Ask @Schreibhaus:

Was war die letzte Sache, die du vom Boden aufgehoben hast?

Ein Tausendeuroschein. Dann musste ich mit meinem Anwalt telefonieren, als ich das Geld auf den Kopf hauen wollte und unverständlicher Weise verhaftet wurde; und Amnesty hat sich für mich stark gemacht, dass ich in meiner Zelle mein Notebook mit Internetstick benutzen darf, da nun wirklich keine Fluchtgefahr bestehe.
Essen in der U-Haft und Pritsche sind okay; warum sollte ich fliehen wollen?
Hoffe aber noch auf eine Antwort, was ich falsch gemacht haben soll.

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Unternehmensbeschreibung steht http://ask.fm/point_man/answer/111016525833 wenn wir in England gründen, müssen wir kein Mindeststartkapital vorweisen und haften trotzdem nur mit den Geldern der Ltd.

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Yeah, mein Kopilot aus den RUNDFLÜGEN ÜBER DIE PHILOSOPHIE und ich haben uns mit einer Unternehmensgründung auf den Weg gemacht, stinke reich zu werden. Ich trinke jeden Tag einen Eimer Wasser und hoffe, dass die Nieren es lange mitmachen - soll ja nicht schädlich sein, viel Wasser zu trinken. Versand erfolgt auf Bestellung und die Lieferung geht nur per Nachname oder gegen Vorkasse :)

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Ich greife deine Frage auf, was mir vorschwebe: http://ask.fm/MaskenmitMasken/answer/113483071359

Uri aus dem Schreibhaus
Was meinen kafkASKen Roman SOKRATES anbelangt, den ich gerne mit dir teile, kann ich mir alle Spielarten des kooperativen Schreibens vorstellen und würde dir auch so viel Freiheit lassen, wie du gerne für deine Beteiligung bräuchtest. Das kann so weit gehen, dass du einfach das Bisherige übernimmst und deine Version des Romans komplett selbst schreibst.
Wie ich dich aber verstanden habe, ist es dir eher daran gelegen, Teile des Romans zu schreiben und von mir redigiert einfügen zu lassen. Das haben wir ja schon mal in einer Passage erfolgreich praktiziert und können es gerne wiederholen, zumal ich sowieso daran dachte, dass du den angefangenen Strang weiter schreiben könntest.
In meinem Kopf hat sich schon eine Geschichte herauskristallisiert. So macht mir der Roman überhaupt keine Kopfzerbrechen. Aber das ganze ask.fm/Schreibhaus-Profil jedoch gefällt mir noch gar nicht. Hier wollte ich über Literatur philosophieren, Fragen beantworten, praktische Interpretations- und Performationsbeispiele vortragen und das Schreiben sowohl reflektieren als auch tatsächlich kreativ und produktiv praktizieren. Andere sollten auf ihre eigenen Texte aufmerksam machen, mir Verlinkungen schicken und mich zu anregenden Kritiken ermuntern, so dass ein literarischer Diskurs auf ask entsteht.
Aber was bisher herauskam war nur Pisse. Erste hilflose Gehversuche und langweilige Lösungen von Schreibaufgaben, so als könnte man literarisches Schreiben durch Aufgabenlösen erlernen. Das ist aber das große Problem und die Hauptfrage des Schreibhauses seit seines Bestehens - ich glaube, es war das Jahr 1993, als ich das erste Mal einen Workshop namens «Kreatives Schreibtraining» leitete. Gut ein Jahr später entstand das Schreibhaus. Seinen Namen erhielt es aus der Ableitung des Anthologietitels «SchreibhausEffekte. Literatur wie holländische Tomaten».
Und damit ist doch auch schon das von vornherein angelegte Problem auf den Punkt gebracht: Kann man literarische Kreativität vermitteln? Kann man literarisches Schreiben lernen? Oder kommen dabei nur holländische Tomaten heraus: rot, prall und ohne Geschmack?
Ich will zwar diese Frage auf jeden Fall vertiefen und meine Antwortversuche präsentieren; aber nicht in einem und erst recht nicht in diesem Antwortfeld. Zurück zu SOKRATES:
Folgende Hauptfiguren habe ich mir überlegt:
Da ist Uri Nachtigall, der Verhaftete, der Delinquent, die Hauptfigur der Erzählung; dann die beiden Polizisten: Johanna Metzger und Alfred Ross; in deiner Phantasie wurden sie zu Nilam und Eike. Irgendwie hast du den beiden eine sadomasochistische Erotikbeziehung angedichtet, was für mich eine irreale Handlungsebene darstellt, also eine Fiktion in der Fiktion; eigentlich ein dickes psychisches Problem der Polizistin Johanna. Ich habe dieses Problem auch schon ziemlich konkret im Kopf; aber ich weiß nicht, ob ich dir das darlegen soll, weil das auch deiner Geschichte eine feste Bahn geben würde. Was sagst du dazu?

