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YamaKoruki’s Profile PhotoYama Koruki
„Wir sind nh gutes Team.“, hauchte er ihm ins Ohr, als er ihn einen liebevollen Kuss auf die Wange drückte, sich seine Hand schnappte und ihn auf die Beine zog, worauf dieser nur lachen mit dem Kopf nickte und Alek brüderlich gegen den Arm schlug.
„Ist doch alles scheiße.“, lachte der ehemalige Schauspieler und ging los. Alek folgte ihm und konnte sich ein lächeln nicht verkneifen. Hätte er nicht Yama an seiner Seite, hätte er wahrscheinlich schon längst aufgegeben und nicht mehr weitergemacht. Umso glücklicher war er daher, dass er da ist, was er mehr als zu schätzen wusste.
Lange liefen sie am Straßenrand entlang, einen Fuß vor den anderen und stets mit einer Waffe in der Hand, falls es schnell gehen musste. Es war stockdunkel, was die Sache nicht gerade erleichterte. Irgendwann, als die Sonne schon wieder langsam aufging und man die Hand vor dem Gesicht wieder sah, kamen sie an einem kleinen Haus vorbei. Nach reichlicher Kontrolle richteten die beiden sich dort ein um wenigstens ein paar Stunden zu schlafen. Vor Erschöpfung umzufallen, würde auch nicht das geringste bringen. Voll bekleidet ließ Alek sich auf den Boden sinken und lehnte sich gegen eine Wand, direkt neben dem Eingang. Die Augen fielen ihm zu, doch er schlief nicht. Zugroß war die Anspannung vor dem Ungewissen, was sie nun machen sollten. Aussprechen würde er es nicht, er wollte Yama, der gerade seine Motivation zurück bekommen hatte, nicht schon wieder fallen lassen. Doch der Gedanke war da, Zweifel.
Wo wohl die nächste Stadt war um nen Supermarkt zu finden, ob da überhaupt noch was ist? Die Katastrophe geht einfach schon so lange, irgendwann hatte er aufgehört, das Datum im Auge zu behalten. Ein seufzen entfuhr ihm, als er zu Yama blickte welcher am Dösen war.
Ruckartig setzte er sich auf, rieb sich die Augen und wuschelte sich leicht durch die Haare, welche schon lange wieder etwas Wasser vertragen würden. Draußen hörte man die Vögel und den Wind, welcher durch die Bäume strich. Die Sonne fiel durch das kaputte Fenster und erhellte den Raum in einem leichten grün, im ersten Moment wirkte es sehr entspannend, wenn man die kaputten Möbel und die demolierten Wände sowie das Blut ignorierte.
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YamaKoruki’s Profile PhotoYama Koruki
„Wir sollten hier weg, wer weiß wieviele noch von den Viechern im Wald warten.“, warf der Blonde irgendwann ein, als er gerade dabei war, sich umzudrehen und Richtung Auto zu gehen. Noch im selben Moment als Alek ansetzte ihm zu folgen, startete der Motor des Autos. Die Scheinwerfer gingen aus, alles hüllte sich in Dunkelheit und der Puls stieg. Was sollte das? Wer..?
Binnen Sekunden, hatte das Auto gewendet und fuhr in die Richtung, aus der sie gekommen waren.
„Scheiße!“, hörte er nur Yama in der Dunkelheit zischen, welcher gleich wie Alek dem Auto nachlief, allerdings vergebens. Die Lichter des Autos erloschen, das Geräusch des Motors entfernte sich und zurück blieben die beiden Überlebenden. Ohne Auto, ohne Essen, ohne Wasser und mit zwei Waffen, welche zusammen noch vielleicht zwanzig Schuss hatten, in kompletter Dunkelheit.
Lange standen sie nur so da, leichtes Mondlicht, erhellte die Straße, so dass Alek Yamas Augen sehen konnte, welche vor Wut glänzten. Vielleicht waren auch einzelne, verlorene Tränen darin zusehen, welche im Licht funkelten, so genau wusste er es nicht.
Alek schluckte, atmete tief durch. Innerlich schrie er, wütete er und explodierte. Doch dies, tat Yama für ihn, weswegen er versuchte ruhig zu bleiben.
Noch während er so in Rage war, legte er ihm eine Hand auf den Rücken und fuhr leicht darüber. „Wir finden ein neues.“, versuchte er seinem Freund Mut zu machen, der allerdings nur den Kopf schüttelte und seine Hand abwimmelte.
„Es war alles, in diesem beschissenen Auto. Alles! Unser Essen, das für Wochen gereicht hätte, Wasser, Waffen, ein sicherer Platz zum schlafen! Das finden wir nicht wieder so schnell! Ich hab keine Lust mehr.“, wütend warf er seine Jacke auf den Boden und stapfte davon, folgte ein paar Meter der Straße ehe er wieder stehen blieb und sich auf den Boden fallen ließ.
Stumm hob Alek seine dunkle Jacke auf, klopfte sie ein wenig ab und ging langsam auf den Blonden zu, welcher den Kopf auf seinen Armen abgelegt hatte.
Die Frustration war nachvollziehbar doch wenn man eines in solchen Zeiten lernen musste, war es weiterzumachen. Aufzustehen und sich selbst zusagen, es wird besser, mach weiter. Du bist weit gekommen, nicht um hier aufzugeben.
Die Stille durchflutete sie, füllte sie aus und gab Alek etwas Beruhigendes zurück und half ihm, fokussiert zu bleiben. Sanft legte er ihm seine Jacke um, drückte ihm einen Kuss auf die Haare und strich ihm über die Wange, worauf er leicht seinen Kopf hob und ihn direkt ansah.
„Wir sind noch lange nicht am Ende.“, seine leise Stimme schien Yamas Aufmerksamkeit auf ihn zu lenken, da er auf seine Lippen starrte.
„Wir stehen auf, machen weiter und überwinden auch diese scheiße, so wie wir es immer machen, hm?“, ein trauriges Lächeln lag auf Aleks Lippen und doch, wollte er es sich nicht anmerken lassen.
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Irgendwie gelang er zurück auf die Straße, wo er schon den Schatten des Autos von weiten sehen konnte und ohne lange zu überlegen, wieder darauf zu steuerte. Die Straße war frei von Untoten, allerdings auch vor sonst allem. Kein Yama, nirgends. Er rief leise seinen Namen, um nicht doch noch Streuner aus den Büschen zu locken. Der Dunkelhaarige hievte sich auf den Fahrersitz und schaltete das Licht des Autos an, um wenigstens irgendwas sehen zu können. Gerade als das Licht aufblitze, verschwand jemand hinter einem Baum, worauf Alek sich die Augen reiben musste, hatte er das gerade richtig gesehen?
Er erspähte die Person nochmal kurz zwischen den Ästen und konnte die blonden Haare erkennen und auch die Größe würde passen, warum irrte Yama dort drüben im Dunkeln umher?
Ohne den Blick abzuwenden, schmiss er die Türe auf und sprang hinaus, näherte sich dem Baum, an dem er zuvor noch dahinter verschwunden war.
„Yama!“, rief Alek nun mit mehr Kraft in der Stimme, als er Schritte hinter sich hören konnte. Schnelle, laufende Schritte. Er drehte sich um, wurde allerdings von den Scheinwerfern des Autos geblendet, schirmte seine Augen leicht ab, als auch schon eine Stimme ertönte.
„Alek! Bleib stehen!“, wurde ihm zugerufen.
„Yama?“, verdattert blieb Alek stehen, welcher zuvor noch langsam rückwärts gelaufen war, um die Person, welche er für Yama hielt nicht aus den Augen zu verlieren.
Der blonde kam vor den Scheinwerfern zu stehen, atmete schwer und hob eine Hand. Alek tat es ihm ungläubig lachend gleich und lief auf ihn zu.
„Scheiße, bin ich froh dich zusehen.“, kam es von Yama, welcher ihn kurz um den Hals fiel, sich allerdings auch sogleich wieder von ihm entfernte. „Wo wolltestn du hin? Ich hab dich grade noch so erwischt.“, atmete er noch immer schwer und deutete in den Wald. „War da was?“
Alek schüttelte den Kopf, blickte kurz hinter sich in den Wald ehe er wieder in Yamas Richtung schaute.
„Nicht mehr so wichtig. Ich hatte gedacht, du würdest da stehen, hab mich aber anscheinend getäuscht.“, lächelte der dunkelhaarige und legte einen Arm um seinen Freund, der erleichtert ausatmete.
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? Yama Koruki

alekbrown’s Profile PhotoAlexander Brown
Er sah nochmal zurück auf das Auto, welches mittlerweile komplett von den Zombies umringt war, ehe sein Blick sich nach vorne richtete und er einfach nur lief, ohne an irgendetwas zu denken.
Erst nach einer guten Viertelstunde wurde er langsam, gezwungener Maße. Er hielt sich an einem Baum und ergab sich einmal ausgiebig in die Büsche. Sein Herz raste, seine Atmung stockte und seine Beine zitterten. Kraftlos knickte er ein, ließ sich auf den Boden fallen und sah hoch in die Baumkronen, wo vereinzelt Sonnenstrahlen hindurch blinzelten. Die Untoten mussten hunderte von Metern von ihm entfernt sein, so schnell war er gerannt, wahrscheinlich hatten sie seinen Geruch schon lange verloren. Schwer Atmend grub er seine Finger in die Erde, sah den blauen Himmel und hörte die Vögel welche so Friedlich zwitscherten, während ihm die Tränen über das Gesicht rannten und der Gedanke sich in seinem Kopf festsetzte, Yama nicht wieder zu sehen. Langsam senkte er seinen Kopf und sah sich um, aus welcher Richtung war er nochmal gekommen? Immer und immer wieder drehte er sich, doch es sah alles gleich aus. Alles. Jeder Baum, jeder Busch, jeder Stein.
