenzen übersieht. Dafür kann er aber nichts, daran ist diese Krankheit Schuld die, bevor ichs vergesse, diagnostiziert wurde und auf Papier gedruckt vorliegt falls sie sich seine Akte einmal ausleihen wollen.
Machen Sie ihre Arbeit richtig, Einsatzleiter Nao. Und wenn ich noch einmal mitbekomme, dass Sie meinen Patienten hier etwas anhängen wollen oder ihn einzuschüchtern versuchen, dann sind wir beide keine Freunde mehr. Verstanden?", ein schlichtes Lächeln zierte seine Lippen, doch es hatte sein Ziel nicht verfehlt. Nao schluckte einmal schwer, sah auf Taikon hinab und nickte leicht ehe er sich kleinlaut dafür entschuldige und sich abwandte.
Nathan fuhr sich einmal durch die Haare und ließ seine Hand von Taikon's Schulter gleiten. "Tut mir leid, ich weiß du magst das nicht. Ich war nur gerade so wütend auf diesen Mann.", er seufzte entnervt und lächelte ihm sanft zu.

"Mach dir keine Sorgen. Ich mach das schon. Dich betrifft keine Schuld.", mit diesen Worten ließ er ihn vorerst alleine und begab sich zu dem Tumult der sich am anderen Ende des Wohnzimmers abspielte.
Scheinbar hatte sein kleiner Vortrag ziemlich was bewirkt. Keiner war mehr der Meinung dass es Taikons's Schuld war, lieber konzentrierten sie sich jetzt auf den Zuhälter und seine Mutter wo sie gerade dabei waren deren momentanen Standpunkt ausfindig zu machen.
Natürlich würde es ein Verfahren sowie ein Gespräch geben, welches aufklären soll und nochmals aus Taikon's Mund heraus dokumentiert werden würde. Welches auch gar nicht allzu lange auf sich warten ließ.
Eine Frau, welche sich als Michaela Parker vorstellte, schnappte sich Taikon und Nathan woraufhin sie zum Revier in der Stadt fuhren.
Nathan hatte zwei weitere seiner Betreuerinnen für die Jugendlichen angerufen und gebeten, so schnell es ging zu dem Haus zu kommen um auf seine Patienten an seiner Stelle aufzupassen und um Simone nachhause zu schicken.
Als dies erledigt war, konnte Nathan sich voll und ganz auf Taikon konzentrieren der Wortlos neben ihm auf der Rückbank saß. Der Fahrer starrte stur nach vorne auf die Straße.
4/

View more

Er hat ihn geschlagen das ist Körperverletzung um genau zu sein Und daher da
Liked by: Taikon Osuke

🌵

PsychogamesKeepMyHeartAlive’s Profile PhotoTaikon Osuke
"Was sagst du da Seiji?", er deutete auf Taikon und wandte sich wieder dem kleinen Kreis zu. "Der da, soll dass hier angerichtet haben?", er schüttelte einen Moment den Kopf und musste leise auflachen als Seiji zur Bestätigung nickte.
Nathan verfolgte das Gespräch aufmerksam und sah Neutral zwischen den Gesichtern hin und her.

"He kleiner. Ich hoffe für dich du weiß was du da angerichtet hast. Wie alt bist du? 18? Na, freust du dich schon aufs Gefängnis?", scherzte der Einsatzleiter und bekam nur einen kurzen, hasserfüllten Blick von Taikon als Gegenantwort.
"Was is', haste jetzt schiss?", provozierte er den jungen weiter und kam ihm einen großen Schritt näher. Nathan spannte sich an und blickte einen Moment zu Seiji der hilflos zu seinem Chef hinüberschaute.

Er kannte die Gerüchte über diesen Mann auch darüber, dass er gerne Streit suchte und ehe für als gegen Gewalt war. Warum so einen Einsatzleiter bei der Polizei war? Dass konnte er sich selbst nicht erklären.
Dr. Crown folgte dem massigen Polizisten hinüber zu Taikon der nur einen Schritt zurück ging und den Einsatzleiter fixierte. Wenn er jetzt auch noch einen Polizisten angriff, würde es ziemlich schwer werden ihn beim Prozess rauszuboxen.
Wieder ertönte die Stimme des Polizisten und gerade als Taikon ansetzte um ihm zu kontern, stellte er sich vor den Braunhaarigen und stand somit keinen halben Meter mehr vor dem Polizisten der ihn etwas verwirrt musterte. "Was soll das, Crown? Wollen Sie den Jungen jetzt etwa auch noch verteidigen?", zischte er sichtlich aufgebracht darüber und verschränkte die Arme.
"Ich würde mich sehr darüber freuen, Einsatzleiter Nao, wenn Sie meinen Patienten in ruhe lassen -"
"Patient? Der hier soll einer Ihrer Patienten sein? Der Typ ist krank. Der hat den Mann mit unzähligen Stichen mit einem beschissenen Brieföffner umgelegt und dass nur, weil der hier mit seiner Mutter aufgetaucht und ihm aus Wut etwas zu nahegekommen ist?"
Nathan verzog ein wenig aufgebracht sein Gesicht, packte Taikon leicht an der Schulter und zog ihn zu sich vor. "Sieht dass etwa für Sie aus als wäre der Mann ihm nur ein wenig zu nahe gekommen", er deutete auf Taikons etwas angeschwollenes Gesicht und dort, wo der Mann ihn scheinbar mit der Faust getroffen hatte.

Was glaubt dieser Idiot eigentlich wer er ist?
3/?

View more

Was sagst du da Seiji er deutete auf Taikon und wandte sich wieder dem
Liked by: Taikon Osuke

🌵

PsychogamesKeepMyHeartAlive’s Profile PhotoTaikon Osuke
Er sprang aus seinem Wagen als er sich zu einhunderprozent sicher war, dass der Krankenwagen zu diesem Haus hinwollte. Die beiden Auto's standen mit eingeschaltetem Licht in der Einfahrt und stürmten gerade das Gebäude als er geparkt hatte. Auch die Polizei ließ nicht lange auf sich warten, doch auf diese traf Nathan erst im Haus wo eine Frau mittleren Alters an ihm vorbei zu ihrem Wagen lief und dabei lauthals Fluchte. Irgendetwas an ihrem Gesicht kam ihr bekannt vor doch was war es und wer war sie?
Doch was er dort in diesem Haus sah, verschlug ihm beinahe die Sprache.
"Nathan!", rief Simone aufgewühlt und mit verschmierter Wimperntusche als sie sich fest an seinen Arm krallte. Alle waren im Wohnzimmer versammelt, dort wo das Spektakel seinen Lauf genommen hatte. Dort wo seine Patienten hinter der Couch kauernd am Weinen und Wimmern waren. Erschrocken vor den Ereignissen die sich nur vor ein paar Minuten während seiner Abwesenheit abgespielt hatten.
Der Psychologe sah auf den reglosen Mann am Boden, welcher in einer tiefroten Blutlache lag und seine Augen halb geschlossen hatte. Noch während er seinen Blick zu dem Blutverschmiertem Taikon gleiten ließ, überkam ihm der Gedanke wie eine riesige Welle am Meer, die ihn versuchte mitzureißen. Doch er blieb standhaft und nickte einen kurzen Moment Simone zu. Jetzt war ihm auch klar warum ihm die Frau und ihre Stimme so bekannt vorgekommen war.
"Schnapp dir die anderen und geh in den oberen Stock, ich Regel das.", sprach er leise auf sie ein und sah wieder zu Taikon der ebenfalls etwas unsicher zu ihm herübersah und ihn musterte.
Er spielte etwas nervös mit seinen Händen und versuchte dabei seine Mimik neutral zu behalten. Doch Nathan war darin geübt Mimik und Gestik zu analysieren und zu vergleichen ihm konnte man nicht so schnell etwas vormachen.
"Dr. Crown", eine tiefe Stimme Rreß ihm aus dem Blickkontakt mit Taikon und sofort blickte er in die Richtung aus der die Stimme gekommen war. Während er sich dem bekannten Polizisten näherte, hievten die beiden Notärzte die Leiche auf eine Trage, überzogen ihn mit einem Lacken und brachten ihn hinaus in ihren Wagen.
" Hallo, Seiji.", er gab seinem alten Kumpel die Hand und sah flüchtig zum dunkelhaarigen hinüber der sich nicht vom Fleck zu bewegen schien. Zu seinem Glück. Auch Simone kam wieder angelaufen und stellte sich neben den Polizisten, naja sie war scheinbar die Einzige Ansprechbare Augenzeugin die schildern konnte, was hier vorgefallen war.
Nachdem sie das Erlebte erzählte und dabei zweimal kurz abbrechen musste um ein schluchzen zu unterdrücken, wandte der Polizist sie zu seinem Einsatzleiter. Ein etwas zu großgewachsener, schwerer Mann der so aussah als hätte er schon vieles gesehen. Seine grimmige Mimik spiegelte sich auch in seinem Charakter wieder.
2/?

