Ask @silentway:

Mit der Zeit verändert sich der Geschmack: in der Jugend hören wir eine Musik, dann eine andere. Hat sich dein Geschmack verändert? Welche Musik mochtest du in deiner Jugend und welche magst du jetzt?

Oh, absolut!
Ich habe in meiner Jugend sehr viel deutschen Punk gehört, Metal, auch Piano, viel Rock.
Das höre ich immer noch, aber mittlerweile habe ich einen gewissen "Anspruch" an Musik. Für mich zählt nicht mehr nur, dass ich, zum Beispiel bei schlechter Laune, das "härteste Lied" anhöre, das mir gerade in den Sinn kommt. Ich lege im Gegensatz zu früher viel mehr Wert auf die Qualität der Musik - die Texte, die musikalische Begleitung, das Zusammenspiel, die vermittelten Emotionen. All das eben. Und natürlich haben viele deutsche Punkbands einen politische Song - und das mag ich - aber natürlich keine musikalischen Ansprüche. Aber das ist auch okay, genau das macht das Genre aus, aber für meinen Alltag beim Lernen, oder sonstigen Tätigkeiten kann ich mir das nicht mehr anhören. Da höre ich viel lieber Blues oder derartige Genres, weil es einfach harmonischer ist.
Klar gehe ich hin und wieder auf Punkkonzerte und natürlich höre ich auch noch Metal - aber doch eher qualitativ bessere Dinge als Slayer und co, denn das ist (meiner Meinung nach) einfach Musik, die viel zu sehr überschätzt wird, obwohl es weder musikalisch anspruchsvoll, noch literarisch irgendwie verwendbar ist, noch klingt es irgendwie gut, sodass man sich 3 Alben hintereinander anhören kann, haha. Da gibt es Metal-Bands, die definitiv besser sind (ohne jetzt irgendwas zu vergleichen, ist ja immer noch subjektives Empfinden).
Tja und leider muss ich auch zugeben, dass mich Leute mittlerweile auch auslachen, wenn ich sage, dass ich früher Avril Lavigne gehört habe. Aber das ist okay und wenn ich ganz alleine bin, dann höre ich ganz heimlich ab und an immer noch alte Lieder von ihr. Aber die neuen, die sind wirklich furchtbar. Aber verratet es keinem, sonst bin ich kein trve-Metaller mehr.

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Ich frage mich…welche drei Sachen im Leben magst du am meisten?

Das frage ich mich auch, keine Ahnung, aber die 3 sind auf jeden Fall in der Top-Ten:
- Die Liebe bzw. meinen Freund (ist das jetzt zu kitschig?).
- Gute Musik, darunter zählen alle Künstler*innen, deren Musik ich mag, einschließlich meiner Musikinstrumente, Konzerte etc.
Auf mehr mag ich mich nicht festlegen; gute Bücher? gutes Essen? Bäume? Spaziergänge? Ausschlafen? Das Lachen geliebter Personen? Keine Ahnung.

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Was ist der UNTerschied zwischen ich liebe und ich begehere?

Im ersten Moment könne man erst einmal sagen, dass "Liebe" ein grundtieferes Empfinden ist als das "Begehren", aber das ist so nicht richtig.
Bei Worten und vor allem bei sprachlich solch abstrakten und aufgeladenen Worten, gibt es zwar eine allgemeine Definition, doch jeder macht ganz für sich alleine einen Unterschied bei verschiedenen Worten. Für mich hat das Wort "Liebe" grundsätzlich eine andere Bedeutung als für dich, was aber natürlich nicht ausschließt, dass wir das selbe darunter verstehen. Definitionen und vor allem Sprache ist ein hochkomplexes Thema, da es in jeder Kultur (sofern man es als Kultur bezeichnen darf) in irgendeiner Form eine Sprache gibt. Diese wandelt sich aber genauso wie ihre Kultur und jede Kultur prägt wiederum die Sprache der momentanen Zeit. So hat also also das Begehren und auch das Lieben oder die Liebe eine andere Bedeutung für jeden Menschen in verschiedenen Lebensabschnitten - und momenten. Da man sich aber bestenfalls mit Worten über einen solchen Unterschied verständigt und wir bei jedem Wort, das wir jemals gelernt haben, eine mehr oder weniger starke Bedeutung zuschreiben, können wir auch nicht einfach davon ausgehen, dass keine Missverständnisse aufkommen.
Ich kann dir also leider nicht beantworten, welchen Unterschied es gibt, denn letztlich könne man argumentieren, dass du unter "Liebe" genau das verstehst, was ich unter "Begehren" verstehe und somit wäre alles subjektiv. Im Endeffekt ist also alles relativ und Sprache erlangt nur jene Bedeutung, die wir ihr zuschreiben.
Falls du eine nicht philosophische, sprachwissenschaftliche Definition haben möchtest oder den Unterschied beider Worte, könntest du sie auch einfach googeln.

