Wie die Geschichte in dem Oma- Haus weiter geht, weiß in selber noch nicht :D Die Vorlage ging so in Richtung Horrorgeschichte, aber ich habe evtl einen anderen Plan. Noch ist alles offen. Vllt komme ich morgen dazu.

Ja, wären alte Aufgaben, die ich von anderen angenommen oder von mir mir selbst gestellt, immer ordentlich erledigt worden, würde mein Schreibtisch nicht so aussehen, wie er aussieht. Er wäre aufgeräumt; nirgends würden sich Bücher und Papiere stapeln; mein Gewissen wäre rein und ich bräuchte mir diese verdammte Vokabel, die letztens vor mir aufgetaucht ist und bei einer weiteren Begegnung wieder über den Weg lief, merken: Prokrastination. Ich kannte das Wort bis vor wenigen Tagen nicht; dann begegnete es mir auf ask und dann vor gestern, als eine Bekannte und ich uns trafen, um unsere Bekanntschaft zu vertiefen, im Gespräch mit ihr erneut! Nun habe ich Prokrastination nicht mehr vergessen; es beschreibt ein Reaktionsmuster in mir: allem Anfang wohnt ein Zauber inne; ich habe tausend Ideen und fange mit ihrer Realisation furchtbar gerne an; manchmal reicht der Schwung des Anfangs, dieser wunderbare energiegeladene Zauber weit über die Mitte hinaus; dann kommt das große Stocken, das ich häufig auch zu überwinden vermag; dann aber im letzten Viertel oder auf der Zielgeraden ereilt mich die Blockade. Warum etwas abschließen, wenn doch dem Anfang der Zauber inne wohnt?
So ist meine Literatur, so ist mein Leben, so ist mein Schreiben, meine Philosophie. Aber es ist keine Lebensphilosophie im Sinne eines Prinzips, sondern eine mehr oder minder traurige Wahrheit. Schau dir das Hintergrundbild noch einmal genau an! Muss man diese Stufe nicht auch einmal überwinden? Fest steht: du bist nicht dazu gekommen, die Geschichte weiter und zu Ende zu schreiben, nicht wahr?
Es ist auch nicht wichtig, jede Geschichte, zu Ende zu schreiben. Aber die eine oder andere sollte auf jeden Fall ein Ende finden.

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Firellenfolet@Pizzaboote