Ask @purefalseness:

Mit Alkohol, Zigaretten, Drogen und/oder durch schlechte Ernährung zerstören Menschen freiwillig/wissentlich sich selber. Haben wir also gar keinen Selbsterhaltungstrieb?

Drogen nehmen und Alkohol konsumieren bedeutet Kontrollverlust. Das Labyrinth des Lebens für einen Moment verlassen, die Kontrolle verlieren, sich selbst verlieren. Es macht den Menschen (mir) nichts aus mich selbst zu vergiften. ich tue Es sogar immer und immer wieder. Sterben tun wir alle irgendwann. Die einen in 20 Jahren, die anderen in 40 und manche vielleicht schon morgen. Man kann die Lebenszeit nicht beeinflussen, Wieso also sollten wir dann nicht das tun, dass uns für einen Moment glücklich macht? Für einen Moment die Realität aus den Augen verlieren. Sind wir gezwungen ein ernstes Leben Su führen, nur weil Es von uns erwartet wird? Tut mir leid, ich schweife ab.

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Cold
"Ich will mich fallen lassen, mit der Nacht verschmelzen, mich nicht mehr spüren. Ich will mich vergessen. Mich auflösen. So wie es früher möglich war, wenn ich in der Musik aufging, mich von ihr, den Drogen oder den Menschen, die mich umgaben, betäuben ließ, und nicht mehr existieren, kein Individuum, nur ein Teil der Dunkelheit."
Ich würde gerne deine Meinung hierzu wissen. Deinen allerersten Eindruck. Ob Gefühl, Erinnerung, Lied welches du hiermit verbindest, es ist vollkommen egal. Schreibe einen Text. Schreibe einen Satz. Ein Video. Es ist mir völlig egal, ich würde mir bloss wünschen, dass du dir Mühe gibst.
Ich freue mich auch jegliche Antworten!

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Was bedeutet Musik für dich?

Musik ist meine rettende Insel, mein Ruhepol. Musik bringt alles wieder ins Gleichgewicht, erhellt die Nacht. Sie ist wie ein Kurzurlaub, Energie tanken. Sie schliesst mich ab vom Rest der Welt und macht mich stark, wenn auch nur für kurze Zeit. Musik ist wie eine Batterie für mich. Setzt mich unter Strom, wenn ich jedoch zu lange ohne bin, werde ich schlapp, nicht mehr ich selbst.
Ich brauche sie wie die Luft die ich atme.

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Cold
Mich würde deine Meinung zu einem Zitat meines Lieblingsbuches interessieren. Ich hoffe du kannst einigermaßen gut Englisch.
"You spend your whole life stuck in the
labyrinth,
thinking how you'll escape one day,
and how awesome it will be,
and imagining that future keeps you going,
but you never do it.
You just use the future to escape the
present."
Entspricht es der Wahrheit?
Trifft das Zitat auf dich zu?
Denkst du es gibt Möglichkeiten dem 'Labyrinth' zu entfliehen?
Ich freue mich auf alle geistreichen Antworten!

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Cold
Ich entschuldige mich lieber schon gleich am Anfang für betrunkene Aussagen.
Ich liege hier und wollte euch meine Gefühlslage beschreiben. Gott sei dank gibtves System of a down, Placebo und die Auto Korrektur. Der Abend. ich bin benebelt von dem Gift, welches durch meine Adern fliesst und meine Gedanken manipuliert. Oder gerade hervorhebt. Ich verdamme mich selbst dazu zu spät gehandelt zu haben. Schon sseit Wochen, wenn nicht Monaten. Ich bin immer zu spät. Diesmal bekomme ich den Gedanken nicht aus dem Kopf. Dass, wenn ich anders gehandelt hätte, alles nicht so gekommen wäre, wie es jetzt ist. Ich bin nicht dumm. Ich demerke dass. und ichvk habe es verpasst. Das Zeitfenster, welches offen war. Nur für mich. Doch ich sah es als unwirkliche Utopie. Wollte mir nicht einmal ansatzweise vorstellen, dass es klappen könnte. Und jetzt bin ich zu spät. Es tut mir so leid Felix. Es tut MIR so leid.

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Ist deine eigene Existenz etwas absolut selbstverständliches für dich oder hältst du sie eher für eine Art "Wunder"?

Jeden Morgen wenn ich aufwache, ist alles zur Gewohnheit geworden. Es ist nichts neues mehr aufzustehen und mein Leben zu leben. Zu existieren. Einfach, weil ich nichts anderes mehr kenne. Mein Leben ist zur Selbstverständlichkeit geworden. Das Schubladendenken in der Schule, Verflossene Zeit, Wortfetzen, Gedanken auf dem Nachhauseweg die im Laufe der Woche immer mehr verfliegen und sich in Luft auflösen, aufgrund meiner Resignation. Ein leichtes Aufblitzen an gewissen Tagen.
Und doch gibt es diese kleinen Momente, direkt nach dem Aufwachen, in denen ich mir meines Lebens für einen kurzen Moment nicht mehr bewusst bin. In denen ich die Augen öffne und alles vergessen habe. Momente in denen ich es als Wunder anerkenne zu leben und mir einen ewigen Zustand des Schlafes kaum Vorstellen kann.
Momente in denen ich mich frage, wie so ein komplexes Wesen wie der Mensch, wie ich, mit meinen einzigartigen und doch kopierten Gedanken existieren kann.