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Darf ich deinen Roman weiterverfassen?

Zeitspiel
Meinst du SOKRATES, den kafkASKen Fortsetzungsroman? Aber klar darfst du ihn weiterverfassen. Allerdings habe ich kleine Bedingungen und auch eine Frage nach der technischen Umsetzung. Erst die technische Umsetzung: Ich könnte die Datei auf Google frei geben. Dann könntest du dort die Fortsetzung realisieren. Oder möchtest du eine andere Herangehensweise? Du kannst den Text ja ganz einfach in eine eigene Datei kopieren und daran weiter arbeiten..
Aber sag mir bitte Bescheid, wie du verfahren willst.
Ich möchte völlig unabhängig davon, den Roman so weiter entwickeln, wie ich es im Sinn habe. Und dann gibt es eben zwei Romane von Sokrates. Und vielleicht können wir diese Romane irgendwie auch wieder verknüpfen. Aber das ist Zukunftsmusik. Und wir müssen es nicht zwanghaft versuchen.
Dann auf gutes Gelingen :)

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http://ask.fm/point_man/answer/111014968073 Produkt steht. Die Herstellung übernimmst du?^^ Verkauf in Plaste- oder Glasflaschen? Ich bin für Glas, um ein besseres Lebensgefühl mitzuverkaufen^^

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Ja, du hast die Lösung. Natürlich bist du am Gewinn beteiligt. Ich dachte als Geschäftsmann an 5% , he, he! Na gut, ich gebe zu, als Freund 50%. Dafür werde ich aber mein Hintergrundbild auf diesem Profil ändern müssen und ich hoffe auch dürfen. Glas ist okay. Besseres Lebensgefühl muss sein.

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Aber stell dir das doch mal vor, "Urin aus dem Schreibhaus", das ist doch ne Marktlücke. Eine Urinkur die die poetischen Fähigkeiten erhöht. Das gabs noch nie, damit gelingt dir der große Durchbruch.

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Ja, ich pisse jeden an, der kreativ werden will und das macht die Menschen erst so richtig kreativ. In diesem Zusammenhang fällt mir ein Wortspiel ein; es hätte auch etwas mit Atomphysik zu tun. Mit Urin aus dem Schreibhaus werden Sie kreaktiv :)

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heißt du Uri oder Urin und hast nur das n vergessen am ende hinzuschreiben?

Der Witz ist so alt und hat den längsten Bart aller Zeiten :) Wenn du diesen Bart hättest, würdest du immer auf deinen Bart pinkeln und er würde furchtbar nach Urin stinken. Ich habe bestenfalls, wie du es sagst, nur einen Buchstaben vergessen. Du kannst deinen Namen wahrscheinlich überhaupt nicht schreiben, du Anonymous!

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Ich hoffe, du selbst bewältigst auch Schreibaufgaben: Kreiere einen Ritter, beschreibe ihn in seinen Gedanken, in seinem Verhalten, in seinem Aussehen. Natürlich darf man sich auch am Archetypus eines Ritters orientieren.

