#depressionen

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OMG ALS OB DU DICH NOCH DRAN ERINNERST HAHAHAHAHAH

XsomekindofdrugX’s Profile Photo
HAHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA
SIS DU HAST MEIN LEBEN GERETTET !!!!!!!!!!!!!
Ich liebe dich einfach dafür💘💗💓💖💖💓💓
Hab so mein PoWi Abi geschrieben nh und da kam was von dieser Theorie nh und I was in my head like „okay was hatte Sie nochmal gesagt, der Staat versucht nur Depressionen zu vermeiden und deshalb greift er Aktiv im Wirtschaftsgeschehen ein“ HAHAHAHAHAHAHAHA“

Wie viel % Psycho steckt in dir? Was würdest du sagen

berfin347’s Profile PhotoBerfin
Mir stößt es unangenehm auf, wenn man psychische Erkrankungen auf diese Weise karikiert. Ich frage ja auch niemanden "Wie viel Prozent Autist steckt in dir?", weil das absolut unangebracht ist und ich auch nicht weiß, wie das sein könnte. Psychopathie, aber auch Erkrankungen und Depressionen oder Angststörungen werden dahingehend enorm stigmatisiert, weil sie wie Comic-Einlagen für verzerrte Charaktereigenschaften benutzt werden und das finde ich nicht in Ordnung. Da ist es mir auch egal, wie "humorlos" ich mit dieser Einstellung auch wirken mag.

Wann hat dein Herz zuletzt ganz weit alle Fenster geöffnet? (Frei interpretierbar)

feytality’s Profile PhotoFey ✧˖°
Heute Nacht. :) Ich bin spontan zum späten Sonnenuntergang zu unserem Waldweiher gefahren mit meinem Hund. Da gibt es auch eine Quelle, aus der man trinken kann. Es sind vier Weiher hintereinander, und jeder ist ein wenig schlammiger und verwachsener. Es waren nur noch ganz wenige Leute da. Und am zweiten Weiher war niemand.
Ich war früher im Wasser zuhause. Jeden Tag, jede Woche, immer. Tauchen, schwimmen, treiben lassen - Hauptsache Wasser. Mit Sozialphobie und Depressionen hat das schlagartig aufgehört, und ich war bis vor einer Woche seit acht Jahren nicht mehr irgendwo schwimmen (bis auf eine missglückte Ausnahme). Ja, nicht mal mit meiner alten Freundin, die auf einem Boot aufgewachsen ist. :<
Aber letzte Woche war ich mit einer lieben Freundin spontan abends nacktbaden und habe mich sooo zuhause (und unsportlich) gefühlt. Diese Tür ist wieder da, diese Realität zurück und ich freue mich auf einen Sommer voller Wasser. Heute war ich wieder im Wasser und habe mich so gefreut zu sehen, wie meine helle Haut im Sternenlicht geleuchtet hat. Einmal ist eine Fledermaus fast über meinen Kopf geflogen.
Ich weiß nicht. Ich fühle mich so, als wäre ich zuhause angekommen - in der Natur, im Wald, im Wasser. Einfach in der Gegenwart. Wenn ich schwimme, bin ich am Leben, und die laute, schnelle, dreckige Welt, die sich die Menschen so eingerichtet hat, wartet erst einmal. Hallo, da war ein supersüßer Teichfrosch ok!!!! Wie soll mein Herz da nicht die Arme ausgebreitet losheulen!!!!

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Habt oder hattet ihr Depressionen?

Mh eigentlich rede ich nicht all zu gerne darüber. Bzw. in diesem Sinne schreiben, nicht weil ich es nicht kann, sondern weil es im Grunde niemand wirklich wissen will und Depressionen belächelt werden. Selbst Leute die dafür geschult sind einem zu helfen, belächeln einen. Sad fuck** world! Aber das soll hier jetzt keine Deep scheiße werden. Ein kleiner Schwung zur Verständnis, aus meinem Gedächtnis. Als ich 19 war wurde nach langen Prozedere eine Depression bei mir festgestellt, einige Zeit später die Manie. Manische Depression. Das heißt kurz gefasst entweder es geht mir so schlecht das ich mich komplett isoliere oder es geht mir so gut als wäre ich in einem high zustand. Nach dem ich alles wusste musste ich erstmal selbst herausfinden wie ich damit umgehe. Musste meine Weg damit finden. Es akzeptieren und mir irgendwie helfen. Nach meinem 19ten Lebensjahr folgten viele up and downs, viele schmerzliche Erfahrungen und letztendlich stellte ich für mich fest das nur ich allein mir helfen kann. Ich arbeite stetig an mir, und werde mit Sicherheit auch niemals damit aufhören. Erst an dem Tag an dem sich meine Augen für immer schließen. Mir geht's jetzt seid einiger Zeit gut, ich bin seid einiger Zeit ausgeglichen. Keine Achterbahnfahrt meiner Gefühle. Ich denke es liegt auch an der Verantwortung die ich meiner Tochter gegenüber habe, denn seid ich sie unter meinem Herzen trug veränderte auch ich mich. Meine Ansicht zu allem und zu jedem, meine Ansicht zu mir, meine Ansicht zu Verpflichtungen. Es muss alles eine Struktur haben, weil sie eine Struktur brauch. Ich muss funktionieren im Alltag, weil sie im Grunde nur mich hat. Damit will ich jetzt nicht sagen das ich nie Schwäche zeigen darf, nur das es keine Option wäre im gesamtlichen zu scheitern, denn das würde den Verlust der Liebe meines Lebens bedeuten. Ich hab seid ich sie hab keine schlechten Tage mehr gehabt. Ich hab keine Achterbahnfahrten meiner Gefühle mehr gehabt. Ich bin stabil. Ich hab ganz viel Struktur in meinem Leben. & in ganz traurigen Momenten, oder wenn ich merke ich müsste mal wieder etwas Kraft tanken begebe ich mich in die Natur. Das war schon immer das einzige was mir half, kein Therapeut, keine Sitzungen, nichts! Nur mein Hund und vor uns die weite des Waldes. Ich weiß jetzt nicht genau ob ich schreiben sollte ja ich hatte Depressionen oder ja ich bin ein depressiver Mensch. Ist man als depressiver Mensch nicht eigentlich höchst empathisch und sensibel? ... Ich hatte welche, und werde wohl immer welche haben, doch derzeit fühl ich mich stabil.

