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Erzähle über deinen Lieblingslehrer!

Ich musste schon in unserer Abschlusszeitung über sie schreiben. Das war grausam.
Also falls es jemand noch nicht mitbekommen hat, ich liebe es mich zu blamieren.
Vorhang auf!!
Großartig und extravagant ist es natürlich den Abschiedstext über eine Lehrerin, die mir dazu noch recht sympathisch ist, mit einer gut gewählten Anekdote zu beginnen. Ich glaube schon, dass Frau Z. in den letzten drei Schuljahren den einen oder anderen witzigen oder unterhaltsamen Satz hat fallen lassen. Bloß, es will mir nicht einfallen. Trotzdem schreibe ich wacker weiter. Wenn es nicht originell wird, dann doch hoffentlich zumindest eine solide Arbeit.
Mir ist schon klar, dass Menschen kaum von allgemeinen Interesse sind in philosophischen Betrachtungen. Wie ich im Folgenden zeigen werde, führen philosophische Fragen nicht zwangsläufig zu Ergebnissen geistiger Höhenflüge, auch nicht die Vier Kantschen Grundfragen.
1. Was kann ich über Frau Z. wissen?
Abgesehen vom Offensichtlichen - StRin Fr. Z., /Deutsch, Ethik – musst du ihr schon sehr genau und durchgehend lauschen, um etwas über sie zu erfahren. Denn sie gehört nicht zu den Lehrerinnen, die ihren Unterricht nutzen, um dauernd mit ihren fünf Autos und Riesenpool zu prahlen.
2. Was soll ich in Frau Z. Unterricht tun?
Natürlich, wie in jedem Unterricht: zuhören, mitarbeiten, nicht stören. Vor allem nicht stören! Denn es gibt, welch Wunder, auch im Ethikunterricht begeisterte Mitschüler, die mitarbeiten und verstehen wollen. Es ist nun mal leider eine Tatsache, dass in den Nebenfächern die allgemeine Mitarbeitsleistung auf der Strecke bleibt. Vielleicht liegt das aber auch am lernhinderlichen und umständlichen ‚System Schule‘.
3. Auf was darf ich hoffen?
Auf eine faire und zuweilen auch gutmütige Bewertung. Einen korrekten und zuweilen auch interessanten Unterricht. Und darauf, dass Frau Z. Humor versteht. Wenn du nicht zu den immer unmotivierten Schülern gehörst, kann ich dir versprechen, dass du dich gut mit Frau Z. verstehen wirst. Auch ein sachlicher argumentativer Schlagabtausch ist mit ihr ohne (Noten- und punktemäßigen) Risiken möglich.
4. Was für ein Mensch ist Frau Z.?
Das kannst du für dich nur rausfinden, wenn du das Vergnügen des Unterrichts mit ihr hattest. Wie ich Frau Z. sehe, habe ich nun versucht in kleinen Auszügen darzustellen. Anhängen, möchte ich noch, dass der Kurs XY, wenigstens die Mehrheit, sich sehr über dieses letzte wunderbare Halbjahr in Deutsch mit Frau Z. und die Vakanz unserer Kursleiterin Frau T. durch sie gefreut hat. Vielen Dank dafür an Frau Z.!

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Hallo Lieber Arthur, wie geht es dir zur Zeit? Was beschäftigt dich? Was treibst du?

Die Studiumsvorbereitung bringt Arbeit in meine Monate der Faulheit :D Es gibt doch ein paar Dinge zu erledigen: Semesterbeitrag überweisen, Benutzerkonten einrichten, Bafög beantragen, Stundenplan zusammenstellen. Es geht mir gut. Ich hatte viel Ruhe, konnte Freunde treffen, aber auch alleine sein und merke, dass mich das geschäftige Leben bald wieder hat und das fühlt sich auch ganz gut an. Alles fügt sich zu einem schönen Bild, es passt endlich :)

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Beim Autofahren stößt man des Öfteren am Straßenrand auf Gedenkkreuze, an ehemaligen Unfallstellen. Was sind deine Gedanken, wenn du eine solche Stelle siehst?

ialociN
Es ist vermutlich völlig irrational, doch wenn ich solche Gedenkstätten erblicke, bremse ich ab und fahre ganz langsam daran vorbei, mit äußerster Wachsamkeit. Den Rest der Autofahrt hat man in mir danach einen äußerst umsichtigen und vorbildlichen Autofahrer, der ich sonst nicht bin. Gedenkkreuze flößen mir Respekt vorm Zufall ein - so unverständlich das auch klingen mag.

