Ask @funkenregen:

Neulich hatte ich mit meinen Mitbewohner_innen eine Diskussion über Wert und Wertung. Hast du einen Wert? Woher nimmst du deinen Wert und kann sich der Wert eines Menschen in deinen Augen verändern?

Teddy Lupin
Irgendwie widerspreche ich mir da selber.
Ich finde, dass jeder Mensch wertvoll ist. Unabhängig von irgendetwas, einfach weil er existiert. Von daher kann sich dieser Wert auch nicht ändern.
Also habe ich wohl genau denselben Wert wie andere Menschen. Trotzdem fühle ich mich oft wertlos oder zumindest weniger wertvoll als andere Menschen.
Da sich der Wert eines Menschen für mich aber nicht verändern kann, kann ich auch nichts machen, wodurch ich das Gefühl haben könnte, wertvoller zu sein.
Insofern ergibt dieser Gedankengang bei mir wirklich keinen Sinn.

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Kannst du dich noch an deine erste Rebellion erinnern? Wogegen hast du rebelliert und wie alt warst du?

Moony
Ich war so unrebellisch, dass meine Mutter, als ich mal beim Psychologen war und sie mich mit drei Wörtern beschreiben sollte oder so was in der Art, "gehorsam" angegeben hat.
Als ich 18 war, habe ich mich mit Menschen getroffen, die ich vorher nicht treffen durfte, weil im Internet alles böse Menschen sind und das war vermutlich das Einzige, was ich jemals gemacht habe, was ich nicht durfte. Und ich war mal zu spät zuhause - aber das war, weil es einer Freundin schlecht ging und dann war das auch nicht schlimm.
Ich hab sehr lange verweigert, Fahrradfahren zu lernen, kann man das Rebellion nennen? Seitdem ich das dann irgendwann doch gelernt habe, habe ich nämlich auch kein Fahrrad mehr angefasst.
Ich rebelliere gegen die Welt, indem ich alle Menschen liebe! So. :D

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Die Gesellschaft konzentriert sich fast eher nur auf das Negative dieser Welt. Lasst ein wenig positiv werden; was gefällt euch an dieser Welt?

Huhn
DIE WELT IST SO TOLL.
Es gibt Erdbeeren und Bäume und Wälder und Moos und Pilze und Orangen und Bananen und Regen und Schnee und Wärme und Menschen und Umarmungen. Es gibt Glühwürmchen und Regenbögen und Sterne und Licht und Dunkelheit. Bücher und Worte und Sprachen und das Internet und Linux und Pandas und Schafe und Schmetterlinge. Blumen und Wolken und Kaninchen und Spinnen. Es gibt Tattoos und Musik, Liebe und Hoffnung, Kokosjoghurt und Gemüsetee. Mathe und Farben und Sonne und so, so viel mehr.
Es gibt so viele Dinge, dass mir vermutlich nicht mal die Hälfte einfällt!

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Wie kann man einen guten von einem schlechten Menschen unterscheiden?

Ich mag das Konzept von 'guten' und 'schlechten' Menschen nicht. Meiner Meinung nach kann ein Mensch nur gute und schlechte Dinge tun; das macht ihn aber weder allgemein gut noch allgemein schlecht, weil er erstens nie nur Dinge aus einer Kategorie tun wird und sich zweitens auch ändern kann.

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Die Top's und Flop's deines heutigen Tages:

Moony
Tops:
- mein Lieblingsmensch streamt gerade und ich kann seinen Stream zum Einschlafen benutzen
- ich habe neue Dinge im Bezug auf Ernährung gelernt
- ich wurde umarmt
- jemand hat mir ein sehr flauschiges Kompliment gemacht
- jemand anders hat mir eine sehr flauschige Nachricht geschrieben
- ich habe eine Mail mit flauschigen Neuigkeiten bekommen; da muss ich noch drauf antworten, aber das mache ich morgen
- ich habe angefangen, den supertollen Zeitplan, den ich mir gestern gemacht habe, zumindest halbwegs einzuhalten
- ich habe jemandem etwas geschrieben und derjenige hat sich total gefreut
- generell wollte ich mit diesem Menschen mal schreiben, aber ich kam vorher nie dazu
- ich probiere gerade neue Rezepte aus und habe etwas Flauschiges gekocht
- ich habe einen flauschigen Zettel bekommen (also so einen von diesen seltsamen Lebensweisheiten-Zetteln, aber es passte sehr gut)
- bestimmt noch mehr, wo ich gerade nicht dran denke
Flops:
- es ging mir heute Morgen schlecht
Aber dann sind ja ganz viele flauschige Dinge passiert!

