Ask @funkenregen:

Gibt es jemanden, der dich momentan glücklich macht?

Ja! Ich habe gerade eine Frage in der Art gesucht, weil ich ein paar Antworten von mir gelöscht habe und dabei das hier gelesen habe: https://ask.fm/funkenregen/answers/147254126812
und da musste ich einfach ein Update zu geben! Also, dieser Typ da, von dem Menschen behauptet haben, er wäre ein total schlechter Mensch und manipulativ und was weiß ich nicht noch alles. (Ich habe arrogant und ein Nazi vergessen!)
Mit dem bin ich jetzt zusammen. Er ist voll supertoll. Er ist wirklich manchmal ein klein wenig manipulativ, wobei das immer mit der Absicht ist, anderen Menschen zu helfen, also sehe ich darüber hinweg. Er ist definitiv kein schlechter Mensch und auch nicht arrogant oder ein Nazi. Wobei er sich manchmal grauenvoll ausdrückt, was wohl der Grund ist, warum andere Menschen denken, er wäre arrogant.
ABER DER PUNKT IST, DASS ER VOLL SUPERTOLL IST UND ICH IHN LIEBE.
Mich machen aber noch ganz viele andere Menschen glücklich! Ich mag ganz viele Menschen und die machen mich alle regelmäßig glücklich - und traurig und alles dazwischen. Das ist voll toll.

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Welches Gespräch hat dich zuletzt bereichert?

Teddy Lupin
Ich war neulich beim Psychologen und hab ihm erzählt, dass ich überlege, den Kontakt zu meinem Vater abzubrechen, und dass meine Mutter die ganze Zeit dazu meint, mein Leben würde dann nicht mehr funktionieren, weil ich ihn aus verschiedenen Gründen noch brauche. Und er meinte dazu: "Also versucht sie Sie in ein Abhängigkeitsverhältnis zu bringen."
Seitdem fällt mir das überall auf - und auch, dass meine Mutter mir gegenüber eigentlich total manipulativ ist (auch wenn ich glaube, dass das unbewusst von ihr ist, weil sie Angst hat, mich zu verlieren oder so) und wie viele meiner negativen Gedankengänge mir einfach über Jahre hinweg von ihr eingepflanzt wurden. Und dadurch erkenne ich auch manchmal, dass ich das nicht denke, weil es so ist, sondern nur, weil es mir eben so eingetrichtert wurde.
Das bringt zwar bis jetzt nicht viel, aber es fühlt sich grundsätzlich ziemlich hilfreich an!

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(Wieso) Wünscht ihr euch manchmal emotionale Krisen, einfach nur der Gefühle und vielleicht der Inspiration wegen? Wenn nein, könnt ihr ein solches Fühlen nachempfinden?

Psij'sche Tagesfragen
Ich hab schon genug emotionale Krisen jede Woche, da brauche ich echt nicht noch mehr. Ich fände das auch sehr fragwürdig - soll ich mein Leben freiwillig kaputt machen, nur um irgendeine Inspiration daraus zu gewinnen? Der Gedankengang ist ziemlich abwegig für mich.
Ich führe manchmal gerne bestimmte Gefühle herbei - auch "Negative", weil ich das Gefühl habe, dass ich das gerade brauche. Einfach durch solche Sachen wie... zum Beispiel einen traurigen Anime schauen, um vorübergehend traurig zu sein. Aber das würde ich nicht als emotionale Krise betiteln. Für eine Krise müsste schon mein Leben auf irgendeine Weise zerbrechen - und das klingt nicht sehr wünschenswert. Dementsprechend kann ich es auch nicht nachvollziehen, wenn jemand so etwas möchte.

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Wald - Was verbindest du mit dem Wald? Bist du gerne im Wald unterwegs? Welche Geschichten fallen dir zum Wald ein?