View more

Liked by: Taikon Osuke

🌵

PsychogamesKeepMyHeartAlive’s Profile PhotoTaikon Osuke
Nathan wollte gerade die erste Stufe der Treppe besteigen, als Simone ihn mit seiner Stimme zurückhielt.
"Hast du an den Kuchen gedacht?", ein seufzten entfuhr ihm.
Verdammt, er wusste doch er hatte etwas vergessen.
"Eh.. Also..", begann er leise lachend und warf einen schnellen Blick auf die Uhr.
"Ich bin in 20 Minuten wieder da", fügte er noch schnell hinzu, schnappte sich seine Jacke und verließ mit schnellen Schritten das Haus.
Es war ein Brauch, wenn man es so sagen wollte, den Simone und Nathan eingeführt hatten.
Neuankömmlinge wurden mit einer kleinen Party überrascht und der Kuchen durfte dort auf keinen Fall fehlen. Bisher hatten die Jugendlichen sich immer sehr darüber gefreut und integrierten sich auch um einiges schneller, da die Stimmung durch die kleine Feier etwas gelockert wurde und sie somit ein paar Stunden ihrer Krankheit entfliehen konnten. Oder sie vergessen.
Der junge Mann stellte das Radio auf laut und fuhr los. Sein Weg führte ihn in Richtung Innenstadt wo die beste Konditorei der Stadt sein Zuhause hatte. Dort angekommen bestellte er sich seinen Kuchen und noch ein paar andere Leckereien welche er in einer großen Papiertasche ausgehändigt bekommen hatte und damit zurück zum Auto rannte.
Leise summend fuhr er den ganzen Weg retour zu dem großen Haus. Noch einmal abbiegen, dann wäre er an seinem Zieil doch die Ampel vor seinen Augen schaltete auf Rot um woraufhin er kurz die Zeit nutze und einen kleinen Moment auf sein Handy spickte um zu überprüfen ob er neue Nachrichten oder Anrufe hatte. Zwar besaß sein Auto eine freie Sprechanlage doch irgendwie verband diese sich nie automatisch mit seinem Handy.
Er hielt einen Moment die Luft, als er zuerst das blaue Flackern welches sich auf dem Armaturenbrett ausbreitere bemerkte und langsam die Sirenen hinter sich hörte. Sofort startete er sein Auto wieder und fuhr, so gut es sein Vorder- und Rückmann zu ließ, zur Seite damit der Krankenwagen so schnell es ging weiter fahren konnte um zu Hilfen, wo auch immer seine Hilfe benötigt wurde.
Der Krankenwagen schoss an ihm vorbei nach vorne zur Ampel die noch immer auf Rot geschaltet war und ein Notarzt folgte dem großen Kastenwagen ehe beide einen Moment an der Kreuzung zum halten kamen.
Nathan überkam ein ungutes Gefühl. "Bieg bitte nicht nach rechts ein.." Murmelte er leise vor sich hin und umklammerte sein Lenkrad so fest wie es ging während er die beiden Fahrzeuge nicht aus dem Augen ließ.
Der Rechte Blinker wurde bei beiden Autos betätigt und auch Nathan trat aufs Gas und fuhr in der schmalen Rettungsgasse hinein ehe er den beiden Einsatzfahrzeugen mit durchgedrücktem Pedal folgte.
1/?

View more

Nathan wollte gerade die erste Stufe der Treppe besteigen als Simone ihn mit
Liked by: Taikon Osuke

🌵

PsychogamesKeepMyHeartAlive’s Profile PhotoTaikon Osuke
Schwer ausatmend starrte der junge Mann auf seinen Display, schloss einen Moment die Augen und musste leicht grinsen. "Die Wortwahl hat er aufjedenfall von Ihnen, Frau Osuke.", mit diesen Worten steckte er sein Handy weg, packte seine Sachen und fuhr los zur Gemeinschaft.

Während er im Auto leise vor sich hin summte wusste er noch nicht, was heute passieren würde. Welche Ereignisse sich bald abspielen werden. Niemand wusste es bisher. Niemand außer der Frau die nicht sehr viel von Psychologenarschlöchern hielt und ihn mehrere male angerufen hatte.
Doch als er auf sein Handy schaute, war es schon zu spät und nicht mehr aufzuhalten.

"Hey, hey", rief der blonde in den Flur und steuerte auf den Gemeinschaftsraum zu.
"Na, wie geht’s? Hallo Simone.", eine der Betreuerinnen saß mit den beiden Mädchen am Couchtisch und spielte mit ihnen Karten, während von den drei Jungs soweit keine Spur war. Laura und Tascha haben sich wie es aussah wieder vertragen, da beide erst recht spät Notiz von dem Arzt nahmen da sie sich zusehr auf ihr Spiel fixierten welches sie scheinbar am Gewinnen waren.
"Hallo Nathan." Ein liebliches lächeln wurde ihm zugeworfen ehe die beiden einige Informationen austauschten. Die Nacht verlief ohne jegliche Probleme, dass freute ihn sehr zu hören und ließ ihn erleichtert ausatmen. Als Nathan Ihr leise das Gespräch mit Osukes Mutter schilderte, schaute sie ihn entgeistert an.
"Schrecklich.", war ihr erstes Wort dazu während sie verständnislos den Kopfschüttelt.
"Das Arme Kind, bei solchen Familiären Verhältnissen ist es kein Wunder wenn..", sie unterbrach sich selber und seufzte einmal tief aus.
Simone war 55 Jahre alt und hatte somit schon einige Erfahrungen mit verschiedenen Familienbildern sammeln können. Immerhin übt sie diesen Beruf nun schon mehr als 20 Jahre aus.

"Wem sagst du dass..", setzte der Arzt ein und zuckte leicht mit den Schultern während er ihr einen Mitleidigen Blick zu warf.
Simone wurde von den beiden Mädchen aufgefordert weiter zu spielen, weswegen die beiden Erwachsenen Ihr Gespräch vorerst beendeten und Nathan sich auf den Weg machte, die drei abgängigen Jungs zu finden und zu überwachen was diese gerade so trieben.
Die Musik vom oberen Stock ließ darauf schließen dass sie zumindest noch im Haus waren.
6/6

View more

Schwer ausatmend starrte der junge Mann auf seinen Display schloss einen Moment
Liked by: Taikon Osuke

🌵

PsychogamesKeepMyHeartAlive’s Profile PhotoTaikon Osuke
aikon's Mutter anrufen.
Tel.: 34xxx xxxx xxx 65
Verhältnis?