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Wie lief dein Tag heute so? 💭

xDaniieela’s Profile Photo∂αηιιєє..ღ
Also Gestern war ein toller Tag.
In der letzten Zeit ging es mir nicht gut.
Meine Depressionen und meine Verlust Ängste waren echt schlimm.
Hab zu viel Alkohol getrunken und viel zuviel geraucht.
1 Päckchen Tabak am Tag.
Der Tag lief Beruflich Top. Auch wenn ich kürzlich einen Bösen Brief von der Arbeit bekommen habe.
Den bekam ich weil ich nach Feierabend noch gearbeitet hatte.
Arbeitseinsatz am Wochenende und das nach 20 Uhr wird nicht gerne gesehen. Da ich einfach meine Freizeit genießen soll.
Ich mache mehr Stunden als alle anderen im Unternehmen.
Bekomme Morgen auch ein neues MacBook Pro 14
10‑Core CPU
16‑Core GPU
16 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher
1 TB SSD Speicher
😍Das darf ich Privat nutzen und mein neues Acer Laptop soll ich dann für den Job benutzen.
Einfach für meine gute Leistung. Die Ansage das es sowas nicht mehr gibt wenn ich weiter nach Feierabend arbeite gab es auch.
Privat hab ich einiges geregelt.
Meine Freundin rief mich Gestern an ob Sie vorbei kommen könnte. Sie bräuchte was und nur ich könnte es ihr geben.
Hab gefragt was aber Sie hat gesagt darüber sprechen wir wenn Sie bei mir ist.
Sie kam die Treppe rauf und sagte das wir jetzt mal Tacheles miteinander reden müssen.
Und Sie bekommen würde was Sie von mir will.
Ehrlich gesagt ahnte ich übles. Und mir wurde flau im Magen.
Sie nimmt mich in den Arm und küsste mich. Hat mich voll lange fest gehalten.
Ich frage Sie was Sie denn braucht. Sie sagt " Nur einen Kuss von meinem Schatz "
Das tat so gut. Haben noch eine Zigarette geraucht und dann musste Sie los.
Der Tag war mit ihrem kleinen Bruder ja verplant wie ich wusste.
Heute sehen wir uns wieder. Werden uns seinen schönen Abend machen
Aber klare Ansage das

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Habt oder hattet ihr Depressionen?

Ich habe seit langem in ihrer Intensität schwankende Depressionen.
Seit ca. anderthalb Jahren durchgängig eine sehr schwere Depression, die ich letztendlich medikamentös angehen musste und gegen die ich momentan eine komplexere Strategie zu erarbeiten versuche.
Es war wirklich eine Reise. Ich habe es letztes Jahr praktisch erst gemerkt, als ich mich bereits für zwei Monate sozial komplett isoliert hatte und jeden versammten Tag mit diesem einen Song, mit dem alles etwas erträglicher wurde, vor mich hinstarrend verbrachte. Es...ging dann etwas, aber es war ein Balance-Akt am Abgrund, ich hatte ständig alle Skills aufgefahren, und als ich schließlich etwas später auf die Medis eingestellt war, um die ich bat, hab ich mich das erste Mal in Ewigkeiten wieder wie... ICH gefühlt, war entlastet.
Naja, entgegen der Tendenzen und obwohl mein Leben eigentlich Stück für Stück aufwärts geht, brauchte ich vor kurzem eine Erhöhung des Antidepressivums, und jetzt bin ich an einem Punkt, an dem ich mit den Nebenwirkungen unmöglich höher gehen kann, aber die Wirkung nicht gegen die Depressionsstärke ankommt.
Mein Umfeld ist eine unheimliche Hilfe, und ich setze diesmal alles daran, nicht (zu sehr) in sozialen Rückzug zu verfallen. Trotzdem habe ich mittlerweile so gut wie all meine Hobbies aufgeben müssen, bin nicht in der Lage, mir ein verdammtes Brot zu machen (das ich sowieso nicht essen kann, weil Essen und Appetit sind ein Abenteuer), Schlaf ist ein sehr albtraumlastiges und meist theoretisches Konzept - entweder er kommt gar nicht oder ist unbezwingbar, mein Körper tut generell sehr witzige Dinge (nicht), meine Psyche sowieso.
Naja, ich bin trotzdem, äh, "zufrieden"(?). Arbeite nebenher noch auf, wie und wieso es zu dieser harten Verschlechterung kam, und puh, eigentlich hat das echt verhältnismäßig lange gedauert, für das, was an Belastungen dahinterstand. Ich weiß, dass ich verdammt gute Strategien auffahre und dass ich sehr konsequent danach lebe. Mein Zustand hat mich auch gezwungen, mich selbst realistischer einzuschätzen und anzuerkennen, wie schwer krank ich bin - physisch und psychisch. Ich habe mich immer so sehr darauf fokussiert, was ich schon erreicht habe, wo ich noch hin will, was ich an mir optimieren kann, wie andere leben - ich muss endlich lernen, meinen Ist-Zustand zu akzeptieren und meine bereits vorhandenen Anstrengungen wertzuschätzen.
Klar würde es mir ohne das besser gehen, aber es is wie es is, und jetzt arbeite ich halt damit. Gestern konnte ich das erste Mal wieder ein kleines Hobby anfassen. Babyschritte. :>

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Ist es schlimm, arbeitslos zu sein? Warum (nicht)? Warst du schon mal arbeitslos und wenn ja, wie bist du damit umgegangen?

