Ask @TheSchelig:

Wenn du nur noch einen Tag zu Leben hättest. Was würdest du tun?

Hm... Meinen Sohn besuchen. Ein paar Stunden mit ihm verbringen. Mich an den Rhein setzen eine gewisse Zeit und dem Treiben des Wassers lauschen. Dann nach Hause und einen Text über das Leben schreiben. Wissend, dass es niemals jemand lesen würde. Und dann hinlegen und in das Reich der Träume sinken. Damit meine Träume die letzte Erinnerung sind, die ich behalte

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Bist du ein guter Lügner?

Ja, ich glaube ja. Sehr gut im Grunde. Aber ich mag es absolut nicht. Es widerspricht mir und meinen Idealen. Ich wurde von Kindesbeinen an zur Wahrheit erzogen. "Wer die Wahrheit sagt, bekommt keinen Ärger" war immer der Spruch der, die mich aufgezogen hat. Aber können tun ich es. Man braucht nur Fantasie und ein Gespür dafür, was der Andere bewusst als auch unbewusst hören will.

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Was bedeutet es, ein Mensch zu sein

Lernen, Fehler machen, umdenken und immer wieder probieren. Gefangener sein der Brandung der Gefühle, beflügelt durch die Schwingen des Geistes und angetrieben durch die unendliche Kraft der Seele. So kann man es schön ummalen. :)
Es heißt auch sich die Finger schmutzig machen. Durch Tief und Hoch zu gehen. Im Elend zu leben und ebenso im Paradies. Im wilden Garten, wie es Lestat in Anne Rice Büchern mal beschrieben hat.
Vor allem heißt es auch schwach zu sein vor der Ohnmacht manch größerer Kräfte. Gefangene von Schicksal und Bestimmung im Mix mit dem Hauch der freien Entscheidung.
Es bedeutet geliebt zu werden, verletzt zu werden und alles zu ertragen, aber nicht daran kaputt zu gehen, sondern an den Erfahrungen zu wachsen.
Es gibt unendlich mehr was man dazu schreiben könnte. Dies ist nur ein verqueres kleines Brainstorming. :)

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Welches Tier magst du?

Als Kind mochte ich Panther. Die Eleganz, das glänzende Fell im Reinen Schwarz und dabei trotzdem noch so gefährlich.
Aber auch eine Krähe hatte ich als Kind. Sie saß auf dem Bürgersteig als ich eines Tages nach Hause von der Schule kam. Ich habe sie mitgenommen, gesund gepflegt (ich meine ein Flügel war gebrochen). Und sie wurde so zutraulich. Wenn ich nach Hause kam saß sie im Garten und ist flügelschlagend, krächzend vor Aufregung zu mir gehüpft. Später dann als sie wieder fliegen konnte, saß sie oft auch auf meiner Schulter. Später als ich von zu Hause auszog entließ ich sie in die Freiheit. Sie war ein so betitelter Bastard, weil sie eine einzelne weiße Feder hatte. Ich habe sie nie mehr wieder gesehen. Aber auch heute noch 15 Jahre später, wenn ich eine Krähe sehe, gucke ich instinktiv nach der weißen Feder und fühle mich zurück erinnert. :)
Ich hatte als Kind auch öfter eine Ratte als Haustier. Sehr, sehr intelligente Tiere.
Fische hatte ich auch. Aber mit denen kann man halt nichts machen außer ansehen.
Im jetziger Zeit dagegen habe ich wenig mit Tieren zu tun. Obwohl einer meiner Berufswünsche als Heranwachsender auch Tierarzt war.

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Bist du Selbstverliebt ?

Nein. Im Grunde nicht. Eher richtig bescheiden und auch schüchtern. :) Aber ich weiß um meine Fähigkeiten, Schwächen und Stärken. Und ein gesundes Selbstvertrauen gehört zum Leben dazu.
By the way kann ich auch nicht bekannter als Schreiberling werden wenn ich mich nicht präsentiere. Das setzt das voraus und ist im Grunde Mittel zum Zweck.

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Stimmst du zu, dass Einsamkeit süchtig machen kann und sie daher gefährlich ist?

Ich stimme zu, dass man sich daran gewöhnen kann, Zeit mit sich alleine zu haben. Aber das würde ich nicht als Einsamkeit bezeichnen. Einsamkeit ist ein Defizit. Etwas, dass man als falsch empfindet. Ein Umstand, der einen stört. Und nur deswegen nennt man es so. Dabei muss man nicht einsam sein wenn man alleine ist. Ich genieße meine Zeit alleine zwischendurch. Ich schreibe, ich lese, ich besuche soziale Medien und auch Film oder Serie müssen herhalten.
Wir sind als soziale Wesen erschaffen worden. D. h. ab und zu alleine ist normal und auch nötig um sich auf Wesentliches konzentrieren zu können und sich selbst nicht zu verlieren. Aber ist man es immer, könnte man ein Problem bekommen. Aber heutzutage ist das eigentlich kein Problem mehr. Überall trifft man jemanden, man kann schreiben und kommentieren. Wobei das natürlich nicht den realen Kontakt ersetzen darf.
Das Problem ist nicht das alleine sein. Es ist eher die Tatsache, dass Viele es nicht mehr können. Oder etwas von Anderen erwarten, was diese ihnen nicht geben, da sie gar nicht alleine können.
Der Hunger nach Aufmerksamkeit und Bestätigung, der so viele aufzehrt, da sie so sehr von Anderen abhängig sind.
Im Grunde ist Einsamkeit keine Gefahr. Sie ist gut um den Kontakt zu Anderen auch wertschätzen zu können. Und normalerweise sucht man automatisch nach einer Pause die Nähe zu Anderen. Außer man hat vielleicht ein psychisches Problem z. B. Sozial Phobie. Dann kann es sehr schädlich sein in der Einsamkeit zu verbleiben.

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