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Was hältst du von der Postwachstumsökonomie? Sehr verkürzte Erklärung, für die, die noch nie was davon gehört haben: https://www.youtube.com/watch?v=jv7EgsjT3f0 Und noch was zum Lesen: http://www.postwachstumsoekonomie.de/material/grundzuege/

Sarah
Von einem komplexen Konzept wie diesem hatte ich bisher noch nichts gehört. Einige Punkte (vorallem Teilen und Reperieren von Gütern) kenne ich aber aus Abhandlungen zur "sharing economy", mit der ich mich nachmittagelang beschäftigt habe.
Ich fühle mich zuerst einmal schuldig, da mein erster Gedanke jetzt bei dem Video des Herrn Peach der Wunsch war, die Welt solle doch bitte gefälligst erst nach meiner Zeit an einem solchen Punkt angekommen sein, dass sein Konzept der Postwachstumsökonomie unumgänglich ist.
Ich bin doch bisher viel zu selten geflogen! Ich liebe Auto fahren und hab bisher nicht mal ein eigenes! Ich wollte doch von Nord nach Süd quer durch die Staaten fahren! Jeden Kontinent ein dutzend mal besuchen! Ein neues Smartphone steht auch bald an! Es ist so bequem, den Laptop nie ganz auszuschalten! Wer speichert denn bitte noch ab?! Auch der Router, CD-Spieler usw. sind nie ganz aus!
Aber es hilft wohl alles nix. Diese Welt macht meine Extravaganzen nicht für immer mit.
Anpassen oder verrecken, so wird die Devise mal wieder lauten! (Hoffentlich noch nicht so bald ...so in fünfzig Jahren wäre okay^^)

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Name_Datum_Unterschrift
"So etwas wie eine freie Presse gibt es nicht. Sie wissen es, und ich weiß es. Nicht einer unter Ihnen würde sich trauen, seine ehrliche Meinung zu sagen. Die eigentliche Aufgabe des Journalisten besteht darin, die Wahrheit zu zerstören, faustdicke Lügen zu erzählen, die Dinge zu verdrehen und sich selbst, sein Land und seine Rasse für sein tägliches Brot zu verkaufen. Wir sind Werkzeuge und Marionetten der Reichen, die hinter den Kulissen die Fäden in der Hand halten. Sie spielen die Melodie, nach der wir tanzen. Unsere Talente, unsere Möglichkeiten und unser Leben befinden sich in den Händen dieser Leute. Wir sind nichts weiter als intellektuelle Prostituierte."
John Swaiton, ehemaliger Herausgeber der New York Times in seiner Abschiedsrede

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Wenn du von deinem heutigen Stand ausgehst, wo wirst du in 10 Jahren sein?

aequitas et veritas
Vielleicht in Leipzig oder Rostock.
Schau mal wie ich mir mein gutbürgerliches Leben in 10 Jahren vorstelle:
•glücklich verheirateter Vater von zweien (wenn ihr euch keine Schelle fangen wollt, dann fragt ihr nicht wer die glückliche ist)
•sicherer Job (am liebsten verbeamtet; 75% Stelle reicht mir, ich möchte gerne viel Zeit für meine Kinder haben)
•Appartement in der Stadt (mindestens 6 Räume)
•Golf IX Highland Edition Nightblue Metallic mit mattschwarzen Kunstledersitzen und pechschwarzer Armatur (in 10 Jahren gibt es hoffentlich den 9er Golf, ich bin gespannt was der Wagen alles können wird; aber Gangschaltung muss der schon noch haben!)
Klingt das alles ziemlich kitschig und langweilig? Ja, klingt es...

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Wie sieht für dich das perfekte Leben aus?

"Man hat seine Träume, nicht wahr?
Doch woanders hat jemand seinen Traum verloren...
´Trotz aller Bemühungen von Mensch und Maschine regnet es in San Francisco noch ohne Vorwarnung.´
´Wie schön.´
´Wer will schon in einer perfekten Welt leben?´
´Ich habe schon zu viele davon gesehen.´
´Perfekt heisst... keine Herausforderungen mehr.´
´Und das ist die beste Definition für den Tod, die ich kenne.´
[...]
´Manchmal könnte ich schwören, dass sie mich ruft.´
´Komm mit mir zu den Sternen.´
´Ein letztes Mal.´
[...]
Es regnete die ganze Nacht. Tränen die er... nicht vergießen konnte.
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Eine Szene aus meinem Lieblingscomic.
Nein, ein perfektes Leben möchte ich auf gar keinen Fall!

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