"Schlimm" im Sinne dessen, dass dieser Zustand gesellschaftlich verpönt und stigmatisiert wird: Nein. Eindeutiges Nein.
Dahingehend unannehmlich, dass es die eigene Existenz zu gefährden imstande ist und persönliche Lebensentwürfe mannigfach einschränkt? Ja.
Zu Beginn möchte ich betonen, dass ich den Umstand der Arbeitslosigkeit in diesem Umfang nicht selbst erleben musste, glücklicherweise. Als Studentin habe ich jedoch eine genauso relevante Perspektive auf diesen Umstand, insbesondere, als ich mich eine Zeit lang als junger Mensch ohne Studium und Ausbildung in der Schwebe befunden hatte. In dieser Zeit hatte ich eine solch existenzielle Angst, dass ich für neun Monate in tiefe Depressionen und Panik verfallen bin. Während meiner Schulzeit hatte ich eine ähnliche Perspektivenlosigkeit, da die von mir geforderte Leistung infolge meiner ebenfalls nicht stabilen Psyche nicht eerbracht werden konnte und ich ohne Hilfe meines Ethiklehrers nicht einmal zum Abitur zugelassen worden wäre.
Die Angst der Arbeitslosigkeit bzw. der unsicheren Zukunft begleitet mich schon mein ganzes Leben, weil ich schon immer ausgesprochen wankelmütig war, was Interessen anbelangte und den Eindruck habe, durch eben jene unkonventionellen und sprunghaften Fähigkeiten kein "nützliches" Glied der Gesellschaft werden zu können.
Dadurch, dass ich nach wie vor bei meinen Eltern wohne, ist es für mich noch keine gravierende Lebensrealität, zu 100 % für mich selbst sorgen zu müssen. Das tue ich zwar bereits, indem ich nebenberuflich tätig bin, damit ich einen Teil dieser Selbstständigkeit erfahren darf, allerdings ist es neben dem Vollzeitstudium manchmal eine erhebliche Belastung. Allerdings ist es eine genauso starke Belastung, auf das BAföG-Amt angewiesen zu sein, die mir schon seit geraumer Zeit nicht behilflich sein möchten. Selbst wenn meine Eltern mir noch unterhaltspflichtig sind, heißt es nicht, dass sie mir jeden Monat eine erforderliche Summe überweisen, weil wir dieses Privileg der finanziellen Stabilität nicht zwingend in diesem Ausmaß besitzen (insbesondere, wenn bei mir noch Kosten wie Autoversicherungen und Krankenkasse anfallen, die ich selbst trage).
Ich selbst arbeite auch wieder "erst" seit Anfang März dieses Jahres. Zuvor war ich zwei Jahre lang arbeitslos, weil ich meine frühere Tätigkeit für ein sechswöchiges Pflichtpraktikum beenden musste und mein Anreiseweg ausgesprochen mühselig geworden ist (insbesondere aufgrund von 'RONA-19).
Auch wenn meine Eltern für mich in dieser Zeit aufgekommen sind, lebte ich doch mit sehr sehr wenig Geld (again: BAföG war nicht besonders hilfreich gewesen) und auch in der Zeit zwischen meinem ersten Studienabbruch und fehlender Perspektive fühlte ich mich absolut hilflos, verloren und deplatziert. Ich habe mich verkrochen und erst Hilfe in Anspruch genommen, als es beinahe zu spät geworden ist.
Und auch nach dem Studium befürchte ich, dass ich lange Zeit arbeitslos bleiben werde, puh.

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Was sind deine persönlichen Ziele bzw. Vorhaben im diesjährigen Sommer (falls vorhanden)? Du kannst diese gerne teilen, wenn du magst. - @feytality

feytality’s Profile PhotoFey ✧˖°
An allererster Stelle mein Umzug. Ich bin etwas nervös aber natürlich auch sehr aufgeregt. Mir ist schon bewusst, dass es challenging wird, aber Veränderungen gehören auch mal dazu und ich habe keine Lust mehr aus reiner Bequemlichkeit im selben Trott zu bleiben und mich wundern wieso es nie richtig besser wird. Alles andere was noch kommt, wie Beruf, Wohnungssuche, etc., das ergibt sich dann schon irgendwie, das sehe ich jetzt eher locker. Mehr hab ich gerade nicht, außer meine verd.ammten Depressionen ins Jenseits zu vertreiben.

Was tun gegen Depressionen?

Das was du kannst und zwar in deinem eigenen Tempo. Setze dir jeden Tag kleine Ziele, die dich weiterbringen und glücklich machen, egal qas andere sagen und ganz wichtig: Basics. Duschen gehen, Zähne putzen, was essen und die Sonne reinlassen. Tu etwas, das dir Freude bereitet und sei bitte nicht so hart zu dir selbst. Es ist vollkommen verständlich, wenn man in dieser Welt kaputt geht. Es wird viel zu viel von einem erwartet, was einem null entspricht - ich kenn' das zu gut. Ich gehe jetzt einfach mal stumpf davon aus, dass du betroffen bist, ist ja 'ne 50/50 Chance, also wünsche ich dir alles erdenklich Gute. Du wirst es schaffen! ❤️✨

Kommt es für dich in Frage, deinen späteren Beruf in Vollzeit auszuüben? Falls nicht, wieso? (Vielleicht arbeitest du ja auch gerade in Vollzeit, teile gerne einfach deine Meinung)