Puppenspieler
Nun ist diese Aufgabe schon einen Monat alt. Aber ich habe sie nie vergessen. Ich musste nur häufiger an andere Dinge denken und auf anderen Baustellen arbeiten. Ich liebe es auf hundert Baustellen zu sein. So wird es einem nie langweilig. Manche tanzen ja gerne auf vielen Hochzeiten, sagt man. Ich bin mehr der Bauarbeiter :) Und nun wird es Zeit, mich dieser Aufgabe anzunehmen und zu widmen.
Am liebsten möchte ich die Klischees etwas gegen den Strich bürsten, auch auf die Gefahr hin, dass wir so nicht ganz von ihnen loskommen. Ich nehme den Imperativ «kreiere einen Ritter» nicht ganz wörtlich; denn ich möchte 1. einen Ritter in der Gegenwart und 2. einen weiblichen Ritter. Die wunderbarte weibliche Heldenfigur erscheint mir Lara Croft zu sein. Allerdings ist mir ihre Weiblichkeit in erotischer Hinsicht zu überzeichnet. Idealmaße um die Taille und große Brüste, die mich eher an eine Silicon-Überraschung erinnern als an Erotik. Allerdings kann ich Angelina Jolie nicht ein gewisses Maß an Sinnlichkeit aufgrund ihrer Lippen und Augen absprechen; eine Ironie des Schicksals scheint es zu sein, dass ausgerechnet sie sich nach ihrer Rolle in den Tomb Raider Rilmen die Brüste amputieren ließ, um dem Krebsrisiko zu entgehen.
Aber das ist nicht der Punkt; der Punkt ist vielmehr, dass ich gerne Erotikverkitschungen vermeiden würde, ohne auf sinnliche Ausstrahlung für meine Heldin zu verzichten. Dann ist es auch ganz wichtig, dass stilistisch direkte oberflächliche Beschreibungen der Charaktere von Geschichten völlig abgegriffen und trivial sind. «Sie war 1.80 m groß, schlank, hatte brünettes, Schulter langes Haar und eine schmale Taille» ist doch völlig langweilig und klingt wie der Text auf einem Polizeisteckbrief.
Viel interessanter erscheint es mir, das oberflächliche Aussehen der Heldin der Phantasie des Publikums zu überlassen und den Charakter nur oder fast nur im Spiegel der Reaktionen der anderen Figuren zu zeigen: «Als Red Laura» schüchtern der Raum betrat, bemerkte sie zunächst niemand. Sie war so leise und unauffällig, dass nur der routinierte Blick des Barmanns sie registrierte. Aber in diesem Blick entflammte etwas, was auch dem Gast, der mit dem Rücken zum Eingang saß, unmöglich entgehen konnte. Unmittelbar wandte er sich um und wurde von der selben Flamme angesteckt...»
«Red Laura» ist natürlich kein schöner Name und kann unmöglich für meine Ritterin bleiben. Wichtiger ist mir aber im Moment, dass sie Motorrad fährt: Harley Davidson, aber nicht mit einem langen Chopper-Lenker, sondern einem kurzen, ein Modell ohne viel Chrom, sondern überwiegend in Schwarz. Eine schwere Maschine, eigentlich viel zu schwer für meine etwas zierlich wirkende Heldin, die ihre Kräfte nicht auf dem ersten Blick entfaltet, sondern auch gerne unterschätzt wird. Damit verbunden neige ich dazu, ihr den Namen Laura Süßkind zu geben. Sie hat ein großes Kämpferherz in ihrer Brust und ein äußerst helles Köpfchen auf ihrem Hals.
Und nun müssten wir zu ihren Wohnver...

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Wissen Sie, das Alter hat nichts mit der geistigen Reife eines Menschen zu tun.. Mir wird oft gesagt, dass ich mich für mein Alter untypisch ausdrücke; ich kann also durchaus nachvollziehen, dass Sie an dem Wahrheitsgehalt meiner Aussagen zweifeln. Es ist nun mal wirklich so, ich kann da nichts für.

Ja, das sagt man so. Alter allein macht es sicher nicht; aber dass das Alter gar nichts mit der geistigen Reife eines Menschen zu tun haben solle, ist schon eine sehr gewagte Behauptung. Als Georg Büchner «Dantons Tod» schrieb, war er etwa 23 Jahre alt; diese Reife und Genialität erreichen andere nie; nicht einmal mit 73. Andererseits hätte er dasselbe Werk mit 13 niemals schreiben können. Also müssen wir alle an uns weiter arbeiten und uns entwickeln. Es ist dir in jedem Fall nur zu wünschen, dass du es schaffst.

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Naja, eigentlich bin ich seit ein paar Wochen mittlerweile 13 Jahre alt, ich vergesse nur manchmal kurz nach einem Geburtstag, dass ich schon wieder 1 Jahr mehr existiere; deswegen hab ich bei der anderen Frage versehentlich eine 12 hingeschrieben.. Und ja, ich hab die Fragen alle selbst formuliert.

Ich glaube dir nicht. Ich halte deine Aussagen für unwahr. Nichts an deinen Formulierungen ist kindlich, die Orthographie zu perfekt, selbst die Denkweise, dass man den letzten Geburtstag noch nicht mit berechnet, wenn man nach dem Alter gefragt wird, ist erwachsenentypisch. Ich kann mich natürlich irren, aber die Wahrscheinlichkeit, dass deine Aussagen stimmen, würde ich bei 1:100 veranschlagen. Aber nichtsdestotrotz spricht es für dich als Kind, wenn ich Unrecht habe. Dann solltest du dein Buchprojekt erst recht in Angriff nehmen. Vielleicht hebst du irgendwann auch die Anonymität auf, wenn du weiterhin an einem Meinungsaustausch mit mir interessiert bist.

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In welche Richtungen es sich letztendlich entwickelt, wenn ich es irgendwann zu Papier bringe, kann ich jetzt noch nicht eindeutig sagen, aber hauptsächlich wird es wohl eine Mischung aus Abenteuer- und Gruselgeschichte werden, denke ich...

