Wie stehst du dazu, dass das Leben irgendwann endet? Ist unsere gesamte Existenz demnach unwichtig und unbedeutend, wenn unser unaufhaltsame Tod uns so schwach und unvollkommen erscheinen lässt?

Ja, vielleicht ist sie das. Aber genau deswegen müssen wir das Beste daraus machen und unserem Leben einen Sinn geben. Wäre es nicht viel zu einfach mit dem Gedanken vor sich hinzuleben, dass alles sinnlos ist, da die Menschheit vergehen wird und nichts diese Vergänglichkeit überbrücken kann. Da sich in 50 Jahren niemand mehr an dich, deine Taten und deine Gedanken erinnern wird und in tausenden von Jahren die Menschheit ausgelöscht sein wird. Wäre es nicht feige zu sagen, ich riskiere nichts weil das, was ich möglicherweise gewinnen könnte im Augenblick meines Todes keinen Wert mehr hat. Meiner Meinung nach sollte man die Momente in denen man verzweifelt über die Endlichkeit des Lebens philosophiert ersetzten, durch Momente in denen man handelt ohne lange abzuwägen. Momente in denen man geniesst ohne Schuldgefühle und in denen man lebt ohne sich ständig vorhalten zu müssen, dass es ein Ende gibt. Momente in denen man verliert aber umso energischer wieder aufsteht und neu riskiert, gerade weil der Mensch nur eine begrenzte Lebenszeit hat.

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