Ellmoona’s Profile Photomoonchild.
Im Moment bin ich eine studentische Aushilfe, die "nur" 7,5 Stunden die Woche arbeitet, um neben den wenigen BAföG-Krümeln und den monatlichen Abzügen (Krankenkasse, Versicherungen und Co.) wenigstens noch ein bisschen was beiseite legen zu dürfen, um nicht komplett pleite zu sein. Und das ist neben einem Vollzeitstudium und meiner mental mal wieder nicht so rosigen Verfassung schon das ein oder andere Mal anspruchsvoll genug für mich, vor allem weil ich oft Überstunden schieben muss, wenn ich für die eigentliche Arbeit bestimmte Daten vorbereiten soll (bin im Bereich Umweltinformatik aktiv).
Wenn ich die Wahl hätte, würde ich nicht Vollzeit arbeiten. Wieso? Ich weiß ganz genau, dass es mich überfordern würde, weil ich während Praktika und diversen Vorausleistungen gemerkt habe, wie anstrengend das ist und was es mit einem macht. Weder mein Körper noch mein Geist sind dafür gemacht, acht Stunden irgendeine Tätigkeit immer und immer wieder auszuüben; fünf Tage die Woche, egal, ob sie mir nun Freude bereitet oder nicht. Und es ist mir egal, ob diese Sichtweise als "faul" oder "gesellschaftsfeindlich" gilt. Ich mag es nicht und wenn ich es mir aussuchen könnte und das Privileg hätte, es nicht tun zu müssen, ohne gleich von Finanzämtern drangsaliert zu werden, würde ich es in Betracht zieheb. Auf Dauer ist es für mich immer eine Belastung, vor allem, wenn kaum die Zeit besteht, sich von diesem unnatürlichen Arbeitsrhythmus zu entspannen. Weder das Wochenende noch der begrenzte Urlaub würden dafür genügen. Meines Erachtens ist das in der Form (vor allem, wo nun auch über eine 42 Stunden Woche debattiert wird) nichts als moderne Sklavérei, die mit schönen Worten des Empowerments und der angeblichen Selbstständigkeit euphemisiert wird.
Sogar die Schulzeit war für mich irgendwann unerträglich und es ist für mich kein Zufall, dass ich durch diesen Rhythmus und diesen Leistungsdruck Depressionen entwickeln durfte, mit denen ich jetzt erst wirklich halbwegs klarkommen darf.

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Würdest du jemanden mit einer psychischen Erkrankung daten? (Mit Begründung)

AlloexVr’s Profile PhotoIllaE Noir
Ja, würde ich! Wir alle kommen irgendwann mal an einem Punkt an dem wir Depressionen bekommen, Burnouts oder Angstzustände. Es ist mehr als menschlich wenn jemand psychisch erkrankt ist. Man braucht nur Geduld mit diesem Menschen und es kann immer klappen, solange beide daran arbeiten.

Was fällt dir besonders schwer? Und warum denkst du, ist das so?👀

shinebright5394’s Profile PhotoFaten dasilva
Mein Verhalten in den Griff zu bekommen wenn ich viel gegrübelt habe.
Das liegt an meinen Depressionen und der Borderline. Um das in den Griff zu bekommen nehme ich inzwischen ein Antidepressiva und mache eine Therapie

„Wer dich liebt, wird dich nicht ändern.“ Wo genau hat diese Aussage deiner Meinung nach seine Grenze bei Lieblingsmenschen erreicht? In der Hygiene, bei zerlumpten Klamotten oder einem sehr wesensverändertem Erscheinen…usw.? Wann ist für dich der Zeitpunkt für eine „notwendige Änderung“ gekommen?

Ich würde dem Zitat so nicht unbedingt meine Zustimmung aussprechen. Zwar steht sie konträr zu der Floskel "Man liebt sich so, wie man ist", aber auf eine relativ evidente Art und Weise ist man miteinander beständig in einem Änderungsprozess, da man sich gegenseitig beeinflusst. Zwar müssen das in der Regel keine gravierenden und einschneidenden 180°-Wendungen sein, allerdings hat das meines Erachtens keinen Einfluss auf den Grad der Zuneigung. Genauso wenig ist für mich das Bedürfnis, gemeinsam an (beispielsweise) negativen Eigenschaften und Gewohnheiten des jeweils Anderen zu arbeiten, ein Indiz für fehlende oder nicht existente Liebe. Ich denke, zu wissen, wie das Zitat gemeint ist (vermutlich spielt man darauf hin, dass man jemanden grundsätzlich nicht so akzeptiert, wie die-/derjenige ist und gezielte Änderungen im Wesen vorzunehmen versucht), aber mir passt das Gefühl "Liebe" da nicht so ganz hinein. Vielleicht kann man jemanden wirklich gern haben, zu einem bestimmten Zeitpunkt und der Charakter eines Menschen hat sich bis zu einem gewissen Grad vollkommen gewandelt (ob positiv oder negativ, sei dahingestellt). Für mich hat es keinen zwingenden Einfluss auf die entsprechenden Gefühle (können sie haben, aber das ist in erster Linie so verallgemeinernd) und ist eher daran gekoppelt, wie man jemanden noch wahrnimmt und ob man damit zurechtkommt. Kurzes Beispiel: Ein guter Freund ist in tiefe Dépressionen versunken. Ich würde die Person ganz gewiss mit der Erkrankung akzeptieren und weiterhin gern haben, nur habe ich genauso großes Interesse daran, dieser Person zu helfen, wieder zu sich selbst zu finden. Das ändert für mich nichts an meinen Gefühlen, sofern es die gegenseitige Beziehung nicht über ein gewisses Maß hinaus belastet. Für mich wäre es richtig, diese Person dahingehend zu "ändern", dass professionelle Abhilfe und eine vertrauensvolle Atmosphäre geschaffen wird, sodass ich nicht einerseits als Märtyrer alles auf mich ablade und genauso wenig den Zustand der Person als solchen hinnehme, ohne, dass es mich großartig interessiert, weil die Prämisse des sich Liebens dem ja widersprechen würde (womit ich ein Problem hätte).
Ich betrachte Menschen stets als Gesamtpaket und nicht als ein Sammelsurium an Eigenschaften, die ich mir dezidiert herauspicke. Alles, was für mich bei einer mir lieb gewonnenen Person selbstzerstörerische Ausmaße annimmt und dem allgemeinen und individuellen Wohl schadet, ist für mich wichtig, zu bemerken und sensibel und taktvoll anzugehen, ohne dabei einen bestimmenden Ton anzugeben. Das gehört für mich zu einer Freundschaft dazu.

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Was war deine schlechteste Note in der Schule und warum?

Ich hatte mal im Zeugnis drei 6er und bin logischerweise damit sitzengeblieben. Warum hatte ich die schlechte Noten? Achtung spoiler, an meinem Intellekt lag es nicht ^^ Ich war einerseits ein unglaublich fauler Schüler und zweitens von Depressionen geplagt, die zum damaligen Zeitpunkt noch nicht diagnostiziert war, mir aber dennoch das Leben unangenehm gemacht hat, um es mal diplomatisch auszudrücken.
Liked by: M Nadine ♡ Kamui

Hast du Depressionen?