Ja, das ist auch so eine Sache. Nun kommt es darauf an, ob du mit deinen speziellen Fertigkeiten und Sichtweisen arbeiten und diese darin zum Ausdruck bringen kannst oder nicht. Wenn ein Zwölfjähriger ein Buch schreibt und damit auf einem Markt konkurrieren möchte, wo so sich schon erwachsene und gestandene Autoren herumschlagen und ihre Produkte unterzubringen versuchen, hast du es in mehrerer Hinsicht schwer; erstens fehlt dir überhaupt die Schreiberfahrung, die andere aufgrund ihrer Jahre schon haben können und zweitens die Leseerfahrung und drittens die Lebenserfahrung. Aber wenn ich mir die Formulierungen deiner Fragen so ansehe, könnte es vielleicht doch klappen; denn die Fragen machen nicht den Eindruck, als kämen sie von einem zwölfjährigen Kind; vielmehr als würden Mama und Papa vorsichtshalber mal nachfragen. Wenn du die Fragen wirklich selbst formuliert haben und du wirklich zwölf Jahre alt sein solltest, dann stehen deine Chancen selbst mit fiktionaler Literatur nicht ganz so schlecht, wie ich sie erst einmal einschätzen würde.

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Aber es würde doch sicher keiner ein Buch von zum Beispiel einem 12-Jährigen kaufen und lesen wollen, oder? Die meisten Leute sind doch sicherlich der Meinung, dass ein von einem Kind geschriebenes Buch nicht so gut sein kann wie ein Buch von jemand älterem, meinen Sie nicht?

Du sprichst allgemein -zu allgemein!- von einem «Buch». Es wäre entscheidend zu wissen, um was für ein Buch es sich handelt? Welches Thema wird darin behandelt? Welche Geschichte erzählt, wenn es denn ein Roman sein soll? Wenn mir ein 12-jähriger Mensch das Leben, die Welt und die Politik erklärt, kann es sein, dass ich es nicht ganz so ernst nehme, es sei denn, es zeigen sich plötzlich interessante Sichtweisen, Meinungen und Gedanken. Ich möchte das nicht von vornherein ausschließen. Möglich ist das schon. Aber wenig wahrscheinlich.
Aber wenn ein 12-jähriger Mensch aus einem ganz speziellen, interessanten Umfeld Dinge erzählt, die er erlebt hat oder Gedanken schildert, die nur er so schildern kann, dann glaube ich schon, dass dies auch angenommen wird. Übrigens ist es auch die Aufgabe des Verlages, wenn ein Buch erscheint, das Besondere dieses Buches hervorzuheben. Denn jedes neu erscheinende Buch wirft die Frage auf: Warum soll ich als Leser ausgerechnet dieses Buch lesen?
Ich meine nicht, dass man absolut sagen kann: Bücher von jüngeren Menschen sind schlechter als Bücher von älteren. Ein Kind, das ein Buch schreibt, muss sich eben auf seine Stärken konzentrieren. Meistens gibt es ja schon Probleme beim Schreiben selbst. Rechtschreibung, Grammatik, zu einfache Sätze, komische Argumentationen. Aber letztendlich ist das alles nur oberflächlich. Wenn jemand von dem Gedanken beseelt ist, ein Buch zu schreiben, dann sollte er das unbedingt machen - das hat nichts mit dem Alter zu tun.
Mich würden die Themen interessieren, die Inhalte, nicht das Alter des Autors oder der Autorin. Also bleibt die Kernfrage: Worüber möchtest du schreiben?

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Kann man bereits als Kind ein Buch veröffentlichen oder muss man erst erwachsen sein, um Autor werden zu können?

Wer eine solche Frage formulieren kann und sogar die Interpunktion nach meinem Kenntnisstand richtig macht, wird ja wohl ein Buch veröffentlichen können, unabhängig vom Alter, würde ich meinen und das Wort «erwachsen» ohnehin meiden. «Volljährig» (18) musst du jedenfalls nicht sein, um ein Buch zu schreiben und zu veröffentlichen. Leg los, egal, wie alt du bist!

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Wie die Geschichte in dem Oma- Haus weiter geht, weiß in selber noch nicht :D Die Vorlage ging so in Richtung Horrorgeschichte, aber ich habe evtl einen anderen Plan. Noch ist alles offen. Vllt komme ich morgen dazu.