Teddy Lupin
Ich liebe Wälder! Ich will irgendwann definitiv neben einem Wald wohnen. Also, tue ich momentan auch, aber das ist ein ziemlich kleiner Wald. Ich meine so einen richtig großen Wald neben irgendeinem supertollen Dorf! Dann wäre ich da ständig. So bin ich zwar auch oft draußen, aber eben nicht ständig im Wald.
Bei "Geschichten zum Thema Wald" muss ich immer daran denken, als ich mich mit einem supertollen Menschen getroffen habe und wir zu einem Wald gehen wollten, aber dann haben wir uns verlaufen, weil mein Kompass nicht funktioniert hat, und sind stattdessen in einem anderen Wald gelandet. Der Wald war aber auch ziemlich toll. Alle Wälder sind toll!
Und der Tag war generell super. Auch wenn ich zum Wald eigentlich gar nicht so viel erzählen kann. Also ist es wohl gar keine richtige Geschichte.
Vielleicht habe ich allerdings bald eine supertolle Waldgeschichte! Ich habe nämlich gegenüber meinem Freund erwähnt, dass das der tollste Tag meines Lebens war und jetzt will er unbedingt mit mir in einen Wald. Ich glaube zwar nicht, dass man so perfekte Tage künstlich erschaffen kann, aber schön wird der Tag bestimmt trotzdem. :-)

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Welche Herausforderung wartet auf dich?

Teddy Lupin
Ich habe Donnerstag meine Therapie angefangen! Ich muss jetzt ein paar Fragebögen ausfüllen, wo ich so im Prinzip meine gesamte Lebensgeschichte und Symptomatik aufschreiben muss und wenn ich damit fertig bin, beantragt mein Psychologe die Kostenzusage bei der Krankenkasse und dann geht es richtig los, also vermutlich Anfang Januar. Er hat die Dauer so auf zwei bis drei Jahre geschätzt.
Das wird definitiv eine Herausforderung, aber ich freue mich auch total darauf! Also, auf die Therapie an sich nicht so, die ist bestimmt auch sehr belastend, aber eben darauf, dass ich dann vielleicht besser mit meinem Leben zurecht komme. Erstmal ist wohl der Fragebogen eine Herausforderung. Ich saß da heute dran und es gibt da eine Frage, bei der ich irgendwie 1.5 Stunden gebraucht habe, um zwei Sätze zu schreiben und sie ist nicht mal wirklich beantwortet, also eben nicht vollständig, weil es mir ziemlich schwer fällt, darüber zu schreiben oder zu reden. Und ich bin erst auf Seite 13 von 18! Aber ich schaffe das bestimmt noch und dann fange ich die Therapie an und das wird voll super.

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Welche Musik hörst du momentan? Hast du momentan ein Lieblingslied oder Künstler_in? Hast du in letzter Zeit neue Künstler_innen endeckt? Kannst du mir etwas empfehlen? Oder möchtest du ein Lied/Künstler_in teilen?

Teddy Lupin
Ich habe mir neulich eine Playlist erstellt mit der gesamten Musik, die ich in meinem Leben so auf Youtube geliket habe und höre die gerade durch. Das ist echt interessant. Manche Lieder habe ich noch genau in Erinnerung, aber teilweise finde ich da auch echt tolle Sachen wieder, die ich wohl irgendwann mal irgendwo gehört habe und toll fand, aber dann vergessen habe. Da habe ich zum Beispiel dieses Lied wiedergefunden, das ist total toll: https://www.youtube.com/watch?v=-NijbdUXeR0
Vor allem war das ein paar Tage, nachdem ich so ein total unflauschiges Gespräch mit meinem Vater hatte, wo ich ihm alles vorgeworfen habe, was er nie gemacht hat und es ihm einfach egal war und dann so. 'Maybe I'm too much work, so just ignore my hurt, cause what does hurting do? And wasn't I enough? A daughter you could love?' Da ging mein Herz ein wenig kaputt.
Außerdem habe ich dieses Lied wiedergefunden: https://www.youtube.com/watch?v=fgCOUO-s8nY
Ich kann mich noch daran erinnern, wie das immer im Radio lief, als wir umgezogen waren und ich mochte das Lied total. Ich verbinde es total mit der Küche in dieser Wohnung, weil da immer das Radio lief!
Außerdem habe ich vor ein paar Tagen gelesen, dass Asking Alexandria seit einiger Zeit ihren alten Sänger wieder haben und habe das „neue“ Album probegehört (es ist schon ein Jahr alt, aber ich habe das echt nicht mitbekommen). Das fand ich ziemlich toll und ich werde es mir auch kaufen, wenn ich mal Geld übrig habe! Ich weiß nicht, ob ich es empfehlen kann, weil ich ja nur einen Schnelldurchlauf gehört habe, aber ich kann auf jeden Fall 'From Death to Destiny' empfehlen, wenn man die Art von Musik mag.
Ein Lieblingslied habe ich momentan allerdings nicht und meine Lieblingsband ist generell Lord of the Lost. Da kann ich beide Swan Songs Alben empfehlen! Zum Beispiel Lighthouse finde ich daraus ziemlich toll: https://www.youtube.com/watch?v=S4dedXyOfZE Davon gibt es auch eine deutsche Version, aber die mag ich nicht so, da der Text schon ziemlich anders ist, und ich den englischen Text deutlich lieber mag.
Neue Künster/innen habe ich nicht entdeckt, aber ich habe noch dieses supertolle Lied wiedergefunden: https://www.youtube.com/watch?v=uCrAOokmwYQ
Die Sängerin kann ich auch allgemein empfehlen, sie schreibt echt tolle Lieder.