CN: Depressionen
Habe ich. Im Moment reduziere ich jedoch meine Meds, um sie abzusetzen und hoffe einfach, dass die begleitende Therapie mir dahingehend ausreichend geholfen hat. Ich merke, dass ich nach Jahren wieder mehr "ich selbst" geworden bin. Zwar sind gelegentliche Zwischenfälle unvermeidbar, aber wenigstens fühle ich mich nicht mehr jeden Tag wie ein sinnloses, leeres Etwas, das nicht mehr existieren mag.

Welche Art von Menschen scheinst du immer wieder anzuziehen und welche ziehen dich an?

Fruhlingspfutze’s Profile PhotoLebenstänzerin
Das ist für mich sehr schwierig zu beantworten, weil ich überwiegend mit Menschen aus dem Internet interagiere. Eine alltägliche und situative Dynamik im realen Leben fehlt dahingehend sehr oft und ich bin kein Mensch, der aktiv andere anspricht oder kennenlernt. Das passiert so gut wie nie. Nicht, weil vielleicht kein Interesse besteht, sondern weil mich soziale Situationen oftmals überfordern und Schwierigkeiten habe, Bekanntschaften zu vertiefen.
Die einzigen Personen, die ich - ohne sie vorher zu kennen - "angezogen" habe, waren:
- der 9 Jahre ältere Philosophie-Student von früher, der mich auf meine "ulkige" Back to the Future Uhr im Hörsaal angesprochen und der mir dann bis zur Bushaltestelle seine halbe Lebensgeschichte erzählt hatte (vermutlich bin ich ein sehr vertrauenswürdiger Mensch?). Diese Person "kenne" ich noch flüchtig. Er ist jetzt überwiegend als Photograph tätig und sehr intelligent und belesen. Er meinte ständig, er habe noch nie jemanden wie mich kennengelernt und dass er das Gefühl habe, mein Verstand sei wie eine Art "Labyrinth". Vermutlich gehöre ich zu der Kategorie Mensch, mit dem man über alles Mögliche reden kann; von Belanglosigkeiten bis hin zu eher "tiefgründigen" Dingen (Gott, ich hasse das Wort xd).
- die ältere Dame nachts am Bahnhof, die mir ein Gedicht von sich vorgetragen und mir ebenfalls viel von ihrem Leben berichtet hat, während ich etwas verschreckt und misstrauisch von ihr gewichen bin und sie daraufhin meinte, ich sei vermutlich ein sehr sensibler Mensch
- mein früherer Vorgesetzte, der in der Uni ein Seminar hatte, bei dem ich ziemlich redselig und bemüht darum war, aktiv zu sein, um meine zwei CP einzuheimsen. Nach dem Kurs hat er mir einfach ein Job-Angebot in Richtung Medizinisches Management/Unternehmensberatung zukommen lassen. Ich war selbst ein wenig erstaunt darüber, wie ich auf Menschen wirken kann, wenn ich meine Ängste und Unsicherheiten beiseite schiebe.
All diese Begegnungen sind aber nicht maßgeblich ein Beweis dafür, welche "Art" Mensch ich anziehe; es ist doch stets vom Kontext und der konkreten Situation abhängig.
Virtuell wiederum hat sich über die Jahre sehr sehr viel entwickelt, was verschiedene Charaktermerkmale und Ausprägungen anbelangt. Ich möchte nicht zwingend daran festhalten, nur "eine bestimmte Art" Mensch anzuziehen, aber häufig waren es Personen mit einem ähnlichen Humor, gleichen Interessen (Anime, Gaming, Musik ...) und übereinstimmenden Weltanschauungen. Oft waren es auch Personen, die psychisch ähnliche Vorerkrankungen wie ich haben (Anxiety, Depressionen, ED), aber darüber hinaus noch anders vorbelastet waren (DID, Narzissmus, BPD, Autismus etc.). Ich will nicht behaupten, dass ich dezidiert Anziehung auf Menschen dieser "Art" ausübe, aber ich beobachte es häufig. Vielleicht, weil ich empathisch und verständnisvoll bin, was das anbelangt. No idea.
Ich finde irgendwie nur Katzen anziehend. xd Kleiner Spaß am Rande, ich weiß es nicht.

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Ich fühle mich momentan mega scheiße ich fange momentan ohne Grund zu heulrn an manchmal, und ich kann dann nicht aufhören Steiger mich noch mehr rein und weiß nicht Mal wieso ich heule

sasihk’s Profile PhotoPascal-Christoph
Depressionen können ohne erkennbaren (seelischen) Grund/Auslöser auftreten. Sie können u.a. auch mit bestimmten Medikationen in Verbindung stehen, organische Ursachen oder gar keine erkennbaren Ursachen haben. Die Lebenszeitprävalenz (also das Risiko, im Laufe eines Lebens an Depressionen zu erkranken) liegt international bei rund 20%. Für eine Vielzahl der Betroffenen, insbesondere wenn sie keine erkennbaren psychischen oder deutlich abgrenzbare organische Ursachen haben, äußert sich Depression in einem vorübergehenden Schub.
Je nachdem ob Du gerade ein neues Medikament nimmst oder ob es doch Faktoren in Deinem Leben gibt, die zu einer Depression führen können, würde ich unterschiedlich vorgehen. Falls Du einen Hausarzt hast, mit dem Du auch einigermaßen gut klar kommst, würde ich zuerst mit ihm sprechen. Normalerweise haben Hausärzte ja sehr frei geregelte Sprechstunden, sodass Du dort einfach so hingehen kannst.
Das wäre in jedem Fall ein wichtiger erster Ansprechpartner. Selbst wenn Du keinen Hausarzt hast, solltest Du eher zuerst einen Allgemeinmediziner konsultieren, weil die relativ zeitig auf Dein Anliegen reagieren können. Bei den allermeisten Psychologen und Psychiatern sind die Wartezeiten so exorbitant, dass Du zumindest so schnell keine erste Anlaufstelle hast - davon ausgehend, dass Du Dich nicht in einer akuten Krise befindest. Falls Du Dich in einer akuten Krise befindest, kannst Du jederzeit eine stationäre Klinik in Deiner Gegend aufsuchen.
Du kannst auch, falls es besonders schlimm wird und Du jemanden zum Reden brauchst, die Telefonseelsorge konsultieren. Die Nummern lauten 08001110111 und 08002220222, aber Du kannst auch online mit den Leuten chatten. Besonders hilfreich ist, dass die meisten Stellen auch über Adressen zu tatsächlichen Beratungsstellen verfügen.
Grundsätzlich denke ich, dass Du wirklich am besten mit Deinem Hausarzt als Erstes über das Problem reden solltest, besonders dann, wenn Du wirklich KEINEN Plan hast, woran Dein momentaner Zustand liegt. Insbesondere in diesen Situationen kann es ratsam sein, nicht nur nach organischen Ursachen zu suchen, sondern auch die Symptome gegebenenfalls durch medikamentöse Interventionen zu bekämpfen.
In jedem Fall wünsche ich Dir alles Gute!:)

