Ask @Schreibhaus:

Habe ich in meiner Antwort eben tatsächlich den ersten Satz von dir einfach nur wiederholt? Ich muss langsam echt pennen!

Vor elf Tagen diese Frage, aus der ich damals schon nicht ganz schlau wurde. Heute habe ich einen dicken Kopf und eine noch dickere Nase, die permanent läuft. Ich bin müde und kann nicht schlafen, wenn ich mich hinlege und wenn ich im sitzen ein Filmchen anschauen will, eine weitere Folge der Serie, für die ich Arthur schon nicht begeistern konnte, schlafe ich ein. Im Sitzen! Und höre mich selbst Schnarchen. Erholsam ist das nicht! Es gibt für mich so viel zu tun, und ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Heute möchte ich am liebsten nirgends anfangen. Hast du nun den ersten Satz von mir einfach nur wiederholt? Ich muss langsam echt pennen! Und wenn ich die Wahl hätte: eine Erkältung zu haben oder gar nichts. Würde ich gar nichts wählen.
Was passiert eigentlich in diesem Oma-Haus?
Zu Ayleen fällt mir nur ein: sie wollte ihn nur in sicheren Händen wissen. Und sie glaubt, er wäre im Krankenhaus sicher. Außerdem habe ich sehr viel Zeit mit meinem kranken Vater in Ärztevorzimmern und Krankenhäusern verbracht. Ich glaube, ich beneide Ayleen, dass sie einfach weggehen kann. Aber mittlerweile ist mein Vater auch schon fast fünf Jahre tot, und ich war seitdem in keinem Wartezimmer mehr.
Aber literaturkritisch hast du recht. Das hätte besser herausgearbeitet werden müssen.

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Lieber Onkel Uri. Ich bräuchte dringend eine Schreibaufgabe um mich in irgendeiner Form schriftlich zu betätigen. Hättest du etwas für mich in deinem Arzneischrank?

Gundel Gaukel ey
Liebes ask-Töchterchen, wieso habe ich das Gefühl, dass ich dir eine Aufgabe gestellt und keine Lösung bekommen habe? Bilde ich mir das nur ein? Oder bist du noch gar nicht dazu gekommen? Oder hast du dich womöglich schon tot gelangweilt?

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http://ask.fm/kampfzwergRonni/answer/108029473810 Moderne Romantik?

Uri aus dem Schreibhaus
Von Links ein Morgengrauen vielleicht - oder vielleicht ein wenig Restlicht nach dem Sonnenuntergang? Die Hälfte des Lebens aus dem Rahmen gefallen, oder nie in das Quadrat gerückt - vielleicht. Was ist es, was wir nicht sehen? Was ist aus unserem Gesicht? Was erhellt uns? Und was erhält uns - am Leben vielleicht? Kein Blick zurück und kein Blick im Zorn - schwarz schweigen die Lippen ein Was-soll's? Ein Ach-ja? zum Licht, als gäbe es nichts mehr zu erhellen oder - vielleicht nie gegeben zuvor? Enttäuschung erfährt, wer Erwartung hegt. Wer den Blick über die Schulter wirft, könnte über den Nachruf verwundert sein. Verwundert über den Nachhall des Lebens - vielleicht. «Du aber...», sagt das Auge, schweigt der Mund - nicht gepresst die Lippen, doch deutlich verschlossen wie der Sinn, «...du aber, du... Ach, was soll's?» Liegt ein Vorwurf im Hintergrund? Oder gar die Euphorie? In die Gegenwart trägt sich nichts, alles krümmt sich zur Frage nun. Alles ist und ist nicht mehr - na und?

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Ich hätte gerne eine neue Schreibaufgabe, sie gefallen mir. (:

Ich stelle dir gerne die Fortsetzung der ersten Aufgabe. Deine Lösung bietet sich sehr gut an, an diesem Thema weiter zu schreiben. Joshua könnte in unserer Phantasie wirklich lebendig werden - nur schade, dass er eben nicht real existiert, obwohl er in der Phantasie dann so lebendig wäre. Aber vielleicht wäre er auch ein bißchen eigensinnig und hätte so seine eigenen Lebensvorstellungen. Stell dir vor: du hast dich in ihn verliebt, obwohl er in deinem Roman eine bestimmte Rolle spielen sollte. Was für eine Rolle wäre das? Und tut es dir leid, dass du ihm erst diese Rolle zugedacht hast?
Jetzt ist deine Phantasie gefragt, jetzt musst du anfangen, dir einen Roman zu überlegen, eine Geschichte, die einen Roman füllen könnte und worin Joshua seinen Platz gehabt hätte, wenn du dich nicht in ihn verliebt hättest. Du kannst auf Google-Drive weiter schreiben und auch mir antworten. Aber schreibe mir auch auf ask, damit mir nichts entgeht. Ich schaue mehr hier auf die Seiten als auf Google-Drive. Ich wünsche dir viel Spaß und Erfolg bei dieser Aufgabe, die ja auf der ersten aufbaut.

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Wenn du in den nächsten Tagen Zeit findest, kannst du mal ne Bewertung meiner literarischen Ergüsse zum Krimi schreiben.

Name_Datum_Unterschrift
Lieber Arthur, ich habe meine Kritik vielleicht etwas zu salopp formuliert und auch an einigen Stelle ironisch gemeint - z.B. «Neee, ist klar. Du nimmst natürlich ein Südsee-Urlaubs-Erotikfoto...» das sollte nur ein Scherz sein mit einem Augenzwinkern, dass einfach das Bild nicht zum Kontext passt und auch nicht zu meinen Erwartungen diesbezüglich. Aber ich habe ja auch ein Alternativfoto angeboten. Was mich bei deinen letzten Beiträgen etwas überrascht ist, dass der Analytiker in dir in den Hintergrund getreten ist zugunsten des Geschmäcklers, der zunächst einmal sein subjektives Befinden und Empfinden in den Vordergrund der Argumentation stellt. Das kenne ich von meiner derzeitigen Praktikantin, die die Stelle niemals bekommen hätte, wenn ich gewusst hätte, dass sie sich beharrlich so entwickelt, wie sie sich entwickelt hat.
Dich habe ich als einen analytischen Kopf kennen gelernt. Jetzt möchte ich aber doch anhand von Beispielen zeigen, was ich meine:
«Frau Lanz und ihr Hündchen waren, und sind mir noch immer, stark unsympathisch» sofort die Abwertung der Nebenfigur als «Hündchen» und die Bewertung «dir sympathisch oder unsympathisch». mann kann nicht gegen Sympathie oder Antipathie argumentieren, auch nicht gegen Gefallen und Nicht-Gefallen. Ich nehme es so zur Kenntnis und finde es schade, dass ein Geschmacksurteil am Anfang einer Diskussion steht, weil damit eigentlich die Diskussion schon zu Ende ist: Über Geschmack kann man nicht streiten. Ich selbst weiß gar nicht, ob und was mir an den Figuren persönlich gefallen sollte oder könnte.
Auf meine Antwort http://ask.fm/Schreibhaus/answer/107269450573 hätte ich gerne von dir eine Reaktion, eine Antwort; hätte gerne, dass du darauf eingehst.
«Die einzige Szene die mir wirklich gefällt ist die, als Sauer-Lanz ihre Kollegen beim Erdnuss-schmatzen erwischt.» Auch hier wieder. Dein Geschmacksurteil steht im Vordergrund, aber was die Erdnüsse symbolisieren, worauf sie im Charakter dieser Frau hindeuten, das schert dich scheinbar wenig. Dann die Frage bezüglich des Plots: «Was gibt es zum Plot zu sagen? Ich weiß nicht, was willst du hören?» Die grammatisch falsche Satzstellung in der zweiten Frage ist nicht typisch für dich. Hast du diese Antwort wirklich selbst geschrieben? Bitte, sei ehrlich.
Denn du bist bisher nicht als jemand aufgetreten, der genau das zu sagen versucht, was ich hören will. Da gibt es aber eine andere Person, die genau diese Strategie versucht - nicht, weil sie das sagen möchte, was ich hören will, sondern weil sie mir einfach den Ball zurück spielt, anstatt sich Gedanken zu machen. Im Grunde geht es darum, für dich selbst den Begriff des Plots zu klären und den Plot darzulegen. Eigentlich müsste sich das dann so anhören wie eine Inhaltsangabe, die sich auf die Personen, deren Charaktere und die Ereignisse konzentriert. Der logische Bruch wäre wichtig, wenn er denn einer wäre: der Assistent sagt den Eltern, dann müsse er eben einen richterlichen Beschluss besorgen.