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Folgst du eher deinem Verstand oder deinem Herzen?

♧◇Wüstenaraber◇♧
Mein Herz IST mein Verstand. Wer braucht ein Gehirn, wenn er Liebe haben kann? OwO
Nein, aber tatsächlich. Ich entscheide eigentlich grundsätzlich mit dem Herzen, vielleicht 5 - 10% sind da ernsthaftes darüber nachdenken. Also, ich denke schon relativ viel immer über Dinge nach, aber im Endeffekt denke ich mir so „ach, egal“ und mache einfach das, was sich richtig anfühlt. Es gibt nur ganz wenige Fälle, wo ich zu dem Schluss komme, dass das, was sich richtig anfühlt, vielleicht nicht GANZ so sinnvoll ist, da mache ich das dann auch nicht, aber im Allgemeinen vertraue ich da doch ziemlich auf mein Gefühl.

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Poste ein Bild, von etwas, was dich glücklich gemacht hat. Es kann alles sein, vom Treffen mit einem Freund bis zum super-leckerem Kuchen im Cafe um die Ecke, vom Gefühl zuhause zu sein nach einem langem Arbeitstag bis zu einem Gefallen dem du einem völlig Fremden gemacht hast.

HappinessChallenge
Ich war vor ein paar Tagen in Berlin und ich habe extra, nur für dich, ein Foto gemacht. Jemand, den ich sehr gerne mag, kommt aus Berlin und da ich ohnehin noch eine Freifahrt übrig hatte, die verbraucht werden musste und ich unbedingt wintergeeignete Barfußschuhe haben wollte, dachte ich mir, ich fahre mal nach Berlin.
Da habe ich dann meine Schuhe gekauft und danach bin ich einfach nur durch die Stadt gewandert (und zwischendurch durch einen Park) und ich war total fasziniert. Ich wohne in einer "Kleinstadt" (75.000 Einwohner) und besagter Freund meinte jedes mal, wenn er hier war, es wären einfach nur Dörfer, die aneinander gereiht sind. Ich hab das nie verstanden, weil ich von einem richtigen Dorf komme und das hier war eindeutig eine Stadt für mich.
Jedenfalls wanderte ich durch Berlin und war total beeindruckt - alles ist da so groß! Die Häuser, die Straßen, selbst die Bürgersteige. Und auch der Park, in dem ich später war. An irgendeinem Punkt habe ich mein Handy genommen und meinem Freund geschrieben: "Ich laufe gerade durch Berlin und Rheine ist ein Dorf. Hannover ist eine Kleinstadt. Meine Welt ist in Scherben." Aber ich habe seitdem das Gefühl, ihn viel besser zu verstehen und das ist total super!
Außerdem bin ich einfach unglaublich fasziniert von Berlin. Ich meine, ich würde da nie wohnen wollen - die Luft war schon ziemlich grauenvoll und ich bin einfach ein ziemlicher Dorfmensch. Aber diese Größe! Wenn ich Berlin mit einem Wort beschreiben müsste, wäre das "beeindruckend".

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Warum ist es für so viele Schulabgänger nicht mehr attraktiv eine Ausbildung zu machen?