Noch lange ging er seine Notizen durch, vervollständigte einige Angefangen Themen oder strich Dinge raus. Bis irgendwann der Kugelschreiber und das Buch auf dem Boden aufprallten, Nathan zur Seite hin umgekippt und in einen Traumlosen Schlaf flog.


Tut.... Tut.... Tut... klck. "Wer ist da?", ein husten Anfall überkam die Dame nach den drei Wörtern die sie dem noch fremden Stellte.
"Guten Tag Frau Osuke. Hier spricht Dr. Nathan Crown, ich bin Taikon's Psychiater. Wir kennen uns noch nicht.", begann der ausgeschlafene Psychiater das Gespräch und hielt Stift und Papier auf seinem Schreibtisch in der Klinik bereit. Er war froh, gestern so früh eingeschlafen zu sein. So fühlte er sich heute wieder viel fiter und strapazierfähiger. Die Nerven würde er heute den Tag über noch gut gebrauchen.
"Doktor Wer? Mein Sohn hat keinen Psychiater.", murrte die Dame in den Hörer.
"Wo ist Ihr Sohn den im Moment, Frau Osuke?"
"In der Schule, wo denn sonst. Was soll das Theater? Ich habe zu Arbeiten und keine Zeit für diesen Unsinn.", stresste sie den Psychologen und schloss hörbar eine Türe.
"Frau Osuke, hat sie die Schule nicht benachrichtigt? Taikon und einer seiner Mitschüler haben sich gestern ziemlich in die Haare gekriegt. Taikon hat den Jungen Krankenhausreif geprügelt, wurde von der Polizei abgeholt und direkt in meine Praxis gebracht.
Nach einem Gespräch mit Ihrem Sohn hat er meinem Vorschlag eingewilligt bei einem Programm mitzumachen wo er mit 4 anderen Jugendlichen zusammen wohnt und dort betreut und versorgt wird." Perfekt einstudiert mochte man meinen aber tatsächlich besaß Nathan einen ungemein ausgeprägten Wortschatz und achtete sehr auf seine Aussprache. Was seine Arbeit als Psychologe noch bestärkte.
"Wie bitte? Du verarschst mich wohl Freundchen! Was fällt dir ein Taikon zu so einem Scheiß zu überreden, das darfst du garnicht ohne mit mir darüber gesrochen zu haben!", mit einem mal wurde sie laut allerdings musste sie ihren kleinen Wutanfall unterbrechen da sie ein hässlicher Hustenanfall überkam.
"Taikon ist Volljährig und somit darf er Selbstentscheiden ob er bei diesem Programm mitmachen will oder nicht. Die Polizei hatte gestern versucht sie einmal anzurufen, allerdings war Ihr Handy ausgeschaltet und Sie haben nicht zurückgerufen, weswegen ich das heute nachhole. Ich wollte Ihnen nur Bescheid geben, dass es ihm gut geht und dass er sich in das Programm wirklich integrieren möchte.
Falls Sie irgendwelche Fragen haben stehe ich jederzeit zur Verfügung Frau Osuke.", seine Einladende Stimme und seine Charmante Wortwahl mag vielleicht viele begeistern.
"Ach leck mich doch du Psychologenarschloch." Aufgelegt.

Doch nicht Taikon's Mutter.
.
.
.
.

View more

aikons Mutter anrufen  
Tel 34xxx xxxx xxx 65 
Verhältnis  
 
 

Noch lange
Liked by: Taikon Osuke

🌵

PsychogamesKeepMyHeartAlive’s Profile PhotoTaikon Osuke
"Meine Nummer, sollte irgendwas sein und du willst mit jemanden reden oder dich über Searan auskotzen", bei den letzten Worten lächelte er sie sanft an und nickte ihr einmal zu. Ihr Tränen versiegelten und ein zufriedenes grinsen lag auf ihren Lippen. Dankend nahm sie die Karte an sich und ließ sie in ihrer Hosentasche verschwinden.
"Ich werde mir Searan und Laura bei der nächsten Sprechstunde schnappen und mit ihnen darüber reden. Für heute belasse ich es dabei und du versucht dass mit Laura zu klären, ich glaube sie wartet nur darauf dass du sie darauf ansprichst so wie ich sie kenne", eifrig nickend sprang Tascha auf, lief voran ehe sie sich nocheinmal umdrehte.
"Vielen Dank, Dr. Crown"
"Nichts zu danken. Ehrlich."

Der Arzt gesellte sich noch eine gute Stunde zu den übrigen Patienten, unterhielt sich mit ihnen über alles Mögliche ehe er sich verabschiedete und in sein Auto einstieg.

"Bis morgen", murmelte er leise gegen sein Lenkrad und lehnte seine Stirn einen Moment dagegen. Er schloß die Augen und genoss diesen kurzen Moment. Dann fuhr er los und drehte das Radio auf laut.

"Bin wieder da.", murmelte er leise als er die leere Wohnung betrat die noch immer so aussah wie neu. Wie wenn hier niemand wirklich wohnen würde, mehr so wie eine Ferienwohnung.
Wirklich zuhause fühlte er sich in dieser Wohnung noch nie und würde es wohl auch nie.

Seufzend stellte er seine Sachen in den Flur und ließ sich auf die Couch fallen mit seinem Notizblock in der Hand.

Taikon
Tel.: 08xx xxxx xxxx 87

Er kreiste diese zwei Absätze immerwieder mit seinem Kugelschreiber ein. Immer und immer wieder. Sein Blick fiel auf sein Handy und sogleich wieder zurück auf das Blatt Papier.

Es klingelte einmal. Zweimal. Dreimal... klack.
"Ja, Hallo?"
"Guten Abend, hier spricht Dr. Crown"
".. Und?"
"Ich wollte nur wissen wie es läuft, haben sie dich schon ausgefragt?", ein leises lachen folgte.
"Uhm.. Ne. Nur ob ich ein Mörder bin undso nh Zeug. Das übliche."
Er konnte es nicht bestreiten, sein Humor gefiel ihm.
Schmunzeln nickte der Arzt, auch wenn der dunkelhaarige an der anderen Leitung dies nicht sehen kann.
"Verstehe. Daran bin vielleicht ich ein bisschen schuld. Ich hab keine Auskunft gegeben was mit dir passiert ist und warum du so.. Naja. So aussahst wie du eben ausgesehen hast", Nathan musste leise gähnen während er sich durch die Haare und über den Nacken fuhr.
"Was hast du für ein Gefühl, denkt du dir könnte es da gefallen?"

Stille.
"Mal schaun. Ich verspreche nichts."
"Inordnung. Ich setzte mich morgen mal mit deiner Mutter in Verbindung, wenn das für dich okay ist.
Dann bis morgen und eine gute Nacht, Taikon", hörbar lächelnd verabschiedete sich der junge Mann von Taikon und warf sein Handy wieder neben sich auf die Couch ehe er einen kleinen Hacken neben dem eingekringelten setzte und was Neues darunterschrieb.

4/?