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Habt ihr es jemals darauf angelegt? Nachts durch die dunklen Gassen, geschlossenen Augen im Wagen, balancierend auf dem Hochhausrand? Kommt da irgendwas hoch? Wieso habt ihr das getan, denkt ihr? Würdet ihr?

Psij'sche Tagesfragen
Ich habe mich neulich sehr, sehr, sehr früh morgens mit jemandem getroffen, von dem mir mehrere Menschen vorher erzählt hatten, wie manipulativ er angeblich wäre und was für ein schlechter Mensch und und und, und bin dann direkt mit ihm in seine Wohnung gegangen. Das ist wohl das höchste "Risiko", das ich jemals eingegangen bin.
Aber für mich war es nie eins. Wenn ich Menschen vertraue, vertraue ich ihnen; nicht nur zur Hälfte oder zu irgendeinem Teil, der verhindern würde, dass ich solche Risiken eingehe, sondern wirklich sehr, sehr viel (und ihm ohnehin noch mehr). Von daher bin ich auch schon mit Menschen, die ich drei Wochen übers Internet kannte und zehn Minuten irl in verlassene Wälder gelaufen und all solche Dinge. Bis jetzt ist mir in solchen Situationen nie etwas passiert.
Ich schätze meine Menschenkenntnis als so gut ein, dass das auch nicht passieren wird. Also tue ich das einfach nur aus Vertrauen heraus. Ich möchte Menschen nicht misstrauisch begegnen. Zumindest nicht den Menschen, denen ich tatsächlich vertraue.
Ich habe das Gefühl, dass es die Welt viel schöner macht, ihr mit so viel Vertrauen zu begegnen.
Das ist der einzige Hintergedanke. Ich mache nichts, weil ich die Gefahr brauchen würde oder so - die kann gerne meilenweit entfernt bleiben.

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Was beschäftigt dich aktuell am meisten, woran musst du mehrmals am Tag denken?

et immutati
Ich komme momentan nicht mit meinem Studium zurecht. Mir fehlte erst Zeit wegen meinem Umzug und momentan habe ich irgendwie ziemliche Konzentrationsstörungen, davon abgesehen, dass meine Krankheit mich gerade auch belastet und dadurch bin ich ziemlich im Stoff hinterher.
An sich würde ich wirklich gerne das Semester wiederholen, aber dadurch, dass man bei uns nur ganze Jahre wiederholen kann und nicht einfach ein Semester und das direkt 4000€ wären, ist das auch ein Problem für mich. Also nicht finanziell, sondern einfach von der Psyche her. Vor allem, weil meine Eltern das ja bezahlen und ich mich sowieso schon total belastend fühle. Wobei mir auch sehr richtig gesagt wurde, dass sie bestimmt lieber mehr bezahlen, als dass es mir die ganze Zeit schlecht geht. (Und ich ohnehin nichts schaffe.) Aber dann müsste ich ihnen mitteilen, dass ich nicht klarkomme und damit habe ich ebenfalls wieder ein ziemliches Problem. Dabei habe ich sogar schon gesagt, dass ich im Stoff hinterher bin, mit anderen Begründungen, weil ich nicht sagen wollte, dass es mir psychisch schlecht geht, aber dennoch. Und dass ich glaube, dass ich auf jeden Fall nach dem dritten oder vierten Semester ein Jahr wiederhole, habe ich ebenfalls gesagt - schon ziemlich früh. Einfach, weil ich gemerkt habe, dass es generell zu viel ist. Und meine Mutter, die das Ganze ja bezahlt, meinte auch so, dass das ja nicht schlimm ist, etc., aber... ja. Fühle mich verdammt unfähig.

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Poste einen Song, der vor den 1970ern entstand und den du wirklich, wirklich gern hast.