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Du hattest aber 4 Tage Zeit, und ich hab den Text eigentlich nicht nur für mich geschrieben, weil ich weiß, dass ich Talent für sowas hab und mir das deswegen nicht extra noch beweisen muss. Und ich hab den Text aufbewahrt und ich kann ihn auch noch mal aufschreiben, wenn du dann was dazu sagst. :3

Buntstift
Hey, ich liebe Maultaschen. Und allemal liebe ich sie mehr als Maulhelden. Du weisst, dass du ein «Talent für sowas» hast? Hast du dir das Talent einfach mal selbst bescheinigt? Es geht doch nichts über ein überbordend gesundes Selbstbewusstsein. Wozu brauchst du dann überhaupt noch mein Urteil über deinen Text? Womöglich wird dich das nur ärgern. Vielleicht bin ich gar nicht von deinem Talent überzeugt? Vielleicht denke ich, dass du ein hoffnungsloser Fall bist? Und dann schreibst du mir wieder, dass ich doof bin. Aber egal: Schreib mir deinen Text noch einmal und warte dieses Mal geduldig wenigstens zwei Tage. Es müssen echte ask-Tage sein und keine Maultaschen-Tage.

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http://ask.fm/point_man/answer/107456235785 Stört dich das Bild? Ich verbinde das Nützliche gerne mit dem Angenehmen. Denn das Auge isst mit.

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Es geht nicht um das Essen und auch nicht um den Appettit; es geht um den passenden Kontext. Ich habe auch nichts gegen Kfz-Mechaniker - viele gute Freunde in meiner Jugendzeit arbeiteten und beschäftigten sich damit und auch heute noch würde ich einen herzensguten Menschen aus meinem Bekanntenkreis in der Kfz_Werkstatt niemals aus meiner Achtung und Ehrung herausnehmen wollen; aber im Unterschied zu dir hätte er mich ohne Vorurteile verstanden: er hat nämlich solche Kalender mit Südsee und freizügigen Frauenbildern voller Erotik in seiner Werkstatt hängen und würde, glaube ich, nicht auf die Idee kommen, dieselben Kalender im Theater aufhängen zu wollen. Es hat nur etwas mit Kontextbewusstsein zu tun - mehr nicht.
Eine Fotojournalistin, die viel unterwegs ist und unregelmäßige Arbeitszeiten hat, wird kaum entspannt und südeeselig vor der Kamera posieren - und wenn, wäre sie als Journalistin nicht erkennbar. Ich kann auch nicht jedem Menschen am Strand seinen richtigen Beruf zuordnen; es fällt mir leichter, wenn ich ihn in seinem Berufsumfeld oder in seinem Berufsoutfit sehe. Daher habe ich dir auch einen Gegenvorschlag mit derselben Schauspielerin gemacht. Enttäuschend ist jetzt nur, dass du, obwohl du so viele Beiträge von mir gelesen hast, in deine Antwort so einen Hauch von «Uri könnte leicht Lustfeindlich sein» legst.
«Ach, und übrigens, mir gefällt das "Südsee-Urlaubs-Erotikfoto" besser. Es passt mehr zu dem Charakter, dem ich der Figur geben will.» Der erste Satz und der zweite Satz von dir stehen in keinem logischen Zusammenhang: Erotikfotos mit Südseetouch mögen dir besser gefallen, aber was hat das mit einem Journalisten Charakter zu tun? Ist sie eine Reisejournalistin?

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Hallo Uri, die ZDF-mediathek ladezeit hat mir zu lange gedauert, alle 2 min blieb es hängen. Ich habe ihn bei Youtube angeschaut. Ich werde ihn mir die Tage nochmal anschauen und mich dann an die Aufgaben machen. Aber es gibt, finde ich, bessere Krimis.