View more

Meine Nummer sollte irgendwas sein und du willst mit jemanden reden oder dich
Liked by: Taikon Osuke

🌵

PsychogamesKeepMyHeartAlive’s Profile PhotoTaikon Osuke
Nervös rieb sie sich über die von dicken Pulli eingehüllten Unterarme und knabberte an ihrer Unterlippe ehe sie tief Luft holte.
"Dr. Crown ich.. Ich weiß was Sie jetzt denken aber.. aber sie müssen es mir glauben. Ich hab alles versucht, ich..hab versucht mich abzulenken, hab mich mit Laura unterhalten, Videos geschaut, Musik gehört, alles was wir besprochen haben.. aber ich konnte nicht widerstehen. Es ging nicht.", ihre Unterlippe begann zu beben, gefolgt von einzelnen Tränen die sich ihren Weg zu ihrem Kinn bahnten um lautlos auf ihren mageren Beinen zu zerbersten.
"War was in der Gruppe?", flüsterte er ihr leise zu und legte ihr eine Hand beruhigend auf die Schulter. Sie wich seinem Blick aus und schniefte einmal während sie die Nase hochzog.
"Wenn irgendwas war, musst du mir das sagen. Hat dich jemand beleidigt? Hast du mit wem streit?", redete er vertraulich auf sie ein und sah sie direkt an. Erst als sie den Blick erwiderte, zog er seine Hand zurück und lehnte sich ein wenig zurück.

" Searan.." Sie zupfte an den Ärmeln ihres viel zu großem Pullis und biss die Zähne ein wenig zusammen was man an ihrem schmalen Gesicht gut erkannte. "Er meinte ich habe seit ich hier bin immens zugenommen und würde bald so aussehen wie David wenn ich nicht aufpasse und ich solle es doch wie Laura machen. Mir.. mir nach dem Essen den Finger in den Hals stecken und...", ein weinerliches Wimmern entfuhr ihr ehe sie sich eine Hand vors Gesicht hielt und sich zusammenkrümmte. "Laura stand direkt neben mir und hat sich für Stunden im Bad eingesperrt..", sie vergrub ihr Gesicht in beiden Händen und schüttelte ihren Kopf leicht.
"Sie hat Gestern den ganzen Abend deswegen nicht mehr mit mir geredet und ich hab nur sie. Ich hab sonst niemanden Dr. Crown. Ich hab mich so schuldig gefühlt dass ich nichts dagegen gemacht oder gesagt hab sondern ihn einfach reden ließ und als ich dann alleine in meinem Zimmer war.. überkam mich diese scheiß Einsamkeit und ich konnte mit niemanden reden..", jetzt war es vorbei. Ohne jegliche Hemmung fing sie an, wie ein kleines Mädchen, dass sie im Grunde ja auch noch war, zu weinen und zu schluchzen. Nathan ließ sie einen kleinen Moment, schaute weiterhin gerade aus und nickte einmal zu stimmend.
"Verstehe.", gab er leise von sich und zupfte seine Visitenkarte heraus die er vorerst noch in seiner Hand behielt.
"Glaub mir. Laura ist nicht böse auf dich, wenn dann auf Searan aber dich trifft keine Schuld. Aber über seine Krankheit wissen alle Bescheid und er kann Großteiles nichts dafür. Er sagt sooft Sachen oder macht Dinge, wo er, auch mir, im Nachhinein sagt wie Schlecht er sich damit fühlt.", er wandte seinen Blick wieder zu der jungen Dame und hielt ihr seine Karte entgegen.
Für normal gab er Patienten nicht seine private Handynummer, doch er wusste dass Laura damit nichts falsches Anstellen würde.
3/?

View more

Nervös rieb sie sich über die von dicken Pulli eingehüllten Unterarme und
Liked by: Taikon Osuke

🌵

PsychogamesKeepMyHeartAlive’s Profile PhotoTaikon Osuke
"Uhm.. Ich bin Taikon Reitsuki. Ich glaube, mehr kann ich über mich nicht sagen, ohne dass hier jemand einen nervlichen Zusammenbruch erleidet. Wenn ihr mehr wissen wollt, dann fragt mich. Nein, am besten... Ihr schiebt mir einen Zettel unter die Tür und schreibt eure Frage und euren Namen rauf... Naja, ich werde schnell aggressiv... wie man ja an dem Blut erkennen kann", Nathan musste grinsen. Der Kontrast von Taikon von jetzt zu von vor ein paar Stunden war unbeschreiblich. Sein sonst so freches und geschicktes Mundwerk versagte hier vor den wenigen Leuten komplett und ging über zu einem stottern und einer fast zittrigen Stimme.
Dr. Crown nickte ihm dankend zu und stand leise klatschend auf als Taikon sich erleichtert zurücklehnte.
"Sehr gut. Ich zeig dir kurz dein Zimmer. Und danach muss ich dich kurz sprechen, Tascha.", die junge Dame nickte zögerlich und wandte ihren Blick ab als der Arzt mit Taikon an ihr vorbei zum Treppenhaus marschierte. Der braunhaarige mit einem gesunden Sicherheitsabstand hinter ihm und den Blick auf den Boden gerichtet, ob es ihm hier wohl gefällt?

"Du kannst es gestalten, wie du willst. Jeder von euch hat einen Laptop. Die Pinnwand kannst du mit so gut wie allem verzieren, allerdings sollte es nicht andere Patienten in den Wahnsinn treiben, keine Hassrede enthalten, nicht rechts sein oder antisemitisch. Das ist alles. Schönen Abend.", mit einer einladenden Geste führte er den jungen Mann in sein neues Zimmer. Ein gemütlicher, heller Raum mit grünlichen Wänden und einem schönen Holzboden sowie einem großen Bett. Mit etwas Zeit und Kreativität ließ sich aus dem Zimmer wirklich was wohnliches zaubern.
Nathan verabschiedete sich kurz mit einem aufmunternden lächeln und verschwand wieder hinunter in das Wohnzimmer wo noch alle etwas aufgeregt waren und miteinander flüsternden.
"Gut also. Taikon. Seit bitte alle nett zu ihm und versucht ihn in eure Gruppe aufzunehmen auch wenn er erst später dazu gekommen ist. Er ist kein übler Typ", grinsend schaute er die Runde, bekam von allen Seiten mehr oder weniger einer einwilligenden Geste oder Antwort.
"Dr. C? Hat der neue jemanden umgebracht oder warum ist der von oben bis unten mit Blut beschmiert?", lachen schlug der etwas mollige Junge sich auf seine Oberschenkel und erntete einen giftigen Blick von Tascha, die dieses Thema nicht zum lachen fand. Auch David war davon betroffen, weswegen dieser Witz noch absurder klang als er ohnehin schon war.

Dr. Crown lächelte ihn schlicht an und zuckte mit den Schultern. "Weiß ich nicht, frag ihn doch bei Gelegenheit.", seine Aufmerksamkeit glitt zu Tascha die bedrückt zu Boden starrte und darauf wartete von Nathan angesprochen zu werden. "Tascha, komm mal mit", mit diesen Worten ging er voran in den Flur wo er auf die jüngste im Bunde wartete.
"Ich hab deinen Bericht gelesen", leitete er das Gespräch ein und setzte sich auf eine der Stufen und bat ihr ebenfalls an Platz zu nehmen.
2/?