Er durfte nun nur nicht die Nerven verlieren. Yama ging es bestimmt gut, er ist schnell und flink und kann auf sich selbst aufpassen.
Noch mehrere Stunden trieb er sich in dem Wald herum, lief hin und her, versuchte die Orientierung zurückgewinnen, was ihm auch gelang, als langsam die Sonne unterging.
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YamaKoruki’s Profile PhotoYama Koruki
„Yama!“, rief Alek schlussendlich, als dieser sich zu ihm umdrehte, war es allerdings schon zuspät. Auch auf seiner Seite, also auf der anderen Seite der Straße, kamen sie. Steuerten auf das Auto zu, bei welchem Yama lehnte. Sie kamen auf die Straße, sperrten ihm somit den Weg ab, in den sie eigentlich mit dem Auto weiterfahren wollten. Man könnte vielleicht sagen, mit dem Auto wäre es kein Problem durch die Masse hindurch zu fahren, aber es waren zu viele. Viel zu viele, nach spätestens zehn Metern, würden sie vorlauter Toter Körper, die sich vor ihrem Wagen aufstapeln würden, zum stehen kommen.
Alek lief weiter, versuchte so leise wie möglich zu sein, um nicht noch mehr von denen in ihre Richtung zu lenken, was in der momentanen Situation, auch schon egal gewesen wäre.
Der Dunkelhaarige kam am Waldrand zum Stehen, er konnte die Straße nicht mehr überqueren, sie waren bereits da. Yama, welcher sich ebenfalls auf der anderen Seite in den Wald gerettet hatte, sah zu ihm herüber, versteckte sich allerdings so gut es ging hinter einem der gigantischen Bäume.
Sie versuchten sich Zeichen zu geben, allerdings verstand Alek nicht was er von ihm wollte und Yama auch nicht was er versuchte, ihm zu sagen. Der Blonde fing wild an, mit den Armen zu fuchteln, wollte gerade den Mund öffnen, als ihm wieder bewusst wurde, was das bedeuten würde. Erst als Alek de Finger spürte, welche nach seiner Kapuze griffen, schreckte er vor und hatte seine Deckung verloren. Erschrocken, über die ganzen Augenpaare, die auf ihn gerichtet waren, ging er wieder ein paar Schritte zurück, wo er schon die Zähne hören konnte, die aufeinanderschlugen. Er steckte in der Scheiße, gewaltig in der Scheiße. Weder zum Auto noch zu Yama, würde er es ohne Kratzer oder Bisse schaffen, seine Waffe lag noch gut auf der Rückbank, wer hätte auch gerade gedacht, beim Pissen auf eine Herde von diesem Mistviechern zu treffen.
Er musste sich schnell entscheiden, denn langsam wurde die Luft knapp.
Seine Augen wanderten zu Yama, der unbeholfen auf der anderen Seite stand und ebenfalls, langsam aber sicher von einer Herde überrannt wurde.
„Wir treffen uns hier wieder! Hier beim Auto, hörst du! In ein paar Stunden!“, drang Yamas Stimme an seine Ohren, worauf Alek seine Hand zur Bestätigung anhob. Sobald er ihn aus den Augen verloren hatte, da er tiefer in den Wald gelaufen war, überkam ihm die Angst. Sie waren getrennt, scheiße. Sie waren wirklich getrennt, der Gedanke ließ sein Herz rasen. Was wenn er nicht zurückkommt? Sich verläuft oder verletzt wird?
Doch dieser Gedanke musste kurz beiseitegeschoben werden, als er wirklich keine andere Wahl mehr hatte als los zu laufen, zurück in den Wald, vorbei an den Untoten, so schnell er konnte.
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„Denn an sich ist nichts weder gut noch böse, das Denken macht es erst dazu.“, aufmerksam sah er zu ihm, auf seine Haare, welche sein Gesicht leicht verdecken und doch, konnte er seinen Ausdruck in den Augen erkennen. Alek nickte, verstand was er ihm sagen wollte und schloss die Augen. Wie gerne würde er ihn auf einer Bühne erleben, mit solch einer Leidenschaft, wie er diese Zitate von Shakespeare gerade hervorgebracht hatte. Es wird wohl ein weiterer Traum bleiben.
Vielleicht sollte er sich wirklich weniger Gedanken machen und im hier und jetzt leben. Die Gedanken, die Zweifel bedrücken einen nur, obwohl man in so einer Zeit, nichts mehr hervorsehen kann.
Ein knacken, welches plötzlich von allen Seiten ertönte, ließ Alek aufschrecken. Sosehr, dass er sich den Kopf anschlug und erstmal schmerzerfüllt zusammenzuckte, ehe er aus dem Fenster lugte, wo nichts zu sehen war. Seine Augen wanderten weiter zu Yama, der zusammengerollt auf dem Fahrersessel lag und gleichmäßig atmete, anscheinend hatte er das knacken nicht gehört.
Langsam richtete er sich auf, streckte sich einmal ausgiebig und war erleichtert, wie besser es ihm ging, was so ein paar Stunden nicht alles regeln konnten. Zwar war er noch immer nicht wirklich fit, aber er konnte sich wieder bewegen ohne vor schmerzen am liebsten loszuschreien.
Leise öffnete er die Türe, wurde sofort von einem Schwall Laub begrüßt, welches vor seinen Füßen über den Asphalt tanzte und in dem Wald verschwand. Die Sonne schien auf sie nieder, blendete ihn als er gerade dabei war eine Cap aufzusetzen, welche das Licht ein wenig abschirmte, so dass er sich ohne Probleme umsehen konnte, nichts zu sehen. Wahrscheinlich war es wirklich nur der Wind.
Er steuerte auf den Wald zu, klopfte dabei noch schnell an Yamas Scheibe um ihn zu wecken, ehe er hinter einigen Bäumen verschwand um sich schnell zu erleichtern, als ein erneutes Rascheln durch die Bäume drang, was ihn hellhörig werden ließ. „Yama?“, fragte er nach einigen Minuten, als das Geräusch näherkam, ehe er sich zur Straße umdrehte. Das Auto stand unbewegt da, Yama stand davor und sah zum Himmel hoch, während er sich streckte. Er sah ihn nicht, das bemerkte er als er mitbekam, dass Yama suchend ums Auto herumlief und ebenfalls den Wald mit seinen Augen absuchte.
Sofort schritt Alek einige Schritte hervor, wollte gerade eine Hand heben und nach ihm rufen, als er leises schmatzen hinter sich vernahm. Wie vom Blitz getroffen, wirbelte er herum und starrte in ein paar milchige Augen, die ihm viel zu nahe waren. Es wurden immer mehr. Hinter jedem Baum, kamen sie empor und kamen auf ihn zu, während Alek immer weiter zurückwich. Irgendwann drehte er sich um, lief los in Richtung des Wagens, musste allerdings schon nach wenigen Metern innehalten, da seine Beine nicht so mitmachten, wie sie sollten.
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YamaKoruki’s Profile PhotoYama Koruki
"Ich hätte gerne deine Eltern kennengelernt und dich meiner Mum vorgestellt..“ er war in Rage, konnte garnicht aufhören zu reden, als er plötzlich inne hielt und sich etwas beschämt durch die Haare fuhr.
„Tut mir leid..“, lachte er noch immer und hielt sich seine glühende Stirn, scheiße, er war echt richtig am Arsch.
„Ich red nur Mist, sorry. Das Fieber macht mich ganz benebelt.“
„Die Vorstellung gefällt mir.“, warf er plötzlich ein, als Alek kurz zu ihm hinüber lugte, allerdings den Kopf nicht bewegte.
„Achja?“, lächelte Alek und sah hoch zum Sternenklaren Himmel.
„Aber genau das haben wir doch. Ein Abenteuer, zusammen. Vielleicht nicht mit schickem Dinner, Familienfeiern und Wochenendausflügen. Das was wir hier haben, ist viel besser.“, nun musste er doch zu ihm schauen, als er sein ehrliches Lächeln bemerkte, hätte er am liebsten geweint, so sehr hatten ihn seine Worte berührt. Er nickte zustimmend, konnte sich sein Lächeln nicht verkneifen und war nicht in der Lage, ihn von sich zu stoßen als er sich seinem Gesicht näherte. Er ließ es geschehen trotz dem Gedanken, in anstecken zu können. Er konnte nichts dagegen machen, sich nicht bewegen geschweige denn ihn abweisen.
Sanft lagen seine Lippen auf den seinen, für wenige Sekunden, als er sich wieder zurückzog und Alek sich gerade hinstellte.
„Schonmal was von Tröpfchen Infektion gehört? Du forderst es raus, oder?“, Der Blonde öffnete lachend die Türe und machte eine Einladende Geste in den Innenbereich des Wagens.
„Hör auf soviel zu denken, Alek. Schalt dein Gehirn mal für eine Stunde ab und denk an dich.“
„Ich denk halt gern an dich, soll ich mich dafür entschuldigen? Niemals.“, widerwillig stieg er in den Wagen, schloss die Türe und legte sich wieder auf die Rückbank. Yama ließ sich auf dem Fahrersitz nieder und kurbelte den Sitz etwas weiter zurück, als er die Augen schloss. Lange beobachtete er ihn noch von der Rückbank.