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welche bands/musiker empfindest du als über-/unterbewertet?

jay
Ich würde die Frage umformulieren und würde hier mal gerne ein paar Künstler*innen und Bands nennen, die meiner Meinung nach definitiv unterschätzt sind und es Wert sind, sie zu hören:
- Steven Wilson. Dieser Musiker hat einige Bands und Projekte, unter anderem "Porcupine Tree", deren Alben sich absolut lohnen, jedes Lied. Allgemein macht Steven Wilson unfassbar guten Progressive und interessante Musik.
- A Perfect Circle. Das ist auch eine Progressive Band, die u.A. aus Maynard James Keenan (Tool-Sänger) und anderen sehr begnadeten und bekannten Musikern besteht. Der Song "The Outsider" ist ein Soundtrack bei dem Film Resident Evil und das Lied ist auch recht bekannt, aber bei Weitem nicht das einzig Gute. ;-)
- Tash Sultana. Diese australisch-maltesische Sängerin habe ich gestern entdeckt und sie wurde vor ca. 2 Jahren bekannt, das habe ich allerdings nicht mitbekommen. Sie macht viel experimentelle Musik und ich finde, dass ihre Lieder alle unfassbar ergreifend sind. Das war seit Langem mal wieder eine Künstlerin, bei der ich beim ersten mal Anhören wirklich dachte "wow".
- Fleetwood Mac. Diese Band dürften einige von euch kennen, sie gibt es schon lange, sie waren und sind sehr erfolgreich, aber ich habe sie derzeit wieder für mich entdeckt. Sie sind musikalisch unfassbar vielseitig und haben von Blues über Rock-Songs einiges zu bieten. Die Live-Unplugged Aufnahme von "Big Love" ist musikalisch ein absolut feuchter Traum; hört's euch an.
- Janis Joplin. Auch sie war eine sehr erfolgreiche Musikerin und auch sie dürften (hoffentlich) alle kennen. Aber auch sie habe ich wieder für mich entdeckt, denn ihre Stimme ist und bleibt einfach ein Traum. Ihre Blues-Song sind ergreifend, ihre rauchige Stimme ist bewegend und ihre Witze in Live-Aufnahmen bringen tatsächlich auch mich zum lächeln.
Ich komme mir vor, als würde ich Werbung für irgendeinen schäbigen und unnötigen Staubsauger mit den dazugehörigen Staubsaugerbeuteln machen, aber diese Musiker*innen sind es einfach Wert, dass man ihre Musik anhört. Viel Spaß dabei.

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Hast du zufällig noch das Rezept für diesen unglaublichen veganen Kuchen?:-)

Janina
Die Frage ist 6 Monate alt, ich war hier locker ein Jahr nicht online, aber ich muss am Sonntag einen Essay für die Uni abgeben, also muss ich prokrastinieren, haha.
Ich habe leider kein Rezept mehr, aber ich habe damals einen veganen Schokokuchen als Basis genommen, bzw zwei. Für oben hatte ich die Soyatoo Schlagcreme mit ein paar Johanisbeeren und Kokosraspeln vermischt und das dann eben einfach dekoriert. Ich bin mir unsicher, ob ich mittendrin noch eine "Buttercreme" gemacht habe, oder ob das auch einfach nur die Pflanzensahne war. Der sieht viel spektakulärer aus, als er zu machen war, haha.