View more

Liked by: Taikon Osuke

🌵

PsychogamesKeepMyHeartAlive’s Profile PhotoTaikon Osuke
Nathan beantwortete jede seiner Fragen mit größter Geduld und war im nach hinein sehr darüber überrascht, wie leicht Taikon sich dazu überreden ließ. Sobald seine Fragen von wegen Gruppentherapien und Handys geklärt waren willigte der junge Mann ein.
Da Taikon alle seine Habseligkeiten bei sich hatte ersparten sie sich den Weg zu ihm nachhause und einigten sich darauf direkt zur Wohngemeinschaft zu fahren.
"Wer sind Sie überhaupt?", warf der dunkelhaarige dann allerdings während einer kurzen Schweigepause ein und musterte ihn etwas skeptisch.
Sichtlich ertappt blickte der Arzt in seine Richtung und erwiderte somit den Blickkontakt.
Hatte er wirklich vergessen sich vorzustellen? Nein, niemals... wobei es nach dem durch Taikon verursachtem Tumult kein Ding der Unmöglichkeit wäre.
"Nathan Crown. Du kannst mich entweder Nathan nennen oder Dr. Crown. Oder du denkst dir auch einen Spitznamen aus. Solange es nicht beleidigend ist, ist mir alles recht.", ein lächeln überkam ihn, ehe er sich wieder abwandte und fortfuhr seine Sachen einzupacken und sich fertig zu machen.
Nathan musste ein Gähnen unterdrücken als er den Motor seines Audi's startete und einen kurzen Blick in den Rückspiegel warf. Er sah ziemlich müde aus, da konnte man nichts anderes sagen. Zwar war er der eisernen Meinung ihm würden 4-5 Stunden Schlaf pro Nacht reichen, doch seine Körpersprache sagte da was ganz anderes auch wenn er es sich so gut wie möglich nicht anmerken ließ.
"Aufgeregt?"
Der erste Anlauf war eingeleitet. Er lugte unbemerkt zum Beifahrer hinüber der nur Schweigend aus dem Fenster starrte.

Der erste Anlauf war fehlgeschlagen.

"Die Leute in der Gemeinschaft sind wirklich nett, wenn sie es wollen. Man braucht ein bisschen Zeit, bis man mit Ihnen warm wird aber das wirst du sicher bald merken", sprach er weiter in der Hoffnung eine Antwort zu bekommen.
Zwar gab Taikon keinen Muchs von sich, nickte allerdings zur Bestätigung. Nathan durfte nicht wählerisch sein und war zufrieden damit, zumindest fürs erste.
"Hallo!", rief Nathan lächeln durch den Flur als er die Türe hinter Taikon schloss und sich seine Schuhe auszog. Einige Stimmen kamen auf, wovon man jedoch nichts verstand aber bemerkt hatten sie ihn. Wie sie wohl auf die Überraschung reagieren werden?

Auf die Entscheidung des dunkelhaarigen sich lieber jetzt als später vorzustellen begaben sie sich ins Wohnzimmer wo die Truppe sich um diese Zeit gerne versammelten.
Ehe der Neuling sich versah, saß er in einem Kreis umgeben von 5 Personen.
Tascha, Laura, Searan, David und Nathan.
Angespannt spielte er mit seinen Händen und räusperte sich einmal ehe er anfing eine Kleinigkeit über sich zu erzählen.
1/?

View more

Liked by: Taikon Osuke

🌵

PsychogamesKeepMyHeartAlive’s Profile PhotoTaikon Osuke
In den dunklen Augen des anderen flackerte eine Art von Neugierde allerdings auch von purem Misstrauen. Nathan atmete tief durch ehe er ihm den Zettel noch ein wenig näher hinschob.
Er wollte Taikon unbedingt in seine Gruppe aufnehmen da er irgendwie das Gefühl hatte, ihm wirklich helfen zu können.
"Was sagst du, bist du dabei?"

Was Taikon später wirklich dazu animierte den Antrag aufzufüllen und zu unterschreiben konnte er zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen. Was es etwas doch die Neugierde? Oder einfach die Tatsache weg von zuhause zu sein?
Was auch immer es war, Nathan war froh, dass er es versuchte und ihm somit eine Chance gab sein Können unter Beweis zu stellen.

"Ich danke dir, Taikon.", sichtlich erfreut nahm er den Bogen wieder an sich und verstaute ihn in seinem Ordner. Er notierte sich seinen Namen und seine Nummer auf einem Zettel und drückte ihm seine Visitenkarte in die Hand ehe er den Rücken etwas durchdrückt und sich leicht auf dem Schreibtisch abstützte.
Seine Augen musterten seinen gegenüber und irgendwie wollte ihm seine Sinne mitteilen, dass der junge noch etwas auf dem Herzen hatte. Etwas loswerden wollte, doch was war es?






5/5

View more

🌵

PsychogamesKeepMyHeartAlive’s Profile PhotoTaikon Osuke
"Ich weiß es nicht. Ich kann mich nicht mehr wirklich daran erinnern was passiert ist als ich in der Klasse war", kam es fast flüsternd von seiner Richtung, worauf Nathan verstehend nickte.
Der Ausdruck von Taikon hatte sich binnen 5 Minuten von einem aggressivem, uneinsichtigen Jugendlichen zu einem verletzlichem, sichtlich verwirrtem und mit sich selbst nicht im Reinen Menschen entwickelt.
Da wollte er ihn haben, weswegen jetzt auch keine Zeit zu verlieren war.
Mit einem rhythmischen Geräusch spuckte der Drucker drei bedruckte Seiten Papier aus, welche er ordentlich Sortierte und dem braunhaarigen vorlegte.
"Hör mir zu. Ich weiß, dass du nicht gut von mir oder allgemein meinem Beruf denkst. Doch ich nehme meinen Job wirklich ernst und übe Ihn aus, weil ich helfen will.
Ich würde dich nicht bitten, wenn ich denken würde, dass du unheilbar bist.", mit leisen, bedachten Worten erfüllte seine Stimme den Raum. Zielstrebig legte er ihm einen Kugelschreiber auf das Papier und rutschte mit dem Stuhl etwas nach vorne um ihm wieder etwas näher zu kommen.
"Lass es mich versuchen. Du kannst jederzeit Austeigen, wenn du nicht mehr willst oder wenn du dir wirklich sicher bist, dass meine Arbeit nichts bringt. Für mein Programm "Betreutes Wohnen" ist noch ein Platz frei und ich würde mich freuen, wenn du mitmachen willst.
Und ich meine, es hat ja nicht nur Nachteile.", als er die gewollte Aufmerksamkeit auf sich gerichtet hatte lehnte er sich wieder zurück und räusperte sich einmal etwas überspitzt ehe er die Hand hob und anfing aufzuzählen.

"Also erstens, du müsstest nicht mehr auf deine alte Schule da wir hier intern gewisse Fächer unterrichten. Nummer zwei du würdest hier wohnen und zwar mit vier anderen jugendlichen die bei unserem Programm mitmachen und was ich so mitbekommen habe ist alles besser als bei deiner Mutter zuhause.", er unterbrach seine Aufzählung einen kleinen Moment und schenkte ihm ein kleines, aufmunterndes lächeln was der andere zu seiner Überraschung leicht erwiderte.
"Und zu guter Letzt. Du hast immer jemanden zum Reden auch Leute die was Ähnliches wie du durchmachen. Du kannst die Sprechstunden gestalten wie du willst und wir werden auch nur darüber sprechen worüber du sprechen willst. Keine Zwänge, kein Schema das ich abrackern werde. Wenn du mal keinen Bock hast, gut dann eben nicht. Die Einzige Regel die es gibt.
Man muss zu den Sprechstunden erscheinen. Auch wenn man nur dasitzt und nichts sagst und einmal wöchentlich wird ein kleiner Aufsatz überhöhen und Tiefen die es in der Woche gab geschrieben.
Und damit das klar ist. Ich bin weder für Medikamentöse Behandlungen noch für gezwungene Gespräche um den Ursprung für die Momentane Situation zu finden.