Also, ich für meinen Teil bekam wirklich meine gesamte Schullaufbahn gesagt, wenn ich nicht studieren würde, würde ich es zu nichts bringen. Von Lehrern, von den Eltern von irgendwelchen Freunden, ganz egal. Selbst, als ich beschlossen hatte, dass ich eine Ausbildung mache - das wäre eine Verschwendung meiner Intelligenz, ich solle mir das noch einmal (oder auch zehn mal) überlegen, ich solle doch lieber studieren.
Mein gesamtes Leben lang wurden Ausbildungen als etwas Negatives dargestellt, etwas, was nur "dumme" Menschen machen, Zeitverschwendung. Ich finde es rein gar nicht verwunderlich, wenn so eine Sozialisation dazu führt, dass man Ausbildungen ablehnt.
Dass man vom dem Geld aus Ausbildungsberufen nicht leben kann, höre ich auch immer wieder. Das ist bei Vollzeitarbeit, wenn man nicht gerade in einer Großstadt leben möchte, natürlich fernab der Realität und maximal zu hohen Ansprüchen geschuldet, aber die meisten werden das einfach so als gegeben hinnehmen, wenn es immer wieder gesagt wird.
Dazu kommt, dass man für viele Ausbildungsberufe mittlerweile auch Abi braucht und wenn sie sowieso Abi machen müssen, werden sich viele denken, dass sie dann eben auch gleich studieren können.

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Gehst du noch zur Schule, erlernst du einen Beruf oder bist du schon Berufstätig? Wenn ja, in welchem Gebiet?

oh boi
Du hast „erwerbsunfähig“ vergessen. :c
Ich hab Abi gemacht, eine Ausbildung (Verwaltungsfachangestellte) angefangen, abgebrochen, Studium (Ernährungstherapie) angefangen, abgebrochen und mich dann damit abgefunden, dass ich in meinem jetzigen Zustand erwerbsunfähig bin. Werde aber erst zum 31. Oktober exmatrikuliert, also studiere ich so rein juristisch wohl noch.
Wenn ich irgendwann mal einen Termin bekomme, geh ich in Therapie und meine Krankheit wird auch irgendwann deutlich besser therapierbar sein, also werde ich dann vermutlich irgendetwas machen, aber wer weiß, was das dann sein wird. Ich bleibe zumindest hier wohnen, falls ich weiterstudieren mag.

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Tabu: Wie denkst du über die Legalisierung von Nekrophilie unter Berücksichtigung von Ideen wie Einverständniserklärungen der Post-Nutzung des jeweiligen Körpers? Würdest du dich bereit erklären?

Psij'sche Tagesfragen
Ich sehe absolut nichts, was dagegen sprechen würde. Es schadet ja niemandem.
Bereiterklären würde ich mich trotzdem nicht. Ich finde die Vorstellung einfach ziemlich befremdlich, auch wenn ich dann tot wäre und es eh nicht mehr mitbekomme. Es würde sich dennoch sehr seltsam anfühlen. Ich hab da keine logische Begründung für, aber braucht man in dem Fall wohl auch nicht.
Jedenfalls würde ich nicht wirklich eine negative Konsequenz sehen, wenn es in der Form legalisiert werden würde.

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Leben wir in einer Heuchlergesellschaft? Oder: Was sagst du ständig sei schlecht, machst es aber trotzdem ständig? Trennst du Müll? Benutzt du ein Smartphone? Fährst du die fünf Kilometer jetzt doch mal mit'm Auto? Verurteilst du dich dafür oder gehört das dazu?