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Kennst du das Gefühl, wenn du eigentlich alles hast um glücklich zu sein, aber du fühlst dass da viel mehr in deinem Leben sein könnte?

Nennt sich chronische Unzufriedenheit und kann bis hin zu Depressionen gehen.
Wenn es schlimm wird sprich lieber mit einem Psychologen darüber.

Wenn du es dir aussuchen könntest, was sollte, je nach Lichteinfall die Farbe wechseln? (Bspw Gegenstände, Körperteile, Kleidung, Essen, etc)

irgendjemand29’s Profile PhotoDragon Warrior
Hi Dennis, sehr interessante Frage, die mich auf einen etwas anderen Gedanken bringt.
Nach einer detaillierten Schweigepflichtentbindung an unser Gehirn ist es möglich, dass verschiedene Körperregionen Farbsignale senden. Wahrscheinlich würde ich die Kopfregion empfehlen. Viele Menschen sind stumm geworden und lassen sich viel gefallen, ertragen Demütigungen, haben Depressionen. Wir kennen die ganze Liste. Vielleicht würden die Farben manche Agitatoren bremsen. Die selbst bekommen auch ihre Farben, wenn einer ihrer *Angriffe* bevorsteht >>>> Formulierung ist nicht so wie gedacht, aber du verstehst sie bestimmt.
Ich muss den Lichteinfall ignorieren, das muss anders gesteuert werden.
Ich glaube, dass meine Gedanken irgendwann Realität werden. Wenigstens der Grundgedanke, selbstverständlich nicht zum Wohl der Menschen und auch ohne Einwillligung.
Aber es wäre gut, wenn wir jetzt schon mal Signale erkennen...........Stopp! Bis hierhin und nicht weiter.
Mir würde das bestimmt helfen, denn meine Impulsivität ist manchmal noch sehr verletzend, ich erkenne unausgesprochene Signale nicht immer.
Andere Farbwechsel würde ich als störend empfinden. Farben von Kleidung und Gegenständen wähle ich bewusst aus, das bleibt alles so wie es ist ;-)

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Mehrfache alleinerziehende Mütter sollten vielleicht mal ihr Leben auf die Kette kriegen statt 27/4 auf Ask über angebliche Depressionen zu heulen für Aufmerksamkeit. Guck ja niemand bestimmtes an...

Jemand bestimmtes angucken geht über ask sowieso schlecht😄ich hab zwar keine Ahnung wen du meinst aber man kann niemanden in den Kopf schauen und man weiß nicht was bei denen wirklich los ist. Ich habe hier noch keine Person gesehen die für Aufmerksamkeit rumheult oder iwelche Depressionen vorspielt (auch wenn man das nicht zu 100% wissen kann da man die Person nicht persönlich kennt) aber vlt ist es bei mir auch untergegangen oder ich habe es ignoriert. Wir wissen nicht was jemand privat macht außer man gibt vieles wie ich preis zb das ich im beschäftigungsverbot bin und auch shoutouts rausschicke die meist mich selbst betreffen aber sonst naja🤷🏼‍♀️

Warum nehmen die meisten psychische Erkrankungen nicht ernst? Trotz Diagnose wird unterstellt, man soll sich anstrengen, um gesund zu werden. Wo kommt das Unverständnis her? XxEpo

XxSuperwomenxX’s Profile PhotoEponomasie
Ich vermute das ist weil diese Leute selbst nicht diese Probleme haben. Andere können nicht nachempfinden wie es anderen geht, wenn bei Ihnen selbst alles in Ordnung ist. Ich selbst habe 3 Jahre an Depressionen gelitten und hatte Psychisch mit mir selbst zu kämpfen und niemand anderes konnte mir wirklich helfen außer ich selbst. Die meisten stellen sich das alles zu einfach vor - Hilfe suchen und alles ist wieder Prima aber so ist es nicht. Leider wird die Psyche eines Menschen nicht ernst genug genommen und das ist Traurig.

