Ask @Nicolai1995:

Du hast tausend CD's? Wow, das ist wirklich beeindruckend.

Charlie
Um genau zu sein 1001.
Diese Sammlung ist meine größte Leidenschaft und seit ich mein eigenes Geld verdiene stecke ich den Großteil davon in meine Musiksammlung.
Es befinden sich aufgrund der vielen Musik-Magazine, die ich lese aber auch viele Sampler-CDs in meiner Sammlung, aber die zähle ich ebenfalls dazu.
Mal schauen, wie viele ich nächstes Jahr habe. Daraus hat sich irgendwie eine kleine Sucht entwickelt.

View more

~Schmuddelfrage~: wenn du den ultimativen O.rgasmus erleben könntest, der alles andere und alles was du kennst in den Schatten stellen würde, würdest du ihn erleben wollen? Warum oder warum nicht?

Schmuddel
Nö.
Dann wüsste ich danach ja, dass es nie wieder so gut werden wird...also zumindest werde ich keinen besseren Org*smus mehr haben.
Ich lass mir doch nicht auch noch das v*geln madig machen, nene ich verzichte.

View more

wem folgst du alles?

- (Für Gedanken zu Depressionen, Äußerungen darüber, etc.)

Bin jetzt gerade richtig in Stimmung, um darüber zu reden.
Das ganze wird jetzt vielleicht persönlicher, als es zum Zeitpunkt der Frage gedacht war, aber ich muss mich jetzt einfach mal ausk*tzen.
Ich werde jetzt aber nicht mit den typischen Floskeln kommen, von wegen, Depressionen sollten viel ernster genommen werden und es gibt ja kein einheitliches Krankheitsbild, blablabla. Das sollten die meisten hier mittlerweile wissen.
Und ja ich weiß, anderen geht es auch sch*iße oder besch*ssener. Darum geht es jetzt aber erst mal nicht.
Ich war lange Zeit lang wirklich nah an der Grenze, dem Ganzen ein Ende zu setzen. Ich war kraftlos, habe mich regelmäßig alleine besoffen und hatte keinen Lebenswillen.
Ständig habe ich daran gedacht, den Karren an die Wand zu fahren. Die Gedanken waren da, der Versuch aber nicht und das ist auch gut so.
Irgendwann habe ich mich dann meinen Eltern geöffnet und mir selbst eingestanden, dass ich ein Problem habe.
Ich bin zum Arzt gegangen, habe mir pflanzliche Stimmungsaufheller verschreiben und mich ein paar Tage krank schreiben lassen.
Das wars dann aber auch. Keine Termine beim Psychologen, keine Einweisung in eine Klinik. Das hatte ich auch nicht nötig.
Mir ging es etwas besser. Ich vermute mal, das lag daran, dass ich einfach akzeptiert habe, dass ich ein psychisches Problem habe.
Und genau das ist der Punkt. Ich wage zu behaupten, dass es ein verdammt wichtiger Schritt ist, derartige Probleme zu akzeptieren. Eine Heilung gibt es eh nicht, man sollte vielmehr lernen, mit dem Problem zu leben und es nicht in den Hintergrund zu drängen.
Das heißt im Klartext: ja, ich bin depressiv. Nein, ich habe deswegen nicht verlernt zu lachen oder unternehme deswegen nichts mehr mit Freunden.
Auslöser deiner Frage, lieber Yoram war ja die Äußerung, ob man depressiven Menschen nicht einfach die Wahl ihres Todes lassen sollte.
Und diese Aussage ist sowas von unsinnig, ich war sehr wütend, als ich diese gelesen habe.
Ich habe mich nach und nach entschieden, dass Sui.zid nicht die Lösung derartiger Probleme sein kann.
Die einzigen, die dafür sorge, dass ich meinen Lebenswillen irgendwie erhalte sind meine Freunde. Menschen, die mir gemeinsame Zeit schenken, Erinnerungen und auch Kraft.
Diese Menschen wären alle über meinen selbst gewählten Abgang sehr traurig und da habe ich einfach die Verantwortung zu tragen, dass ich sie nicht so dermaßen verletze.
Selbstm*rd ist einfach. Ein Sprung/ ein Schuss/ ein Schluck und es ist alles vorbei. Für einen selbst zumindest. Für Angehörige und Freunde beginnt damit eine schreckliche Zeit der Trauer und der unbeantworteten Fragen.
Nein, das tue ich ihnen nicht an. Wenn ich nach meinem Tod noch einen Verstand hätte (und das weiß man nie, was danach kommt) könnte ich mir das nie verzeihen.
https://ask.fm/Nicolai1995/answers/146621341889

View more

+1 answer Read more

Hier gibt es zweimal Katzen-Content. Will das nur meinen Followern nicht vorenthalten, aber wer will, kann natürlich entscheiden, welches besser ist.