Psij'sche Tagesfragen
Mir fällt da eigentlich nichts ein. Warum sollte ich Dinge tun, die ich für schlecht halte? Dann würde ich mich ja schlecht fühlen. Das ergibt für mich überhaupt keinen Sinn und ich kenne, glaube ich, auch niemanden, der das macht. Oder ich bekomme es nicht so mit.
Ja, ich trenne Müll. Ich besitze auch ein Smartphone, halte das in der heutigen Gesellschaft aber auch irgendwie für wichtig, zumindest so in unserer Generation. Klar, man braucht es nicht zwangsläufig, aber ich würde sagen, dass es das Leben bedeutend einfacher macht. Mittlerweile würde ich da eher gebrauchtes kaufen, aber erstmal benutze ich ohnehin das, was ich habe, bis es nicht mehr funktioniert. Ich war auch nie so der Mensch, der unbedingt immer das Neuste von irgendwas braucht.
Mit dem Auto fahre ich nie, da ich keins besitze, aber selbst, wenn ich es mir leisten könnte, würde ich auch keins haben wollen. Seitdem ich in der Stadt wohne, laufe ich eh überall zu Fuß hin und falls die Strecke doch mal zu weit ist, habe ich immer noch einen Roller (also, einen Tretroller - ich mag nämlich Fahrräder überhaupt nicht).

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Welche Form der Dystopie (be)fürchtest du am meisten, müsstest du in dieser leben?

Psij'sche Tagesfragen
Ich habe mal eine Dystopie gelesen, in der alles öffentlich war. Also, jeder musste überall im Haus Kameras haben und es wurde alles nicht "nur" vom Staat überwacht, sondern jeder(!) konnte sich die Übertragungen ansehen. Man musste über alles, was man getan hat, einen Bericht abgeben, man konnte nicht einfach mal irgendwo hingehen, dann war man sofort verdächtig, ...
Ich glaube, die Vorstellung fand ich am schlimmsten.
Ich habe aber auch mal eine Dystopie gelesen, wo die Menschen zwar nicht überwacht wurden (oder zumindest nicht so stark), aber dafür war alles reguliert. Also, es wurde einem eine Arbeit zugeteilt (nach Fähigkeiten), man bekam einen Partner zugeteilt (nach DNA-Analyse), mit 75 ging man in Rente, mit 80 wurde man umgebracht, man bekam genau zugeteilt, was man essen muss, man durfte nur ganz bestimmte Bücher lesen, ganz bestimmte Musik hören, ganz bestimmte Filme sehen, es war festgeschrieben, wie viele und wann man Kinder bekommen muss, bestimmt noch mehr, was ich gerade vergessen habe. Die Vorstellung fand ich auch ziemlich schlimm.
Also vielleicht beides zusammen? Das wäre bestimmt ziemlich schlimm.

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Kannst du dich noch an deine erste Rebellion erinnern? Wogegen hast du rebelliert und wie alt warst du?

Moony
Ich war so unrebellisch, dass meine Mutter, als ich mal beim Psychologen war und sie mich mit drei Wörtern beschreiben sollte oder so was in der Art, "gehorsam" angegeben hat.
Als ich 18 war, habe ich mich mit Menschen getroffen, die ich vorher nicht treffen durfte, weil im Internet alles böse Menschen sind und das war vermutlich das Einzige, was ich jemals gemacht habe, was ich nicht durfte. Und ich war mal zu spät zuhause - aber das war, weil es einer Freundin schlecht ging und dann war das auch nicht schlimm.
Ich hab sehr lange verweigert, Fahrradfahren zu lernen, kann man das Rebellion nennen? Seitdem ich das dann irgendwann doch gelernt habe, habe ich nämlich auch kein Fahrrad mehr angefasst.
Ich rebelliere gegen die Welt, indem ich alle Menschen liebe! So. :D

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Die Gesellschaft konzentriert sich fast eher nur auf das Negative dieser Welt. Lasst ein wenig positiv werden; was gefällt euch an dieser Welt?

smolangelbeanie
DIE WELT IST SO TOLL.
Es gibt Erdbeeren und Bäume und Wälder und Moos und Pilze und Orangen und Bananen und Regen und Schnee und Wärme und Menschen und Umarmungen. Es gibt Glühwürmchen und Regenbögen und Sterne und Licht und Dunkelheit. Bücher und Worte und Sprachen und das Internet und Linux und Pandas und Schafe und Schmetterlinge. Blumen und Wolken und Kaninchen und Spinnen. Es gibt Tattoos und Musik, Liebe und Hoffnung, Kokosjoghurt und Gemüsetee. Mathe und Farben und Sonne und so, so viel mehr.
Es gibt so viele Dinge, dass mir vermutlich nicht mal die Hälfte einfällt!

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Wie kann man einen guten von einem schlechten Menschen unterscheiden?