Was für ein Mensch bist du?

damerxn’s Profile PhotoMilli
Wie kann man nur so viele Gedanken haben aber gleichzeitig sprachlos sein? Irgendwann, als ich noch jünger war, fing das Leben aufeinmal an so schwer zu werden. Irgendwie musste man lernen die Lasten zu tragen, das habe ich nie geschafft, bis heute nicht. Sich selbst zu hassen ist schlimmer, als jemand anderes zu hassen. Dem anderen kannst Du aus dem Weg gehen mit Dir selber musst Du leben. Manchmal denke ich ab dem Tag, an dem ich mir den Tod gewünscht habe, habe ich aufgehört zu leben und im nächsten Moment ist es wieder besser. Es ist ein Auf und Ab. Ich möchte mich ausruhen und meine Gedanken wegschließen. Innerlicher Druck. Die Seele schreit nach irgendwas. Ich bin so angespannt, dass ich das Gefühl habe, jede Sekunde explodieren zu können. Depressionen. Zuerst scheint die Sonne und deine Haut wird ganz angenehm warm. Dann beginnen die Wolken sich vor das Licht zu schieben. Es wird kühl und dunkel. Der Wind wird stärker und sorgt dafür, dass dir kalt wird und du beginnst zu frieren. Du bemerkst den Regen, der langsam immer stärker wird. Die Regentropfen werden zu einem lauten rauschen während der Wind die Nässe in dein Gesicht weht. Es ist alles nur noch schwarz und weiß. Nichts ergibt mehr einen Sinn, obwohl vor einigen Minuten die Sonne schien und dein Gesicht wärmte. Obwohl ich so erschöpft bin, lässt mich meine Angst nicht zur Ruhe kommen. Ich bin unruhig und kann nicht still sitzen. Ich will schlafen und bin zu aufgewühlt. Ich brauche Ruhe und bekomme sie nicht. Es ist ein Kampf gegen mich selbst.

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Ich fahr jetzt in die Stadt um meine depris zu mildern wegen dir

Leute vergisst nicht, man lebt nur einmal also schiebt keine Depressionen für Personen, die nichtmal wahrscheinlich noch nen Gedanken an euch verlieren, merkt euch das 😉
Liked by: Sarah Watafak Merve

Warstbdu schon mal stark depressiv?

I still am, und in den ~Momenten~ verfluche ich das manchmal mehr als die CFS. Wusste gar nicht, dass das geht.
Ich hatte zuvor jahrelange Erfahrung mit Depressionen generell, ein Haufen Strategien - ich zucke nicht mal mehr, wenn es mir irgendwelche Lügen in den Kopf flüstert, ich bin daran gewöhnt, das zu copen. Aber trotz alldem: Puh.
Ohne die Medis habe ich eigentlich nur um diese starke Depression herumexistiert, nachdem ich sie nach ein paar Monaten soweit in den Griff kriegte, dass ich mein Leben zurückbekam. Davor...eins der krassesten Dinge war, wie ich selbst mit aller Überwindung meine Freunde nicht ertrug, weil ich bei ihnen ich selbst war. Es war einfach zu erschöpfend, ich selbst zu sein, das war so WTF.
Jetzt bin ich Gott sei Dank gut eingestellt und in zwei Wochen wird meine Dosis Antidepressivum auch noch mal angehoben. :> Die Therapie hilft und sollte etwas unvorhergesehenes passieren, rufe ich die Klinik an, in die ich im Zweifel gehen würde. Da sind noch diese ~Momente~ und ich kann sehr oft Menschen nicht ertragen, die bestimmte erschöpfende Verhaltensweisen an den Tag legen - ich könnte auch jetzt noch easy den ganzen Tag geradeaus starren oder in Gedankenstrudeln verbringen, aber sobald es sich ankündigt oder spätestens, sobald es losgeht, kann ich mich da herausreißen und mit etwas Coping zu mir zurückfinden. Die Momente, in denen ich einfach aus dem Nichts...erfüllt, zufrieden, durch ihren besonderen Status automatisch auch glücklich bin, sind immer noch rar gesät, aber sie kommen oft genug vor. Ich kann mich selbst erreichen, andere können mich erreichen.
Ich bin nicht gesund, weit weg davon tbh, und diese Depression ist immer noch jeden Tag mehrmals sehr präsent in ihrem Einfluss auf mein Leben... aber es ist okay so. Es wird besser.

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Kennt ihr das wenn ihr Depressionen habt und genau psychisch sagen könnt wie es euch geht und was man tun könnte das es besser wird und ihr dennoch Depressionen habt?

Leider nur zu gut. Depressionen sind ein täglicher Kampf mit sich selbst bei dem man sich jeden Tag, trotz innerer Leere, selbst sagen MUSS, dass man sich Heilung wünscht. Man muss sich seine "Probleme" wirklich bis ins kleinste Detail bewusst machen und von ganz unten aufarbeiten, dann verschwinden sie auch nach und nach immer mehr. Mir hat mal jemand was sehr wertvolles und wahres beigebracht, das meine starre Sicht aufgeweicht und mir damals wirklich sehr weitergeholfen hat: alles ist wandelbar. You give life to what you give energy to - widme dich den angenehmen und schönen Dingen des Lebens, so lange wie nötig, um wieder auf die Beine zu kommen. Auch wenn das bedeutet dich jahrelang abzuschotten, bis es dir innerlich besser geht. Zumindest war das das, was ich getan habe. Tu was DICH glücklich macht und niemals das was andere von dir verlangen, ganz egal was es ist. Ich wünsche dir von Herzen alles Gute. 🙏🏼✨

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Falls du schon mal über den Sinn des Lebens nachgedacht hast ist dir dann jemals in den Sinn gekommen, dass es besser wäre ein sinnloses Leben zu leben, als nach einem Sinn den du nicht akzeptieren kannst?

simonalein_’s Profile PhotoSimona ⁽⁽⁽i⁾⁾⁾
Also wirklich besser würde ich das nicht finden... Sieht man sein eigenes Leben als sinnlos an, kommen hiermit auch Unzufriedenheit, Zweifel, Faulheit und unmotiviert sein, Trägheit, Depressionen, eventuell bis hin zu Su**idgedanken.
Einen Sinn zu haben, erscheint zunächst vielleicht sogar besser, als ein komplett sinnloses Leben zu führen. Aber wenn es ein Sinn ist, den ich nicht akzeptieren kann? Das ist mindestens genauso frustrierend, nervenaufreibend und nagt am eigenen Selbstwertgefühl ("wieso habe ich nichts Besseres verdient?", "warum muss ausgerechnet ich so leben?" usw.)
Auch das kann in eine emotionale Abwärtsspirale führen, sodass man seinen Lebenssinn irgendwann vielleicht in einen ändert, den man akzeptieren kann und hinter dem man auch selber steht. Kann man das nicht, entspricht dieser Lebenssinn nicht der persönlichen Wahrheit, sondern wurde einem höchstwahrscheinlich vom Umfeld übergestülpt und man hat diesen dann selbst übernommen, obwohl man ihn nicht akzeptiert. Auch sowas macht auf Dauer höchstwahrscheinlich krank oder zumindest to*unglücklich.