Ja, wären alte Aufgaben, die ich von anderen angenommen oder von mir mir selbst gestellt, immer ordentlich erledigt worden, würde mein Schreibtisch nicht so aussehen, wie er aussieht. Er wäre aufgeräumt; nirgends würden sich Bücher und Papiere stapeln; mein Gewissen wäre rein und ich bräuchte mir diese verdammte Vokabel, die letztens vor mir aufgetaucht ist und bei einer weiteren Begegnung wieder über den Weg lief, merken: Prokrastination. Ich kannte das Wort bis vor wenigen Tagen nicht; dann begegnete es mir auf ask und dann vor gestern, als eine Bekannte und ich uns trafen, um unsere Bekanntschaft zu vertiefen, im Gespräch mit ihr erneut! Nun habe ich Prokrastination nicht mehr vergessen; es beschreibt ein Reaktionsmuster in mir: allem Anfang wohnt ein Zauber inne; ich habe tausend Ideen und fange mit ihrer Realisation furchtbar gerne an; manchmal reicht der Schwung des Anfangs, dieser wunderbare energiegeladene Zauber weit über die Mitte hinaus; dann kommt das große Stocken, das ich häufig auch zu überwinden vermag; dann aber im letzten Viertel oder auf der Zielgeraden ereilt mich die Blockade. Warum etwas abschließen, wenn doch dem Anfang der Zauber inne wohnt?
So ist meine Literatur, so ist mein Leben, so ist mein Schreiben, meine Philosophie. Aber es ist keine Lebensphilosophie im Sinne eines Prinzips, sondern eine mehr oder minder traurige Wahrheit. Schau dir das Hintergrundbild noch einmal genau an! Muss man diese Stufe nicht auch einmal überwinden? Fest steht: du bist nicht dazu gekommen, die Geschichte weiter und zu Ende zu schreiben, nicht wahr?
Es ist auch nicht wichtig, jede Geschichte, zu Ende zu schreiben. Aber die eine oder andere sollte auf jeden Fall ein Ende finden.

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Ich habe bezüglich der Joshua-Sache keinen Kommentar gefunden? :o

Eine gute Erzählung hat hier ihren Anfang genommen. Eine ausgedachte Figur wird nun wirklich, und man weiß auch nicht so genau, was es für ein Verhältnis zwischen den beiden ist: Haben sie miteinander geschlafen? Gab es morgens noch einmal Sex, als er das Frühstück brachte? Wie wird es weiter gehen? Was werden wir über den Roman oder die Geschichte noch alles erfahren, aus der Joshua gekommen ist?
Ich kann mir gut vorstellen, dass du aus dieser Geschichte in kleinen Häppchen auf deinem Profil so einen Fortsetzungsroman machst wie ich mit SOKRATES.
Ich würde allerdings nicht mehr so sehr auf dieser Einbildungsschiene reiten. Kann es nicht eher sein, dass du dich fragst, ob Joshua nicht genau so wieder verschwinden kann, wie er aufgetaucht ist? Und was könnte Tim auf seiner Fete von den beiden gesehen und wie könnte er sie erlebt haben? Wie wurde ihm Joshua vorgestellt? Könnte er nicht auch ein bißchen eifersüchtig auf Joshua sein?
Dieser Kommentar war der letzte Kommentar in dem Google-Doc. Eigentlich nicht zu verfehlen. Ich weiß nicht, wo du gesucht hast. Aber nun hast du ihn ja direkt vor deinen ask-Augen - den vermissten Kommentar.

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http://ask.fm/kampfzwergRonni/answer/109569288210 Das Selbstportrait

Uri aus dem Schreibhaus
An meinem Hals eine Kette, am Busen ein Wald dürrer Äste, die Farben von Grau bis Blau, schwarz segelt ein Kleid tief ausgeschnitten leiblos über die Tapete; stolz und fordernd mein Blick: «Ja, da schau her! In meine Augen!» Verschlossen meine Lippen halte ich die Welt in Händen, und wie eine wohl geformte Nebelwand schwebt ein zweites Gesicht Fenster gleich ins Bild, worin die Äste Schatten werfen auf die Trauer meiner Schönheit.

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Wie verhälst du dich in Frustrationssituationen?

Ein Fluchttier bin ich und weiche aus; meistens schon der geahnten Frustsituation. Ich bereite mich innerlich auf Erfolg vor, obwohl ich weder besonders erfolgreich bin noch gut Erfolg vertragen kann. Erfolg macht mich unsicher, ich komme mir vor wie ein Kaufhausdieb, der sich vor der Überwachungskamera und vor den Augen der Welt produziert. Ein Kleptomane, der unbedingt erwischt werden will und den Fähigkeiten des Kaufhausdetektivs nicht traut - wahrscheinlich schläft der Idiot vor den Überwachungsmonitoren, während ich hier das Regal unter meine Jacke stopfe.
Ich bin ein guter Verlierer - nach einem gelungenen Kampf, in dem alles bestens lief und ich die Gegner so richtig ins Schwitzen brachte und schon so führte, als sei der Sieg mir nicht mehr zu nehmen, wendet sich im letzten Viertel vor der Ziellinie das Blatt und ich verliere knapp, kann ich mich mit den Siegern freuen und es ist mir fast nach Jubeln zumute. Ich weiß, an Anerkennung wird es mir nun nicht fehlen und auch nicht an Respekt - wozu also sollte ich den Sieg nicht den anderen gönnen?
Freunde und Teamkollegen, die sich als falsche Hunde heraus stellen, feige und verräterisch im letzten Moment doch lieber mit dem Strom schwimmen als mit mir die Niederlage zu teilen, die ich mehr schätze als den Sieg, frustrieren mich zutiefst. Und ich muss sagen: ich verhalte mich ihnen gegenüber böse und kann mit dieser Frustration nicht richtig umgehen. Manche wollen einfach nur auf das Siegerpodest - egal wie. Mir ist das Wie des Kampfes immer wichtiger als das Resultat. Manchmal ist es ein einsames Geschäft.