Ich mag das Konzept von 'guten' und 'schlechten' Menschen nicht. Meiner Meinung nach kann ein Mensch nur gute und schlechte Dinge tun; das macht ihn aber weder allgemein gut noch allgemein schlecht, weil er erstens nie nur Dinge aus einer Kategorie tun wird und sich zweitens auch ändern kann.

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Die Top's und Flop's deines heutigen Tages:

Moony
Tops:
- mein Lieblingsmensch streamt gerade und ich kann seinen Stream zum Einschlafen benutzen
- ich habe neue Dinge im Bezug auf Ernährung gelernt
- ich wurde umarmt
- jemand hat mir ein sehr flauschiges Kompliment gemacht
- jemand anders hat mir eine sehr flauschige Nachricht geschrieben
- ich habe eine Mail mit flauschigen Neuigkeiten bekommen; da muss ich noch drauf antworten, aber das mache ich morgen
- ich habe angefangen, den supertollen Zeitplan, den ich mir gestern gemacht habe, zumindest halbwegs einzuhalten
- ich habe jemandem etwas geschrieben und derjenige hat sich total gefreut
- generell wollte ich mit diesem Menschen mal schreiben, aber ich kam vorher nie dazu
- ich probiere gerade neue Rezepte aus und habe etwas Flauschiges gekocht
- ich habe einen flauschigen Zettel bekommen (also so einen von diesen seltsamen Lebensweisheiten-Zetteln, aber es passte sehr gut)
- bestimmt noch mehr, wo ich gerade nicht dran denke
Flops:
- es ging mir heute Morgen schlecht
Aber dann sind ja ganz viele flauschige Dinge passiert!

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Habt ihr es jemals darauf angelegt? Nachts durch die dunklen Gassen, geschlossenen Augen im Wagen, balancierend auf dem Hochhausrand? Kommt da irgendwas hoch? Wieso habt ihr das getan, denkt ihr? Würdet ihr?

Psij'sche Tagesfragen
Ich habe mich neulich sehr, sehr, sehr früh morgens mit jemandem getroffen, von dem mir mehrere Menschen vorher erzählt hatten, wie manipulativ er angeblich wäre und was für ein schlechter Mensch und und und, und bin dann direkt mit ihm in seine Wohnung gegangen. Das ist wohl das höchste "Risiko", das ich jemals eingegangen bin.
Aber für mich war es nie eins. Wenn ich Menschen vertraue, vertraue ich ihnen; nicht nur zur Hälfte oder zu irgendeinem Teil, der verhindern würde, dass ich solche Risiken eingehe, sondern wirklich sehr, sehr viel (und ihm ohnehin noch mehr). Von daher bin ich auch schon mit Menschen, die ich drei Wochen übers Internet kannte und zehn Minuten irl in verlassene Wälder gelaufen und all solche Dinge. Bis jetzt ist mir in solchen Situationen nie etwas passiert.
Ich schätze meine Menschenkenntnis als so gut ein, dass das auch nicht passieren wird. Also tue ich das einfach nur aus Vertrauen heraus. Ich möchte Menschen nicht misstrauisch begegnen. Zumindest nicht den Menschen, denen ich tatsächlich vertraue.
Ich habe das Gefühl, dass es die Welt viel schöner macht, ihr mit so viel Vertrauen zu begegnen.
Das ist der einzige Hintergedanke. Ich mache nichts, weil ich die Gefahr brauchen würde oder so - die kann gerne meilenweit entfernt bleiben.

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Kontaktabbruch. Kam es bei dir schon dazu? Was war der Auslöser? Bist du dann unversöhnlich oder gibst du weitere Chancen?