Psij'sche Tagesfragen
Da fällt mir ein... ich wollte dir doch mal eine Liste mit allem, was ich höre, schreiben, damit wir irgendetwas von vor 2000 finden können, das ich auch mag.
Mir ist neulich allerdings aufgefallen, dass ich ein paar Lieder von einem Soundtrack eines Films mag, der 2001 rauskam, da ist bestimmt irgendetwas von vor 2000 bei.
Aber vor 1970 kann ich dir dann wirklich nicht mehr anbieten. Es sei denn, es geht einfach nur um die Entstehung eines Liedes und nicht um die Version - dann könnte ich zumindest Scarborough Fair, House of the rising sun und Sound of Silence nennen. Das war es dann aber auch wieder.

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Kontaktabbruch. Kam es bei dir schon dazu? Was war der Auslöser? Bist du dann unversöhnlich oder gibst du weitere Chancen?

et immutati
Ja. Mir ist mal was passiert und danach war mein Vertrauen so hinüber, dass ich den Kontakt zu fast allen Menschen abgebrochen habe, mit denen ich zu dem Zeitpunkt Kontakt hatte (also bei allen, bei denen es möglich war). Von daher ging das wohl eher von mir aus. Ich brauchte damals irgendwie einen Neuanfang. Bei einer Person habe ich mich nach einem Jahr oder so wieder gemeldet, weil sie in meinem Leben sehr gefehlt hat und sie hat mir auch verziehen, aber wir haben die Freundschaft nie wirklich repariert bekommen. Und ich war zu dem Zeitpunkt wohl auch zu sehr in meinen negativen Gedanken gefangen, als dass ich es über einen längeren Zeitraum hätte versuchen können und so ist der Kontakt nach ein paar Monaten wieder eingeschlafen.
Ansonsten gab es noch ein paar Menschen, zu denen ich den Kontakt abgebrochen habe, weil sie sich unflauschig verhalten haben.
Aber zum eigentlichen Thema:
Ich hatte mal einen Freund, der sich rein zufälligerweise nicht mehr gemeldet hat, nachdem ich beiläufig erwähnt habe, dass ich allgemein kein Interesse an Beziehungen habe und er kam nach einem Jahr zwar wieder an, aber hat sich nach ein paar Monaten dann auch nie wieder gemeldet. Generell habe ich sehr oft die Situation, dass Menschen sich plötzlich einfach nicht mehr melden und auch auf nichts reagieren. Von einer Person davon habe ich nach einem halben Jahr dann mal eine Antwort bekommen, dass etwas schlimmes passiert ist und die Person nun einen Neuanfang brauche. Ich hatte auch mal eine Freundin, die alle paar Monate wieder den Kontakt "für immer" abgebrochen hat, aber dann doch wieder ankam.
Ich nehme so etwas nicht übel, auch wenn es mich traurig macht und gebe da gerne zweite und dritte (und vierte, fünfte, ...) Chancen. Ich würde unendlich Chancen geben. Aber leider musste auch ich feststellen, dass dadurch bei mir gegenüber der Person irgendwann irgendetwas anscheinend irreparable kaputt geht. Und dann mag ich die Menschen zwar immer noch, aber... Das war es. Und das ist weniger als ich normalerweise fühle, wenn mir jemand wichtig ist.

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Hast du je Tagebuch (Monatsbuch?) geführt oder tust du es sogar? (Was genau schreibst du dort hinein? Liest du dir gern alte Einträge durch?) Allgemein: Hältst du das für erwägenswert? Wieso?