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„I'm not afraid to die, I'm afraid to be alive without being aware of it.“ aus „Sensorium“ von Epica. Was denkst du von diesem Zitat? Schreibe einfach alles nieder, was dir in den Sinn kommt.

Keks
Mir gefällt dieses Zitat sehr gut. Ich finde es beschreibt auch meine Ängste ziemlich treffend. Ich habe Angst dem Alltagstrott zu verfallen. Angst nur in diesem Moment so lebendig zu sein. So voller Pläne und Zukunftsvisionen. Ein Leben, bestehen aus Gerüchen, hellen Tagen und Moment wie mit einer Einmal-Kamera geschossen, zu verlieren. Und die Klappe fällt mit dem Alter. Habe Angst im Leben nur noch vor mich hin zu verweilen. Tagein Tagaus Routine und keinerlei Abwechselung. Mit dem Abschluss kommt das Studium, der Job, Familie, Kinder und dann nichts mehr. Ein Leben zu haben, dessen Sinn schon Generationen vor mir bestimmt wurde. Ich habe Angst zu einer Arbeitsmaschine zu werden, schön integriert in den Kapitalismus. Angst, dass der Fluss meiner Gedanken aufhört zu fliessen und ich beginne das Leben wie ich es erlebe nur noch zu akzeptieren. Ohne den Wunsch es zu verändern, verbessern zu wollen. Und Ja, ich muss sagen, dass diese Angst grösser ist als die Angst vor dem Unendlichen Nichts. Ich will vermeiden, dass irgendwann der Gedanke aufkeimt ich hätte mein Leben nicht genug gelebt, ja sogar vergeudet.

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Tagesfrage: Beschreibe mir deine schönste Kindheitserinnerung. - Kleine Info: Ich werde dieses Mal die "besten 10 Antworten" am Ende des Tages auswählen, link kopieren und einen kleinen Kommentar meinerseits hinschreiben. :)

Was genau meine schönste Erinnerung ist weiss ich nicht mehr genau.
Ich erinnere mich noch, das ich an einem Tag meinen neunten oder zehnten Geburtstag gefeiert habe. Ich habe etwas 10 Freundinnen eingeladen und wollte eine Übernachtungsparty machen. Wir haben uns ein Matratzenlager auf dem dunklen Dachboden eingerichtet und den ganzen Abend lang wild rumgetobt. Irgendwann kam eine auf die Idee, den grossen Schaukelstuhl, auf dem ein Mädchen sass so weit nach hinten zu lehnen, dass dieser fast auf den Boden stiess, ihn dann ruckartig loszulassen, sodass das Mädchen richtig nach vorne, gegen eine Matratze geschleudert wurde. Man hatte einen winzigen Moment das Gefühl, man könnte fliegen. Ich habe mir diesen Tag ausgewählt, weil es ein tag war, an dem ich glücklich war. Und in diesen Moment habe ich mich ewig gefühlt. Ewig und frei ohne jeglichen Druck.

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Was ist der coolste Selbstmord? (Jetzt nicht irgendwie schreiben Selbstmord ist keine Lösung oder denke an deine Familie oder ähnliches darum geht es nicht in der Frage)

Schmidderoni
Ich habe einmal gelesen, dass man an Apfelkernen sterben kann, wenn man nur genug zur Verfügung hat. Also kaufe ich mir über Monate hinweg Kisten voller Äpfel, sammle die Kerne und stelle aus dem Fruchtfleisch Apfelmus, welches ich dann an Arme weitergebe. Meine Kernsammlung reichere ich in der Zwischenzeit immer weiter an, bis ich denke, genug zu haben. Damit mache ich mir einen schönen Apfelkernsmoothie mit etwas Geschmacksverstärker (nur um den bitteren Geschmack zu überdecken natürlich). Dann reise ich mit meinem Smootie zu einem resigen Hochhaus irgendwo in Berlin. Denn Selbstmorde auf Hochhausdächern in Berlin haben irgendetwas besonders tragisches. Ich nehme eine laute Stereo Anlage mit, schreibe ein inspirierendes Gedicht und höre Lieder von Phoenix, die mir während des trinkens nicht mehr aus dem Kopf gehen wollen. Auf meinem Abschiedsbrief erwähne ich noch Kurt Cobain und, dass sie unbedingt 'With me' von Sum41 auf meiner Beerdigung spielen sollen. Und dann dämmere ich irgendwie weg...

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" 'Die meisten Menschen wollen nicht eher schwimmen, als bis sie es können.' Ist das nicht witzig? Natürlich wollen sie nicht schwimmen! Sie sind ja für den Boden geboren, nicht fürs Wasser. Und natürlich wollen sie nicht denken; sie sind ja fürs Leben geschaffen, nicht fürs Denken! Ja, und wer denkt, wer das Denken zur Hauptsache macht, der kann es darin zwar weit bringen, aber er hat doch eben den Boden mit dem Wasser vertauscht, und einmal wird er ersaufen."

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