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+1 answer in: “Kannst du gut kochen/Backen? Wenn ja dann zeig doch mal eine Kostprobe.”

Nenne bitte 3-5 Dinge, die dich sehr schnell nerven oder mit denen man dich sehr schnell nerven kann. / Was hast du heute alles gegessen?

vollmond111111
- Unangebrachte und unüberlegte Vorwürfe, die man nicht mit Argumenten unterlegen kann.
- Patriotisches oder gar rechtsextremes Gelaber, vor allem verknüpft mit Vorurteilen wie "Passt auf eure Kinder auf, die Flüchtlinge wohnen hier jetzt im Dorf"; da könnte ich sofort an die Decke gehen.
- Menschen, die sehr laut reden, vor allem, wenn es gleich mehr als 5 sind und die Hälfte versucht, mit mir ein Gespräch aufzubauen, natürlich alle gleichzeitig.
- "Schwarzer Humor", ausländerfeindliche, sexistische, homophobe, intolerante und anti-Veganer Witze. Ich bin kein unlustiger Mensch, aber solche "Witze" finde ich einfach nicht witzig.
Ich habe heute ein paar Brötchen mit Erdnussmus und anderen Aufstrichen gegessen.

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Welches Buch hast du zuletzt gelesen? Was an dem Buch fandest du weniger gut? / Würdest du es deinen Freunden empfehlen?

vollmond111111
Ich habe zuletzt die Biographie "Selbstporträt" von Wolfgang und Helene Beltracchi gelesen. Ich hatte gestern meine letzte Abi Prüfung über das Thema Kunstfälschung, und da dieser Herr ein Kunstfälscher ist bzw. war, kam mir das Buch gelegen.
An sich fand ich es sehr gut, aber mir waren die 600 Seiten zu viel. Es ist nicht so, dass ich dicke Bücher nicht mag, im Gegenteil, aber dieses Buch zog sich an manchen Stellen unnötig hinaus und war teils dadurch eher langweilig. 50 Seiten weniger hätten dem Buch gut getan.
Ich würde es definitiv empfehlen, es ist teilweise romanartig geschrieben und nicht so öde, wie manch andere Biographie, zudem erfährt man sehr viel über Kunst, Kunstfälschungen und den Kunstmarkt an sich - wen das interessiert, ist mit diesem Buch bestens bedient. Wenn jemand an dem Thema absolut kein Interesse hat, ist es vielleicht eher uninteressant, aber dennoch lesenswert.

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Hm, ich finde auch, dass Hermine zu locker dargestellt wird. Und -SPOILER!!!- es war meiner Meinung nach nicht realistisch, dass Harry Albus den Kontakt zu Scorpius verbieten wollte. Fandest du nicht? Aber Ginny möchte ich sehr sehr gern!

Harry Potter Spoiler Alarm:
Ja, abgesehen in der einen Version als Professorin, haha. Das finde ich auch ein bisschen fragwürdig, einerseits dachte ich mir, dass er das nur tut, weil er Malfoy selbst hasste, aber andererseits müsste ja genau er wissen, was Freundschaft bedeutet - das hat mich auch gestört. Und ja, Ginny fand ich durchaus sehr treffend dargestellt - auch Malfoy.

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Was hast du zuletzt gelesen und wie hat es dir gefallen?

