Ask @lirumwarum:

Wie fasst du "den Kopf in den Wolken tragen" auf? Hat es deiner Meinung nach eine positive oder eine eher negative Bedeutung?

Trickbetrug
Ich benutze es in der Regel als neutrale Persönlichkeitsbeschreibung für verträumte Menschen. Dadurch entstehende Implikationen gehen dann nicht mehr in die Bezeichnung ein, diese dient nur der Beschreibung.
Es könnte sein, dass ich es mal negativ verwenden würde, wenn jemand zu verträumt ist und nicht effizient arbeitet, obwohl ich das gerade erwarte, dann würde ich vielleicht sage, dass dieser "seinen Kopf zu sehr in den Wolken trägt", in etwa wie ein Euphemismus verwendet.
Ich kann mir nicht vorstellen, es mal als positive Beschreibung zu verwenden.
Das heißt aber nicht, dass verträumte Menschen keine daraus folgenden positiven Eigenschaften haben, ich sehe sie lediglich nicht in der Redeanwendung.

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Was wäre mal ein interessantes Experiment?

Papiertiger.
Ermittlung der Korrelation von narzisstischen Störungen oÄ mit der Tatsache, ob das Lieblingskindheitsbuch jenes war, weil der/die Protagonist/in den gleichen Namen wie die Versuchsperson hatte.

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Was war die letzte Erkenntnis, deren Einsicht dir lange verwehrt blieb?

wenn du dein Geburtsjahr zu deinem Alter addierst, dann kommt einfach immer 2017 raus.

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Liebe oder Geld? 💜💜💜💜

Gespräch zwischen mir (3,75 Jahre alt) und meiner Mutter:
Ich: Mama, Autos spielen is nicht wichtig, gell?
Sie: Doch klar. Spielen ist wichtig...Alles, was Kinder machen, ist wichtig:
Ich: Auch Bahn spielen?
Sie: Klar! Sag mal, weißt du überhaupt, was "wichtig" heißt?
Ich (sehr überzeugt): Jaaaa
Sie: Was ist denn wichtig?
Ich: Der Sandmann und Zahlen üben!

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Akzeptierst du deine Schwächen oder akzeptierst du nur, dass du Schwächen hast?

Papiertiger.
Grundsätzlich akzeptiere ich eher nur, dass ich Schwächen habe, also gibt es keine konkrete Schwäche, die ich akzeptiere, solange sie änderbar ist. Es gibt allerdings eine Ausnähme und eine weitere Bemerkung zu machen:
Ausnahme:
Wenn eine Schwäche Teil einer Eigenschaft oÄ ist. Zum Beispiel kann ich gut die Verantwortung für Gruppen übernehmen, aber verliere dann manchmal den Blick für Einzelpersonen.
In solchen Fällen will ich zwar nicht die Schwäche voll ignorieren, aber sehe ein, dass vielleicht eine Stärke automatisch zu einer Schwäche führen kann, sodass ich diese mehr akzeptieren kann, als andere.
Bemerkung:
Ich habe Prioritäten bezüglich welcher Schwächen ich mich verbessern will. Wenn es also um eine Schwäche geht, die nicht auf meiner akuten Prioritätenliste steht, dann bin ich oft nachsichtiger, weil ich denke: "Es ist okay, dass ich darin nicht gut bin. Ich bin nicht in allem gut und ich kann mich nicht in allem auf einmal verbessern. Deshalb habe ich mir selbst Prioritäten gesetzt, ich gebe also schon mein Bestes, insgesamt meine Schwäche zu behandeln." Schwächen unten auf der Prioritätenliste akzeptiere ich also temporär mehr.
Auch wenn ich schon hier an Grenzen stoße, hinter denen es zu komplex wird, um es unabhängig von individuellen Fällen zu beschreiben:
Viel schwieriger finde ich die Frage: "Akzeptierst du, dass jemand anderes bestimmte Schwächen hat oder nur, dass er Schwächen hat?"
Hier habe ich nämlich viel weniger Einfluss auf die einzelnen Schwächen.

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Was geht

Nach der ersten Stunde Finnisch-Kurs:
Das geht ja voll, ich muss so denken, wie bei Latein und halt andere Endungen lernen usw.
Nach der zweiten Stunde Finnisch-Kurs:
Die konjugieren Verneinungen?!?!

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Von wem möchtest du verstanden werden?

ultraviolett
Ich möchte nie falsch verstanden werden. Ich hasse es, wenn jemand Vermutungen über meine Intentionen, Absichten oder Gedanken anstellt und falsch liegt.
Wenn du dir schon Gedanken über mich machst, dann mach es richtig. oder sprich sie nicht aus. Mach deine Unwissenheit doch nicht so offensichtlich.
Ich möchte nicht verstanden werden. Dann wäre meine Unwissenheit ja offensichtlich.

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Was ist für dich der Unterschied zwischen Akzeptanz und Toleranz?

Olsen Bamo
Ich toleriere bzw. dulde, womit ich prinzipiell nicht einverstanden bin, es aber (aus verschiedenen Gründen) nicht als richtig betrachte, einzugreifen/ es ändern zu wollen.
Ich akzeptiere, womit ich einverstanden bin.

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Was unterscheidet dich von den meisten deiner Freunde/Freundinnen?

Trickbetrug
Ich habe weitaus weiter geweitete Grenzen für Neues als sie.
Ich bin zögerlicher mit Urteilen.
Ich kann Gruppen führen.
Mir fällt es schwerer mich auf eine Sache zu konzentrieren.
Ich bin nicht stark an ostasiatischer Kultur interessiert.

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Welche Farbe beschreibt deine Persönlichkeit und wieso?

Ich befinde mich stets zwischen einem tiefen, dunklen Blau und einem rötlichen Violett.
Je kälter es ist, desto blauer wird es. Aber ich werde besser. Vor drei Jahren war das Blau noch meine unangefochtene Lieblingsfarbe, nach und nach erscheint mir die Farbe der Tiefen der Meere weniger notwendig als Hauptkomponente meiner Persönlichkeit.
Ich möchte ironischerweise mehr und mehr wie Lila werden.
Eines Tages möchte ich Weinrot sein.
Weinrot war schon immer eine Farbe, der ich einen besonderen Wert gab, ohne dass ich sie je als meine Lieblingsfarbe hätte bezeichnen können.
Ein anderes, helleres Rot ist zu temperamentvoll, so werde ich nie sein.
Weinrot ist mein Ziel.
Veilleicht werde ich weinrot sein, wenn mir eines Tages Rotwein schmeckt.

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