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Wie schon auf dem Klugdiarrhoe-Profil gesagt: es kommt nicht so sehr darauf an, dass der Krimi als Film gut ist. Wir konzentrieren uns auf die Geschichte, auf die Charaktere und auf den Aufbau der Geschichte. Auch da ist es nicht unbedingt wichtig, dass wir es mit einem ästhetisch hochwertigen Gegenstand zu tun haben. Es kommt ganz darauf an, was wir daraus in unserer Phantasie machen können. Tankred Dorst hat in einem Selbstinterview einmal das Autorsein mit Eigensinn charakterisiert. Er habe sich im Theater als Kind immer Stücke angesehen und sich überlegt, warum es so sein müsse, wie es sich auf der Bühne abspiele und nicht auch anders sein könnte. Dann habe er im Kopf begonnen, die Stücke für sich umzuschreiben.
Wenn man so an den Film herantritt, ist es sogar ein Glücksfall, dass du von dem Film nicht begeistert und völlig angetan bist, denn dann hättest du die Einstellung in dir: «das ist perfekt, das ist wunderbar; ich kann es höchstens zitieren und versuchen nachzumachen; aber besser kann man es nicht.» Das würde dir als Autor Probleme bereiten; und solche Probleme haben Autoren auch tatsächlich, wenn sie große Vorbilder haben.
Ich bin mit meinen Vorbildern so umgegangen, dass ich sie als solche entmachtet oder besser: umfunktioniert habe. Sie dienten mir dann nicht als Vorbilder sondern als Quellen der Inspiration, der Sichtweise und der Induktion. Natürlich haben sie mich beeinflusst, und natürlich habe ich mich auch (und zum Teil sogar sehr gerne) beeinflussen lassen. Aber es macht überhaupt keinen Sinn, so zu schreiben wie sie. Man muss seinen eigenen Charakter entwickeln und zur Geltung bringen.
Nun hast du nicht einmal Literatur (im engeren Sinne) vorgesetzt bekommen, sondern einen mittelmäßigen Film. Daraus kann man eine Menge machen. Ich sehe ganz viel, wenn ich den Film sehe und möchte auch mit dir meine Sichtweise teilen, ohne sie dir auf zu zwingen; denn sie soll keine Brille sein, sondern nur ein Hinweis, ein Fingerzeig: «Schau, da ist noch etwas». So teilt man mit Freunden schöne Ansichten von Landschaften, Kunstwerken oder was auch immer. Und wenn du dich anfangs auch nur mit mir über deine Beobachtungen unterhalten willst, ist das schon ein Gewinn. Beim Schreiben wird das Schreiben selbst häufig überschätzt. Es gibt ganz viele Qualitäten, auf die es ankommt und die nicht in den Blick rücken. Aber dazu kommen wir bestimmt später noch. Einen Gedanken kann ich aber hier schon vorweg schicken: Ästhetik kommt von Aisthesis und ist mit der Wahrnehmung verwandt. Kunstwerke wahrzunehmen und das Leben als Phänomen wahrzunehmen und auch darin ästhetische Konstellationen zu erkennen, ist eine wichtige Qualität, die man an sich entwickeln muss, wenn sie nicht schon großzügig vorhanden sein sollte. Manche Handbücher der Poetik sprechen von «Beobachtungsgabe» - wir sind keine Kriminologen. Poetisches Beobachten ist mehr als Beobachten.

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ich hab den geschrieben gehabt, aber dann wieder gelöscht, weil du lang genug Zeit hattest zum was dazu sagen und du hast es aber nicht gemacht. -.- Und deswegen bist du auch doof.

Buntstift
Okay, jetzt verstehe ich dich. Natürlich schade, dass du mich doof findest. Ich möchte aber doch versuchen etwas zu erklären:
du hast die Schreib«aufgabe» als ANREGUNG bekommen. Es sollte für dich - ich betone noch einmal: FÜR DICH der erste Schritt in eine literarische Arbeit, in literarisches Schreiben sein.
Wenn ich mich nicht täusche, hast du mir etwa zwei Tage Zeit gegeben und dann befunden, dass ich doof bin, weil ich nicht auf deinen Text reagiert habe. Du musst aber auch bedenken, dass ich ganz viel und nicht nur mit dir Schreibe- und Lesearbeiten habe; ich arbeite in einem Theater, in dem Kollegen auch Texte von mir erwarten, Kommentare, Meinungen, Diskussionen; es finden für das Theater wichtige Sitzungen statt, die unaufschiebbar sind; dann passieren auch unvorhergesehene und eingeplante Dinge; es kommen Anfragen usw. usf. Das alles und noch viel mehr erfordert auch Zeit und meine Aufmerksamkeit.
Bei mir ist es das Theater bei anderen Leuten andere Dinge, die das Lesen und Kommentieren von Texten manchmal etwas ins Hintertreffen geraten lassen. Wenn du einen Text an einen Verlag schickst, und sie diesen Text anständig behandeln und nicht einfach wieder zurückschicken oder in den Papierkorb werfen, wartest du mindestens 3 bis 6 Monate auf eine Antwort. Aber du musst auch immer daran denken: du schreibst nicht für diese Leute, auch nicht für mich, du schreibst für dich. Ist dir der Text so weniger wert gewesen als mein Kommentar, dass du ihn gelöscht hast. Oder wolltest du nur auf meinen Kommentar verzichten, weil ich doof bin? Aber du hast den Text aufbewahrt?
Ich hoffe, es ist das Letztere der Fall. Ansonsten hatten wir wenigstens schon mal diese Diskussion, was auch nicht schlecht ist, finde ich.