Alles ganz easy."
4/4

View more

Liked by: Taikon Osuke

🌵

PsychogamesKeepMyHeartAlive’s Profile PhotoTaikon Osuke
"Unheilbar gibt es bei mir nicht. Ich hab es mir zur Aufgabe gemacht jeden zu Therapieren. Es zumindest zu versuchen. Ich hab keine Ahnung bei welchen Psychiatern du vorher warst, doch steck mich nicht mit denen in eine Schublade.", er fixierte den jugendlichen streng und wartete strickt bis dieser wieder Blickkontakt mit ihm herstellte.
Augenverdrehend geschah dies auch. Taikon stütze sich leicht auf den Schreibtisch und starrte ihm selbstbewusst in die Augen.
"Was willst du hören? Wie meine Kindheit aussah? Ob ich geschlagen, vergewaltigt oder missbraucht wurde? Was willst du wissen? Ha?
Dass mein Vater an seiner eigenen Kotze verreckt ist, weil er sich wie jeden Abend hat Volllaufen lassen? Oder das meine Mum Prostituierte ist und mit jedem dahergelaufenem Typen fickt und mit blauen Flecken nachhause kommt?
Dass ist doch was Ihr scheiß Psychiaterspasten wissen wollt, oder?", im Affekt sprang der dunkelhaarige auf, knallte seine Hände auf den Tisch und zog die Nase hoch während er den braunäugigen Zähne knirschend ankeifte.
"Ich brauch deine beschissene Hilfe nicht. Ich brauch sie nicht! Kapiert!", Nathan hatte seinen Stift zur Seite gelegt und sah seinen gegenüber, trotz dessen Wutausbruches, ruhig und interessiert an.
Natürlich schlug ihm das Herz bis zum Hals, sowas ist doch vollkommen normal, oder?
Die Kraft lag darin, es nachaußen hin nicht zu zeigen. Zu demonstrieren, dass man keine Angst hat.
"Du schickst mich sowieso nach spätestens einer Woche weiter. Zu einem anderen der auf der scheiß Top Psychiater in der Stadt Liste steht. Ich brauch eure Hilfe nicht. Ihr Interessiert euch doch sowieso nicht für mich und gebt mir die Schuld für alles anstatt dass Ihr mal irgendetwas hinterfragt. Du-"

"Warum hast du deinen Mitschüler heute mit einem Stuhl vermöbelt?", der blonde schrieb einen kurzen Absatz auf sein Blatt ehe er wieder zu dem dunkelhaarigen hochsah, der etwas perplex am Tisch stand und sichtlich überlegte. "Nichts für ungut..", sprach er weiter und lehnte sich in seinem Stuhl gemütlich zurück und legte seinen Kopf etwas schief, ließ Ihn allerdings nicht aus den Augen.
"Du bist, lass mich nicht lügen, 1,80m groß, wieso der Stuhl? Das hättest du doch auch so geschafft?", Taikon ließ sich völlig aus dem Konzept gebracht auf dem Stuhl hinter sich fallen und sah zur Seite. Ohne ein Wort zu sagen.
"Du willst das Gefühl nicht direkt an deinen Händen spüren, jemanden zusammenzuschlagen, deswegen benutzt du lieber Gegenstände? Richtig oder Falsch?", keine Antwort.
"Oder wolltest du ihm das größtmögliche Leid zu fügen? Immerhin tut es mehr weh, wenn man mit massivem Eisen getroffen wird anstatt mit einer Hand."
Der Psychologe schrieb sich wieder einige Stichpunkte auf und blickte überrascht hoch als Taikon sich zu ihm wandte.
3/?

View more

Unheilbar gibt es bei mir nicht Ich hab es mir zur Aufgabe gemacht jeden zu
Liked by: Taikon Osuke

🌵

PsychogamesKeepMyHeartAlive’s Profile PhotoTaikon Osuke
"Beruhig dich, sonst werde ich dir gar nichts sagen. Setz dich bitte wieder.", streng aber höfflich und mit dem Ergebnis ließ sich Arbeiten.
Nach einigem Zögern ließ der Aufgebrachte junge Mann sich wieder auf seinem Platz sitzen und versuchte erneut verbal auf Angriff zu gehen.
"Ich dachte, man kann mich nicht therapieren und ich bin ein hoffnungsloser Fall? Sie sind doch so ein Psychoarzt, oder?"
"Sehen Sie sich meine Akte an. Da steht alles drin, Sie können mich also in 'ner halben Stunde wieder gehen lassen und mich meinem Schicksal überlassen, so wie alle anderen vor Ihnen. Das ist das Einfachste für alle."
"Was soll das alles hier?"

Wie ein kleines, verschrecktes Kind. Weiß noch nicht einmal was abgeht aber redet um den heißen Brei herum anstatt fünf Minuten ruhig zu sein und sofort Klarheit zu erhalten.
Crown konnte sich ein kleines Lächeln nicht verkneifen, ehe er seine Stifte aufsammelt die sein gegenüber vorhin durch seinen kleinen Wutanfall umgeschmissen hatte.
"Ich mache meinen Job nicht, weil er einfach ist. Das solltest du gleich von Anfang wissen. Und ich bin auch nicht wie meine älteren Kollegen. Ich habe zwar gelesen, dass du nicht heilbar sein sollst, aber wenn ich ganz ehrlich bin, sehe ich das komplett anders. Und zu deiner Information, deinem Mitschüler geht's gut, in ein paar Wochen kann er wieder zur Schule.", er klatschte leise in die Hände und rieb diese aneinander während er sich ein Blatt zurechtrückte und einen Stift in die Hand nahm.

Auf seine verwirrte Frage erklärte der Psychiater ihm erneut alles Punkt für Punkt. Langsam und deutlich was auch seinen gegenüber dazu animierte, wieder ruhiger zu werden. Langsam nickte dieser verstehend.


"Okay. Und wie soll's jetzt weiter gehen?"

Crown hob einen Moment seine Hand und begann auf seinem Blatt Papier zu schreiben.
"Was soll die Scheiße? Lass mich gehen, ist weniger Stress für dich und für mich.", maulte sein Gegenüber. Allerdings ließ Nathan sich davon nicht irritieren.
…........................................
Montag, 20.9.2018
Taikon, 19 Jahre.

….........................................

"Um deine Frage von vorhin zu beantworten. Es ist ganz einfach", unterbrach er die kurze Stille und hob seinen Blick zielstrebig.

"Du lässt mich meinen Job machen und wenn du dich gut schlägst, bist du mich vielleicht schneller los als du denkst", ein freundliches Lächeln huschte über sein Gesicht während er dem braunhaarigen seine Hand entgegenstreckte.
Dieser schaute nur etwas irritiert abwechselnd von der Hand zu seinem Gesicht.
"Ich bin U-N-H-E-I-L-B-A-R. Soll ich es dir etwa Aufschreiben?", ein gehässiges lachen überkam ihn ehe er Kopfschüttelnd seinen Blick abwandte und seine Arme verschränkte.
Nathan zog seine Hand zurück und faltete seine Hände auf dem Tisch.
2/?