„Yama?“, murmelte Alek irgendwann durch die Decke, worauf dieser nur ein leises Geräusch von sich gab.
„Sollte mir irgendwas passieren, musst du weiter machen, okay?“, fragte er leise, mit geschlossenen Augen in die Dunkelheit. Er hörte wie Yama sich bewegte, sein Kopf war leicht zur Seite gedreht, weswegen er seine Stimme besser hören konnte.
„Mach dir darüber keine Gedanken.“, hallte es in dem kleinen Auto wider, worauf Alek leise die Luft einzog. Leichter gesagt, als getan, wenn man so seinen Zustand genauer betrachtete.
Sein Schweigen ließ ihn weitersprechen, genauso ruhig wie zuvor. Zum ersten Mal seit Stunden war ihm warm und er zitterte nicht, was vielleicht an Yamas beruhigender Anwesenheit liegen mochte. Er musste daran denken, was er selbst tun würde, wenn Yama nicht mehr an seiner Seite sein würde. Könnte er so einfach weitermachen? Er wusste keine Antwort darauf, alleine der Gedanke, ließ sein Herz rasen.
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„Danke.“, murmelte Alek, als ihn ein erneuter Schüttelfrost überkam und er sich zusammenzog. Wie wenn es Minusgrade hätte.
„Scheiße.“, zischte er schwer atmend und kniff die Augen zusammen, während er die Decke höher zog. Er hustete schwer und bemerkte, wie Yama im Inbegriff war, sich zu ihm auf die Rückbank zu setzten, worauf Alek ihm eine Hand vor sein Gesicht hielt und den Kopf schüttelte.
„Nicht.“, gab er nur knapp von sich und schüttelte erneut den Kopf, als er sich die Decke vor den Mund hielt.
„Hör auf Alek, ich steck mich schon nicht an.“
„Das kannst du nicht wissen“, sagte er ernst, hustete erneut, worauf er sich sofort von ihm wegdrehte. Ruckartig hielt er inne, drückte die Hand auf seinen Mund und krabbelte so schnell er konnte zur anderen Türe hinüber, welche er unbeholfen öffnete um sich erneut zu übergeben. Es war ein Teufelskreis.
Er konnte Yama seufzen hören und sah seinen Gesichtsausdruck, als er sich wieder gerade hinsetzten konnte um tief durchzuatmen. Ohne den Blick abzuwenden wischte er sich über die Lippen und schluckte den widerwertigen Geschmack hinunter, sofern seine trockene Kehle dies zu ließ.
„Schau mich bitte nicht so an.“
„Wie denn?“
„Du weißt wie.“, er schob sich langsam an Yama vorbei aus dem Auto und lehnte sich dagegen. Gerade noch so, konnte er auf den Beinen stehen und genoss die Bewegung, auch wenn es nicht viel war.
Yama schmiss die Türe zu, lehnte sich neben ihm ebenfalls gegen das kühle Blech des Autos und sah wieder hoch in den Himmel. Es war so still, so still wie schon lange nicht mehr. Es ist witzig, wie einem so kleinen Ding auf einmal bewusst werden, wie schön eigentlich die Nacht war und wie still.
Der Wind schoss durch seine Haare und ließ ihn leise aufatmen, als er sich zu Yama drehte, der mit geschlossenen Augen dastand und ebenfalls, die frische Luft genoss. Lange, sah er ihn an, zumindest dass, was das schwache Licht so hergab.
„Was wir wohl gerade machen würden, wäre die Welt nicht im Chaos versunken?“, fragte Yama in die Nacht, drehte sich zu ihm und ließ Alek einmal schwer schlucken, bei seinem Anblick. Alek zuckte die Schultern, drehte sich weiter zu ihm und lächelte.
„Wahrscheinlich genau dass hier.“, seine Stimme war leise und die lange Pause, ließ ihn weiter sprechen.
„Ich würde dir wahrscheinlich genau wie jetzt gegenüberstehen, dir in die Augen schauen und mir denken, wie gerne ich dich gerade küssen würde.“, lachte Alek auf und drehte sich wieder nach vorne, sein Gesicht wurde heiß, als er bemerkte was er gerade gesagt hatte. Noch heißer als es eh schon war. „Vielleicht nicht in einem dunklen Wald, mit einem klapprigen Auto und mit so einem schlimmen Erscheinungsbild wie es bei mir der Fall ist, sondern mehr im Kino, im Restaurant oder auf einem Wochenendausflug irgendwo hin wo du hinwillst. Egal wohin. Hauptsache eine schöne Zeit haben und etwas erleben. Wir hätten uns nh Wohnung kaufen können und nen Hund.
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YamaKoruki’s Profile PhotoYama Koruki
Er hörte Yamas Stimme, spürte seine kühle Hand auf seiner glühenden Stirn und konnte nicht anders, als leicht zu lächeln. Sein besorgtes Gesicht war einfach zu herzzerreißend, womit hatte er so ein Glück verdient? „Das wird schon wieder, mach dir keine Sorgen.“, munterte er ihn auf und versuchte ihn ermutigend anzulächeln, allerdings fehlte ihm gerade die Kraft, da ihm bereits die Augen zufielen.
Das sanfte ruckeln des Autos ließen ihn beruhigt einschlafen, mit der Gewissheit nicht auf der Stelle zu stehen und wehrlos zu sein. Yama sprach noch mit ihm, schien aber zu wissen, dass er keine Antwort mehr bekommen würde. Er lauschte noch wenigen Minuten seiner Stimme, ehe er sich endgültig fallen ließ und einschlief, was wohl in seiner Situation das Beste ist.
Erst als es Nacht wurde, das Auto wohl schon eine gute Stunde am Straßen Rand stand und Yama draußen auf der Motorhaube saß und in den Himmel hochsah, öffnete Alek die Augen und beobachtete ihn still dabei. Der leise Gesang einer Eule war zu hören und der Wind, welcher kraftvoll die Bäume durchschüttelte und Laub aufwirbelte, sowie Yamas Haare. Sie flatterten im Wind und warfen leichte Schatten in das Auto, auf dessen Rückbank Alek noch immer lag und versuchte, sich aufzusetzen. Schon beim ersten Versuch, gaben seine Arme nach und er knallte zurück gegen die Tür, worauf Yama sofort seinen Blick zu ihm gleiten ließ und hochsprang. Der dunkelhaarige seufzte erschöpft, fuhr sich einmal durch die schweißgebadeten Haare und rückte etwas von der Türe ab, wo Yama zusteuerte.
„Scheiße, Alek alles okay?“, hörte er seine Stimme, als wäre er Meter weit entfernt, als würde sie nicht nur eine Türe trennen. Eine kühle Briese schlug ihm ins Gesicht als die Türe geöffnet wurde und ließ ihn laut aufatmen. Alek nickte auf seine Frage, schloss wieder die Augen und lehnte sich nun gegen den Sitz und zog die Decke enger um sich. Eine schmerzhafte Gänsehaut überzog ihn, bei jeder Berührung, wäre er am liebsten zusammengezuckt. Er fühlte sich als hätte er die schlimmste Grippe, die er je in seinem Leben gehabt hatte, was sie da wohl zusammen gemixt hatte?
Bei dem Gedanken hätte er sich am liebsten übergeben, alleine schon wenn er an diese gigantische Spritze dachte, lief es ihm kalt über den Rücken runter, weswegen er seine Aufmerksamkeit lieber etwas anderem widmen wollte. Langsam öffnete er die Augen, ließ den Kopf zur Seite fallen und schaute dem Blonden direkt ins Gesicht, da dieser noch immer in das Auto gebeugt dastand und ihm über den Kopf strich. Seine Haare schimmerten Silber in dem dumpfen Mondschein und seine Augen blitzen auf, wann immer er sich ein wenig bewegte.
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YamaKoruki’s Profile PhotoYama Koruki
Seine Stirn war heiß, Schweißperlen bildeten sich auf seiner Haut, als er sich langsam zu ihm drehte und in seine Augen schaute, welche ihn schuldbewusst musterten.
Gerade als er etwas sage wollte, setzte er sich mit einem Ruck auf und schmiss die Türe auf um sich einmal ausgiebig auf die Straße zu übergeben. Sein Körper verriet ihm, dass irgendwas ganz und garnicht stimmte.
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YamaKoruki’s Profile PhotoYama Koruki
„Komm schon, man!“, ehe er sich versah, war er Meter weit von dem Mädchen entfernt, welches die Hand nach ihm ausstreckte und nach ihm schrie. Sie lief ihnen noch einige Schritte nach, blieb allerdings stehen als einige Leute von Morals Trupp an ihr vorbeiliefen und sie regelrecht verschlangen. Sie war nicht mehr zu sehen, Alek wandte den Blick ab und steuerte mit Yama zusammen auf das Tor zu, schon mit den aufgebrachten Stimmen der Moral-Crew im Nacken.
Nur noch wenige Meter bis zur Freiheit und nur noch einige Zentimeter welches das Tor vom Boden entfernt war. Das Adrenalin stieg und der Wille zu leben, wahrscheinlich so stark vertreten, wie noch nie zuvor. Noch während sie rannten nahmen sie ihre Taschen in die Hand, ließen sie so schwungvoll wie sie konnten über den Glatten Boden schlittern, gefolgt von ihnen selbst. Fast synchron ließen sie sich fallen, rutschten den letzten Meter unter dem Tor durch, welches noch in der gleichen Sekunde mit einem lauten, ohrenbetäubenden Knall das Ziel erreicht und ihnen somit das Leben gerettet hatte.