Psij'sche Tagesfragen
Ich führe mehr oder weniger Tagebücher. Da schreibe ich nicht jeden Tag rein. Wobei das auch interessant wäre - das habe ich mal irgendwo als Schreibtipp gelesen, also, um sich zu verbessern: einfach jeden Tag irgendeine Situation nehmen und versuchen, sie möglichst schön aufzuschreiben. Aber da ich nicht gerne (nur) über Ereignisse schreibe, schreibe ich lieber nur meine Gedanken oder Gefühle auf. Das kann ganz interessant sein, weil man es sich danach nochmal aus einer anderen Perspektive ansehen (beziehungsweise durchlesen) kann. Was ich tatsächlich auch relativ häufig mache. Zumindest das, was ich so die letzten Tage geschrieben habe. Alles andere ist in den meisten Fällen zu sehr Vergangenheit, um sich noch damit zu beschäftigen. Manchmal fallen mir Gedankengänge ein, die ich irgendwann mal hatte, dann suche ich danach, weil sie mich in dem Moment interessieren. Vielleicht verstehe ich mich dadurch besser. Gerade jetzt fände ich es mal interessant, irgendetwas von 2013 auszugraben. Aber dann fällt mir immer auf, dass ich ungefähr 50 Notizbücher habe und, außer bei ein paar wenigen, die Zeiträume gar nicht genau weiß und weil ich früher immer dachte, ich könnte mir das merken, habe ich auch nie Jahreszahlen irgendwo hingeschrieben, sondern nur "23. Mai" oder so davorgesetzt. Ich hatte mal ein "Tagebuch", bei dem ich wirklich immer nur den Monat auf eine Seite geschrieben habe und dann einfach Einträge verfasst habe, ohne überhaupt irgendein Datum zu schreiben. Irgendwann kam einfach nur die Seite, auf der der nächste Monat stand. Das war auch interessant. Aber ich schweife ab.
Halte ich das allgemein für erwägenswert? Ja. Es hilft mir dabei, mich besser zu verstehen und anderen Menschen wird oder könnte es auch so gehen. Es wird nur genauso Menschen geben, bei denen es nicht so ist. Aber zumindest erwägenswert wäre es demnach.

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Heute stimmt dir jeder zu. Jeder macht genau das, was du willst, solange du ihn nur persönlich kennst – was schwebt dir vor?

Psij'sche Tagesfragen
*erstmal alle persönlich kennenlernen*
Nein. Mir schwebt da absolut nichts vor. Ich finde das nicht erstrebenswert. Ich würde einfach abwarten bis der Tag vorbei ist. Ich möchte nicht von willenlosen Menschen umgeben sein. Wenn Menschen für mich/wegen mir irgendetwas tun, dann sollten sie das bitte aus freiem Willen tun.

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Haben Überwachung wirklich nur die zu fürchten, die etwas zu verbergen haben? Hast du Vertrauen in deine Regierung?

Psij'sche Tagesfragen
Schon. Bei anderen Menschen kann ja nichts rausgefunden werden.
Aber(!) das heißt noch lange nicht, dass es gerechtfertigt oder gut wäre oder das man sich einfach damit abfinden sollte.
Ich verstehe, wenn Menschen sich davon gestört fühlen, es ist immerhin ein (sogar ziemlich starker) Eingriff in die Privatsphäre. Sie haben zwar nichts zu befürchten - oder zumindest denke ich das -, aber so richtig wohl wird sich dabei wohl niemand fühlen. Zumal es ja auch ziemlich ausnutzbar sein könnte.
Von daher halte ich es für ein Problem. Zumal es sich ja ausweiten lässt: wenn alles gelesen wird, was man schreibt, könnte es genauso gut ausgewertet werden und ich bezweifle, dass jede einzelne nicht ganz so legale Aktivität von Menschen, strafrechtlich verfolgt werden sollte, beziehungsweise dass das sinnvoll wäre. Könnte im Extremfall aber passieren. Ich fänd's persönlich nicht so toll, wenn plötzlich die Polizei bei Menschen, die ich mag, vor der Tür stehen würde, weil ich irgendwo in einer privaten Nachricht irgendetwas erwähnt habe, das gesetzlich gesehen nicht ganz so positiv für entsprechende Personen wäre. Das ist auch nicht so. Es hat auch niemand zu befürchten. Ich verstehe nur, wenn Menschen dennoch Angst davor haben.
Zudem: wie soll man jemandem vertrauen, der einen ausspioniert? Ich finde es ganz einfach nicht in Ordnung. Und nein - Vertrauen in meine Regierung habe ich ohnehin nicht. Wobei das mit anderen Dingen als Überwachung zusammenhängt, aber das ist ein anderes Thema.

