Hat es einen Grund dass meine Liebesbrief-Antwort nicht verlinkt ist? Sicher nur ein Versehen!? :-)

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Gut, dass du mich auf diesen Fehler aufmerksam machst. Es ist ein Versehen, sonst nichts. Es ist immer gut, wenn die Schreibhausbewohner immer mal nachhaken, wenn ihnen etwas komisch, unvollständig, unverständlich oder was auch immer vorkommt.
Und hier ist der Link:
http://ask.fm/point_man/answer/113903446025
Und gleich auch meine Anmerkung zu deiner Antwort: http://ask.fm/point_man/answer/113933490697
Ich freue mich sehr darüber, dass dein literarisches Interesse nicht nachgelassen hat, wie ich es angenommen und fast befürchtet habe. «Ich bastle an meinem eigenen Texteuniversum.» Das ist Musik in meinen Ohren. Wunderbar. Genau das solltest du auf jeden Fall machen. Ich habe nichts daran auszusetzen und kann dir nur sagen, dass ich an meinem Textuniversum arbeite und es für einen ausgezeichneten schriftstellerischen Weg halte.
«Mein Ziel ist ein ziemlich komplexes Politthrillerdrama, das ich nur für mich schreibe. Sobald ich anfange, über Veröffentlichungen bei einem Verlag nachzudenken, leidet die Qualität.
Ich setzte mir keinen Termin, lasse mich treiben. Vielleicht fröne ich so dem Geniekult, aber ich bin jung und mag das zur Zeit so.»
Da musst du meine Ausführungen ein wenig mißverstanden haben. Ich bin nicht mehr jung und gehe genauso vor wie du, d.h. kein Termindruck, kein Publikationsgedanke und kein Einschmeicheln beim Publikum oder Verlag. Auch ich schreibe erst einmal nur für mich, was nicht heiß, dass nicht andere es auch lesen können. Aber es muss in erster Linie erst einmal mir selbst gefallen. Ich habe deine Äußerung auch so verstanden und kann es nur unterschreiben.
Das meine ich aber nicht mit Geniekult. Für ein Genie hält sich ein Autor, der fast jede Diskussion über seine Texte persönlich auf sich bezieht und keinerlei Kritik ertragen kann und jene Kritiker, die zwar einzelne Werke verreißen, aber andererseits, nachdem sie kein gutes Haar am Text gelassen haben, abstrakt am Autor festhalten, der entweder angeblich in einer Krise steckt oder seine beste Zeit hinter sich hat, der nur ein gutes Buch geschrieben hat u.ä.
Jeder Autor, jede Autorin muss eigentlich den eigenen Weg suchen, experimentieren und sich von dem Schielen auf den Markterfolg seines Werkes loslösen. Bedenklich ist umgekehrt, wenn man bei jedem Satz, den man schreibt, sofort an den verlegerischen Erfolg denkt.

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