Die Leute schrien, klopften und schossen dagegen, da waren die beiden aber schon bei ihrem Auto. Alek setzte sich sofort hinters Steuer und gab Gas.
Nach einigen Kilometern, des Schweigens, trat Alek auf die Bremse. Sie standen mitten auf der Straße, wo rund herum nichts zu sehen war, was gerade die beste Erholung war, die er sich vorstellen konnte.
Erst jetzt, als er sich wieder beruhigt hatte und sein Puls abgefallen war, spürte er in welchem Zustand er sich eigentlich befand. Das Adrenalin von vorhin, ließ ihn dies alles vergessen doch die Ruhe brachte es zurück und entlud sich mit einem Mal in Form von einem Kreislaufzusammenbruch.
Eine Hitzewelle überkam ihn, alles drehte sich, sein Kopf dröhnte und seine Beine fühlten sich an, als wären sie aus Pudding. Er atmete schwer, kurbelte das Fenster hinunter und legte den Kopf an die halb geöffnete Scheibe, als ihm ein schmerz durch den Arm fuhr, wo Moral vorhin ihm eine Spritze verpasst hatte.
Sofort zog er seinen Ärmel nach oben und ein großer, kreisförmiger roter Ausschlag zog sich über seine Armbeuge und seinen halben Unterarm, was alles andere als Gesund aussah. In Gedanken starrte er auf seinen Arm und riss ihn sofort zurück, als Yama seine Hand ausstreckte um mit einem Finger darüber zu fahren.
„Fass es nicht an, vielleicht ist es ansteckend.“, murmelte er schwer Atmend und zog den Ärmel über seine Hand. „Sie hat mir irgendwas gespritzt, scheiße. Ein Virus hätte mir jetzt gerade noch gefehlt.“, seufzend schlug er gegen das Lenkrad soweit seine Kraft dies zuließ, ehe er seine Stirn an das kühle Leder lehnte und tief ein und ausatmete.
„Die armen Kinder. Die sind doch verrückt.“
„Es tut mir leid, Alek.“, ertönte plötzlich Yamas Stimme so leise, dass er ihn fast nicht gehört hatte.
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YamaKoruki’s Profile PhotoYama Koruki
Gerade bogen sie um die letzte Ecke in den letzten Flur, welcher sie zum Ausgang bringen würde als ein mechanisches Rattern den Gang überflutete und ein rotes Lämpchen im oberen, linken Eck zu blinken anfing.
„Fuck!“, Yama lief schneller, der Dunkelhaarige tat es ihm gleich während ihre Augen ununterbrochen auf dem Rolltor lagen, dass langsam nach unten fuhr, allerdings für ihre Entfernung knapp werden würde, es noch rechtzeitig zu schaffen. Man konnte wohl wirklich behaupten, dass die beiden um ihr Leben liefen, immerhin hing alles davon ab. Würden sie es nicht rechtzeitig schaffen, würden binnen Minuten die Gruppe von Moral hier aufkreuzen und sie wahrscheinlich nicht zum Tee oder ähnliches einladen, wenn sie die Leichen gesehen haben.
Während Alek sich auf seine Atmung konzentrierte und den Schwindel versuchte zu unterdrücken, bemerkte er nicht wie sich ihnen etwas in den Weg stellte, kein Wunder, so klein wie das Mädchen war. Erst, als Yama an ihr vorbeilief und sie sich ihm in den Weg warf, blieb er abrupt stehen und starrte schwer Atmend auf die Kleine, die ihn mit großen, verweinten Augen anschaute und den Kopf schüttelte.
„Geh nicht!“, rief sie weinend und versuchte nach seiner Hand zu greifen, als Yamas Stimme einige Meter hinter ihr ertönte, der noch immer langsam laufen in Bewegung war.
„Komm!“
„Bitte, bleibt hier! Ihr seid doch erst gekommen!“
Langsam ging er voran, sah zu Boden und versuchte sie nicht anzusehen, als er gerade loslaufen wollte, warf sie sich an sein Bein und krallte sich fest in den Stoff seiner Hose. „Bitte, ich muss weg!“, unbeholfen wie er sie anfassen sollte, versuchte er ihren Griff zu lösen, doch die dachte garnicht daran, stattdessen fing sie an zu schreien während im Hintergrund das bedrohende Tor zu hören war, welches ihm langsam aber sicher den Fluchtweg absperrte.
Ob Yama wohl schon durch war? Er hoffte es zutiefst. Zusehr auf die Kleine fixiert, drehte er sich garnicht mehr um, um nachzusehen ob er noch dastand. Diese armen Kinder, eingesperrt und garnicht in der Lage, etwas daran zu ändern. Sie waren ganz einfach zu klein, zu schwach zu unbeholfen um ihre Meinung durchzusetzen. Doch, er brachte es nicht übers Herz, sie weg zu treten, ihr weh zutun und Angst zu machen. Was für ein Mensch würde soetwas bei einem Kind machen, welches einfach nicht weiterweiß? So ein Mensch, wollte er trotz all den Umständen niemals werden, der unschuldigen und schwachen, wehtat.
„Okay.“, murmelte er leise, fuhr sich über die Augen und ging in die Knie. „Okay, ich bleib hier.“, er versuchte sie anzulächeln, worauf diese nicht reagierte, sondern nur schniefte. Sie lockerte langsam den Griff, hörte auf zu schreien und somit war das Tor nur noch besser im Hintergrund zu hören, was auch der Grund war, dass er sich umdrehte. Wie lange das Tor wohl noch brauchen würde bis es komplett verschlossen war?
Noch in diesem Moment, erschien Yama vor ihm der nach seinem Arm schnappte und ihn unsanft mit sich mitzog.
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Alek starrte zu Boden, auf Yamas Knie, die seine berührten als sich plötzlich Tränen in seinen Augen sammelten und auf den Blutigen Boden tropften. „Scheiße.“, gab er schwer atmend von sich und hielt sich seine Hände vor sein Gesicht als er zur Seite auf den Mann schaute, den er erschossen hatte.
„E..Er hat Familie. Frau, Kinder, wer weiß wieviele.“
„Alek.“
„Scheiße, vielleicht hat er auch noch einen beschissenen Hund oder seine Frau ist schwanger. Wieso hab ich das gemacht.“, seine Stimme wurde energischer, sein Herzschlag schneller und seine Atemzüge kürzer. Er fühlte sich, als würde er keine Luft mehr bekommen.
Erst, als sein Gesicht gepackt und festgehalten wurde, so dass er in Yamas Augen schauen musste, fing er an wieder regelmäßiger zu Atmen und sich zu beruhigen. Seine Mimik war ernst, seine Stimme sanft und seine Berührung Balsam für seine Seele.
„Für mich. Du hast das für mich gemacht, Alek. Wer weiß ob die Alte überhaupt die Wahrheit gesagt hat. Aber hör mir zu..“, liebevoll lockerte er den Griff um seine Wangen und strich ihm langsam über sein Ohr.
„Danke. Vorhin als ich zu dir geschaut habe..“, nun lachte er traurig auf und rückte noch ein wenig näher.
„Ich habe gedacht, ich werde dein Gesicht nie wieder sehen oder deine Stimme nie wieder hören und.. scheiße. Ich bin so froh, so verdammt froh am Leben zu sein und dich gerade zu berühren.“, sein Lachen klang so erleichtert, so aufrichtig, so ehrlich. Das Alek nicht anders konnte, als ihm aufmuntern anzulächeln. Er hatte recht, er lebte und wer weiß, wie es ausgegangen wäre, hätte er die Waffe nicht benutzt.
„Ich liebe dich auch, Yama.“, warf er irgendwann in den Raum, worauf er einen kurzzeitig irritierten Blick erntete, der in ein verstehendes Lachen überging. Aufgeregt umarmte er ihn, drückte sich fest an Alek und atmete zufrieden an seiner Schulter aus. Der Dunkelhaarige schloss kurz die Augen, legte seine Arme um seinen Freund und drückte ihn fest an sich, als er sich so gut fühlte, wie schon lange nicht mehr. Diese Wärme tat so gut, fühlte sich so sicher an.
„Ich liebe dich.“, flüsterte er erneut, lehnte seine Stirn an seine Schulter und atmete laut aus. Yama lachte kurz darauf und gab ihm einen Kuss auf die Haare, als er wieder hochsah.
„Wir sollten abhauen, bevor die Anderen Wind davon bekommen.“, stellte Yama fest, schnappte sich seine Waffe und lief in Richtung Ausgang, wo er sich zuerst einen kurzen Überblick verschaffte ob die Luft rein war.
„Komm.“, schwungvoll drehte er seinen Kopf in Aleks Richtung der wenige Schritte hinter ihm stand worauf ihm einige Haarsträhnen ins Gesicht fielen und er nach seiner Hand griff. Sie liefen den langen, grellen Gang hinunter und unzählige Türen mit Fenstern schossen an ihnen vorbei. Kleine Gesichter schauten neugierig heraus, welche Alek versuchte zu ignorieren. Sofort wandte er seinen Blick stur nach vorne, auf Yamas Haare, die im Takt auf und ab wippten.