View more

🌵

PsychogamesKeepMyHeartAlive’s Profile PhotoTaikon Osuke
Allzulange ließ der junge Mann auch nicht auf sich warten und sein erster Auftritt, war einmalig. Einmalig und einer den man nicht mehr so schnell vergessen würde. Spektakulär könnte man fast sagen. Filmreich.
Fast noch im selben Moment als das Telefon klingelte, stürmten zwei massige Polizisten in sein Büro und zwischen ihnen ein dunkelhaariger junger Mann. Das ging ihm alles etwas zu schnell und ehe er sich versah wurde der junge Mann vor seinem Schreibtisch auf den Stuhl gedrückt, er selbst wurde raus auf den Gang gebeten.
"Dr. Crown, haben Sie einen Moment?", ertönte die tiefe Stimme von dem kleinen, pummeligen Polizisten mit der schiefen Nase und der Narbe über dem Auge.
"Ah... ", sein Blick lag auf dem dunkelhaarigen der wie benebelt durch den Raum starrte. Scheinbar hatten sie ihm irgendetwas gegeben. Zur Beruhigung?

Crown wandte den Blick von dem jungen Mann ab und nickte den Polizisten zu.
"Natürlich."
Er lehnte die Türe vorsichtig zu und drehte sich wieder zu den beiden Männern. Adrenalin schoss durch seinen gesamten Körper und ließ ihn einige Male tief durchatme.
Die Beamten schilderten ihm die Lage. Offensichtlich wurde er während des Unterrichts handgreiflich und prügelte mit einem Stuhl auf einen seiner Mitschüler ein, dieser musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Was er ebenfalls herausfiltern konnte war dies kein Einzelfall.
"Vielen Dank.", der Psychiater bedankte sich mit einem schnellen lächeln und ging wieder zurück in sein Büro wo er sich langsam auf seinen Stuhl sinken ließ.
Er rückte sich seinen Block und Stift zurecht, allerdings nicht mit der Absicht dies sofort zu benutzen. Nein, vielmehr um etwas Zeit zu schinden und seine Gedanken zu ordnen ehe er den jungen Mann wieder direkt ansah.
Er war übersät mit Blut, sein Blick auf seine Hände gerichtet die er langsam aber sicher wieder zu Bewegen versuchte. Der junge Arzt hielt einen Moment die Luft an, als sich ihre Blicke für einen Bruchteil einer Sekunde kreuzten.
Die Wirkung des Medikamentes scheint abzuklingen, was ein Glück.
Seufzend fuhr sich der Arzt einmal durch seine blonden Haare, nahm den Blickkontakt wieder auf und stellte ihm die erste Frage.
"Wie geht es dir jetzt?", seine Stimme klang sanft und beruhigend. Er zog seine Aufmerksamkeit für ein paar Momente auf sich, ehe er sichtlich verwirrt zur Seite starrte und nach Worten suchte. "Ich... keine Ahnung. Was habe ich gemacht?", war seine hörbar verunsicherte Antwort. Crown allerdings wusste, dass diese Frage nicht an Ihn gerichtet war. Deswegen wartete er, hielt den Blickkontakt aufrecht und deutete ihm dass er mehr wissen möchte.
Das was als nächstes Folgte, war absehbar und brachte den Psychiater nicht aus der Fassung.
"Erzähl du es mir.", war seine schlichte Antwort die allerdings etwas in seinem gegenüber auslöste.

"Sie verdammter Bastard sagen mir jetzt sofort-"
1/?

View more

Liked by: Taikon Osuke

🌵

PsychogamesKeepMyHeartAlive’s Profile PhotoTaikon Osuke
Alleine schon die Tatsache, welche eher ungewöhnlich ist, dass die Schule den Jugendlichen angemeldet hatte und nicht seine Eltern.
Dass bereitete dem blonden schon einige bedenken in welcher Verfassung er sich wohl momentan befand und wie das Verhältnis zu der Familie war?

Familie war gerade im jungen Alter eines der wichtigsten Dinge. Wenn jemandem das genommen wird, steht die Chance sehr hoch, dass man geistig leicht auf die schiefe Bahn gerät.

Der Vormittag verging. Die Sprechstunden verliefen ohne wirklich große Ereignisse. Neugierig lauschte er seinen Patienten die über Ihr Wochenende erzählten. Über Fortschritte oder Rückfälle. Notierte Stichwörter in seinem Notizbuch und freute sich schon auf die weiteren Stunden mit Ihnen.

Besonders auf die erste mit Taikon, dem Neuankömmling.

4/4
Alleine schon die Tatsache welche eher ungewöhnlich ist dass die Schule den
Liked by: Taikon Osuke

🌵

PsychogamesKeepMyHeartAlive’s Profile PhotoTaikon Osuke
Bei Tascha fällt es ihm am schwersten durchzubrechen. Den Ursprung ihrer Depressionen rauszufinden. Den Kern welcher ganz tief und ganz weit in der Vergangenheit liegt. Versteckt, für niemanden zugänglich. Doch sie machte Fortschritte. Sie bemühte sich wirklich und Rückfälle seien vollkommen normal und okay. Dass versuchte er Ihr jedesmal klarzumachen und er war sich auch ziemlich sicher, dass sie es ihm glaubte. Zumindest war das gefälschte Lächeln von heute Morgen, nach der Therapie zu einem wirklich geworden als sie das Büro dankend wieder verließ.

Neben Tascha gab es noch 3 weitere Jugendliche welche sich in seinem Programm "Betreutes Wohnen" befanden. Ein vierter Patient würde allerdings bald hinzukommen.
Da gab es noch David, ein siebzehnjähriger Junge welcher gleich wie Tascha an starken Depressionen sowie Selbstverletzungszwängen litt. Wozu noch eine leichte Schizophrenie hinzukam die seine unberechenbaren Wutanfälle sowie allgemeine Stimmungsschwankungen erklärte. David war ebenfalls von einigen Psychiatern als "schwer heilbaren" eingestuft. Anfangs war es auch für den jungen Psychiater etwas schwer reinzukommen welches Thema er ansprechen durfte und welches er besser vermeiden sollte. Doch mittlerweile haben die beiden eine Welle gefunden und auch David vertraute dem jungen Mann mit jeder Sprechstunde mehr und mehr.

Als nächstes hätten wir Laura, neunzehn Jahre alt. Laura wurde mit schon 14 Jahren mit starken Essstörungen diagnostiziert. Bulimie um genau zu sein. Eine Essbrechsucht bei dem Patienten weder wirklich zu noch wirklich abnehmen. Man stopft, durch eine "Fressattacke" alles Mögliche in sich hinein und übergibt sich danach wieder.
Laura ist eine sehr narzisstische und egoistische Persönlichkeit. Sie denkt fast 24/7 nur an sich, zählt kolorieren als wäre es das normalste von der Welt, ist sehr launisch und teilweise sehr aggressiv. Allerdings ist sie auch so einfach zu lesen wie ein offenes Buch, wenn man sich genug mit Ihr beschäftigt. Und zu guter Letzt haben wir Searan. Ein zweiundzwanzig Jahre alter Mann welcher durch seine gespaltene Persönlichkeit einen Mitschüler erwürgt hat ohne es zu wissen. Bis heute nicht.
Searan ist einer der schwierigsten Fälle. Mit gespaltenen Persönlichkeit ist sehr vorsichtig umzugehen. Der junge Mann ist vom ersten Eindruck her eher zurückhaltend, ruhig und völlig verträumt. Was mitunter auch an den Medikamenten liegen kann welche er von seinem Arzt verschrieben bekommt. Doch ähnlich wie bei David, kann seine Stimmung binnen von Sekunden umschlagen. Bisher konnte er drei von Searans Seiten kennenlerne. Eine äußerst aggressive und raschsüchtige, eine ruhige und zurückhaltende und eine emotionale sowie weinerliche.