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wann erzählst du mir endlich, wie dir mein Text gefällt? :3

Buntstift
Wo finde ich nur deinen Text? Hast du ihn etwa wieder zurück gezogen, um ihn zu überarbeiten oder gar für ewig verschwinden zu lassen? Oder hast du gar keinen Text geschrieben? Oder habe ich deinen Text einfach noch nicht gefunden? Über den einen oder anderen Hinweis wäre ich doch sehr dankbar.

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wozu?

Vielleicht gäbe es ja die Hoffnung, dass ich etwas dazu lerne und mich bessere. Es könnte doch sein, dass du mich dann weniger doof findest oder dass sich unsere Kommunikation verbessert oder meine Antwort Mißverständnisse aus der Welt räumt und du mich plötzlich gar nicht mehr doof findest. Es wäre so viel möglich, wenn nicht vieles einfach nur mit einer gleichgültigen Frage: wozu? abgewürgt würde.
Vielleicht würdest du auch verstehen, dass es nicht nötig ist, sich zu verstecken. Du könntest aus der Anonymität und könntest zu deiner Meinung stehen.
Ich denke, es wäre ein Fortschritt für dich wie für mich. Schließlich bist du ja auf meinem Profil und stellst Fragen oder reichst kleine Kommentare ein.

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Wann hat bei dir die Pubertät angefangen?

Als ich das Sofa meiner Mutter im Wohnzimmer verwichste. Das Schmuckstück und dann das! Damit hatte ich nicht gerechnet und kurz schoss mir der Gedanke durch den Kopf, dass ich nicht nur diese Umtriebe lassen muss, sondern auch ganz dringend zum Arzt gehen sollte. Irgend etwas in mir eiterte offenbar. Dann aber fiel mir die Aufklärung ein. Da hatte der Schreck aber seinen Dienst an mir schon verrichtet.

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Ich hätte gern eine neue Schreibaufgabe, lieber Uri. (:

Ja, jetzt bin ich gerade mal online und dabei, Schreibaufgaben zu verteilen. Da hätte ich natürlich auch eine für dich, liebe Svenja. Alles andere müssen wir auf morgen vertagen. Aber heute schon darfst du dir über die Liebe Gedanken machen und einen Liebesbrief schreiben. Du hast dir vor ein paar Tagen eine Romanfigur ausgedacht., Eigentlich wolltest du über diese Figur einen Roman schreiben oder eine sehr lange Geschichte zumindest. Wie könnte diese Figur heißen? Welchen Charakter könnte sie haben? Welche Biographie? Und dann die eigentliche Aufgabe: Du verliebst dich in diese Figur und schreibst ihr erst einmal einen langen Liebesbrief - aber nicht länger als das Antwortfeld. Aber ein kleiner Zettel soll das auch nicht werden.
Viel Spaß dabei wünscht dir Uri aus dem Schreibhaus. Kommentare und weitere Antworten gibt es erst am Mittwoch.
Viele liebe Grüße

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Gibst du mir auch eine Schreibinspiration? Natürlich nur, wenn du noch ausreichend Kapazitäten hast. Aber erwarte nicht zuviel.