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„Ich liebe dich.“, flüsterte er unter Tränen was Aleks Herz höher schlugen ließ. Aber nicht diese Art von Verliebt höher, die Art von seinen Lieben beschützen zu müssen. Adrenalin schoss in seinen Körper, ohne darüber nachzudenken, schwang er seine Waffe zu dem Mann hinüber, der über Alek stand und gerade im Inbegriff war, seinen Finger an den Abzug zu legen und ohne zu zögern abzudrücken, als sich ein Schuss löste, eine Waffe zu Boden fiel, gefolgt von einem Körper, aus dessen Brust ein schwall Blut floss, welcher nicht mehr aufzuhalten war.
Der Blonde öffnete blinzelnt die Augen, drehte den Kopf zu Alek, der nur wie erstarrt dastand und auf den Mann schaute, welche am Boden lag und am verbluten war. Er war am wimmern, hechelte nach Luft und stöhnte vor Schmerz, Geräusche die Alek versuchte zu ignorieren und sich lieber Yama widmete der ihn, paradoxer weise in so einer Situation richtig Verliebt anschaute und ihm zulächelte.
Wie automatisch, lud er nach und zielte auf Morel, die sichtlich überrascht auf ihren Komplizen starrte, der noch immer nach Hilfe röchelte.
„Nicht schlecht, du hast ein gutes Ziel. Und, wie fühlt es sich an, einen Familien Vater umzubringen der sowieso nicht geschossen hätte?“, ihre Augen überflogen ihn als sie den Kopf leicht zur Seite nahm und ebenfalls eine Pistole zog.
„Fühlt sich gut an, hm? Das Adrenalin, der Kick, die Schreie, der Schmerz. Ich dachte mir schon, dass dir sowas gefällt. Die Unschuldigen sind meistens die Psychopaten. Du bist jetzt ganz offiziell ein Mörder, gratuliere.“, erneut ertönte ihr lautes Lachen, welches allerdings so schnell unterbrochen wurde, wie man Amen sagen konnte. Sie schoss zuerst dem Mann, gefolgt von ihr selbst in den Kopf als sie gleichzeitig zu Boden fielen, sank auch Alek auf die Knie und warf die Waffe ein gutes Stück von sich weg.
Wie es aussah, hielt Moral dem Druck auch nicht mehr stand. Sie war ganz einfach verrückt und nahm sicher lieber das Leben, als von jemandem anderes umgebracht zu werden, sowas macht doch nur eine verrückte und doch ließen ihre Worte ihm keine Ruhe und das Gefühl in seiner Hand, als sich der tödliche Schuss auf den Mann löste der wahrscheinlich auch nur, auf Befehle gehandelt hatte, wollte nicht verschwinden. Sie brannte, sein Herz tat weh und die Worte hallten wider und wider. Wird er auch langsam verrückt?
Yama warf sich zu ihm auf den Boden, was ihm gerade sehr recht kam, so konnte er auf andere Gedanken kommen. Sofort nahm er sein Gesicht in die Hände und strich ihm über die Wangen, was Alek nur leicht auflachen ließ. „Mir geht’s gut, schau dich lieber mal an!“, scherzte er, sofern ihm das möglich war, und zog seine Hände von seinem Gesicht, als er sie festhielt.
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„Bitte.“, hauchte er kraftlos und sah ihn so flehend an, dass ihm heiß wurde. Kurz sahen die beiden sich nur in die Augen, als Alek sich wieder auf die Frau und den Mann fokussierte, welche langsam näherkamen. Der Mann bei Yama lachte rauchig und schlug ihm erneut ins Gesicht, worauf dieser nur ein schmerzerfülltes zischen von sich geben konnte, was ihn Alek etwas regte. Gezielt hob er seine Hand und zielte gerade aus auf die Frau, welche sofort stehen blieb und sichtlich überrascht wirkte.
„Sag ihm sofort er soll von ihm runter gehen.“, drohte er ihr und legte den Finger an den Abzug, nahm die zweite Hand dazu um seine Hand ruhiger zu halten.
„Sofort!“, schrie er keine Sekunde darauf und ging aggressiv einige Schritte auf sie zu, was sie zurück Weichen ließ. Wütend biss er die Zähne zusammen und ließ die Waffe zu dem Mann hinüber schweifen, als er bemerkte, dass auch auf ihn gezielt wurde. Er sah auf die Pistole die auf seinen eigenen Kopf zielte und kniff die Augen nur noch weiter zusammen, als Yama unter ihm schwer ausatmete.
„Komm, schieß doch. Aber glaub mir, ich bin noch in der Lage einen letzten Schuss abzugeben.“, zischte er ihn wütend an und ging noch einen Schritt weiter, als er zurück auf die anderen beiden zielte.
„Sag ihm sofort, dass er sich von meinem Freund verpissen soll, oder ich bring dich um, das Schwöre ich bei allem was mir lieb ist.“
Sie fing an zu lachen, von ganzem Herzen. Sie hielt sich sogar den Bauch, hakte sich bei dem Mann neben ihr ein und lachte.
„Du, mich töten? Kleiner, du bist kein Mörder. Nicht bei Menschen, das sieht man in deinen Augen. Hast du überhaupt schonmal einen Menschen umgebracht? Einen Lebendigen Menschen?“, lachte sie weiter und stellte sich wieder gerade hin.
„Du würdest dich wundern.“, gab er nur als Antwort, hob selbstbewusst sein Kinn an und bot sich einen Anstarrwettbewerb vom feinsten mit Madame Morel, die ein Handzeichen an den Mann bei Yama gab. Auf Befehl stand er auf, zog seine Waffe und zielte direkt zwischen seine wunderschönen Augen, die ihn angsterfüllt anstarrten. „Alek..“, murmelte er unsicher und schluckte einmal schwer, als ihm erneut Tränen die Wangen hinab liefen und sich mit dem Blut vermischten. Seine Haare waren voller Blut, sein Gesicht, seine Hände.
„Umbringen, vielleicht lernt der Junge ja so Respekt.“, ihre Stimme war eiskalt und ihre Augen emotionslos auf Yama gerichtet der nur den Kopf schüttelte und wieder zu Alek hinüberschaute, während er noch immer in der Blutlache lag.
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Der zweite Mann stand vor ihm, fasste ihn allerdings nicht an, sondern fuchtelte einmal kurz vor seinem Gesicht und her, ehe der rothaarigen zu nickte.
Unterbewusst wusste er, er müsse etwas tun. Yama war in Gefahr aber die ganze Situation kam ihm so surreal vor, als wäre er in einem Traum. Ein dumpfer Knall ertönte, welcher Alek wie in einer Blase bemerkte und sich langsam zu dem Geräusch hindrehte, welches aus Yamas Richtung kam.
Aleks Augen weiteten sich als er das Blut am Boden sah und Yamas Kopf, der darin lag. Eine große Hand drückte seinen Kopf grob in die Blutlache, während er ihn nur entschuldigend anschaute. Seine bernsteinfarbenen Augen glänzten, Tränen kam aus seinen Augen und seine Lippen bewegten sich, während er Worte formte. Er konzentrierte sich auf seine Lippen und versuchte zu hören was er zu sagen hatte, als ihm eine Hand auf die Schulter gelegt wurde. Die bösartigen Augen der Frau passten nicht zu ihrem liebevollen Lächeln, als sie mit der Spritze vor seinen Augen auftauchte und ebenfalls ihre Stimme erhob, welche Alek sogar klar und deutlich hören konnte. So wie er alles wieder klar hörte, jede Stimme, jedes Wort, Yamas aufgeregte Stimme die ihn anschrie abzuhauen.
Erschrocken rückte Alek einen guten Meter von der Frau weg, drehte sich zu Yama, der sich mit aller Kraft vom Boden abzudrücken versuchte und ungeduldig mit der Hand gestikulierte, soviel wie er solle endlich abhauen.
„Alek, bleib Ruhig. Alles ist gut.“, sie griff nach seinem Arm und tastete ihn kurz ab, wahrscheinlich um die richtige Stelle für die Nadel zu finden, welche ihm erneut einen Schauer über den Rücken jagte, als er sie nur ansah. Sein Kopf dröhnte, ein schriller Ton halte in seinen Ohren wider und wider und raubte ihn beinahe den Verstand aber dank Yamas Stimme, konnte er sich langsam aber sich konzentrieren und sich aus dem Griff der Frau befreien, als er von der Liege sprang und sofort einige Schritte zurückwich, als sein Fuß etwas metallisch Kaltes streifte. Seine Beine fühlten sich an als wäre er nicht nur einen sondern zwei Marathon gelaufen, so sehr brannten sie und umso mehr mühe musste er aufbringen, auf den Beinen zu bleiben.
Mit einer bewegen griff er die Waffe auf, lud sie und starrte mehrere Augenblicke nur darauf, als er immer mehr Schritte zurückwich, desto näher ihm die Frau und der Mann von zuvorkam.
„Hau ab!“, sofort schnellte sein Blick wieder zur Seite zu seinem Freund, welcher immer noch am Boden lag und dessen Kräfte ihn langsam verließen. Alek schüttelte nur irritiert den Kopf, als ob er hier ohne ihn abhauen würde, das würde ihm wohl so passen!
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Eine Hitze strömte von seinem Unterarm in seinen gesamten Körper, verwirrt wandte er den Blick von Yama ab und sah an sich henab und bemerkte die Spritze, welche in seinem Unterarm steckte und eine durchsichtige Flüssigkeit in seine Adern drückte.