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Meine Fragen zum Thema Regelnlernen.. 1) Wessen Regeln bist du bereit zu lernen? 2) Wenn du merkst, dass du eine Regel nicht lernen kannst bzw. diese Regel nicht befolgen kannst, lernst du weiterhin, dass du es womöglich doch schaffst? 3) Lernst du diese Regeln bloß oder bist du gewillt, diese Re

Die Philosophie des Regellernens bedeutet mir sehr viel; denn es geht nicht um Vorschriften! Das ist sehr wichtig: Regeln und Vorschriften sind zwei ganz unterschiedliche Dinge. Vorschriften sind von außen und meistens von oben also hierarchisch vorgegebene Verhaltens"regeln". Sie müssen deswegen eingehalten werden, weil diejenigen, die diese Vorschriften machen auch für ihre Einhaltung sorgen können, und wenn es nur durch Sanktionen ist, womit sie die Einhaltung der Vorschriften durchsetzen. Gäbe es aber diese Vorschriften nicht, würden sich die Menschen ihrer Natur folgend anders verhalten und es würde trotzdem funktionieren, vielleicht wären die Dinge sogar besser, schöner, erträglicher.
Vorschriften und Gesetze des Steuerrechts zum Beispiel sind solche hierarchischen Gegebenheiten: der Staat erhebt mittels seiner Möglichkeiten (letztendlich Polizeigewalt und Justiz) Steuern und treibt diese ein; es gibt auch Vorschriften für Steuerbegünstigungen und Steuernachlässe usw. immer geht es darum, den Bürgern Abgaben abzupressen und sie mit Sanktionen zu bedrohen. Kein Mensch zahlt freiwillig Steuern. Aber heißt das, der Mensch ist ein bösartiges, egoistisches Wesen? Ist Steuerkriminalität wirklich asozial? Das würde ja voraussetzen, dass alles, was der Staat macht sozial ist. Das allerdings darf allen Ernstes bezweifelt werden.
Kriege zu führen, teure Waffensysteme zu kaufen, einen riesigen und teuren Beamtenapparat in Ministerien zu unterhalten, wobei viele Staatssekretäre zum Beispiel auf Kosten der Steuerzahler aus politischen Gründen ihrer Ämter enthoben bzw. in den Ruhestand geschickt werden, ist auch alles andere als sozial. Aber eigentlich kann angeblich in einer Demokratie die Bevölkerung mitbestimmen, was der Staat machen soll. Aber wie ist das möglich, wenn die Politiker nur ihrem Gewissen Rechenschaft schuldig sind und sich in der Regel durch Biegsamkeit dieses Gewissens auszeichnen?
Regeln hingegen entspringen nicht menschlicher Willkür und Machtbesessenheit. Sie entspringen der Sache, die sie regeln. Bauern zum Beispiel müssen sich an bestimmte Regeln halten, wenn die Ernte ertragreich werden soll. Es gibt Regeln einer guten Partnerschaft, Freundschaft, Regeln des Flirtens, Regeln der Zusammenarbeit und des schönen Zusammenlebens; sie leiten sich aus der Natur dieser Dinge und Verhältnisse ab und sind nicht einfach Menschen gemachte Vorschriften. Ich bin bereit, alle Regeln eines Spiels zu lernen, wenn mich das Spiel interessiert. Ich versuche, diese Regeln zu befolgen, weil ich erfolgreich sein will; und ich lerne diese Regeln nicht nur auswendig, sondern inwendig, damit ich sie auch souverän und kreativ anwenden kann. Vorschriften kann man aus eigenem Interesse umgehen; Regeln sollte man aus eigenem Interesse einhalten.

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Was hältst du von Hunden, die auf ask.fm Fragen stellen können?

Hunde sind nette Tiere; ich mag sie und ebenso mag ich ihre Fragen und fragenden Blicke wie auch die zynischen Antworten. Kommt doch das Wort „zynisch“ von griechisch „kynos“, was so viel wie Hund bedeutet. Der Urvater des Zynismus, Diogenes von Sinope, soll die Menschen auf dem Markt wie ein Hund angebellt haben, und Alexander dem Großen, der Diogenes aufsuchte und ihn nach seinen Wünschen fragte, soll er als Antwort nur gegeben haben: Geh mir aus der Sonne!
Wie kommt ein Mensch zu einer zynischen Haltung? Aus Unzufriedenheit mit dem Menschlichen und mit den Menschen. Vielleicht auch aus Enttäuschung.