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Hier hat grad ernsthaft eine in ihrer Antwort rumgeheult,dass sie gemobbt wurde weil Sie fremdgegangen ist.

Man sollte nie andere Menschen mobben, egal aus welchen Gründen. Mobben kann Depressionen auslösen und eventuell sogar zum Suizid führen. Ich habe für Fremdgänger gar nichts übrig, man sollte einfach solchen Leuten nicht weiter Aufmerksamkeit schenken, und gut ist.😊 Aber gemobbt werden, sollte niemand.

Hast du schonmal unter Depressionen gelitten? Ich weiß nicht mehr weiter

Tatsächlich, ja.
Leider jedoch immer noch darunter, ist zwar besser geworden, aber noch nie komplett verschwunden, wird es auch nie.
Ich kenne das, man fühlt sich komplett verloren und man weiß nicht weiter.
Leider kann ich nicht wirklich viel machen, da du anonym schreibst.
Ich kann dir aber empfehlen Hilfe zu suchen, eine Therapie wird mit Sicherheit nicht schaden🌿.

Wie steht ihr zum Thema: Depressionen, Burnout und Angststörungen. In der heutigen Zeit?

Natcho56287’s Profile PhotoNatcho
Ist kein Wunder dass das heutzutage präsent ist. Vieles hat sich geändert und das Leben ist auch nicht mehr so wie es mal war. Kann ich voll verstehen dass man darunter dann leidet.
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„Geteiltes Leid ist halbes Leid.“ Würdest du dieser Aussage zustimmen? Gerne mit Begründung.😊

shinebright5394’s Profile PhotoFaten dasilva
Nein, ich denke eher dass es das manchmal schlimmer macht.
Wenn ich mit meiner Mutter über meine Depressionen & Lebensangst/-Unlust rede, geht es ihr danach schlechter, aber keinem von uns wirklich besser. 😶

Was hältst du von Krankmachen, wegen Erschöpfung?

Ich finde, das ist ein legitimer Grund, um für eins bis zwei Tage zuhause zu bleiben und sich richtig auszuruhen. Ich halte nichts davon, sich zur Arbeit zu schleppen, wenn es einem in irgendeiner Weise nicht gut genug dafür geht.
Mit Erschöpfung zur Arbeit zu gehen, kann genau so mies enden, wie sich mit Depressionen oder Bauchkrämpfen hinzuquäIen. Und ich bin der Meinung, dass Arbeitgeber in der Hinsicht toleranter sein und ihren Arbeitern nicht gleich drohen sollten, falls diese hin und wieder für einen Tag ausfallen. Wir sind Menschen, keine Roboter. Wir sind nicht dafür gemacht, uns 40 Stunden in der Woche (oder mehr) für die Art Arbeit, die heutzutage verrichtet wird, aufzuopfern (und dann viel zu wenig Lohn dafür zu bekommen).

Wie steht ihr zum Thema: Depressionen, Burnout und Angststörungen. In der heutigen Zeit?

Heutzutage hat fast jeder so eine Erkrankung um Aufmerksamkeit zu bekommen. Solange man diese Erkrankung nicht von einem Arzt diagnostiziert hat, hat man sie auch nicht. Die Leute, die wirklich daran leiden geben nicht in sozial Media damit an um Aufmerksamkeit zu bekommen. Das führt wenn dann nur dazu, dass wirklich Betroffene sich schämen und Angst haben sich jemand anzuvertrauen, weil sie denken, dass Sie nicht ernst genommen werden.

Wie steht ihr zum Thema: Depressionen, Burnout und Angststörungen. In der heutigen Zeit?

Natcho56287’s Profile PhotoNatcho
Ich leide selber an Borderline, PTBS und diversen Angststörungen. Und was soll ich sagen, ich wäre gerne normal. Sehr oft verurteilen die Menschen diese Erkrankung und man wird in eine Schublade gesteckt. Menschen ohne psychische Erkrankungen wissen doch gar nicht wie es ist, wie viel Kraft es einen jeden Tag kostet. Wie lange man morgens noch im Bett liegt, weil man keine Kraft zum aufstehen hat. Man liegt wie versteinert im Bett, will aufstehen doch es geht nicht. Jede kleine Anstrengung ist zu viel. Duschen ist zu viel, sich etwas zu essen zu machen ist zu viel, sich die Zähne zu putzen, aufs Klo zu gehen. Alles ist zu viel, vor allem genau in den Phasen, wo es wieder schlimmer ist. Man weint, man könnte ausrasten, man hasst sich selbst, man will sich wehtun, man nervt sich selber. Wenn diese scheiß plötzlichen Stimmungsschwankungen auftreten, könnte ich jedesmal aufs neue kotzen, ich hasse sie. Mich bringt das sehr oft auf die Palme, einfach, weil ich nichts dagegen tun kann. Sie kommen und gehen und ich muss sie ertragen. Mein Kopf platzt von den Gedanken und Gefühlen, die ich habe. Bei mir ist alles extrem, von 0 auf 100 , aber die meisten Menschen verstehen das nicht, können es nicht verstehen. Ich nehme es ihnen auch nicht übel, woher sollen sie es auch wissen. Sie können froh sein, dass sie es nicht nachvollziehen können. Psychische Erkrankungen sind eben nicht ein trauriges Mädchen/Junge was nachts auf dem Badezimmer Boden liegt und weint. Es sind Gefühlsausbrüche, Wutausbrüche, unendliche Leere, Zukunftsangst, Hilflosigkeit, Einsamkeit, die Menschen wenden sich von dir ab, Menschen nehmen dich nicht ernst, du kannst nicht gescheit arbeiten gehen, es ist so vielfältig, so unterschiedlich. Jeder ist anders. Jeder kämpft seinen eigenen Kampf und ich wünsche jedem viel Kraft dabei.

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