„Scheiße, was ist das? Was spritzt du mir da!“, rief er auf und schüttelte seinen Arm in der verzweifelten Versuchung die Spritze irgendwie aus seinem Arm zu bekommen, da immerhin niemand mehr neben ihm stand, der sie festhielt. Binnen einer Minute kam ihm alles in seiner Unmittelbaren Umgebung so Surreal vor, als würde er durch Watte in seinen Ohren hören und mit Tränen in den Augen sehen, so verschwommen wurde seine Sicht.
Ein Schuss löste sich, Stimmen schrien durcheinander, eine davon war Yama, welche Aleks Ohren wie selbstverständlich herausfilterte.
„Weg von dem Testobjekt“
„Testobjekt? Willst du mich verarschen? Das ist Alek! Er hat einen Namen!“, schrie der Blonde und lief auf ihn zu, als er erneut zurückgehalten wurde. Alek hingegen schüttelte den Kopf, war bemüht darum bei Sinnen zu bleiben und erkannte in den wenigen nüchternen Momenten, dass er noch immer gefesselt auf dem Tisch lag und nichts machen konnte, was wenn Yama etwas passieren würde, was wenn er seine Hilfe brauchte? Er konnte doch nicht einfach hier rum liegen, als beträfe es ihn nicht.
Doch schon nach dem ersten Versuch, sackte er kraftlos zusammen, starrte an de Strahler an der Decke und hörte ein ansteigendes, schrilles Geräusch, was sich in seinen Gehörgang festsetzte und erst verschwand, als ein erneuter Schuss ertönte und ein Mann zu Boden fiel.
Yama kam zum Vorschein mit der Waffe in der Hand und mit Blutspritzern im Gesicht und auf der Kleidung. Sein Blick war zielstrebig auf Alek gerichtet, als er diesen ansteuerte und unruhig an seinen Fesseln rüttelte. Der Dunkelhaarige hingegen, konnte nicht anders, als ihm in sein wunderschönes Gesicht zu schauen. Was würde er nur ohne Yama machen.
Gerade als der Blonde die letzte Fessel gelöst hatte, ertönte Madame Morels Stimme hinter ihnen und Alek setzte sich ruckartig auf, wenn auch ziemlich wackelig.
„Aber Yama, sei doch nicht dumm. Wer von uns beiden hält wohl die gefährlichere Waffe in der Hand, hm?“, schützend stellte der Blonde sich vor Alek, welcher nur unsicher auf die Spritze starrte, welche die Frau bedrohlich zwischen ihren Fingern hin und her rollte.
Plötzlich ging alles so schnell, zwei Männer kamen wie aus dem nichts auf sie zu und noch bevor Yama die Chance hatte, die Waffe zu laden und abzudrücken, wurde er von einem der Männer überrannt und zu Boden geworfen. Die Waffe rutschte einige Meter über den glatten, kalten Boden weg und war somit außer Reichweite und damit waren sie unbewaffnet und schutzlos. Yama wehrte sich mit aller Kraft, während Alek noch immer benebelt auf der Liege saß und auf Yama zu Boden schaute, welcher sich wie in Zeitlupe bewegte, doch er hörte keinen Ton.
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Einerseits musste man sagen hatte er noch Glück gehabt, sie hat ihm nur Blut abgenommen und des Weiteren noch nichts unternommen. Ob sie wohl nur sicher gehen wollte, ob er gesund war? Doch wozu der Aufwand, für eine Vorsorgeuntersuchung hätte er sich wahrscheinlich freiwillig gemeldet. Die Tatsache, dass er fixiert wie in einer Klapse auf einer Liege lag, nicht in der Lage sich zu bewegen ließ die Hoffnung auf eine Vorsorgeuntersuchung schwinden, sie hatte etwas mit ihm vor und seine schlimmsten Befürchtungen würden sich noch sehr schnell bestätigen.
Einige Momente hatte die Traube, welche um ihn gebildet gewesen war, sich aufgelöst und Alek erhaschte einen Blick in den Raum, in dem er sich befand. Reihen um Reihen von Kapseln befanden sich keine 5 Meter von ihm entfernt, worin sich etwas bewegte. Er konzentrierte sich um seine Sicht wieder zu schärfen, als er feststellte, dass Untote dort drinnen trieben, in den mit Wasser gefüllten Kapseln. Überall lagen Instrumente, Metaliegen, Lupen, Pläne, Anatomiezeichnungen, Ordner und Computer.
Die würden ihn aufschneiden. War der einzige Gedanke, welcher sich in seinem Gehirn einbrannte und was seinen Körper wie automatisch dazu aufrief, sich zu bewegen. Bewegen, befreien, sich retten. Irgendwann als er einsehen musste, dass es keinen Ausweg gab, find er an zu schreien. Er schrie das erste, was ihm einfiel und zwar Yamas Namen. Immer und immer wieder, als sich plötzlich alle Menschen in dem Raum zu ihm umdrehten und einer so schnell neben ihm stand, dass es ihm wenige Sekunden, die Sprache verschlug, ehe er weiter schrie. Ein Tuch wurde auf seinen Mund gedrückt und seine Stimme wurde abgedämpft was ihn nur dazu animierte, noch lauter zu schreien. Seine Augen suchten nervös irgendetwas in der Halle, als sie an der rothaarigen Frau anhielten welcher mit einer Spritze neben ihm auftauchte, welche mindestens zweimal so lang war als die von zuvor.
Lächelnd schob sie Aleks Shirt nach oben und desinfizierte die Stelle ober seinem Beckenknochen, als sie wie in einem schlechten Horrorfilm gegen die Spritze klopfe. Nun wurde Alek hysterisch, er konnte den Blick nicht von der Nadel nehmen, welche so lang war, dass sie einmal durch ihn hindurch hätte gedrückt werden können. Irgendwann hatte Alek aufgehört zu schreien, verfolgte die Bewegungen der Frau, welche die Nadel an seine Haut gelegt hatte als er die Türe hörte die mit einer gewaltigen Wucht aufgeschlagen wurde und an die Wand dahinter aufschlug.
Noch bevor er sich zur Türe gedreht hatte, hörte er Yamas Stimme, was ihn zu einem erleichterten Lächeln animierte. Ihre Blicke kreuzten sich und in Yamas Augen lag etwas, was Alek binnen einer Sekunde zur Ruhe brachte, als würde alles wieder gut werden, jetzt da sie wieder zusammen waren. Ihre Beziehung war wirklich etwas Besonderes, vor der Apokalypse hätte er niemals gedacht, dass es sowas wirklich geben könnte.
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Sogut hatte er wohl schon lange nicht mehr geschlafen, kein Wunder, nach der guten Stunde welche er alleine Yama gewidmet hatte, was schon lange überfällig war. Müde fiel er auf sein Bett, zog die Decke bis zu seinem Kinn hoch und versank binnen Minuten in einen tiefen, ruhigen Schlaf. So tief, dass er noch nicht einmal das sanfte wackeln des Bettes oder die Türen bemerkte, welche geöffnet und wieder geschlossen wurden, erst als das Bett zum stehen kam, seine Arme mit dicken, eiskalten Gurten fixiert wurden, öffnete er die Augen und schaute sich verwirrt in dem grellen Raum um, welches nicht das Zimmer von zuvor war. Es standen einige Leute um sein Bett, einige trugen Masken, welche sie bei Operationen benutzen und andere Handschuhe, Kittel und Schutzbrillen um die Augen vor irgendetwas zu schützen.
Reflexartig wollte Alek sich aufsetzten, wurde allerdings von den Gurten an seinen Armen und an seinem Oberkörper daran gehindert, die ihn nämlich fest an die Matratze fixierten. Wie ein eingesperrtes Tier, rüttelte, zerrte er an den Fesseln, drehte seine Arme, Hände um irgendwie aus den Schlaufen entfliehen zu können, doch alles zusammen brachte nur das eine, dass die Fesseln sich tief in sein Fleisch schnitten und ihn schmerzerfüllt Luft einziehen ließ. Verdammt, er wusste doch, dass irgendwas komisch war, wieso hatte er sich nur überreden lassen. Die fremden Menschen traten näher, beugten sich über den Dunkelhaarigen der nur in die gespenstigen Augen starren konnte, während die seinen sich weiter und weiter weitenden, je näher die Rothaarige Frau mit der Spritze in der Hand kam. „Nein..“, er drückte sich so fest in die Matratze wie er konnte, sah die Nadel, welche sich seinem Arm näherte und spürte den Schmerz, als sie seine Haut durchbohrte. Witziger weise erinnerte ihn diese Situation ein wenig an die Schuluntersuchungen früher in der Grundschule, genauso hatte er sich auf diesem eiskalten Stuhl gefühlt, während die Lehrer sowie die Ärztin versucht hatte, ihn zu beruhigen. Doch die Angst vor den Nadeln war schon immer da und würde wohl auch nicht bei einer Apokalypse verschwinden.
Die Nadel wurde zurückgezogen, er spürte wie ihm jegliche Farbe im Gesicht entwich als er die Spritze mit der roten Flüssigkeit darin sah, welche die Frau in ein kleines Gläschen fühlte und einem ihrer Helfer in die Hand drückte, welcher sofort damit abrauschte und hinter einer Schwingtüre verschwand. Dem Dunkelhaarigen war schlecht und schwindelig, am liebsten hätte er die Augen geschlossen um einzuschlafen, doch irgendwas in seinem Unterbewusstsein warnte ihn davor, die Augen zu schließen. Er war in Gefahr, in gewaltiger Gefahr.
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Yama küsste seinen Hals, zog ihn noch dichter zu ihm runter und vergrub eine Hand in Aleks wuscheligen Haaren, als er ihm wieder ins Gesicht schaute.