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Was hältst du von Hunden, die sich beim Pinkeln hin hocken, obwohl sie dem männlichen Geschlecht angehören?

Hunde haben ein Problem mit der Sauberkeit - das ist das Problem; im Stehen irgendwohin pissen, weil das so furchtbar rüde und männlich ist, kurz abziehen oder einfach nach hinterlassener Duftmarke weiterziehen nach dem Motto «Nach mir die Sintflut» ist das Letzte. Und am besten beim Pissen die Streudüse des allmächtigen Schwänzchens einschalten; schließlich will man doch überall hin spritzen, nicht wahr?
Frag mich lieber, was ich von Hunden halte, die auf ask.fm Fragen stellen können!
Haben wir uns verstanden, oder brauchen wir mehr Klarheit?

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warum schreibst du immer so lange Texte

Ich schreibe gerne und viel; habe Spaß meine Gedanken zu entfalten und Dinge ausführlich darzulegen, die mir durch den Kopf gehen und dennoch muss natürlich eine gewisse Verhältnismäßigkeit von Inhalt und Textlänge gewahrt bleiben und es darf nicht in Geschwafel ausarten. Habe ich jetzt schon wieder zu lange geschrieben?

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Was sind deine 5 Lieblingshomepages?

Auf jeden Fall besuche ich am häufigsten ask.fm, dann aber auch wikipedia und google. In letzter Zeit immer häufiger Youtube. Dann kommen sofort meine eigenen Seiten www.kulturlau.be ; www.schreibhaus.de und www.uribuelbuel.de ; Und auch www.kulturprogramm.de ist mir sehr wichtig, aber in letzter Zeit zugunsten von ask.fm etwas vernachlässigt, was ich ändern werde. Und mein Herz hängt auch an www.kulturakademie-ruhr.de . Ich habe zu viele Projekte, zu viele Baustellen und zu viele Pläne; aber ich kann es auch nicht lassen; und ich könnte die Anzahl der Lieblingshomepages nie so richtig begrenzen. Der momentane Stand gibt nur den momentanen Stand wieder und kann sich auch ein bißchen verschieben.

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-2- Nun bleibt die Frage, welcher Umgangston ist normal? welcher akzeptapell? welcher nicht? Fragen über Fragen. Aber du kannst die Frage die du öffentlich beantworten wolltest, auch öffentlich beantworten.

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«Normal» ist, was innerhalb eines Bezugssystems als Norm gilt und eingehalten wird. Es kann sich auch ohne ausgesprochenes und aufgeschriebenes Recht oder vereinbarte Norm als «normal» eingestellt haben. Es gibt eben Regeln, die einfach praktiziert und von Individuen unbewusst übernommen, verinnerlicht werden, ohne dass man sie sich bewusst macht. Es ist normal, was in deinem Umfeld als normal angesehen und praktiziert wird. Und meistens ist das «Normale» so normal, dass man es gar nicht als solches wahrnimmt. Das «Normale» ist sozusagen auch das «Selbstverständliche» und über das eigentlich Selbstverständliche spricht niemand; wenn etwas als «selbstverständlich» ins Gespräch gebracht wird, ist das schon nicht mehr so sehr selbstverständlich; und über das Normale spricht man auch erst, wenn man mit etwas konfrontiert wird, was nicht als normal angesehen wird.
Die «Normalität» in der Literaturlandschaft und im Literaturbetrieb ist für mich nur bedingt akzeptabel: Ich weiß nicht, ob du dich an Marcel Reich-Ranicki erinnern kannst; aber der Tonfall der Kritik, den er angebracht und etabliert hat, hat im Grunde mit Kritik im ursprünglichen Sinne nichts zu tun. Es fehlt nämlich die Analyse, das Kriterium, mit dessen Hilfe ein Urteil differenziert gefällt werden und argumentativ belegt werden kann. Alles wurde zu einem Geschmacksdiktat eines selbst ernannten Literaturpapstes. Es war zum Teil unterhaltsam zu lesen, zu hören und anzuschauen, wenn sich dieser Literaturkritiker mit Autoren auseinander setzte. Aber im Grunde wurde nicht argumentiert, sondern einfach abgeurteilt.
Dadurch wurde Literatur insgesamt einer rationalen Ästhetik entzogen und zum Gegenstand reiner Geschmacksurteile gemacht. Das hat kapitalistisch den Vorteil, dass man irrational Trendsetting betreiben, Moden hervorrufen und durch Absatz von Massenware gute Geschäfte machen kann; hat den Nachteil, dass Kunst und Literatur zur Welterkenntnis und Erarbeitung von sensiblen Wahrnehmungsmustern und auch zur Gesellschafts- und Systemkritik nicht mehr recht taugen.
So wird auch das kreative Schreiben seines politischen und kritischen Potentials beraubt und zum lediglichen Unterhaltungsgegenstand degradiert. Meine Schreibhausphilosophie war einerseits für kritische Analyse, andererseits aber auch für die Bewahrung des Ästhetischen in der Literatur - das heißt: die Kunst sollte nicht irgendwelchen Botschaftszwecken untergeordnet werden. Sondern sie sollte ihre Autonomie gegenüber Politik ebenso behaupten wie gegenüber dem ökonomisch motivierten Unterhaltungszwang. Dieses kritische Potential hat leider das Creative Writing in Deutschland nie erreicht. Und man hächelte immer modischen Vorbildern von Bestsellern nach. Und da die Germanistik in den letzten zwanzig Jahren, statt Fortschritte zu machen, sich lieber zurück entwickelt hat in die «Wissenschaft», die eigentlich einen Reich-Ranicki überhaupt möglich gemacht hat, erhoffe ich mir aus der Universität auch keine große Hilfe mehr :(