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TW To.d/S.terben|| Ich interessiere mich sehr für die unterschiedlichen Sterbekulturen und der Umgang mit dieser Thematik.Hast du dich schonmal mit dieser Thematik auseinandergesetzt? Was sind deine Gedanken dazu?

Teddy Lupin
Ja, habe ich und tue ich auch hin und wieder mal. Ich hatte eine Phase, wo es mich sehr interessiert hat und ich mich vor allem sehr viel mit Leben nach dem Tod beschäftigt habe, aber mittlerweile glaube ich, dass so etwas nicht existiert und deshalb mache ich mir auch keine Gedanken mehr darüber.
Erst neulich ist mir aber aufgefallen, dass ich meine "Passwortliste" mal aktualisieren sollte. Also, ich habe in meiner Wohnung eine Liste, wo draufsteht, welche Personen benachrichtigt werden sollten, falls ich sterbe und da ich ja mit vielen nur übers Internet Kontakt habe, stehen da eben auch Passwörter drauf. Ich habe aber in den letzten zwei Monaten sehr viele tolle Menschen kennengelernt - die stehen da alle noch nicht drauf. Von daher muss ich das mal dringend erneuern!
Ansonsten: es ist ein normaler Teil des Lebens, den man irgendwie akzeptieren muss; aber ich fühle mich nicht in der Position, viel darüber zu sagen, weil ich noch nie jemanden dadurch, dass er gestorben ist, verloren habe, noch nicht mal ein Haustier. Das finde ich mittlerweile schon ziemlich seltsam, aber freuen tut es mich natürlich trotzdem!

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Unser Planet erstickt langsam an dem ganzen Plastikmüll und endet letztendlich, in Form von Nanopartikeln in unserer Nahrung. Trotzdem werden immer mehr Lebensmittel in Plastik verpackt. Auf Flaschen gibt es ja inzwischen Pfand. Müsste es das dann, zumindest nicht für alle diese Verpackungen geben?

et immutati
Ich würde das tatsächlich sehr begrüßen! Ich versuche immer, Plastikmüll zu vermeiden, wo es geht und bin immer traurig, wenn dann zum Beispiel eins meiner Medikamente, das sich in einer Glasflasche befand, zu diesen Plastikverpackungen wechselt. Ist erst neulich passiert.
Wobei ich es noch flauschiger fände, wenn man mehr Geld dafür zahlen könnte, dass sie es einfach nicht in Plastik einpacken... es gibt ja genug andere Dinge. Auch plastikartige Dinge.
Ich möchte gerne gar keine Plastikverpackung, ob mehr Geld oder weniger. Ich bin dafür, Plastikverpackungen werden verboten.
Oder neulich habe ich mir Besteck gekauft - das hätte man theoretisch einfach so in einen Pappkarton schmeißen können. Aber nein, es war wirklich jedes einzelne Teil einzeln in Plastik eingepackt... So etwas ist definitiv vermeidbar und dafür würde ich durchaus mehr Geld bezahlen (auch wenn ich nicht weiß, wie weniger Verpackung = mehr Kosten sein kann... aber dennoch).

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Fällt es dir leicht zuzugeben, dass du verliebt bist?

Ich glaube, ich weiß nicht mal mehr, wie man das merkt oder vielleicht kenne ich das Gefühl auch einfach gar nicht, nur fühle allgemein unnormal viel. Aber es fällt mir definitiv leicht, Menschen zu sagen, dass ich sie (sehr) mag. Mache mir eher noch Gedanken darüber, dass ich das nicht zu früh sage, weil "hey, ich kenne dich seit gestern, aber ich hab dich lieb" für manche Menschen schon ein bisschen seltsam klingt.
Ich glaube nicht, dass ich ein Problem damit hätte, zu sagen, wenn ich verliebt wäre.
Ich würde nur nicht unbedingt einen Grund dafür sehen.

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Wo beginnt die Hoffnung?

Thea Shapir
Bei mir beginnt Hoffnung nicht und sie endet auch nicht. Sie ist überall. Sie ist, wonach ich lebe, was ich überall suche und finde, was ich versuche, anderen Menschen zu geben und was ich in anderen Menschen sehe. Sie ist der Ort, an dem ich gerne immer leben würde. Sie ist der Inhalt meines Lebens.

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