Liebevoll strich er ihm eine blonde Strähne aus dem Gesicht und drückte ihm einen erneuten, kurzen aber leidenschaftlichen Kuss auf die weichen Lippen, als er sich wieder entfernte. „Du willst wissen was ich empfinde? Für dich?“, fragte er frech und wollte ihn etwas ärgern, während er sich mehr abstützte um ihm besser sehen zu können. Yama lag einfach nur da, hatte die Hände neben sich auf der weichen Matratze liegen und lächelte ihm ins Gesicht, als er nickte.
„Herzklopfen, sobald du mir zunahe kommst. Gänsehaut, wenn du mich berührst. Sprachlosigkeit, wenn du mich küsst. Wenn ich deine Lippen auf meinen spüre, nimmt es mir den Atem.“, seine leise Stimme füllte den gedämmten Raum und sein Ausdruck in den Augen war so sanft und leidenschaftlich, dass es wohl auch Yama den Atem verschlagen hatte. Der nämlich sah ihn mit großen Augen an, sagte aber nichts. Er sah ihm nur in die Augen, hob langsam die Hand an und legte sie an sein Gesicht, worauf Alek die Augen schloss und sich etwas dagegen lehnte. Wie gut seine Wärme tat, es war wie Magie.
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Yama küsste seinen Hals zog ihn noch dichter zu ihm runter und vergrub eine
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„Entschuldigen Sie bitte was ich gesagt habe. Ich bin nur müde.“, zwar war Alek kein geschulter Schauspieler, auf nett tun konnte er allerdings und sein Charm, schlug auch so gut wie immer an.
Die Dame lachte, nahm ihn in den Arm und drückte ihm einen schnellen Kuss auf die Wange wo ein roter Rand zurückblieb. „Ihr seht auch wirklich müde aus, kommt. Ich zeig euch wo ihr heute Schlafen könnt und morgen sammeln wir alles zusammen was ihr braucht.“
„Danke.“
„Bedank dich besser nicht zufrüh.“, er schloss die Türe hinter sich ab und begutachtete kurz das Schlafzimmer. Zwei getrennte Einzelbetten, wer hätte das gedacht. Kommoden, ein Spiegel, Eine Bank und das Badezimmer, welches angrenzte. Sah eigentlich sehr gemütlich aus.
„Alek.“, Yama tauchte wie aus dem nichts vor ihm auf und legte seine Hände auf seine Arme um ihn davon abzuhalten, weg zu gehen. Die dunklen Augen von Alek musterten seinen Freund, zuerst seine Augen, gefolgt von seinen Lippen, die leicht geöffnet waren. Eine Hand legte er an Aleks Wange, wo er mit seinen zarten Fingern darüberstrich und sie auf der Schulter ablegte. „Du bist toll, Alexander Brown.“
In Alek wurde ein Schalter umgelegt. Gerade vergaß er alles, wo er sich vorhin so den Kopf zerbrochen hatte. Gerade dachte er nur an seinen Freund, den er beschützen würde und dessen Berührungen und Wärme, so guttaten. Seine Stimme, die sein Herz höherschlagen lässt und Aleks Lippen, die noch fast im selben Moment die des anderen berührten, so zart, als hätte er Angst ihn zu verletzten. Yama lehnte sich leicht nach vorne um seine Lippen ein wenig mehr auf die des Dunkelhaarigen zu drücken, als er noch eine Hand an seine Wange legte.
Er trennte ihre Lippen, lehnte seine Stirn an die des blonden und öffnete wieder seine Augen, während er ihm eine Hand um die Taille legte und festhielt.
„Das ist garkein Ausdruck dafür was ich für dich empfinde.“, flüsterte er verspielt und lächelte seinen Freund an, als dieser nur erneut die letzten Zentimeter überbrückte und ihm um den Hals fiel. Ihre Lippen trafen sich wieder, intensiver als zuvor und auch ihre Hände berührten mehr des anderen.
„Achja? Was empfindest du denn für mich?“, fragte Yama hauchend in den Kuss, während er ihn langsam zurückdrängte, erneut die Augen schloss und seine Hände an Aleks Brust hinab wandern ließ. Der dunkelhaarige lachte einmal leise auf, drehte sich mit dem blonden und drückte ihn in die Matratze hinter sich.
„Das weißt du.“, so leise als hätte er nichts gesagt aber er wusste, das Yama in gehört hatte. Der lag mit roten Wangen unter ihm und grinste ihm frech ins Gesicht, während er seinen Pullover packte und zu sich hinunterzog.
„Sags mir. Ich will es hören.“, forderte er ihn mit großen Augen auf, diese Augen die auch der Grund waren wieso er sich so schwer konzentrieren konnte, sie sahen durch ihn durch und sahen alles. Jedes noch so kleine Detail an ihm, was ihm irgendwie unterbewusst Sorge bereitete.
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„Ah ich verstehe. Und ich dachte schon ihr seid wirklich zusammen. Gott behüte. Bitte pflanzt den Kindern nicht solche Schweinerein in den Kopf“, noch immer lachend wischte sie sich eine Träne weg, als hätte sie lange schon nicht mehr so gut gelacht. Ihrer Stimmlage zu urteilen, wirkte sie fast erleichtert, als hätte sie das schlimm befunden.
„Sind wir. Ist das etwa ein Problem?“, unterbrach Alek ihr Gelache etwas schroff und schaute ihr selbstbewusst in die Augen. „Das war kein Scherz.“, gab Yama hinzu, lächelte sie an und versuchte die Situation mit seiner heiteren Stimme zu entschärfen, da Alek und die Frau sich einen scheinbar nicht enden wollenden Blickaustausch boten. Er spürte den Blick von Yama auf sich, der sich wahrscheinlich dachte warum Alek so zu ihr war, immerhin erlebte man ihn selten so schroff und grob gegenüber Leuten und doch, provozierte sie es.
„Mein Lieber, du hast viel Hass in dir.“, unterbrach sie plötzlich die Stille, wandte den Blick ab und stand auf. Ihr Lächeln war verschwunden, stattdessen war ihr Ausdruck in den Augen fast so, als wäre sie verletzt. „Alek, entschuldige dich bei ihr.“, ertönte Yamas leise Stimme plötzlich an seinem Ohr, worauf dieser nur entgeistert in seine Richtung schauen konnte. Entschuldigen? Wofür? Der blonde schien seinen Blick zu bemerken und fügte noch ein schnelles „Bitte“, hinzu. Die Frau blieb einfach dort stehen, sah auf ihn herab und rührte sich nicht, fast so, als würde sie darauf warten. Alle Augen waren auf ihn gerichtet und sogar Yamas, welche ihn drängend anstarrten.
„Warum sollte ich? Ich hab nichts falsches gesagt. Ich will nur wissen ob das ein Problem ist das ich auf nen Typen steh, denn ansonsten gehen wir.“, er lächelte die Frau kurz an, gefolgt von Yama, der nur leicht den Kopf schüttelte um Alek zu demonstrieren, nichts mehr zu sagen. Lady Red hatte ihr Grinsen zurückgewonnen, fuhr sich einmal durch die Haare und nickte. „Ich wollte niemanden beleidigen. Natürlich ist es kein Problem, meine Lieben. Es gibt in der heutigen Zeit soviel schlimmeres als Schwul sein.“
Alek war so schnell aufgesprungen, dass der Stuhl umkippte und mit einem lauten Knall zu Boden fiel. Ein siegreiches, scheinbar für sonst niemanden sichtbares, Lächeln lag auf ihren Lippen, welche Alek auf hundertachtzig brachten. Das Vorletzte Wort hatte sie so abwertend betont, als wolle sie ihm am liebsten vor die Füße kotzen. Yama zog an seinem Ärmel, stand kurz darauf ebenfalls auf und sah zu ihm hoch.
„Was ist denn los mit dir?“, erneut sprach er so leise, als wolle er nicht, dass es jemand mitbekommen solle, dessen Wunsch er ihm gewährte. Alek schüttelte nur den Kopf, atmete tief durch und streckte der Frau die Hand hin.
Wenn Yama hier sein wollte, würde er es ihm nicht vermasseln. Er würde ihnen zwar wahrscheinlich nicht vertrauen, aber das musste er ja auch nicht, solang jeder dachte, er würde.
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Ah ich verstehe Und ich dachte schon ihr seid wirklich zusammen Gott behüte
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Er verstand nur einige Fetzen, welche für ihn nicht wirklich Sinn ergaben.
„Und ihr seit einfach zu zweit abgehaun? Wie mutig!“, scherzte eines der Kinder, welches seltsame Sommersprossen hatte. Alek stoß dazu und hörte Yama lächelnd zu, als er von Ryall und Sam erzählte. Aufmerksam lauschten die Kinder im Kreis und ihre großen Kulleraugen konnten sich garnicht losreißen, erst als Alek in die Runde kam, galt ihre Aufmerksamkeit dem Dunkelhaarigen, der sich neben Yama auf einen der Stühle niederließ.
„Wie heißt du?“, fragte einer.
„Nennt mich einfach Alek.“, lächelte er und bemerkte wieviele Jungen hier waren, verhältnismäßig zu den Mädchen. Die paar Mädchen welche hier sind machten große Augen, als sie seinen Namen hörten und zeigten auf ihn.
„Ich dachte du bist ein Mädchen!“, rief eines der Mädchen und starrten Yama erklärend an, worauf Alek einen irritierten laut von sich gab.