Und der fünfte im Bunde, Taikon, neunzehn.

Über Ihn gibt es bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht mehr Informationen.


Doch heute Nachmittag würde der junge Psychiater seinem wohl schwersten Patienten gegenüberstehen.
3/?

View more

Liked by: Taikon Osuke

🌵

PsychogamesKeepMyHeartAlive’s Profile PhotoTaikon Osuke
Wie immer hing er seinen Mantel und seinen Schal ordentlich auf den dafür vorgesehen Kleiderständer, legte sich seine Notizen sauber zurecht und ging alles noch einmal durch.
Die Bäume, welche vor seinem Fenster zu sehen waren, legten langsam aber sicher ihren grünen Mantel ab und tauschten ihn gegen ein Gemisch aus bunten Farben aus. Orange, Rot, braun und Gelb. Diese Jahreszeit war die beste. Die Sonne die sich mühsam ihren Weg durch die Wolken bahnte schien sanft durch das Fenster in sein kleines Büro herein und erhellte es soweit, dass die Lichter überflüssig waren und kurzerhand ausgeknipst wurden.
Während er sich einige Notizen zusammenschrieb, klingelte sein Telefon. Einmal, Zweimal... "Ja?"
"Verstehe... ja.. schicken Sie sie bitte rein."
Er legte das Telefon zurück in die Halterung und blickte noch mehrere Sekunden darauf ehe es klopfte.
Lächelnd öffnete der Psychiater seine Türe und bat die junge Dame herein.
"Hallo Dr. Crown. Ich freu mich Sie zusehen", ertönte Ihre helle Stimme worauf sie sich vorsichtig auf seine Couch niederließ. So wie jeden Montag. Jeden Montag der gleiche Ablauf, die gleiche Begrüßung und das gleiche einstudierte lächeln.
"Ich freu mich auch dass du hier bist, Tascha", mit einem freundlichen Lächeln ließ er sich gegenüber von Ihr sinken und schenkte Ihr eine Tasse Tee ein. Er legte seinen Block auf seinen Schoss und überschlug seine Beine, während er darauf wartete, dass die braunhaarige zur Ruhe gekommen war und ihm ein Zeichen gab, dass sie bereit ist.
"Gut, Tascha. Wie geht es dir momentan?", die erste Frage die er Ihr und auch allen anderen Patienten immer als erstes Stellte. Es war eine einfache Frage, allerdings eine auf die man sehr vielfältig Antworten konnte.
"Gut.", wie zu erwarten. Allerdings sah gut anders aus. "Also.. Es geht dir gut?", ein zögerliches nicken Ihrerseits folgte worauf er sich etwas nach vorne beugte und sie direkt ansah.
"Also.. naja.", ergänzte sie und fing an etwas nervös mit Ihren Fingern zu spielen.

"Ja?"

Sekunden des schweigend folgten. Doch Nathan wusste, er war mit dieser simplen frage durchgedrungen. Ein etwas skeptischer Tonfall machte Ihr Klar, dass er genau wusste, dass nicht alles "Gut" sei.

" Ich... habs schon wieder getan.", sie fuhr sich fest über Ihre Unterarme und senkte ihren Blick.
ascha's Unterarme und sowie Oberschenkel sind übersäht mit Schnittwunden in allen Richtungen. Manche schon verheilt, manche noch frisch von vor ein paar Tagen. Um genau zu sein von dem Wochenende. Die Tatsache, dass sie mit erst 16 Jahre schon in 3 verschiedenen Kliniken war und schon 2 Selbstmordversuche hinter sich hatte war erschreckend für außenstehende. Ihre Eltern hatten Ihn angefleht sie in seine Betreute Wohngemeinschaft aufzunehmen, als er eine Anzeige aufgeben hatte, dass er wieder eine Gründete.
2/?

View more

Liked by: Taikon Osuke

🌵

PsychogamesKeepMyHeartAlive’s Profile PhotoTaikon Osuke
Montag.
"Guten Morgen, Dr. Crown.", ertönte die raue Stimme seiner mittlerweile in die Jahre gekommenen Sekretärin welche ohne aufzusehen in Ihrem Magazin blätterte und sich Ihre dicke Brille zurecht schob. Maria war zwar kein Mensch dem man einem Charakter aus Gold nachsagte aber sie hatte Ihr Herz am rechten Fleck und machte Ihren Job sauber und ordentlich, an einem guten Tag sogar mit einem leichten Lächeln auf den Lippen.
Was Ihren rauen Tonfall angeht, welcher laut Ihrer Aussage nicht von den zwei Schachteln Zigaretten kam die sie an einem Tag hinunterheizte, an dem musste sie allerdings noch ein wenig Arbeiten.
"Morgen Maria. Na wie war dein Wochenende?", ein freches Grinsen huschte über sein Gesicht als er an Ihr vorbeiging und Ihr einen Caffee-to-go auf den Tresen stellte.
Dankend nahm sie den Pappbecher an sich und nahm einen genüsslichen Schluck von dem schwarzen Kaffee. Sie schloss einen Moment die Augen, seufzte einmal zufrieden aus und fokussierte nun den jungen Mann welcher ebenfalls mit einem Becher in der Hand vor Ihr stand.
"Ganz gut. Ich hatte meine Enkel zu besuch. Doch mehr würde es mich interessieren wie Ihr Wochenende war. Dr. Crown. Scheinbar haben Sie kein schönes Zuhause, wenn Sie sogar Sonntags noch hier rumhängen und Ihre Notizen durchgehen bis spät Abends.", ertappt kratze der Psychologe sich an den Haaren, nahm einen erneuten Schluck aus seiem Becher und ließ seinen Blick einmal durch seine Praxis gleiten. Welche noch komplett leer war.
Sie hatte recht. Eigentlich war seine Praxis sein zuhause, immerhin verbrachte er mehr Zeit hier als sonst irgendwo. Sogar sein Büro sah um einiges wohnlicher aus als seine ganze Wohnung welche gut 30 Minuten entfernt lag.
"Ach wissen Sie.. Ich hab total die Zeit übersehen. Eigentlich wollte ich nur kurz vorbeischauen um einige Notizen zu holen die ich am Vortag vergessen hatte, dann fing ich an einige Ausschnitte aus dem Bericht von Tascha zu lesen. Sie wissen schon. Den Wochenbericht der Patienten und nach Tascha ging ich weiter zu David, Laura und unterm Strich habe ich auch noch Searan's drei seitigen Aufsatz gelesen.", ein leises lachen entfuhr ihm, während er weiter zu seinem Büro ging in der Hoffnung Maria würde nichts mehr dazu sagen.

Er wusste wie sie dazu stand. Wie schon erwähnt war Maria allgemein eine eher raue und schroffe Person, naja zumindest auf den ersten Eindruck. Nathan hingegen wusste wie wichtig Ihr die Menschen in ihrer Umgebung waren. Auch er.
"Du musst auch mal an dich denken, Nathan. Ich weiß du willst diesen Patienten helfen, um jeden Preis. Aber du musst auch ein wenig auf dich aufpassen.", ein kurzen, aufmunterndes lächeln folgte ehe sie sich wieder ihrer Zeitschrift widmete und er die Türe zu seinem Büro hinter sich schloss.
Sein Blick fiel auf die große Wanduhr, welche kurz vor 9 Uhr zeigte. Noch ein paar Minuten, ehe die erste Sprechstunde begann.
1/?

View more

Liked by: Taikon Osuke

Next

Language: English