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Aber ja, sehr gerne sogar. Ich weiß nicht, wie du zu deutschen Krimiserien stehst. «Tatort» zum Beispiel ist für mich besser als jede Schlaftablette. Aber nun habe ich auf ZDF eine Serie gefunden, die interessante Merkmale aufweist: http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/beitrag/video/1587958/Entscheidung%22 Ich würde gerne ausführlicher mit dir in dieses Krimifeld eintauchen. Erst einmal bitte ich dich, dir den Krimi anzusehen; dann beschreibe kurz, was dir auffällt und du für besonders an diesem Krimi hältst. Dann suche Ansatzpunkte für die Einführung einer neuen Figur, die in der Textversion aus der Ich-Perspektive erzählt und ein Polizeireporter ist. Also von dir, lieber Arthur erwarte ich einiges, aber nicht zu viel. Ich schicke dir den Link zum Film als Frage. Viel Erfolg und Spaß natürlich.

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Braucht man einen Schulabschluss, um Autor werden zu können?

Ich denke, zwei Jahre Grundschulbesuch müssten genügen. Dann kannst du lesen und schreiben - und vor allem schreiben. Und dann steht deinem Autorendasein nichts mehr im Wege. Einen Grundschulabschluss brauchst du nicht unbedingt und erst recht keine Gymnasialempfehlung oder so etwas. Du legst einfach los, sobald du schreiben kannst.

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51 aber du siehst irgendwie jünger aus

Ja, sehr gut getroffen. Die Zahl stimmt; und die Bemerkung dazu - na ja. Ich nenne es mal die erkenntnistheoretische Prototypensemantisierung, will sagen: du hast eine Vorstellung von einem 51-jährigen Menschen. Nun kann man jünger als diese Vorstellung aussehen oder älter. Ich anscheinend sehe jünger aus. Aber es könnte doch auch sein, dass dein Prototyp von einem 51-jährigen Menschen meinem Prototyp von einem 71-jährigen entspricht. Verstehst du, was ich meine?

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Dürfte ich auch eine Schreibaufgabe von dir erhalten, bitte?

Ja, gerne. Ich habe dir die Aufgabe schon zugeschickt. Ich bin gespannt auf deine Antwort, wichtig wäre mir dabei, dass du dich ganz frei bewegst in der Erzählung und zugleich versuchst, dich kurz zu fassen und alles in ein Antwortfeld zu bekommen. Also stehen dir knapp 3000 Zeichen zur Verfügung. Es kann aber auch gut sein, dass dir das nicht gelingt, weil du gerne viel mehr erzählen und schreiben möchtest. Dann diskutieren wir aber erst einmal über den Teil deines Textes, den du in ein Antwortfeld bekommst; und schauen mal, wie es weiter geht.
Ich bin besonders gespannt auf die Stelle, was dich wohl zu diesem Spaziergang motiviert hat, von dem in der Aufgabe die Rede ist. Eine echte Herausforderung an die Phantasie ist aber auch die Begegnung. Sie muss ja wirklich etwas ganz Besonderes sein. Schreib nicht einfach drauf los, sondern plane erst einmal im Kopf, was du schreiben möchtest, und sprich auch mit anderen Menschen darüber. Vielleicht kommt ihr gemeinsam auf ganz neue Gedanken. Diese Erfahrung solltest du dir auf jeden Fall gönnen. Verstehe dich als Autor nicht in einer Isolation, sondern in der Kommunikation mit ganz vielen Menschen und auch Medien. Aber gerade bei Medien musst du sehr darauf achten, nicht einfach zu kopieren, sondern sie dir nutzbar zu machen.
Viel Erfolg.

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In welcher Zeitform soll ich das schreiben? Präsens oder Präteritum oder ist das egal? :D

Buntstift
Erst einmal ist es ganz egal, in welcher Zeit du schreibst. Ich würde mit dir, wenn ich den Text habe, diskutieren, was gut passt und was nicht so gut passt. Das gilt übrigens auch für deine anderen Fragen. Du musst dich nicht sklavisch an Regeln halten; du musst diese verstehen lernen. Dazu gehen wir so vor, dass du erst einmal ein Produkt ablieferst. Und zwar, da komme ich zu deiner letzten Frage: in dem geforderten Umfang, damit das Ganze nicht ausufert. Ob direkte Rede oder nicht, ob Präsens oder Präteritum, das alles ist untergeordnet. Aber nicht unwichtig; nur für den ersten Schritt nicht notwendig.

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