Ja. Mir ist mal was passiert und danach war mein Vertrauen so hinüber, dass ich den Kontakt zu fast allen Menschen abgebrochen habe, mit denen ich zu dem Zeitpunkt Kontakt hatte (also bei allen, bei denen es möglich war). Von daher ging das wohl eher von mir aus. Ich brauchte damals irgendwie einen Neuanfang. Bei einer Person habe ich mich nach einem Jahr oder so wieder gemeldet, weil sie in meinem Leben sehr gefehlt hat und sie hat mir auch verziehen, aber wir haben die Freundschaft nie wirklich repariert bekommen. Und ich war zu dem Zeitpunkt wohl auch zu sehr in meinen negativen Gedanken gefangen, als dass ich es über einen längeren Zeitraum hätte versuchen können und so ist der Kontakt nach ein paar Monaten wieder eingeschlafen.
Ansonsten gab es noch ein paar Menschen, zu denen ich den Kontakt abgebrochen habe, weil sie sich unflauschig verhalten haben.
Aber zum eigentlichen Thema:
Ich hatte mal einen Freund, der sich rein zufälligerweise nicht mehr gemeldet hat, nachdem ich beiläufig erwähnt habe, dass ich allgemein kein Interesse an Beziehungen habe und er kam nach einem Jahr zwar wieder an, aber hat sich nach ein paar Monaten dann auch nie wieder gemeldet. Generell habe ich sehr oft die Situation, dass Menschen sich plötzlich einfach nicht mehr melden und auch auf nichts reagieren. Von einer Person davon habe ich nach einem halben Jahr dann mal eine Antwort bekommen, dass etwas schlimmes passiert ist und die Person nun einen Neuanfang brauche. Ich hatte auch mal eine Freundin, die alle paar Monate wieder den Kontakt "für immer" abgebrochen hat, aber dann doch wieder ankam.
Ich nehme so etwas nicht übel, auch wenn es mich traurig macht und gebe da gerne zweite und dritte (und vierte, fünfte, ...) Chancen. Ich würde unendlich Chancen geben. Aber leider musste auch ich feststellen, dass dadurch bei mir gegenüber der Person irgendwann irgendetwas anscheinend irreparable kaputt geht. Und dann mag ich die Menschen zwar immer noch, aber... Das war es. Und das ist weniger als ich normalerweise fühle, wenn mir jemand wichtig ist.

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Hast du je Tagebuch (Monatsbuch?) geführt oder tust du es sogar? (Was genau schreibst du dort hinein? Liest du dir gern alte Einträge durch?) Allgemein: Hältst du das für erwägenswert? Wieso?

Psij'sche Tagesfragen
Ich führe mehr oder weniger Tagebücher. Da schreibe ich nicht jeden Tag rein. Wobei das auch interessant wäre - das habe ich mal irgendwo als Schreibtipp gelesen, also, um sich zu verbessern: einfach jeden Tag irgendeine Situation nehmen und versuchen, sie möglichst schön aufzuschreiben. Aber da ich nicht gerne (nur) über Ereignisse schreibe, schreibe ich lieber nur meine Gedanken oder Gefühle auf. Das kann ganz interessant sein, weil man es sich danach nochmal aus einer anderen Perspektive ansehen (beziehungsweise durchlesen) kann. Was ich tatsächlich auch relativ häufig mache. Zumindest das, was ich so die letzten Tage geschrieben habe. Alles andere ist in den meisten Fällen zu sehr Vergangenheit, um sich noch damit zu beschäftigen. Manchmal fallen mir Gedankengänge ein, die ich irgendwann mal hatte, dann suche ich danach, weil sie mich in dem Moment interessieren. Vielleicht verstehe ich mich dadurch besser. Gerade jetzt fände ich es mal interessant, irgendetwas von 2013 auszugraben. Aber dann fällt mir immer auf, dass ich ungefähr 50 Notizbücher habe und, außer bei ein paar wenigen, die Zeiträume gar nicht genau weiß und weil ich früher immer dachte, ich könnte mir das merken, habe ich auch nie Jahreszahlen irgendwo hingeschrieben, sondern nur "23. Mai" oder so davorgesetzt. Ich hatte mal ein "Tagebuch", bei dem ich wirklich immer nur den Monat auf eine Seite geschrieben habe und dann einfach Einträge verfasst habe, ohne überhaupt irgendein Datum zu schreiben. Irgendwann kam einfach nur die Seite, auf der der nächste Monat stand. Das war auch interessant. Aber ich schweife ab.
Halte ich das allgemein für erwägenswert? Ja. Es hilft mir dabei, mich besser zu verstehen und anderen Menschen wird oder könnte es auch so gehen. Es wird nur genauso Menschen geben, bei denen es nicht so ist. Aber zumindest erwägenswert wäre es demnach.