vs

--

dliblegeipS
Wieder einer dieser Nächte
An denen ich nicht schlafen kann
Wieder der Griff zur Flasche
Bin wieder diesem Gift verfalln'
Ich blicke zur Wand
Traurige Augen schauen mich an
Bohren sich tief in die meinige
Dieses Starren ist unerträglich
Langsam erhebe ich mich
Gehe langsam drauf zu
Nur noch wenige Meter bis
Ich mir selbst gegenüber stehe
Mein Spiegelbild grinst verschmitzt
Und sieht mich verächtlich an
„Du bist ein Nichts, ein Niemand.
Keiner mag dich und keiner liebt dich“
„Das stimmt nicht“ entgegne ich mit zitternder Stimme. „Ich habe Freunde und Familie“.
Mein Spiegelbild lacht schnaubend „und weiter?“ fragt es mich, immer noch mit bohrendem Blick.
Ich sehe die Kälte in seinen Augen, welche sich auf meinen ganzen Körper auszubreiten scheint.
„Das hat nichts zu heißen. Du bist nur ein Mittel zum Zweck“
„Ich...“ fange ich an, doch mir hat es die Sprache verschlagen.
„Mittel zum Zweck“...diese Worte haben sich jetzt in meinem Kopf verankert. „Was, wenn er Recht hat? Bin ich vielleicht wirklich nur ein Zeitvertreib? Ein Teil einer Zweckfreundschaft? Gut genug für ein paar gemeinsame Stunden, reines Vertreiben der Langeweile, weiter Nichts?“
Mein Blick fällt auf ein kleines Bild, welches in der linken oberen Ecke des Spiegels hängt.
Eine Rose ist darauf zu sehen. Diese Bild strahlt eine Schönheit aus, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Ich bin nahezu betört vom Bild der Rose.
„Pff...niemand wird dich je so lieben“, reißt mich meine eigene Stime aus meinen Gedanken.
Mein Spiegelbild schaut mich immer noch an. Dieser eiskalte Blick...ich ertrage das nicht länger.
„Das mag sein“, entgegne ich mit lauter Stimme, „Aber...“
Ich unterbreche mich. „Du bist fett, du bist hässlich. Wer will denn schon was mit dir zu tun haben?“
Der Spiegel lacht. Ein kaltes Lachen, welches mir einen Schauer über den Rücken jagt.
„Wofür bist du denn zu gebrauchen?“
Eine Träne kullert mir über die Wange und bleibt an meinem Kinn hängen. Eine weitere Träne folgt.
„Ja das habe ich mir schon gedacht“, entgegnet mir der Spiegel.
„Du bist ein Jammerlappen, ein weinerliches Kind, nicht in der Lage ein Leben zu führen“.
Wieder hat es mir die Sprache verschlagen. In meinen Gedanken gehe ich tausende Möglichkeiten durch, dem Ganzen ein Ende zu setzen.
Der Spiegel grinst mir entgegen. „Tu es endlich!“, blafft er, „dich wird niemand vermissen“.
Mit schweren Schritten gehe ich auf das kleine Nachttischchen zu, welches neben meinem Bett steht.
Ich öffne die Schublade und hole das kleine Päckchen raus, welches ich in der Apotheke geklaut habe.
Jetzt stehe ich mir gegenüber. Ich blicke schon wieder in dieses grinsende Gesicht, diese kalte Augen...
In der einen Hand halte ich die Tabletten, in der anderen die Wodka-Flasche.
In meinen Gedanken sehe ich Gesichter. Menschen die mir wichtig sind, sie Lächeln...
https://ask.fm/Nicolai1995/answers/146239591873

View more

dliblegeipS Teil 2

ialociN
Ich führe die Hand mit den Tabletten langsam zum Mund. „Gleich ist es vorbei“, denke ich.
Ich schlucke...
Die Gesichter in meinen Gedanken verändern sich. Sie lachen jetzt nicht mehr, kein Lächeln auf ihren Lippen, nur noch traurige Mienen.
„WORAUF WARTEST DU?“, schreit mich mein Spiegelbild an. „TU ES ENDLICH!“
Die Gesichter verblassen.
Ich nehme die Tabletten in den Mund und spüre, wie sie auf meiner Zunge liegen.
Langsam nähert sich die Schnaps-Flasche meinen Lippen.
Der Spiegel grinst noch immer.
Ich schaue ihm noch einmal in die Augen.
„Heute nicht“, flüstere ich, spucke die Tabletten zu Boden und und schlage die Flasche mit aller Wucht in mein Gesicht.
Der Spiegel zerbricht in tausend Scherben.
Das verschmitze Lächeln und die kalten Augen verschwinden. Zurück bleibt nur ein leerer Rahmen.
Das kleine Bild in der linken Ecke fällt zu Boden.
Ich hebe es auf, betreachte es noch einige Sekunden.
Mit langsamen Schritten bewege ich mich auf mein Bett zu, lege das Bild auf das kleie Nachttischchen und decke mich zu.
„Heute nicht“, flüstere ich noch einmal und versinke in meiner wirren Traumwelt.
Der Größte Feind in seinem Leben ist man selbst
IalociN, 12.01.2018

View more

Was ist das beliebteste Hashtag von 2017?

Ich habe mich eben stundenlang mit einem sehr guten Freund über meine Probleme, das was ich seit Jahren mit mir rumschleppe und was ich immer wieder in mich reinfresse unterhalten.
Er kann mir da zwar nicht weiter helfen, aber es tut gut, das, worüber man sich ständig Gedanken macht einfach mal auszusprechen.

View more

Next