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Nein, du kannst sie veröffentlichen, wirklich! Ich denke, wir sind einfach manchmal zu höflich, verstecken uns hinter Floskeln, Worthüseln. Aber wozu?..../ das ist mir heute im Wald deutlich geworden: "Arthur, du lahme Sau. Bring das scheiß Maßband her. Sonst setzts was!" "Halt deine Fresse Volker."

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Danke Arthur, ich denke, dir tut der Wald gut. Wald, Garten, Literatur - diese Dinge schließen sich nicht aus. Ganz im Gegenteil ist es furchtbar sich nur in einem System zu bewegen und kaum aus diesem heraus zu kommen. Eigentlich haben wir immer Gelegenheiten, uns in andere Bezugssysteme zu bewegen und dort Erfahrungen zu machen und einen anderen Blick auf unser bisheriges Bezugssystem zu gewinnen. Langer Rede kurzer Sinn: Ich habe natürlich die Frage, um die es gehen sollte, gelöscht. Ich weiß nur noch, was ich schreiben wollte und natürlich kenne ich auch noch ungefähr den Sinn deiner Frage: die Aufgabe, die ich dir gegeben habe, war einfach nichts für dich, du hast es versucht, aber im Grunde hast du kapituliert.
Aber du hast nicht kapituliert und auch nichts falsch gemacht; ganz im Gegenteil, war deine Erklärung zu der Aufgabe, ein Beweis innerer Größe. Aber im Grunde bewegen wir uns mit diesem Denkmuster im falschen System. Es geht um Kreativität und nicht um Leistung. Ich wollte deinen kreativen Analyse-Blick testen und eventuell schärfen. Du hast aber ganz anders reagiert, als ich es erwartet habe. Nun die große Frage: Wer hat den Fehler gemacht?
Aber die Antwort auf diese große Frage sollte ein Spiel nur mit Gewinnern sein: http://ask.fm/point_man/answer/107155423241 Natürlich bin auch ich der Meinung, dass es Gewinner ohne Verlierer geben kann und dass genau diese Spiele unser Leben verschönern. Und die Fehler-Frage darf nicht zu Antworten führen, bei denen es Verlierer gibt. Schließlich geht es um Erkenntnis - und es kann nur Erkenntnisgewinner geben. Wir haben in unserer Gesellschaft die Debatten- und Diskussionskultur überhaupt nicht richtig gepflegt und entwickelt. Das merkt man in der Politik, aber durchaus auch in der Kunst- und Literaturkritik. Überall ein Hauen und Stechen, überall der Versuch, sich auf Kosten anderer zu profilieren - zu glauben, wenn ich einen zum Verlierer mache, habe ich gewonnen. Und überall die Dramaturgie eines Vernichtungskrieges. Nein, das ist überhaupt nichts, was der Kreativität annähernd gerecht werden könnte.
Der raue Ton der Waldarbeiter ist dabei gar nicht anzuprangern. Denn er ist nicht so gemeint. Wer miteinander arbeitet, lernt schnell, dass Zusammenhalt wichtig ist. Da haben es Kollegenschweine schwerer.
Ich habe dich scheinbar mit der Plotanalyse überfordert. Aber auch nur scheinbar, denn die Graphik war gut und auch deine Bemerkungen; nur hier und da zu oberflächlich und unernst. Vielleicht liegt es daran, dass du Filme ohnehin nicht so ernst nimmst wie Literatur. Ich hätte die Baustelle einfach mit dir weiter bearbeitet und Erkenntnisse gewonnen. Aber einen moralischen Vernichtungskrieg lehne ich ebenso ab wie du. Nein, es sollte eine win-win-Situation werden. Es war kein Kompliment. Dir traue ich das zu.

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