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Heute stimmt dir jeder zu. Jeder macht genau das, was du willst, solange du ihn nur persönlich kennst – was schwebt dir vor?

Psij'sche Tagesfragen
*erstmal alle persönlich kennenlernen*
Nein. Mir schwebt da absolut nichts vor. Ich finde das nicht erstrebenswert. Ich würde einfach abwarten bis der Tag vorbei ist. Ich möchte nicht von willenlosen Menschen umgeben sein. Wenn Menschen für mich/wegen mir irgendetwas tun, dann sollten sie das bitte aus freiem Willen tun.

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Haben Überwachung wirklich nur die zu fürchten, die etwas zu verbergen haben? Hast du Vertrauen in deine Regierung?

Psij'sche Tagesfragen
Schon. Bei anderen Menschen kann ja nichts rausgefunden werden.
Aber(!) das heißt noch lange nicht, dass es gerechtfertigt oder gut wäre oder das man sich einfach damit abfinden sollte.
Ich verstehe, wenn Menschen sich davon gestört fühlen, es ist immerhin ein (sogar ziemlich starker) Eingriff in die Privatsphäre. Sie haben zwar nichts zu befürchten - oder zumindest denke ich das -, aber so richtig wohl wird sich dabei wohl niemand fühlen. Zumal es ja auch ziemlich ausnutzbar sein könnte.
Von daher halte ich es für ein Problem. Zumal es sich ja ausweiten lässt: wenn alles gelesen wird, was man schreibt, könnte es genauso gut ausgewertet werden und ich bezweifle, dass jede einzelne nicht ganz so legale Aktivität von Menschen, strafrechtlich verfolgt werden sollte, beziehungsweise dass das sinnvoll wäre. Könnte im Extremfall aber passieren. Ich fänd's persönlich nicht so toll, wenn plötzlich die Polizei bei Menschen, die ich mag, vor der Tür stehen würde, weil ich irgendwo in einer privaten Nachricht irgendetwas erwähnt habe, das gesetzlich gesehen nicht ganz so positiv für entsprechende Personen wäre. Das ist auch nicht so. Es hat auch niemand zu befürchten. Ich verstehe nur, wenn Menschen dennoch Angst davor haben.
Zudem: wie soll man jemandem vertrauen, der einen ausspioniert? Ich finde es ganz einfach nicht in Ordnung. Und nein - Vertrauen in meine Regierung habe ich ohnehin nicht. Wobei das mit anderen Dingen als Überwachung zusammenhängt, aber das ist ein anderes Thema.

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TW To.d/S.terben|| Ich interessiere mich sehr für die unterschiedlichen Sterbekulturen und der Umgang mit dieser Thematik.Hast du dich schonmal mit dieser Thematik auseinandergesetzt? Was sind deine Gedanken dazu?

Teddy Lupin
Ja, habe ich und tue ich auch hin und wieder mal. Ich hatte eine Phase, wo es mich sehr interessiert hat und ich mich vor allem sehr viel mit Leben nach dem Tod beschäftigt habe, aber mittlerweile glaube ich, dass so etwas nicht existiert und deshalb mache ich mir auch keine Gedanken mehr darüber.
Erst neulich ist mir aber aufgefallen, dass ich meine "Passwortliste" mal aktualisieren sollte. Also, ich habe in meiner Wohnung eine Liste, wo draufsteht, welche Personen benachrichtigt werden sollten, falls ich sterbe und da ich ja mit vielen nur übers Internet Kontakt habe, stehen da eben auch Passwörter drauf. Ich habe aber in den letzten zwei Monaten sehr viele tolle Menschen kennengelernt - die stehen da alle noch nicht drauf. Von daher muss ich das mal dringend erneuern!
Ansonsten: es ist ein normaler Teil des Lebens, den man irgendwie akzeptieren muss; aber ich fühle mich nicht in der Position, viel darüber zu sagen, weil ich noch nie jemanden dadurch, dass er gestorben ist, verloren habe, noch nicht mal ein Haustier. Das finde ich mittlerweile schon ziemlich seltsam, aber freuen tut es mich natürlich trotzdem!

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