„Was?! Seh ich etwa aus wie eine Frau oder was?“, nun war Alek der, dem der Mund offenstand und fragend zu Yama hinüber schaut der sich vor Lachen nicht mehr halten konnte.
„Nein! Du verstehst das falsch! Ich hab ihnen nur von dir erzählt, aber nicht wirklich klar gemacht dass es sich dabei um einen Mann handelt, tut mir leid. Sie dachten wohl ich rede von meiner Freundin.“, langsam klang sein Lachen ab und Alek konnte nicht anders, als unter den neugierigen Augen der Kinder, ebenfalls leise zu lachen.
„Also nein. Ich bin ein Mann, so zur Info.“,
„Wo ist dann deine Freundin? Oder hast du keine?“, fragte einer der Jungen den blonden, worauf dieser nur sein bestes, geschauspielertes ernste Gesicht auflegte. „Alek ist mein Freund. So wie manche eine Freundin haben, ist Alek mein Freund.“, erklärte er worauf einige der Kinder nur veräppelt die Augenbrauen hochzogen.
„Wie jetzt? Aber ich dachte er ist keine Frau?“, ertönte es im Chor worauf Yama die Hand erhob um Stille in die Gruppe zu bringen.
„Auch zwei Männer oder zwei Frauen können sich verlieben. Lasst euch von niemandem was anderes erzählen.“, seine Stimme galt einem flüstern, womit er erneut die Aufmerksamkeit der Kinder auf sich zog die wohl dachten, es wäre ein Geheimnis. Alek musste lächeln, die Kinder waren wirklich neugierig aber auch wirklich süß.
„Nanana, Kinder! Jetzt reichts aber.“, ertönte die Stimme der Lady Red wieder, die mit einer kurzen Geste die Kinder davon schickte und sich gegenüber von ihnen niederließ. „Ihr müsst entschuldigen, sie sind so neugierig.“
„Schon gut, ich erzähle gerne Geschichten.“, Yama setzte sich wieder gerade hin und lehnte sich leicht an Alek, der sich ebenfalls leicht gegen ihn lehnte. Seine Wärme zu spüren, ließ ihn etwas runterkommen, auch wenn die Blicke in seinem Nacken nicht gerade unbemerkt blieben.
Die Frau lachte, als hätte Yama gerade den Witz des Jahres gemacht, was beide verwirrt einander anschauen ließ. Erst als sie die Stimme erhob, wandten sie sich wieder ihr zu.
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Er verstand nur einige Fetzen welche für ihn nicht wirklich Sinn ergaben 
Und
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Das heiße Wasser auf seiner Haut ließ ihn leise aufstöhnen und das saubere Gefühl, hoben seine Laune ein wenig mehr an, so dass nicht alles falsch daran war, hier rein zu gehen. Seine Augen fielen zu als er sich mit dem Hinterkopf gegen die kalten Fließen lehnte und einfach nur das Wasser auf seiner Haut genoss, doch so sehr das ein Highlight für ihn war, blieb er nur so lange drin wie er musste und zog sich schnell danach an.
Mit frisch gewaschenen Haaren und frischen Anziehsachen öffnete er die Türe und schritt in den Flur, wo er zu seiner Verwunderung alleine war. Er band sich schnell die Schuhe und lief zur Türe hinüber, hinter der Yama zuvor verschwunden war.
„Yama.“, die Türe flog mit einem Schwung auf und auch hier, leere. Niemand war mehr hier aber er hatte doch gesagt, sie würden sich danach wieder treffen, warum war er nicht hier? Wut stieg in ihm empor, allerdings nicht auf Yama, nein. Auf sich selbst, dass er nachgegeben hatte, mit allem.
Er lief schnell zurück auf den Flur, blickte in beide Richtungen und war sich sicher, alleine zu sein. Zurück würden sie wohl nicht gegangen sein, deswegen lief er voran, weiter hinein in das Ungewisse, weiter hinein in die Klinik wo es nur so von unzähligen Gängen wimmelte, die alle gleich ausschauten.
„Yama?“, rief Alek erneut, als er um eine Ecke umbog und eine gigantische Glasfront auf einer Seite des Ganges auftauchte. Schnell lief er darauf zu, als er Stimmen bemerkte. Kurz blieb er vor den Scheiben stehen und schaute hinein, als er den blonden Schopf von Yama erspähte, der an einem Tisch saß, einige Kinder waren da, die Frau in Rot sowie einige andere Leute, die anscheinend hier dazu gehörten. Seine Augen überflogen den Raum, als ihm klar wurde, dass dies die Cafeteria sein musste, oder wie man, dass in einem Krankenhaus nannte. Mit schnellen Schritten, betrat er den Raum und blieb leicht außer Atmen mitten im Raum stehen.
Yama drehte sich grinsend zu ihm um, stand auf und ging auf ihn zu, als Alek es ihm gleichtat. Seine Schritte wurden schneller, je näher Yama ihm kam und bevor dieser etwas sagen konnte, zog Alek ihn in eine Umarmung. „Alles in Ordnung?“, fragte er ihn sofort worauf dieser sich nur lachend ein wenig von seinem Griff befreite um ihn anzuschauen.
„Natürlich! Oder seh ich nicht danach aus?“, scherzte dieser, als Alek ihm kurz über die Wange strich und sich unter den Augen der fremden, einen Schritt entfernte.
„Doch, doch. Tut mir leid, du warst nur plötzlich nicht mehr da, da hab ich-„
„Mir Sorgen gemacht.“, beendete Yama seinen Satz und schenkte ihm sein liebevollsten Lächeln, welches er auf Lager hatte, was Alek einfach nicht nicht erwidern konnte. Ertappt nickte er und ließ sich von ihm mitziehen zu dem Tisch, wo schon einige warteten um sich vorzustellen. Wirklich zuhören tat Alek nicht, er war darauf konzentriert in Yamas Nähe zu bleiben und mitzubekommen, was die Frau in Rot mit einem ihrer Männer zu besprechen hatte.
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Das heiße Wasser auf seiner Haut ließ ihn leise aufstöhnen und das saubere
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„Wir brauchen nur ein Zimmer, danke.“, merkte er ruhig an, Yama schien dem zuzustimmen und hatte wohl nicht gedacht, dass ihre neuen Gastgeber, etwas dagegen hätten. Yama war schon durch die Türe, als erneut vor Alek ein Arm geschoben wurde und er somit stehen bleiben musste. Dieses Mal war es allerdings kein Mann, sondern die Lady Red, welche ihn herzig musterte.
„Ich bleibe bei ihm.“, entfuhr es Alek wohl einen ticken zu ernst, da die Frau nur erneut auflachte und ihm eine Hand an den Rücken legte. „Das ist so süß, wirklich. Aber zu zweit ist es zu Eng und hier wird gut auf ihn aufgepasst, mach dir keine Sorgen.“, sie strich ihm eine Locke aus dem Gesicht und nahm ihren Arm kurz darauf wieder zurück. Alek setzte gerade an, seine Aussage zu wiederholen, als diesesmal Yama ihm ins Wort fiel.
„Schon gut, Alek. Mir geht’s gut, wir sehen uns gleich wieder, okay?“, seine Lippen formten sich zu einem ehrlichen, liebevollen Lächeln, welches Alek nur nach mehreren Augenblicken mit einem misstrauischen, zögerlichem Nicken abtat.
„Okay.“, flüsterte er leise in seine Richtung und fasste ihm einmal kurz an den Oberarm, ehe er sich umdrehte und in seinem Umkleidezimmer verschwand und die Türe schloss.
Tief durchatmend lehnte er sich an die Türe, hörte wie die Türe gegenüber ebenfalls zuging, worauf er auf den Boden sank und die Beine austreckte. Er starrte ihn den kleinen Waschraum, wo eine Dusche, ein Waschbecken und ein Wäschekorb waren, mit dem der Raum schon ziemlich vollgestellt war. In der Hinsicht hatte sie nicht gelogen und doch, hätte es kein Problem dargestellt, zu zweit.
Seufzend stand er auf, ging zum Waschbecken und schaute sich im Spiegel an, wo er ihm ersten Moment fast ein wenig erschrak. Er war blass und seine Wunde auf der Stirn, brannte höllisch. Wahrscheinlich hatte sie sich entzündet, zumindest sah es danach aus und würde das pochen erklären. Er fuhr sich über sein Gesicht, durch die Haare gefolgt von seinem Nacken und seinem Hals, als er an seinem Schlüsselbein anhielt. Wieder war in Gedanken versunken ohne es bemerkt zu haben und er kam nicht zur Ruhe, wenn Yama nicht in seiner Nähe war.
Seine Gedanken kreisten sich um ihn, ob er wohl gerade auch so dachte dort drüben, 5 Meter von ihm entfernt? Er hoffte es, doch irgendwie hatte er dieses bedrückende Gefühl als würde er diesen Leuten wirklich vertrauen und sich garkeine Gedanken darüber machen, dass sie Dreck am Stecken hatten. Wussten tat er es auch nicht, es war nur so ein Gefühl und die Tatsache, ohne Waffe und dazu noch getrennt hier drin zu sein, machte das Gesamtbild nicht besser.
Langsam glitt sein Blick zur Dusche hinüber und auf den kleinen Hocker daneben, wo ein Pullover und eine Hose lagen. Lange starrte er auf die Sachen, ehe er sich schnell auszog und genauso schnell unter die Dusche sprang.
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Wir brauchen nur ein Zimmer danke merkte er ruhig an Yama schien dem
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