Jeanne d'Argh
Ich habe gestern das neue Harry Potter Buch gelesen, weil es mir mein Freund einfach kaufte. Davor zögerte ich noch, es zu kaufen, weil ich mit den letzten 7 Teilen recht zufrieden abgeschlossen hatte.
Im Großen und Ganzen finde ich das Buch jedoch sehr gelungen! Ich war tatsächlich positiv überrascht, weil bereits in den ersten 40 Seiten unglaublich viel Spannung aufgebaut wird. Ich finde die Geschichte tatsächlich "realistisch" weitererzählt. Ich finde auch, dass die ganzen Charaktere treffend gestaltet sind, bis auf Ron - (ohne jetzt zu spoilern) ich empfinde es so, dass er in dem neuen Buch als unsagbarer Trottel (bis auf wenige Ausnahmen) dargestellt wird und das stört mich ein wenig. Außerdem finde ich es auch schade, dass die Geschichte zwar schon einen typischen "Harry Potter Flair" hat, jedoch ist das Buch mit knappen 320 Seiten - und das auch noch als Theaterstück verfasst, wodurch es theoretisch noch kürzer wird - sehr prägnant und kurz. Und das finde ich schade, denn ich mag die scheinbar endlosen Ausschweifungen und Träumereien der letzten 7 Bücher. Aber da es, wie gesagt, als Drama dargestellt wurde, ist das verzeihlich.
Ich habe weniger erwartet von dem Buch, es hat mich positiv überrascht und ich werde es definitiv noch einmal lesen - aber es ist eben kein typisches Harry Potter Buch und es wird auch nicht mein Liebstes der ganzen Geschichte sein.

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Achtest du darauf, ob Zucker in den von dir konsumierten Lebensmitteln ist? Wenn nicht, gehe bitte zum nächsten Kühlschrank und schaue einmal auf die Zutatenliste von Produkten. Bei welchen Produkten hättest du nicht erwartet, dass extra Zucker 'beigemischt' wird?

Ja, ich achte darauf - jedenfalls weiß ich, in welchen Produkten industrieller Zucker vorhanden ist. Ich kaufe manche Produkte dennoch ab und an, aber man könnte sagen, dass ich darauf achte.

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Hast du manchmal Angst vor Gewitter und was verbindest du mit Gewitter? / Fühlst du dich unwohl wenn du draußen unterwegs bist und es setzt ein Gewitter ein?

vollmond111111
An sich liebe ich Gewitter und ich glaube, das erste Mal, bei dem ich Bedenken bei einem Gewitter hatte, war auf dem Southside Festival dieses Jahr. Das war schon ziemlich heftig und wir konnten nichts tun als im Auto darauf zu warten, dass es endlich aufhört.
Abgesehen von diesem Gewitter finde ich die meisten eher beruhigend und ich verbinde damit innere Ruhe und Ausgeglichenheit.

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Wünscht du dir eine vollkommen vegane Gesellschaft, oder wäre eine, in der Fleisch eine in Maßen konsumierte Delikatesse ist, für dich akzeptabel?

Natürlich würde ich mir eine solche Gesellschaft wünschen, aber das wären utopische Gedankengänge. Letzteres wäre akzeptabler, aber in meinen Augen trotzdem moralisch und ethisch nicht korrekt, aber es wäre definitiv ein großer Schritt in die richtige Richtung.

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Bist du der Meinung, vegan zu leben, ist die natürlichen Lebensweise des Menschen?

Menschen sind Omnivoren, sprich Allesfresser und von Natur aus keine Herbivoren (Pflanzenfresser). In der heutigen Zeit ist eine rein pflanzliche Lebensweise aber kein Problem. Ich würde den Veganismus also nicht als unnatürlich bezeichnen, aber auch nicht als die Natürliche.

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Welche veganen Alternativen für Brotzeiten kennst du, die nicht übermäßig süß (Marmelade, Nutella, etc.) schmecken, aber keine lange Vorbereitungszeit erfordern?

Schattengestalt
Guacamole, vegane Aufstriche (am besten finde ich die von Zwergenwiese und iBi), Hummus, Erdnussmus, Margarine mit Gewürzen, veganen Käse und Wurst (wobei ich das fast nie esse), Räuchertofu, veganen Frischkäse, etc.

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1. Wie hörst du Musik, also über Radio, CD, Streaming usw? / 2. Besitzt du Schallplatten? / 3. Wie lange hörst du in etwa Musik am Tag? 4. Bleibt man freiwillig im Raum sitzen, wenn du ein Lied vorsingst?

vollmond111111
1. CDs, über mein Handy, über meinen Laptop, Youtube, Konzerte.
2. Nein, ich habe leider keinen Schallplattenspieler.
3. Im Alltag ein paar Stunden, egal, ob in der Bahn, im Bus, in den Schulpausen oder daheim.
4. Ja, jedenfalls ging niemand aus dem Raum, weil die Person es schlecht fand.

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